Individueller Fotokurs - Besser fotografieren lernen

Praxis-Test Fujifilm X-T4 DSLM

Artikel ursprünglich verfasst am 25. April 2020

Der große *fotowissen-Praxis-Test Fujifilm X-T4 DSLM (spiegellose Systemkamera, X-System) zeigt die Vorteile und Verbesserungspotentiale der Digitalkamera. Ich erläutere Ihnen, was mir im ausführlichen Praxistest auffiel und verrate Ihnen bisher unveröffentlichte Erfahrungen mit der neuen Flagschiffkamera von Fuji. Testbericht inklusive Video, Tipps und Testfotos:

Silberne und schwarze Version der X-T4

Silberne und schwarze Version der Fujifilm X-T4 DSLM. Beide haben den gleichen Preis.

Die wesentliche Verbesserungen* der Fujifilm X-T4 DSLM

Die Bildqualität für viele stille Motive hat sich verbessert

Der Vergleich der X-T4 mit der X-T3

Praxis-Test Fujifilm X-T4 DSLM

Die kleine Fujifilm X-T4 kommt in meiner *fotowissen-Redaktion mit dem FUJINON XF16-80mmF4 R OIS WR an. Ich teste die Kamera mit diesen Objektiven (Link zu Calumetphoto):

Lesen Sie hier über die Besten Fujifilm Objektive >>

Handhabung Fujifilm X-T4 DSLM – Touchdisplay

Was mir sofort auffällt, als ich die Kamera zum ersten Mal in die Hand nehme, ist das vertraute Gefühl. Es hat sich nichts an den wichtigen Bedienelementen geändert. Die Einstellräder auf den Schultern der spiegellosen Systemkamera sind die gleichen geblieben. Es ist gut, dass Fujifilm kein Schulterdisplay wie bei der X-H1 oder der GFX 50S verbaut hat. Zum Fotografieren benötige ich kein Schulterdisplay, viel lieber sind mir die Wahlräder. Erinnern Sie sich noch an die ersten elektronischen Autoradios mit einem Plus- / Minusregler für die Lautstärke? Was für ein Quatsch. Ein altmodischer drehbarer Lautstärkeregler (Potentionmeter) war diesem modernen Schnickschnack immer weit voraus, da man es schneller und viel genauer einstellen kann. Entsprechend ist mir ein physikalisches Wahlrad mit Beschriftung an einer Digitalkamera immer lieber.

Das Belichtungskorrekturrad ist mir genauso wichtig, wie das ISO– und Verschlusszeiten-Drehrad. Genau wie bei der Fujifilm X-T3 ist das Dioptrienrad versenkbar, damit es sich nicht versehentlich verstellt. Verändert haben sich das Aufnahmebetriebsrad unter der ISO. Die Wahl der Belichtungsmethode ist ins Menü gewandert, dafür steht eine Umschaltung zwischen Foto und Video unter der Belichtungszeit bereit. Dazu später mehr im Test:

Fujifilm X-T4 von oben

Fuji X-T4 von von oben gesehen. Alles ist gut angeordnet.

Der Auslöser wurde verschlimmbessert. Er muss hart und weit heruntergedrückt werden, will man die Kamera wieder aus dem Stromsparschlaf aufwecken. Der Auslöserdruck der X-T2 / X-T3 hat mir besser gefallen. Dieser Auslöser ist der schlechteste aller X-System-Kameras.

Auf der Rückseite ist fast alles beim Alten. Sowohl die Tastenwippe mit dem mittenliegenden OK-Button, als auch der Joystick sind uns erhalten geblieben. Aber die Tasten des AF-L und AE-L sind runder, größer und besser greifbar. Die Q-Taste oben rechts (Quick-Menü), welche bei der X-T30 ein wahres Immerdrück-Desaster darstellt, ist an einen guten Platz verlegt, an dem ich sie nicht aus Versehen berühre. Die Daumenerhebung und der Griff auf der Vorderseite helfen mir die Kamera sicher in der Hand zu halten. Die Kamera ist leicht und handlich. Der kleine Finger meiner mittelgroßen rechten Hand ragt leider, wie bei den Vorgängermodellen, über das Gehäuse hinaus. Ich würde für mittlere bis große Hände einen Hochkantgriff oder eine L-Schiene empfehlen.

Fujiifilm X-T4 Touchdisplay

X-T4 Rückseite mit Tasten-Wippe und Joystick

Ausklappbares und schwenkbares Touchdisplay*

Das Touchdisplay hat der japanische Hersteller positiv erweitert. Es ist mit einer gut angebrachten Versenkung leicht ausklappbar und schwenkbar. Eine Klapp-Funktion, die eine Panasonic FZ1000 bereits Mitte 2014 beherrschte. Im Praxis-Test der Fujifilm X-T4 DSLM stellt das Display eine Bereicherung dar. Schnell und unkompliziert kann ich das Touchdisplay ausklappen, in Bodennähe oder in komplizierten Situationen nutzen. Seine Neigungen und Drehungen sind größer als bei den Vorgängermodellen. Videographen können sich selbst filmen, indem sie das Display nach vorne drehen.

Das Display hat aber mindestens einen Fehler: Nutze ich einen Fernauslöser, dann hakt das Display am Stecker des Fernauslösers. Das ist sehr schade, denn ausgerechnet auf dem Stativ nutze ich gleichzeitig ein ausklappbares Display und einen Fernauslöser sehr gerne.

Im Praxis-Test berührte ich außerdem das eingeklappte Display (Status wie im Foto oben) mit meiner langen Nase immer wieder zu leicht. So erhielt ich im Sucher ständig das Sportdisplay angezeigt. Die Funktion (Wischen des Touchdisplays nach links) schalte ich nach einigen Tagen entnervt aus (genauso bei der Vorgängerin X-T3). Danach ist alles prima. Bitte fragen Sie mich nicht, warum meine Nase die anderen Wischgesten nicht auslöst; ich weiß es nicht. Sie scheint ein Eigenleben zu haben.

Praxis-Test Fujifilm X-T4 DSLM

Der Stecker des Fernauslösers trifft auf das Klappdisplay. Wenn Sie in Zukunft in anderen Medien inklusive Hochglanzmagazinen über diesen Fehler lesen, dann wissen Sie, dass die von *fotowissen abschreiben und nicht wirklich selbst testen. 

Das ausklappbare und schwenkbare Touchdisplay war längst überfällig und erleichtert uns Fotografen die Arbeit enorm

X-T4 HDR-Funktion*

Bei meinem Test stelle ich häufig das Aufnahmebetriebsrad unter dem ISO-Wahlrad von S auf HDR. Die Funktion erzeugt drei schnelle Bilder hintereinander. Nach der Berechnungszeit von etwa 3-4 Sekunden ergibt sich (wenn Sie in RAW und JPG fotografieren ein einziges RAW und) ein berechnetes JPG-HDR-Bild, welches je nach Einstellungen im Menü natürlich wirkt. Leider ist bei meiner Nutzung des mechanischen Auslösers das Bild unschärfer als ein einzelnes Foto. Das deutet darauf hin, dass der mechanische Verschluss immer noch eine kamerainterne Vibration erzeugt.

Bildbeispiele

HDR-Modus der X-T4

HDR-Modus der X-T4 rechts neben „S“.

 

Erst wenn ich den elektronischen Verschluss verwende, werden beide Bilder ähnlich in Sachen Schärfe. Das tut dem HDR-Bild keinen Abbruch, denn diese Fotos erstellen wir Fotografen meist von stillen Motiven. Der elektronische Verschluss ist somit meine Wahl bei längeren Belichtungszeiten.

Die HDR-Funktion hilft auch mit den Filmsimulationen wie z. B. der schwarzweißen ACROS-Filmsimulation, den Tonwertumfang im Bild zu erhöhen. Das Bild wird im Sucher und Ergebnis leicht beschnitten, als würde hineingezoomt, besitzt aber auf der SD-Speicherkarte nach wie vor eine Auflösung von 6240 x 4160 Pixeln (26 Megapixel). Einstellungen für das HDR finde ich im Menü in den Drive-Einstellungen (Auto, 200%, 400%, 800%, 800%+). Für einen schnellen Bilderfolg kann ich die Funktion nutzen. Sie lässt sich nicht ins Quick-Menü verlegen, daher rate ich dazu die Drive-Einstellung ins My-Menü zu packen.

Praxis-Test Fujifilm X-T4 DSLM

Menüeinstellung HDR-Funktion X-T4. 800%+ erzielte bei mir im Test die besten Ergebnisse, die natürlich wirken und den HDR-Effekt umsetzen.

Möchten wir Fotografen noch mehr HDR-Einfluss nehmen, dann steht uns wiederum die aufwändigere Belichtungs-Bracketing-Funktion zur Verfügung (Schalter auf BKT und Menüeinstellungen vornehmen), die wir im Rechner zusammenfügen (Software wie Photomatix Pro).

Die kamerainterne HDR-Funktion ist in vielen kontrastreichen Lichtsituationen nützlich

Bildfrequenz* X-T4

Bei meinem Ausflug zur Wildlifefotografie stelle ich Aufnahmebetriebsrad mal auf CL (langsamere Serienbildgeschwindigkeit) mit 8 Bildern pro Sekunde und mal auf CH mit 15 Bildern pro Sekunde bei mechanischem Verschluss. Immer wieder stelle ich fest, dass der Puffer der Kamera ungenügend ist, um längere Bild-Sequenzen der Vögel bei der Landung im See aufzunehmen. Gemessene Werte:

CH, 15 B/s- ca.2.3 Sekunden lang, etwa 35 JPG- / RAW-Kombinationen – Mechanischer Verschluss

CL, 8 B/s – ca. 5 Sekunden lang, etwa 39 JPG- / RAW-Kombinationen – Mechanischer Verschluss

Warum in aller Welt hat Fujifilm nicht die schnelleren XQD-Speicherkarten verbaut? Vielleicht wollte das Unternehmen neben dem neuen Akku (inkompatibel mit der X-T1, X-T2, X-T3 und X-H1) nicht zu viel auf einmal verändern?

Allein die Schnelligkeit der Kamera-Aufnahmefrequenz durch die Speicherkarte oder den Puffer zu beschränken macht für mich keinen Sinn. Das können andere Hersteller wie Sony oder Nikon besser. So ist die Fujifilm X-T4 DSLM zwar eine Allroundkamera, aber eben keine Profikamera für Sport, Action und Wildlife. Gerade hier wäre Ausbaupotential gewesen. Vielleicht kann das die Fujifilm in Zukunft X-H2 besser?

Die Fuji X-T4 wird durch den Puffer oder die SD-Karte unnötig ausgebremst

Testfotos Wildlife Fujifilm X-T4 DSLM

Neuer Mechanischer Verschluss*

Der mechanische Verschluss der Kamera hingegen ist eine Wucht. Er arbeitet flüsterleise und ist so weich, dass man sich als Fotograf geschmeichelt fühlt. Dass Fujifilm diese Bildfrequenz von 15 Bildern pro Sekunden mit dem mechanischen Verschluss hinbekommen hat, ist eine brillante Meisterleistung.

Der mechanische Verschluss der X-T4 ist eine flüsterleise Meisterleistung

Test Fujifilm X-T4 DSLM IBIS*

GFX 100 IBIS Sensor

IBIS Sensor

Der IBIS arbeitet genau wie erwartet. Wir können aus der Hand laut Hersteller um bis zu 6.5 EV längere Verschlusszeiten belichten. Auch wenn ich das für übertrieben halte, erhöht der IBIS bei vielen Aufnahmen die Bildqualität enorm, da wir mit weniger ISO arbeiten können. Wenig bis gar nicht hilft uns der IBIS bei Portraits, Sport, Action oder Wildlife. Fotografen nutzen in diesen Genren schnellere Verschlusszeiten, mit höheren ISO-Werten. In vielen Bereichen jedoch, hilft uns der IBIS die ISO niedrig zu halten. Das führt zu einer enormen Qualitätssteigerung vieler Fotografien. Allein der IBIS wäre den Kauf der Kamera wert.

Der IBIS verhilft der Fujifilm X-T4 DSLM zu bessere Bildqualität bei vielen Motiven

Die Stativ-Verbote weltweit machen den IBIS zu unserem fotografischen Verbündeten

Der neue Akku

Ich vermute der IBIS benötigt viel Strom. Daher war ein neuer Akku mit annähernd verdoppelter Leistung (2.200mAh statt 1260mAh) naheliegend. Ich konnte ausschließlich mit einem einzigen Akku testen, da ich keinen passenden Ersatzakku zur Verfügung hatte. Der Saft reichte für alle Vorhaben sehr gut aus. Aber ich habe keinen Video gedreht. Am Tag des ersten *fotowissen-Duell-Shootings hatte ich den Akku vorab nicht voll aufgeladen, aber eine Powerbank mit USB-C-Kabel für den Notfall mitgenommen. Und siehe da: Die Kamera arbeitet am Kabel weiter und wird während des Shootings geladen. Eine wirklich tolle Sache! Wenn Sie mögen, kaufen Sie statt der Ersatzakkus also eine große Powerbank. Ein USB-C-Kabel liegt der Kamera bei.

Auch ein einfaches Ladegerät für USB-C liegt im Karton. Aber ich möchte die Kamera nicht am USB-C-Ladegerät über Nacht laden und verstauben lassen. Es fehlt eine separate Akku-Ladeschale, die es als Fujifilm-Zubehör gibt. Der Umstand ist wohl dem Kampfpreis der Kamera geschuldet :-).

Die Fujifilm X-T4 DSLM kann über eine Powerbank per USB-C geladen werden

Die Fujifilm X-T4 DSLM kann über eine Powerbank per USB-C geladen werden. Foto: Joachim Böttcher.

Stativ-Nutzung Fujifilm X-T4

Beim Praxis-Test der Fujifilm X-T4 DSLM montiere ich die Kamera auch auf ein Stativ. Dabei fällt mir auf, dass meine Swiss-Arca kompatible Stativplatte weit hinten über das Display hinausragt. Wegen des eingebauten IBIS hat der Hersteller die Stativaufnahme weiter nach hinten zum Kamerarücken versetzt. Die versetzte Schnellwechselplatte sieht nicht nur unmöglich aus, sondern stört mich auch. Uns Fotografen hilft entweder der optionale Hochkantgriff oder eine L-Schiene für die X-T4. Beide werden der spiegellosen Systemkamera leider mehr Gewicht verleihen. Vermutlich gibt es auch passende Stativplatten, die mit der Rückseite abschließen. Dazu muss ein Längsschlitz vorhanden sein. Zu klein darf die Stativplatte nicht ausfallen, da sie dadurch keine ausreichende Auflage bietet und sich verdreht.

Praxis-Test Fujifilm X-T4 DSLM

Die Schnellwechselplatte für das Stativ ragt weit über den Rücken der X-T4 hinaus.

Fokus-Bracketing*

Den meisten der neueren X-Kameras ist die „manuelle“ Fokus-Bracketing-Funktionsweise gemeinsam (X-T2, X-T3, X-T30, X-T4):

Das Fokus-Bracketing der Fuji-Kameras kann ich manuell oder automatisch wählen. Manuell bedeutet die Vorgabe Anzahl der Aufnahmen und Fokusvorschub (1=wenig, 10=höher). Ich starte das Fokus-Bracketing mit dem Drücken des Auslösers, Selbstauslösers oder Fernauslösers. Das Fokus-Bracketing schaltet selbstständig ab, sobald die Kamera die unendliche Fokuseinstellung erreicht.

Der Test der X-T4 (auch X-Pro3) zeigt, dass eine noch automatischere Fokus-Bracketing-Funktionsweise hinzugekommen ist: Wir wählen den Fokus-Anfangspunkt „A“ und den Fokus-Endpunkt „B“, drücken ab und die Kamera berechnet automatisch das Fokus-Stepping sowie die Anzahl der Aufnahmen. Sie stoppt die schnellen Aufnahmen bei Punkt „B“ und nicht mehr erst in der Unendlichkeit.

Praxis-Test Fujifilm X-T4 DSLM - Fokus-Bracketing

Automatisches Fokus-Bracketing mit Startpunkt und Endpunkt.

Automatisches Fokus-Bracketing mit X-T4 aus 17 Bildern mit Helicon Focus Pro erstellt

Automatisches Fokus-Bracketing mit X-T4 aus 17 Bildern mit Helicon Focus Pro erstellt.

Besonders interessant ist das Fokus-Bracketing für Makrofotos und super scharfe Landschaftsfotos / Architekturfotos. Ich habe dazu einen eigenen Artikel mit Video publiziert, der Sie sicher sehr interessiert:

Super scharfe Landschaftsfotos mit Fokus-Bracketing >>

Video mit der X-T4

Die neue Fujifilm X-T4 ist eine der derzeit besten Videokameras auf dem Markt und konkurriert mit Panasonic. Durch den IBIS und das Touchdisplay ist sie prädestiniert für die Doppelnutzung Fotografie / Videographie.

Selbstverständlich ist das neue ausklappbare und schwenkbare Touchdisplay vor allem auch für Videographen sehr nützlich. Damit können Sie sich beim Dreh entweder selbst sehen, oder den Autofokus verschieben. Der Umschalter von Still (Foto) auf Video schaltet auf ein eigenes Einstellmenü in der X-T4. Das ist nützlich, da wir beim Wechsel zwischen Still und Video nicht noch die internen Einstellungen verändern müssen.

Neue Fujifilm X-T4 DSLM Einstellung zwischen Fotografie (Still) und Video (Movie)

Neue Fujifilm X-T4 DSLM Einstellung zwischen Fotografieren (Still) und Video (Movie).

Auch das F-Log unterstützt den professionellen Videodreh. Es wird durch eine realistische, zuschaltbare Simulation von Farben und Kontrasten ergänzt, damit der Videograph sich bereits beim Dreh das post-veränderte Video und die Belichtung vorstellen kann. Im Menü wählen Videographen dazu die Einstellung „F-Log Anzeigehilfe“ ein.

Schade, dass kein Kopfhörerausgang existiert. Dafür liegt im Karton ein USB-C-Kabel für den Kopfhörer dabei, mit dem wir aber nicht gleichzeitig eine Powerbank anschließen können. Ist das Hersteller-Absicht, um noch einen Kaufanreiz für die mögliche X-H2 zu bieten? Mit einem USB-C-Hub an am Body möchte doch keiner filmen?

Filmsimulation Eterna Bleach Bypass

Die unterkühlte Weise die Welt zu sehen ist mir derart ans Herz gewachsen, dass ich der Filmsimulation Eterna Bleach Bypass einen eigenen Artikel widmen möchte. Ich bin enttäuscht, dass ich die Filmsimulation nicht auf ältere Fujifilm-Kameras anwenden kann. Der Filmsimulation Eterna Bleach Bypass habe ich einen eigenen Artikel gewidmet. Darin enthalten ist auch ein Hinweis, wie wir den Effekt annähernd mit älteren Fuji-Kameras hinbekommen:

Eterna Bleach Bypass >>

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Vergleich zur Fujifilm X-T3 / X-T2 / X-H1

Diese wesentlichen Verbesserungen* sind in der X-T4 verbaut:

  1. Ausklappbares und schwenkbares Touchdisplay
  2. Fertiges HDR-Foto (JPG)
  3. Bildfrequenz mit mechanischem Verschluss
  4. Flüsterleiser Mechanischer Verschluss
  5. IBIS (leichter und kompakter als bei der X-H1)
  6. Neuer Akku
  7. Automatische Focus-Bracketing mit Anfangspunkt und Endpunkt
  8. Filmsimulation Eterna Bleach Bypass
  9. Autofokus bis -6EV

Alle wesentlichen technischen Verbesserungen (plus den kleineren wichtigen Änderungen) machen den Kauf der neue spiegellose Kamera  attraktiv. Für Einsteiger ist die Fujifilm X-T4 DSLM die beste Kamera. Ob Sie von einer X-T1, X-H1, X-T2 oder X-T3 auf die neue X-T4 umsteigen sollten? Meine *fotowissen-Tipps für Sie:

Upgrade und Kauf X-T4

Der Sprung von der X-T1 und X-T2 zur X-T4 ist groß. Sie werden mit vielen Erleichterungen der Handhabung, verbesserte Bildqualität für Stills und einem vibrationsarmen, leisen mechanischen Verschluss belohnt. Technikfaszinierte Fotografen werden wegen der wesentlichen Verbesserungen von der X-T3 auf die X-T4 umsteigen. X-H1 Fotografen lieben meist Ihr größeres Kameragehäuse und warten besser auf die X-H2, die vermutlich ebenfalls mit dem ausklappbaren und schwenkbaren Touchdisplay angeboten werden wird. Zusätzlich werden in der X-H2 einige besondere Videofeatures hinzu kommen. Vielleicht wird die Nachfolgerin auch einen größeren Puffer für Serienbilder anbieten oder ein 6K-Video / 8K-Video? Ich vermute stark, dass das kommen wird. Und ich hatte bereits mit meiner Vorschau der X-T4 in allen Punkten recht.

Mit allen Fujifilm-Kameras können wir klasse Fotos belichten, auch die X-T2, X-T20, X-T30 haben eine sehr gute Auflösung und Bildqualität. Der Unterschied in den neueren Kameras liegt im Bedienungskomfort und in der verbesserten Bildqualität bei stillen Motiven. Wer gerne Videos dreht, findet dank dem IBIS seine neue Traumkamera.

Die Fujifilm X-T4 DSLM ist die beste Fujifilm-Kamera der X-Serie

Verbesserungspotential der X-T4

Vom Hersteller nicht zu Ende gedacht wurde der Versatz der Stativschraube (Alternative unter dem Absatz). Der kleine Bildpuffer stellt die enorme Bildfequenz der X-T4 sofort wieder in Frage. Das ist so ähnlich, als wenn wir sagen: Eigentlich ist die Kamera gut für Action, Sport und Wildlife. Das bedeutet, sie ist es nicht ganz. Sony und Nikon können das in dem Bereich besser. Auch was den AF angeht, geht Sony ordentlich voran. Da ich bereits mit der Sony A9 und dem FE 200-600mm F5,6-6,3 fotografierte, darf ich bemerken, dass der Fujifilm-Autofokus zwar hervorragend ist, aber nicht an den AF von Sony herankommt. Auch ein Tier-Autofokus fehlt der X-T4 noch, das ist bei Sony in vielen Kameras selbstverständlich. Das Klappdisplay kollidiert mit dem Stecker des Fernauslösers. Da muss vom Hersteller bei der X-T5 Abhilfe geschaffen werden. Alternative: Fuji-App oder Kabelauslöser (siehe weiter unten).

Praxis-Test Fujifilm X-T4 DSLM

Die Schnellwechselplatte für das Stativ ragt weit über den Rücken der X-T4 hinaus.

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Technische Daten Fujifilm X-T4 DSLM – Unterschiede Fujifilm X-T4 versus X-T3

VergleichX-T3X-T4
Sensor (APS-C) 1.5x26 Megapixel X-Trans IV - BSI Sensor mit höherer Dynamik, etwas mehr Rauschen als X-T226 Megapixel X-Trans IV - BSI Sensor mit höherer Dynamik, etwas mehr Rauschen als X-T2
IBIS-5 Achsen-IBIS mit bis zu 6.5 EV
Bit-Tiefe14 Bit14 Bit
Kartenslot / SpeichermediumDualer SD-KartenslotDualer SD-Kartenslot
ISO160-12.800160-12.800
Prozessor (in Kamera, rechnet Vorgänge wie AF...)Quad Core X Processor 4 Quad Core X Processor 4
Display3 Zoll (7,6cm), klappbar in Hochformat und Querformat, Touchscreen z.B. für AF, 1.040K-Pixel3 Zoll (7,6cm), ausklappbar und drehbar, Touchscreen z.B. für AF, 1.620K-Pixel
Sucher3.69 Millionen Pixel
100Bilder pro Sekunde
3.69 Millionen Pixel
100Bilder pro Sekunde
Phasen-Autofokusbis -3EVbis -6EV
AF-Bereichsbegrenzung-Zwei Fokuseinstellungen abrufen (XF-Objektive)
Fokus BracketingManuell: Startet mit Auslöser und endet beim Abbruch mit OKAutomatik: Anfangs und Endpunkt (wie X-Pro3)
Manuell: Startet mit Auslöser und endet beim Abbruch mit OK
Serienbilder -
Mechanischer Verschluss
Elektronischer Verschluss
8 B/s mechanisch
20 B/s oder 30 B/s mit 1.25x Crop (16 Megapixel) elektronisch
15 B/s mechanisch
20 B/s oder 30 B/s mit 1.25x Crop (16 Megapixel) elektronisch
Lebensdauer mech. Verschlussnicht angegeben300.000 Aufnahmen
Bildpufferbei 8B/s
145 JPGs
42 RAW (komp.)
36 RAW (unkomp.)
bei 15B/s
110 JPGs
35 RAW (komp.)
bei 30B/s
60 JPGs
35 RAW (komp.)
Pre-Capture Modus
Vorabaufnahmen
Leichtes Andrücken des Auslösers nimmt bereits Bilder in den internen Speicher, die beim Auslösen "vorab" zur Verfügung stehenLeichtes Andrücken des Auslösers nimmt bereits Bilder in den internen Speicher, die beim Auslösen "vorab" zur Verfügung stehen
NachtmodusDisplay wird schwarz und rot, um die Augen zu schonenDisplay wird schwarz und rot, um die Augen zu schonen
Video4K (DCI + UHD) bis zu 60 B/s bei 10Bit
4K (DCI + UHD) bis zu 60 B/s
Video Full-HD120 B/s 240 B/s
Max BIT-Tiefe Video10 BIT F-Log / HLG10 BIT F-Log / HLG
Mikrofon- / Kopfhörer-EingangJa / JaJa / Nein
(nur per USB-C oder Handgriff)
AkkuNP-126S Akku / 1260mAh für etwa 390 FotosNP-W235 / 2200mAh für etwa 500 Fotos
Akku-AufladungUSB-CExtrem schnelles USB-C-Laden mit speziellem Ladegerät
Gewicht539 Gramm607 Gramm
Wasserwaage3D3D
VerschlussMS - Mechanisch
ES - Elektronisch
EF E-Front - Front Vorhang V.
M+E - Mechanisch + Elektronisch
EF-M E-Front + Mech.
EF+M+E
MS - Mechanisch
ES - Elektronisch
EF E-Front - Front Vorhang V.
M+E - Mechanisch + Elektronisch
EF-M E-Front + Mech.
EF+M+E
Abmessungen (B x H x T)132,5 x 92,8 x 58,8 mm134,6 x 92,8 x 63,8 mm
MarkteinführungOktober 2018Ende April 2020
Preis UVP1.499,-1.799,-
Bestellen bei CalumetphotoX-T3 Body Schwarz
X-T3 Body Silber
X-T4 Body Schwarz
X-T4 Body Silber
Meine Empfehlung mit XF16-80mm f/4 Objektiv:
Body Schwarz mit XF16-80mm
Body Silber mit XF16-80mm
Fehler vorbehalten, Liste noch nicht vollständig (noch nicht von Fujifilm bestätigt)

YouTube Video zur X-T4

Das Video ist genau wie dieser Artikel (72 Arbeitsstunden, Fotos, Produktfotos, Artikel) viel Arbeit und folgt in wenigen Tagen an dieser Stelle (*fotowissen-Newsletter abonnieren).

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Preis der X-T4

Nachdem ich die Preise von Canon und Nikon kenne, empfinde ich den Preis für den X-T4-Body als preiswert und angemessen. Schließlich ist die Kamera auch vom Design gelungen. Im Retrolook, mit dem geringen Gewicht und der handlichen Größe hebt sie sich von anderen Kameramarken ab. Gegenüber den hübschen Kameras von Panasonic und Olympus hat sie den besseren Sensor.

Ich werde nach dem Test vermutlich die X-T4 in Silber mit dem XF16-80mm Reiseobjektiv kaufen. In Kombination spare ich viel Geld für das ausgezeichnete Objektiv, welches natürlich nicht ganz so gut wie die Festbrennweiten abschneidet, aber eine erstaunliche Reportagebrennweite für Hochzeitsfotos oder Reisen ausmacht. Wer sich für den schwarzen X-T4 Body entscheidet, der kann die Zahlen auf den Wahlrädern besser ablesen. Weiß auf Schwarz bildet die beste Lesbarkeit, das silberne Gehäuse ist mehr nach meinem eigenen Retro-Geschmack.

Empfehlung: Fujifilm X-T4 mit XF16-80mm f/4 Objektiv

Testfotos Fuji X-T4

Bitte schauen Sie sich zusätzlich zu den unten gezeigten Testfotos der X-T4 auch diese Bilder in unserem ersten großen *fotowissen-Duell-Shooting an (Peter fotografiert mit der Neuen):

Das erweiterte X-T4-Menü

Fazit Praxis-Test Fujifilm X-T4 DSLM

Ich habe beim Test viel herausgefunden über die kleine leichte X-T4. Die Kamera ist gefüllt mit nützlichen Funktionen, die wir technisch interessierten Fotografen lieben. Einsteiger erhalten eine Kamera mit schier unendlichem Potential. Technisch kann jeder Fotograf mit dieser spiegellosen Systemkamera wachsen und wird, bis auf den Puffer und die Supertelebrennweiten nicht an die Grenzen stoßen. Ein Grund, der für die Fujifilm X-T4 spricht, ist die intuitive Bedienung mit dem Blendenring am Objektiv, dem ISO-/Verschlusszeiten-/Belichtungskorrekturrad oben auf den Schultern. Ein weiterer Grund sind die überragenden Objektive vom weltweit besten Objektivhersteller.

Der IBIS ist genial für viele Fotogenre. Ich habe mit der Kamera in dunklen Umgebungen mit langen Belichtungszeiten bei ISO 160 fotografiert (nativ beste ISO) und rauschfreie Bilder produziert. Mit einer Vorgängerkamera wäre das nicht in dieser ISO-Qualität gelungen.

Umgeworfen hat mich überdies der fast geräuschlose und weiche mechanische Verschluss, den ich bei Portrait, Wildlife und Sport nutze. Genau bei diesen Genren vermeide ich den elektronischen Verschluss, um keinen „Rolling Shutter Effekt“ zu belichten. Der Effekt, der Rotoren rund erscheinen lässt, verzerrt auch andere schnelle Bewegungen. Im Portraitbereich und bei Hochzeitsfotos / Reportagen blitze ich ständig, daher ist auch dort der leise mechanische Verschluss ein Vorteil, denn das Blitzen wird nicht von dem alternativen geräuschlosen, elektronischem Verschluss unterstützt.

Die HDR-Funktion und das ausklappbare, schwenkbare Display versüßen den Kauf zusätzlich. Die Fuji X-T4 ist bereits jetzt meine Kamera des Jahres 2020. Ich gebe eine klare, absolute Kaufempfehlung!

Ausgezeichnet - Gold Award fotowissen.eu

Beim *fotowissen Praxis-Test Fujifilm X-T4 DSLM wird die kleine Große zur Kamera des Jahres 2020.

Ausgezeichnet- Gold Award fotowissen.eu

P.S.: Nettes Detail am Rand: Der Auslöser nimmt immer noch einen antik anmutenden Kabelauslöser auf. Dieser Kabelauslöser ist dem elektrischen bei der X-T4 fast vorzuziehen, da er das Klappdisplay nicht behindert.

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  • Kompatibel mit folgenden Geräten: Fuji X-PRO1, X-PRO2, X-PRO3, X-T2, X-T3, X-T10, X-T20, X-T30, X-E1, X-E2, X-E2s, X-E3, X100, X100S, X100T, X100F, X10, X20, X30, STX-2 /Leica M1, M2, M3, M6, M7, M8, M8.2, M9, M9-P, M10-P, M-A, M-E, M-P, M-Monochrom, M Type 240 /Sony RX1, RX1 R, RX1 RII, RX10, RX10 II, RX10 III, RX10IV /Canon F-1, AE-1 (FD mount) /Nikon Df, F3, M2 /Minolta XD7, SR-7 /Rollei (LM mount) /Olympus OM-1, OM-10 // Pentax P1000// Hassellad 503CW /Yashica FX3 etc.
  • Für jede Kamera verfügt über einen Auslöseknopf mit Gewinde
  • Vibrationsfrei Auslöseknopf

© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Praxis-Test Fujifilm X-T4 DSLM

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Exklusiver Fotokurs – Fotografieren Lernen

Dies ist eine Serie von Beiträgen - Fujifilm Systemkameras - Lesen Sie die ganze Serie:

Autor: Peter Roskothen

Ich, Peter Roskothen bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer Fotokurse sowie Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Fotoamateure und ambitionierte Fotografen. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter Peter Roskothen Fotokunst & Design.

5 Kommentare

  1. Lieber Peter,

    auf deinen T4-Bericht habe ich schon sehnsüchtig gewartet, herzlichen Dank für deine immense Mühe, zu der ich eine Ahnung habe! Einiges zur X-T4 gibt´s ja auch schon auf anderen Formaten/Kanälen, der wirklich gute Test findet sich aber wiedermal hier, echt klasse…

    Obwohl noch nicht selbst in Händen gehabt, möchte ich mir denneoch ein paar Bemerkungen erlauben: Die Vorteile einer L-Schiene mit integriertem, vergrößerten Handgriff nutze ich an der X-T2 ja auch. Die ist auch in 15 Sekunden wieder ab, was ich tatsächlich auch mache, wenn es mal kleinstmöglich sein soll, damit die Kamera mit z.B. dem 35er in eine minimale Tasche passen soll.
    Die Sache mit dem Schwenkdisplay und dem verbogenen Stecker der Fernauslösung ist wirklich suboptimal. Aber außer der von dir angesprochenen Möglichkeit eines „antiken“ Drahtauslösers gibt es ja auch noch Variante 3, die ich teilweise auch nutze. Und zwar die Auslösung per Mobiltelefon un der der App „FUJIFILM Camera Remote“. Das mag vollumfänglich sicher nicht alle Vorwahl- und Programmierungsmöglichkeiten einer high-end Fernauslösung ersetzen, reicht für 95% aller Anwendungen aber sicher. Zusätzlich dazu sieht man eben auch im Handy-Display das von der Kamera eingefanfgene Motiv. Auch das ist ganz nett. Aber du hast schon recht, all´das hilft der neuen X-T4 über die entdeckten Luxussorgen nicht hinweg.
    Deine Schilderungen bzgl. HDR/JPEG und IBIS sind infektiös. Man, man, das könnte ich gut gebrauchen. Naja, alles kommt zu dem, der warten kann… ;-)

    Herzliche Grüße,

    Dirk

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    • Bin der gleiche Meinung.. wegen Camera Remote auf Mobil Herzlichen Dank Peter für deine tolle Arbeit

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  2. Hallo Peter,

    die X-T4 ist ohne jeden Zweifel die “Fuji-Kamera” des Jahres 2020 und gewinnt gewiß einen markenübergreifenden Schönheitspreis.

    Hinter den Bergen bei den sieben Zwergen gibt es jedoch objektiv kleinere/leichtere, preiswertere und bessere Kameras/Systeme.
    – kleiner/leichter: MFT z.B. EM-5 III
    – preiswerter: fast alle Kameras auf dem Markt mit Ausnahme von Leica
    – besser: gleich große, gleich schwere und gleich teure spiegellose Kleinbildkameras von Nikon, Sony und Canon

    Eine Kleinbild Fuji XT-Z (mit Z-Mount) im Stile einer Nikon DF das wäre meine Kamera des Jahres.

    Beste Grüße,
    Mathias

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  3. Hallo,

    danke für den Test.
    Ich finde ihn interessant und Fuji hat an den richtigen Stellschrauben gedreht.
    Wiedersprechen würde ich vor allem hier:
    – Hoffentlich bekommt Fuji NIEMALS XQD Karten. Das würde das Gerät verteuern, und die Preise für die Karten verhageln mir jeden Spaß an der Sache. Zusätzlich kann ich sie am Mac nicht anstecken – und dann sehe ich eine Fuji eher als semiprofessionelle Kamera für andere Anwender. Jemand, der die kauft, würde sich keine Canon DX1 Mark 3 kaufen – und umgekehrt. Und in dieser Canon ist XQD gut aufgehoben, da ist das ganze preislich angemessen. Bei Fuji habe ich eh schon den Kompromiss APSC. Wenn es dann auch noch einige hundert Euro mehr kostet, würde ich sie nicht mehr kaufen.

    Und das mit dem „Weltbesten Objektivhersteller“, da muss ich sagen, da bin ich ganz klar dagegen. Das ist für mich mittlerweile ganz deutlich Sigma. Und leider gibt es die nicht für Fuji, weshalb ich zuletzt von der XT3 auf eine gebrauchte Sony Alpha 7RIII umgestiegen bin.

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  4. Hallo Peter,

    Herzlichen Dank für die ausführliche Testbeschreibung. Ich habe sie mir bestellt und bekomme sie kommenden Dienstag, incl. Batteriehandgriff und 2 Zusatzakkus. Freue mich wie ein Schnitzel darauf, nachdem mir die xT2 und die xT3 schon so gut gefallen haben.

    Kleine Anmerkung zum Auslöseknopf. Ich kenne jetzt natürlich den der xT4 noch nicht, aber dass du den als den schlechtesten der xt-Serie bemängelst macht mir etwas Angst :-). Ich fand nämlich den der Vorgängermodelle schon sehr schlecht. Zum Glück hatten sowohl der der xT2 als auch der der xT3 eine Geindeöffnung, so dass man eine „Knopfvergrößerung“ einschrauben konnte, die dann eine sehr griffige Auslösemechanik daraus machte. Na, mal sehen. Herzliche Grüße

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