Individueller Fotokurs - Besser fotografieren lernen

HDR-Fotografie Beispiel Naturfotografie und Landschaftsfotografie

Noch bessere Naturfotos und Landschaftsfotos erhält man mit der HDR-Fotografie.

Die High-Dynamik-Range Fotografie, kurz HDR-Fotografie, hat einen besseren Dynamikumfang. Sie hält für den Betrachter mehr Tiefen und mehr Lichter im Foto bereit. Doch was ist HDR Fotografie überhaupt?

Am besten ein Beispiel aus dem HDR Fotografenleben:

Landschaftsfoto aus HDR gemappt HDR FotografieIch war heute morgen beim Frost und Sonnenaufgang auf einem Feld am Niederrhein und wollte sowohl den Frost an den Pflanzen, wie den warmen Sonnenaufgang fotografieren. Um höhere Kontraste oder höhere Dynamik ins Foto zu erhalten, habe ich bei jedem Foto drei RAW-Belichtungen aus der Hand erstellt (mehr wären besser, würden aber ein Stativ benötigen).

RAW-Belichtungen kann man bei vielen modernen Spiegelreflexkameras, Systemkameras und einigen Bridgekameras im Menü anwählen und dann eine Belichtungsreihe erstellen (-2/0/+2). Diese Belichtungsreihen werden auch „AEB“ (englisch Auto Exposure Bracketing / deutsch Berlichtungreihenautomatik) genannt.

Die Kamera erstellt bei derselben Blende drei Aufnahmen mit verschiedenen Verschlusszeiten. Eines ist normal belichtet, eines überbelichtet und eines der Fotos unterbelichtet. Diese drei Aufnahmen habe ich hinterher mit Photomatix Pro Version 4 (ich nutze dafür auch gerne die HDR-Software „HDR Effex Pro„/ jetzt Bestandteil der Nik Collection von DXO (Update 11.06.2018)  zu einem HDR-Foto zusammengefügt. Heraus kommt eine Fotografie mit höherem Detail in den Tiefen und Lichtern. Das Foto kommt dem, was das Auge heute morgen wahrnahm sehr viel näher, als ein einzelnes Foto ohne HDR-Technik. Noch besser wären mehr Fotos vom selben Motiv (eine Reihe von fünf, sieben oder neun Fotografien).

Um ein noch besseres Ergebnis zu erzielen würde man so viele Fotos erstellen, dass alle Schatten und Lichter Zeichnung enthalten und diese später ebenso mit einer geeigneten Software zusammenfügen. So viele Belichtungen sind nur mit einem Stativ möglich, jedoch benötigt es auch viel Zeit und Ruhe, die man bei einem Sonnenaufgang im eisigen Winter kaum hat. Hier spielt sich alles in einem sehr engen Zeitrahmen von etwa 10 Minuten ab und man möchte in der Regel mehr als ein Motiv fotografieren.

Natürliche HDR Fotos

Man muss bei der Wandlung der drei Ausgangsfotos in ein Ergebnisfoto nur aufpassen, dass man ein fotorealistisches Ergebnis erhält, denn HDR-Fotos können leicht sehr künstlich, kitschig oder übertrieben wirken. Natürlich sind auch übertriebene HDR-Fotos möglich und erlaubt, denn was ist schon verboten?

Als Profifotograf „entwickle“ ich meine Landschaftsfotos gerne etwas realistischer („realistischer“ ist natürlich eine Definitionssache). An den teils sehr übertriebenen HDR-Fotografien, die in den künstlichen Bereich gehen, kann man sich sehr schnell satt sehen.

Ein HDR Foto ist zeitaufwändig

Der Vergleich von zwei Fotos zeigt, daß sich der enorme Zeitaufwand und Rechenaufwand der High-Dynamik-Range-Fotografie am Rechner lohnen kann. Es gibt auf dieser Internetseite auch weitere Artikel zum sehr umfangreichen Thema.

 

HDRI-Handbuch Buchemepfehlung für Fotografen Es existieren bereits Kameras, die kameraintern eine Technologie nutzen und so ein Foto mit höherem Dynamikumfang erstellen. Dazu gehört beispielsweise das iPhone G4 oder die Sony NEX-5. Ein großer Nachteil ist, dass der Fotograf keinen Einfluss auf das Ergebnis hat und in der Regel kein echtes HDR-Foto belichtet wird, weil die Kamera das in so kurzer Zeit weder fotografieren, noch berechnen kann. Es gibt zwar auch erste Kameras, die das übernehmen, aber sehr viele vom Hersteller als High-Dynamik-Range fähig gepriesene Kameras sind keine solchen. Also Obacht!

Einen hervorragenden Artikel zum Thema High-Dynamik-Range-Fotografie finden Sie beim Heise Verlag. Hier wird auf der letzten Seite des Beitrages auch die Software aufgeführt, mit der man die Fotos erstellen kann.

Bei allem Fachsimpeln über HDR-Fotografie möchte ich bitte noch darauf hinweisen, daß High-Dynamik-Range (auch HDRI genannt) nicht immer möglich ist. Wenn viel Bewegung z. B. durch Wind entsteht, dann sollte man sich mit einem einzigen guten RAW-Foto zufrieden geben. Auch sonst ist ein tolles Foto nicht von der Technologie abhängig. Der Blickwinkel, ungewöhnliche Perspektiven, Licht und Schatten, gute Bildgestaltung und vor allem das richtige Motiv sind wichtiger als die Technik. Aber natürlich kann man mit HDR tolle Bilder erstellen!

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Fotoschulung Naturfotografie High Dynamik Range

Wenn Sie Ihr Fotowissen erweitern möchten und gerne mehr über die Naturfotografie oder die HDR-Fotografie lernen möchten, dann haben Sie in unserer individuellen Fotoschulung die Gelegenheit dazu. Wir schulen individuell, weil wir so Ihr vorhandenes Know-how berücksichtigen können und darauf aufbauen. Mit unserem Profi-Know-how aus vielen Jahrzehnten Fotografie, geben wir Ihnen wertvolle Tipps und schulen Ihren Blick für die schönsten Fotografien. Selbstverständlich können Sie hier auch HDR-Fotos belichten lernen.

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HDR-Fotografie – Fotowissen für den Spaß am HDR-Fotografieren

© Peter Roskothen Fotograf & Trainer der Fotokurse zur HDR-Fotografie

Autor: Peter Roskothen

Ich, Peter Roskothen bin Profi-Fotograf, Fotojournalist sowie Fototrainer und schreibe auf *fotowissen für andere Foto-Amateure und ambitionierte Fotografen. Die digitale Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter Peter Roskothen Fotokunst & Design.

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