Individueller Fotokurs - Besser fotografieren lernen

Neue Fujifilm X-T4 DSLM

Artikel ursprünglich verfasst am 1. März 2020

Die neue Fujifilm X-T4 DSLM wird ab Ende April für 1.799 € zu kaufen sein. Was die Kamera kann, was Fotografen gut und schlecht finden, erklären wir in diesem *fotowissen-Artikel:

Neue Fujifilm X-T4 DSLM

Neue Fujifilm X-T4 DSLM. Ein ausführlicher Test der Fujifilm X-T4 wird in absehbarer Zeit folgen.

X-T4 – 5-Achsen-Stabilisator im Gehäuse (IBIS)

Der 5-Achsen-Bildstabilisator im Gehäuse (IBIS) verhilft uns Fotografen auch bei längeren Belichtungszeiten zu knackscharfen Fotos. Der IBIS ist der entscheidende Unterschied der neuen Fujifilm X-T4 zu den Vorgängern X-T3, X-T2 und X-T1. Fotografen die vor der XT4 von Fujifilm im X-System eine stabilisierte Kamera suchten, griffen auf die X-H1 zurück. Der IBIS ist sowohl für Fotos mit längeren Belichtungszeiten bei wenig Licht, als auch beim mitziehen in der Sportfotografie, Actionsfotografie und Wildlifefotografie, sowie beim Filmen von Videos nützlich, denn er verhindert Verwacklungen. Mit diesem 5-Achsen-Bildstabilisator werden auch ältere Objektive ohne OIS unterstützt.

Der 5-Achsen-Bildstabilisator dient dem 26 Megapixel X-Trans-Sensor zur ruhigen Lagerung. Der Sensor ist uns bereits aus der X-T3 bekannt und erzeugt etwas mehr Rauschen in bei höheren ISO Zahlen, als der Sensor der X-T2 / X-T20. Fujifilm redet von 6,5 EV Stufen, die man maximal mit dem 5-Achsen-Bildstabilisator länger aus der Hand belichten kann.

Silberne und schwarze Version der neuen Fujifilm X-T4 DSLM

Silberne und schwarze Version der Systemkamera

XT4 Verschlussmechanismus

Der neue mechanische Verschlussmechanismus der X-T4 ist leiser und ruhiger gelagert als der von Vorgängermodellen X-T2 und X-T3. Der neue mechanische Verschlussmechanismus trägt zu weniger Erschütterungen beim Fotografieren bei. Ganz nebenbei ist dieser Verschluss auch sehr viel leiser als der vorherige. Absolut geräuschlos ist der ausschließlich elektronischen Verschluss.

Mit dem neuen mechanischen Verschluss wird auch eine extreme Geschwindigkeit von 15 Bildern pro Sekunde erreicht, ohne dass der Sucher unterbrochen wird. Das gleiche gilt für den elektronischen Verschluss, der mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde ebenfalls unterbrechungsfrei (ohne Sucher-Blackout) seinen Dienst verrichtet.

Neue Fujifilm X-T4 DSLM Systemkamera

Schneller Autofokus

der Autofokus der neuen Fujifilm spiegellosen Digitalkamera ist laut Hersteller noch einmal schneller als bei der X-T3 das japanische Unternehmen hat eine verbesserte Phasenerkennung, dynamische Motive werden mit doppelt so hoher Präzision erfasst und innerhalb des Suchers auch automatisch verfolgt. Laut FF verbessert sich damit auch der Gesichtserkennungs-Autofokus und der Augenerkennungs-Autofokus der Neuen.

Klappbares und schwenkbares Touchdisplay

Klappdisplay der X-T4Ohne Frage ist ein herausklappbarer ist Touchdisplay, welches man obendrein noch schwenken kann eine sehr praktische Institution für Fotografen wie für Videografen. Endlich wird das Wirklichkeit, was sich Fujifilm Fotografen schon lange wünschten. Mit am solchen Display ist es sehr viel flexibler in Bodennähe, auf Bauchhöhe oder über Kopf zu fotografieren. Auch das Fotografieren in schwierigen Winkeln wird mit dem Stück klappbaren und schwenkbaren Touchdisplay unterstützt.

Neue Filmsimulation

Die neue X-T4 macht uns Fotografen mit zwei neuen Filmsimulation namens Classic Negativ und ETERNA Bleach Bypass neugierig (*fotowissen-Bericht). Mit der digitalen Simulation ETERNA Bleach Bypass wird der analogen Entwickelung eines Farbfilms ohne ein Bleichen nachempfunden. Das Ergebnis ist eine kontrastreiche, kernige Aufnahme mit reduzierter Sättigung und geringem Dynamikumfang, welcher vermutlich für das Filmen am interessantesten sein wird.

Alles über Fujifilm Filmsimulationen >>

Bessere Akkuleistung

Der neue Akku mit dem bemerkenswerten Namen NP-W235 ist etwa 1,5 mal so groß wie die zuvor verwendeten Akkus und bringt etwa 40 % mehr Leistung. Damit wird die Ausbeute von Fotos in einem Termin von etwa 350 auf 500 Fotos ansteigen. Bei Verwendung des optionalen Batteriegriff VG-XT4 für das Hochformat, sind mit insgesamt drei Akkus dann sogar bis zu 1.700 Aufnahmen ohne Nachladen möglich.

Der neue Akku der Fujifilm X-T4

Der neue Akku

Professionelle Videofunktionen

Neue Fujifilm X-T4 DSLM Einstellung zwischen Fotografie (Still) und Video (Movie)

Neue Fujifilm X-T4 DSLM Einstellung zwischen Fotografie (Still) und Video (Movie)

Die X-T4 ist auch für Videografen eine interessante Kamera. Sie bietet im HD Modus bis zu 240 Bilder pro Sekunde, was einer 10-fachen Zeitlupe gleichkommt. Das IBIS System wird beim Filmen durch eine elektronische Bildstabilisierung (DIS) ergänzt, wodurch unerfüllte gewünschte Schwankungen ausgeglichen werden (Crop).

Das Wahlrad für die Belichtungsart ist einem Umschalter (unter den Verschlusszeiten) zwischen Fotos und Video gewichen. Die wenigsten Fotografen wählen unterschiedliche Belichtungsmessungen, weshalb die Umrüstung positiv gewertet werden kann.

Besonders interessant ist das separate Videomenü, welches durch das Umstellen auf den Videomodus erreicht wird. Hier gibt es sogar ein eigenes Quickmenü (Q). Das umschalten garantiert einen schnelles Einrichten der Kamera, was zuvor nicht so schnell möglich war. Mit der neuen Funktion Film-Optimierte-Steuerung lässt sich die Belichtung einfach und geräuschlos über die Auswahltasten oder den Touchscreen anpassen.

Doppelter Speicherkartenslot

der doppelte Speicherkartenslot ist seit langer Zeit selbstverständlich bei der X-T2, X-T3 und auch der neuen X-T4. Jedoch wurde bei der neuen Kamera auch zum gleichzeitigen identischen abspeichern von Videodateien nutzbar sein. Das erlaubt einen Backups bereits beim Filmen. Der Audioeingang (MIC) bietet zwei separate Optionen zur Einstellung des Aufnahmepegels, je nachdem, ob ein externes Mikrofon oder ein externes Audiogerät (Line In) verwendet wird.

HDR-Modus der X-T4

HDR-Modus der X-T4

X-T4 kaufen

Kamera silber bei Calumetphoto >>

Kamera schwarz bei Calumetphoto >>

Kamera silber mit 16-80mm F4 bei Calumetphoto >>

Kamera schwarz mit 16-80mm F4 bei Calumetphoto >>

Technische Daten Vergleich Fuji XT4 versus XT3

VergleichX-T3X-T4
Sensor (APS-C) 1.5x26 Megapixel X-Trans IV - BSI Sensor mit höherer Dynamik, etwas mehr Rauschen als X-T226 Megapixel X-Trans IV - BSI Sensor mit höherer Dynamik, etwas mehr Rauschen als X-T2
IBIS-5 Achsen-IBIS mit bis zu 6.5 EV
Bit-Tiefe14 Bit14 Bit
Kartenslot / SpeichermediumDualer SD-KartenslotDualer SD-Kartenslot
ISO160-12.800160-12.800
Prozessor (in Kamera, rechnet Vorgänge wie AF...)Quad Core X Processor 4 Quad Core X Processor 4
Display3 Zoll (7,6cm), klappbar in Hochformat und Querformat, Touchscreen z.B. für AF, 1.040K-Pixel3 Zoll (7,6cm), ausklappbar und drehbar, Touchscreen z.B. für AF, 1.620K-Pixel
Sucher3.69 Millionen Pixel
100Bilder pro Sekunde
3.69 Millionen Pixel
100Bilder pro Sekunde
Phasen-Autofokusbis -3EVbis -6EV
AF-Bereichsbegrenzung-Zwei Fokuseinstellungen abrufen (XF-Objektive)
Fokus BracketingManuell: Startet mit Auslöser und endet beim Abbruch mit OKAutomatik: Anfangs und Endpunkt (wie X-Pro3)
Manuell: Startet mit Auslöser und endet beim Abbruch mit OK
Serienbilder -
Mechanischer Verschluss
Elektronischer Verschluss
8 B/s mechanisch
20 B/s oder 30 B/s mit 1.25x Crop (16 Megapixel) elektronisch
15 B/s mechanisch
20 B/s oder 30 B/s mit 1.25x Crop (16 Megapixel) elektronisch
Lebensdauer mech. Verschlussnicht angegeben300.000 Aufnahmen
Bildpufferbei 8B/s
145 JPGs
42 RAW (komp.)
36 RAW (unkomp.)
bei 15B/s
110 JPGs
35 RAW (komp.)
bei 30B/s
60 JPGs
35 RAW (komp.)
Pre-Capture Modus
Vorabaufnahmen
Leichtes Andrücken des Auslösers nimmt bereits Bilder in den internen Speicher, die beim Auslösen "vorab" zur Verfügung stehenLeichtes Andrücken des Auslösers nimmt bereits Bilder in den internen Speicher, die beim Auslösen "vorab" zur Verfügung stehen
NachtmodusDisplay wird schwarz und rot, um die Augen zu schonenDisplay wird schwarz und rot, um die Augen zu schonen
Video4K (DCI + UHD) bis zu 60 B/s bei 10Bit
4K (DCI + UHD) bis zu 60 B/s
Video Full-HD120 B/s 240 B/s
Max BIT-Tiefe Video10 BIT F-Log / HLG10 BIT F-Log / HLG
Mikrofon- / Kopfhörer-EingangJa / JaJa / Nein
(nur per USB-C oder Handgriff)
AkkuNP-126S Akku / 1260mAh für etwa 390 FotosNP-W235 / 2200mAh für etwa 500 Fotos
Akku-AufladungUSB-CExtrem schnelles USB-C-Laden mit speziellem Ladegerät
Gewicht539 Gramm607 Gramm
Wasserwaage3D3D
VerschlussMS - Mechanisch
ES - Elektronisch
EF E-Front - Front Vorhang V.
M+E - Mechanisch + Elektronisch
EF-M E-Front + Mech.
EF+M+E
MS - Mechanisch
ES - Elektronisch
EF E-Front - Front Vorhang V.
M+E - Mechanisch + Elektronisch
EF-M E-Front + Mech.
EF+M+E
Abmessungen (B x H x T)132,5 x 92,8 x 58,8 mm134,6 x 92,8 x 63,8 mm
MarkteinführungOktober 2018Ende April 2020
Preis UVP1.499,-1.799,-
Bestellen bei CalumetphotoX-T3 Body Schwarz
X-T3 Body Silber
X-T4 Body Schwarz
X-T4 Body Silber
Meine Empfehlung mit XF16-80mm f/4 Objektiv:
Body Schwarz mit XF16-80mm
Body Silber mit XF16-80mm
Fehler vorbehalten, Liste noch nicht vollständig (noch nicht von Fujifilm bestätigt)

Fazit Neue Fujifilm X-T4 DSLM

Die vier bisherigen Fujifilm Generationen X-T1, X-T2, X-T3 und X-T4

Die vier bisherigen Fujifilm Generationen X-T1, X-T2, X-T3 und X-T4

Die neue Fujifilm X-T4 DSLM überrascht mit einigen Funktionen und Erweiterungen, welche die Bedienung der Kamera noch einfacher gestalten. Dazu gehört in erster Linie das ausklappbares und schwenkbares Touchdisplay und der IBIS, welche beide auch beim Fotografieren, wie auch dem Videofilmen, eine Unterstützung darstellen. Abzuwarten bleibt noch, ob der IBIS sich bei schnelleren Verschlusszeiten selbst ständig abschalten kann, da der IBIS für Unschärfen bei Sport-, Action- und Wildlife Aufnahmen bekannt ist. Es wäre gut, wenn eine automatische Abschaltung im Menü programmierbar wäre.

Besonders bemerkenswert ist die Verbesserungen beim Umschalten zwischen dem Fotografieren und dem Videografieren. Beide Funktionen erhaltenein eigenes Menüs und auch eigenes Quickmenü (Q) . Die Quicktaste wurde bei der X-T4 endlich von dem Daumenwulst weggenommen und nach oben verlegt, sodass man die Taste nicht mehr aus Versehen drücken kann (Kritik an der X-T30). Damit fällt leider auch ein Button weg.

Für viele Fotografen die sich gerne mit der Naturfotografie, der Landschaftsfotografie aber auch für die Architekturfotografie beschäftigen, wird der HDR Modus interessant sein, der mehrere Bilder eine AEB-Reihe bereits in der Kamera zu einem einzigen Bild zusammenfasst. Neu und überaus nützlich ist auch der mechanisch gedämpfte Verschluss, der sowohl leiser als auch vibrationsfreier arbeitet. Das Fujifilm endlich auf einen größeren und leistungsstärksten neuen Akku zurückgreift ist ebenso folgerichtig. Schließlich verbrauchen spiegellose Systemkameras (DSLM) wesentlich mehr Energie als Spiegelreflexkameras. Wir können im Menü der X-T4 sogar das Alter des Akkus nachschauen. Laden können Fotografen die drei Akkus in der Kamera und im Griff mit dem USB-C-Anschluss (auch Power-Bank).

Für JPG-Fotografen wurden die Einstellmöglichkeiten der Tonwerte und Klarheit mit kleineren Einstellstufen erweitert. Wir können das Filmkorn wählen und den Color Chrome Effekt (auch für Blau) hinzufügen. Mehrfachbelichtungen werden bis zu 9 Bildern unterstützt.

Negative Kritik Fuji X-T4

Der Kopfhörerausgang fällt bei der XT4 weg. Ausschließlich der vertikale Handgriff bietet einen Kopfhörerausgang. Wer gerne auf den vertikalen Handgriff beim Filmen verzichten möchte, kann den Kopfhörer mithilfe eines USB-C-Adapters anschließen.

Vom Puffer der Kamera (bei 15B/s – 110 JPGs oder 35 RAW (komp.)) haben wir uns bei *fotowissen mehr versprochen. Angeblich sollte der Puffer größer sein als bei der X-T3! Warum hat FF nicht auf die wesentlich schnelleren XQD-Karten gewechselt, die zudem auch knicksicherer sind? Nikon nutzt diese Karten in der Z6 und Z7. Mit dem bescheidenen Bildpuffer wird die XT4 keine Olympiasiegerin!

Schlimm, dass immer noch kein Tiererkennungs-Autofokus entwickelt wurde. Fujifilm hebt sich damit negativ gegen die Nikons Z6 / Z7 und die Sony-Kameras ab. Hoffentlich kommt der Tiererkennungs-Autofokus mit einem Firmwareupdate auch für die X-T3 / X-Pro3.

Beim Kamerakauf liegt kein Akkuladegerät bei. Das neue dualeAkkuladegerät muss separat erworben werden.

Positives Fazit X-T4

Als besonders positiv werte ich persönlich alles das, was an der X-T4 nicht neu ist (mit Ausnahme der SD-Karten): Die Kamera lässt sich nach wie vor hervorragend und schnell über die Einstellräder auf den beiden Schulterrücken und den Blendenring am Objektiv steuern. Auch das Belichtungskorrekturrad ist keinesfalls einem Schulterdisplay gewichen. Dass die Kamera nach wie vor über ein Joystick, eine Wippe und viele frei programmierbare Funktionsknöpfe (sowie Touchfunktionen) verfügt, ist für die professionelle Fotografie eine Voraussetzung.

Die kleine und leichte neue Fujifilm X-T4 DSLM eignet sich daher wunderbar zum schnellen Mitnehmen und gezielten Fotografieren von allen Fotogenren. Mit dieser Kamera wird es ein reines Vergnügen werden zu fotografieren. Unser *fotowissen Lob geht an Fujifilm, welches als einer der wenigen Kameraherstellern gelernt hat, von den Fotografen zu lernen. So werden die Kameras von Generation zu Generation immer besser ausgestattet. Fraglich ist nun, ob ein Umstieg von einer X-T2 oder X-T3 auf die neue X-T4 lohnt. Ein Quantensprung wird die X-T4 für Fotografen der ersten Baureihe (X-T1 / X-T10) darstellen. Das sind nicht nur mehr Megapixel und damit größere Poster möglich, sondern die Bedienung ist auch wesentlich umfangreicher und erheblich bedienungsfreundlicher geworden. Ein ausführlicher Test der Fujifilm X-T4 wird in absehbarer Zeit folgen.

Die Fujifilm X-T4 DSLM wird mit Sicherheit Kamera des Jahres 2020!

Neues Doppelladegerät Fujifilm

Das neue Doppelladegerät BC-W235 ist ein optionales Zubehör für die X-T4

X-T4 kaufen / vorbestellen

Kamera silber bei Calumetphoto >>

Kamera schwarz bei Calumetphoto >>

Kamera silber mit 16-80mm F4 bei Calumetphoto >>

Kamera schwarz mit 16-80mm F4 bei Calumetphoto >>

Videos X-T4

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Neue Fujifilm X-T4 DSLM

In eigener Sache (Werbung für den individuellen Fujifilm Fotokurs):

Der bessere Fujifilm Fotokurs

Fotograf und Fototrainer Peter RoskothenSie haben den Test der Fuji X-T3 gelesen, eine Fuji-Digitalkamera (egal welche, X-System oder GFX-System) erworben und möchten jetzt gerne Ihre eigene Fotografie ausbauen? Sie möchten dazulernen und suchen einen besseren Fujifilm Fotokurs?

Ich schule individuell (auf Wunsch auch zu Zweit plus Trainer) Fotografie für Einsteiger und Fortgeschrittene. Der individuelle Kurs erweitert Ihre Grundkenntnisse oder baut auf Ihren bestehenden Kenntnissen auf und wird genau auf Sie abgestimmt. Mehr noch: die Schulung macht großen Spaß und neben Theorie unternehmen wir auch eine eigene Fotoexkursion.

Fotokurs Fujifilm >>

Individueller Fujifilm Fotokurs

Autor: Peter Roskothen

Ich, Peter Roskothen bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer Fotokurse sowie Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Fotoamateure und ambitionierte Fotografen. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter Peter Roskothen Fotokunst & Design.

10 Kommentare

  1. Hallo Herr Roskothen,

    IBIS ist für Objektive ohne OIS sicherlich ein Gewinn, allerdings – wie Sie ausführen – auch nicht in allen Situationen.

    Aber wie verhält es sich bei Objektiven mit OIS? Ist beides zusammen, IBIS plus OIS, nicht zu viel des Guten? Und also IBIS dann eher abzuschalten? Damit würde DAS Herausstellungsmerkmal gegenüber der X-T3 doch gleich wieder obsolet?

    Für Upgrade-Überlegungen dürfte das jedenfalls wesentliche Bedeutung haben.

    Viele Grüße
    Lothar

    Auf diesen Kommentar antworten
    • Lieber Herr Söll,

      der IBIS arbeitet mit dem OIS zusammen, das funktioniert auch schon bei der X-H1. Aber wieviele EV man reduziert ist abhängig vom Objektiv. In einem Video ging mit dem 35mm F/1.4 eine achtel Sekunde. Eine viertes Sekunde war schon nicht mehr so toll. Aber trotzdem beachtlich für ein Objektiv, welches normaler Weise 1/50s aus der Hand erhalten sollte.

      Herzlich,
      Peter Roskothen

      Auf diesen Kommentar antworten
  2. Die X-T4 wird mit Sicherheit ihre Freunde finden. Sie wartet mit einigen Features auf, die den meisten ausgesprochen wichtig sind (IBIS, schwenk-, senk-, knick-, klapp- und drehbares Touch-Display, größerer Akku und noch mehr Video oder so).

    Den IBIS betreffend bin ich ausgesprochen ambivalent. Wirklich knackscharfe Aufnahmen lassen sich im Zweifel nur vom Stativ machen. Ja gut, hat er durchaus seine Vorzüge und ermöglicht absolut brauchbare Aufnahmen. Für Videofans ist dieser vermutlich ein Segen.

    Das Display betreffend, reicht mir das meiner X-T2 vollkommen. Aufnahmen in Bodennähe, sind mit dieser möglich ohne sich in eine Pfütze und/oder Dreck legen zu müssen, habe halt selten ein Ganzkörperkondom an.

    Ein noch größerer Akku. Na Mensch, da kann ja nun gar nichts mehr schief gehen. Also ich empfehle jedem stets mindestens 1 Ersatzakku dabei zu haben. Die Dinger können auch schon mal unabhängig von ihrer Kapazität den Geist aufgeben. Und ein Wechsel ist nun wirklich kein Beinbruch. Als Analogfotograf musste ich nach 36 Aufnahmen eine Session kurzfristig unterbrechen und ein Filmwechsel dauerte trotz Routine länger, als heute ein Akkuwechsel.

    Video: 240 statt nur 120 B/s, wer sagst denn. Zeitlupe ist ein Effekt, dachte ich bisher. Aber gut, bin halt kein Videograf.

    Die einzigen Verbesserungen, die mich persönlich ansprechen, sind der verbesserte mechanische Verschluss – noch leiser und vor allem haltbarer und der vielleicht noch treffsicherere Augenerkennungs-Autofokus, so er an Sony heran kommt oder gar gleich zieht.

    Was mir lieb wäre, ist ein schnelles Pixelshifting. Das wird mir gerade sehr bewusst, da ich für eine Ausstellung Fotos in Größen wie 60 x 90 cm in „Museumsqualität“ anfertigen muss, wofür ich von rechts und links wegen 75 MP (300 dpi) benötigte. Okay, es reichen auch 30 MP (200 dpi), allerdings netto, also trotz Ausschnitt der schon mal hier und dort nötig ist. 40 bis 45 MP „brutto“ wären demgemäß schon nicht schlecht, was folgert, dass ich mich in Zukunft zwischen einer GFX 50S oder doch Nikon Z7 entscheiden muss.

    Soll heißen, eine X-T4 wird es für mich ganz sicher nicht. Schade irgendwie, denn ich liiiiebe es, alle das Belichtungsdreieck betreffenden Parameter von außen auf einen Blick und Griff zu haben.
    Wünsche allen stets Gut Licht
    Mark

    Auf diesen Kommentar antworten
    • Lieber Herr Kant,

      kann ich gut verstehen. Vielleicht wird das Pixel-Shifting noch nachgerüstet. Kommt bei der GFX 100 jetzt auch nachträglich. Die GFX 50S kann ich sehr für Poster empfehlen. Ich habe zwei Poster (80x60cm) angefertigt und die Menschen (auch Fotokursteilnehmer) stehen mit offenem Mund davor.

      Herzlich, Peter Roskothen

      Auf diesen Kommentar antworten
  3. Zuerst einmal herzlichen Dank für den tollen Artikel, der sehr viele Fragen beantwortet. Fuji ist ein faszinierendes Unternehmen und die neue Kamera macht wahnsinnig Lust auf Mehr.

    Als X-T3 Nutzer sowie Fotoamateur frage auch ich mich natürlich, ob dann meine Bilder mit einer X-T4 wirklich besser werden :-) Im Ernst: Ich selber drucke alle Monate einige meiner Bilder aus und hänge sie mit Freude auf. Am liebsten grösser als A3 und in möglichst grosser Auflösung. Oft leidet letztere, da ich auch in der Bearbeitung noch Ausschnitte meiner Fotos wähle. Da hatte ich natürlich die Hoffnung, dass man bei der neuen Generation der Kamera nebst den wahnsinnig tollen neuen Features auch an einen neuen Sensor mit etwas mehr MP gedacht hat. Offenbar bin ich einer der einzigen, der das gehofft hat, da Fuji bekanntlich sehr stark auf die Bedürfnisse der Kunden hört und entlang der Rückmeldungen neue Features einbaut. Die eine GFX wäre mit dem einem Objektiv gerade deutlich günstiger zu haben als sonst, hat aber eben wieder andere Schwächen wie der AF gegenüber der X-T4. Schwierig, schwierig. Lässt noch hoffen, dass irgendwann das Pixelshiftig kommt. Video und IBIS interessiert mich weniger, da ich Objektive mit OIS habe und bei Landschaften am liebsten ohnehin mit Stativ arbeite.

    Aber auf eine andere Marke wechseln wie zum Beispiel Sony kommt für mich nicht in Frage. Da ist die Liebe zu Fujifilm einfach zu gross. Die Haptik der Kamera und das Gefühl gibt mir einfach sehr viel Inspiration für meine Fotografie. X-T1 oder X-T2 Nutzern dürfte der Entscheid wohl deutlich leichter fallen, da dies in der Tag ziemlich ein Sprung ist. Ist es vielleicht auch so, dass man mit einer Fuji ohnehin schon fast eine perfekte Kamera hat?
    Herzliche Grüsse
    Marlon

    Auf diesen Kommentar antworten
    • Sehr gerne, Marlon,

      ich finde es toll, dass Sie sich bedanken, denn tatsächlich ist so ein Artikel eine Arbeit von etwa 7 Stunden. Und ich gebe mir Mühe an alles zu denken, auch das, was Fujifilm in seinen Pressemitteilungen nicht angibt. Wie zum Beispiel den Bildpuffer, der verdammt durchschnittlich daher kommt. Dass FF es vergisst das anzugeben hat sicher einen Grund :-). Ich vermute der Grund ist die X-H2, für die man sich die neuen Speicherkarten und endlose Aufzeichnung von schneller Bildsequenz vorbehält.

      Der AF wird überbewertet und ist nur für Action, Sport, Wildlife sehr interessant. Reportage natürlich auch noch. Die GFX 50S/R ist fantastisch und der AF ist sehr schnell für eine Mittelformatkamera. Kommen Sie zu mir und probieren das aus (Fotokurs). Ich denke aber, dass FF das Pixel-Shifting nachrüsten wird. Die Kamera ist zu wertvoll, um das nicht anzubieten. Ehrlich gesagt, sehe ich auch mit einer X-T2 keinen Grund zu wechseln. Da ist doch sogar das Fokus-Stacking mit drin.

      Herzlich, Peter Roskothen

      Auf diesen Kommentar antworten
  4. Ein wiedermal rundum vollständiger Bericht, super klasse!

    Wer sich die neue T4 partout kaufen möchte, der sollte das auch tun. Es ist eine absolute Spitzenkamera, ohne jeden Zweifel. Für mich fällt aber schon auch auf, wie hoch der Aufwand erscheint, einen Unterschied zu den Vorgängern zu zeichnen, der den Neukauf unabdingbar macht. Die Unterschiede zu T2/T3 sind da, aber die machen weder eine T2/T3 zu Alteisen, noch ein Foto mit T4 erkennbar besser. Und da ist das nicht automatisch mitwachsende Vermögen des Fotografierenden noch außen vor gelassen… ;-)
    Was ich neben aller technischen Details allerdings wirklich „unter Niveau“ finde, ist die Sache mit dem nicht im Umfang enthaltenen Ladegeräts, denn das Originalteil schlägt immerhin mit gut 50,- zu Buche.

    Freundliche Grüße,

    Dirk

    Auf diesen Kommentar antworten
  5. Lieber Herr Roskothen,
    zunächst vielen herzlichen Dank für Ihre Mühen einen so informativen Youtube Kanal zu betreiben und dazu noch ausführliche Informationen in Ihren Newsletter zu posten. Das ist zunächst mal keineswegs selbstverständlich und dafür meinen herzlichen Dank.
    Mit dem Erscheinen der X-T3 habe ich mir einen weiteren Body der X-T2 gekauft.Der Grund dafür ist recht simpel. Meine Fotografie verbessert sich nicht durch noch mehr Technik und so kommt auch die X-T4 zunächst einmal für mich nicht in Frage. IBIS und Touchscreen sind Dinge die ich für meine Art der Fotografie nicht zwingend benötige. Bei über neunzig Prozent der Aufnahmen nutze ich den Kamerasucher, so dass ich auch mit der Akkulaufzeit nie Probleme hatte und das LCD Display fast immer ausgeschaltet ist. Da ich zudem noch eine X-T1 und X-E1 besitze, ist der neue Akku der X-T4 ebenfalls unnötig da Fuji damit die Schiene der Kompatibilität verlässt. Schlimm ist, das Fujifilm der neuen X-T4 kein Ladegerät mehr beifügt, das sollte im Preis von 1800 € doch durchaus möglich sein. Neue Filmsimulationen, so denke ich, bekomme ich beizeiten über die Software Capture One zur Verfügung gestellt. Ich find es bedauerlich das Fuji die Schlagzahl bei der Neuentwicklungen und Vermarktung Ihrer Kameraserien so stark erhöht.

    Positiv anzumerken ist, dass bei der X-T4 nach wie vor all ihre Bedien-Räder so geblieben sind wie bei der X-T1. Das nostalgische Design war sicher einer der Hauptbeweggründe vieler Fotografen sich überhaupt eine Fuji anzuschaffen. Möglichst weg von dem ganzen Elektronik Schnick – Schnack anderer Hersteller und Konzentration auf das wesentliche.
    Meine Frage an Sie wäre: ist das Touchscreen Display abschaltbar ? Ich vermute mal stark Ja.

    Um Kritik vorzubeugen : Ich bin 63 Lenze jung und als Ingenieur habe ich die Entwicklung der Computertechnologie vom Ursprung her mit begleitet. Meine Monitore früher waren noch bernsteinfarben und das WWW war zu Beginn noch schwarz/weiß. Mein ersten Kameras hatten noch einen Wahlhebel für Sonne / Bewölkt. Will heißen ich bin alles andere als ein Feind neuer Technologien. Aber Fotografie verstehe ich als Amateur und Laie halt anders und so bin ich auch mit älteren Kameras und deren Ergebnissen sehr zufrieden.

    Denn was ich noch lange nicht kann und woran ich noch den Rest meines Lebens feilen werde ist der Versuch gute Bilder zu machen. Man lernt im Leben niemals wirklich aus.Das aber ist auch nur meine persönliche Meinung. Jeder muss halt seinen eigenen Weg finden. Stets gutes Licht

    und mit freundlichen Grüßen aus dem Revier

    Klaus

    Auf diesen Kommentar antworten
  6. Lieber Herr Roskothen,
    zunächst vielen herzlichen Dank für Ihre Mühen einen so informativen Youtube Kanal zu betreiben und dazu noch ausführliche Informationen in Ihren Newsletter zu posten. Das ist zunächst mal keineswegs selbstverständlich und dafür meinen herzlichen Dank.
    Mit dem Erscheinen der X-T3 habe ich mir einen weiteren Body der X-T2 gekauft.Der Grund dafür ist recht simpel. Meine Fotografie verbessert sich nicht durch noch mehr Technik und so kommt auch die X-T4 zunächst einmal für mich nicht in Frage. IBIS und Touchscreen sind Dinge die ich für meine Art der Fotografie nicht zwingend benötige. Bei über neunzig Prozent der Aufnahmen nutze ich den Kamerasucher, so dass ich auch mit der Akkulaufzeit nie Probleme hatte und das LCD Display fast immer ausgeschaltet ist. Da ich zudem noch eine X-T1 und X-E1 besitze, ist der neue Akku der X-T4 ebenfalls unnötig da Fuji damit die Schiene der Kompatibilität verlässt. Schlimm ist, das Fujifilm der neuen X-T4 kein Ladegerät mehr beifügt, das sollte im Preis von 1800 € doch durchaus möglich sein. Neue Filmsimulationen, so denke ich, bekomme ich beizeiten über die Software Capture One zur Verfügung gestellt. Ich find es bedauerlich das Fuji die Schlagzahl bei der Neuentwicklungen und Vermarktung Ihrer Kameraserien so stark erhöht.

    Positiv anzumerken ist, dass bei der X-T4 nach wie vor all ihre Bedien-Räder so geblieben sind wie bei der X-T1. Das nostalgische Design war sicher einer der Hauptbeweggründe vieler Fotografen sich überhaupt eine Fuji anzuschaffen. Möglichst weg von dem ganzen Elektronik Schnick – Schnack anderer Hersteller und Konzentration auf das wesentliche.
    Meine Frage an Sie wäre: ist das Touchscreen Display abschaltbar ? Ich vermute mal stark Ja.

    Um Kritik vorzubeugen : Ich bin 63 Lenze jung und als Ingenieur habe ich die Entwicklung der Computertechnologie vom Ursprung her mit begleitet. Meine Monitore früher waren noch bernsteinfarben und das WWW war zu Beginn noch schwarz/weiß. Mein ersten Kameras hatten noch einen Wahlhebel für Sonne / Bewölkt. Will heißen ich bin alles andere als ein Feind neuer Technologien. Aber Fotografie verstehe ich als Amateur und Laie halt anders und so bin ich auch mit älteren Kameras und deren Ergebnissen sehr zufrieden.

    Denn was ich noch lange nicht kann und woran ich noch den Rest meines Lebens feilen werde ist der Versuch gute Bilder zu machen. Man lernt im Leben niemals wirklich aus.Das aber ist auch nur meine persönliche Meinung. Jeder muss halt seinen eigenen Weg finden. Stets gutes Licht

    und mit freundlichen Grüßen aus dem Revier

    Klaus

    Auf diesen Kommentar antworten
  7. Lieber Herr Roskothen,
    auch von mir herzlichen Dank für Ihre informativen und gut recherchierten Beiträge. Seit vielen Jahren bin ich als alter Fotohase (66J.) mit Fujifilm Kameras unterwegs. Zur Zeit ist die XT-2 mein Arbeitstier und verhilft mir vor Ort und auf Reisen zu Bildern, die meinen nicht geringen Qualitäts-
    ansprüchen durchaus genügen. Die Fotos drucke ich auf einem Epson P800 teilweise bis zur A2 Größe aus. Selbst bei diesem ca. 40 x 60 cm großem Format bin ich von der Aufzeichnungsqualität dieser Kamera begeistert. Die Aufnahmen erfolgen ausschließlich in RAW, bearbeitet wird in Capture one.

    Die Markeinführung der XT-3 konnte mich nicht zum Kauf animieren, da mir die Unterschiede zur XT-2 zu gering erschienen. Anders nun die XT-4,
    deren noch schnellerer Autofocus für mich eine größere Trefferquote bei der Aufnahme meiner äußerst flinken und agilen Enkelinnen bedeuten könnte. Auch der IBIS ist für mich ein Anreiz, nun doch den Betrag zu investieren. Die gute alte XT-2 wird mich aber auf meinen Reisen weiterhin als Zeitgehäuse begleiten und damit das ständige wechseln der Festbrennweiten reduzieren. Vor allem in staubigen Umgebungen und an der Küste ist dies ein wichtiger
    Aspekt. Die Ergebnisse der verschiedenen Sensoren werden sich vermutlich kaum von einander unterscheiden lassen.

    Ich wünsche Ihnen für Ihre weiteren Veröffentlichungen viel Erfolg und freue mich schon auf neue Fakten und Meinungen.

    Grüße aus der Eifel

    Helmut

    Auf diesen Kommentar antworten

Ihre Meinung interessiert uns (keine Links bitte)

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.