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Praxis-Test Fujifilm X-T4 DSLM

Der große *fotowissen-Praxis-Test Fujifilm X-T4 DSLM (spiegellose Systemkamera, X-System) zeigt die Vorteile und Verbesserungspotentiale der Digitalkamera. Ich erläutere Ihnen, was mir im Test auffiel und verrate Ihnen bisher unveröffentlichte Erfahrungen mit der neuen Flagschiffkamera von Fuji. Testbericht inklusive Video, Tipps und Testfotos Fuji X-T4:

Silberne und schwarze Version der X-T4

Silberne und schwarze Version der Fujifilm X-T4 DSLM im Test. Beide haben den gleichen Preis.

Die wesentliche Verbesserungen* der Fujifilm X-T4 DSLM im Test

Die Bildqualität für viele stille Motive hat sich verbessert

Vergleich der Fuji X-T4 mit der X-T3

Praxis-Test Fujifilm X-T4 DSLM

Die kleine Fujifilm X-T4 kommt in meiner *fotowissen-Redaktion mit dem FUJINON XF16-80mmF4 R OIS WR an. Ich teste die Kamera mit diesen Objektiven (Link zu Calumetphoto):

Lesen Sie hier über die Besten Fujifilm Objektive >>

Handhabung Fujifilm X-T4 DSLM – Touchdisplay

Was mir im Test sofort auffällt, als ich die Kamera zum ersten Mal in die Hand nehme, ist das vertraute Gefühl aller X-System-Kameras. Es hat sich nichts an den wichtigen Bedienelementen geändert. Die Einstellräder auf den Schultern der spiegellosen Systemkamera sind die gleichen geblieben. Es ist gut, dass Fujifilm kein Schulterdisplay wie bei der X-H1 oder der GFX 50S verbaut hat. Zum Fotografieren benötige ich kein Schulterdisplay, viel lieber sind mir die Wahlräder. Erinnern Sie sich noch an die ersten elektronischen Autoradios mit einem Plus- / Minusregler für die Lautstärke? Was für ein Quatsch. Ein altmodischer drehbarer Lautstärkeregler (Potentiometer) war diesem modernen Schnickschnack immer weit voraus, da man es schneller und viel genauer einstellen kann. Entsprechend ist mir ein physikalisches Wahlrad mit Beschriftung an einer Digitalkamera lieber.

Das Belichtungskorrektur-Wahlrad ist mir genauso wichtig, wie das ISO-Wahlrad und Verschlusszeiten-Wahlrad. Genau wie bei der Fujifilm X-T3, ist das Dioptrienrad versenkbar, damit es sich nicht versehentlich verstellt. Verändert haben sich das Aufnahmebetriebsrad unter der ISO. Die Wahl der Belichtungsmethode ist ins Menü gewandert, dafür steht eine Umschaltung zwischen Foto und Video unter der Belichtungszeit bereit. Dazu später mehr im *fotowissen-Praxis-Test X-T4:

Fujifilm X-T4 von oben

Fuji X-T4 von von oben gesehen. Alles ist gut angeordnet.

Der Auslöser wurde verschlimmbessert. Er muss hart und weit heruntergedrückt werden, will man die Kamera wieder aus dem Stromsparschlaf aufwecken. Der Auslösedruck der X-T2 / X-T3 hat mir besser gefallen. Dieser Auslöser ist der schwergängigste aller X-System-Kameras.

Auf der Rückseite ist fast alles beim Alten. Sowohl die Tastenwippe / Steuerkreuz mit dem mittenliegenden OK-Button, als auch der Joystick sind uns erhalten geblieben. Aber die Tasten des AF-L und AE-L sind runder, größer und besser greifbar. Die Q-Taste oben rechts (Quick-Menü), welche bei der X-T30 ein wahres Immerdrück-Desaster darstellt, ist an einen guten Platz verlegt, an dem ich sie nicht aus Versehen berühre. Die Daumenerhebung und der Griff auf der Vorderseite helfen mir die Kamera sicher in der Hand zu halten. Die Kamera ist im Test leicht und handlich. Der kleine Finger meiner mittelgroßen rechten Hand ragt leider, wie bei den Vorgängermodellen, über das Gehäuse hinaus. Ich würde für mittlere bis große Hände einen Hochkantgriff oder eine L-Schiene empfehlen.

Fujiifilm X-T4 Touchdisplay

X-T4 Rückseite mit Tasten-Wippe und Joystick

Ausklappbares und schwenkbares Touchdisplay* Fuji X-T4

Das Touchdisplay hat der japanische Hersteller positiv erweitert. Es ist mit einer gut angebrachten Versenkung leicht ausklappbar und schwenkbar. Eine Klapp-Funktion, die eine Panasonic FZ1000 bereits Mitte 2014 beherrschte. Im Praxis-Test der Fujifilm X-T4 DSLM stellt das Display eine Bereicherung dar. Schnell und unkompliziert kann ich das Touchdisplay ausklappen, in Bodennähe oder in komplizierten Situationen nutzen. Seine Neigungen und Drehungen sind größer als bei den Vorgängermodellen. Videographen können sich selbst filmen, indem sie das Display nach vorne drehen.

Das Display zeigt im Test aber mindestens einen Fehler: Nutze ich einen Fernauslöser, dann hakt das Display am Stecker des Fernauslösers. Das ist sehr schade, denn ausgerechnet auf dem Stativ nutze ich gleichzeitig ein ausklappbares Display und einen Fernauslöser sehr gerne.

Im Praxis-Test berührte ich außerdem das eingeklappte Display (Status wie im Foto oben) mit meiner langen Nase immer wieder zu leicht. So erhielt ich im Sucher ständig das Sportdisplay angezeigt. Die Funktion (Wischen des Touchdisplays nach links) schalte ich nach einigen Tagen entnervt aus (genauso bei der Vorgängerin X-T3). Danach ist alles prima. Bitte fragen Sie mich nicht, warum meine Nase die anderen Wischgesten nicht auslöst; ich weiß es nicht. Sie scheint ein Eigenleben zu haben.

Praxis-Test Fujifilm X-T4 DSLM

Der Stecker des Fernauslösers trifft im Test auf das Klappdisplay. Wenn Sie in Zukunft in anderen Medien inklusive Hochglanzmagazinen über diesen Fehler lesen, dann wissen Sie, dass die von *fotowissen abschreiben und nicht wirklich selbst testen. 

 

Das ausklappbare und schwenkbare Touchdisplay war längst überfällig und erleichtert uns Fotografen die Arbeit enorm

X-T4 HDR-Funktion*

Im Test der X-T4 stelle ich häufig das Aufnahmebetriebsrad unter dem ISO-Wahlrad von S auf HDR. Die Funktion erzeugt drei schnelle Bilder hintereinander. Nach der Berechnungszeit von etwa 3-4 Sekunden ergibt sich (wenn Sie in RAW und JPG fotografieren ein einziges RAW und) ein berechnetes JPG-HDR-Bild, welches je nach Einstellungen im Menü natürlich wirkt. Leider ist bei meiner Nutzung des mechanischen Auslösers das Bild unschärfer als ein einzelnes Foto. Das deutet darauf hin, dass der mechanische Verschluss immer noch eine kamerainterne Vibration erzeugt.

Bildbeispiele

HDR-Modus der X-T4

HDR-Modus der X-T4 rechts neben “S”.

Testfoto XT4Testfoto XT4 HDR

Erst wenn ich im Test der X-T4 den elektronischen Verschluss verwende, werden beide Bilder ähnlich in Sachen Schärfe. Das tut dem HDR-Bild keinen Abbruch, denn diese Fotos erstellen wir Fotografen meist von stillen Motiven. Der elektronische Verschluss ist somit meine Wahl bei längeren Belichtungszeiten.

Die HDR-Funktion hilft auch mit den Filmsimulationen wie z. B. der schwarzweißen ACROS-Filmsimulation, den Tonwertumfang im Bild zu erhöhen. Das Bild wird im Sucher und Ergebnis leicht beschnitten, als würde hineingezoomt, besitzt aber auf der SD-Speicherkarte nach wie vor eine Auflösung von 6240 x 4160 Pixeln (26 Megapixel). Einstellungen für das HDR finde ich im Menü in den Drive-Einstellungen (Auto, 200%, 400%, 800%, 800%+). Für einen schnellen Bilderfolg kann ich die Funktion nutzen. Sie lässt sich nicht ins Quick-Menü verlegen, daher rate ich dazu die Drive-Einstellung ins My-Menü zu packen.

Praxis-Test Fujifilm X-T4 DSLM

Menüeinstellung HDR-Funktion X-T4 im Test. 800%+ erzielte die besten Ergebnisse, die natürlich wirken und den HDR-Effekt umsetzen.

Möchten wir Fotografen noch mehr HDR-Einfluss nehmen, dann steht uns wiederum die aufwändigere Belichtungs-Bracketing-Funktion zur Verfügung (Schalter auf BKT und Menüeinstellungen vornehmen), die wir im Rechner zusammenfügen (Software wie Photomatix Pro).

Die kamerainterne HDR-Funktion ist in vielen kontrastreichen Lichtsituationen nützlich

Bildfrequenz* X-T4

Bei meinem Ausflug zur Wildlifefotografie stelle ich Aufnahmebetriebsrad mal auf CL (langsamere Serienbildgeschwindigkeit) mit 8 Bildern pro Sekunde und mal auf CH mit 15 Bildern pro Sekunde bei mechanischem Verschluss. Immer wieder stelle ich fest, dass der Bildpuffer der X-T4 im Test ungenügend ist, um längere Bild-Sequenzen der Vögel bei der Landung im See aufzunehmen. Gemessene Werte:

  • CH, 15 B/s- ca.2.3 Sekunden lang, etwa 35 JPG- / RAW-Kombinationen – Mechanischer Verschluss
  • CL, 8 B/s – ca. 5 Sekunden lang, etwa 39 JPG- / RAW-Kombinationen – Mechanischer Verschluss

Warum in aller Welt hat Fujifilm nicht die schnelleren XQD-Speicherkarten verbaut? Vielleicht wollte das Unternehmen neben dem neuen Akku (inkompatibel mit der X-T1, X-T2, X-T3 und X-H1) nicht zu viel auf einmal verändern? Oder das Gehäuse der X-T4 wäre größer geworden? Hier zeigen sich dann die Grenzen der Kompaktheit.

Allein die Schnelligkeit der Kamera-Aufnahmefrequenz durch die Speicherkarte oder den Puffer zu beschränken macht für mich keinen Sinn. Das können andere Hersteller wie Sony oder Nikon besser. So ist die Fujifilm X-T4 DSLM zwar eine Allroundkamera, aber eben keine Profikamera für Sport, Action und Wildlife. Gerade hier wäre Ausbaupotential gewesen. Vielleicht kann das die Fujifilm in Zukunft X-H2 besser (größeres Gehäuse = XQD-Speicherkarten)?

Die Fuji X-T4 wird durch den Puffer oder die SD-Karte unnötig ausgebremst

Testfotos Wildlife Fujifilm X-T4 DSLM

Neuer Mechanischer Verschluss im Test

Der mechanische Verschluss der X-T4 hingegen ist eine Wucht. Er arbeitet im Test flüsterleise und ist so weich, dass man sich als Fotograf geschmeichelt fühlt. Dass Fujifilm diese Bildfrequenz von 15 Bildern pro Sekunden mit dem mechanischen Verschluss hinbekommen hat, ist eine brillante Meisterleistung.

Der mechanische Verschluss der X-T4 ist eine flüsterleise Meisterleistung

Test Fujifilm X-T4 DSLM IBIS*

GFX 100 IBIS Sensor
IBIS Sensor

Der IBIS der X-T4 arbeitet im Test genau wie erwartet. Wir können aus der Hand laut Hersteller um bis zu 6.5 EV längere Verschlusszeiten belichten. Auch wenn ich das für übertrieben halte, erhöht der IBIS bei vielen Aufnahmen die Bildqualität enorm, da wir mit weniger ISO arbeiten können. Wenig bis gar nicht hilft uns der IBIS bei Portraits, Sport, Action oder Wildlife. Fotografen nutzen in diesen Genren schnellere Verschlusszeiten, mit höheren ISO-Werten. In vielen Bereichen jedoch, hilft uns der IBIS die ISO niedrig zu halten. Das führt zu einer enormen Qualitätssteigerung vieler Fotografien. Allein der IBIS wäre den Kauf der Kamera wert.

Der IBIS verhilft der Fujifilm X-T4 DSLM zu bessere Bildqualität bei vielen Motiven

Die Stativ-Verbote weltweit machen den IBIS zu unserem fotografischen Verbündeten

Der neue Akku der XT4 im Test

Ich vermute der IBIS benötigt viel Strom. Daher war ein neuer Akku mit annähernd verdoppelter Leistung (2.200mAh statt 1260mAh) nahe liegend. Ich konnte ausschließlich mit einem einzigen Akku testen, da ich keinen passenden Ersatzakku zur Verfügung hatte. Der Saft reichte für alle Vorhaben sehr gut aus. Aber ich habe keinen Video gedreht. Am Tag des ersten *fotowissen-Duell-Shootings hatte ich den Akku vorab nicht voll aufgeladen, aber eine Powerbank mit USB-C-Kabel für den Notfall mitgenommen. Und siehe da: Die Kamera arbeitet am Kabel weiter und wird während des Shootings geladen. Eine wirklich tolle Sache! Wenn Sie mögen, kaufen Sie statt der Ersatzakkus also eine große Powerbank. Ein USB-C-Kabel liegt der Kamera bei.

Auch ein einfaches Ladegerät für USB-C liegt im Karton. Aber ich möchte die Kamera nicht am USB-C-Ladegerät über Nacht laden und verstauben lassen. Es fehlt eine separate Akku-Ladeschale, die es als Fujifilm-Zubehör gibt. Der Umstand ist wohl dem Kampfpreis der Kamera geschuldet :-).

Die Fujifilm X-T4 DSLM kann über eine Powerbank per USB-C geladen werden

Die Fujifilm X-T4 DSLM kann über eine Powerbank per USB-C geladen werden. Foto: Joachim Böttcher.

 

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Stativ-Nutzung Fujifilm X-T4

Beim Praxis-Test der Fujifilm X-T4 DSLM montiere ich die Kamera auch auf ein Stativ. Dabei fällt mir auf, dass meine Swiss-Arca kompatible Stativplatte weit hinten über das Display hinausragt. Wegen des eingebauten IBIS hat der Hersteller die Stativaufnahme weiter nach hinten zum Kamerarücken versetzt. Die versetzte Schnellwechselplatte sieht nicht nur unmöglich aus, sondern stört mich auch. Uns Fotografen hilft entweder der optionale Hochkantgriff oder eine L-Schiene für die X-T4. Beide werden der spiegellosen Systemkamera leider mehr Gewicht verleihen. Vermutlich gibt es auch passende Stativplatten, die mit der Rückseite abschließen. Dazu muss ein Längsschlitz vorhanden sein. Zu klein darf die Stativplatte nicht ausfallen, da sie dadurch keine ausreichende Auflage bietet und sich verdreht.

Praxis-Test Fujifilm X-T4 DSLM

Die Schnellwechselplatte für das Stativ ragt im Test weit über den Rücken der X-T4 hinaus.

 

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Fokus-Bracketing*

Den meisten der neueren X-Kameras ist die “manuelle” Fokus-Bracketing-Funktionsweise gemeinsam (X-T2, X-T3, X-T30, X-T4):

Das Fokus-Bracketing der Fuji-Kameras kann ich manuell oder automatisch wählen. Manuell bedeutet die Vorgabe Anzahl der Aufnahmen und Fokusvorschub (1=wenig, 10=höher). Ich starte das Fokus-Bracketing mit dem Drücken des Auslösers, Selbstauslösers oder Fernauslösers. Das Fokus-Bracketing schaltet selbstständig ab, sobald die Kamera die unendliche Fokuseinstellung erreicht.

Der Test der X-T4 (auch X-Pro3) zeigt, dass eine noch automatischere Fokus-Bracketing-Funktionsweise hinzugekommen ist: Wir wählen den Fokus-Anfangspunkt “A” und den Fokus-Endpunkt “B”, drücken ab und die Kamera berechnet automatisch das Fokus-Stepping sowie die Anzahl der Aufnahmen. Sie stoppt die schnellen Aufnahmen bei Punkt “B” und nicht mehr erst in der Unendlichkeit.

Praxis-Test Fujifilm X-T4 DSLM - Fokus-Bracketing

Automatisches Fokus-Bracketing mit Startpunkt und Endpunkt.

Automatisches Fokus-Bracketing mit X-T4 aus 17 Bildern mit Helicon Focus Pro erstellt

Automatisches Fokus-Bracketing mit X-T4 aus 17 Bildern mit Helicon Focus Pro erstellt.

Besonders interessant ist das Fokus-Bracketing für Makrofotos und super scharfe Landschaftsfotos / Architekturfotos. Ich habe dazu einen eigenen Artikel mit Video publiziert, der Sie sicher sehr interessiert:

Super scharfe Landschaftsfotos mit Fokus-Bracketing >>

Video mit der X-T4

Die neue Fujifilm X-T4 ist eine der derzeit besten Videokameras auf dem Markt und konkurriert mit Panasonic. Durch den IBIS und das Touchdisplay ist sie prädestiniert für die Doppelnutzung Fotografie / Videographie.

Selbstverständlich ist das neue ausklappbare und schwenkbare Touchdisplay vor allem auch für Videographen sehr nützlich. Damit können Sie sich beim Dreh entweder selbst sehen, oder den Autofokus verschieben. Der Umschalter von Still (Foto) auf Video schaltet auf ein eigenes Einstellmenü in der X-T4. Das ist nützlich, da wir beim Wechsel zwischen Still und Video nicht noch die internen Einstellungen verändern müssen.

Neue Fujifilm X-T4 DSLM Einstellung zwischen Fotografie (Still) und Video (Movie)

Neue Fujifilm X-T4 DSLM Einstellung zwischen Fotografieren (Still) und Video (Movie).

Auch das F-Log unterstützt den professionellen Videodreh. Es wird durch eine realistische, zuschaltbare Simulation von Farben und Kontrasten ergänzt, damit der Videograph sich bereits beim Dreh das post-veränderte Video und die Belichtung vorstellen kann. Im Menü wählen Videographen dazu die Einstellung „F-Log Anzeigehilfe“ ein.

Schade, dass kein Kopfhörerausgang existiert. Dafür liegt im Karton ein USB-C-Kabel für den Kopfhörer dabei, mit dem wir aber nicht gleichzeitig eine Powerbank anschließen können. Ist das Hersteller-Absicht, um noch einen Kaufanreiz für die mögliche X-H2 zu bieten? Mit einem USB-C-Hub an am Body möchte doch keiner filmen?

Filmsimulation Eterna Bleach Bypass

Die unterkühlte Weise die Welt zu sehen ist mir derart ans Herz gewachsen, dass ich der Filmsimulation Eterna Bleach Bypass einen eigenen Artikel widmen möchte. Ich bin enttäuscht, dass ich die Filmsimulation nicht auf ältere Fujifilm-Kameras anwenden kann. Der Filmsimulation Eterna Bleach Bypass habe ich einen eigenen Artikel gewidmet. Darin enthalten ist auch ein Hinweis, wie wir den Effekt annähernd mit älteren Fuji-Kameras hinbekommen:

Eterna Bleach Bypass >>

Alle Fujifilm-Filmsimulationen erklärt >>

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Vergleich zur Fujifilm X-T3 / X-T2 / X-H1

Diese wesentlichen Verbesserungen* sind in der X-T4 verbaut:

  1. Ausklappbares und schwenkbares Touchdisplay
  2. Fertiges HDR-Foto (JPG)
  3. Bildfrequenz mit mechanischem Verschluss
  4. Flüsterleiser Mechanischer Verschluss
  5. IBIS (leichter und kompakter als bei der X-H1)
  6. Neuer Akku
  7. Automatische Focus-Bracketing mit Anfangspunkt und Endpunkt
  8. Filmsimulation Eterna Bleach Bypass
  9. Autofokus bis -6EV

Alle wesentlichen technischen Verbesserungen (plus den kleineren wichtigen Änderungen) machen den Kauf der neue spiegellose Kamera  attraktiv. Für Einsteiger ist die Fujifilm X-T4 DSLM die beste Kamera. Ob Sie von einer X-T1, X-H1, X-T2 oder X-T3 auf die neue X-T4 umsteigen sollten? Meine *fotowissen-Tipps für Sie:

Upgrade und Kauf X-T4 DSLM

Der Sprung von der X-T1 und X-T2 zur X-T4 ist groß. Sie werden mit vielen Erleichterungen der Handhabung, verbesserte Bildqualität für Stills und einem vibrationsarmen, leisen mechanischen Verschluss belohnt. Technikfaszinierte Fotografen werden wegen der wesentlichen Verbesserungen von der X-T3 auf die X-T4 umsteigen. X-H1 Fotografen lieben meist Ihr größeres Kameragehäuse und warten besser auf die X-H2, die vermutlich ebenfalls mit dem ausklappbaren und schwenkbaren Touchdisplay angeboten werden wird. Zusätzlich werden in der X-H2 einige besondere Videofeatures hinzu kommen. Vielleicht wird die Nachfolgerin auch einen größeren Puffer für Serienbilder anbieten oder ein 6K-Video / 8K-Video? Ich vermute stark, dass das kommen wird. Und ich hatte bereits mit meiner Vorschau der X-T4 in allen Punkten recht.

Mit allen Fujifilm-Kameras können wir klasse Fotos belichten, auch die X-T2, X-T20, X-T30 haben eine sehr gute Auflösung und Bildqualität. Der Unterschied in den neueren Kameras liegt im Bedienungskomfort und in der verbesserten Bildqualität bei stillen Motiven. Wer gerne Videos dreht, findet dank dem IBIS seine neue Traumkamera.

Die Fujifilm X-T4 DSLM ist die beste Fujifilm-Kamera der X-Serie

Verbesserungspotential der X-T4 DSLM

Vom Hersteller nicht zu Ende gedacht wurde der Versatz der Stativschraube (Alternative unter dem Absatz). Der kleine Bildpuffer stellt die enorme Bildfequenz der X-T4 sofort wieder in Frage. Das ist so ähnlich, als wenn wir sagen: Eigentlich ist die Kamera gut für Action, Sport und Wildlife. Das bedeutet, sie ist es nicht ganz. Sony und Nikon können das in dem Bereich besser. Auch was den AF angeht, geht Sony ordentlich voran. Da ich bereits mit der Sony A9 und dem FE 200-600mm F5,6-6,3 fotografierte, darf ich bemerken, dass der Fujifilm-Autofokus zwar hervorragend ist, aber nicht an den AF von Sony herankommt. Auch ein Tier-Autofokus fehlt der X-T4 noch, das ist bei Sony in vielen Kameras selbstverständlich. Das Klappdisplay kollidiert mit dem Stecker des Fernauslösers. Da muss vom Hersteller bei der X-T5 Abhilfe geschaffen werden. Alternative: Fuji-App oder Kabelauslöser (siehe weiter unten).

Praxis-Test Fujifilm X-T4 DSLM

Die Schnellwechselplatte für das Stativ ragt weit über den Rücken der X-T4 hinaus.

 

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Technische Daten Fujifilm X-T4 DSLM – Unterschiede Fujifilm X-T4 versus X-T3

Vergleich X-T3 X-T4
Sensor (APS-C) 1.5x 26 Megapixel X-Trans IV - BSI Sensor mit höherer Dynamik, etwas mehr Rauschen als X-T2 26 Megapixel X-Trans IV - BSI Sensor mit höherer Dynamik, etwas mehr Rauschen als X-T2
IBIS - 5 Achsen-IBIS mit bis zu 6.5 EV
Bit-Tiefe 14 Bit 14 Bit
Kartenslot / Speichermedium Dualer SD-Kartenslot Dualer SD-Kartenslot
ISO 160-12.800 160-12.800
Prozessor (in Kamera, rechnet Vorgänge wie AF...) Quad Core X Processor 4 Quad Core X Processor 4
Display 3 Zoll (7,6cm), klappbar in Hochformat und Querformat, Touchscreen z.B. für AF, 1.040K-Pixel 3 Zoll (7,6cm), ausklappbar und drehbar, Touchscreen z.B. für AF, 1.620K-Pixel
Sucher 3.69 Millionen Pixel
100Bilder pro Sekunde
3.69 Millionen Pixel
100Bilder pro Sekunde
Phasen-Autofokus bis -3EV bis -6EV
AF-Bereichsbegrenzung - Zwei Fokuseinstellungen abrufen, eine benutzerdefinierte Einstellung (XF-Objektive)
Bericht >>
Fokus Bracketing Manuell: Startet mit Auslöser und endet beim Abbruch mit OK Automatik: Anfangs und Endpunkt (wie X-Pro3)
Manuell: Startet mit Auslöser und endet beim Abbruch mit OK
Serienbilder -
Mechanischer Verschluss
Elektronischer Verschluss
8 B/s mechanisch
20 B/s oder 30 B/s mit 1.25x Crop (16 Megapixel) elektronisch
15 B/s mechanisch
20 B/s oder 30 B/s mit 1.25x Crop (16 Megapixel) elektronisch
Lebensdauer mech. Verschluss nicht angegeben 300.000 Aufnahmen
Bildpuffer bei 8B/s
145 JPGs
42 RAW (komp.)
36 RAW (unkomp.)
bei 15B/s
110 JPGs
35 RAW (komp.)
bei 30B/s
60 JPGs
35 RAW (komp.)
Pre-Capture Modus
Vorabaufnahmen
Leichtes Andrücken des Auslösers nimmt bereits Bilder in den internen Speicher, die beim Auslösen "vorab" zur Verfügung stehen Leichtes Andrücken des Auslösers nimmt bereits Bilder in den internen Speicher, die beim Auslösen "vorab" zur Verfügung stehen
Nachtmodus Display wird schwarz und rot, um die Augen zu schonen Display wird schwarz und rot, um die Augen zu schonen
Video 4K (DCI + UHD) bis zu 60 B/s bei 10Bit
4K (DCI + UHD) bis zu 60 B/s
Video Full-HD 120 B/s 240 B/s
Max BIT-Tiefe Video 10 BIT F-Log / HLG 10 BIT F-Log / HLG
Mikrofon- / Kopfhörer-Eingang Ja / Ja Ja / Nein
(nur per USB-C oder Handgriff)
Akku NP-126S Akku / 1260mAh für etwa 390 Fotos NP-W235 / 2200mAh für etwa 500 Fotos
Akku-Aufladung USB-C Extrem schnelles USB-C-Laden mit speziellem Ladegerät
Gewicht 539 Gramm 607 Gramm
Wasserwaage 3D 3D
Verschluss MS - Mechanisch
ES - Elektronisch
EF E-Front - Front Vorhang V.
M+E - Mechanisch + Elektronisch
EF-M E-Front + Mech.
EF+M+E
MS - Mechanisch
ES - Elektronisch
EF E-Front - Front Vorhang V.
M+E - Mechanisch + Elektronisch
EF-M E-Front + Mech.
EF+M+E
Abmessungen (B x H x T) 132,5 x 92,8 x 58,8 mm 134,6 x 92,8 x 63,8 mm
Markteinführung Oktober 2018 Ende April 2020
Preis UVP € 1.499,- 1.799,-
Strassenpreis €
(Juli 2020)
1.265,- 1.749,-
Bestellen bei Calumetphoto X-T3 Body Schwarz
X-T3 Body Silber
X-T4 Body Schwarz
X-T4 Body Silber
Meine Empfehlung mit XF16-80mm f/4 Objektiv:
Body Schwarz mit XF16-80mm
Body Silber mit XF16-80mm
Fehler vorbehalten, Liste noch nicht vollständig (noch nicht von Fujifilm bestätigt)

YouTube Video zur Fuji X-T4 DSLM

Das Video ist genau wie dieser Artikel (72 Arbeitsstunden, Fotos, Produktfotos, Artikel) viel Arbeit und folgt in wenigen Tagen an dieser Stelle (*fotowissen-Newsletter abonnieren).

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Fuji X-T4 Preis

Nachdem ich die Preise von Canon und Nikon kenne, empfinde ich den Preis für den X-T4-Body als preiswert und angemessen. Schließlich ist die Kamera auch vom Design gelungen. Im Retrolook, mit dem geringen Gewicht und der handlichen Größe hebt sie sich von anderen Kameramarken ab. Gegenüber den hübschen Kameras von Panasonic und Olympus hat sie den besseren Sensor.

Ich habe nach dem Test die X-T4 in Silber gekauft. In Kombination mit dem 16-80mm Objektiv sparen Fotografen viel Geld für das ausgezeichnete Objektiv, welches natürlich nicht ganz so gut wie die Festbrennweiten abschneidet, aber eine erstaunliche Reportage-Brennweite für Hochzeitsfotos oder Reisen ausmacht. Wer sich für den schwarzen X-T4 Body entscheidet, der kann die Zahlen auf den Wahlrädern besser ablesen. Weiß auf Schwarz bildet die beste Lesbarkeit, das silberne Gehäuse ist mehr nach meinem eigenen Retro-Geschmack. Vergleichen wir die Preis mit Sony-Kameras, Canon und Nikon, dann ist das Preis-Leistungsverhältnis sehr gut.

Empfehlung: Fujifilm X-T4 mit XF16-80mm f/4 Objektiv

Testfotos Fuji X-T4 DSLM

Bitte schauen Sie sich zusätzlich zu den unten gezeigten Testfotos der X-T4 auch diese Bilder in unserem ersten großen *fotowissen-Duell-Shooting an (Peter fotografiert mit der Neuen):

Das erweiterte X-T4-Menü

Viltrox ef-fx1 Autofokus Objektiv Mount Adapter für Canon EF/EF-S Objektiv auf Fuji X-Mount Mirrorless Kameras X-T1 x-t2 x-t10 x-t20 A1 x-a2 x-a3 x-a5 x-a10 x-a20 X-E1 X-E2 x-e3 x-e2s x-h1 X-Pro1 bei Amazon
  • Kompatibel für Canon EF/EF-S-Serie Objektive
  • Kompatibel für Fuji X-Mount spiegellose Kameras.
  • Mit elektronischen Kontakten, unterstützt Autofokus, Blende und EXIF-Signalübertragung.

Fazit Praxis-Test Fujifilm X-T4 DSLM

Ich habe im Test viel herausgefunden über die kleine leichte X-T4. Die Kamera ist gefüllt mit nützlichen Funktionen, die wir technisch interessierten Fotografen lieben. Einsteiger erhalten eine Kamera mit schier unendlichem Potential. Technisch kann jeder Fotograf mit dieser spiegellosen Systemkamera wachsen und wird, bis auf den Puffer und die Supertelebrennweiten nicht an die Grenzen stoßen. Ein Grund, der für die Fujifilm X-T4 spricht, ist die intuitive Bedienung mit dem Blendenring am Objektiv, dem ISO-/Verschlusszeiten-/Belichtungskorrekturrad oben auf den Schultern. Ein weiterer Grund sind die überragenden Objektive vom weltweit besten Objektivhersteller.

Im Test erweist sich der IBIS als genial für viele Fotogenre. Ich habe mit der Kamera in dunklen Umgebungen mit langen Belichtungszeiten bei ISO 160 fotografiert (nativ beste ISO) und rauschfreie Bilder produziert. Mit einer Vorgängerkamera wäre das nicht in dieser ISO-Qualität gelungen.

Umgeworfen hat mich überdies der fast geräuschlose und weiche mechanische Verschluss, den ich bei Portrait, Wildlife und Sport nutze. Genau bei diesen Genren vermeide ich den elektronischen Verschluss, um keinen “Rolling Shutter Effekt” zu belichten. Der Effekt, der Rotoren rund erscheinen lässt, verzerrt auch andere schnelle Bewegungen. Im Portraitbereich und bei Hochzeitsfotos / Reportagen blitze ich ständig, daher ist auch dort der leise mechanische Verschluss ein Vorteil, denn das Blitzen wird nicht von dem alternativen geräuschlosen, elektronischem Verschluss unterstützt.

Die HDR-Funktion und das ausklappbare, schwenkbare Display versüßen den Kauf zusätzlich. Die Fuji X-T4 ist bereits jetzt meine Kamera des Jahres 2020. Ich gebe eine klare, absolute Kaufempfehlung!

Ausgezeichnet - Gold Award fotowissen.eu

Beim *fotowissen Praxis-Test Fujifilm X-T4 DSLM wird die kleine Große zur Kamera des Jahres 2020.

Ausgezeichnet- Gold Award fotowissen.eu

P.S.: Nettes Detail am Rand: Der Auslöser nimmt immer noch einen antik anmutenden Kabelauslöser auf. Dieser Kabelauslöser ist dem elektrischen bei der X-T4 vorzuziehen, da er das Klappdisplay im Test nicht behindert. Alternativ können wir über das Smartphone-App auslösen oder den Selbstauslöser (2 Sekunden) verwenden.

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  • Kompatibel mit folgenden Geräten: Fuji X-PRO1, X-PRO2, X-PRO3, X-T2, X-T3, X-T10, X-T20, X-T30, X-E1, X-E2, X-E2s, X-E3, X100, X100S, X100T, X100F, X10, X20, X30, STX-2 /Leica M1, M2, M3, M6, M7, M8, M8.2, M9, M9-P, M10-P, M-A, M-E, M-P, M-Monochrom, M Type 240 /Sony RX1, RX1 R, RX1 RII, RX10, RX10 II, RX10 III, RX10IV /Canon F-1, AE-1 (FD mount) /Nikon Df, F3, M2 /Minolta XD7, SR-7 /Rollei (LM mount) /Olympus OM-1, OM-10 // Pentax P1000// Hassellad 503CW /Yashica FX3 etc.
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© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Praxis-Test Fujifilm X-T4 DSLM

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Über den Autor

Peter Roskothen

Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter P. Roskothen Fotokunst & Design.

24 Kommentare

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  • Lieber Peter,

    auf deinen T4-Bericht habe ich schon sehnsüchtig gewartet, herzlichen Dank für deine immense Mühe, zu der ich eine Ahnung habe! Einiges zur X-T4 gibt´s ja auch schon auf anderen Formaten/Kanälen, der wirklich gute Test findet sich aber wiedermal hier, echt klasse…

    Obwohl noch nicht selbst in Händen gehabt, möchte ich mir denneoch ein paar Bemerkungen erlauben: Die Vorteile einer L-Schiene mit integriertem, vergrößerten Handgriff nutze ich an der X-T2 ja auch. Die ist auch in 15 Sekunden wieder ab, was ich tatsächlich auch mache, wenn es mal kleinstmöglich sein soll, damit die Kamera mit z.B. dem 35er in eine minimale Tasche passen soll.
    Die Sache mit dem Schwenkdisplay und dem verbogenen Stecker der Fernauslösung ist wirklich suboptimal. Aber außer der von dir angesprochenen Möglichkeit eines “antiken” Drahtauslösers gibt es ja auch noch Variante 3, die ich teilweise auch nutze. Und zwar die Auslösung per Mobiltelefon un der der App “FUJIFILM Camera Remote”. Das mag vollumfänglich sicher nicht alle Vorwahl- und Programmierungsmöglichkeiten einer high-end Fernauslösung ersetzen, reicht für 95% aller Anwendungen aber sicher. Zusätzlich dazu sieht man eben auch im Handy-Display das von der Kamera eingefanfgene Motiv. Auch das ist ganz nett. Aber du hast schon recht, all´das hilft der neuen X-T4 über die entdeckten Luxussorgen nicht hinweg.
    Deine Schilderungen bzgl. HDR/JPEG und IBIS sind infektiös. Man, man, das könnte ich gut gebrauchen. Naja, alles kommt zu dem, der warten kann… ;-)

    Herzliche Grüße,

    Dirk

  • Hallo Peter,

    die X-T4 ist ohne jeden Zweifel die “Fuji-Kamera” des Jahres 2020 und gewinnt gewiß einen markenübergreifenden Schönheitspreis.

    Hinter den Bergen bei den sieben Zwergen gibt es jedoch objektiv kleinere/leichtere, preiswertere und bessere Kameras/Systeme.
    – kleiner/leichter: MFT z.B. EM-5 III
    – preiswerter: fast alle Kameras auf dem Markt mit Ausnahme von Leica
    – besser: gleich große, gleich schwere und gleich teure spiegellose Kleinbildkameras von Nikon, Sony und Canon

    Eine Kleinbild Fuji XT-Z (mit Z-Mount) im Stile einer Nikon DF das wäre meine Kamera des Jahres.

    Beste Grüße,
    Mathias

  • Hallo,

    danke für den Test.
    Ich finde ihn interessant und Fuji hat an den richtigen Stellschrauben gedreht.
    Wiedersprechen würde ich vor allem hier:
    – Hoffentlich bekommt Fuji NIEMALS XQD Karten. Das würde das Gerät verteuern, und die Preise für die Karten verhageln mir jeden Spaß an der Sache. Zusätzlich kann ich sie am Mac nicht anstecken – und dann sehe ich eine Fuji eher als semiprofessionelle Kamera für andere Anwender. Jemand, der die kauft, würde sich keine Canon DX1 Mark 3 kaufen – und umgekehrt. Und in dieser Canon ist XQD gut aufgehoben, da ist das ganze preislich angemessen. Bei Fuji habe ich eh schon den Kompromiss APSC. Wenn es dann auch noch einige hundert Euro mehr kostet, würde ich sie nicht mehr kaufen.

    Und das mit dem “Weltbesten Objektivhersteller”, da muss ich sagen, da bin ich ganz klar dagegen. Das ist für mich mittlerweile ganz deutlich Sigma. Und leider gibt es die nicht für Fuji, weshalb ich zuletzt von der XT3 auf eine gebrauchte Sony Alpha 7RIII umgestiegen bin.

  • Hallo Peter,

    Herzlichen Dank für die ausführliche Testbeschreibung. Ich habe sie mir bestellt und bekomme sie kommenden Dienstag, incl. Batteriehandgriff und 2 Zusatzakkus. Freue mich wie ein Schnitzel darauf, nachdem mir die xT2 und die xT3 schon so gut gefallen haben.

    Kleine Anmerkung zum Auslöseknopf. Ich kenne jetzt natürlich den der xT4 noch nicht, aber dass du den als den schlechtesten der xt-Serie bemängelst macht mir etwas Angst :-). Ich fand nämlich den der Vorgängermodelle schon sehr schlecht. Zum Glück hatten sowohl der der xT2 als auch der der xT3 eine Geindeöffnung, so dass man eine „Knopfvergrößerung“ einschrauben konnte, die dann eine sehr griffige Auslösemechanik daraus machte. Na, mal sehen. Herzliche Grüße

  • Sehr geehrter Herr Roskothen,
    als eifriger Leser Ihrer sachlichen Praxis-Test Artikel , Ihrer Videos und Bezieher Ihrer FotoNews wende ich mich als Hobbyfotograf mit folgendem Anliegen an Sie:

    Kurz nach dem Kauf meiner ersten Kamera (Canon 300) widmete ich mich meinem Hobby seltene Pflanzen meiner Heimat auch fotografisch. Dazu investierte ich das 100/2,8 Makro von Canon mit dem ich auch heute noch arbeite.
    Die Kameras wechselten dann digital von 300D über 40D bis zur jetzigen 80D.

    Um meine fotografischen Möglichkeiten zu vertiefen schloss ich mich vor ca. 20 Jahren der hiesigen Fotogruppen an mit Mitgliedern, die wie ich die Makrofotografie als Schwerpunkt hatten.
    Meine Versuche, das Fotografieren von seltenen Pflanzen zu optimieren mittels Fokusverstellung am Objektiv über Arbeiten mittels Makroschlitten bis hin zu Smartphone-Apps habe ich sehr schnell aus unterschiedlichen Gründen aufgegeben und auf den technischen Fortschritt von Canon gewartet und gewartet.

    Mit Ihrem Bericht über die neue XT4 haben Sie mein Interesse geweckt, danach habe ich gesucht und mir die Kamera bei einem Fachhändler zeigen lassen, der allerdings die Kamera auch erst auspacken musste und in Sachen Bracketing Neuling war.

    Meine Hauptforderungen an den Body erfüllten sich schon durch Ihre Schilderungen: Dreh- und schwenkbares Display, Joystick und griffgerechte Größe und…und..und.

    Nun zu meinen Vorstellungen zum Fokus-Bracketing:

    Zuerst Einstellen des exakten vorderen Fokuspunktes A mittels Fokus -Peaking, danach Einstellen des hinteren Punktes B mittels Fokuspeaking.

    Mit dem Auslösen ermittelt die XT4 automatisch mit den entsprechenden Einstellungen die benötigten Aufnahmen für ein lückenloses Stacking und speichert diese möglichst als RAW und Jpeg ab.
    Auf diese Weise hoffe ich nicht mehr zig km gefahren zu sein um dann zu Hause
    bittere Tränen zu weinen!

    Als letztes eine Frage zu einem Umstieg.
    Gibt es für die XT4 einen Adapter, um mein Canon-Makroobjektiv vorerst an einer XT4 zu betreiben?
    Für das tolle 80er Makro hoffe ich dann auf das nächste Weihnachtsfest.

    Mit der Hoffnung, Sie mit meiner langen Schilderung nicht überstrapaziert zu haben
    und mit der Hoffnung auf eine positive Antwort
    verbleibe ich mit
    freundlichen Grüßen,
    Ihr

  • Guten Tag Herr Bömmelburg,

    ja, die X-T4 kann genau diese Art des Fokus Bracketing. Und ja, es gibt einen Adapter, um Canon Objektive an der X-T4 zu nutzen (Link zu Amazon):
    Unter dem Adapter aufgelistet finden Sie die unterstützten Objektive.

    Herzlich,
    Ihr Peter R.

  • Anmerkung zur mechanischen Blockade des ausklappbaren Displays durch den Fernauslöser:

    Die X-T4 besitzt sicherlich einen elektronischen Selbstauslöser, oder etwa nicht?

    Den mechanischen bzw später elektronischen Selbstauslöser könnte man ja wie in alten Zeiten für berührungslose Auslösung am Stativ nutzen, wenn man keinen Drahtauslöser zur Hand hatte… ;-)

    Allen gut Licht

    DWL

  • Vielleicht habe ich mich mißverständlich ausgedrückt:

    Ich meinte mit „Selbstauslöser“ NICHT Die Auslösung über den alten Drahtauslöser oder eine moderne Variante per Kabel!
    Sondern jene Auslöseverzögerung, die man früher als mechanisches Ablaufwerk in manchen SLR Kameras ab Werk hatte und später durch ein eingebautes elektronisches Verzögerungsmodul ersetzte. Bereits damals diente das nicht nur für „Selfies“, indem man sich in der Zwischenzeit rasch vor die Kamera stellte, sondern auch gerne als praktischer Ersatz für Draht- oder Kabelauslöser. Solange das Motiv sich nicht bewegt, was ja in der Regel bei Stativaufnahmen Der Fall ist, kann man im Menü diesen Auslösetyp anwählen, zumeist auch zwischen 2 und 10 sekunden Verzögerung wählen.

    Diese Form der berührungslosen Auslösung kostet nichts, weil eingebaut, wiegt nichts, weil reine Software im Menü – und das wichtigste: man muss nicht danach im Fotorucksack suchen, man kann nicht vergessen, es einzupacken und es erst recht nicht verlieren…

    Gruß
    DWL

  • Hallo Peter.

    Sehr schöner Bericht zum Test der Fuji X-T4!

    Was mir fehlt ist ein Test zur Wetterfestigkeit. Der Kollege Wiesner ist mal kurz mit einer Gießkanne über die Kamera, da war Jasmin Bajonett schon nass! Mich würde interessieren ob das eine einmalige Sache war, z.B. durch eine Dötsche in der Gummiabdichtung des Objektives?
    Gibt es dazu weitere Erkenntnisse?

    LG
    Christian

  • @Christian Ladwig

    Schlage vor, sich der ebenso regen wie nutzlosen Diskussion darüber anderenorts anzuschliessen… es gibt ja rege Diskussionen darüber mit hunderten von Beiträgen…

    Das, was Wiesner (seinen eigener Angaben nach) noch Kohle einbringt, ist der YT Kanal.
    Und um die Kohle am Rollen zu halten, muss halt hemmungsloses clickbait her.
    So etwa wie: „Das neue xY-Objektiv von (Drittzulieferer): ein Fuji XF-90 KILLER??“

    Oder halt ein Gießkannentest – egal, wie schwachsinnig und irrelevant für die Praxis, es müssen clicks her!
    Ich glaube kaum, daß Peter Roskothen auch nur im Entferntesten so etwas einfiele…

    Wiesner macht auf YT eher Dauerwerbungssendungen, keine seriöse Information.

    Um mal Beispiele zu bringen, wie wichtig und realistisch Giesskannentests sind:
    Ich habe mal mehrer Stunden an der korsischen Westküste bei Sturm mit 10-15 m hohen Wellen am felsigen Strand gestanden, die Gischt schoss ca. 30 Meter hoch um mich, hatte mich bereits nach 10 min komplett durchnässt.

    Ich hatte damals zwei Leica R-Gehäuse mit Leicaobjektiven in Nutzung, musste alle 36 Bilder sogar in einer Plastiktüte den Film wechseln.

    Nix war als Wetterresistent beworben. Aber es war nix passiert. Ausser, daß ich den Polfilter alle paar Min. Mit Leitungswasser und einem Tuch vom weissen, Im Sturm rasch eintrocknenden Salz der Brandung befreien musste.

    Ich habe Stunden mit einer 5D MkIII und dem EF 4/24-105 L im Regen ohne jeden Schutz fotografiert – nix passiert.
    Allerdings bin ich nicht so blöd gewesen, die Objektive im Regen zu wechseln, würde wohl keiner machen, der noch bei Verstand ist. Naja, ok, Wiesner schon…

    Wer eine Unterwasserkamera benötigt, Weil er gerne Gießkannen über Kameras entleert und dabei Videos aufnimmt, sollte sich auch eine solche kaufen.

    Pete Townsend von den Who hat regelmäßig am Ende der Konzerte seine E-Gitarre zu Brei geschlagen… immerhin waren die Musiker unter den anwesenden Zuschauern so klug, sich NICHT nach definitiv unzerbrechlichen E-Gitarren zu erkundigen oder Andere danach zu fragen, ob sie ihre Gitarre auch mal zwecks Test an den Monitorboxen zu Brei schlagen könnten, weil sie das mächtig interessieren würde, ob das eine überleben würde…

    amüsiert

    DWL

  • Nachtrag:

    Es gibt von Fujifilm OBJEKTIVE mit „WR“ = Weather resistant… NICHT: „Waterproof“.
    Ein großer Unterschied.
    Im Übrigen verstehe ich das „WR“ so:

    Das Objektive selber ist „WR“, also wird lediglich behauptet, daß schlechtes Wetter nixht dazu führt, daß Wasser oder Staub —->> ins INNERE DES OBJEKTIVS eindringt.

    Bisher hat Wiesner nicht zeigen können, daß schlechtes Wetter dazu führt, daß Wasser sich im Objektiv ansammelt…

    Aber so weit denkt Wiesner wohl nicht… Er denkt wohl hauptsächlich an clickbait….

    Ich bin ab sofort auch „WR“… also wiesner-resistent…

    Amüsierte Grüße
    DWL

    • DWL, ich bin 100% bei dir. Gerade beim Fotografieren in extremen Situationen kommt es mehr auf die Organisation und Planung an. Es ist immer gut wenn eine Kamera/Objektiv etwas unempfinlicher gegen Feuchtigkeit und Staub ist, aber das nützt mir garnichts wenn ich von der Brandung ins Meer gerissen werde oder von einem Felsen gefegt werde. Wenns ganz dumm läuft werde ich von der Flut abgeschnitten und komme nur noch schwimmend oder im schlimmsten Fall garnicht mehr von einem Felsen im Meer zurück. In den Nachrichten habe ich genug Vollidioten gesehen, die sich und andere in Gefahr gebracht haben weil sie Fotos von der Brandung während eines Sturmes gemacht haben. (Damit meine ich nicht Dich) Macht man das in einsameren Gegegenden und auch noch allein, kann das das Todesurteil sein. Informationen und eine gesunde Vorsicht gepaart mit einem gesunden Menschenverstand sind effektiver als das Super resistente Kameragehäuse.
      Es nützt auch nichts im Regen die tollsten Fotos zu machen um nachher festzustellen, dass Wassertropfen auf der Linse alle Bilder unbrauchbar gemacht haben. Ich muss die Kamera also sowieso irgendwie schützen oder mich dort hinstellen, wo ich den Naturgewalten nicht schutzlos ausgesetzt bin. Ich muss auch daran denken so simple Dinge wie Plastiktüten und Lappen in der Fototasche zu haben, dazu noch Alkohohl und sauberes Wasser. Das ist mehr Wert, als ein Objektiv, über dem ich eine Giesskanne entleeren kann. Kurzum, kein noch so dichtes Kamerghäuse / Objektiv ersetzt das Denken

  • @Andreas

    Ja, so sehe ich das auch.

    Ixh zitiere gerne Eric Clapton, der auf sie Frage eines Fans, welche Gitarrenmarken er bevorzuge, nur einen Satzvsagte:

    „it is NOT the Guitar – it is the PLAYER!“

    Prägnanter kann man es nicht zusammenfassen.

    Gruß
    DWL

  • Guten Tag Herr Roskothen

    Vielen Dank für den guten Artikel und Ihre informativen Videos.

    Als Fuji XT 2 Nutzer bin ich hin- und hergerissen, ob ein Upgrade meine Bilder wirklich besser macht. Eher bin ich doch von manchen Objektiven, insbesondere dem Kit-Objektiv 18-55 OIS etwas enttäuscht. Andere Objektive wiederum finde ich wirklich hervorragend. Daher frage ich mich, ob ich lieber etwas an den Objektiven ändern soll, oder von der XT-2 auf die X-T4 wechseln sollte.

    Wie schätzen Sie die Bildqualität der XT-4 im Vergleich zur XT-2 ein? Ich habe sogar gehört, dass die XT-2 unter manchen Umständen bessere Fotos macht als die Nachfolgemodelle. Was ist Ihre Meinung dazu?

    Herzlichen Dank und beste Grüße
    Henrik Hörster

    • Hallo Herr Hörster, die X-T2 ist eine hervorragende Kamera, ich bin immer noch sehr zufrieden damit. Eine X-T4 hätte gewisse Vorteile, wenn Sie Sport, Action oder Tiere in Bewegung fotografieren. Sie hat auch gewisse Vorteile was Belichtungszeiten aus der Hand angeht, macht aber per se keine besseren Fotos. Es sind Sie, der die Fotos macht und dazu sind Objektive sicherlich ein Teil der wichtigen Ausrüstung. Viele vergessen bei ihren Investitionen noch den möglichen Fotokurs, der nicht nur den Blick für neue Motive schult, sondern auch die Bildgestaltung erklärt.
      Fazit: Für Ihren Fall lieber die Objektive und den möglichen Fotokurs als die X-T4.
      Herzlich,
      Ihr Peter

      • Hallo Herr Roskothen

        Vielen Dank für die Antwort. Ja, der Fotokurs ist sicher wichtig. Geld in Kurse und gute Objektive stecken, macht sicher mehr Sinn. Aber der schnellere Autofokus (der von der X-T2 ist nicht der beste) und der IBIS sind schon Argumente. Ich werde sie whs. mal ausprobieren.

        Da ich leider im Ausland lebe, kann ich Ihre Fotokurse aktuell nicht wahrnehmen. Eine Fuji-Profi wie Sie wäre aber sicher ein guter Coach.
        Beste Grüss
        Henrik Hörster

  • Als ebenfalls X-T2-Besitzer (und Liebhaber!) sind mir die Gedanken zum Upgrade gen T4 super nachvollziehbar, und ich habe da im Für & Wider auch lange dran überlegt. Mein persönliches (Zwischen-)Fazit ist erstmal zugunsten der T2 ausgefallen.

    Hauptsächlich deshalb, weil der hohe Neupreis die für meine Fotografie wichtigen techn. Dinge nicht wesentlich rechtfertigt. Die einzigen beiden Pluspunkte, die mich an der T4 dennoch sehr reizen, sind die interne HDR-Möglichkeit, die dann eben auch im JPEG-Modus nutzbar wäre, und der IBIS, der mich auch Objektive ohne Stabilisator z.B. bei Streetfotografie o.ä. ohne Stativ souveräner nutzen lassen würde.
    Mein Plan ist, die Preisentwicklung der Gebrauchtgeräte zu beobachten, und ggf zu späterem Zeitpunkt eine gute Gebrauchte zu erstehen. Die T2 werde ich allerdings behalten, ich finde sie sensationell gut.
    Auch ich habe aktuell in Objektive investiert, möchte mich der Empfehlung von P. Roskothen gerne anschließen.

    Freundliche Grüße,

    Dirk Trampedach

    • Kann dem voll zustimmen. Die X-T2 werde ich nicht verkaufen. Das ist auch 2020 eine sehr gute Kamera und die Extras der X-T4 brauche ich whs. auch nicht. Aber IBIS und der bessere Autofokus reizen mich schon. HDR in der Kamera finde ich ehrlich gesagt nicht so wichtig. Die Fotos werden meist etwas unschärfer und HDR braucht man nicht zwingend. Ausserdem geht das bestens in LR oder ähnlichen Programmen.

      Aber ich bin auch kein HDR Fan. Nur selten sehen die Fotos meiner Meinung gut aus. Aber das Thema wollte ich hier nicht aufmachen.

      Die X-T4 ist schon echt gut, aber in 2 Jahren gibt es wieder die nächste usw… Die X-T2 ist irgendwie ein Meilenstein. Eigentlich braucht man nicht mehr, um super Fotos zu machen. Sind wir doch mal ehrlich…

      Also: fleissig an den eigenen Fähigkeiten üben und gute Objektive verwenden. Das ist erstmal mein Motto.

      Viele Grüsse
      Henrik Hörster

  • Möchte mich den Vorherigen Kommentaren kopfnickend anschließen.

    Ich selber habe erst „im letzten Moment“ vor 3 Monaten den Schritt von der XE-1 zur XE-3 gemacht. Mit einer gewissen Angst, keine mehr zu bekommen, weil Fujifilm die XE Serie ja einstellen wollte und ich diese schnuckelig-handliche Modellserie einfach mag.
    Zwar habe ich in den letzten 2-3 Jahren aus beruflichen Gründen kaum fotografiert, aber bereits die XE 1 gut gefunden.
    Erst danach habe ich die Neuigkeiten von der XT 4 erfahren und werde die wohl ebenfalls irgendwann Ende dieses Jahres oder nächstes Jahr kaufen, weil ich den IBIS, eine maßvolle und authentisch (!) gestaltete HDR Aufnahme mit hohem dynamischem Blendenumfang sehr liebe sowie mit bei Makros anfangen möchte.

    ABER:
    Das für mich Wichtigste war vor ein paar Wochen der Kauf eines neuen Objektivs (10-24), weil das den weitaus größten Schritt voraus bedeutet. und noch vor der XT 4 werde ich meine alten (aber noch immer guten) XF-Objektive von 2012 um einige weitere ergänzen bzw austauschen.

    Das wirklich Entscheidende ist aber eben der Ausbau seiner eigenen fotografischen Horizonte.
    Wenn Sie im Ausland leben, wäre entweder ein Heimaturlaub für ein Coaching zielführend oder wenigstens ein kleiner erster Schritt der Kontakt zu einem Fotoclub im Ausland.

    Allerdings wird kaum Jemand mit Fujifilm fotografieren, dafür möglicherweise der Kontakt mit Anderen in einem Fotoclub ein wenig bei Gestaltungsfragen helfen.

    Allerdings sollte es ein Club sein, der nicht überwiegend Katzenfotos macht und man sich hauptsächlich gegenseitig unkritisch auf die Schultern schlägt…… ;-)

    Keine Kamera ist jemals auch nur einen Hauch schlechter geworden, weil es ein Nachfolgemodell gibt…
    man sollte wirklich erst einen Neukauf machen, wenn das neue Kameramodell eindeutig die EIGENEN Bedürfnisse bedeutend besser erfüllt.

    Stets gut Licht
    DWL

  • Hallo Peter,

    Ich möchte – gerade deswegen, weil die X-T4 klar auf meinem Einkaufszettel steht – mal kurz auf das in der Praxis so segensreiche und wichtige IBIS zu schreiben kommen.

    Ich habe einen ausführlichen Test einer recht seriös erscheinenden und keinesfalls Fujifilm abgeneigten website gefunden, bei dem interessanterweise die X- T4 mit der Olympus E-M1 II verglichen wurde.

    Solche Vergleiche sind schwierig zu deuten, denn sie werden mit hinsichtlich Markteintritt, dem damaligem technischen Standard, Preisklasse, sehr unterschiedlichen Objektiven (wenngleich gleicher Brennweite) und zusätzlich deutlich unterschiedlichen Sensoren in den Kameras durchgeführt.
    Das Ergebnis dieses Test war allerdings extrem deutlich im Sinne einer sicherlich derzeit bestehenden Überlegenheit für Olympus. Während mit der E-M1 II immerhin einzelne Belichtungen mit 1 sek. gelangen, war dies in diesem Test bei der X-T4 erst unter 1/8 sek möglich.
    Das erstaunte mich.

    Die Autoren relativierten das Gesamtergebnis berechtigterweise zwar dahingehend, daß die Fuji durch die Möglichkeit deutlich höherer ISO-Einstellungen bei gleicher Qualität wie bei der E-M1 II im Endergebnis solch extreme Belichtungszeiten gewissermaßen nicht nötig hat bzw. kompensieren kann, aber es ist – rein isoliert bezogen auf das IBIS – doch recht erstaunlich, selbst bei Berücksichtigung von evtl. Schwächen beim Aufbau und Durchführung des Vergleichstests.
    Immerhin würde die X-T4 dann bei gleicher technischer Fähigkeit faktisch sogar mehr fotografisches Potential bieten als die E-M1 II und bei zumindest besserer Fähigkeit als jetzt aufschließen.

    Daher meine Frage:
    Ist es eher Zufall, daß Dein Beispielfoto mit 1/15, also diesseits der scheinbaren technischen Grenze, gemacht wurde oder haben längere Verschlusszeiten keine guten Ergebnisse gebracht?

    Ich würde einen Test alleine mit der X-T4, gerne auch im direkten Vergleich mit dem offenbar sehr guten IBIS der E-M1 II mittels einer stark praxisorientierten Methode für sinnvoll halten, bei der

    die Grenzen mit und ohne zusätzlichen OIS ermittelt werden
    dabei Festbrennweiten (bspw Macro 80 ebenso wie Zooms wie bspw das 18-55 am langen Ende ) eingesetzt werden
    dann das Gesamtergebnis als Summe von ISO-Leistungsfähigkeit UND IBIS/OIS, also praxisorientiert, präsentiert wird
    Ausschließlich jpeg OOTC als Grundlage genommen werden, denn eine Schwäche des o.a. Tests war, daß raw fotos ootc genutzt wurden und die Entwickler eher für bayer-Sensoren geeignet sind.
    Um die jpeg Fotos ootc (falls Vergleich zwischen X-T4 und E-M1 II erfolgt) vergleichbar zu machen, könnte man ohne OIS und IBIS zunächst mit Stativ Aufnahmen machen und dabei vergleichbar scharfe kamerainterne Einstellungen herausfindet, um eine einigermaßen saubere kalibrierung als Grundlage zu erzielen.

    Das ist ein erheblicher Aufwand, aber es wäre vermutlich einer der saubersten Vergleiche.

    Mir persönlich würde ein tiefgehender Praxistest (wie oben beschrieben) mit nur der X-T4 bereits Begeisterungsstürme entlocken, da ich keine Olympus kaufen werde.

    Falls die IBIS Technologie von Olympus wirklich so fortschrittlich sein sollte, wie es scheint, wäre Fujifilm gut beraten, die einzigartige Möglichkeit zu nutzen und sich aus der „Konkursmasse“ von Olympus imaging diese Technologie bzw die Patente (und ggf noch weitere) zu kaufen.

    Beste Grüße
    DWL

    • Hallo DWL,

      es gibt doch keine Konkursmasse, da das Unternehmen Olympus verkauft wird. Und ich habe keine so langen Belichtungszeiten mit der Fuji X-T4 hinbekommen, korrekt. Das sind bis zu 4 EV, die ich geschafft habe. Dazu müsste man sicher noch die Pixel der Kamera berücksichtigen, denn mit höheren Auflösungen wird das immer schwieriger. Auch mit der neuen Canon EOS R6 habe ich bei den empfohlenen Objektiven keine längeren Belichtungszeiten als etwa 4 EV hinbekommen. Ich stelle die X-T4 mit einem Weitwinkel 10-24mm auf höchstens eine 1/15 s ein, um sicher zu gehen, dass die Aufnahme verwacklungsfrei ist. Das ist etwa meine Erfahrung. Auch eine 1/8 s kann noch funktionieren.

      Herzlich,
      Peter

  • DWL, Ein IBIS ist keine Wundermschine, obwohl sehr hilfreich. Eine pauschale Aussage ist schwer zu machen, da jeder Mensch anders “wackelt” An meiner Lumix G81 ist auch ein 5LV Ibis. Aber, er hilft nur bei Aufnahmen im Grenzbereich. 2 EV sind realistisch. Mit einem 90 Tele (bezogen auf VF) würde ich nicht unter 1/60 gehen um noch knackscharfe Bilder zu haben. Was darunter ist, ist zwar noch scharf aber nicht so richtig in der 100% Ansicht. Es kommt aber auch auf die Ansprüche an, die man an ein Foto stellt. Wie gesagt, für geringe Ansprüche reicht ein IBIS weiter herunter, für professionelle Aufnahmen nicht. Ich liebe Ihn weil er im Grenzbereich z.B. 90 mm 1/100 sec auch dann noch top Schärfe liefert, wenn man ein bisschen unruhig ist oder die Kamera nur mit einer Hand hält. Ebenso wenn es schnell gehen muss und man keine Zeit zum Ausatmen hat :)
    Über den Effekt bei Videos kann ich nichts sagen, weil zu wenig Erfahrung. Insgesamt ermöglicht der IBIS Fotos die man sonst nicht machen könnte bei denen man aber keine Topschärfe erwarten darf. Er gibt vor allem Sicherheit in den Grenzbereichen (Kehrwert der Brennweite auf VF bezogen) Je länger die Brennweite desto wichtiger wird er.
    Muss eine Kamera einen IBIS haben? Meine Meinung ist ein klares ja. Je vollgepackter ein Sensor mit Pixeln ist desto wichtiger wird er, da hilft auch der Kehrwert zu Brennweite nicht mehr als kürzestmögliche Belichtungszeit weiter, denn dieser sollte dann noch halbiert werden. Also Brennweite 200 mm, kürzestmögliche Belichtungszeit ohne IBIS 1/400 mit IBIS 1/200 sec.

  • @Andreas

    Mir ist schon klar, daß der IBIS keine „Wundermaschine“ ist… ;-) fotogarfiere ebensfalls bereits seit 50 Jahren..

    Ich nin aich nicht so naiv, alles auf den IBIS zu setzen, es gibt viele Techniken, auch ohne zurecht zu kommen, wie man weiß, wenn man jahrzehntelang analog mit drastisch niedrigen ISO fotografieren musste.

    Ich gehe davon aus, daß irgendetwas zwischen 2 und 4 Blenden an Gewinn möglich sind, zusätzlich zu dem Gewinn von 1-2 Blenden durch optimierte konventionelle Kamerahaltungstechnik.

    Was meine Nachfrage bei Peter anbelangt, fand ich es „nur“ interessant, daß Olympus offenbar technologisch weiter ist als Fujifilm.

    Ich genieße enorm die gigantischen Fortschritte in der Fotografie der letzten 5 Jahrzehnte und neige sicherlich nicht dazu, den IBIS zu überschätzen, weiß dessen Vorteile jedoch sehr zu schätzen.

    Beste Grüße
    DWL

    .

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