Wer sein Hobby in Richtung Wildlife-Fotografie ausrichtet, der wird irgendwann nicht mehr um eine Investition in ein Teleobjektiv herum kommen. Die besten Teleobjektive für die Wildlife-Fotografie und Vogel-Fotografie für Canon, Nikon, Olympus, Panasonic, Sony und Fujifilm sind:
Die besten Teleobjektive für die Wildlife-Fotografie
Wunderschönes Hobby Wildlife-Fotografie
Interessanter Weise ist das Teleobjektiv für die Fotografie wilder Tiere fast wichtiger als der Kamera-Body
Die besten Teleobjektive für die Wildlife-Fotografie (auch Vogel-Fotografie)
Die Wildlife-Fotografiex (und damit auch die Vogel-Fotografie) ist ein wunderschönes, meditatives Hobby. Es fördert unsere Naturverbundenheit, die Möglichkeit wilde Tiere zu beobachten und sie zu fotografieren. Hunderttausende Fotografen gehen dieser Freizeitbeschäftigung nach und lieben die Ruhe, die Natur, die Tiere in freier Wildbahn. Es gibt viele teure und kaum erschwingliche lange Teleobjektive für die Vogel-Fotografie, oder um andere wilde Tiere auf den Sensor zu bannen. Diese Supertelebrennweiten werden auch für die Sportfotografie rund um die Welt genutzt.
In diesem Beitrag geht es um bezahlbare, sehr gute Teleobjektive
In diesem Bericht kümmern wir uns allerdings um bezahlbare Teleobjektive der wichtigsten Marken. Ich habe bei der großen *fotowissen-Übersicht die folgenden Vorgaben für Hobby-Fotografen gestellt:
- Große Brennweite, 300mm+
- Bezahlbar € 500,- bis € 3.800,-
- Geringes Gewicht bis 2.500 Gramm
Zunächst müssen wir zwei Tele-Objektiv-Typen unterscheiden:
- Tele-Festbrennweiten
- Tele-Zoomobjektive
Beide Typen von Teleobjektiven haben ihre Berechtigung. Die Tele-Festbrennweiten sind in der Regel schärfer, haben eine bessere Farbwiedergabe, Kontrast und Bokeh. Tele-Zoomobjektive sind dagegen besser in der Handhabung, wenn es um Vögel im Flug oder wilde Tiere in Bewegung geht. Es ist ausgesprochen schwer ein Tier mit einem langen Teleobjektiv zu finden. Hilfreich sind hier Tele-Zoomobjektive deshalb, weil wir zum Beispiel erst herauszoomen können, um das Tier am Himmel zu finden und dann hineinzoomen, um es groß auf den Sensor zu bannen. Leider sind Tele-Zoomobjektive in der Regel nicht ganz so scharf wie die Tele-Festbrennweiten, dafür oft preiswerter.
Eisvogel mit Fisch, Canon EOS 7D Mark II, Tamron 150-600mm Tele-Zoomobjektiv
Brennweite Teleobjektive
Für die ambitionierte Vogel-Fotografie reden wir nicht mehr über ein Vollformat-Telezoom von 70-200mm oder 70-300mm. Letztere sind in der Regel auch nicht so scharf, wie sie sein sollten. Schärfe erkennen wir Fotografen bei einer Telebrennweite schnell am Federkleid unserer gefiederten Freunde, oder dem Fell anderer wilder Tiere. Wir reden über ein Minimum von 300mm, besser 400-900mm Brennweite für viele Wildlife-Fotografen. Dazu kommt eine gute Anfangsblende von F/4 oder F/5.6, da der Autofokus schneller scharf stellt, wenn mehr Licht vorne ins Objektiv gelangt. Eine Anfangsblende von F/8, F/11 ist immer ein Kompromiss, das wissen Profi-Fotografen, weshalb sie eine irrsinnige Summe Geld in ihre Teleobjektive stecken. Und da sind wir schon beim Preis:
Der Preis von Teleobjektiven
Die besten Teleobjektive für die Wildlife-Fotografie kosten soviel, wie ein Kleinwagen. Eine gute Regel für die Sportfotografie und Wildlifefotografie lautet:
Bringen Sie einen Koffer voll Geld mit zum Kauf eines der besten Teleobjektive
Nun schreibt *fotowissen nicht ausschließlich für Profi-Fotografen, sondern vor allem auch für Hobby-Fotografen. Und in diesem Beitrag möchte ich Alternativen für Canon, Nikon, Olmypus, Panasonic, Sony oder Fujifilm aufzeigen, die entweder bezahlbar sind, in jedem Falle aber deutlich unter der Kleinwagen-Preisgrenze bleiben. Wir reden also von Preisen bis € 3.800,-. Tatsächlich bekommen Sie für etwas unter € 1.000,- hervorragende Linsen für Ihr Hobby Wildlifefotografie.
(Alle Links in diesem Beitrag zu Calumephoto oder Amazon)
- Vormontierte Stangen für eine einfache 10-Sekunden-Aufstellung ✔ Stärker als je zuvor durch die verbesserte Federkonstruktion ✔ leichtes Zelt so wenig zusätzliches Gewicht ✔ Unsichtbar durch das dunkle Tuch innen ✔ Starker Stoff, der ein Schlagverhalten annehmen kann.
Gewicht Teleobjektiv
Anfangs glauben Einsteiger in das Genre Wildlife-Fotografie, dass man ein Teleobjektiv immer vom Dreibeinstativ oder Einbeinstativ nutzt. Dem ist nicht so. Viele Fotografen, ausgerechnet in der Vogel-Fotografie, fotografieren aus der Hand, um schneller reagieren zu können. Ein Einbeinstativ ist tatsächlich für diejenigen unter uns Fotografen, die mit dünnen Armen zur Welt kamen, eine große Hilfe. Trotzdem sollte eine Telebrennweite noch halbwegs aus der Hand zu stemmen sein. Daher begrenze ich die Auswahl der Objektive auf alle solche, die unter 2.500 Gramm liegen. Das scheint viel zu sein (ist es auch), aber Glas wiegt und es gibt sehr viel schwerere Tele-Objektive, die wir aber nicht aus der Hand nutzen wollen.
Das beste Einbeinstativ für Wildlife-Fotografen >>
Bildstabilisator für Teleobjektive
Ein Bildstabilisator ist wirklich sehr wichtig bei langen Brennweiten. Schalten Sie den Stabi aber nur bei der Aufnahme ein, nicht, wenn Sie durch den Sucher schauen, weil die meisten Objektive dann schärfere Bilder liefern (Tipp). Ohne Bildstabilisator fotografieren Sie bitte nur aufgestützt, angelehnt oder vom Einbeinstativ. Ein Stabilisator (Canon-IS, Nikon-VR, Olympus-IS, Sony-OSS, Fujifilm-OIS, Tamron-VR) ist in jedem Falle eine gute Idee wenn Sie mal ein Makrofoto aus der Nahdistanz belichten.
- Größe: ca. 110x110x140cm (BxTxH)
- Gewicht: ca. 2,4kg
- Packmaß: ca. 50cm (Durchmesser)
Sensoren MFT / APS-C / Vollformat
Viele Wildlife-Fotografen und Sport-Fotografen nutzen gerne Sensoren mit kleineren Maßen als Vollformat-Sensoren. Wir Fotografen nutzen den Mikro-Four-Thirds-Sensor (MFT), der APS-C-Sensor und der Vollformat-Sensor. Keinesfalls werden Mittelformatkameras für diese Fotografie eingesetzt, da die Kameras samt Objektiven zu schwer sind und meist nicht die Brennweite liefern.
Der Vorteil des MFT-Sensors ist die “Verlängerung” der Brennweite um den Faktor 2x (300mm = kleinbildäquivalente 600mm). Verlängerung stimmt nicht wörtlich, da die Linsen sind immer noch genau so lang wie vorher sind. Die kleinbildäquivalente Brennweite aber wird mit dem Faktor errechnet (Artikel hierzu). Damit bleiben die Teleobjektive und die Ausrüstungen von Olympus und Panasonic (MFT-Sensoren) sehr leicht und leistungsstark.
Eine APS-C-Kamera von Nikon, Sony oder Fujifilm wird mit dem Faktor 1.5x gerechnet (600mm = kleinbildäquivalente 900mm), von Canon mit dem Faktor 1.6x multipliziert. APS-C-Kameras haben ebenfalls den Vorteil näher abzubilden als Vollformat-Kameras. Damit bleiben Fujifilm-Kameras und Telebrennweiten auch leichter als vergleichbare Brennweiten im Vollformat.
Bei Canon sind zwei APS-C-Kamera interessant. Es gibt nur die völlig veralterte EOS 7D Mark II für die Sportfotografie und Wildlifefotografie oder die 90D. Nikon hat einen Star für Wildlifefotografen, die D500. Sony bietet die Alpha A6000, A6300, A6400, A6500, A6600, Fujifilm die X-T2, X-T3, X-T4, X-T20, X-T30 und X-H1.
Vollformat-Kameras werden auch gerne in der Wildlifefotografie eingesetzt, dann aber mit hoher Auflösung (30-50 Megapixel), da meist hinterher ein Ausschnitt aus dem Bild gewählt wird. Und wenn wir ausschneiden reduzieren wir nachträglich wieder die mögliche Postergröße. Aber auch die Fotografen mit MFT und APS-C croppen (schneiden Bildausschnitte).
Beliebte Vollformatkameras für die Wildlifefotografie sind:
- Canon EOS 5D Mk IV (und Mk III)
- Canon EOS 1Dx-Serie (1.3 Crop)
- Nikon D850 / D810
- Sony Alpha A9 Serie (spiegellos !), A7 R Serie
Die besten Canon Teleobjektive für Wildlife-Fotografen
Die besten Canon-Teleobjektive sind für Hobby-Fotografen nicht in preiswerter Nähe. Sie kosten € 10.000,- bis 20.000,-. Aber es gibt Ausnahmen. Preiswert und hervorragend in der Abbildungsleistung (Schärfe, Kontrast, Farbe) ist zum Beispiel das Canon EF 400mm F/5.6 als Tele-Festbrennweite (ca. € 1.200,-). Auch sehr scharf und gut ist das Tele-Zoomobjektiv Canon EF 100-400 mm/4,5-5,6 L IS II USM (ca. € 2.100,-).
600mm Einstellung – Objektiv ausgefahren – Tamron 150-600 G2 mit Canon EOS 7D II
Alternativ haben Sigma und Tamron sehr preiswerte Tele-Zoomobjektive entworfen, die für den Einstieg (kann man gebraucht wieder verkaufen) gut zum Lernen und Ausprobieren sind. Als Einsteiger will man vermutlich erst mal reinschnuppern oder das Hobby Wildlife-Fotografie (Vogel-Fotografie) nicht jeden Tag ausüben. Entsprechend möchten Hobby-Fotografen keine irrsinnige Summe Geld bezahlen. Das Tamron SP AF 150-600mm/5-6,3 Di VC USD G2 für Canon ist inzwischen für unter € 1.000,- zu bekommen und somit fast konkurrenzlos.
| Die besten Canon Teleobjektive für Wildlife-Fotografen | Canon EF 400mm F/5.6 | Canon EF 100-400 mm/4,5-5,6 L IS II USM | Tamron SP AF 150-600mm/5-6,3 Di VC USD G2 für Canon |
|---|---|---|---|
| Brennweite | 400mm | 100-400mm | 150-600mm |
| Bildstabilisator | Nein | Ja | Ja |
| Anfangsblende | F/5.6 | F4,5-5,6 | F5-6.3 |
| Naheinstellgrenze etwa | 3.5 Meter | 1 Meter | 2,2 Meter |
| Gewicht etwa | 1.250 Gramm | 1.640 Gramm | 2.000 Gramm |
| Preis ca. | € 1.200,- | € 2.100,- | € 1.000,- |
| Kaufen bei Calumet | Canon EF 400mm F/5.6 | Canon EF 100-400 mm/4,5-5,6 L IS II USM | Tamron SP AF 150-600mm/5-6,3 Di VC USD G2 für Canon |
Die besten Nikon Teleobjektive für Wildlife-Fotografen
Es existiert eine Nikon-Tüte, die ist absolut konkurrenzlos. Dieses Teleobjektiv ist ein Grund für viele Wildlife-Fotografen ein Nikon-Kameragehäuse zu kaufen und einen Markenwechsel in Betracht zu ziehen. Das Objektiv von Nikon ist mit einem “PF” gekennzeichnet, was auf Englisch “Phase-Fesnel” (dt. Phasen-Fresnellinse) heißt. Mit dieser optischen Technik werden Objektive wesentlich leichter. Das Nikon AF-S NIKKOR 500 mm 1:5,6E PF ED VR wiegt nur etwa 1.500 Gramm und ist überaus scharf, farbecht und kontrastreich. Eine eierlegende Wollmilchsau mit richtig Wums. Leider liegt der Preis bei etwa € 3.600,-, was aber eher günstig für eine Top-Telebrennweite ist.
Das Superobjektiv für Wildlife-Fotografen: Nikon AF-S NIKKOR 500 mm 1:5,6E PF ED VR
Alternativen gibt es ebenfalls. Da wäre zum einen das Nikon AF-S NIKKOR 200-500mm 1:5,6E ED VR, welches zwar nicht ganz so superscharf abbildet, aber dafür zu einem Bruchteil des Preises über den Tisch geht (ca. € 1.200,-). Und auch dieses Linsensystem ist ein Tele-Zoomobjektiv, was den Vorteil bietet, unsere Motive leichter zu finden. Von Tamron gibt es das Tamron SP AF 150-600mm/5-6,3 Di VC USD G2 für Nikon. Eine sehr gute Zoom-Linse mit mehr Reichweite als das Nikkor, welche ebenfalls gerne von Nikon-Wildlife-Fotografen erworben wird, weil sie preiswert und gut ist (ca. € 1.000,-).
| Die besten Nikon Teleobjektive für Wildlife-Fotografen | Nikon AF-S NIKKOR 500 mm 1:5,6E PF ED VR | Nikon AF-S NIKKOR 200-500mm 1:5,6E ED VR | Tamron SP AF 150-600mm/5-6,3 Di VC USD G2 für Nikon |
|---|---|---|---|
| Brennweite | 500mm | 200-500mm | 150-600mm |
| Bildstabilisator | Ja | Ja | Ja |
| Anfangsblende | F/5.6 | F/5.6 durchgängig | F/5-6.3 |
| Naheinstellgrenze etwa | 3 Meter | 2.2 Meter | 2.2 meter |
| Gewicht etwa | 1.500 Gramm | 2.300 Gramm | 2.010 Gramm |
| Preis ca. | € 3.600,- | € 1.200,- | € 1.000,- |
| Kaufen bei Calumet / Amazon | Nikon AF-S NIKKOR 500 mm 1:5,6E PF ED VR | Nikon AF-S NIKKOR 200-500mm 1:5,6E ED VR | Tamron SP AF 150-600mm/5-6,3 Di VC USD G2 |
Die besten Olympus / Panasonic Teleobjektive für Wildlife-Fotografen
Da wir mit dem Faktor 2x rechnen, ist ein 300mm Objektiv (600mm kleinbildaquivalent) schon ziemlich klasse, was Gewicht und Leistung angeht. Für Olympus und Panasonic gibt es einige sehr leistungsfähige Wildlife-Teleobjektive. Dazu zählt das Top-Objektiv M.ZUIKO DIGITAL ED 300mm 1:4.0 IS PRO (Preis ca. € 2.450,-). Und da ist auch noch das schwächere Tele-Zoomobjektiv Olympus EZ-M7530 M.Zuiko Digital 75-300mm f/4.8-6.7, das bessere Panasonic H-RS100400E LEICA DG VARIO-ELMAR 100-400 mm f/4.0-6.3 und das Panasonic H-FSA100300E Lumix G Vario 100-300 mm f/4.0-5.6.
| Die besten Olympus / Panasonic Teleobjektive für Wildlife-Fotografen | M.ZUIKO DIGITAL ED 300mm 1:4.0 IS PRO | Olympus EZ-M7530 M.Zuiko Digital 75-300mm f/4.8-6.7 | Panasonic H-RS100400E LEICA DG VARIO-ELMAR 100-400mm f/4.0-6,3 | Panasonic H-FSA100300E Lumix G Vario 100-300 mm f/4.0-5.6 II/O.I.S. |
|---|---|---|---|---|
| Brennweite | 300mm | 75-300mm | 100-400mm | 100-300mm |
| Bildstabilisator | JA | Ja | ||
| Anfangsblende | F/4 | F/4.8-6.7 | F/4.0-6,3 | F/4.0-5.6 |
| Naheinstellgrenze etwa | 1,4 Meter | ab 0,9 Meter | 1,3 Meter | 1,5 Meter |
| Gewicht etwa | 1.470 Gramm | 423 Gramm | 985 Gramm | 520 Gramm |
| Preis ca. | € 2.450,- | € 435,- | € 1.450,- | gebraucht ab € 400,- |
| Kaufen bei Calumet / Amazon / MPB | M.ZUIKO DIGITAL ED 300mm 1:4.0 IS PRO | Olympus EZ-M7530 M.Zuiko Digital 75-300mm f/4.8-6.7 | Panasonic H-RS100400E LEICA DG VARIO-ELMAR 100-400 mm f/4.0-6.3 | Panasonic H-FSA100300E Lumix G Vario 100-300 mm f/4.0-5.6 |
Die besten Sony Teleobjektive für Wildlife-Fotografen
Auch Sony hat sehr schnelle Kamerabodies für die Fotografie wilder Tiere. Die Alpha A9 oder A9 Mk II, A7R III, A7R IV, A7 III, A7S, A7S II sind unterschiedlich prädestiniert für Sport, Action und Wildlife.
Die passenden und Sony Tele-Objektive stehen den Canon-Objektiven und Nikon-Objektiven in nichts nach. Das Sony FE 100-400mm F4.5-5.6 G Master ist natürlich am unteren Ende der Brennweite und für die Vogelfotografie besser an einer APS-C-Kamera wie der Alpha A6500 angebracht. Auch sehr gut und bereits von mir getestet ist das Sony FE 200–600 mm F5,6–6,3 G OSS, welches auch an den Vollformatkameras eine gute Telewirkung zeigt. Natürlich lässt es sich auch an eine Alpha A 6000/ A 6500 montieren und hat dann eine große kleinbildäquivalente Brennweit von bis zu 900mm.
Sony FE 200–600 mm F5,6–6,3 G OSS – perfekt für Wildlifefotos – *fotowissen Testbericht
| Die besten Sony Teleobjektive für Wildlife-Fotografen | Sony FE 100-400mm F4.5-5.6 G Master | Sony FE 200–600 mm F5,6–6,3 G OSS |
|---|---|---|
| Brennweite | 100-400mm | 200-600mm |
| Bildstabilisator | Ja | Ja |
| Anfangsblende | F4.5-5.6 | F5,6–6,3 |
| Naheinstellgrenze etwa | 1 Meter | 2,4 Meter |
| Gewicht etwa | 1.400 Gramm | 2.115 Gramm |
| Preis ca. | € 2.600,- | € 1.860,- |
| Kaufen bei Calumet | Sony FE 100-400mm F4.5-5.6 G Master | Sony FE 200–600 mm F5,6–6,3 G OSS |
Die besten Fujifilm Teleobjektive für Wildlife-Fotografen
Bei Fujifilm ist der derzeitige Objektivpark in Sachen Teleobjektive sehr überschaubar. Es existiert zur Zeit nur ein einziges Fujifilm FUJINON XF100-400mm F4.5-5.6 R LM OIS WR Teleobjektiv. Ich nutze das Tele-Zoomobjektiv selbst und habe einen ausführlichen Testbericht dazu publiziert. Das Telezoom hat eine ausgezeichnete Schärfe, Farbgebung und Kontrast. Allerdings verzichten Sie besser auf den Teleadapter, wenn Ihnen an der besten Qualität des Zooms gelegen ist.
Fujifilm hat gerade seine Bajonette des X-Systems für Drittanbieter frei gegeben. Wir können in Zukunft Objektive anderer Hersteller für das X-System erwarten. Allerdings hoffe ich immer noch auf eine 500mm oder 600mm Telebrennweite oder vergleichbare Zoomobjektive auch von Fuji selbst.
Fujifilm FUJINON XF100-400mm F4.5-5.6 R LM OIS WR
| Die besten Fujifilm Teleobjektive für Wildlife-Fotografen | Fujifilm FUJINON XF100-400mm F4.5-5.6 R LM OIS WR |
|---|---|
| Brennweite | 100-400mm |
| Bildstabilisator | Ja |
| Anfangsblende | F4.5-5.6 |
| Naheinstellgrenze etwa | 1,75 Meter |
| Gewicht etwa | 1.375 Gramm |
| Preis ca. | € 1.780,- |
| Kaufen bei Calumet | Fujifilm FUJINON XF100-400mm F4.5-5.6 R LM OIS WR |
Fujifilm Wildlife-Fotografie >>
© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Teleobjektive für die Wildlife-Fotografie mit Canon, Nikon, Olympus, Panasonic, Sony, Fujifilm
In eigener Sache (der individuelle Wildlife-Fotokurs):
Individueller Wildlife-Fotokurs – Schnell und intensive Fotografie erlernen
Möchten Sie gerne Ihre eigene Fotografie ausbauen, dazulernen und suchen einen besseren Fotokurs? Ich schule individuell (auf Wunsch auch zu Zweit plus Trainer) Wildlife-Fotografie für Einsteiger und Fortgeschrittene. Der individuelle Kurs schult Ihre Grundkenntnisse oder baut auf Ihren bestehenden Kenntnissen auf und wird genau auf Sie abgestimmt. Mehr noch: die Schulung macht großen Spaß und neben Theorie unternehmen wir auch eine eigene Fotoexkursion. Die Kameramarke spielt keine Rolle, genauso wie Ihre Vorkenntnisse:



















Ein wirklich toller Artikel zum Thema, herzlichen Dank !
ich fotografiere eher sehr selten “Wildlife” , möchte Dir aber in einem bestimmten Punkt heftigst ZUSTIMMEN, den ich ein wenig beurteilen kann:
Und zwar betreffend der Canon EF 5,6/400mmm Telefestbrennweite.
Um das Jahr 2009/2010 habe ich mir dieses Tele angeschafft, weil es da bereits ein “Geheimtipp” war. Damals bekam man es nur schwer in Europa, fast immer waren es Importe aus Japan, wo es wohl einen nicht unerheblichen Umsatz hatte.
Wenn man den sehr moderaten Preis und das exzellente P/L-verhältnis betrachtet, so leuchtet jedoch schlagartig ein, weswegen Canon es hier nicht anbot: Es hätte mächtig zur Kannibalisierung der eigenen, vielfach teureren Teleobjektive um 400mm geführt !
Bereits damals, um 2009, waren die Kameras doch bereits recht gut im höheren ISO-bereich – extrem hohe Lichtstärken und “tonnenschwere” Lichtriesen waren nicht mehr absolut zwingend. Und das EF 5,6/400 war im vergleich zu den Lichtriesen sehr leicht und dramatisch weniger voluminös.
Einziger Minuspunkt: Es hatte keine Bildstabilisierung.
Mich störte das nicht, denn ich habe noch nie bei schlechten Lichtverhältnissen rasend schnellen Sport fotografiert, ich habe es mir für statische oder mäßig bewegliche Motive gekauft.
Und bei mir lag aus Gründen, die jetzt nicht relevant sind, seit 3 Jahren ein neues Exemplar des “berühmten” Leica Apo-Telyt 2,8/250 mit dem ebenfalls Spitzenmäßigen Leica Apo-Extender 1,4x in seinem Alukoffer mit dem roten Punkt herum… ergibt 400mm….
Dieses wirklich hervorragende Tele wurde spätestens dadurch berühmt, daß Norbert Rosing (National Geographic) damit seine Ikonenbilder über Eisbären geschossen hat – allerdings in den späten 1990er Jahren noch Analog. brutal scharfe Fotos.
Da lag es doch auf der Hand, die beiden Objektive mal gegeneinander zu testen, oder?
Ich war mir sicher: Das Apo-telyt wird noch einmal einen Tick drauflegen bei er Schärfe, zumindest am Rand. Und vom Mikrokontrast und der weltberühmten Farbwidergabe sowieso… schliesslich war der Neupreis nur 5 Jahre zuvor für die Apo-Kombi zusammen (ACHTUNG! Bitte vorher hinsetzen!) über 20.000 EUR, soweit ich mich recht erinnere, um die 23-24.000…. (hatte ich selbstverständlich NICHT bezahlt, sondern nur einen Bruchteil) . Das Canon kostete im Laden damals um die 1.200 EUR.
Also stellte ich mein dickes Gitzo Carbonstativ GT 5541 (= Carbonfaserbeine mit bis zu 5 cm starkem Durchmesser der Beine) mit nicht ausgefahrener Mittelsäule und OHNE ausgezogene Stativbeine und dem unverwüstlichen, großen Arca Swiss Monoball (wurde in den 70ern für die Groß– und Mittelformatkameras entwickelt) im Wohnzimmer auf (= kein Wind) und visierte mit der 5D MkII (um die 20 MP) ein bretonisches Haus in ca. 150 m Abstand an, welches traditionsgemäß über grob behauene, mittelgraue Granitbausteine verfügte, die selbst auf 1 Meter Abstand noch feinste Zeichnung durch ihre raue Struktur aufweisen.
Ausgelöst habe ich mit Spiegelvorauslösung und “Selbstauslöser” mit 10 sek Verzögerung.
Ich mache es jetzt kurz: Ich habe einen halben Tag damit verbracht, immer wieder fassungslos irgendeine wirklich SICHTBARE und damit relevante Stelle bei diversen Motiven zu finden, welche die Überlegenheit des ca. 15-18 mal so teuren Leica-Teles beweist….
Das Canon war schlicht und einfach absolut ebenbürtig!
Daher halte ich den Hinweis auf das EF 5,6/400mm von Peter für einen richtig guten Hinweis.
Das Fujifilm 100-400 mm kenne ich nicht, daher kann ich nichts dazu sagen.
die fehlende Bildstabilisation des EF 5,6/400 ist bei Nutzung von Kameras mit IBIS ja kein Problem mehr.
Gruß
DWL
Immer wieder interessante und spannende Artikel, herzlichen Dank.
ich “Hobby Fotograf” selten Wildlife, fehlt noch ein Teleobjektiv in der Sammlung. Das grösste dass ich besitze ist das Fujinon XF 55-200mm f/3.5-4.8 R LM OIS. Für Wildlife eher zu kleine Brennweite, daher suche schon länger eine Occasion mit min. 500 mm und mehr Brennweite, für die X-T3, zB. Tamron etc.
Frage: auf was ist zu achten, welches Teleobjektive eignen sich am besten für die Fujifilm X-Serie, braucht es Adapter? hat mir jemand ein Tipp zu einer guten Occasion Börse (Internet Plattform), ev. hier bei fotowissen.eu?
Besten Dank.
Hallo Matteo,
das 100-400 mm ist das längste derzeit. Aber Sie können auch mit einem Adapter die Canon-Objektive adaptieren, was ich aber in der Brennweite 500 mm noch nicht ausprobierte. Ich weiß demnach nicht, wie schnell der Autofokus arbeitet, der wirklich wichtig in der Wildlife-Fotografie ist. Einen Artikel zur Wildlife-Fotografie mit Fujifilm finden Sie hier:
Wildlife mit Fujifilm >>
Gute Objektive mit Garantie finden Sie hier: mpb.com – Sicher gebrauchte Objektive und gebrauchte Kameras kaufen und verkaufen
Adapter bei Amazon >>
Herzlich,
Ihr Peter