Individueller Fotokurs - Besser fotografieren lernen

Schwarzweiß Infrarot Fotografie mit Fujifilm

Artikel ursprünglich verfasst am 25. April 2020

Mich fasziniert die schwarzweiße Infrarot-Fotografie. Bereits in den 70er- und 80er-Jahren belichtete ich im Kleinbild-Format analogen Infrarot-Film. Heute kann ich digital infrarot fotografieren. Aber kann ich auch Schwarzweiß Infrarot Fotografie mit Fujifilm-Kameras belichten? Alles über die IR-Technik mit dem X-System, dem GFX-System und über die Fujifilm-Objektive, die Sie nutzen können. Ein Tutorial, mit dem Sie eigene monochrome Infrarot-Bilder aufnehmen und vielleicht den Maulwurf treffen:

Infrarot Schwarzweiß Foto mit Fuji X-T3

Infrarot Fotografie mit Fujifilm X-T3

Unbedingt ausprobieren: Faszinierende Fotos auf anderer Wellenlänge

Mit einem einfachen Filter, der vor Ihr Objektiv geschraubt wird, beginnt die aufregende Reise ins Infrarot

Mit den Fujifilm Kameras (X-System und GFX-System) können Sie infrarot fotografieren. Halten Sie beispielsweise die Fernsteuerung eines Fernsehers vor die Kamera, drücken eine Taste, so sehen Sie einen weißen Fleck im Sucher oder auf dem Display. Das ist infrarotes Licht, welches die Fernsteuerung aussendet. Ihre Kamera kann trotz eines verbauten IR-Sperrfilters dieses Licht auf anderen Wellenlänge sehen, welches uns Menschen ohne technische Hilfsmittel nicht ersichtlich ist.

Die Schwarzweiß Infrarot Fotografie mit Fujifilm Kameras ist eine Offenbarung

Infrarote Schwarzweiß-Fotografie mit Fujifilm GFX-System (GFX 50S)

Schwarzweiße Infrarot-Fotografie mit Fujifilm GFX-System (GFX 50S)

Fotografieren auf anderer Wellenlänge – Fujifilm Infrarot

Schwarzweiß-Infrarot

Mich fasziniert die schwarzweiße Infrarotfotografie mit Fujifilm-Kameras. Es gibt auch die Farb-Infrarotfotografie, die mir jedoch verkehrt und kitschig vorkommt. Alles im Leben ist Geschmacksache.

Bei dem schwarzweißen infraroten Effekt werden Blätter und Gras durchsichtig. Chlorophyll ist in der infraroten Wellenlänge transparent. Das Wasser in den Pflanzen jedoch reflektiert das infrarote Licht weiß. Der so genannte „Wood-Effekt“ geht auf einen Physiker namens Robert Williams Wood zurück, der das Phänomen bereits 1919 beschrieb*. Im infraroten Foto wird überdies der blaue Himmel dramatisch dunkel. Wolken zeichnen hell auf dem dunklen Himmel ab. Einen ähnlichen Himmel-Effekt bekommen Schwarzweiß-Analog-Fotografen mit einen Rotfilter vor dem Objektiv. Fotografieren Sie digital mit Fujifilm, stellen Sie Ihre Kamera auf die Filmsimulation ACROS-Rot-Filter oder SW+Rot-Filter. Auch hiermit erhalten Sie einen dunklen Himmel, da Blaugrün die Komplementärfarbe von Rot ist. Wenn Sie mehr zu den Fujifilm-Filmsimulationen wissen möchten, dann halte ich zum Schluss des Berichtes eine Link für Sie parat.

*Quelle: Wikipedia.

Infrarote Schwarzweiß Landschaftsaufnahmen erinnern oft an Winterfotos

Möglichkeiten Schwarzweiß Infrarot Fotografie Fujifilm

Es gibt für uns Fujifilm-Fotografen gibt es mehrere Möglichkeiten Infrarot zu fotografieren:

  1. Wandeln des Farbbildes mit einer Bildbearbeitungssoftware (- schlecht)
  2. Kamera mit Filter / genauer: Sperrfilter (+ gut)
  3. Mit einer umgebauten Kamera, genauer einem umgebauten Sensor (++ am besten)

Für Einsteiger in die infrarote Fotografie eignet sich die Methode 2). Der Filter ist mit den geringsten Kosten verbunden. Außerdem sehen wir bei dieser Gelegenheit, ob uns die andere Wellenlänge dauerhaft Freude bereitet und ob sich ein Kameraumbau (3.) lohnt (später mehr dazu). Beginnen wir das Experiment mit dem Filter:

Der Sperr-Filter

Bitte lesen Sie in Ruhe dieses kurzes Tutorial. Ich werde Sie informieren und das Hintergrundwissen einfach halten:

Für die Infrarotfotografie sperren wir die „menschliche Wellenlänge“ aus, um primär die infrarote Wellenlänge auf den Sensor der Fuji gelangen zu lassen. Wenn ich sage, menschliche Wellenlänge, dann ist damit das Licht gemeint, welches wir sehen können. Unsere sichtbare Wellenlänge liegt bei etwa 400-700nm (Nanometer). Infrarotes Licht können wir nicht sehen (im Gegensatz zur Kamera), denn das liegt bei etwa 700-10.000nm. Ultraviolettes Licht (200-400nm) können wir auch nicht sehen, sonst würden wir kaum einen Sonnenbrand bekommen.

Wir benötigen für die Kamera einen Sperrfilter, der die „menschlichen-“Wellenlängen weitestgehend aussperrt, beispielsweise in Form eines HOYA Infrarot Filter R72. Der Name „Infrarot Filter“ ist verwirrend, denn er meint tatsächlich die Wellenlänge, die der Filter hindurch lässt.

In anderen Worten sperrt der Hoya Infrarot-Filter R72 sichtbares Licht bis 720 nm aus. Dafür lässt der Filter infrarotes Licht hindurch.

Infrarot Filter Hoya R72

Hoya Infrarot R72 Filter

 

Der Hoya Infrarot-Filter R72 wird einfach vor das Objektiv geschraubt

Den Hoya Infrarot-Filter R72 benötigen wir zum Einstieg in die Infrarot Schwarzweiß. Außerdem die Fujifilm-Kamera (X-System oder GFX-System), ein infrarot-taugliches Objektiv und ein Stativ (das von Onkel-Hugo tut es auch).

Wellenlänge UV, Sichtbares Licht, Infrarot

Tipp: Probieren Sie den Trick mit der Fernbedienung vor dem Objektiv. Ich konnte nicht alle FF-Kameras auf ihre Infrarotfähigkeit testen.

Hoya Infrarotrot R 72 77mm bei Amazon
  • Sichtbares Licht wird weitgehend ausgefiltert
  • Sperrt Licht bis 720 nm
  • Hat eine Digital-Mehrschichtvergütung

Infrarot geeignete Fujifilm-Objektive

Das Internet ist voll von Tipps für infrarote Fotografie und die geeigneten Objektive. Allerdings sind darunter auch Seiten, die ungeeignete Objektive als geeignet auflisten. Ich habe Linsen getestet, die ich Ihnen empfehlen kann. Bei einigen Fujifilm-Objektiven taucht ein so genannter Hotspot (deutsch: Brennpunkt) auf. Das ist ein heller Kreis in der Mitte des Bildes, den wir nicht einfach wegretuschieren können. Hotspot-Objektive sind ungeeignet für unser Experiment.

Schwarzweiß Infrarot GFX 50S und GF23mm Hotspot

Schwarzweiß Infrarot GFX 50S und GF23mm Hotspot (Heller Brennpunkt in der Mitte der Aufnahme)

Ein ungeeignetes Objektiv im X-System ist das XF18-55 f/2.8-4 Zoomobjektiv, welches vielen Kameras als Kitobjektiv beiliegt. Es ist ein starkes Linsensystem für sichtbares Licht. Leider ist es für die Aufnahmen der anderen Wellenlänge ungeeignet.

Auch das für die Landschaftsfotografie und Architekturfotografie prädestinierte XF10-24mm f/4 Weitwinkelzoom ist nicht für unsere schwarzweiß Infrarot-Zwecke einsetzbar.

Für GFX-Fotografen eignet sich nicht das GF23 f/4 Objektiv (Abbildung oben).

Fujifilm Infrarot geeignete XF-Objektive (X-System)

Diese XF-Objektive sind infrarottauglich. Alle Links zu Calumetphoto:

Fujifilm Infrarotfotografie geeignete XF-Objektive (X-System) 
XF14mm / F2,8 RInfrarot geeignet
XF16mm F1.4 R WR (*)Infrarot geeignet
XF23mm F1.4 R WRInfrarot geeignet
XF 23mm / F 2,0 R WRInfrarot geeignet
XF35mm F1.4 R (*)Infrarot geeignet
XF35mm / F2,0 R WR
XF50mm F2 R WR
XF55-200mm F3.5-4.8 R LM OISInfrarot geeignet bis F8
16-50 / F 3,5-5,6 XC OIS II (Amazon Link)Infrarot geeignet bei Offenblenden
Samyang für Fujifilm
Samyang 12mm F2.0 Fuji X (*)max. F8 (sichtbarer Hotspot bei F16)
Ungeeignete XF-Objektive
XF18mm f/2 R
XF27mm F2.8
XF56mm F1.2 R (*)
XF60mm f/2.4 R Macro
XF80mm F2.8 R LM OIS WR Macro) (*)
XF10-24mm F4 R OIS (*)
XF16-55mm / F2,8 R LM WR
XF18-55mm F2.8-4 R LM OIS (*)
XF18-135mm F3.5-5.6 R LM OIS WR
XF50-140mm F2.8 R LM OIS WR
XC Zoomobjektive und Telekonverter
*fotowissen-getestetnicht aufgeführte Objektive sind mir nicht bekannt
Keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben

Fujifilm Infrarot geeignete GF-Objektive (GFX-System)

Diese GFX-Objektive sind infrarottauglich. Alle Links zu Calumetphoto:

Fujifilm Infrarotfotografie geeignete GFX-Objektive (GFX-System) 
GF32-64mm F/4 R LM WR *Infrarot-geeignet
GF45mm F2.8 R WR *Infrarot-geeignet
Fremdobjektive mit Techart Adapter
Canon TS-E 24mm F3.5L II *Infrarot-geeignet
Canon TS-E 90mm f/2.8 *Infrarot-geeignet
Ungeeignete XF-Objektive
GF23mm F4 R LM WR *
*fotowissen-getestetnicht aufgeführte Objektive sind mir nicht bekannt
Keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben

Das Fujifilm Infrarot-Experiment

Nehmen wir an, Sie haben keines der infrarotgeeigneten Fujifilm-Objektive. Sie können eine geeignete Linse leihen und bei Gefallen später erwerben. Oder Sie kommen zunächst in meinen Fotokurs (Werbung) und probieren es mit einer meiner Linsen und meinem Hoya Infrarot-Filter R72. Dabei erhalten Sie Ihre eigenen Aufnahmen auf Ihrer SD-Karte und können diese zu Hause auf dem großen Monitor ansehen und bewerten.

Falls Sie eines der gelisteten Fujinon-Objektive leihen oder besitzen, so benötigen Sie noch den Filter. Dazu ein Tipp:

Kaufen Sie einen möglichst großen Filter (X-System Ø72mm, GFX-System Ø82mm), der zwar etwas teurer ist, sich aber mit Step-Up-Ringen (preiswert) auf alle Ihre Linsen schrauben lässt. Mit dieser Variante sind Sie gerüstet.

Fallen Sie nicht vom Stuhl, wenn Sie den Preis des Hoya Infrarot-Filter R72 sehen, das ist ein Spezialfilter und die Freude mit den Filter-Aufnahmen, wird Ihnen die Investition versüßen, das sehe ich kommen :-).

Der Filter ist sehr dunkel und kaum durchsichtig. Schrauben Sie den Filter vor Ihr Objektiv, dann wird Ihnen schlagartig klar werden, wie gut Ihre Kamera ist, denn Sie sehen immer noch durch den Sucher oder auf dem Display!

Fujifilm Kameras für Infrarote Fotografie

Fujifilm Kameras für Infrarote Fotografie – GFX-System und X-System

Sie werden außerdem entdecken, dass Sie lange Belichtungszeiten erhalten und ein Stativ benötigen. Dazu genügt auch das schwere alte Dreibeinstativ, welches Ihnen Onkel Hugo vererbte und mit dem man eine Selbstschutzausrüstung gegen Krokodile in der Hand hält. Nicht dass wir gerne Krokodile in schwarzweiß Infrarot fotografieren, aber es könnte ja passieren…

Jetzt suchen Sie sich als nächstes bei gutem Wetter und strahlender Sonne eine Wiese mit einem Baum. Aber Achtung, da ist noch die Sache mit dem Licht:

Infrarot-Gegenlicht ist schwierig

Vermeiden Sie nach Möglichkeit direktes Gegenlicht, wenn Sie schwarzweiß Infrarot mit Ihrer Fujifilm fotografieren. Kameras und Objektive reagieren darauf mit deutlichen Flares (deutsch: Blendenflecke).

Infrarot mit Gegenlicht sollten Sie vermeiden

Nutzen Sie Seitenlicht oder Rückenlicht für die ersten Experimente oder stellen sich in den Schatten eines Baumes, wenn Sie unbedingt in Richtung der Sonne fotografieren. Experimentieren Sie mit dem Licht, dann bekommen Sie ein Gefühl für Ihre infrarote Fotografie.

Schwarzweiß Infrarot bei Gegenlicht

Schwarzweiß Infrarot bei Gegenlicht. Blendenflecke sind vorprogrammiert.

Blende, Belichtungszeit, ISO

Der Maulwurf kommt

Der Maulwurf kommt beim Piepsen – Foto: https://pixabay.com/

Bei gutem Wetter erhalten Sie bei Blende 8 (die Sonne lacht) und kleinster ISO 100, ISO 160 oder ISO 200 (je nach Kamera), vermutlich eine Belichtungszeit von 20-30 Sekunden. Daher stellen Sie die Fujifilm-Kamera um, auf elektronischen Verschluss (ist im Menü falsch übersetzt mit elektronischer Auslöser), um keine Erschütterungen vom mechanischen Verschluss (ist im Menü natürlich auch falsch übersetzt) zu bekommen. Dazu können Sie entweder einen Fernauslöser anschließen, oder die Kamera auf den Selbstauslöser von 2 Sekunden einstellen. Der Selbstauslöser piepst und Sie fallen auf. Mitten auf der Wiese ist das aber kein Ding :-). Vielleicht zeigt sich der Maulwurf…

Möchten Sie mit Blende f/11 oder f/16 fotografieren, um eine höhere Schärfentiefe zu erreichen, dann sollten Sie die ISO etwas erhöhen. Meist genügt ISO 400. Sie stellen entweder mit Hilfe des Autofokus scharf, der trotz des dunklen Filters noch immer funktioniert!

Oder Sie nutzen das manuelle Scharfstellen in Kombination mit dem Fokus-Peaking (dafür habe ich leider keine deutsche Übersetzung, das wäre frei übersetzt Schärfe-Kontrolle).

Kleine Erinnerung: Wählen Sie die Filmsimulation ACROS-Rot-Filter oder SW+Rot-Filter.

Nach dem Auslösen ist Warten angesagt. Belohnt werden Sie mit einem tollen schwarzweißen Infrarotbild. Aber Achtung!. Da ist noch die Sache mit der Schärfe:

Infrarote Schärfe

Manche Objektive haben eine andere Schärfeebene für infrarotes Licht. Das bedeutet, dass das manuelle Scharfstellen nicht immer funktioniert. Testen Sie daher jede Aufnahme in der Wiedergabe mit der Fokus-Lupe. Sie sind doch sowieso neugierig, ob es geklappt hat. Wenn Sie die Aufnahmen erst zu Hause kontrollieren, haben Sie vielleicht ein paar unscharfe Bilder :-). Wäre schade.

RAW und JPG

Fotografieren Sie in RAW und JPG? Gut gemacht, dann haben Sie viele Möglichkeiten für Infrarot. Aber vorab stellen Sie Ihre Kamera noch in die Filmsimulation SW+Rot-Filter oder ACROS-Rot-Filter (mein Favorit). Warum? Weil Sie sonst ein rotes Bild erhalten und es nachträglich umwandeln müssen. In Lightroom sieht das RAW tatsächlich rot aus, Capture One zeigt das RAW-Bild (JPG sowieso) mit der Filmsimulation, die Sie auf dem Maulwurfhügel auswählten. Also monochrom. Schwarzweiß sozusagen. Tolles Foto, oder?

Fotobeispiele Fuji Infrarot schwarzweiß

Ich habe die Filmsimulation ACROS+Rot-Filter gewählt. Bei einigen der Bildern stellte ich zusätzlich „Schattier. Ton“ auf +2 oder sogar +4, um noch mehr Tiefen zu erhalten.

Weißabgleich

Erfahrene Infrarot-Fotografen raten immer wieder dazu, den Weißabgleich vor der Aufnahme einmal manuell einzustellen. Wenn Sie das machen möchten, nur zu, es funktioniert in diesem *fotowissen-Rezept aber auch mit AWB (Automatischem Weißabgleich).

Manueller Weißabgleich: Fotografieren Sie das grüne Gras mit dem Hoya Filter vor der Linse. Danach wählen Sie im Menü den manuellen Weißabgleich und wählen Ihr Bild aus. Fertig.

Den Weißabgleich in der Bildbearbeitung einzustellen ist schwierig, da er sich nicht unter 2.000 Kelvin manipulieren lässt. Natürlich geht das, ist aber eine Wissenschaft für sich. Nicht einfach. Und ich hatte ja versprochen, dass es einfach bleibt. Also die Filmsimulation nicht vergessen :-).

*fotowissen-Rezept Infrarot Fotografie

Es folgt noch ein Kärtchen für Ihr Portemonnaie, damit auf der Wiese nichts vergessen:

*fotowissen-Rezept Infrarot Fotografie zum Mitnehmen

*fotowissen-Rezept Infrarot Fotografie Fujifilm zum Mitnehmen herunterladen (PDF) >>

Tipp zum *fotowissen-Rezept: Drucken Sie sich das *fotowissen-Rezept-Infrarot auf dickem Druckerpapier aus. Bei Bedarf legen Sie das Kärtchen nach zusätzlich in einen Plastikschutz oder schweißen es in einer Laminierung. Dann bleibt es Ihnen über Jahre erhalten. Sie können die übrigen drei Kärtchen an Freunde verschenken.

Kameraumbau Infrarot (Sensorumbau)

Nach diesem Experiment kommt der Moment, in dem Sie eine weitere folgenreiche Entscheidung treffen. Die erste Entscheidung für das Experiment haben Sie hinter sich und sind begeistert von den Ergebnisse. Geben Sie es ruhig zu, ich habe nicht zu viel versprochen?.

Jetzt möchten Sie Ihre Kamera umbauen. Zunächst eine Übersicht über die Vorteile einer umgebauten Infrarot-Fujifilm-Kamera:

  • Kürze Belichtungszeiten, mehr Motivauswahl
  • Fotografieren ohne Stativ (oder mit Stativ)
  • Autofokus wird auf infrarote Wellenlänge eingestellt
  • Verzicht auf den Sperrfilter vor dem Objektiv – den können Sie wieder verkaufen

Mehr hierzu in einem eigenen zweiten Teil zum Thema Fujifilm-Infrarotfotografie mit umgebauter Kamera:

Fujifilm Infrarot Kamera Umbau >>

Wenn Sie Ihre eigenen Infrarot Experimente mit Ihrer Fuji-Kamera machen und eine Erfahrung zu den Objektiven haben, schreiben Sie das bitte unten in den Kommentar. Dieser Artikel hat 45 Stunden Arbeitszeit gekosten (Planung – 3 Stunden inkl. Clustering, Recherche – 2 Stunden, Text – 24 Stunden, Redigation – 4 Stunden, Fotos – 8 Stunden, Produktfotos 4 Stunden). Ich freue mich daher über Kommentare, danke!

Fujifilm Filmsimulationen Teil 1 >>

© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Schwarzweiß Infrarot Fotografie Fujifilm

In eigener Sache (Werbung für den besten Fotokurs, seit es die infrarote Wellenlänge gibt):

Fotograf und Fototrainer Peter Roskothen

Der bessere Fujifilm Fotokurs

Möchten Sie gerne Ihr Hobby ausbauen, dazulernen und suchen einen besseren Fotokurs? Ich schule individuell (auf Wunsch auch zu Zweit plus Trainer) das Fotografieren für Einsteiger und Fortgeschrittene. Der individuelle Kurs schult Ihre Grundkenntnisse oder baut auf Ihren bestehenden Kenntnissen auf und wird genau auf Sie abgestimmt. Mehr noch: die Schulung macht großen Spaß und neben Theorie unternehmen wir auch eine eigene Fotoexkursion.

Fujifilm Fotokurs >>

Individueller Fujifilm Fotokurs

Autor: Peter Roskothen

Ich, Peter Roskothen bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer Fotokurse sowie Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Fotoamateure und ambitionierte Fotografen. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter Peter Roskothen Fotokunst & Design.

8 Kommentare

  1. Mit viel Spannung habe ich deine beiden IR-Beiträge gelesen und angeschaut. Es reizt das Auge auf unverbrauchte, neue Weise, und ich muss gestehen, IR Fotogrfaie bislang gar nicht bewußt wahrgenommen zu haben. Irgendwie fatal…

    Die Filterkosten sind sicherlich kein Schnapper, für einen guten ND oder CPL blättert man allerdings ähnlich viel hin. Für so einen speziellen Effekt finde ich das angemessen, und wenn man sowas erstmal besitzt, steigt der Nutzen ja ohnehin. Ich kann mir das für mich durchaus vorstellen.

    Ich danke dir für deine Arbeit, diesen hoch informativen, lückenlosen Beitrag zur Verfügung zu stellen!

    Sonnige Grüße aus Siegen,

    Dirk

    Beantworten
    • Danke Dirk, ich kann Dir dazu sehr raten.

      Beantworten
  2. Interessanter Bericht. Funktioniert das auch mit Leica?

    Beantworten
    • Lieber Herr Benzing, ich habe die Lösung Ihrer Frage im Artikel beschrieben. Sie benötigen eine Fernbedienung und ich freue mich auf das Ergebnis Ihres Versuchs.
      Herzlich, Peter Roskothen

      Beantworten
  3. hallo Peter,
    klasse Experiment !!!
    Mir gefällt sehr Deine neugierige Arbeitsweise in alle Richtungen. Aus der Natur gibt es einige gute Motive – wie sieht es denn bei Gebäuden aus?
    Grüsse aus dem Odenwald und bleib gesund !!!
    Wolfgang

    Beantworten
    • Hallo Wolfgang, danke für Deine Komplimente. Die Gebäude sind jetzt Deine Aufgabe :-). Probier es einfach aus und schick mir die schönsten Fotos, die ich anschließend im Artikel ergänze.

      Herzlichen Gruß, dein Peter

      Beantworten
  4. Hallo Peter Roskothen,
    vorab herzlichen Dank für Die Interesanten und Informativen Beiträge habe schon viel von Ihnen lernen dürfen, da ich seit ein paar Monaten eine X-T3 besitze.

    Betreffend der spannenden Infrarotfotografie wollte ich dies auch Testen mit X-T3, Zomm Objektiv 50-140mm, ISO 400, ACROS- Rot, Ton Schattiert +2, Schärfe +2. Mit Hoya Filter Infrarot (R72)

    Ergibt bei mir einen hellen Fleck in der mitte des Bildes und mitte links am Bildrand einen halbrunden hellen Fleck.

    Das Zomm Objektiv50-140mm ist oben aufgelistet als Infrarot geeignet weisst Du mehr darüber oder habe ich ein Objektiv das schlecht verarbeitet wurde?
    Oder habe ich eine Kammeraeinstellung übersehen?
    Der Fleck ist bei 50mm, 70mm, und 140mm zu sehen, auch habe ich das Firmenupdated aktualisiert Kamera und Objektiv.

    Danke eine gute Zeit und herzlichen Gruss
    Alois

    Beantworten
  5. Lieber Herr Amsler,

    das 50-140mm hatte ich aus einer zuverlässigen Quelle aufgeführt. Mit welcher Blende haben Sie das bitte probiert? Haben Sie noch einen anderen Filter auf der Linse gehabt (UV-Filter)? Bis zu Ihrer Klärung habe ich die Linse in die nicht-IR-fähigen eingeordnet. Leider kann ich es selbst gerade nicht testen. Bitte senden Sie mir mal zwei Fotos per eMail. Danke!

    Herzlich,
    Peter Roskothen

    Beantworten

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