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Mit der Mittelformatkamera analog fotografieren – Mittelformat analog

Mit der Mittelformatkamera analog fotografieren 4 Kameras
Mit der Mittelformatkamera analog fotografieren 4 Kameras: Rolleicord, Rolleiflex, Hasselblad, Mamiya
Mittelformatkamera analog: Tolle Qualität und besonderes Aussehen der Filme, Entspannung, Reduktion, Herausforderung. Eine analoge Mittelformatkamera mit 120er Rollfilm ist alles gemeinsam. Das Thema Mittelformat analog lässt *fotowissen nicht mehr los.

Mit der Mittelformatkamera analog fotografieren: Als ich mich im Jahr 2022 wieder intensiver der analogen Film-Fotografie zuwandte, kam für mich vor allem das analoge Mittelformat mit seinen mechanischen Kameras infrage. Schon früher, als Jugendlicher, hatte ich mit einer Rollei Mittelformatkamera analog wunderbare Fotos belichtet. Etwa 2019 schenkte mir eine nette Dame eine defekte alte Mamiya 6×7 Mittelformatkamera. Vielleicht war auch diese Kamera ein Auslöser dafür, dass ich heute wieder Rollfilme einlege. Ich möchte Ihnen von meinen neuesten Erfahrungen mit analogen Mittelformatkameras (Rollei, Hasselblad, Pentax, Mamiya) berichten und Ihre eigene Leidenschaft für die Film-Fotografie wiedererwecken:

23 % der Fotografen schießen ausschließlich analog.*

68 % aller analoger Fotografen sind jünger als 45 Jahre.*

*Quelle Ilford von 2019 >> 

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Das Foto oben zeigt analoge Mittelformatkameras von links nach rechts: Rolleiflex 6×6, Hasselblad 6×6, Mamiya RB67, Pentax 67. Die analoge Mittelformatkamera ist schwerer als die analoge Kleinbildkamera, liefert aber Negative in größerem Format. Die größeren Negative im Mittelformat Analog lassen sich auch für Fotoposter nutzen.   

Inhaltsverzeichnis

Einleitung – Mit der Mittelformatkamera analog fotografieren

Der Artikel „Mit der Mittelformatkamera analog fotografieren“ taucht tief in die Welt der analogen Fotografie ein, speziell in das Segment des Mittelformats. In einer Zeit, in der die digitale Fotografie dominierend ist, bietet der Artikel eine frische Perspektive auf die analoge Fotografie und ihre einzigartigen Vorteile. Der Autor teilt persönliche Erfahrungen und Einsichten in die Verwendung von Mittelformatkameras und diskutiert sowohl die technischen Aspekte als auch die emotionale Verbindung, die durch die analoge Fotografie entstehen kann. Obwohl der Artikel in die nostalgische Ära der Fotografie zurückblickt, bietet er wertvolle Informationen und Inspiration für Fotografen aller Erfahrungsstufen, die sich für das analoge Mittelformat interessieren oder ihre Leidenschaft dafür wiederentdecken möchten.

 

Analoges Fotografieren mit der Mittelformatkamera

Wer analog fotografieren möchte, der geht auf den ersten Blick einige Nachteile ein. Die digitale Fotografie ist schneller, kann sofort versandt werden, fordert keine Filmkosten, ist sauber und recht staubfrei, kann mit Automatiken und einem Histogramm kontrolliert belichtet werden. Ein Smartphone kann die Fotos sofort an das Ende der Welt senden oder zu Instagram hochladen. Dann ist da der saubere Look, die Bildqualität und die Mühelosigkeit der digitalen Fotografie. Auf den ersten Blick spricht alles für die digitale Kamera. Aber eben doch nicht:

Warum noch analog fotografieren?

Wäre da nicht auch auf der anderen Seite die Schnelllebigkeit der digitalen Kamera, die Manipulation (KI / AI), in der nichts mehr unmöglich erscheint, die vielen Fotos, die häufig mit der Schrotschussmethode entstehen. Und da sind die Wegwerf-Unternehmen, die digitale Kameranachfolger schnell produzieren, um Geld zu verdienen.

Genau deshalb hat es mich auch plötzlich gereizt, im Jahr 2022 und im Jahr 2023 mit der Mittelformatkamera analog zu fotografieren. Ich wünschte mir die Entschleunigung, die Aufmerksamkeit und die Achtsamkeit der Fotografie / im Leben zurück. Wir fotografieren anders, wenn wir “nur” 12 Fotos eines 120er Rollfilms belichten können, als wenn wir hunderte oder gar tausende Fotos auf die Speicherkarte pressen. Mittelformat analog bedeutet in vieler Hinsicht eine Rückbesinnung auf ein entschleunigtes Leben.

Die analoge Mittelformatkamera als Medizin.

Nachteile Analoge Fotografie versus Vorteile Analoge Fotografie

Einige der analogen Nachteile können eben auch analoge Vorteile darstellen. Das ist eine Frage der Sichtweise und des Betrachtungswinkels. Siehe die Wartezeit auf die fertigen Fotos, die auf den ersten Blick keinen Lerneffekt bringt, wenn wir uns nicht die Belichtungsmessung merken. Außerdem können wir das Foto nicht sofort korrigieren, wenn uns ein Fehler bei der Belichtung passiert. Das Motiv ist für immer verschwunden, wenn wir zum Beispiel auf Reisen mit der analogen Kamera sind.

Andererseits bringt die Wartezeit auf das fertige Foto eine Vorfreude und Entschleunigung mit sich. Oder nehmen wir die externen Belichtungsmesser, die mit der Lichtmessung bessere Ergebnisse erzielen, als die Objektmessung aller modernen Digitalkameras. Wäre da noch die häufige Stativ-Verwendung bei schweren Mittelformatkameras oder Großformatkameras. Ich bemerke bei mir selbst und in meinen Fotokursen, dass wir Fotografen mit Stativ aufmerksamer das Foto gestalten und die Kamera gerader ausrichten.

So hat eben jedes Ding seine Nachteile, aber auch Vorteile. Die digitale Belichtung jedenfalls hat nicht in jedem Falle bessere Fotoergebnisse gebracht. Das beweisen Milliarden von Smartphone-Fotografien, die ohne Sinn und Verstand entstehen (natürlich gibt es auch gute Smartphone Fotos). Das beweisen die fehlenden Abzüge von digitalen Fotos, die bei der analogen Belichtung selbstverständlich waren.

Nachteile Analoge Fotografie Vorteile Analoge Fotografie
Wartezeit auf die Fotos Wartezeit auf die Fotos (Entschleunigung)
- Achtsamkeit, anderes Fotografieren
Ohne Scan kein digitales Foto Chemischer Abzug
Keine Kontrollmöglichkeit - Korrektur Anspruchsvolleres Fotografieren
Unvorhersehbarkeit
Meist Externer Belichtungsmesser Besseres Wissen um Belichtungsmessung, Lichtmessung, Spotmessung
Keine einfache ISO Änderung pro Foto -
Stativnutzung bei niedriger ISO
oder bei schweren Kameras (Mittelformat / Großformat)
Aufmerksameres Fotografieren und Gestalten vom Stativ
- Film Aussehen (film Look) und Korn
- Einzigartige Negative / Originale
- Negative überdauern oft flüchtige digitale Daten
Imperfekte Ergebnisse, Lichteinschlüsse Imperfekte Ergebnisse, Lichteinschlüsse
Keine AEB Möglichkeit Je nach Film hohe Dynamik / Tonwertumfang
Dunkle Schärfentiefenkontrolle -
Keine schnellen Serienbilder -
Kosten des Films, Entwicklung, Scan -
Staubprobleme -
Chemie & Gelatine -

Die Freude an der analogen Mittelformatkamera

In jedem Falle kann eine Mittelformatkamera wie Rolleicord, Rolleiflex, Mamiya 67, Hasselblad 500, Bronica, Pentax, Fujifilm und alle anderen analogen Kameras dieser Welt eine Fotografin und einen Fotografen vollkommen verzücken. Die analoge Mittelformatkamera der Marke Rolleicord oder Rolleiflex fällt durch die unglaubliche Handlichkeit und das geringe Gewicht auf. Im Falle einer Mamiya Mittelformatkamera überzeugt das wunderbare 6×7-Format, welches tatsächlich ein 4×5-Format ist (kurze Kantenlänge sind 4 Einheiten, größere Kantenlänge 5 Einheiten). Bei der Hasselblad 6×6 Mittelformatkamera gefällt mir das Design, die Austauschbarkeit der Komponenten, die knackscharfen Carl-Zeiss-Objektive, die Handlichkeit und die mechanische Präzision, die ohne Elektrik auszukommen vermag.

Es gibt keinen besseren Zeitpunkt für die analoge Fotografie, als das Jetzt.

Ewige Konkurrenten: Rolleiflex und Hasselblad 6x6 Mittelformatkameras

Ewige Konkurrenten beim Mittelformat analog: Rolleiflex Mittelformatkamera analog 6×6  und Hasselblad 6×6 Mittelformatkamera analog. Zweiäugig versus Einäugig. Beide haben einen Zentralverschluss.

Hybrides Fotografieren – Mittelformat Analog

Wer schon immer von der analogen Fotografie träumte, wer sich zu den Rollfilmen mit dem Klebestreifen am Ende hingezogen fühlt, der findet heute eine gebrauchte Kamera bei einem Fachhändler oder in den Angeboten des Internets. Überhaupt muss die hybride Nutzung der analogen Kamera mit der digitalen Post-Produktion kein Nachteil sein. Wer den analogen Film zum Entwickeln und digitalen Scannen gibt, der hat Negative und digitale Daten zur Verfügung. Egal ob Mittelformat analog oder Kleinbild analog: Negative sind das beständigere Medium, das weiß jeder, der bereits tausende digitale Fotos auf Festplatten verloren hat.

Auch das digitale Bearbeiten der Fotos im Rahmen der analogen Dunkelkammer (Kontraste, Helligkeiten, Abwedeln, Ausschnitte, Geraderücken) sehe ich in keinem Affront zum analogen Fotografieren. Es macht Spaß, auch die analogen Fotos zeigen und versenden zu können. Da sind digitale Bildergalerien auf eigenen Webseiten oder bei Instagram. Das Drucken auf Fine-Art-Druckern wird mit dem Scannen möglich, ein unschätzbarer Vorteil vor den Möglichkeiten des photochemischen Abzugs.

Kontrolle über die analogen Ergebnisse

Wer mit der Mittelformatkamera analog fotografieren möchte, der wird sich vermutlich auch überlegen, ob er selbst die Filme entwickelt und in der Dunkelkammer auf Papier belichtet oder scannt. Viele der analogen Fotografinnen möchten die volle Kontrolle über die Ergebnisse. Oder sie möchten die Möglichkeiten, die Filme anders zu entwickeln und kontrollierter zu scannen. So gibt es die Möglichkeit sich auch heute eine Dunkelkammer in seinen Räumlichkeiten einzurichten, oder einen eigenen Scanner zu kaufen. Allerdings ist alles in der analogen Fotografie entschleunigt und so ist auch das Scannen nicht nur zeitlich aufwendiger, sondern auch schön komplex. Und mit “schön komplex” haben wir die analoge Mittelformatkamera, das Entwickeln der Filme, das Scannen auch schon prima beschrieben.


Ich empfehle Ihnen diesen Epson Scanner, mit der wertvollen Scan-Software von Silverfast:

Scannner bei Foto Koch >>

Scanner bei Calumetphoto >>


 

Wer die Leichtigkeit und das im Vergleich geradezu einfache Fotografieren der digitalen Welt satt ist, der wendet sich mitunter den alten, analogen Herausforderungen zu:

  • Belichtungsmessung via Lichtmessung oder Spotmessung (Ev)
  • Push und Pull des Films
  • Filtertechniken, Verlaufsfilter
  • Seitenverkehrter Schachtsucher (waist level finder)
  • Schwarzschildeffekt / Reziprozität
  • Entwicklung im Fotolabor
  • Scannen der Negative / Umkehrfilme
  • Konventionellen Doppelbelichtungen

Das Meditative der analogen Fotografie

Es sind die neuen alten Herausforderungen, die uns bedachter, aufmerksamer, im besten Falle achtsamer und entschleunigter fotografieren lassen. Ganz vorn ist beim Mittelformat analog der auf 4, 6, 10 Fotos, 12 Fotos, oder 16 Fotos beschränkte Film, der uns wieder bedachter mit dem einzelnen Foto umgehen lässt. Nicht jeder ist von diesem Effekt betroffen, denn manch einer fotografiert auch bewusst im digitalen Format.

Allein die Schnelllebigkeit der digitalen Welt, mit allen Fehlern bezüglich Energie, Bluetooth, WLAN, digitales Vergessen, Neustarts des Rechners und anderen täglichen Herausforderungen spricht oft den Imperativ:

Zurück zur analogen Fotografie.

Schnappen wir uns wieder den guten alten Film.

Der Name 120er-Rollfilm

Der Name 120er-Rollfilm oder Rollfilm 120 kommt von Kodak, die diesen Film so nummerierte. Die 120 hat weder etwas mit Längen noch Breiten zu tun. Beim Mittelformat analog ist ein 120er-Rollfilm etwa 61mm breit und etwa 80 bis 85cm lang. Die Seitenverhältnisse der Aufnahmen stimmen nicht mit den bisherigen Angaben überein. Messen wir die Negativgrößen, dann ergeben sich andere Seitenverhältnisse als ursprünglich zugewiesen. Es passen je nach Aufnahmeformat so viele Fotos auf den 120er-Rollfilm:

Abmessungen 120er Rollfilm Formate Aufnahmen pro Rollfilm 120 Maße Seitenverhältnis ca.
Mittelformat analog 6 x 4,5 16 Aufnahmen 56 x 41,5mm 4:3
Mittelformat analog 6 x 6 12 Aufnahmen 56 x 56mm 1:1
Mittelformat analog 6 x 7 10 Aufnahmen 56 x 69mm 4:5
Mittelformat analog 6 x 8 9 Aufnahmen 56 x 76mm 3:4
Mittelformat analog 6 x 9 8 Aufnahmen 56 x 89mm 6:9
Mittelformat analog 6 x 10 7 Aufnahmen
Mittelformat analog 6 x 17 4 Aufnahmen 56 x 172mm 1:3 (Panormaformat)

Die Einzigartigkeit des Films

Zu der analogen Begeisterung kann auch eine ganz und gar mechanische Kamera mit all ihren eigenen Schikanen beitragen. Ich werde immer wieder durch interessante, schicke Kameras inspiriert zu Aufnahmen, die mir besonders gut gefallen. Ob das daran liegt, dass ich mit solcher Kamera wie einer von Fujifilm, einer Rolleicord, Mamiya oder der Hasselblad 503 animiert werde? Ja, genau daran liegt es. Es hat mit Emotionen zu tun, die ich verspüre, wenn ich ein solches Wunderwerk der Technik in den Händen halten darf. Der Schachtsucher ist eine besondere Herausforderung. Man schaut auf eine dunkle Mattscheibe, die uns das Motiv seitenverkehrt zeigt. Und genau diese Umstände steigern das Bewusstsein für die achtsame Fotografie. Da ich es mir nicht leisten kann, die Aufnahme schlecht zu gestalten, die Kamera schief aufzustellen, die Blende nicht bewusst einzustellen und die Spiegelvorauslösung bei längeren Belichtungszeiten zu vergessen, habe ich wieder einen neuen Bezug zum Auslöser.

Ein lustiges Detail, als ich anfangs mit der Mittelformatkamera analog fotografierte: Im Falle meiner Hasselblad war ich zunächst enttäuscht über den Lichteinfall durch die alten A12-Magazin-Dichtungen. Aber auch das kann man als einzigartigen Vorteil des Films gelten lassen, denn versuchen Sie mal ein Lichtleck mit einer digitalen Kamera!

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Foto oben: Der Lichteinfall des Hasselblad A12 Magazins macht das Foto einzigartig. Der Lichteinfall ist ein bekannter (Kontruktions-) Fehler bei Hasselblad.

Probieren Sie mal mit einer Mittelformatkamera analog ein Polaroidrückteil. Das sind einzigartige Aufnahmen, die kaum reproduziert werden und im Falle von großen Fotografen heute irrsinnige Auktionspreise pro Foto erzielen können. Die Lomografie (englisch: Logography) ist auch eine Kunstform der Fotografie, die wunderbare Ergebnisse bringt, jenseits von Pixelpeeping und Perfektion von Megapixeln und fast fehlerfreien Objektiven:

#Lomography bei Instagram >>

Lomography bei Instagram

Lomography bei Instagram.

Marken Mittelformatkamera analog kaufen

Vielleicht fragen Sie sich: Welche Mittelformatkamera soll ich kaufen? Wenn Sie kaufen möchten, dann können Sie sich zunächst über das Format klar werden, in dem Sie den Rollfilm belichten wollen. Sind Sie eher die Fotografin für Panoramen (17×6), für das Quadrat (6×6), das wunderbare Rechteck 6×7, 6×12 oder für das 6×4,5 (3×2) Format? Das 6×4,5 ist vom Seitenverhältnis her, wie wir es vom Kleinbild kennen (3:2).

Eines ist klar, die Zeit für die analoge Fotografie war nie so günstig wie heute. Seit ein paar Jahren ist die Renaissance der analogen Fotografie in vollem Gange, vor allem in den USA, aber auch in Japan und anderen Ländern. Deutschland, die Schweiz und Österreich hinken dem Trend ein paar Jahre hinterher. In 80 Prozent der deutschen Haushalte ist noch eine analoge Kamera vorhanden, die viele von uns nutzen können. Geht es aber um die Fotografie mit Mittelformatkameras analog, dann zeigen die Preise nur in eine Richtung, nach oben. Wie Sie trotzdem günstig ins Mittelformat analog einsteigen:

Günstig ins Mittelformat analog einsteigen

Rolleicord und Rolleiflex – Mittelformatkamera analog

Zwei hervorragende analoge Mittelformatkameras aus dem Hause Rollei sind heute wieder so aktuell wie nie zuvor. Die zweiäugige Rolleicord, von Franke & Heidecke entwickelt, hatte Ihre hohe Zeit in den 50er-Jahren und ist die preiswertere der beiden Markenkameras. Die Rolleicord ist vollkommen ausreichend, wenn sie in Ordnung ist, sprich die Dichtungen nicht zerbröseln und das Fett noch geschmeidig ist.

Beide zweiäugigen Kameras haben zwei “Augen”, ein Objektiv oben, durch das wir Fotografen schauen und eines mit Zentralverschluss unten, welches den Rollfilm belichtet. Eine Rolleicord mit 75 mm Objektiv F3.5 (Schneider Xenar 3,5/75 mm) in gutem Zustand (A, AB, B) kostet etwa zwischen EUR 200,- und EUR 500,-. Es ist eine Kamera zum Verlieben. Wenn Sie schwarzweiß mit der Rolleicord fotografieren möchten, dann versuchen Sie unbedingt einen Gelbfilter, Orangefilter und Rotfilter für die Kamera zu ergattern. Der Farbfilter wird vor das untere Rolleiflex / Rolleicord-Objektiv geschraubt, durch das der Film belichtet wird. Beachten Sie unbedingt, dass ein Farbfilter die Verschlusszeit verlängert.

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Rolleicord und Rolleiflex Mittelformatkameras analog.

Wieviel verlängern Farbfilter die Verschlusszeit in der Schwarz-Weiß-Fotografie?

Wenn die Belichtung durch einen Belichtungsmesser und nicht durch das Objektiv der Kamera (TTL-Messung) gemessen wird, dann verlängern sich durch den Filter die Verschlusszeiten um einen bis drei Ev (Blendenstufen). Die Werte sind von den Filtertypen abhängig, aber hier sind Anhaltspunkte:

  • Rotfilter – 3 Ev
  • Orangefilter – 2 Ev
  • Gelbfilter – 1 Ev
  • Grünfilter – 2 Ev

Beispiel: Gemessene Verschlusszeit 1/500s, Gelfbfilter = 1/250s bei gleicher Blendenzahl und ASA / ISO. Folgerichtig benötige ich für die Schwarz-Weiß-Fotografie oftmals einen 400 ASA Film, statt eines 100 ASA Films, um noch Verschlusszeiten zu erhalten, die ich aus der Hand fotografieren kann. Alles das hängt selbstverständlich vom Licht und der gewählten Blende ab. In der Filmfotografie werden viele Kompromisse gemacht, um mit Film bei gleichbleibender ISO zu fotografieren, die in der digitalen Fotografie nicht notwendig sind, weil wir bei jedem Foto mit einer anderen ISO arbeiten können.

Eine gute Rolleiflex erkennen Sie auch an der Drehkurbel auf der rechten Gehäuseseite (von hinten gesehen). Diese Kamera kann etwas mehr kosten, als eine Rolleicord. Wenn Sie eine Rolleiflex mit 75 mm Objektiv F2.8 bekommen können, dann erhalten Sie eine lichtstärkere zweiäugige Kamera. Gebraucht zahlen Sie für die Kamera in gutem Zustand A, AB oder B bereits etwas mehr, als für die Rolleicord und rechnen bitte mit etwa EUR 1.000,- bis 3.500,-. Ich würde die letzten Ausgaben der Rolleiflex T aus den 60er-Jahren versuchen zu erwerben. Diese Modelle hatten bereits einen Belichtungsmesser oder gar eine Belichtungsautomatik.

Tipp: Kaufen Sie Ihre gebrauchte Mittelformatkamera analog mit Service vom Fachhändler mit Garantie.

Rolleicord kaufen / Rolleiflex kaufen

Sie können eine Rolleicord oder Rolleiflex etwa bei eBay kaufen. Ich achte auf gute Bewertungen und kaufe inzwischen wertvolle Dinge nur noch beim Händler. Hier ein Link:

Rolleicord bei eBay >> 

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Mittelformatkamera Rolleiflex SL66

Eine einzigartige Kamera wurde als Rolleiflex SL66 zwischen 1966 und 1982 gebaut. Die 6×6 wurde als erste Rollei-Spiegelreflexkamera mit vielen Carl-Zeiss-Objektiven zwischen 30mm und 1.000mm angeboten. Es gibt einige Besonderheiten bei der Rolleiflex SL 66, wie eine Tilt-Funktion mit bis zu 8 Grad hinauf oder herunter im Gehäuse und einen Balgen zwischen Kamerabody und Objektiv, der auch Nahaufnahmen erlaubt. Die erste SL66-Kamera ist außerdem vollständig mechanisch, benötigt entsprechend keiner Batterie für den Betrieb. Verschiedene Sucheraufsätze sind austauschbar und modular. Die Objektive lassen sich revers aufsetzen. Der Schlitzverschluss der SL 66 arbeitet mit bis zu einer eintausenstel Sekunde. Einige Linsen mit Zentralverschluss für schnellere Blitzsynchronzeiten wurden angeboten. Für die Nutzung des Zentralverschlusses musste der Schlitzverschluss der Kamera auf eine 1/30 Sekunde eingestellt werden.

Nach der SL66 folgten noch bis in die 90er-Jahre eine SL66E und SL66X, mit Elektronik. Die Kamera war zu ihrer Zeit kein Verkaufsschlager, da sie hochpreisiger als die berühmte Hasselblad war.

Für die Kamera mit 80mm F2.8 Objektiv müssen Sie etwa € 1.000,- aufwärts rechnen. Achten Sie beim Kauf auf den Balgen, der bei der SL66 das größte Verschleißteil darstellt.

Rolleiflex 6002 bis 6008

Die einäugige Rolleiflex 6006, 6002, 6003 bis 6008 werden gerne als professionelle analoge Mittelformatkameras bezeichnet. Sie wurden in der Zeit von 1976 bis 2012 gebaut und tun auch heute gute Dienste. Allerdings sind hier schon Akkus, Elektrik oder Elektronik verbaut. Die Rolleiflex 6008 konnte bereits eine schnellere Verschlusszeit von 1/1000 Sekunde belichten. Die Kameras lassen sich zwischen EUR 1.500,- aufwärts kaufen. Versuchen Sie auch hier eine neuere Kamera mit Service zu bekommen, dann ist die Kamera auf dem bestmöglichen Stand.

Hasselblad 500 C, Hasselblad 500 C/M, 501, Hasselblad 503 CX, 503 CW, 553 ELX oder 555 ELD

Die Königin der 6×6 Fotografie ist immer noch die in Schweden von Victor Hasselblad gebaute Hasselblad 500er-Serie. Die 500 im Namen steht für die schnellste Zentralverschluss-Verschlusszeit (im Objektiv) von 1/500 Sekunde. Das schicke Design und die Modularität sind bis heute berühmt und gelten als zeitlos. Es gibt obendrein auch Schlitzverschluss-Hasselblad-Modelle der 200-/2000-Serie, für die aber keine gebrauchten Schlitzverschlüsse mehr gebaut werden. Deshalb bevorzugte ich beim Kauf eine 500er-Hasselblad, möglichst eine der neueren 503-Modelle. Aber auch die H 500 C/M ist mit entsprechendem Service wieder gangbar und ein toller Tipp.

Darum heute analog fotografieren - Hasselblad Mittelformat

Foto oben: 6×6 Hasselblad Mittelformatkamera.

Die analoge einäugige Mittelformat Spiegelreflexkamera kann die Objektive, Magazine und Sucher wechseln. Die meisten Fotografen, die mit der Kamera fotografieren möchten, bevorzugen beim Kauf mindestens ein Modell der Hasselblad 500 C/M (Baujahre 1970-1992), in der eine hellere Mattscheibe verbaut wurde, die sich sogar wechseln lässt.

Eine Hasselblad 501 CM ist mit einem größeren Schwingspiegel versehen und wurde in den Jahren 1997-2005 gebaut. Der größere Schwingspiegel sollte Sucher-Vignettierungen bei Brennweiten ab 150mm vorbeugen.

Eine Hasselblad 503 CX wurde von 1988-1994 gebaut und ist gebraucht schwieriger zu erhalten. Im Unterschied zu den Vorgängermodellen wurde eine TTL-Blitzbelichtungsmessung verbaut, die heute vermutlich kaum jemand mehr benötigt. Alle weiteren Modelle wie die 553 ELX oder 555 ELD sind ebenfalls aktueller.

Das modulare Hasselblad System, Objektiv - Korpus - Filmmagazin - Lichtschachtsucher, lässt sich bis heute um Objektive, Wechselmagazine und verschiedene Sucher austauschen. Im Grund ein damals und heute noch hochmodernes Kamerasystem.
Das modulare Hasselblad System, Objektiv – Korpus – Filmmagazin – Lichtschachtsucher, lässt sich bis heute um Objektive, Wechselmagazine und verschiedene Sucher austauschen. Im Grund ein damals und heute noch hochmodernes Kamerasystem.

Die Hasselblad erlangte Kultstatus durch die scharfen Carl Zeiss-Objektive (Distagon, Tessar, Sonnar). Leider werden die analogen Modelle seit 2013 nicht mehr gebaut, es bleibt die Hoffnung, dass sich auch das ändern könnte. Rechnen Sie bitte mit diesen ungefähren Ausgaben für eine Hasselblad Mittelformat analog mit 80 mm Zeiss Planar F2.8 und Magazin A12 in gutem Zustand:

  • 500 C – EUR 1.100,- +
  • 500 C/M EUR 1.700,- +
  • 503 CX EUR 2.500,- +
  • 503 CW EUR 3.500,- +
  • 503 CW Millennium Edition EUR 5.000,- +

Es sind viele Objektive für die Hasselblad zu bekommen, die zwischen 40mm und 500mm Brennweite bieten.

Tipps Hasselblad 500-Serie

Der Auslöser oder Fernauslöser an der Hasselblad muss bei längeren Verschlusszeiten auch länger gehalten werden, denn sonst macht die Türe hinten in der Hasselblad zu, bevor der Zentralverschluss fertig ist.

Den Verschluss am Wechselmagazin sollten wir Fotografen immer zur Seite ziehen, auch wenn wir das Magazin an die Kamera ansetzen, denn sonst leider der Verschluss.

Nehmen Sie einen langen und zuverlässigen Schraubenzieher mit auf Reisen, denn wenn der Zentralverschluss des Objektivs mal nicht aufgezogen worden ist, müssen Sie ihn manuell aufziehen. Sie finden eine genaue Anleitung bei Stefan Heymann.

Den Magazinschieber im Magazin sollten wir herausziehen, wenn wir das Magazin nicht benutzen. Sonst werden die Dichtungen im Wechselmagazin unbrauchbar.

Wenn die Hasselblad nicht auslöst, dann haben Sie meistens vergessen, den Magazinschieber herauszuziehen.

Der Prismensucher ist zwar eine weitere Ausgabe, stellt aber bei einem hohen Stativ die einzige Möglichkeit dar, das Foto zu gestalten und die Hasselblad scharfzustellen. Der Schachtsucher ist legendär und wunderschön, aber unpraktisch, weil er das Motiv seitenverkehrt zeigt und bei hellem Licht schwer zu handhaben ist. Auch das Scharfestellen ist mit dem Prismensucher einfacher.

Vorteile und Nachteile Hasselblad 500 Pro und Contra

Vorteile analoge Hasselblad 500 6x6 Mittelformatkamera Nachteile analoge Hasselblad 500 6x6 Mittelformatkamera
Mechanische Kamera ohne Elektrik Hochpreisig
Zuverlässige, robuste Kamera Keine Straßenkamera
Tolle Bildqualität Keine Schraubfilter, sondern Bajonett
Wechselmagazine Häufige Lichteinfälle im Magazin (Dichtung)
Systemkamera
Zentralverschluss im Objektiv

Hasselblad 500 kaufen

Bei eBay vertraue ich nur noch deutschen Händlern mit einer guten Reputation. Um es Ihnen zu vereinfachen, eine Hasselblad zu kaufen, finden Sie hier Links zu eBay:

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Mamiya RB 67, RZ 67, M645 – Mittelformatkamera analog

Eine besondere Stellung unter den Mittelformatkameras haben die Mamiya RB 67 (6×7), Mamiya RZ67 (6×7) oder die Mamiya 645 (6×4,5). Die beiden 6×7 Mamiya Mittelformatkameras sind im Grunde zu schwer, um sie auf Exkursionen mitzunehmen. Beide waren als Studiokameras beliebt. Die Mamiya RB 67 wiegt ungefähr 3 Kilogramm, während die RZ 67 mit dem Plastikgehäuse etwa 2,5 Kilogramm wiegt. Wer aber das 6×7 Format schätzt, welches in Wirklichkeit eher ein 4×5 Format ist, der möchte vermutlich eine der beiden Mittelformatkameras kaufen.

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Foto oben: 6×7 Mamiya RB67 Mittelformatkamera. Die Mamiya Mittelformat analog Kamera ist eine tolle Studiokamera, aber zu schwer für unterwegs.

Hinweis: Die RB67 ist mechanisch und besser reparabel, als die RZ67. Für die Mamiya Mittelformatkamera analog ist es schwierig in Deutschland einen Reparaturservice zu finden, der Ersatzteile bevorratet.

Aufnahmeformate der Fotografie >>

Die Mamiya M645 ist leichter als die beiden anderen, liefert aber mit dem 120er Rollfilm 6×4,5 Negative oder Dias.

  • Mamiya RB 67 EUR 2.000,- +
  • Mamiya RZ 67 EUR 1.200,- +
  • Mamiya M645 EUR 590,- +
  • Mamiya 7 (6×7) EUR 3.000,- + (Messsucherkamera)
  • Mamiya 7II EUR 6.000,- +

Mamiya kaufen

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Mamiya RB 67 >>

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Pentax 67 – Mittelformatkamera analog

Eine große, schwere (1,3 Kilo Gehäuse, 1,9 Kilo, mit 105mm F2.4 Normalobjektiv) und fast straßentaugliche Spiegelreflexkamera, die aussieht wie eine Kleinbildspiegelreflexkamera auf Steroiden. Ich nenne die Pentax 67 oder Pentax 6×7 wegen der Größe gerne “Das Biest”. Die Kamera bietet keinen internen Belichtungsmesser, es sei denn, wir nutzen statt einem Schachtsucher den TTL-Prismensucher (Foto). Dann steht eine Anzeige in Form eines Belichtungs-Zeigers (Plus / Minus) zur Verfügung. Allerdings ist damit die Belichtungsmessung keinesfalls zuverlässig (wie bei anderen Kameras mit Objektmessung auch). Ein externer Belichtungsmesser ist für Besitzer der Pentax 67 ein nützliches Utensil. Für die Mittelformatige, die man öfter mit dem bekannten Holzgriff sieht, bietet sich ein umfangreiches Sortiment von Objektiven (35mm Fisheye bis 1.000mm Teleobjektiv).

Analoge Mittelformatkamera Pentax 6x7 230223-5046-1200p
Analoge Mittelformatkamera Pentax 6×7

Interessantes am Rande: Die Pentax 6×7 wurde zuerst hergestellt, dann mit einem hochklappbaren Spiegel (engl.: Mirror-Lockup / MLU) versehen, der Erschütterungen von längeren Belichtungszeiten vermeidet. Die Pentax 67 war die leicht modifizierte modernere Kamera, bis zur Pentax 67 II, die mit dem Prismensucher auch eine Spot-Belichtungsmessung, Multi-Spotmessung sowie eine mittenbetonte Belichtungsmessung anbot.

  • Pentax 67 EUR 2.000,- +
  • Pentax 67 II EUR 3.000,- +

Die Pentax 67 oder Pentax 6×7 ist zwar schwer, aber nicht so schwer, wie die Mamiya 67. Sie ist sozusagen noch straßentauglich. Die schönsten Exemplare bekommen Sie beim Fachhändler oder in der Bucht.

Der Pentax 67 fehlen die Wechselmagazine, folglich müssen wir den 120er Rollfilm durchfotografieren. Die Größe des Negativs wird mit 6×7 cm angegeben, aber es ist netto 56 x 70 mm groß. Damit ist das Fotoformat eher ein 4:5 Format, als ein 6:7 Format.

Die Pentax 67 hat einen Kultstatus unter Analog-Fotografen. Sie ist recht einfach zu bedienen und zuverlässig. Der Holzgriff gilt als schickes Detail, ist aber mehr hinderlich als hilfreich, weil die meisten von uns mit der linken Hand die Blende und Schärfe am Objektiv bedienen wollen.

Alle Pentax 6×7 und 67-Kameras haben einen Schlitzverschluss mit kürzester Verschlusszeit von einer tausendstel Sekunde (1/1.000 s). Die Objektive der mittelformatigen Pentax sind wesentlich günstiger, als die der Hasselblad 6×6, da sie keinen Zentralverschluss haben müssen.Folglich fehlen auch Ev-Angaben, die bei Hasselblad-Objektiven von Vorteil bei der Bedienung sind. Die 67-Objektive sind günstig schon ab € 250,- zu bekommen. Das legendäre Bokehmonster Asahi SMC Takumar 105mm F2.4 ist in den meisten Ausführungen radioaktiv und strahlt im Bereich von Mikrosievert. Wir Fotografen werden damit wohl kaum die kritische Strahlenbelastung für das Auge von 15 Millisievert im Jahr erreichen, aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Das 45mm (ca. 22mm kleinbildäquivalent), 90mm (ca. 44mm kleinbildäquivalent), 165 mm (ca. 80mm kleinbildäquivalent) sind eine gute Wahl für den Start mit der Kamera. Es existieren gebrauchte Makroobjektive und Shift-Objektive für die Asahi Pentax.

Hohe Radioaktivität bei Objektiven >>

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Vorteile und Nachteile Pentax 6×7 Pro und Contra

Vorteile analoge Pentax 6x7 Mittelformatkamera Nachteile analoge Pentax 6x7 Mittelformatkamera
Preiswerte Kamera und Objektive Batteriebetrieben
Zuverlässige, robuste Kamera 1/30 s ist die schnellste Blitzsynchronzeit
Tolle Bildqualität Keine Wechselmagazine
Schraubfilter
Systemkamera

Fotos der Pentax Mittelformatkamera

Pentax 67 oder Pentax 6×7 kaufen

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  2. Rückgaberecht.

Die meisten eBay Händler achten sehr auf ihre Bewertung und sind großzügig mit Rücksendungen und Erstattungen. Hier ein Link und ein paar Sicherheitshinweise für Sie:

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Pentax 645

Von Pentax existiert außerdem eine etwas unbekanntere 645 (6×4,5). Sie ist günstiger zu bekommen:

  • Pentax 645 EUR 800,- +
  • Pentax 645 N EUR 1.000,- +

Zenza Bronica

Eine sehr bekannte japanische Marke von Zenzaburo Yoshino war von 1958 erfolgreich und hauptsächlich für das 645 (6×4,5) und 6×6 Mittelformat bekannt. Die gängigsten Mittelformatkameras von Bronica waren die

  • Zenza Bronica ETR (ETRS, ETRSi), 4,5×6 cm, EUR 750,- +
  • Zenza Bronica SQ (SQ-A, SQ-Ai, SQ-B), 6×6 cm, EUR 750,- +
  • Zenza Bronica GS und GS-1, 6x7cm, EUR 800,- +

Alle diese Modelle boten Objektive mit Zentralverschluss. Nicht nur sind und waren diese analogen Mittelformatkameras günstiger als die Hasselblad-Kameras und Hasselblad-Objektive, sie konnten auch einige interessante Funktionen mehr aufweisen.

Zenza Bronica kaufen

Die Modelle sind nur schwer in Deutschland erhältlich. Die meisten Angebote kommen aus Japan. Bitte bedenken Sie die Einfuhrsteuer, falls Sie dort bestellen. Hier ein Link zu deutschen Händlern bei eBay:

Zenza Bronica ETR >>

Cropfaktor Mittelformatkameras analog

Die Umrechnung ist nicht trivial, da die Formate 645 (6×4,5), 6×6, 6×7 und 6×9 nicht so einfach auf das Kleinbild im Format 2×3 zu übertragen sind. Aber wenn man die Diagonale berücksichtigt, liegt der 6×6 Cropfaktor bei 0,55x. Ein 80mm Planar der Hasselblad entspricht etwa einer 44mm Normalbrennweite im Kleinbild. Eine 50mm Optik entspricht bereits einem Weitwinkel von 28mm.

Cropfaktor Mittelformatkameras analog Modelle
Cropfaktor 6x4,5 0,62 Mamiya 645
Pentax 645
Bronica 645
Conan 645
Hasselblad H1 / H2
Fujifilm 645
Cropfaktor 6x6  0,55 Hasselblad 500er
Bronica
Mamiya Messsucher
Rolleiflex, Rolleicord
Cropfaktor 6x7 0,5 Mamiya 67
Pentax 67
Bronica
Fujifilm 670
Cropfaktor 6x9 0,43 Fujifilm 690
Voigtländer
Hinweis: Beim Cropfaktor wird die Diagonale berücksichtigt.

Video Mittelformat analog, analog fotografieren

120er Rollfilme

Es gibt noch eine Reihe von Rollfilmen, mit unterschiedlichsten Empfindlichkeiten und Charakteristika. Insider sagen, dass nur noch Kodak und Polaroid Farbfilme herstellen, die anderen werden von einem der beiden Unternehmen als OEM-Filme produziert. Fujifilm scheint seine Farbfilme aufzutauen und inzwischen auch bei Kodak in Auftrag zu geben.

Mehr Wettbewerb führt beim schwarzweiß Rollfilm zu niedrigeren Preisen. Hier produzieren laut Photoklassik-Magazin noch die Anbieter Adox, Ferrania, Foma, Ilford und Kodak.

Die folgende Liste ist nicht vollständig, wird allerdings immer wieder ergänzt (Newsletter anmelden):

120er Rollfilme ASA Rollfilm 120 schwarz weiß (sw) Rollfilm 120 Farbe Negativ C41 Rollfilm 120 Farbe
Dia E6
Besonderheiten
Fujifilm 100 Fujifilm Neopan Acros 100 120
400 Fujifilm Pro 400 H 120
100 FUJI Provia F 100 120
100 FUJI Velvia 100 120
50 FUJI Velvia 50 120
Kodak 100 KODAK T-MAX 100 120 Panchromatisch
400 KODAK T-MAX 400 120 Panchromatisch
400 KODAK TRI-X 400 120
100 KODAK Ektachrome E100 120
100 KODAK Ektar 100 Rollfilm 120
100 KODAK Gold 200 120
160 KODAK Portra 160 120 Natürliche Hauttöne
400 KODAK Portra 400 120 Natürliche Hauttöne
800 KODAK Portra 800 120 Natürliche Hauttöne
Ilford 100 ILFORD Delta 100 120
3200 ILFORD Delta 3200 120
400
ILFORD Delta 400 120
125 ILFORD FP4+ 120
400 ILFORD HP5+ 120
80 bei Tageslicht
40 bei Kunstlicht
ILFORD ORTHO PLUS 80 120 Orthochromatisch
Rotblind
50 ILFORD PAN F 120
200 ILFORD SFX Film mit erweitertem Rotbereich Infrarotähnliche Wirkung
400 ILFORD XP2 Super Rollfilm 120 C41 Farbentwicklung
Cinestill 250 CINESTILL BWxx 120
800 CINESTILL 800 Tungsten Kunstlicht
50 CINESTILL 50 Daylight
Fomapan 100 FOMA FOMAPAN 100 120
200 FOMA FOMAPAN 200 120 Retro Edition Retro-Verpackung
400 FOMA FOMAPAN 400 120 Retro-Verpackung
320 FOMA RETROPAN 320 soft 120
Rollfilme bei Foto Koch >>
Rollfilme bei Calumetphoto >>
Rollfilme bei Foto Köster >>Mit der Mittelformatkamera analog fotografieren - Mittelformat analog - *fotowissen
Rollfilme bei Foto-Erhardt >>
Rollfilme bei Amazon >>
Diese Tabelle wird laufend aktualisiert und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit

Hier finden Sie einen eigenen Artikel zum Thema 120er Rollfilm >>

Fotolabore Entwicklung und digitaler Scan analoge 120er Rollfilme Deutschland

Wo kann man Rollfilme entwickeln lassen? Diese deutschen Fotolabore habe ich zum Teil getestet, wenn es um die Entwicklung und den Scan 120er Rollfilme geht:

Fotolabore Entwicklung und Scan analoge 120er Rollfilme Deutschland
Fotolabor Entwicklung und Scan Max. Auflösung Pixel 6x6 Rollfilm 120 ca. Test Adresse Link Homepage
Mein Film Lab
Kleinbildfilm & Rollfilm Entwicklung / Scan (getestet)
Scanner n. a.
4800 x 4800 *fotowissen Testbericht Mein Film Lab Filmscandienstleistung und Einzelhandel
Jörg Bergs
Broichstraße 5
52393 Hürtgenwald-Gey
Mein Film Lab
Spieker Film Lab Kleinbildfilm & Rollfilm Entwicklung / Scan (getestet)
Noritsu Scanner
4800 x 4800 *fotowissen Testbericht Spieker Film Lab
Felix Reimers
Wendenstraße 388 Hinterhof
20537 Hamburg
Spieker Film Lab
On Film Lab Kleinbildfilm & Rollfilm Entwicklung / Scan
Noritsu Scanner
Auf Wunsch: Fujifilm Frontier
KEIN E6
4800 x 4800 *fotowissen Testbericht ON FILM LAB
Sara Ellinger
Ellinger Sandweg 131A 60316 Frankfurt am Main
On Film Lab
Der Bilderfürst Fürth Kleinbildfilm & Rollfilm Entwicklung / Scan
KEIN E6
4800 x 4800
auf Wunsch auch höher!
GF Jan Dittmer
Alexanderstraße 2
90762 Fürth
Der Bilderfürst Fürth
Foto Brell Kleinbildfilm & Rollfilm Entwicklung / Scan
Fujifilm Frontier SP3000
1800 x 1800 - Foto Brell
Jan Erik Ruelfs
Markt 11
53111 Bonn
Foto Brell
Fotoimpex Kleinbildfilm & Rollfilm Entwicklung und Scan
Scanner n. a.
2075 x 2075 - FOTOIMPEX GmbH
GF Mirko Böddecker
Pieskower Strasse 30 A
15526 Bad Saarow
Fotoimpex
Open Eyes Kleinbildfilm & Rollfilm Entwicklung und Scan
Fuji Frontier SP3000 Hasselblad X5
4200 x 4200
oder
High End
- Open Eyes Photoservices e.K.
Veit S. Müller
Eppendorfer Weg 197
20253 Hamburg
Open Eyes
Nimm Film Kleinbildfilm & Rollfilm Entwicklung und Scan
Fuji Frontier SP3000
4.000 x 4.000 - NIMM FILM
GF Andreas Thurm
Lionstraße 12
04177 Leipzig
Nimm Film
Trommelscan Scan Max. Auflösung Test Adresse Link Homepage
High End Scans Trommelscan, KEINE Entwicklung
66.142 x 66.142 - Dominique Ventzke
Im Roten Dudel 91B
15831 Mahlow
High End Scans
FINEART
DRUM
SCANNING
Trommelscan, KEINE Entwicklung
24.252 x 24.252 - Sebastian Dziuba
Rohrdiek 29
30966 Hemmingen
FINEART DRUM SCANNING
Zubehör für Rollfilm 120
Filmhüllen Negativ-Hüllen 6x6 bei Foto Köster >>Mit der Mittelformatkamera analog fotografieren - Mittelformat analog - *fotowissen
Diese wertvolle *fotowisssen Übersicht Fotolabore Entwicklung und Scan analoge 120er Rollfilme Deutschland hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ihr Unternehmen ist nicht dabei? Bitte teilen Sie uns im Kontakt Ihre Daten mit.

Dokumentarfilm Polaroid Impossible Project

Der Dokumentarfilm zeigt, wie Polaroid wieder zum Leben erweckt wurde. Der Film Polaroid Impossible Project startete 2022 im Kino und ist bei Amazon Prime zu sehen – Kino war natürlich analoger:


Tipp: Das Buch über Gefühle im Winterschlaf, das sinnliche Vergnügen in Plattenläden zu stöbern und über das Lächeln nach dem Bezahlen für Analoges. Hochinteressant auch die Rettung des italienischen Films Ferrania, die Lomografie und die Informationen zu Polaroid:


 

Schlitzverschluss versus Zentralverschluss

Der Schlitzverschluss kann meist eine tausendstel Sekunde (Ausnahme Hasselblad 205 TCC eine zweitausendstel Sekunde). Damit ist leider keine schnelle Blitzbelichtung möglich. Beim Blitzen werden gerade mal 1/30 s angeboten. Schlitzverschlüsse haben leider auch Probleme mit dem Rolling-Shutter-Effekt. Das bedeutet, dass der riesige Verschluss auch Verzerrungen von schnelleren Motiven zeigt.

Der Zentralverschluss hingegen kann bis zu einer 1/250 s auch im Studio beim Blitzen und 1/500 s mit Kompaktblitzen. Daher war der Zentralverschluss bei Journalisten, die häufig blitzen, sehr beliebt. Der Zentralverschluss löst butterweich aus und ist auch mit längeren Belichtungen noch aus der Hand möglich, wenn im Gehäuse der Mittelformatkamera kein Spiegel klappt. Die Rolleicord oder Rolleiflex etwa können noch mit einer 1/15 s ohne Verwacklung aus der Hand auslösen. Die Objektive mit Zentralverschlüssen sind aufgrund ihrer Bauart nicht besonders lichtstark. So ist bei 80mm Brennweite eine Blende F2.8 schon die beste Öffnung.

Fazit Mittelformatkamera analog

Die scheinbaren Nachteile der analogen Fotografie, die Kosten, die Mühe, können auch zu einem Vorteil gereichen. Schließlich ist es ein bewussteres Fotografieren, mit einzigartigen Ergebnissen. Das entschleunigte Fotografieren, die Fotografie vom Stativ, mit externem Belichtungsmesser, Rotfilter, Verlaufsfilter und Wasserwaage, ist eine Herausforderung und wird gerade deshalb zu einem Vorteil für das bewusste Leben. So wie heute viele Menschen die Schallplatte vor dem Streaming, das Buch vor dem Tablett, den Alfa-Romeo vor dem Toyota bevorzugen, ist die analoge Kamera mit vielen der altmodischen Eigenschaften gar nicht im Nachteil.

Manchmal braucht es einen Schritt zurück, um einen großen Schritt nach vorn zu tun.

Das analoge Mittelformat hat vor dem Kleinbild den Vorteil der Auflösung und vor dem Großbild den Vorteil der Handlichkeit. Mit der Mittelformatkamera analog fotografieren zu gehen, macht eine unglaubliche Freude und ist erlernbar. Die analoge Technik erweitert unseren Horizont und kann zu einem meditativen Ausgleich unserer schnellen Gesellschaft beitragen. Bitte probieren Sie es unbedingt aus, wenn Sie das Thema interessiert. Gute Beratung und gute Mittelformatkameras finden Sie im analogen Fachgeschäft.

Analog fotografieren mit Film >>

Darum heute analog Fotografieren >>

Alle Artikel zur analogen Fotografie >>

*fotowissen Kaufberatung analoge Mittelformatkameras

Ich bin ein Verfechter der Theorie: Eine Brennweite führt uns zu den Motiven, die dazu perfekt sind. Wer mit einer festen Brennweite herausgeht, der hat mächtig Spaß und weniger Schlepperei. Zu der Festbrennweite kann man noch einen Makro-Zwischenring mitnehmen, der im Falle von kleineren Motiven dann gute Dienste zwischen der Kamera und dem Objektiv leistet. Wer an seiner analogen Mittelformatkamera keine Wechselobjektive installieren kann, für den gibt es oft Makrofilter (Rollei).

Als erste Kamera im analogen Mittelformat würde ich Ihnen zu einer Rolleicord raten. Die Rolleicord ist leicht und überaus unauffällig, weil wir sie uns vor den Bauch halten (engl.: waist level camera). Die Rolleicord bietet weder Wechselmagazine noch Wechselobjektive, hat aber eine überraschend scharfe Optik und kann bei einem Parisbesuch perfekte Dienste leisten. Wer einen Schritt weitergehen möchte, nimmt eine gebrauchte Rolleiflex für den Start. Für alle Mittelformat-Kameras würde ich Ihnen einen externen Belichtungsmesser mit Lichtmessung und Objektmessung, am besten auch Spotmessung empfehlen.

Meine Erfahrungen mit der Bucht

Achten Sie zunächst beim Kauf in der Bucht auf die Bewertungen des Verkäufers. Nur wenn viele hervorragende Rezensionen zu lesen sind, sollten Sie bei größeren Beträgen kaufen. Ich selbst kaufe nicht, wenn unter 97 Prozent der Bewertungen hervorragend sind.

Von Privat in der Bucht zu kaufen, ohne die Kamera oder Objektive beim Verkäufer abzuholen und vor der Geldübergabe genau anzusehen, ist nicht empfehlenswert, da private Verkäufer die Rücksendung oder Garantie ablehnen. Zahlen sollten Sie ausschließlich über PayPal, damit Ihr Kauf versichert ist.

Japanische Händler garantieren in der Regel bei Problemen die Rücknahme von Kamera oder Objektiv. Aber Achtung: Meine Kauferfahrungen in der Bucht mit japanischen Kamerahändlern sind allesamt negativ. Die japanischen Händler sprechen von „Near Mint“, zu Deutsch „Fast Perfekt“. Und das „Fast“ ist auch Programm. Beide erworbenen Kameras aus Japan waren fehlerhaft und die Japaner wissen, dass wir auf die Lieferung Zoll zahlen und eine Retoure nach Japan deshalb unwahrscheinlich ist. Ich werde in Japan nur noch bei geringen Beträgen bestellen, denn die Japaner testen die Kameras nicht und der Handel grenzt an Betrug.

Nach meiner Erfahrung kaufen Sie am allerbesten bei einem deutschen oder österreichischen Fachhändler. Diese sind sehr sensibel und kaufen ausschließlich gutes Fotoequipment an. Damit hat auch Ihre gebrauchte Kamera eine große Chance auf Betriebsamkeit. Ich habe damit die besten Erfahrungen gemacht.

*fotowissen-Tipp für analoge Fotografen: Testen Sie gebrauchte analoge Kameras mit einem Farbfilm, bevor die Rückgabefrist verstreicht. Nehmen Sie die Kamera sofort in die Hand und fotografieren mindestens einen Film. Wenn der Film Streifen aufweist (Negative oder Dias mit der Lupe kontrollieren), dann entstehen irgendwo in der Kamera Kratzer am Film. Hat die Kamera Lichtlecks? Dann sehen Sie Lichteinfall irgendwo im Negativ. Stimmt die Schärfe nicht, obwohl Sie genau scharf gestellt haben (Kontrolle der Distanz am Objektiv)? Suchen Sie das Gespräch mit dem Händler und senden im Zweifel retour.

 

Kaufempfehlung für fortgeschrittene Mittelformat-Fotografen

Die nächste Station im analogen Mittelformat könnte eine Pentax 67 oder Hasselblad sein. Beide haben ihre eigenen Vorteile. Die Pentax 67 hat zwar keine Wechselmagazine, aber Sie bekommen dafür die preiswerte Kamera und Objektive in epischer Bandbreite. Außerdem hat sie das legendäre 6×7 Negativformat, welches vielen Fotografen besser gefällt, als das 6×6 Format.

Die Hasselblad ist sicherlich die Krönung einer Laufbahn und mit dem 6×6 Format ebenso interessant, wie die Rolleicord oder Rolleiflex. Wer sich an eine analoge Hasselblad herantraut, der bekommt eine überaus versatile und wunderschöne Kamera, deren Objektive einen Zentralverschluss bieten und in der Anschaffung hochpreisiger sind, als die der Pentax 67, Pentax 645, Mamiya oder andere analoge Mittelformatkameras.

Die Mamiya ist eine mittelformatige Außenseiterkamera, denn für sie wird der Service schwieriger als für die anderen Marken. Überhaupt achten viele Fotografen, die die analoge Fotografie schätzen, auf das Fehlen der Elektronik, die sich heute mangels Ersatzteilen häufig schwierig oder gar nicht ersetzen lässt. Auch die Mamiya lässt sich prima nutzen, benötigt aber einen Packesel und ist nicht mal für kurze Touren empfehlenswert.

Alle anderen Kameras sind ebenfalls eine gute Wahl, besonders in Hinblick auf die Preise, denn die Hasselblad erzielt heute wieder Höchstpreise und auch andere analoge Kameras sind oft teuer, vor allem im perfekten äußeren Zustand, der nicht immer ein guter Zustand für die Mechanik bedeuten muss. Wer beim Fachhändler kaufen kann, der macht zum Einstieg alles richtig, denn wir bekommen 6 Monate Garantie und oftmals sind die Kameras auch gewartet und neu geschmiert, haben neue Dichtungen.

Wer sich für das digitale Mittelformat interessiert, findet bei *fotowissen einen interessanten Beitrag:

Warum Mittelformat Digital? Mittelformatkamera Pro und Contra >>

Auch zur Rolleiflex SLX haben wir einen wunderbaren Beitrag:

Mittelformatkameras gestern und heute >>

Absolut Analog oder Hybrid Analog?

Absolut analog zu fotografieren heißt, ein Fotolabor zu nutzen. Dabei planen Sie nicht nur meditative Zeit, sondern sollten auch einen Raum freihaben, den Sie komplett verdunkeln können und der fließendes Wasser bietet. Die Chemie läuft schnell ab und ist nicht besonders gesundheitsförderlich, aber wer einmal damit angefangen hat, möchte den Geruch von Entwickler und Fixierer nicht mehr missen.

Der Vorteil der hybriden analogen Fotografie ist das digitale Weiterbearbeiten der Fotos. Wir können mit Lightroom, DxO PhotoLab oder anderer Bildbearbeitungssoftware wie in der digitalen Fotografie arbeiten. Wer möchte, der kann seine schwarzweißen Rollfilme selbst entwickeln und scannen oder abfotografieren. Oder wir nutzen Dienstleister für die Entwicklung und den Scan der analogen 120er.

FAQ Fragen und Antworten analoge Mittelformatkameras

Warum heute analog fotografieren?

Mit der analogen Fotografie konzentrieren wir uns anders. Wir finden auch Meditation und ein anderes Filmaussehen in der analogen Fotografie. Wir können die analoge Fotografie als Medizin verstehen.

Nachteile Analoge Fotografie Vorteile Analoge Fotografie
Wartezeit auf die Fotos Wartezeit auf die Fotos (Entschleunigung)
- Achtsamkeit, anderes Fotografieren
Ohne Scan kein digitales Foto Chemischer Abzug
Keine Kontrollmöglichkeit - Korrektur Anspruchsvolleres Fotografieren
Unvorhersehbarkeit
Meist Externer Belichtungsmesser Besseres Wissen um Belichtungsmessung, Lichtmessung, Spotmessung
Keine einfache ISO Änderung pro Foto -
Stativnutzung bei niedriger ISO
oder bei schweren Kameras (Mittelformat / Großformat)
Aufmerksameres Fotografieren und Gestalten vom Stativ
- Film Aussehen (film Look) und Korn
- Einzigartige Negative / Originale
- Negative überdauern oft flüchtige digitale Daten
Imperfekte Ergebnisse, Lichteinschlüsse Imperfekte Ergebnisse, Lichteinschlüsse
Keine AEB Möglichkeit Je nach Film hohe Dynamik / Tonwertumfang
Dunkle Schärfentiefenkontrolle -
Keine schnellen Serienbilder -
Kosten des Films, Entwicklung, Scan -
Staubprobleme -
Chemie & Gelatine -

Die analoge Fotografie ist behäbiger, aufwendiger, schwieriger, voller Dreck. Tatsächlich kämpfen Fotografen im Labor immer wieder gegen den Staub, der auf den Negativen, auf den Abzügen zu sehen war und ist. Wir konnten im analogen Zeitalter nicht sofort überprüfen, ob uns die Aufnahme gelungen war, oder ob wir besser eine andere Verschlusszeit für die schnelle Bewegung vor der Kamera hätten nehmen sollen. Wir wussten dank des stockdunklen Bildes bei der Überprüfung der Schärfentiefe im Sucher kaum, von wo bis wo die Schärfe reichte. Vieles war Zufall, wenn wir ehrlich sind. Einige Fotos waren zufällig hervorragend und viele waren nicht ohne Grund Ausschuss und fanden dennoch den Weg in den Diakasten.

Genau die oben beschriebenen Vorteile der digitalen Fotografie können uns heute nachdenklich stimmen. Denn wer setzt sich heute noch hin und schaut alle die vielen digitalen Fotos an? Es existieren Milliarden Smartphotos, die niemals vergrößert werden. Die Reizüberflutung lässt grüßen. Welcher Digitalfotograf bekommt denn heute Abzüge? Früher erhielten wir mit der Abgabe unserer Filmrollen auch Abzüge beim Fotohändler. Wer muss heute die Wahl treffen zwischen ASA 100, 200, 400 oder gar 1.600?

Wir vergessen häufig nach dem Einschalten der Kamera beim Auslösen, die Wahl der Verschlusszeit, der Blende und sogar den Bildausschnitt. Es ist so einfach geworden zu fotografieren und damit auch so beliebig. Probieren Sie mal die analoge Fotografie aus, Sie werden überrascht sein, wie viel Ruhe das bewusste Fotografieren ausstrahlt.

Darum Heute Analog Fotografieren >>

Wann lohnt sich Mittelformat?

Analoges Mittelformat kann eine hervorragende Bildqualität abliefern. Wie auch die digitale Mittelformatfotografie hat sie eine ungeheure Tiefe und Plastizität, die man im Foto sehen kann. Das analoge und digitale Mittelformat eignet sich nicht für die Sportfotografie, die Wildlifefotografie oder die Actionfotografie.

Welche Filme nutzen Mittelformatfotografen?

Kodak Portra Film 160 400 800 Geniale Farben

Haben Sie Tipps und Tricks für Landschaftsfotos mit der analoge Mittelformat-Kamera?

Landschaftsfotografie Tutorial mit Tipps – Gute Landschaftsfotos

Welcher Belichtungsmesser für analoge Fotografie?

Hinweis: Der Artikel wird laufend ergänzt, zuletzt im Jahr 2024. Ich ergänze auch um andere Mittelformatkameras sowie wichtige Tipps und Tricks zur Mittelformatfotografie. Dieses Tutorial über die analogen Mittelformatkameras war ca. 110 Stunden Arbeit (3 Wochen). Es wäre nett, wenn Sie die Links nutzen, damit ich auch in Zukunft so aufwendige Testberichte für Sie bereitstellen kann. Auch für einen Blick auf den individuellen Fotokurs unten bin ich dankbar.  

© Peter Roskothen ist Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Mit der Mittelformatkamera analog fotografieren. Mittelformat analog.


In eigener Sache: Fotokurs analoges Fotografieren:

Fotokurs analoges Fotografieren

Sie suchen einen besseren individuellen Fotokurs Analog Fotografieren und Belichten? Dann lieben Sie, wie ich auch, die analoge Fotografie im Kleinbild oder Mittelformat analog? Hier finden Sie den individuellen Fotokurs für Ihre analoge Kamera, der auf Ihrem Wissen aufbaut:

Fotokurs Analog Fotografieren >>

Fotokurs Analog Fotografieren und Belichten

Diese Keywords reflektieren die Hauptthemen und Diskussionspunkte des Artikels und sind entscheidend für die Verbesserung der Sichtbarkeit in Suchmaschinen. Der Artikel spricht ein breites Publikum an, von Einsteigern in der analogen Fotografie bis hin zu erfahrenen Fotografen, die sich für die spezifischen Freuden und Herausforderungen des Mittelformats interessieren: Mittelformatkamera analog, analoge Fotografie, Rollei Mittelformatkamera, Mamiya 6×7, Hasselblad, Pentax 67, analog vs. digital, Film-Fotografie, Rollfilm, Mittelformat Negative, analoge Kamera verwenden, Film entwickeln, Fotolabore Deutschland, analoge Fotografie Vorteile, hybrides Fotografieren, Rolleicord, Rolleiflex, Zenza Bronica, Cropfaktor Mittelformat, Lichtlecks, analoge Fotografie Tipps, Mittelformat-Kaufberatung.

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Peter Roskothen

Peter Roskothen
Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter P. Roskothen Fotokunst & Design.

14 Kommentare

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  • Ein sehr ausführlicher Artikel, vielen Dank dafür, und ich weiß natürlich, dass man sich trotzdem irgendwo einschränken muss, aber was wirklich fehlt, ist eine Auflistung der TLRs von Mamiya. C2, C3… C330. Denn die haben gegenüber der Rolleiflex den großen Vorteil des Objektivwechsels.

    • Danke für den Hinweis. Es fehlen noch viele andere interessante MF-Kameras, aber das ist unglaubliche Arbeit und Mühe. Im Laufe der Zeit werde ich sowohl die MF-Kameras, als auch die Rollfilme ergänzen.

      Herzlich,
      Peter R.

      • Geschätzter Herr Roskothen
        Danke für Ihren sehr guten Artikel. Ich verfiel dem Mittelformat Ende 80-er Jahre dank einer Makona Plaubel 67, welche mich nach Syrien sowie auf zahlreiche Bergtouren begleitete. Wunderbare Nikon Optik 80mm f 2.8, Spotbelichtungsmesser, punto Handlichkeit und Gewicht sowie Robustheit im Format 6×7 unübertroffen. Hinzu kamen die Rolleiflex mit 3.5 Tessar, eine RB67 mit 65mm und 180mm sowie, da ich auch gerne Dias mache ein Götschmann 6×7 Projektor mit 180 Schneider Kreuznach. Bei den Dias wird es leider zunehmend schwieriger, 6×7 Rahmen zu finden…

  • Peter Roskothen ist schuld ;-)

    Ok nicht so ganz. Wie ich schon im Nachwort des Beitrags „extreme Naturfotografie“ geschrieben hatte, möchte ich dieses Jahr über dem Polarkreis mal ein Base Camp aufbauen, von welchem aus ich Tagestouren unternehmen werde und mich besser der Fotografie verschreiben kann.
    Da liegt dann kaum etwas näher als eine Pentax 67 mit einem 45mm Weitwinkel ins Gepäck zu legen – soeben bestellt. Begleiten wird die CAM eine APS-C für Aufnahmen während der aktiven Teile der Wanderung bzw. für Aufnahmen bei Sturm und Regen.

    Liebe Grüße,
    Bernhard

  • Ich komme gerade durchgefroren und nass vom ersten Test meiner „neuen“ Pentax 67 mit dem 45mm f4.0 (23mm KB) zurück. Als Film hatte ich den Kodak Portra 800 eingelegt. Die Kombination, die ich dieses Jahr mit über den Polarkreis auf meine Solotour mitnehmen will.

    Parallel hatte ich meine Fuji GFX dabei, in welcher ich in etwa ein jpg Rezept für den Kodak Portra eingestellt hatte. Als Optik war auf dieser das TSE 23mm von Canon drauf (ein analoges Til-Shift.) Zu jedem analogen Bild wollte ich ein parallel ein Digitales anfertigen.

    Und schon beim Einstellen des Rezeptes zeigte sich der Vorteil der alten Pentax gegenüber des digitalen Mittelformat. Ich hatte die Fuji GFX50s ein halbes Jahr nicht mehr angefasst. Nun war nicht nur die Batterie leer, sondern auch alle personalisierten Einstellungen verschwunden. Die Pentax kam mir da fast vor wie eine Vollautomatik an der man nichts einstellen muss. :-)

    Ich gehe mal eine Stunde in die Rheinauen, sagte ich zu meiner Frau.
    Als ich den ersten Film (10 Bilder) in Ruhe durchfotografiert hatte – ein Bild pro Motiv – schaute ich auf meine Armbanduhr und stellte fest, dass drei Stunden wie im Flug vergangen waren. … und ich muss sagen, ich habe mich in das analoge Mittelformat verliebt.

    Viele Grüße,
    Bernhard

    Rezept Kodak Portra auf Fuji (eigentlich für die Version mit x-Trans IV Sensoren):
    – Classic Chrome
    – DR 400
    – Körnung Stark, groß
    – Color Chrome Stark
    – Color Crome Blue Schwach
    – WB 5200K +1R; -5B
    – Highlight +1
    -Color +3
    – Schärfe -2
    – Rauschreduzierung -4
    – Klarheit -4

  • Spannend ist natürlich auch das Preisgefüge für Entwicklung und Digitalisierung.
    Mal als Beispiel, für eine kostenintensive Einsendung eines einzelnen 120er C41 Film.

    C41 XL – MF Entwicklung & Scan Größe XL Mittelformat 120 20,17 Euro
    Digitalisierung im TIF 16BIT 13,45 Euro
    Datenträger USB Stick inkl. Überspielen 7,55 Euro
    4 Verpackung&Versand Basic 3,24 Euro

    Mit Steuer Endbetrag 52,85 Euro

    mit Kodak Portra 800 etwa in Summe 70,- Euro

    Macht etwa 7 Euro pro digitalisiertem Farb-Negativbild!

    Es lebe der SW Film und die Eigenentwicklung ;-)

    • Hallo Bernhard,

      wie gut, mal eine schonungslose Rechnung dazu zu lesen. Ich bin zwar nicht blauäugig genug, um anzunehmen, dass diese Art Fotografie “günstig” wäre, aber im Einzelergebnis liegt es doch über dem, was ich so geschätzt hätte.

      Kurzum, man feiert also die Entspanntheit und Reduzierung ab, die das Analoge so mit sich bringt, um dann anschließend bei Erhalt der Rechnung Bluthochdruck zu kriegen… ;-))

      Na. Spass beiseite, die Ergebnisse werden schon 1. Sahne sein, wenngleich ich froh bin, dass hinter meinen analogen Altgläsern eine digitale Kamera steckt. Auf die ersten Ergebnisse hier bin ich jedenfalls schon sehr gespannt, lass uns nicht zu lange zappeln!!

      Beste Grüße, Dirk

      • Es geht auch günstiger, wenn man sw fotografiert und den Film selbst entwickelt und scannt, dann ist das noch anders. Ich selbst lasse nicht in 16 BIT scannen, dann ist es auch schon etwas günstiger. Aber: Darauf kommt es nicht an, denn analog ist einfach anders.

        Herzlich, Peter

  • Hallo Herr Roskothen,

    ein besonderes Lob für Sie dafür, wie Sie sich dem Thema der analogen Fotografie widmen, auch insbesondere der Mittelformatfotografie.

    Vor 25 Jahren habe ich mit einer Hasselblad liebgeäugelt. Im Hinblick auf Preis und noch besserer Ausstattung kaufte ich mir dann die Rolleiflex 6008 integral mit drei Zeiss-Objektiven. Digital habe ich die Canon 5 d. Für mich gilt: Meine 5 d schätze ich, meine Rolleiflex liebe ich.

    In Ihrer Filmaufzählung hat sich ein Fehler eingeschlichen. FUJI-Provia und -Velvia sind Diafilme. Mir sind diese Filme übrigens lieber, wie der jetzt wieder auferstandene KODAK-Ektachrome.

    Viele Grüße
    Peter Hank

  • Hallo, war stolzer Besitzer einer Pentax 6×7 mit allen Objektiven und einer Rollei 66. Habe damals über 20 Kilo beim Trekking in Nepal durch die Gegend geschleppt. Trotzdem, es war ein Erlebnis mit dieser Kamera zu fotografieren. Man ist auch aufgefallen wenn mit dem Equipment daher kam und es öffnete auch viele Türen. Im damaligen Digitaltrausch habe ich dann alles verschleudert und mit einer Digitalkamera weiter gemacht. Heute bereue ich das, denn ich denke die Ergebnisse waren damals irgendwie spannender und runder. Alleine das Einlegen der Rollfilme bei jedem Wetter, im Gedränge und bei Sturm forderten vom Fotografen alles. Schade, aber man muss einfach sagen, es ist für den Presse-Berichterstatter einfacher geworden – und vor allem man sieht das Ergebnis sofort!

    • Lieber Herr Brinek,

      Ich habe momentan überhaupt keine Lust auf digitale Fotografie. Die Fotos unter der Pentax habe ich letzte Woche bekommen. Die Filme sind so umwerfend, dass ich kaum Lust auf Digitalkameras habe.

      Danke und Herzlichen Gruß,
      Peter R.

  • Noch ein kleiner Nachtrag zu den Mittelformatkameras von Zenza Bronica. Die nicht von Ihnen erwähnte Reihe der EC bzw. EC-TL verfügt im Gegensatz zu den SQ und ETR Modellen über einen Schlitzverschluss mit einer Verschlußzeit von 1/1000s. Meine EC nutze ich nach 40 jähriger Pause seit dem Sommer wieder mit Erfolg. Neue Batterien rein, neuen Film eingelegt und die ersten Filme sind verschossen.
    Nachtrag zu den Fachlaboren: In Düsseldorf sind noch zwei Fachlabore für C41 und teils auch C6 mit Entwicklung, Scans u.s.w. verfügbar. Die Preise sind im üblichen Rahmen und Preislisten sind online abrufbar. Ich bin sehr zufrieden mit dem Service.
    Fotocentrallabor Oedekoven und Grieger

    Herzliche Grüße aus Düsseldorf

    Wolfram Heinen

Journalist, Fotograf, Fototrainer Peter Roskothen

Willkommen bei *fotowissen sagt Peter Roskothen im Namen aller Autoren.

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