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Digitale Spiegelreflexkameras sind Out – 14 Vorteile spiegelloser Systemkameras – *Meinung

Sie ahnen oder wissen es vielleicht schon: Digitale Spiegelreflexkameras sind Out. Was noch vor der Photokina 2014 unmöglich erschien, ist jetzt Wirklichkeit: Spiegelreflexkameras (auch SLR oder DSLR genannt) sind nicht mehr die angesagtesten und nicht mehr die besten Kameras. Spiegellose Systemkameras (auch DSLM genannte) sind im Vorteil. Natürlich ist das auch eine  subjektive Art der Betrachtung. Meine Meinung:

Warum Spiegellose Kameras im Vorteil sind.

Spiegelreflex versus spiegellose System-Kamera Vergleich - Spiegelreflexkameras sind Out

Spiegelreflex versus spiegellose System-Kamera Vergleich. Dieser Artikel wurde zuerst im Juli 2018 veröffentlicht und im Januar 2021 für Sie überarbeitet.

Digitale Spiegelreflexkamera / DSLR versus spiegellose Systemkamera / DSLM
Digitale Spiegelreflexkamera / DSLR versus spiegellose Systemkamera / DSLM

Vorab ein kleiner Disclaimer: Wenn Sie dieses Thema nicht mehr hören oder lesen können, schauen Sie sich bitte einen anderen Artikel auf *fotowissen an, an dem Sie mehr Spaß haben. Vielleicht möchten Sie sich mehr um das Bild kümmern und es interessieren Sie unsere Bildbesprechungen?

Bitte keine hochkochenden Emotionen. Hier geht es nicht darum, woran ich glaube oder woran Fotografen festhalten. Ich möchte lediglich 14 Vorteile spiegelloser Systemkameras auflisten und meine Meinung kundtun. Selbstverständlich müssen Sie nicht sofort alles verkaufen oder auf den Kauf einer lang ersehnten und ersparten Spiegelreflexkamera verzichten. Im Gegenteil. Ich denke Sie können mit einer Spiegelreflexkamera auch in den nächsten Jahrzehnten noch hervorragende Bilder belichten. Aber wenn Sie sich für Kameratechnik interessieren, dann werden Sie vielleicht auch gerne diesen Artikel lesen. Auch möchte ich das Thema von verschiedenen Seiten beleuchten, um Ihnen einen möglichst guten Gesamtüberblick zu geben.

In anderen Worten: Ich möchte Ihnen nur ein bisschen frische Technik vorstellen. Also kein Muss! :-).

Spiegelreflexkameras sind Out of Date

Die gute alte Spiegelreflexkamera mit analogem Film war lange Zeit die beste Reportagekamera, Amateurkamera und Universalkamera der Welt. Nur wer professionell unterwegs war, oder zu viel Geld und Mukkies hatte, der kaufte sich beispielsweise eine Hasselblad, Mamyia oder Pentax Mittelformatkamera, meist für Studioaufnahmen. Die Studierten nahmen eine Fachkamera mit auf die Reise. Seit Jahrzehnten lernten die Menschen, dass Spiegelreflexkamera das Non-Plus-Ultra war. Auch heute fragen daher noch viele Einsteiger beim Kauf einer neuen Kamera nach digitalen Spiegelreflexkameras (DSLRs). Aber das ist ein Fehler, denn…

Spiegelreflex oder Systemkamera?

Die spiegellosen Systemkameras sind im Vergleich zu Spiegelreflexkameras von Canon und Nikon (oder anderen Marken) im Vorteil. Das sehen inzwischen auch die meisten Profis so. Viele Fotografen möchten jedoch nicht mehr das System wechseln. Obwohl Fotografen und Fotoamateure einsehen, dass digitale Spiegelreflexkameras out sind, gibt es mehrere gute Gründe den Systemwechsel oder Markenwechsel zu vermeiden.
Profis und Fotoamateure haben oft viele Objektive, Blitzgeräte und Zubehör von einem Hersteller wie Nikon oder Canon und möchten keinen allzu großen finanziellen Verlust beim Verkauf erleiden. Die Gründe weiterhin mit Spiegelreflex zu fotografieren können sein:

  1. Spiegelreflexkameras machen hervorragende Fotos
  2. Spiegelreflexkameras sind extrem zuverlässig und robust
  3. Finanzieller Verlust beim Systemwechsel
  4. Vertrautheit mit der Bedienung eines Systems
  5. Für Nikon und Canon-Spiegelreflex gibt es Tilt- / Shift-Objektive oder Teleobjektive (diese können allerdings mit einem Adapter an Spiegellosen verwendet werden) und viele lange Brennweiten für Sportfotografie und Tierfotografie
  6. Vorteile spiegelloser Systemkameras sind einfach nicht bekannt
  7. Andere gute Gründe

Bereits seit vielen Jahren verschlafen beide großen japanischen Hersteller Canon und Nikon diese Entwicklung. Erst zur Photokina 2018 wurden die ersten spiegellosen Systemkameras im Vollformat von beiden Herstellern vorgestellt werden. Inzwischen (Jahr 2021) gibt es auch von Canon und Nikon hervorragende Spiegellose wie die Canon EOS R6, EOS R5 (großer *fotowissen Testbericht), Nikon Z7 (II), Z6 (II).

Digitale Spiegelreflexkameras können hervorragende Bilder belichten.

Wer heute noch glaubt, er brauche eine neue DSLR (digitale Spiegelreflexkamera), der hat vermutlich gute Gründe, wie diese:

  • Es gibt neben Sony, Panasonic und Leica kaum spiegellose Vollformatkameras. Wer Sony, Panasonic und Leica meiden möchte, der hat keine Wahl außer Vollformat-Spiegelreflexkameras oder spiegellosen APS-C Kameras wie Fujifilm
  • Wer den elektronischen Sucher nicht mag, obwohl er inzwischen so gut ist, dass Einsteiger den Unterschied nicht mal mehr bemerken, der greift lieber zur DSLR
  • Wer eine schwere und große Kamera vorteilhaft findet, ist ebenfalls mit einer DSLR besser bedient
  • Menschen mit großen Händen meiden oft kleinere spiegellose Kameras und lieben die Ergonomie von Canon oder Nikon
Spiegelreflex Test
Im Spiegelreflex Test schneiden diese Kameras immer wieder hervorragend ab. Allerdings werden Sie selten mit spiegellosen Systemkameras verglichen. Erst im Vergleich wird der enorme Bedienungskomfort und die viel steilere Lernkurve der spiegellosen Digitalkameras klar.

Es gibt also viele Gründe, um auch weiterhin mit Spiegelreflexkameras zu Fotografieren. Kein Mensch könnte behaupten, dass Spiegelreflexkameras sich nicht für hervorragende Fotos eignen. Schaut man aber ins Detail, so findet man tatsächlich viele Gründe, warum spiegellose Systemkameras (sogenannte DSLM- Kameras) Vorteile bieten:

Spiegellose Systemkameras sind In

Die 14 Vorteile Spiegelloser Systemkameras – Der Sucher

Der Vorteil spiegelloser Systemkameras liegt nicht allein im Gewichtsunterschied (der ist oft nicht nennenswert, weil auch lichtstarke Objektive immer schwer sind), und noch weniger in den schnell entladenen Akkus. Der wirkliche Vorteil liegt im elektronischen Sucher, der sein Bild live und ständig vom Sensor der Kamera erhält. Vorteile der Spiegellosen Kameras:

  1. Fokus Lupe – beim manuellen Scharfstellen wird mithilfe des elektronischen Suchers das Bild vergrößert (fünffach oder zehnfach). Damit wird ein manuelles Scharfstellen auch für Brillenträger extrem einfach
  2. Fokus Peaking im elektronischen Sucher – eine Hervorhebung der scharfen Bereiche im Bild, die beim manuellen Scharfstellen hilft. Hiermit sind insbesondere auch Brillenträger beim Scharfstellen klar im Vorteil
  3. Will ich manuell Scharfstellen, so ist die Alternative zum Fokus Peaking das digitale Schnittbild im Sucher (sehr hilfreich)
  4. Die Ausbeute an scharfen Fotos mit Offenblende (kleine Blendenzahl) steigt wesentlich. Es gibt kein Frontfokus-Problem oder Backfokus-Problem mehr, wie bei Spiegelreflexkameras mit großer Offenblende
  5. Die spiegellose Systemkamera zeigt bereits vor der Aufnahme, welche Helligkeit welcher Kontrast und welche Farben im fertigen Foto aufgenommen werden. Somit kann der Fotograf bereits vor der Aufnahme die Belichtung oder andere Merkmale korrigieren
  6. Der elektronische Sucher unterstützt nicht nur die Gesichtserkennung, sondern auch die Augenerkennung beim Scharfstellen. Das ist ein erheblicher Vorteil auch für Profis, die viele Fotos von Menschen schießen. Auch in der Sportfotografie kann dies sehr nützlich sein. In der Tierfotografie greift ein inzwischen ausgereifter Tierautofokus
  7. Das fertige Bild kann im Sucher angesehen werden. Das hat vor allem viele Vorteile bei grellem Sonnenlicht, da man dann auf dem Display kaum noch etwas sieht
  8. Durch den Sucher sieht man auch bei Dunkelheit besser als durch den optischen Sucher einer Spiegelreflexkamera
  9. Selbst mit aufgesetztem, starkem ND-Filter kann man das Motiv noch gut erkennen und die Kamera ausrichten
  10. Beim Prüfen der Schärfentiefe gibt es keinen Helligkeitsverlust. Ich kann bei den guten spiegellosen Systemkameras bereits vor der Aufnahme die Schärfentiefe prüfen, ohne dass das Bild dunkler wird
  11. Das Fotografieren von schwarzweiß Motiven vereinfacht sich. Sie können durch den Sucher das Bild schwarzweiß sehen und beim Fotografieren somit die ganze Zeit schwarzweiß denken. Außerdem erkennen Sie sofort ob sich ein Motiv für monochrome Bilder eignet
  12. Zum Beispiel bei der Fujifilm X-T2, X-T3 oder X-T20 (alle folgenden Modelle) wird im Sucher die Fokusdistanz genau in Metern angezeigt. Hinzu kommt die Möglichkeit, die Hyperfokaldistanz auszuwählen. Ein riesiger Vorteil für die Architekturfotografie oder Landschaftsfotografie
  13. Das Fotografieren in anderen Bildformaten als dem natürlichen Format des Sensors (meist 3:2, oder 4:3) wird schon im Sucher unterstützt. Wenn Sie gerne quadratisch fotografieren möchten, stellen Sie Ihre Kamera auf das quadratische 1:1-Format ein und gestalten das Bild von vornherein richtig durch den EVF. Das gleiche gilt für andere Bildformate (16:9, 3:4, …).
  14. Das kleiner Auflagenmaß (Abstand Bajonett bis Sensor) der DSLM im Vergleich zur DSLR (bedingt durch den Wegfall des Spiegels) erlaubt Ihnen die Nutzung alter und moderner Fremdobjektive mittels einem Adapter. Damit wird Ihre spiegellose Kamera extrem versatil

Video Vorteile von spiegellosen Kameras

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Sieht man vom hohen Stromverbrauch der spiegellosen Systemkameras ab, so sind diese den digitalen Spiegelreflexkameras in fast jeder Hinsicht überlegen. Deshalb warteten seit 2014 viele Fotografen auf ausgereifte spiegellose Vollformatkameras der beiden bekannten japanischen Hersteller Canon und Nikon. Inzwischen wissen wir, dass beide Hersteller ihren bisherigen Objektivpark weiter per Adapter für die spiegellosen Systemkameras nutzbar machen. Allerdings sind die alten Objektive an den Spiegellosen nicht optimal für das Auflagenmaß. Fotografen kaufen gerne die neuen Objektive, um die bestmögliche Bildqualität an den DSLMs zu erhalten.

Tipp: Wenn Sie auf Spiegellos umsteigen, dann lohnt es sich das meistgenutzte Objektiv (meist 24-105 mm) zuerst mit einem neuen zu ersetzen.

Canon noch Nikon wollten seit 2014 weiterhin mit Spiegelreflexkameras Einnahmen erzielen. Erst sehr spät sind beide Hersteller auf den Trichter gekommen, dass an den DSLMs nichts vorbei geht. Ich bin mir sicher, dass in einigen Jahren kaum mehr Spiegelreflexkameras  hergestellt werden. Sicherlich werden kaum noch neue Spiegelreflex Kameras verkauft werden.

Digitale Spiegelreflexkameras sind Out und bereits heute Antiquitäten.

Kauftipp für Einsteiger

Wenn Sie Einsteiger sind, denken Sie intensiv über die 14 Vorteile spiegelloser Systemkameras nach und probieren diese Werkzeuge aus. Mein persönlicher Tipp für Einsteiger lautet:

Für Einsteiger: Kaufen Sie keine Spiegelreflexkamera sondern spiegellose Systemkameras. Spiegellose Systemkameras sind zum Erlernen der Fotografie noch einfacher! Die Vorteile von Spiegellosen sind gerade für Einsteiger sehr wichtig (Schärfentiefe, Helligkeiten des Bildes, Farbe / Schwarzweiss, manuelles Scharfstellen mit Lupe,…).

Beste Urlaubskameras >>

Tipp für Fotografen

Mein Tipp für Fotoamateure und Fotografen lautet: Schauen Sie sich die spiegellosen Systemkameras genau an. Nehmen Sie eine solche Kamera einmal in die Hand und fotografieren einen Tag lang damit. Insbesondere bei Porträtaufnahmen wird ihn schnell die höhere Ausbeute zum Vorteil gereichen. Aber auch Landschaftsfotografen und Architekturfotografen profitieren zum Beispiel von der elektronischen Anzeige der Schärfentiefe, der Hyperfokaldistanz und vielen weiteren Merkmalen.

Systemkamera Vergleich Spiegelreflex-Kamera Spiegellose-Kamera
Preise sehr ähnlich sehr ähnlich
Stromverbrauch niedrig für Fotografie, hoch bei Video oder Live-View hoch
Objektivsortiment riesig kleiner als SLR
oft Adapterfähig
Sucher Analog, optischer Sucher elektronischer Sucher (oder hybrid)
Sucherfähigkeiten weniger Möglichkeiten viele Angaben mehr, wie Hyperfokaldistanz, Histogramm, Fokuspeaking, Sicht bei Nacht, Schärfentiefe sichtbar, 100 % Anzeige
Verschlusszeiten niedriger max 1/8.000s höher, bis 1/32.000
Größe Gehäuse größer, für einige zu klobig, sehr ergonomisch kleiner, oft unhandlich klein, oft eckig
Gewicht ähnlich ähnlich mit Griff und Akkus für lange Laufzeit
Schärfe Frontfokus- / Backfokus-Probleme weil der AF unter dem Spiegel liegt. Bei Live-View auf dem Display auch Gesichtserkennung, aber meist nicht auf dem Stand wie bei Spiegellosen.
Je nach Hersteller ist die Schärfe besser oder schlechter, Offenblenden müssen mit Software wie FoCal Pro kalibriert werden
immer scharf ohne Kalibrierung, oft schnellerer AF je nach Hersteller, Gesichtserkennung, Augenerkennung, teils sogar Tiergesichtserkennung
Manuelles Scharfstellen per Sucher weitaus schwieriger sehr viel einfacher dank Lupenfunktion und Fokus-Peaking (Schärfe wird durch farbiges Flimmern angezeigt). Für Brillenträger optimal.
Serienbildgeschwindigkeit (meist) weniger Bilder pro Sekunde mehr Bilder pro Sekunde
Video meist weniger gut meist besser

Fazit Spiegelreflex vs Spiegellose

Die meisten Profis wissen oder ahnen heute, dass Spiegelreflexkameras Antiquitäten sind. Tatsächlich gehe ich davon aus, dass Fotografen für die gebrauchte Spiegelreflexkamera in einigen Jahren kaum noch Geld bekommen werden. Denken Sie bereits intensiv über den Umstieg nach, so gibt es keinen besseren Zeitpunkt als heute, um noch ein bisschen Geld für diese DSLRs zu bekommen. Viele Fotoamateure und Fotografen, die den Systemwechsel bereits vollzogen haben, sagen freimütig, dass sie diesen Wechsel nie bereuten.

Tipp: Nutzen Sie Preisvorteile und Aktionen der Hersteller spiegelloser Kameras und geben die DSLR beim Systemwechsel in Zahlung oder verkaufen Sie diese gebraucht. Der Zeitpunkt ist gut.

Es besteht kein Zweifel daran, dass Spiegelreflexkameras über Jahrzehnte hervorragende Bilder belichteten. Auch heute noch sind diese Kameras hervorragende Werkzeuge, um gute Fotografien zu erstellen. Ich würde niemals behaupten, dass man mit digitalen Spiegelreflexkameras keine überragenden Bilder machen kann. Es gibt aber sehr gute Gründe, um auf spiegellose Kameras umzusteigen und keine neue Spiegelreflexkameras mehr zu kaufen.

Natürlich liegt die Entscheidung bei jedem einzelnen. Der eine hat einen großen bestehenden Objektivpark mit hervorragenden Eigenschaften und erwirbt Spiegellose von Nikon oder Canon, welche diese Linsen via Adapter nutzen. Der andere braucht keine andere Kamera für seine Fotografie. Der nächste Fotograf mag Sony nicht, möchte aber unbedingt eine extreme Auflösung im Vollformat. Vielleicht hat der eine oder andere auch Spezialobjektive (Tilt Shift) oder Festbrennweiten, die er sehr liebt und mit der er hervorragende Fotos erstellt. Diese Tilt-Shift-Objektive sind übrigens auch an einer Spiegellosen einfacher, da das Tilten mit Hilfe des Fokus-Peaking und der Digitallupe präziser einstellbar ist.

Es ist schade, eine gute Spiegelreflexkameras zum alten Eisen zu legen. Wer jedoch beide Systeme zur Auswahl hat, der greift garantiert nur noch zur spiegellosen Systemkamera als zur Spiegelreflexkamera. Und es gibt seit kurzem mit der Fujifilm GFX die Alternative für Profis, den preiswerten Sprung ins (so genannte) Mittelformat mit elektronischem Sucher zu wagen.

Tipp 1: Tilt-Shift-Objektive sind an einer spiegellosen Kamera durch den elektronischen Sucher im Tilt-Bereich viel einfacher einzustellen, als mit einer DSLR.

Tipp 2: Drehen wir den Spieß einmal um. In ein paar Jahren wird es umso interessanter Spiegelreflexkameras zu kaufen, da diese dann preiswert zu bekommen sind. Auch das kann sehr interessant werden :-).

Tipp 3: Sie können an spiegellose Kameras wie der Fujifilm X-T2, X-T3, X-T4 (…) viele alte Objektive nutzen. Zum Beispiel Objektive mit dem M42 Gewinde wie den Meyer Görlitz Linsen. Auch Canon oder viele Nikon Objektive passen mit Adapter an die Kamera. Bereits jetzt passen über einen Techart Adapter auch Canon Objektive an die Mittelformatkameras Fuji GFX. Dabei werden sowohl der Autofokus als auch der IS unterstützt. Ganz besonders die Canon TS-E Objektive lassen sich hervorragend an der GFX 50S, GFX 50R und GFX 100(s) nutzen.

Eine Bitte: Es würde mich sehr freuen, Ihren konstruktiven Kommentar unter dem Artikel zu finden. Ich freue mich immer, wenn jemand ein paar Begründungen mit hinein schreibt oder seine eigenen Erfahrungen zum Besten gibt.

Mein eigenes spiegelloses Fotoequipment

Auf diese spiegellose Kameras bin ich persönlich ganz scharf. Dieses Foto Equipment habe ich für meine Fotografie erworben:

© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Digitale Spiegelreflexkameras sind Out – DSLRs sind Antiquitäten – *Meinung


In eigener Sache:

Individueller Fotokurs mit Peter Roskothen – auch Online möglich

Egal ob Sie eine Spiegelreflexkamera oder eine spiegellose Kamera, eine Bridgekamera, Kompaktkamera oder ein Smartphone nutzen um zu fotografieren, ist mein individueller Fotokurs eine der besten Möglichkeiten, ihr Know-how zu erweitern. Bei mir lernen Sie auf Wunsch die Kameratechnik, das Fotografieren, dass bewusste sehen von Motiven, Perspektiven und erhalten sogar ihre eigene Fotoexkursion:

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Geschrieben von:

Peter Roskothen

Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter P. Roskothen Fotokunst & Design.

9 Kommentare

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  • Meiner Meinung nach ist der Bruch mit der Spiegelreflex zu radikal. Diese hält sich auf alle Fälle noch eine ganze Zeit auf dem Markt.
    Sicher die Zukunft wird spiegellos werden, da besteht kein Zweifel.
    Ich würde hier aber noch ein zwei Jahre warten, bevor ich wirklich in diese Richtung gehe.
    Sicherlich wird auch nicht jeder Fotograf gleich auf spiegellos wechseln, denn die benutzte Technik hat sich ja über die Jahre entwickelt und ist sehr verlässlich.
    Ich arbeite in der Landschaftsfotografie mit der Nikon D800E. Ich muß gestehen eine kleine Diva, aber wenn man alle Parameter beachtet, sind die Aufnahmen gewaltig. Und für den Action und Tierbereich arbeite ich mit
    der Nikon D500. Da passt für mich alles.
    Natürlich würde ich auch mal die spiegellose Variante testen, aber wechseln werde ich noch nicht.
    Immer gut Licht wünscht Silvio (Masinefoto)

  • Ich fotografiere seit viele Jahrzehnten mit Nikon DSLR und hatte auch als Brillenträger nie Fokusprobleme, weil der eingeblendete Schärfepunkt im Sucher, mir immer und verlässlich anzeigte, ob ich scharf gestellt habe. Das war, auch mit alten, manuellen, Objektiven verlässlich.
    Als ich mir zusätzlich eine Sony A6000 anschaffte, dort meine APS-C Objektive adaptierte, fingen die Probleme beim manuellen Fokussieren an. Mit alten manuellen Objektiven waren die Erfahrungen noch positiv. Aber mit AF-Objektiven, jetzt manuell fokussiert, wurden mir beim Fokuspeaking, vor allem im Bereich um unendlich, eine exakte Schärfe signalisiert, aber die Fotos waren hinterher unscharf. Die verschiedenen Optionen hinsichtlich der Stärke und Farbe des Fokuspeaking erbrachten keine verlässliche Verbesserung. Also bleibt mir nur der Verzicht solche Objektive an der Sony zu verwenden.

    • Ich verstehe ihr Problem nicht. Warum fokussieren sie überhaupt manuell? Ich würde mir das Gefrickel nicht antun. Die Kameras sind heute alle für AF ausgelegt. Es gibt Sitationen, da fokussiere ich auch manuell aber das ist ganz selten.

      • In der Tat, sie haben das Problem nicht verstanden.
        Der AF bei an Sony A6000 adaptierten Nikon-AF Objektiven funktioniert nur mit teuren Adaptern und keineswegs mit allen Objektiven und soll vielfach nicht besonders schnell sein. Mit den normalen (bezahlbaren) Adaptern funktioniert der AF nicht.
        Aber manuell zu fokussieren ist durchaus eine Option aber ist leider nicht verlässlich, so wie ich es beschrieben habe.

  • Adapter sind immer eine schlechtere Lösung als passende Objektive. Adapter sind dann klasse, wenn man gerne manuell fokussiert, was mit einer Fokuslupe und dem Fokus-Peaking heutzutage bei spiegellosen Systemkameras wirklich einfach ist. Selbst für Brillenträger ist das manuelle Fokussieren mithilfe der Fokuslupe ein Kinderspiel.
    Das ist mit einer Spiegelreflexkamera längst nicht so einfach, da man den meisten Spiegelreflexkameras den Schnittbildindikator wegnahm. Früher war das einfacher. Allerdings ist das manuelle Fokussieren mit sehr lichtstarken Objektiven bei Spiegelreflexkameras oft mit einem Backfokus oder Frontfokus verbunden. In anderen Worten: Viele der manuell fokussierten Bilder mit lichtstarken Objektiven und sehr kleinen Blendenszahlen / großen Blendenöffnungen bei einer SLR sind unscharf.
    Fokussiert man hingegen mithilfe einer Fokuslupe bei spiegellosen Systemkameras und großer Offenblende, so kann man sehr sicher sein, dass die Bilder scharf sind. Oder um es anders zu sagen: Noch nie war manuelles fokussieren so einfach, wie mit spiegellosen Systemkameras.
    Wenn wir alles dieses voraussetzen, dann sind auch die Adapter an einer Nikon Z6/Z7 oder einer EOS R von Canon nur suboptimal. Lässt man sich auf diese Kameras ein, so macht man im Prinzip einen Systemwechsel. Das bedeutet tatsächlich eine große Investition und Verluste, da die alten Objektive und Kameras jetzt sehr schnell an Wert verlieren.

  • Ich möchte noch einmal anhand eines Beispiels auf den Preisvorteil einer DSLR gegenüber der DSLM eingehen.
    Ich möchte im kommenden Kalenderjahr 2021 zu einer Kamera mit einem größeren Sensor als 1 Zoll wechseln, um auf bei schwächer werdendem Licht noch fotografieren zu können. Dazu war meine Vorstellung, entweder zu APS-C, oder aber zu Mft zu wechseln, um das Kameragewicht in Grenzen zu halten. Als Mindestanforderung meinerseits war eine Offenblende von 2.8.

    Klar, DSLR ist ein Auslaufmodell. Dennoch hier ein Vergleich: Die momentan noch aktuelle Canon 250D ist bei meinem Fotohändler im Bundle mit dem Sigma 17-50mm 2.8 zum Preis von 749.- Euro erhältlich. Ein äußerst günstiger Preis.
    Da ich hauptsächlich Landschaften fotografiere, und häufiger auf Wanderungen unterwegs bin, reicht mir diese Brennweite aus. Größere Brennweiten schrauben das Gewicht natürlich in die Höhe.

    Gleicher Fotohändler hat auch eine Olympus OM-D E 10 Mark IV im Schaufenster stehen. Der Kamerabody kostet 669.- Euro. Dazu käme als Objektiv das 12-40mm 2.8 aus der Pro Serie in Frage.
    Preis dafür: 749.- Euro. Als Bundle kostet das Set 1418.- Euro.

    Ich muß ehrlich gestehen, daß ich die quasi Verdoppelung des Kaufpreises mir gegenüber nicht rechtfertigen kann. Beide Systeme haben Vor- und Nachteile wie beschrieben.
    Da ich kein Anfänger in der Fotografie bin, reicht mir die DSLR eigentlich vollkommen aus. Und das Angebot an lichtstärkeren bezahlbaren Objektiven im DSLM-Bereich ist doch relativ dünn gesäht.
    Es fehlt einfach die Konkurrenz der Drittanbieter wie Tamron, Samyang oder Sigma.
    Aus diesem Grund wird es wohl eine DSLR werden.

  • Ich bin insofern ein Methusalem, als dass ich mich noch gut daran erinnern kann, als in Zeiten analoger Fotografie darum gestritten wurde, ob bei einer SLR eine Zeit- oder Blendenautomatik die bessere Wahl ist. Bis es dann Kameragehäuse gab, die beides konnten. Also Diskussionen um die “bessere” Fototechnik scheint schon immer zu dem Hobby zu gehören.
    Ich würde heutzutage jedem Neueinsteiger in die Fotografie zu einer DSLM raten. Die Vorzüge sind in dem Beitrag aufgezählt, da muss ich hier nichts wiederholen. Die relativ hohen Preise für gute Gerätschaften resulieren auch auf der gute Nachfrage. DSLR-Systeme werden allmählich zu Ladenhütern (auch bei den Herstellern) und müssen auch aus diesen Gründen günstig angeboten und verkauft werden.
    Ein wesentlicher Vorteil für mich ist bei einer DSLM im Vergleich zu der über 10 Jahre alten DSLR, dass ich durch das wesentlich bessere Rauschverhalten im höheren Empfindlichkeitsbereich auf hochlichtstarke Objektive verzichten kann und mich mit Zoomobjektiven der Ausgangslichtstärke 4.0 ausgestattet habe. Das gibt es zwar auch bei bei neuen DSLR-Kameras, aber leider hat “mein Lieblingshersteller” schon vor Jahren die DSLR-Technik aufgegeben.

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