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Teleobjektive für die Wildlife-Fotografie

Teleobjektive für die Wildlife-Fotografie: Wer sein Hobby in Richtung Wildlife-Fotografie ausrichtet, der wird eines Tages nicht mehr um die Investition in ein Teleobjektiv herumkommen. Die preiswerten, besten Teleobjektive für die Wildlife-Fotografie und Vogel-Fotografie für Canon, Nikon, Olympus, Panasonic, Sony und Fujifilm sind:

Teleobjektive für die Wildlife-Fotografie

Die besten Teleobjektive für die Wildlife-Fotografie. Der Artikel wurde im Juni 2020 veröffentlicht und im November 2023 für Sie überarbeitet. Im Foto oben werden von Experten der Wildlife-Fotografie Vögel in freier Wildbahn mit Telezoomobjektiven fotografiert.

Wunderschönes Hobby Wildlife-Fotografie.

Interessanter Weise ist das Teleobjektiv für die Fotografie wilder Tiere fast wichtiger als der Kamera-Body.

Die besten Teleobjektive für die Wildlife-Fotografie (auch Vogel-Fotografie)

Die Wildlife-Fotografie (und damit auch die Vogel-Fotografie) ist ein wunderschönes, meditatives Hobby. Es fördert unsere Naturverbundenheit, die Möglichkeit wilde Tiere zu beobachten und sie zu fotografieren. Beim Ausflug erholen wir uns, die Ruhe und das Warten auf die Motive ist pure Meditation. Hunderttausende Fotografen gehen dieser Freizeitbeschäftigung nach und lieben die Ruhe, die Natur, die Tiere in freier Wildbahn.

Da wilde Tiere, insbesondere Vögel meist scheu sind, gibt es von Experten geschätztes Fotozubehör, was für gute Wildlife-Fotos benötigt wird. Dazu gehören vor allem Teleobjektive, denn wilde Tiere lieben den Sicherheitsabstand. Es gibt viele teure und kaum erschwingliche, lange Teleobjektive für die Vogel-Fotografie, oder um andere wilde Tiere auf den Sensor zu bannen. Diese Supertelebrennweiten werden auch für die Sportfotografie rund um die Welt genutzt.

Im Beitrag zeigen wir die bezahlbaren, besten Teleobjektive für Wildlife-Fotografie.

In diesem *fotowissen Bericht kümmern wir uns ausschließlich um bezahlbare Teleobjektive der wichtigsten Marken. Ich habe bei der großen *fotowissen-Übersicht die folgenden Vorgaben für Hobby-Fotografen gestellt:

  • Große Brennweite, 300 mm+
  • Bezahlbar € 500,- bis € 3.800,-
  • Geringes Gewicht bis 2.500 Gramm

Zunächst müssen wir zwei Tele-Objektiv-Typen unterscheiden:

  • Tele-Festbrennweiten
  • Tele-Zoomobjektive
*fotowissen-Experten-Tipp: Beide Typen von Teleobjektiven haben ihre Berechtigung. Die Tele-Festbrennweiten sind in der Regel schärfer, bieten eine bessere Farbwiedergabe, Kontrast und Bokeh. Tele-Zoomobjektive sind dagegen besser in der Handhabung, wenn es um Vögel im Flug oder wilde Tiere in Bewegung geht.

Der Vorteil eines Telezooms ist die Variabilität der Bildgestaltung. Zudem fällt es manchen Wildlife Fotografen einfacher, damit das Motiv zu finden. Es ist ausgesprochen schwer, ein Tier mit einem langen Teleobjektiv zu finden. Hilfreich sind Tele-Zoomobjektive beim Auffinden des Motivs deshalb, weil wir zum Beispiel erst herauszoomen können, um das Tier zu finden und dann hineinzoomen, um es groß auf den Sensor zu bannen. Leider sind Tele-Zoomobjektive in der Regel* nicht ganz so scharf wie die Tele-Festbrennweiten, dafür oft preiswerter.

*Es gibt wie immer auch Ausnahmen von der Regel.

Canon EOS 7D Mark II, Eisvogel, Tamron 150-600mm, Wildlife, Wildlife Fotografie, Kingfisher

Foto oben: Eisvogel mit Fisch, Canon EOS 7D Mark II, Tamron 150-600 mm Tele-Zoomobjektiv. 

Brennweite Teleobjektive Wildlife

Für die ambitionierte Vogel-Fotografie reden wir nicht mehr über ein Vollformat-Telezoom von 70-200 mm oder 70-300 mm. Die 70-300 mm Linsen sind in der Regel auch nicht so scharf, wie sie sein sollten. Schärfe erkennen wir Fotografen bei einer Telebrennweite schnell am Federkleid unserer gefiederten Freunde, oder dem Fell anderer wilder Tiere. Wir reden über ein Minimum von 300 mm, besser 400–800 mm Brennweite für viele Wildlife-Fotografen. Dazu kommt eine gute Anfangsblende von F/4 oder F/5.6, da der Autofokus schneller scharf stellt, wenn mehr Licht vorn ins Objektiv gelangt. Eine Anfangsblende von F/8, F/11 ist immer ein Kompromiss, das wissen Profi-Fotografen, weshalb sie eine irrsinnige Summe Geld in ihre Teleobjektive stecken. Und da sind wir schon beim Preis:

Der Preis von Teleobjektiven

Die besten Teleobjektive für die Wildlife-Fotografie kosten so viel, wie ein Kleinwagen. Eine gute Regel für die Sportfotografie und für den Wildlife-Fotograf lautet:

Bringen Sie einen Koffer voll Geld mit zum Kauf eines der besten Teleobjektive.

Nun schreibt *fotowissen nicht ausschließlich für Profi-Fotografen, sondern vor allem auch für Hobby-Fotografen. Und in diesem Beitrag möchte ich Wildlife-Tele-Alternativen für Canon, Nikon, Olympus, Panasonic, Sony oder Fujifilm aufzeigen, die entweder bezahlbar sind, oder in jedem Falle aber deutlich unter der Kleinwagen-Preisgrenze bleiben. Wir reden also von Preisen bis € 3.800,-. Tatsächlich bekommen Sie für etwas unter € 1.000,- hervorragende Linsen für Ihr Hobby Wildlifefotografie.

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Gewicht Teleobjektiv

Anfangs glauben einige Einsteiger in das Genre Wildlife-Fotografie, dass man ein Teleobjektiv immer vom Dreibeinstativ oder Einbeinstativ nutzt. Dem ist nicht so. Viele Fotografen, ausgerechnet in der Vogel-Fotografie, fotografieren aus der Hand, um schneller reagieren zu können. Ein Einbeinstativ ist tatsächlich für diejenigen unter uns Fotografen, die mit dünnen Armen zur Welt kamen, eine große Hilfe. Trotzdem sollte eine Telebrennweite noch halbwegs aus der Hand zu stemmen sein. Daher begrenze ich die Auswahl der Objektive auf alle solche, die unter 2.500 Gramm liegen. Das scheint viel zu sein (ist es auch), aber Glas wiegt und es gibt viele schwerere Tele-Objektive, die wir aber nicht aus der Hand nutzen wollen.

Das beste Einbeinstativ für Wildlife-Fotografen >>

Bildstabilisator für Teleobjektive

Ein Bildstabilisator ist wirklich wichtig bei langen Brennweiten. Schalten Sie den Stabi aber nur bei der Aufnahme ein, nicht, wenn Sie durch den Sucher schauen, weil die meisten Objektive dann schärfere Bilder liefern (Tipp). Ohne Bildstabilisator fotografieren Sie bitte nur aufgestützt, angelehnt oder vom Einbeinstativ. Ein Stabilisator (Canon-IS, Nikon-VR, Olympus-IS, Sony-OSS, Fujifilm-OIS, Tamron-VR) ist in jedem Falle eine gute Idee, wenn Sie mal ein Makrofoto aus der Nahdistanz belichten.

Neuere spiegellose Kameras bieten überwiegend einen IBIS. Das ist ein Sensor-Stabilisator, der oft auch in Zusammenarbeit mit dem Bildstabilisator des Objektivs arbeitet. Wenn Sie sich das leisten können, sollten Sie als Wildlife-FotografIn tatsächlich einen IBIS bevorzugen, denn bei langen Telebrennweiten zittert das Sucherbild sonst. Der IBIS hilft beim Fotografieren aus der Hand.

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Sensoren MFT / APS-C / Vollformat

Viele Wildlife-Fotografen und Sport-Fotografen nutzen gerne Sensoren mit kleineren Maßen als Vollformat-Sensoren. Fotografen nutzen einen Mikro-Four-Thirds-Sensor (MFT), einen APS-C-Sensor und den Vollformat-Sensor. Nur in Ausnahmefällen werden Mittelformatkameras für diese Fotografie eingesetzt, da die Kameras samt Objektiven schwer sind und meist nicht die große Brennweite für Wildlife liefern.

Der Vorteil des MFT-Sensors ist die „Verlängerung“ der Brennweite um den Faktor 2x (300 mm = kleinbildäquivalente 600 mm). Verlängerung stimmt nicht wörtlich, da die Linsen sind immer noch genauso lang wie vorher sind. Die kleinbildäquivalente Brennweite aber wird mit dem Faktor errechnet (Artikel hierzu). Damit bleiben die Teleobjektive und die Ausrüstungen von Olympus und Panasonic (MFT-Sensoren) leicht und leistungsstark.

Eine APS-C-Kamera von Nikon, Sony oder Fujifilm wird mit dem Faktor 1.5x gerechnet (600 mm = kleinbildäquivalent 900 mm), von Canon mit dem Faktor 1.6x multipliziert. APS-C-Kameras haben ebenfalls den Vorteil näher abzubilden als Vollformat-Kameras. Damit bleiben Fujifilm-Kameras und Telebrennweiten auch überwiegend leichter als vergleichbare Brennweiten im Vollformat.

Bei Canon sind zwei APS-C-Kamera interessant. Es gibt die veraltete EOS 7D Mark II für die Sportfotografie und Wildlifefotografie oder die 90D. Nikon hat einen Star für Wildlifefotografen, die D500. Sony bietet die Alpha A6000, A6300, A6400, A6500, A6600, Fujifilm die X-T2, X-T3, X-T4, X-S10, X-T20, X-T3, X-H1, X-H2s und XH2.

Vollformat-Kameras werden auch gerne in der Wildlifefotografie eingesetzt, dann aber mit hoher Auflösung (30-50 Megapixel), da größtenteils hinterher ein Ausschnitt aus dem Bild geschnitten wird. Wenn wir ausschneiden, reduzieren wir nachträglich wieder die mögliche Postergröße. Aber auch die Fotografen mit MFT und APS-C croppen (engl.: to crop = dt.: Schneiden / Bildausschnitte).

Beliebte Vollformatkameras für die Wildlifefotografie sind:

Die besten Canon Teleobjektive für Wildlife-Fotografen

Die besten Canon-Teleobjektive sind für Hobby-Fotografen nicht in preiswerter Nähe. Sie kosten € 10.000,- bis 20.000,-. Aber es gibt günstige Teleobjektive. Preiswert und hervorragend in der Abbildungsleistung (Schärfe, Kontrast, Farbe) ist zum Beispiel das Canon EF 400mm F/5.6 als Tele-Festbrennweite (ca. € 1.200,-). Auch scharf und gut ist das Tele-Zoomobjektiv Canon EF 100-400 mm 4,5-5,6 L IS II USM (ca. € 2.100,-).

Eines der beliebtesten Zoomobjektive für das spiegellose Canon R-System, ist das Canon RF 100-500/4.5-7.1 L IS USM (Testbericht), welches aber schon mit etwas über € 3.000,- ein Loch in die Tasche reißen kann.

Für Canon R-Kameras wie die EOS R, EOS RP, EOS R5, EOS R6 ist das Wildlife Tele RF800mm F11 IS STM (Testbericht) empfehlenswert. Tatsächlich kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, dass das Teleobjektiv eine gute Bildqualität bietet. Im Unterschied zu einem 150-600 mm oder 100-400 mm Zoomobjektiv ist es schwieriger sein Motiv zu finden, denn bei den Zoomobjektiven kann ich herauszoomen, um das Motiv im Sucher zu entdecken und sofort wieder hereinzoomen. Das ist bei dem RF800mm nicht möglich. Zudem ist es ein Gutwetter-Objektiv, weil sonst bei F11 die ISO steigt. Aber tatsächlich ist es mit etwa € 1.049,- sensationell günstig und gut.

Tamron 150-600 G2 mit Canon EOS 7D II

600 mm Einstellung – Objektiv ausgefahren – Tamron 150-600 mm G2 mit Canon EOS 7D II.

Alternativ haben Sigma und Tamron preiswerte Tele-Zoomobjektive entworfen, die sich für den Einstieg (kann man gebraucht kaufen und wieder verkaufen) zum Lernen und Ausprobieren eignen. Als Einsteiger will man vermutlich erst mal reinschnuppern oder das Hobby Wildlife-Fotografie (Vogel-Fotografie) nicht jeden Tag ausüben. Entsprechend möchten Hobby-Fotografen keine irrsinnige Summe Geld bezahlen. Das Tamron SP AF 150-600 mm/5-6,3 Di VC USD G2 für Canon ist inzwischen für unter € 1.000,- zu bekommen und somit fast konkurrenzlos.

Die besten Canon Teleobjektive für Wildlife-Fotografen Canon EF 400mm F/5.6 Canon EF 100-400 mm/4,5-5,6 L IS II USM RF 100-500 mm F4.5-7.1L IS USM Canon RF800mm F11 IS USM Tamron SP AF 150-600mm/5-6,3 Di VC USD G2 für Canon
System SLR und DSLM (Adapter) SLR und DSLM (Adapter) DSLM RF DSLM RF SLR und DSLM (Adapter)
Brennweite 400mm 100-400mm 100-500mm 800mm 150-600mm
Bildstabilisator Nein Ja Ja Ja Ja
Anfangsblende F/5.6 F4,5-5,6 F4.5-7.1 F11 Fest F5-6.3
Naheinstellgrenze etwa 3.5 Meter 1 Meter 90 cm 6 Meter 2,2 Meter
Gewicht etwa 1.250 Gramm 1.640 Gramm 1.525 Gramm 1.260 Gramm 2.000 Gramm
Preis ca. € 1.200,- € 2.100,- € 3.099,- € 1.049,- € 1.069,-
*fotowissen Test Test Canon RF 100-500mm Test Canon RF 800mm Test Tamron 150-600mm G2
Kaufen bei Foto Koch Canon EF 100-400 mm/4,5-5,6 L IS II USM RF 100-500mm RF
800mm F11
Tamron SP AF 150-600mm/5-6,3 Di VC USD G2 für Canon
Kaufen bei Foto-Erhardt Canon EF 100-400 mm/4,5-5,6 L IS II USM RF 100-500mm RF
800mm F11
Tamron SP AF 150-600mm/5-6,3 Di VC USD G2 für Canon
Kaufen bei Calumet oder mpb Canon EF 400mm F/5.6 Canon EF 100-400 mm/4,5-5,6 L IS II USM RF 100-500mm RF
800mm F11
Tamron SP AF 150-600mm/5-6,3 Di VC USD G2 für Canon

Die besten Nikon Teleobjektive für Wildlife-Fotografen

Nikkor Teleobjektive Spiegelreflex

Es existiert eine Nikon-Tüte, die ist absolut konkurrenzlos. Dieses Teleobjektiv ist ein Grund für viele Wildlife-Fotografen ein Nikon-Kameragehäuse zu kaufen und einen Markenwechsel in Betracht zu ziehen. Das Objektiv von Nikon ist mit einem „PF“ gekennzeichnet, was auf Englisch “Phase-Fesnel” (dt. Phasen-Fresnellinse) heißt. Mit dieser optischen Technik werden Objektive wesentlich leichter. Das Nikon AF-S NIKKOR 500 mm 1:5,6E PF ED VR wiegt nur etwa 1.500 Gramm und ist überaus scharf, farbecht und kontrastreich. Eine eierlegende Wollmilchsau mit richtig Wums. Leider liegt der Preis bei etwa € 3.600,-, was aber eher günstig für eine Top-Telebrennweite ist.

Nikon AF-S NIKKOR 500 mm 1:5,6E PF ED VR

Das Superobjektiv für Wildlife-Fotografen: Nikon AF-S NIKKOR 500 mm 1:5,6E PF ED VR.

Alternativen gibt es ebenfalls. Da wäre zum einen das Nikon AF-S NIKKOR 200-500 mm 1:5,6E ED VR, welches zwar nicht ganz so superscharf abbildet, aber dafür zu einem Bruchteil des Preises über den Tisch geht (ca. € 1.200,-). Und auch dieses Linsensystem ist ein Tele-Zoomobjektiv, was den Vorteil bietet, unsere Motive leichter zu finden. Von Tamron gibt es das Tamron SP AF 150-600 mm/5-6,3 Di VC USD G2 für Nikon. Eine gute Zoom-Linse mit mehr Reichweite als das Nikkor, welche ebenfalls gerne von Nikon-Wildlife-Fotografen erworben wird, weil sie preiswert und gut ist (ca. € 1.000,-).

Die besten Nikon Teleobjektive für Spiegelreflex Wildlife-Fotografen Nikon AF-S NIKKOR 500 mm 1:5,6E PF ED VR Nikon AF-S NIKKOR 200-500mm 1:5,6E ED VR Tamron SP AF 150-600mm/5-6,3 Di VC USD G2 für Nikon
Brennweite 500mm 200-500mm 150-600mm
Bildstabilisator Ja Ja Ja
Anfangsblende F/5.6 F/5.6
durchgängig
F/5-6.3
Naheinstellgrenze etwa 3 Meter 2.2 Meter 2.2 meter
Gewicht etwa 1.500 Gramm 2.300 Gramm 2.010 Gramm
Preis ca. € 3.600,- € 1.200,- € 1.000,-
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Nikkor Teleobjektive Spiegellose Z-System

Besonders interessant ist das Nikkor Z 100-400 mm Telezoom-Objektive für die Z-Systemkameras:

NIKKOR Z 100–400 MM 1:4,5–5,6 VR S - Foto: Nikon
NIKKOR Z 100–400 MM 1:4,5–5,6 VR S – Foto: Nikon.
Die besten Nikon Z Teleobjektive für spiegellose Wildlife-Fotografen NIKKOR Z 100-400 f/4.5-5.6 VR S NIKKOR Z 180-600 mm f/5.6-6.3 VR
Brennweite 100-400 mm 180-600 mm
Bildstabilisator Ja Ja
Anfangsblende F4.5 - 5.6 F5.6 - 6.3
Naheinstellgrenze etwa 75 cm - 98 cm 130 cm - 240 cm
Gewicht etwa 1.435 Gramm 1.955 Gramm
Preis ca. € 2.999,- € 1.999,-
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Die besten Olympus / Panasonic Teleobjektive für Wildlife-Fotografen

Da wir mit dem Faktor 2x rechnen, ist ein 300 mm Objektiv (600 mm kleinbildäquivalent) schon ziemlich klasse, was Gewicht und Leistung angeht. Für Olympus und Panasonic gibt es einige leistungsfähige Wildlife-Teleobjektive. Dazu zählt das Top-Objektiv M.ZUIKO DIGITAL ED 300mm 1:4.0 IS PRO (Preis ca. € 2.450,-). Und da ist auch noch das schwächere Tele-Zoomobjektiv Olympus EZ-M7530 M.Zuiko Digital 75-300mm f/4.8-6.7, das bessere Panasonic H-RS100400E LEICA DG VARIO-ELMAR 100-400 mm f/4.0-6.3 und das Panasonic H-FSA100300E Lumix G Vario 100-300 mm f/4.0-5.6.

Die besten Olympus / Panasonic Teleobjektive für Wildlife-Fotografen M.ZUIKO DIGITAL ED 300mm 1:4.0 IS PRO Olympus EZ-M7530 M.Zuiko Digital 75-300mm f/4.8-6.7 Panasonic H-RS100400E LEICA DG VARIO-ELMAR 100-400mm f/4.0-6,3 Panasonic H-FSA100300E Lumix G Vario 100-300 mm f/4.0-5.6 II/O.I.S.
Brennweite 300mm 75-300mm 100-400mm 100-300mm
Bildstabilisator JA Ja
Anfangsblende F/4 F/4.8-6.7 F/4.0-6,3 F/4.0-5.6
Naheinstellgrenze etwa 1,4 Meter ab 0,9 Meter 1,3 Meter 1,5 Meter
Gewicht etwa 1.470 Gramm 423 Gramm 985 Gramm 520 Gramm
Preis ca. € 2.450,- € 435,- € 1.450,- gebraucht ab € 400,-
Kaufen bei Calumet / Amazon / MPB M.ZUIKO DIGITAL ED 300mm 1:4.0 IS PRO Olympus EZ-M7530 M.Zuiko Digital 75-300mm f/4.8-6.7 Panasonic H-RS100400E LEICA DG VARIO-ELMAR 100-400 mm f/4.0-6.3 Panasonic H-FSA100300E Lumix G Vario 100-300 mm f/4.0-5.6

Die besten Sony Teleobjektive für Wildlife-Fotografen

Auch Sony hat schnelle Kamerabodies für die Fotografie wilder Tiere. Die Alpha A1, A9 oder A9 Mk II, A7R III, A7R IV, A7 III, A7S, A7S II sind unterschiedlich prädestiniert für Sport, Action und Wildlife.

Die passenden und Sony Tele-Objektive stehen den Canon-Objektiven und Nikon-Objektiven in nichts nach. Das Sony FE 100-400mm F4.5-5.6 G Master ist natürlich am unteren Ende der Brennweite und für die Vogelfotografie besser an einer APS-C-Kamera wie der Alpha A6500 angebracht. Auch gut und bereits von mir getestet ist das Sony FE 200–600 mm F5,6–6,3 G OSS, welches auch an den Vollformatkameras eine gute Telewirkung zeigt. Natürlich lässt es sich auch an eine Alpha A 6000/ A 6500 montieren und hat dann eine große, kleinbildäquivalente Brennweite von bis zu 900 mm.

Sony FE 200–600 mm F5,6–6,3 G OSS

Sony FE 200–600 mm F5,6–6,3 G OSS – perfekt für Wildlifefotos – *fotowissen Testbericht 

Die besten Sony Teleobjektive für Wildlife-Fotografen Sony FE 100-400mm F4.5-5.6 G Master Sony FE 200–600 mm F5,6–6,3 G OSS
Brennweite 100-400mm 200-600mm
Bildstabilisator Ja Ja
Anfangsblende F4.5-5.6 F5,6–6,3
Naheinstellgrenze etwa 1 Meter 2,4 Meter
Gewicht etwa 1.400 Gramm 2.115 Gramm
Preis ca. € 2.600,- € 1.860,-
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Die besten Fujifilm Teleobjektive für Wildlife-Fotografen

Bei Fujifilm ist der derzeitige Objektivpark im Hinblick auf Teleobjektive überschaubar. Es existiert zurzeit ein Fujifilm FUJINON XF100-400mm F4.5-5.6 R LM OIS WR Teleobjektiv und ab Juli 2022 auch ein mit etwa EUR 2.500,- preiswertes XF 150-600mm F5.6-8 R LM OIS WR. Ich selbst nutzte lange Jahre zufrieden das XF100-400 mm Tele-Zoomobjektiv und habe einen ausführlichen Testbericht dazu publiziert. Das Telezoom hat eine ausgezeichnete Schärfe, Farbgebung und Kontrast. Allerdings verzichten Sie besser auf den Teleadapter, wenn Ihnen an der besten Bildqualität des Zooms gelegen ist. Sie werden das Telezoom mit 100-400 mm in Kürze preiswerter bekommen können, da sich viele Wildlifefotograf:innen auf das XF 150-600 mm freuen. In der Tat sind die 400 mm für große Vögel noch in Ordnung, für einen Eisvogel aber zu kurz.

Fujifilm hat gerade seine Bajonette des X-Systems für Drittanbieter freigegeben. Wir können in Zukunft Objektive anderer Hersteller für das X-System erwarten.

Test Fujifilm FUJINON XF100-400mm F4.5-5.6 R LM OIS WRFujifilm FUJINON XF100-400 mm F4.5-5.6 R LM OIS WR. Tele Wildlife Fotografie mit Fuji.

Die besten Fujifilm Teleobjektive für Wildlife-Fotografen Fujifilm FUJINON XF100-400mm F4.5-5.6 R LM OIS WR
Brennweite 100-400mm
Bildstabilisator Ja
Anfangsblende F4.5-5.6
Naheinstellgrenze etwa 1,75 Meter
Gewicht etwa 1.375 Gramm
Preis ca. € 1.780,-
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Testbericht Fujifilm XF 150-600 mm F5.6-8 - 220828-5111

Zoom-Teleobjektiv Fujifilm XF 150-600 mm F5.6-8 Testbericht.

Technische Daten / Datenblatt XF 150-600 mm F5.6-F8 R LM OIS WR
Objektivkonstruktion 24 Elemente in 17 Gruppen (inkl. asphärische und ED-Linsen)
Brennweite 150-600 mm
Kleinbildäquivalente Brennweite 225-900 mm
Staubschutz und Spritzwasserschutz Ja
Bildstabilisator 5 EV lt. Hersteller
Anfangsblende F5.6 - F8
Kleinste Blende F22
Anzahl Blendenlamellen 9
Naheinstellgrenze etwa 2,40 Meter
Filterdurchmesser ø 82 mm
Markteinführung Juli 2022
Gewicht etwa 1.605 Gramm
Preis UVP EUR € 2.199,-
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Fujifilm Wildlife-Fotografie >>


Zubehör für die Wildlife-Fotografie

Ein Tarnzelt kann ich Ihnen als Experte sehr empfehlen. Es ist fast unmöglich einen scheuen Eisvogel ohne Tarnzelt zu fotografieren, da der Eisvogel seine Fluchtdistanz liebt. Auch für die Fotografie anderer Wildtiere ist ein Tarnzelt eine tolle Idee:

Dazu benötigen Sie noch einen bequemen Stuhl, den Sie leicht transportieren können:

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© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Die besten Teleobjektive für die Wildlife-Fotografie mit Canon, Nikon, Olympus, Panasonic, Sony, Fujifilm


In eigener Sache (der individuelle Wildlife-Fotokurs):

Individueller Wildlife-Fotokurs – Schnell und intensive Fotografie erlernen

Fotograf und Fototrainer Peter RoskothenMöchten Sie gerne Ihre eigene Fotografie ausbauen, dazulernen und suchen einen besseren Fotokurs? Ich schule individuell (auf Wunsch auch zu zweit plus Trainer) Wildlife-Fotografie für Einsteiger und Fortgeschrittene. Der individuelle Kurs schult Ihre Grundkenntnisse oder baut auf Ihren bestehenden Kenntnissen auf und wird genau auf Sie abgestimmt. Mehr noch: die Schulung macht großen Spaß und neben Theorie unternehmen wir auch eine eigene Fotoexkursion. Die Kameramarke spielt keine Rolle, genauso wie Ihre Vorkenntnisse:

Zum wertvollen individuellen Wildlife-Fotokurs >>

Individueller Wildlife-Fotokurs Fotoschule Roskothen

Teleobjektive für die Wildlife-Fotografie - *fotowissen
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Peter Roskothen

Peter Roskothen
Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter P. Roskothen Fotokunst & Design.

12 Kommentare

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  • Ein wirklich toller Artikel zum Thema, herzlichen Dank !

    ich fotografiere eher sehr selten “Wildlife” , möchte Dir aber in einem bestimmten Punkt heftigst ZUSTIMMEN, den ich ein wenig beurteilen kann:

    Und zwar betreffend der Canon EF 5,6/400mmm Telefestbrennweite.

    Um das Jahr 2009/2010 habe ich mir dieses Tele angeschafft, weil es da bereits ein “Geheimtipp” war. Damals bekam man es nur schwer in Europa, fast immer waren es Importe aus Japan, wo es wohl einen nicht unerheblichen Umsatz hatte.
    Wenn man den sehr moderaten Preis und das exzellente P/L-verhältnis betrachtet, so leuchtet jedoch schlagartig ein, weswegen Canon es hier nicht anbot: Es hätte mächtig zur Kannibalisierung der eigenen, vielfach teureren Teleobjektive um 400mm geführt !

    Bereits damals, um 2009, waren die Kameras doch bereits recht gut im höheren ISO-bereich – extrem hohe Lichtstärken und “tonnenschwere” Lichtriesen waren nicht mehr absolut zwingend. Und das EF 5,6/400 war im vergleich zu den Lichtriesen sehr leicht und dramatisch weniger voluminös.

    Einziger Minuspunkt: Es hatte keine Bildstabilisierung.

    Mich störte das nicht, denn ich habe noch nie bei schlechten Lichtverhältnissen rasend schnellen Sport fotografiert, ich habe es mir für statische oder mäßig bewegliche Motive gekauft.

    Und bei mir lag aus Gründen, die jetzt nicht relevant sind, seit 3 Jahren ein neues Exemplar des “berühmten” Leica Apo-Telyt 2,8/250 mit dem ebenfalls Spitzenmäßigen Leica Apo-Extender 1,4x in seinem Alukoffer mit dem roten Punkt herum… ergibt 400mm….

    Dieses wirklich hervorragende Tele wurde spätestens dadurch berühmt, daß Norbert Rosing (National Geographic) damit seine Ikonenbilder über Eisbären geschossen hat – allerdings in den späten 1990er Jahren noch Analog. brutal scharfe Fotos.

    Da lag es doch auf der Hand, die beiden Objektive mal gegeneinander zu testen, oder?

    Ich war mir sicher: Das Apo-telyt wird noch einmal einen Tick drauflegen bei er Schärfe, zumindest am Rand. Und vom Mikrokontrast und der weltberühmten Farbwidergabe sowieso… schliesslich war der Neupreis nur 5 Jahre zuvor für die Apo-Kombi zusammen (ACHTUNG! Bitte vorher hinsetzen!) über 20.000 EUR, soweit ich mich recht erinnere, um die 23-24.000…. (hatte ich selbstverständlich NICHT bezahlt, sondern nur einen Bruchteil) . Das Canon kostete im Laden damals um die 1.200 EUR.

    Also stellte ich mein dickes Gitzo Carbonstativ GT 5541 (= Carbonfaserbeine mit bis zu 5 cm starkem Durchmesser der Beine) mit nicht ausgefahrener Mittelsäule und OHNE ausgezogene Stativbeine und dem unverwüstlichen, großen Arca Swiss Monoball (wurde in den 70ern für die Groß– und Mittelformatkameras entwickelt) im Wohnzimmer auf (= kein Wind) und visierte mit der 5D MkII (um die 20 MP) ein bretonisches Haus in ca. 150 m Abstand an, welches traditionsgemäß über grob behauene, mittelgraue Granitbausteine verfügte, die selbst auf 1 Meter Abstand noch feinste Zeichnung durch ihre raue Struktur aufweisen.

    Ausgelöst habe ich mit Spiegelvorauslösung und “Selbstauslöser” mit 10 sek Verzögerung.

    Ich mache es jetzt kurz: Ich habe einen halben Tag damit verbracht, immer wieder fassungslos irgendeine wirklich SICHTBARE und damit relevante Stelle bei diversen Motiven zu finden, welche die Überlegenheit des ca. 15-18 mal so teuren Leica-Teles beweist….

    Das Canon war schlicht und einfach absolut ebenbürtig!

    Daher halte ich den Hinweis auf das EF 5,6/400mm von Peter für einen richtig guten Hinweis.
    Das Fujifilm 100-400 mm kenne ich nicht, daher kann ich nichts dazu sagen.

    die fehlende Bildstabilisation des EF 5,6/400 ist bei Nutzung von Kameras mit IBIS ja kein Problem mehr.

    Gruß
    DWL

  • Immer wieder interessante und spannende Artikel, herzlichen Dank.

    ich “Hobby Fotograf” selten Wildlife, fehlt noch ein Teleobjektiv in der Sammlung. Das grösste dass ich besitze ist das Fujinon XF 55-200mm f/3.5-4.8 R LM OIS. Für Wildlife eher zu kleine Brennweite, daher suche schon länger eine Occasion mit min. 500 mm und mehr Brennweite, für die X-T3, zB. Tamron etc.

    Frage: auf was ist zu achten, welches Teleobjektive eignen sich am besten für die Fujifilm X-Serie, braucht es Adapter? hat mir jemand ein Tipp zu einer guten Occasion Börse (Internet Plattform), ev. hier bei fotowissen.eu?

    Besten Dank.

  • Hallo Peter,

    zunächst ein Mal viel Dank für den Interessanten Artikel. Die Seite “fotowissen” vermittelt echt super wissen, auf verständliche Art und Weise.

    Aktuell fotografiere ich mit einer NikonD5100 ( mit Nikorr 18-105mm, und 55-300mm)
    Hauptsächlich Landschaft, und größere Tiere. Nun möchte ich mich aber auch der Vogelfotografie widmen, und stelle mir die Frage, ob dies mit der NikonD5100 überhaupt möglich ist ?

    Die nächste Anschaffung soll das Tele Objektiv Tamron SP AF 150-600mm/5-6,3 Di VC USD G2 für Nikon sein. Da dies für mich schon viel Geld ist, kann ich mir nicht im Anschluss direkt eine neue Kamera kaufen.

    Sollte ich lieber erst eine neue Kamera und später das neue Objektiv kaufen ?

    vielen Dank im Voraus.

    Beste Grüße
    Max

  • Super Artikel, aber:

    Leider haben sich in den letzten Wochen die Preise für Kameras und Objektive massiv geändert, beispielsweise kostet das Nikkor AF-S 200-500 nicht mehr “1.200 Euro” bei Calumet o.a., sondern EUR 1.599,00 …

  • Grüße Sie, Herr Roskothen,
    meine neue Heimat bringt mich der Wildlife-Fotografie näher, weil Milane, Graureiher und ab und zu Weißstörche Gäste vor meiner Haustür sind. Uns so befasse ich mich intensiv mit Erfahrungsberichten über Telebrennweiten. Vor meinem 70-200mm Objektiv haben die Vögel Angst!
    Dabei bin ich vor längerer Zeit auf einen Bericht-Verfasser habe ich vergessen- gestoßen, der mit technischer Begründung einschließlich Skizzen nachwies, dass mit zunehmender Brennweite der IBIS in der Kamera nahezu an Wirksamkeit verliert und deshalb dringend die Stabilisierung im Objektiv empfohlen wird.
    Stimmt der Artikel oder will man hier die teuren Stabiobjektive anbieten?
    Freue mich jeden Sonntag auf Ihre Berichte,
    Ihr
    Detlef Bömelburg

    • Guten Tag Herr Bömelburg,

      Es ist absolut richtig, dass der IBIS (Stabilisierung im Kameragehäuse) mit steigender Länge der Brennweite immer schwächer arbeitet. Es ist auch richtig, dass der OIS (Stabilisierung im Objektiv) teuer ist. Außerdem müssen wir am Objektiv den Schalter entsprechend umschalten, wenn wir mitgezogene Fotos schießen. Auch das ist wichtig. Aber dass ein IBIS aus der Hand mit langen Brennweiten nicht wirkt, stimmt nicht. Dass der IBIS mit OIS zusammen ein optimales Ergebnis bei Tieren in Bewegung ergibt ist für mich ein Fakt. Tatsächlich ist der OIS hilfreich bei Tieren oder anderen Motiven in Bewegung.

      Die schärfsten Bilder von ruhigen Tieren jedoch kommt vom Stativ ohne IBIS UND ohne OIS. Und an der Stelle ist mein Hinweis auf das richtige Stativ, möglichst mit Gimbal wichtig.

      Foto Stativ – Reisestativ – Kaufberatung beste Fotostative >>

      Ich hoffe ich konnte Ihnen helfen?

      Herzlich,
      Peter R.

  • Ich habe sowohl das Canon EF 100-400 mm/4,5-5,6 L IS II USM wie auch das CANON EF 70-200MM F/2.8 L USM welches ich mit dem 2-fach Extender lieber nutz. Für mich ist der wesentliche Vorteil, dass das Zoomen innerhalb des Objektives erfolg und nicht wie beim 100-400 die Linsen um gut 10 cm nach vorne verschoben werden. Zum einen ist es schneller und – für mich das wichtigste vor allem bei Freihandfotografie, der Schwerpunkt verändert sich nicht.

  • Toller Artikel, herzlichen Dank! Einen Satz verstehe ich allerdings nicht, da fehlt mir einfach das technische „Know-how“: „Schalten Sie den Stabi aber nur bei der Aufnahme ein, nicht, wenn Sie durch den Sucher schauen, weil die meisten Objektive dann schärfere Bilder liefern (Tipp).“ würden Sie das noch kurz erklären? Vielen Dank!

    Gruß
    Angie

  • Herzlichen Dank für den tollen und informativen Artikel!
    Auf dem gezeigten Bild wird ein Schulterstativ genutzt – haben Sie eine Empfehlung, welches Stativ für die Wildtier Fotografie geeignet ist?

    Danke!

Journalist, Fotograf, Fototrainer Peter Roskothen

Willkommen bei *fotowissen sagt Peter Roskothen im Namen aller Autoren.

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