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Wie viele Megapixel muss meine Digitalkamera haben?

Viele Käufer einer digitalen Kamera fragen sich: Wie viele Megapixel muss meine Digitalkamera beim Kauf haben? Hier die Hintergrundinformationen zu Pixeln, Sensoren, Auflösungen und worauf Sie beim Kauf einer digitalen Kamera achten sollten:

Wie viele Megapixel hat eine gute Kamera?

Welche Kamera soll ich kaufen - Wie viele Megapixel muss meine Digitalkamera haben?

Sie können Ihren Kamerakauf vom Budget oder von der resultierenden Postergröße abhängig machen.

Fotos mit dem Smartphone reichen bis zum DIN A4-Format (12 MP).

Wie viele Megapixel muss meine Digitalkamera haben?

Mal eine rasante Antwort: Machen Sie die Megapixel Auflösung Ihres Kamerakaufs davon abhängig, welche Postergröße Sie an Ihre Wand hängen möchten, so können Sie die Megapixel aus diesem *fotowissen Megapixel Rechner ablesen:

Megapixel Rechner 8 BIT Megabyte
(in Bildbearbeitung geöffnet)
16 BIT Megabyte
(in Bildbearbeitung geöffnet)
Reicht bis Postergröße in cm bei 300dpi ohne Hochrechnen
Sensor 3:2
Reicht bis Postergröße in cm bei 300dpi ohne Hochrechnen
Sensor 4:3
100 Megapixel 290 Megabyte 580 Megabyte 98 x 74cm
(etwa DIN A0)
50 145 290 75 x 49
(etwa DIN A1)
70 x 52
(etwa DIN A1)
30 86 172 57 x 38
(etwa DIN A2)
26 74 148 53 x 35
24 68 137 51 x 34
21 60 120 47 x 31
18 51 101 40 x 30
16 46 91 41 x 28
(etwa DIN A3)
12 34 70 36 x 24
8 22 46 27 x 20
(etwa DIN A4)

Folgende Antworten sind demnach möglich:

  • DIN-A3-Poster = 16 Megapixel.
  • DIN-A2-Poster = 30 Megapixel.

Doch nun etwas mehr Theorie für alle, die mehr wissen möchten und sich für die Technik und Resultate interessieren:

Kompaktkamera, Bridgekamera, Spiegelreflex, Smartphone – Megapixel Auflösung werden überschätzt

Als Fotograf möchte man manchmal beinahe antworten: Hauptsache, Sie haben eine Kamera dabei. Wie viele schöne Motive gehen uns verloren, nur weil wir zur rechten Zeit gar keine Kamera mitnehmen oder sie nicht rechtzeitig bereit ist?

Die beste Digitalkamera ist die, die Sie dabei haben.

Manchmal genügt uns auch eine sechs Megapixel Handykamera. Aber wenn Sie über den Kauf einer Kamera nachdenken, dann werden wir jetzt alles daran setzen, eine grundlegende und perfekte Antwort für Sie zu finden:

Eine digitale Kamera sollte mindestens sechs Megapixel Bildauflösung haben. Wenn Sie eine kleine kompakte Digitalkamera kaufen möchten, dann sollte die Kamera nicht über 16 Megapixel haben, sonst wird das Ergebnis derzeit bei wenig Licht zu stark rauschen oder zu wenig Textur aufweisen (matschig wirken).

Mehr Megapixel Digitalkameras bedeutet mehr Rauschen

Wenn wir bei der Frage “Wie viele Megapixel muss meine Kamera haben?” etwas mehr ins Eingemachte gehen wollen, dann sind die folgenden Erklärungen nützlich:

Die Megapixel Aufrüstung der Hersteller digitaler Kameras wird gebremst durch das Rauschergebnis der Digitalkameras bei schlechterem Licht. Je mehr Millionen Pixel auf einem kleinen Chip untergebracht sind, desto mehr rauscht das Ergebnisbild, wenn ich es in dunkler Umgebung aufnehme. Wenn das Thema Rauschen nicht so schwierig für die Hersteller wäre, dann würden wohl immer  mehr Pixeln pro Sensorfläche in den meisten Kameras verwendet.

Viele Hersteller gehen den Weg, zu viele Pixel auf zu kleine Sensoren unterzubringen. Diese Unternehmen unterdrücken das Rauschen bei wenig Licht künstlich per Software in der Kamera. Dafür kommen dann überwiegend “matschige”, weiche Fotos mit wenig Textur aus der Kamera heraus.

1 Megapixel = 1 Million Pixel

Gutes Werkzeug / Gute Kamera ist hilfreich

Richtig Spaß bereitet das Fotografieren aber mit gutem, schickem Werkzeug und noch besserem Know-how. Gutes Werkzeug ist immer für Sie da. Achten Sie zunächst darauf, dass die Kamera gut in Ihrer Hand liegt und Ihnen gefällt. Zweitens ist es wichtig, dass Ihre Kamera einen Sucher bietet, da Sie mit einer Sucherkamera besser gestalten können. Drittens ist die Sensorgröße mitentscheidend (z.B. APS-C). Erst als Viertes achten Sie auf die Millionen Pixel der Digitalkamera. Dazu dann gleich mehr…

Wichtiger als die Megapixel ist ein Sucher in der Digitalkamera.

Tipps zur Kamera

Tipp 1 gute Digitalkamera / Handschmeichler

Achten Sie beim Kamerakauf darauf, wie die Digitalkamera in Ihren Händen liegt (Handschmeichler) und ob sie Ihnen gefällt. Wenn Ihnen die Kamera gefällt, dann werden Sie sicherlich lieber damit fotografieren!

Tipp 2 gute Kamera / Sucher

Essenziell: Eine gute Digitalkamera bietet einen Sucher (OVF / EVF). Egal, welcher Sucher, ob optisch oder elektronisch, das Bild wird durch den Sucher immer besser, als wenn Sie mit ausgestreckten Armen auf ein Display schauen.

Tipp 3 gute Kamera / Sensor

Achten Sie auf die Sensorgröße. Kompaktkameras besitzen kleine Sensoren (oft als 1/2.4” Zoll angegeben). Kleine Sensoren produzieren bei wenig Licht oft großes Rauschen oder matschige Bilder.

Tip 4 gute Kamera / Megapixel Kamera

Achten Sie bei der Megapixel Digitalkamera auf die Sensorgröße. Kompaktkameras mit mehr als 12 Megapixeln rauschen stark bei schlechterem Licht und hoher ISO. Wenn schon 12 Megapixel dann auf einem größeren CMOS (Sensor). Hier sind auch mehr als 12 Megapixel (16-24 MP) erlaubt.

Wartezeit bei vielen Megapixel

Eine Kamera mit mehr als 30 Megapixeln ist für Werbung, Mode oder andere Aufgabenfelder der Fotografie konzipiert und entsprechend teuer. Das liegt auch an den großen, besseren Objektiven, die man für solche Kameras benötigt. Einer der Nachteile so vieler Megapixel ist die Datenmenge, die man auf den Speicherchip und später auf den Rechner lädt. Ein RAW-Foto einer hochauflösenden Kamera (RAW macht Sinn in der professionellen Fotografie) ist auf der Speicherkarte ab etwa 33 Megabyte groß.

Die Größe der Bilder auf der Speicherkarte ist bei fallenden Preisen von SD-Karten oder CFExpress-Karten allein kein Problem, aber wenn Sie das Foto in einer Bildbearbeitung öffnen, dann dauert das länger, denn es ist im geöffneten Zustand (bei 8 Bit Farbtiefe) 85 Megabyte groß. Wenn Sie mit einem RAW-Foto arbeiten, dann werden Sie sogar mit 16 BIT Farbtiefe arbeiten und dann ist das Foto im geöffneten Zustand 170 Megabyte groß. Wenn wir eine Fotostrecke mit 500 Fotos aus einer 30 Megapixel-Kamera öffnen, dann dauert es entsprechend lange, diese Fotos zu bewerten und die guten von den schlechten zu trennen.

Megapixel Größen in Megabyte und Postergröße

Hier die Megabyte-Größe eines geöffneten Fotos in der Bildbearbeitung (normalerweise 8 BIT Farbtiefe, in der professionellen Fotografie 16 BIT). Außerdem die Postergröße bei 300 dpi, bis zu der Fotografen vergrößern können, ohne das Bild hochzurechnen, bei normalem Betrachtungsabstand:

Megapixel Rechner 8 BIT Megabyte
(in Bildbearbeitung geöffnet)
16 BIT Megabyte
(in Bildbearbeitung geöffnet)
Reicht bis Postergröße in cm bei 300dpi ohne Hochrechnen
Sensor 3:2
Reicht bis Postergröße in cm bei 300dpi ohne Hochrechnen
Sensor 4:3
100 Megapixel 290 Megabyte 580 Megabyte 98 x 74cm
(etwa DIN A0)
50 145 290 75 x 49
(etwa DIN A1)
70 x 52
(etwa DIN A1)
30 86 172 57 x 38
(etwa DIN A2)
26 74 148 53 x 35
24 68 137 51 x 34
21 60 120 47 x 31
18 51 101 40 x 30
16 46 91 41 x 28
(etwa DIN A3)
12 34 70 36 x 24
8 22 46 27 x 20
(etwa DIN A4)

Die 21 Megapixel-Chips finden Sie bei vielen DSLR / digitalen Spiegelreflexkameras, 12-20 Megapixel-Chips finden Sie in Bridgekameras und DSLRs, jetzt aber auch schon bei Kompaktkameras, 8-20 Megapixel-Chips finden sich in einigen Smartphones.

Das Foto einer 8 Megapixel-Kamera im geöffneten Zustand etwa 24 Megabyte groß und öffnet sich entsprechend etwas schneller. Ein Foto der 8 Megapixel Kamera ist bei einer Einstellung der Fotosoftware von 250 dpi (das ist die Auflösung pro Inch, die man für den guten Druck oder Abzug eines Fotos benötige) etwa 20 × 30 cm groß. Diese Auflösung ist ausreichend für kleinere Poster (etwa DIN-A4-Größe).

Ich behaupte, dass die meisten Amateure ihre Fotos im Format 10 x 15 cm oder 13 x 18 cm entwickeln lassen. Demzufolge wären 8 Megapixel Kameras für Amateure vollkommen ausreichend. Für einen Keilrahmen benötige ich keine 250 dpi, deshalb kann ich das Foto entsprechend vergrößern. Ich habe schon Fotos mit einer Bildauflösung von 8 Megapixel Kameras mit hervorragendem Ergebnis auf 90 x 60 cm Keilrahmen und sogar Fotoabzug vergrößert. Auch für die meisten digitalen Alben genügt eine 8 Megapixel Kamera. Warum also mehr Pixel in der Kamera?

Video Auflösung für das Drucken / Poster

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Ausschnitte werden möglich

Einer der Gründe für mehr Pixel kann sein, dass ich gerne die Fotos bearbeite und nachträglich Ausschnitte wähle. Um einen Ausschnitt im Foto zu wählen und das Foto immer noch auf Postergröße vergrößern zu können, benötige ich viele Pixel auf dem Kamerachip. Ein guter Wert für einen ambitionierten Amateur, aber auch Profi, der am Rechner die Fotos korrigiert, sind 12 bis 24 Megapixel für eine Kamera. Damit lassen sich sicher die meisten Zwecke erfüllen. Ein Foto aus einer 12 Megapixel Kamera wird bei 250 dpi etwa 30*40 cm große Abzüge liefern. Auf Keilrahmen oder Tintenstrahldruck auch größere Poster. Viele der guten Spiegelreflexkameras haben 16 bis 24 MP Sensoren.

Chipgrößen und Megapixel im Vergleich

  • iPhone 8 – (Sensorgröße 1.22 x 1.22mm), 12 Megapixel, 12 MP
  • iPhone X – (Sensorgröße 7.01 x 5.79mm), 12 Megapixel
  • Sony Cybershot DSC-HX5V – CMOS-Sensor (Sensorgröße 5,92 x 4,57 mm), angeblich 12 Megapixel, lt. Webseite aber nur effektiv 10.2 Millionen Pixel
  • Sony RX100 VA – CMOS (Sensor-Größe 13,2 mm × 8,8 mm / “1 Zoll-Sensor”), 20 MP
  • Canon 500D – CMOS APS-C-Sensor (22,3 x 14,9 mm), 15.1 MP
  • Canon 7D – CMOS APS-C-Sensor (22,3 x 14,9 mm), 18 MP
  • Canon 5D – CMOS-Sensor (35,8 x 23,9mm), 12,8 MP
  • Canon 5D Mark II – CMOS-Sensor (36 x 24 mm), 21,1 Megapixel
  • Nikon D3100 – CMOS APS-C-Sensor (23,1 x 15,4 mm), 14 Megapixel
  • Nikon D700 – CMOS-Sensor (36,0 x 23,9 mm), 12.8 Megapixel
  • Nikon D800 – CMOS-Sensor (35,9 x 24 mm), 36.3 Megapixel
  • Fujifilm GFX 50S, 50R – CMOS-Sensor (43.8 x 32.9mm), 51,4 Megapixel
  • Fujifilm GFX 100 – CMOS-Sensor (43.8 x 32.9mm), 101,8 Megapixel
Sensorgrößen im Vergleich - Wie viele Megapixel Digitalkamera?
Innen/Hellgrau: Kompaktkamera 1/2.4”, Mitte/Mittelgrau: APS-C Sensor, Außen/Dunkelgrau: Vollformat-Sensor

Interessant ist jetzt zu vergleichen, wie viele Pixel auf einem Quadratmillimeter des Sensors untergebracht sind:

  • iPhone 8 – ca. 715.000 Pixel pro qmm
  • iPhone X – ca. 296.000
  • Sony Cybershot DSC-HX5V – ca. 350.000
  • Canon 500D – ca. 47.000
  • Canon 7D – ca. 54.000
  • Canon 7D Mark II (20.2 MP) – 63.040
  • Canon 5D – ca. 15.000
  • Canon 5D Mark II (21 MP) – ca. 25.486
  • Canon 5D Mark III (22.3 MP) – ca 27.000
  • Canon 5DS R (50.6 MP) – ca 61.410
  • Canon EOS R5 (45 MP, 8.192 x 5.464 Pixel) – ca 51.806
  • Leica SL (24 MP) – 29.100
  • Nikon D3100 – ca. 40.000
  • Nikon D700 – ca. 15.000
  • Nikon D800 / D810 (36.3 MP) – ca. 44.000
  • Sony Alpha 7S II (12.2 MP) – ca 15.100
  • Sony Alpha 7 II (24,3 MP) – 29.750
  • Sony Alpha 7R II (42.4 MP) – ca 51.651
  • Sony Alpha 7R IV (61 MP) – ca 70.601
  • Pentax 645D Mittelformat* (40MP) – ca. 27.200
  • Fujifilm GFX 50S / GFX 50R Mittelformat* (51MP) – 35.669
  • Fujifilm GFX 100R Mittelformat* (100MP) – 70.644
  • Hasselblad X1D-50c Mittelformat* (50MP) – 35.300

*Der Begriff Mittelformat im digitalen Zeitalter ist verwirrend: Der Film einer analogen Mittelformatkamera war mindestens etwa 56x56mm groß (3.136 qmm). Die heutigen “Mittelformat”-Sensoren haben “nur” etwa 44x33mm (1.452 qmm).

Sensorgrößen Vergleich - Portrait mit Smartphone versus Kamera

Digitales Rauschen

Da alle Hersteller eine ähnliche Technik benutzen, um das Rauschen bei weniger Licht und höherer ISO (Lichtempfindlichkeit) aus dem Foto herauszurechnen, raten Sie jetzt mal, welche Kameras mit stärkerem Rauschen kämpfen. Viele Megapixel auf kleinem Chip bei hoher ISO -> großes Rauschen. Einschränkend muss man dazu sagen, dass sich in den letzten Jahren viel getan hat. Die Canon 500D und 5D sind relativ alte Kameras und sollte bei dem Test gar nicht auftauchen. Hingegen sind Sony DSC-HX5V, Canon 7D und 5D Mark III, Canon 6D, EOS 5DsR, Sony Alpha 7R IV und die Nikon Digitalkameras neueren Datums (Nikon D810, Nikon D700, … ). Natürlich sind auch die Preise der Kameras völlig verschieden. Der Vergleich dient ausschließlich den Chipgrößen und Pixeln pro Quadratmillimetern!

Abschließend noch die Abzuggröße einer 21 Megapixel Kamera bei 250 dpi: etwa 40*60 cm.

Alternative Lösung für die Auflösung Ihrer Kamera

Vielleicht noch ein etwas anderer Ansatz für die Wahl der Kamera: Wenn Sie viele Fotos belichten, also eher experimentell unterwegs sind und die Kamera schnell und unkompliziert mitnehmen möchten, dann lohnt sich eine Digitalkamera mit weniger Pixeln (12-16 Megapixel). Wenn Sie genau planen, aussuchen und eher nur 5 Landschaftsfotos pro Tag machen, dann kann sich eine Kamera mit >20 Megapixeln lohnen. Logisch, wenn Sie Berufsfotograf sind und Mode fotografieren, lohnt sich fast immer eine 30+ Megapixelkamera. Wenn Sie oft bei wenig Licht fotografieren, dann ist mindestens eine APS-C-Sensor-Kamera mit weniger Auflösung besser. Ein Paradebeispiel für klasse Bildqualität bei extrem wenig Licht ist die Vollformatkamera Sony Alpha 7S / 7S II.


Fazit Megapixel-Digitalkamera für Kauf-Entscheidung

Bei der Frage “Wie viele Megapixel hat die Digitalkamera beim Kauf?” merken Sie schon, dass Ihre Kamera von Ihren persönlichen Vorlieben, dem Zweck und Ihrem Geldbeutel abhängt. Es hindert Sie vielleicht nur der Finanzminister in ihrem Haushalt daran, zwei verschiedene Kameras für verschiedene Aufgaben zu kaufen.

Viele von uns lieben die Idee eine schnelle Kompaktkamera mit +12 Megapixeln für unterwegs dabei zu haben (auch Bridgekameras oder einige Systemkameras kommen, eventuell noch für die Hosentasche infrage) und für Tage an denen man besondere Fotos mit größerer Auflösung für Poster machen möchte, eine größere, schwerere, teurere und vor allem unhandlichere Spiegelreflex oder kleine spiegellose Systemkamera mit 16-26 Megapixel Auflösung oder mehr in den Fotorucksack zu legen.

Eine hervorragende Kamera mit mehr als 40 Megapixeln lohnt sich:

  • Wenn Sie große Poster über einem Meter Kantenlänge aufhängen möchten (Fotogalerie, Ausstellung)
  • Wenn Sie Ausschnitte aus Bildern erhalten möchten (z.B. Mode, Portrait, Studio, Produkt)

Tipp: Lassen Sie unbedingt ein Poster von Ihren schönsten Bildern anfertigen. Die Bilder im Rechner zu verwahren ist viel zu schade!

Postergröße entscheiden lassen

Sie können, wie anfangs erwähnt, das Pferd von hinten aufzäumen und mithilfe der Tabelle mal darüber nachdenken, wie groß Ihre Poster eigentlich sein sollen. Im Zweifelsfalle entscheiden Sie sich tatsächlich für eine 50 Megapixel-Kamera, mit der Sie die Fotografie Ihres geliebten Menschen, des Hundes, der Katze auch groß an die Wand hängen können.

Im Zweifelsfalle denken Sie über mehr Megapixel nach, dann kann das Poster größer werden

Hier noch eine vereinfachte Tabelle mit den Postergrößen und resultierenden Megapixeln Ihrer Digtialkamera (gerundet):

*fotowissen Tabellenvergleich Megapixel Postergröße
Bildauflösung für Poster
Postergröße
(300 dpi)
(hervorragende Auflösung)
Angabe etwa / ca.
Postergröße
(240 dpi)
(gute Auflösung)
Angabe etwa / ca.
Postergröße
(200 dpi)
(gute Auflösung bei Distanz)
Angabe etwa / ca.
Leinwand / Keilrahmen
(150dpi)
12 Megapixel
(iPhone, Kompaktkamera)
34 x 25 cm 42 x 32 cm 51 x38 cm 68 x 51 cm
16 Megapixel
(Fuji X-100S, Panasonic FZ 1000, ...)
41 x 27 cm 52 x 34 cm 62 x 41 cm 82 x 51 cm
24 Megapixel
(EOS 5D II, Fujifilm X-T20, Sony Alpha 6000, ...)
50 x 34 cm 60 x 40 cm 76 x 51 cm 102 x 68 cm
26 Megapixel
(Fuji X-T3 / T4, X100V, Canon EOS RP)
52 x 35 cm 66 x 44 cm 79 x 52 cm 105 x 70 cm
30 Megapixel
(Canon 5D IV, ...)
57 x 38 cm 71 x 47 cm 85 x 57 cm 114 x 78 cm
50 MP - 3:2
(Canon 5DsR, ...)
74 x 50 cm 92 x 61 cm 110 x 74 cm 147 x 98 cm
50 MP - 4:3
(Fuji GFX 50SR)
70 x 52 cm 87 x 65 cm 105 x79 cm 140 x 105 cm
100 MP - 4:3
(Fujifilm GFX 100/S)
100 x 75 cm 123 x 92 cm 148 x 111 cm 197 x 148 cm
Hinweis: Sie können Ihre Fotos mit einer Software wie Topaz Gigapixel noch vergrößern.

Tipp Kamerakauf #1

Die beste Kamera ist auch diejenige, die Ihnen gut in der Hand liegt. Daran denkt beim Kamerakauf kaum jemand, aber es ist essenziell. Auch das Gewicht kann entscheidend sein, ob Sie die Digitalkamera später gerne mitnehmen.

Tipp Kamerakauf #2

Gehen Sie unbedingt zu einem guten Fachhändler und kaufen Ihre Kamera dort. Nur der Fachhändler kann Sie gut beraten, wenn Sie kein Experte sind. Das kann viel Geld sparen und Sie können dort auch immer wieder Zubehör kaufen und vorher in den Händen halten und probieren. Kaufen Sie nicht nach der Beratung im Internet, sonst gibt es bald keine Beratung, sondern nur noch Onlinehandel ohne Beratung. Die Beratung ist sehr wertvoll!

Tipp Kamerakauf #3

Das Fotografieren mit dem Display ist immer schwieriger als das Fotografieren mit einem Sucher. Der Kamera-Sucher sorgt durch den Kopfkontakt für besseren Halt, weniger Wackeln, bessere Bildgestaltung und ein besseres Sehen des Motivs primär bei Sonnenlicht.

Drei ausgesuchte Kameras für verschiedene Geldbeutel

ich habe für Sie nach dem neuesten Stand drei Kameras ausgesucht, die mir besonders gut gefallen. Es handelt sich um eine Kompaktkamera, eine Bridgekamera und eine spiegellose Systemkamera. Mit allen drei Kameras können Sie wachsen und kreativ umgehen (Links zu Amazon und Calumetphoto):

Beste Kompakte Digitalkamera mit Sucher (!) und Klappdisplay, 20 MP

Sony RX100 VA Kompaktkamera mit Sucher

Sony RX 100VA

Dies ist meine eigene Immerdabeikamera.

Testbericht >>

Bridgekamera mit klasse Optik, Klappdisplay / Schwenkdisplay, 16 MP

Panasonic LUMIX DMC-FZ1000G9 Premium-Bridgekamera 16MP Klappdisplay / Schwenkdisplay

 

© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Mediengestalter, Fotojournalist und schreibt zum Thema: Wie viele Megapixel muss meine Digitalkamera haben?

In eigener Sache (Werbung für den individuellen Fotokurs):

Tipp Fotokurs

Fotograf und Fototrainer Peter Roskothen gibt den besonderen FotokursIn Ihrem Fotokurs der Fotoschule Roskothen berate ich Sie auch zu Ihrem Kameraequipment, den richtigen Objektiven und mehr. Die Kamera macht nicht das Foto, sondern der Mensch dahinter macht es. Mit Ihrem Fotokurs lernen Sie noch besser Fotografieren, egal mit welcher Digitalkamera! Dieser Kurs macht großen Spaß und hilft Ihnen weiter:

Fotokurs Informationen >>

Fotokurs digitales Fotografieren lernen

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Peter Roskothen

Peter Roskothen
Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

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Journalist, Fotograf, Fototrainer Peter Roskothen

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