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Beste Fujifilm Bildbearbeitungssoftware – Enthüllung

Die beste Bildbearbeitungssoftware für Fujifilm RAW
Die beste Bildbearbeitungssoftware für Fujifilm RAW

Die Beste Fujifilm Bildbearbeitungssoftware. Enthüllung: Es gibt keine kostenlose Fujifilm Bildbearbeitungssoftware von Capture One mehr (Stand März 2024). Haben Sie es schon bemerkt? Die kostenlose Capture One Express Fujifilm Software wurde einfach eingestellt. Jetzt sind Fujifilm Besitzer mit neuer Kamera auf kostenpflichtige Software oder Freeware angewiesen. Doch was ist das beste Bildbearbeitungsprogramm für Fujifilm Kameras?

Enthüllung: Keine kostenlose Fujifilm Software von Capture One mehr

Immerhin liefern die Mitbewerber Canon, Nikon und Sony eine eigene Bildbearbeitungssoftware an, die gratis mit dem Kauf der Kamera daher kommt. Die Fujifilm Capture One Express Software ist still und leise von der Bildfläche verschwunden, es sollte wohl keiner bemerken.

Fujifilm Fans müssen mit einer kostenpflichtigen Software oder mit Freeware arbeiten, von Fujifilm selbst wird keine kostenlose Software mitgeliefert (ausgenommen X RAW Studio, dazu gleich mehr). Die Fujifilm Webseite führt inzwischen zu einer Testversion von C1, die 3 Monate lang kostenlos ist und dann lizenziert werden muss. Bereits beim Testen müssen Sie Ihre Zahlungsdaten eingeben. Wie es dann weitergeht und was die Software nach 3 Monaten abbucht, weiß ich nicht, weil ich den unverschämten C1 Vorgang abgebrochen habe. Es scheint sich um das C1 Abomodell zu handeln, denn wenn man den Fujifilm-3-Monatsrabatt herausnimmt, dann finden sich € 39,- Kosten pro Monat im Warenkorb.

Ich empfinde es als irritierend, dass Fujifilm auf seiner Webseite die Software immer noch empfiehlt. Ein Software-Abo von € 39,- monatlich (alternativ € 299,- jährlich, oder € 349,- einmalig ohne Updates) dürfte für Profis und Agenturen in Ordnung sein, für Fotoamateure ist es das in den meisten Fällen sicher nicht. Die kostenlose Fujifilm Bildbearbeitungssoftware C1 Express jedenfalls ist verschwunden.

Fujifilm Webseite >>

Fujifilm X RAW Studio

Die immer noch kostenlose Software Fujifilm X RAW Studio ist keine vollwertige Bildbearbeitungssoftware, weil sie nur mit dem angeschlossenen Kamera-Modell funktioniert, mit dem die RAW-Fotos auch aufgenommen wurden. Was also tun, wenn man vor Jahren RAW Fotos mit einer X-T2 fotografierte und die Kamera nicht mehr vorhanden ist?

RAW FILE CONVERTER EX von SILKYPIX

Die RAW FILE CONVERTER EX von SILKYPIX ist die einzige kostenlose Fujifilm-Software, die auch die Filmsimulationen im RAW ändert. Die Software wird von Fujifilm gar nicht wirklich beworben. RAW File Converter EX Silkypix wird nicht im Handbuch der aktuellen X100VI erwähnt. Dort wird X-Aquire erwähnt und X RAW Studio, nicht aber Silkypix. Dabei kann die Software die Fuji-RAWs in TIFF (8 BIT oder 16 BIT) oder in JPG wandeln und gleichzeitig lässt sich auch die Filmsimulation ändern.

Die Software macht eine gute Bildqualität, lässt aber nicht alles zu, was inzwischen Lightroom oder andere Bildbearbeitungsprogramme bieten. Insbesondere ist keine Fotoverwaltung mit Schlagworten möglich. Die Software ist auf Deutsch erhältlich. Offenbar lässt sich auf der Webseite des Franzis-Verlages auch noch professionellere Software von Silkypix erwerben, die nicht auf Fujifilm RAW beschränkt ist, sondern auch andere Kameramarken unterstützt:

Silkypix für Fuji >>

Franzis Verlag Silkypix 11 >>

Die beste Bildbearbeitungssoftware für Fujifilm RAW - Silkypix

Foto oben: Die beste Bildbearbeitungssoftware für Fujifilm RAW – Silkypix ist eine gute Software, die aber nicht zur Verwaltung oder Verschlagwortung taugt.

Die beste Fujifilm Bildbearbeitungssoftware

Was ist die beste Software für die Fujifilm Kameras? In unserem großen Test der besten Bildbearbeitungssoftware finden Sie Antworten (Link unten). Aber vorab schon folgende zügige Informationen:

Wer eine Fujifilm Kamera kauft, der erhält einige Funktionen, die von anderen Kameramarken nicht angeboten werden. Eine wichtige ist die Wahl der Fujifilm Filmsimulationen in der Kamera. Wer diese Filmsimulationen nutzen möchte, der kann das in einem JPG sofort abspeichern oder im RAW nachträglich ändern¹. Der Vorgang funktioniert mit allen Filmsimulationen ausschließlich mit Adobe Lightroom (Classic oder Online) und mit C1 (REALA?). Andere Software stellt die wichtigsten Filmsimulationen parat.

¹ Warum ist das nachträgliche Ändern von Filmsimulationen im RAW wichtig? Es ist nur dann wichtig, wenn Sie etwa aus einem Schwarz-Weiß-Foto wieder ein Farbfoto oder andersherum machen möchten. Oder wenn Sie die falsche Filmsimulation an der Kamera eingestellt hatten und das nachträglich im RAW korrigieren möchten.

 

Capture One empfehle ich nicht mehr, es sei denn, Sie haben es bereits erworben (lizenziert). C1 hat versucht, ein teures Abomodell zu etablieren, ist damit nicht durchgekommen und bietet jetzt wieder für einen hohen Preis eine einmalige Lizenz an, die aber keine Kamera-Updates oder Funktions-Updates erfährt. Überdies ist C1 auch komplex zu erlernen. Das Monatsabo oder Jahresabo sind mir selbst zu teuer. Immer noch kann die Software gute Bildqualität entwickeln, aber es fehlt eine KI-unterstützte Funktion zum Entrauschen von hoher ISO und im Vergleich mit Lightroom fällt die Software leider stark im Funktionsumfang zurück, gerade was das Maskieren und Entrauschen angeht. Sie hat die beste Tethering-Funktion für Sudiofotografien.

Adobe Lightroom mit Photoshop ist ausschließlich im Abo zu erhalten. Wer damit einverstanden ist, der hat eine tolle Lösung, die zwar nicht maßgeschneidert für die Sensoren von Fujifilm ist, aber hervorragende Ergebnisse bereitstellt.

DxO PhotoLab Elite (€ 229,- einmalig) in Kombination mit Viewpoint und Filmpack (im Kombi für derzeit € 349,-) kann einmalig erworben / lizenziert werden. Viewpoint und Filmpack sind kostenpflichtige Programme, die sich nahtlos in DxO PhotoLab integrieren oder auch als Standalone-Software funktionieren. DxO PhotoLab Elite zeigt das RAW Foto mit der von uns in der Kamera gewählten Filmsimulation an (.raf-Endung). Mit der Filmpack-Software aber können wir sogar viele weitere analoge Filmlooks auf die Fotos übertragen, die etwa von Agfa, Fujifilm, Kodak, Ilford oder anderen analogen Filmen stammen. Gemeinsam mit Filmpack ist PhotoLab Elite die wohl kreativste einmalige Lizenz für die Bildbearbeitung von Fujifilm Aufnahmen. Kleiner Downer: DxO kann keine HEIF-Fotos bearbeiten.

On1 Photo RAW macht mit Fujifilm RAW-Dateien eine gute Entwicklung. Seit April 2024 kann die Bildbearbeitungssoftware in Hinblick auf Rauschentfernung mithalten. Leider werden aber nur wenige Fujifilm Filmsimulationen werden im RAW unterstützt: Astia, Classic Chrome, Eterna-Cinema, Pro Neg Hi, Pro Neg Std, Provia und Velvia.

ACDSee Ultimate ist eine Windows-Software. Ich kann die Software zwar empfehlen, allerdings kann ACDSee nicht mit den Fuji Filmsimulationen umgehen.

Luminar NEO ist ein Abomodell und kann nicht mit den Fuji Filmsimulationen umgehen.

Fazit Beste Fujifilm Bildbearbeitungssoftware – Enthüllung

Was ist die beste Fujifilm Bildbearbeitungssoftware, jetzt da es Capture One Express Fujifilm nicht mehr gibt?

Den kostenlosen RAW File Converter von Silkypix kann ich guten Gewissens empfehlen. Wir können damit keine Fotos verwalten, verschlagworten oder wiederfinden, aber wer nur eine kostenlose Software für Fujifilm-Fotos sucht, der ist gut bedient. Sie können auch nachträglich andere Fuji Filmsimulationen für Ihr RAW-Foto auswählen und entwickeln.

Capture One kann ich heute nicht mehr gewissenhaft empfehlen, obwohl es gute Bildqualität liefert. Es ist lizenztechnisch für die meisten Fotoamateure, aber auch für viele Profis zu teuer geworden.

Wer kein Problem mit monatlichen Abogebühren hat, der ist mit Lightroom gut aufgehoben, welches auch Photoshop mitliefert. Die Alternative ist DxO PhotoLab Elite, möglicherweise mit den beiden anderen Softwarepakten Filmpack und Viewpoint. On1 Photo RAW kann ich auch empfehlen, Luminar und ACDSee hingegen können nicht ansatzweise mit Filmsimulationen umgehen.

Alle Details entnehmen Sie bitte dem großen und wertvollen Testbericht:

Zusammenfassung Die beste Fujifilm Bildbearbeitungssoftware

Die Fujifilm-Bildbearbeitungslandschaft hat sich mit dem Verschwinden der kostenlosen Capture One Express Software für Fujifilm-Kameras verändert. Das Fehlen von Capture One Express für Fujifilm lässt uns Fuji-Kamera-Besitzer im Regen stehen. Insbesondere diejenigen Fotografen mit neuen Kameras sind auf kostenpflichtige Software oder Freeware angewiesen sind. Die Konkurrenz, darunter Canon, Nikon und Sony, bietet in der Regel eigene kostenlose Bildbearbeitungssoftware mit dem Kauf ihrer Kameras an. Das Fehlen einer kostenlosen Option von Fujifilm selbst wirft einige Herausforderungen auf und zwingt Fotografen, nach Alternativen zu suchen.

Die Capture One Express Fujifilm-Software, die einst kostenlos war, wurde ohne viel Aufsehen eingestellt, und die Website von Fujifilm verweist nun auf eine Testversion von Capture One, die drei Monate lang kostenlos genutzt werden kann. Danach müssen Nutzer jedoch eine Lizenz erwerben, wobei bereits bei der Anmeldung zum Testen Zahlungsinformationen angegeben werden müssen. Die Kosten für das Abonnement belaufen sich auf 39 Euro pro Monat, was für viele Fotografen, insbesondere Hobby-Fotografen, möglicherweise zu hoch ist. Diese Änderung hat einige Verwirrung hervorgerufen und hinterlässt verwirrte Benutzer ohne eine klare kostenlose Option.

*fotowissen-Experten-Tipp: Warnung: Capture One ist eine komplexe und teure Software.

Eine kostenlose Alternative ist die Fujifilm X RAW Studio-Software, die jedoch nur mit dem angeschlossenen Kameramodell funktioniert, mit dem die RAW-Fotos aufgenommen wurden. Für diejenigen, die mehr Bearbeitungsfunktionen benötigen, bleibt der RAW FILE CONVERTER EX von SILKYPIX die einzige kostenlose Option, die auch die Filmsimulationen im RAW-Format ändern kann. Diese Software wird jedoch nicht ausreichend von Fujifilm beworben und bietet nicht alle Funktionen, die modernere Bildbearbeitungsprogramme wie Lightroom bieten. Es fehlt beispielsweise eine Fotoverwaltung mit Schlagwörtern.

Die Suche nach der besten Bildbearbeitungssoftware für Fujifilm-Kameras hängt von den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab. Adobe Lightroom mit Photoshop ist eine beliebte Wahl, obwohl es ausschließlich im Abonnement erhältlich ist. DxO PhotoLab Elite bietet eine einmalige Lizenzoption und ist besonders kreativ, da es viele analoge Filmlooks unterstützt. On1 Photo RAW ist eine weitere gute Option, die seit April 2024 auch eine starke Rauschentfernung, aber keine so umfangreiche Unterstützung von Filmsimulationen gibt.

Insgesamt ist die Landschaft der Fujifilm-Bildbearbeitungssoftware komplex und erfordert sorgfältige Überlegungen, um die beste Lösung zu finden. Während einige kostenlose Optionen wie der RAW FILE CONVERTER EX von SILKYPIX zur Verfügung stehen, können kostenpflichtige Programme wie Adobe Lightroom oder DxO PhotoLab Elite umfassendere Funktionen bieten, die den Bedürfnissen professioneller Fotografen gerecht werden. Letztendlich sollte die Wahl der Software von unseren individuellen Anforderungen, dem Budget und den kreativen Zielen abhängen.

© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Die Beste Fujifilm Bildbearbeitungssoftware – Enthüllung


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Peter Roskothen

Peter Roskothen
Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter P. Roskothen Fotokunst & Design.

10 Kommentare

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  • Hallo Herr Roskothen,

    ich finde die Vorgehensweise von C1 was die Preispolitik anbelangt auch mehr als unverschämt und man kann nur hoffen, dass Capture One dazulernt und künftig eine andere Preispolitik und Kundeninformation an den Tag legt. Was die Qualität von C1 anbelangt muss ich aber sagen, dass es gerade für Fuji User einer der besten RAW Konverter ist die es am Markt gibt. Ich denke nicht umsonst empfiehlt Fujifilm Capture One. Gerade die erst eingeführte KI Maskierung funktioniert richtig gut und es entstehen Bilder mit einer Qualität die über jeden Zweifel erhaben sind.
    Zumindest ich benötige keine Programme die mittlerweile mit KI Funktionen überfrachtet sind und viele Rechner einfach träge machen. Ich benötige auch keinen Himmelsaustausch, magisches Licht, Orton Effekt usw. Vieles davon hat einfach mit Fotografie nichts mehr zu tun. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.
    Was DxO anbelangt, wenn man alle Funktionen möchte, ist man mehr oder weniger gezwungen View Point und Film Pack zu kaufen und spätestens dann kommt auch ein nicht gerade kleiner Betrag zu Stande. Auch bei den Updates langt DxO richtig hin. Irgendwo ist da auch ein verstecktes ABO, denn die neuen Funktionen möchte ein Großteil der User haben. Das Thema ABO ist denke ich mittlerweile genügend diskutiert. Jeder Telefonanschluss ist im Prinzip ein ABO, von Apple Music, Spotify, Amazon Prime, Sky usw. ganz zu schweigen. Ansonsten herzlichen Dank für Ihren ausführlichen Bericht.

    Mit freundlichen Grüßen
    Roland Kohlschütter

    • Lieber Herr Kohlschütter,

      ich gebe Ihnen in großen Teilen recht, was mich bei C1 ärgert, ist der mangelnde Support einer Einmallizenz für das laufende Jahr. Das alternative Abo ist preislich recht hoch angelegt. Aber ansonsten hat Ihr Kommentar Hand und Fuß.

      Herzlich,
      Ihr Peter R.

      • Vielen Dank Herr Roskothen. Dieser Umgang mit den Usern ärgert mich auch sehr. Daher nutze ich derzeit die DxO Produkte. Da würde ich mir in der Tat eine KI Motiverkennung und Maskierung, sowie endlich die Apple RAW Unterstützung wie in Lightroom wünschen. Aber ansonsten top Produkte, wenn auch nicht billig. Nun schauen wir mal was die Zeit bringt. Morgen findet ja ein DxO Event statt.

  • Danke für diesen hilfreichen Artikel für Fuji-User.
    Als Capture One Pro User ärgere ich mich generell über deren Vermarktungs- und Preispolitik. Zuvor ärgerte ich mich schon über Adobe, welche die Kaufversion von Lightoom mit der Version 6.14 ganz einstellte, und bei Luminar Neo von Skylum wurden in den letzten Monaten auch vermehrt mehr schlecht als recht funktionierende KI-Funktionen, die es nur für Abonnenten gibt, entwickelt sowie vorgestellt sowie fast nur noch die Abo-Version beworben.

    Von der Bildqualität beim Entwickeln von Raw-Dateien überzeugt mich weiterhin bisher Capture One am Meisten. Preislich gilt bei fast allen Anbietern von kostenpflichtigen Raw-Konverter, dass es diese zum Black Friday deutlich günstiger gibt. Im Fall von Capture One war das mit der gekauften Volllizenz der halbe Preis und war es mir als ambitioniertem Hobby-Fotograf wert.
    Für das Entrauschen von High-ISO Aufnahmen verwende ich dann zuvor DxO PureRAW 3, wobei ich mit der Canon EOs R6 Mark II eine ausgesprochenen rauscharme Kamera habe.

    • Danke für Ihr Feedback, Dieter,

      die Kombination PureRAW und C1 oder auch On1, ACDSee, Luminar, … ist sicher eine tolle Sache. Dafür können wir uns bei DxO nur bedanken. Ich persönlich mag am liebsten die Rauschentfernung und das Schärfen über Topaz (DeNoise AI, Sharpen AI), weil jedes Foto anders ist und ich Einfluss nehmen kann. Aber C1 schärft sehr gut, da gebe ich Ihnen recht. Die C1 Lizenzpolitik ist aber diejenige, die mich am meisten frustriert, denn mit der einmaligen Lizenz erhalten Sie keine Updates. Und wie das Unternehmen versucht hat sein extrem teures Abo einzuführen, weiß ich noch zu gut. Ich habe keinerlei Sympathien für das Unternehmen PhaseOne.

      Herzlich, Peter R.

  • So nicht CaptureOne, Nein ! So nicht mit treuen Kunden !
    Über 15 Jahre habe ich in meinem Studio mit CaptureOne und PhaseOne Kameras gearbeitet, die Lizenzen jeweils aktualisiert und bezahlt.
    Auf Grund der aggressiven und teuren Abo-Politik ab Version 23 wurde darum anfangs Februar bei CaptureOne gekündigt.
    Heute Mittwoch den 28. Februar 2024 stelle ich fest, dass sich diese teuer bezahlte Software auf allen Rechnern nicht mehr starten lässt.
    CaptureOne will wieder viel Geld von mir haben damit ich eine bezahlte Software wieder nutzen kann. Nein danke, nicht schon wieder.
    Gut, dass ich mich vor langer Zeit mit DXO-Photolab angefreundet habe. Die aktuelle Version DXO Photolab 7 ersetzt mir C1 vollständig und die Bildresultate sind exzellent. Auch ist der Kundendienst bei DXO sehr freundlich und reagiert schnell.

    • Verehrter Freidrich,

      dann haben Sie vermutlich Ihre Betriebssysteme (MAC OS?) auf den neuesten Stand gebracht. Das ist eine schwierige Idee, denn das kostet jedes Mal Updategebühren oder Upgradegebühren ohne Ende. Ich habe mich bewusst gegen das Update von OS Ventura entschieden. Das nur als Tipp!

      Herzlich, Ihr Peter R.

  • Ich hatte C1 probehalber installiert und mir kurz angeschaut: Nichts für mich – insbesondere nach über 20 Jahren mit Adobe.
    Parallel nutze ich Affinity, dass allerdings lediglich beim zusammenfügen von Focus-Stacking und Panoramen. Dort erzielt die Software teilweise gravierend bessere Ergebnisse als wie mit Photoshop. In allen weiteren Belangen fehlt mir irgendwo das letzte Quäntchen Qualität.

    • Hallo Mike,

      jede Software benötigt eine Einarbeitung. DxO PhotoLab ist eine hervorragende Alternative für alle, die das Abo nicht mögen und lieber einmalig lizenzieren. Dass wir uns an neue Software gewöhnen müssen, ist offensichtlich. Ihre Empfehlung von Affinity Photo ist gut, aber es gibt bessere Software für das Stacking und Lightroom ergibt in meinen Augen bessere Panoramen.

      Herzlich, Peter R.

  • Hallo Herr Roskothen,
    danke für den lesenswerten Überblick der Programme zur Entwicklung von Fuji Raw-Dateien.
    C1 habe ich aufgegeben als das ABO-Modell eingeführt wurde und mit Lightroom möchte ich aus demselben Grund nicht arbeiten -bin aber auch nicht ganz überzeugt von den Ergebnissen, die ich bei Freunden sehe. Gespannt war ich auch den von Ihnen empfohlenen Raw file Converter von Silkypix und habe ihn in der letzten Version auf meinen Window 11 Rechner heruntergeladen. Leider werden nur die 26MP-Dateien angezeigt und nicht die 40MP-Dateien. Vielleicht kennt jemand die Ursache dafür? Ich werde jetzt die Testversion des Iridient X-Tranformers ausprobieren, der weiter zu bearbeitende DNG-Dateien erzeugt.
    Herzliche Grüß
    Lothar Milde

Journalist, Fotograf, Fototrainer Peter Roskothen

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