Individueller Fotokurs - Besser fotografieren lernen

Die besten Fujifilm Objektive

Für die Fujifilm Systemkameras möchte ich noch die besten Fujifilm Objektive (XF) vorstellen. In meinem Beitrag geht es allerdings nicht um das Linienzählen, wie das auf anderen Webseiten zu finden ist, sondern um viel mehr Faktoren, die für ein berühmtes Objektiv wichtig sind:

Fujifilm X-T2 optionales Zubehör - Die besten Fujifilm Objektive

Fujifilm X-T2 optionales Zubehör – Copyright Foto: Fujifilm

Die besten Fujifilm Objektive

Welches sind die besten Fujinon Objektive für Fujifilm Systemkameras?

Die wichtigsten Fujifilm Systemkameras:

  • Fufifilm X-Pro2 (*)
  • X-T2 (*)
  • X-T3 (*)
  • X-H1 (*)
  • X-T1 (*)
  • X-T20 (*)
  • X-T10 (*)
  • X-E2S
  • X-A10
  • X-A3

(*) selbst getestet

Fujifilm Objektive - Fujinon

Welches also sind die besten Fujifilm Objektive? Ich habe eine Liste der Linsen erstellt, welche nach Zoom objektiven und Festbrennweiten sortiert ist. Hier meine persönlichen Favoriten, ohne dass ich Pixelzähler wäre. Wie also kommen meine subjektiven Eindrücke zustande? Durch monatelanges Fotografieren mit den Linsen. Das ist in meinen Augen sehr viel ehrlicher als jeder Testchart (den ich aber zudem auch für Sie im Hinterkopf berücksichtige):

  1. Dürfte ich nur ein XF-Objektiv auswählen, so wäre es vermutlich überraschenderweise nicht das XF18-55mm F2.8-4 R, sondern das XF 35 mm F1.4 R. Es ist ein sehr gutes Objektiv mit hervorragendem Freisteller**, exzellenter Bildqualität und Mikrokontrast. Das Bokeh gefällt mir sehr gut. Beispielbilder weiter unten.
  2. Dürfte ich zwei XF-Objektive auswählen, so wären es das XF10-24mm F4 R OIS und XF56mm F1.2 R. Ersteres nutze ich sehr häufig für die Architekturfotografie, die Landschaftsfotografie und besondere Effekte.Mit dem 56 mm Objektiv würde ich viele meiner Porträts und Naturfotos / Makrofotos aufnehmen. Dazu bedarf es noch eines Makrozwischenrings, den ich ebenfalls sehr empfehlen kann (weiter unten).
  3. Möchte ich drei Fujifilm XF-Objektive auszusuchen, dann wären es das 16mm F1.4 R WR, 35 mm F1.4 R und das XF56mm F1.2 R. Diese Dreifaltigkeit würde mir bei fast jeder Gelegenheit vollkommen ausreichen. In dieser Auswahl schwanke ich stark zwischen dem 56mm F1.2 und dem XF80mm F2.8 Makro. Letzteres ist für Makrofotografen eine fantastische Linse, die auch für Portraitfotos geeignet ist. Das 80mm Makro ist überdies das wohl schärfste Objektiv der XF-Serie.

Ich selbst halte die beiden XF18-55mm F2.8-4 RLM OIS und XF10-24mm F4 R OIS für exzellente Linsen, die ich selbst erwarb, testete und behielt. Ich werde sicherlich noch einige Fujifilm-Objektive testen und den Bericht prompt auf den neuesten Stand bringen. Weitere Erfahrungen finden Sie in dem Video unten. Hier die subjektive Liste der besten Fuji X-Serie Objektive mit Link zu Calumetphoto:

(*) selbst getestet

(1) hervorragende Auflösung für Makro und Portrait, schlechter AF bei wenig Licht

(**) Der sogenannte Freisteller / die Freistellung (Verb: freistellen) dient dazu, die Aufmerksamkeit des Bildbetrachters auf das Hauptmotiv zu lenken, es vom Vordergrund und Hintergrund freizustellen, es zu isolieren. Eine geringe Schärfentiefe hilft ein Objekt im Bild hervorzuheben. Dabei kann es sein, dass der Vordergrund unscharf ist, in jedem Fall sollte auch der Hintergrund unscharf sein. Für diesen Effekt benötigt man extrem lichtstarke Objektive mit großer Offenblende. Einige der oben gezeigten Fotos stellen genau diesen Freistellungseffekt dar.

Anmerkung: beim Klick auf den Link kommen Sie zum Objektiv bei der Firma Calumet, einem Händler unseres Vertrauens. Ich kaufe dort seit 2001 Teile meines Fotoequipments ein. Durch den Kauf erhalten wir ein paar Euro, die den Serverkosten der Webseite zu gute kommen, vielen Dank!

Makrozwischenring

Fujifilm Makro Zwischenring MCEX-11 und MCEX-16 - Makrofotos mit FujfilmEines meiner wichtigsten Utensilien zum Fotografieren mit den APS-C-Kameras sind die beiden Makrozwischenringe, die ich immer wieder für die Makrofotografie verwende. Sie werden zwischen die Kamera und das Objektiv gesetzt. Mit den Makro Zwischenringen ist es möglich ganz nah an kleine Dinge heranzugehen und hervorragende Makrobilder zu erstellen:

Fujinon XF50-140mm F2.8

Ich habe das 50-140mm Objektiv erst einmal von meiner eigenen Wunschliste gestrichen (bis ich das Geld aufbringen möchte), weil es dem Vergleich zu einem Canon EF 70-200 F2.8 oder F4 nicht ganz stand hält. Es ist zwar scharf, aber das Bokeh empfinde ich in manchen Fällen als unruhig. Ich kann mich persönlich noch nicht mit dem Preis der Linse anfreunden (mit Cashback-Aktion ist es besser zu ertragen). Das ist aber sehr subjektiv. Trotzdem wollte ich diese offenen Worte nachreichen, damit Sie ein ehrliches Bild erhalten. Ich halte heute das Fujinon XF 55-200mm für das Objektiv mit dem besseren Preis-Leistungsverhältnis und habe die Linse gekauft. Sie ist nicht nur für Amateure, sondern auch für Profis hervorragend geeignet, so finde ich. Allerdings ist das 50-140mm Telezoom schärfer als das 55-200mm.

Ich würde auch das XF100-400mm bevorzugen, obwohl es nicht die Offenblende wie das 50-140mm bietet. Das 100-400 ist knackscharf und ein hervorragendes Sport-, Action- und Wildlife-Objektiv mit besserer Reichweite. Ich habe es in diesem Testbericht bereits ausführlich vorgestellt.

Außerdem muss ich gestehen, dass ich seit meinem Markenwechsel von Canon zu Fujifilm wesentlich öfter zu Festbrennweiten greife als zu Zoomobjektiven. Letzteres hat sicherlich auch damit zu tun, dass ich gerne mit leichtem Gepäck auf Fototour gehe und sehr großen Wert auf kleine Schärfentiefe / Freisteller lege.

FUJINON XF50-140mm F2.8 R LM OIS WR - Bokeh

Test Fujinon XF 50-140mm F2.8 - unruhiges Bokeh

Technische Daten:

  • Brennweite: f = 50-140 mm (76-213 mm Kleinbildäquivalent)
  • Blende: F2.8 bis F22
  • Linsen:  23 Linsen in 11 Gruppen
  • Blickwinkel: 31.7° – 11.6°
  • Anzahl Blendenlamellen: 7
  • Gewicht: (ohne Deckel): ca. 995 g
  • Naheinstellgrenze: 100cm
  • Filterdurchmesser: 72mm

Legende der Fujinon Abkürzungen

XF = Diese Objektivreihe ist überwiegend aus Metall und hat größere Blendenöffnungen

R – Diese Fujinon Objektive besitzen einen Blendenring. Dieser Blendenring fehlt zum Beispiel an dem flachen XF27mm F2.8 (35mm KB-äquivalent). Beim Pancake wird die Blende über das vordere Einstellrad vorgenommen.

WR = Wheather Resist, dt. Wetterresistent

LM = Linear Motor für den Autofokus. Nicht zu vergleichen mit den Ultrasonic Motoren von Canon oder Nikon, jedoch sehr schnell und leise. Hierauf sollte man beim Objektivkauf achten!

OIS = Optical Image Stabilization ist das Fujfilm Bildstabilisierungs-System zum Ausgleichen von Zittern und Bewegungen. Das System sitzt wie bei Canon auch im Objektiv. Mit diesen Objektiven können Sie aus der Hand längere Belichtungszeiten fotografieren, als ohne OIS-Stabi.

Fujinon XF56mm F1.2 R

Ein jetzt schon legendäres Objektiv ist das Fujinon XF56mm F1.2 R. Mit einer Offenblende von F/1.2 übertrifft es alle Erwartungen der Portraitfotografen. Die umgerechnet rund 85mm (kleinbildäquivalent) sind genau richtig für Portraitfotos und andere Aufgaben. Mit der Offenblende lassen sich Personen, Gesichter und Objekte freistellen. Die Hintergrundunschärfe ist wunderschön und nicht zu vergleichen mit Zoomobjektiven, welche meist eine offenste Blende von F/2.8 oder F/4 bieten. Es ist eines der besten Fujifilm Objektive, welches ich persönlich auch gerne für Naturaufnahmen nutze. Kein anderes 85mm Objektiv von Canon, kann es mit der Qualität dieses Fujinons aufnehmen.

Technische Daten:

  • Brennweite: f = 56 mm (85 mm Kleinbildäquivalent)
  • Blende: F1.2 bis F16
  • Linsen:  11 Linsen in 8 Gruppen inkl. ED und asphärische Linsen
  • Blickwinkel: 28,5°
  • Anzahl Blendenlamellen: 7
  • Gewicht: (ohne Deckel): ca. 405 g
  • Naheinstellgrenze: 70cm
  • Filterdurchmesser:62mm

Tipp: Verwenden Sie mit dem XF 56mm auch noch einen Makrozwischenring, dann lassen sich sehr schöne Makrofotos erstellen!

Fujifilm Objektive - Fujinon

Hier ein paar Testfotos des wunderschönen 56mm Objektivs:

Fujinon XF 35mm / F1.4 R

Nachdem ich von dem 56mm F1.2 so begeistert bin, darf ich das Fujinon XF 35 mm F1.4 nicht außen vor lassen. Ich fotografiere inzwischen die meisten Bilder mit diesem 35 mm Objektiv, welches umgerechnet etwa 52,5 mm kleinbildäquivalenter Brennweite entspricht. Damit ist es nicht ganz in die berühmte Reihe der 50mm-Normalobjektive einzuordnen. Bei Fujifilm APS-C-Sensoren entsprächen 28mm einer Normalbrennweite und nicht 35mm.

Das von 35mm-Fujinon nicht nur eines der besten Fujifilm Objektive, es ist auch mein Lieblingsobjektiv, welches ich fast immer mitnehme. Es eignet sich für fast alle Zwecke: Naturfotografie, Landschaftsfotografie, Architekturfotografie, Porträts, Ganzkörperporträts, Gruppenfotos, Straßenfotografie und viele weitere Fotogenre. Vor allem ist es gestochen scharf und bietet auch auf einige Meter Distanz noch die Möglichkeit freizustellen*. Auch das Bokeh der Linse ist überragend. Hier einige Beispielfotos, die genau diese Genre und beschriebenen Eigenschaften berücksichtigen:

Technische Daten der Linse:

  • Brennweite: f = 35 mm (53 mm Kleinbildäquivalent)
  • Blende: F1.4 bis F16
  • Linsen:  8 Linsen in 6 Gruppen inkl. asphärische Linse(n)
  • Blickwinkel: 44.2°
  • Anzahl Blendenlamellen: 7
  • Gewicht: (ohne Deckel): ca. 187 g
  • Naheinstellgrenze: 28cm
  • Filterdurchmesser: 52mm

XF80mm F2.8 R LM OIS WR Macro

Das 80mm F2.8 Makroobjektiv ist eines der schärfsten Objektive, die es überhaupt gibt. Es hat ein wunderschönes Katzenaugen Bokeh, welches ausgewogen weich ist. Die Naheinstelltgrenze von 25 cm lässt noch genügend Licht auf das Motiv fallen. Sprich: Man kann noch einen Abstand zum Motiv einhalten, der das Motiv genügend ausleuchtet. Der Abstand hilft dem Fotografen auch beim Einhalten der Fluchtdistanz einiger Tiere.

Das Makroobjektiv hat einen Abbildungsmaßstab von 1:1 und bietet eine sehr schnelle Fokussierung. Der Bereich der Fokussierung kann mit Hilfe eines Schalters zwischen 25-50cm oder 50cm und Unendlich begrenzt werden, was die Fokussierung in diesem Bereich deutlich erleichtert.

Ganz prima funktioniert in meinem Test auch der Bildstabilisator. Der OIS genannte Bildstabilisator besitzt einen eigenen Schalter. Der manuelle Fokussierungsring hat genügend Widerstand und lässt sich genau einstellen. Der Blendenring läuft dagegen relativ leicht. Dieses Makroobjektiv ist ein Traumobjektiv für alle Makrofans und Produktfotografen! Wie man an den Beispielfotos erkennen kann, lassen sich auch wunderschöne Porträts damit belichten:

Technische Daten der Linse:

  • Brennweite: f = 80 mm (122 mm Kleinbildäquivalent)
  • Blende: F2.8 bis F22
  • Linsen:  16 Elemente in 12 Gruppen (enthält 1 asphärische Linse, 3 Super ED-Linsen und 1 ED-Linse)
  • Blickwinkel: 20.1°
  • Anzahl Blendenlamellen: 9
  • Gewicht: (ohne Deckel): ca. 750g
  • Naheinstellgrenze: 25cm
  • Filterdurchmesser: 62mm

Video die besten Fuji X-Objektive

Bitte sagen Sie mir unten im Kommentar, was Sie von dem Artikel halten. Ergänzen Sie den Artikel Ihre Meinung, Ihre Ansicht, Ihr Know-how bitte konstruktiv. Es folgen weitere Testfotos und Details zu Objektiven und Kameras in separaten Artikeln. Dieser Artikel wird ständig überarbeitet, es lohnt sich immer wieder hinein zu sehen. Vielen Dank!

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Fototrainer Peter Roskothen ist Fotograf und Fotojournalist

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Ich biete Ihnen als Einsteiger, Fotoamateur und Fotograf einen Fujifilm-Fotokurs an, der individuell oder höchstens mit zwei Teilnehmern (Freunde, Verwandte auf gleichem Level) zu Ihrem Lieblingstermin stattfindet. Sie erlernen auf Wunsch die Basis der Fotografie, aber auch alle Details und Einstellungstipps zur X-T2 oder X-T1, X-Pro2, X-Pro1, X-T10, X-T20, …

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Individueller Fujifilm Fotokurs

© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Die besten Fujifilm Objektive (Fujinon XF)

Autor: Peter Roskothen

Ich, Peter Roskothen bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer Fotokurse sowie Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Fotoamateure und ambitionierte Fotografen. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter Peter Roskothen Fotokunst & Design.

14 Kommentare

  1. Sehr objektive Beiträge über Fuji. Genau diese Erkenntnisse kann ich bestätigen, seit dem ich neben der canon 5dmark 4 auch die Fuji x-pro 2 besitze.

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  2. Kurz vor einem Spontankauf des Fuji-Systems – XT2 – stehend :) fand ich diese Seite. Das Objektiv XF56 1.2 würde mich interessieren, da es sich für die Portraitfotografie hervorragend zu eignen scheint. Ich vermisse jedoch image samples mit eben Portraits. Warum finde ich an dieser Stelle nur ein paar Blümchen? Wäre es möglich da etwas nachzureichen?
    Beste Grüße

    Auf diesen Kommentar antworten
  3. Guten Tag Herr Roskothen,

    da Sie um Meinungen gebeten haben: Ich denke dass nicht oft genug betont werden kann, dass nicht nur die Brennweite, sondern auch Offenblende und ISO (dies ins Quadrat) mit dem Cropfaktor umgerechnet werden müssen.

    XF 56mm F/1.2 ist ca. 84mm F/1,8 usw.

    Insofern sind viele Vergleiche, die z.B. zwischen Fuji-XF-Linsen und Canon EF Linsen gezogen werden, ungültig und irreführend.

    Diese Aufklärung fehlt mir in Ihrem Artikel.

    Mit besten Grüßen

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    • Kommentare wie diesen im Jahr 2017 noch lesen zu müssen, ist ein schlechter Witz. Wirklich jeder, der die in den letzten Jahren ebenso emotional geführte wie unsinnige Diskussion um Vollformat versus APS-C mitbekommen hat, sollte wissen: Ein Fujinon 1,2/56 mm entspricht beim Bildwinkel in etwa dem eines 85-mm-Objektiv im Vollformat. Weil aufgrund des kleineren Sensors bei APS-C jedoch die Schärfentiefe von Haus aus größer ist als im Vollformat, entspricht bei Offenblende die Schärfentiefe des 1,2/56 mm bei APS-C ungefähr der eines 1,8/85 mm im Vollformat. Fakt ist jedoch auch, dass Blende 1:1,2 – egal, in welchem Format – IMMER 1:1,2 bleibt, bei der Aufnahme in puncto Freihandtauglichkeit also einen handfesten Vorteil gegenüber 1:1,8 bringt! Und da will ich gar nicht betonen, was der fehlende Spiegelschlag zusammen mit dem elektronischen Verschluss einer spiegellosen Systemkamera in der Praxis ZUSÄTZLICH an Verwacklungsfreiheit bringt im Vergleich zu einer Vollformat-DSLR.
      An dem von Ihnen bekrittelten Vergleich ist deshalb gar nichts „ungültig“ oder „irreführend“. Er bestätigt lediglich das, was im Internet tausendfach zu finden ist, und was ebenso richtig ist wie dieser Versuch hier.
      BTW, unscharf ist unscharf! Bei einer fehlerhaften Fokussierung ist die Brennweite ebenso egal wie die ISO-Zahl oder sostwas im Quadrat.

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      • Danke Frank, so sehe ich das auch. Ganz von dem fehlenden Backfokus / Frontfokus einer SLR abgesehen, von der ich hier gar nicht gesprochen habe. Interessant dürfte daher auch dieser Beitrag von mir sein:
        https://www.fotowissen.eu/offenblende-vergleich-spiegelreflex-spiegellose-systemkamera/
        Der Fairness halber ein kleiner Vergleich der Schärfentiefe bei einem Abstand von 5 Metern (Modelshooting):

        Canon EOS 5D Mark IV, EF 85mm f/1.8 USM, Systemblitz 600 EX RT (Gesamtwert etwa EUR 5.000,-), die SLR sollte laut APP etwa 36,5 cm Schärfentiefe liefern
        Fujifilm X-T2, FUJINON XF56mm F1.2 R, Metz M400 Systemblitz (Gesamtwert etwa EUR 3.000,-), die Spiegellose sollte laut App etwa 40 cm Schärfentiefe liefern

  4. Ich vermisse einen Kommentar zur Linse 16-55. Ich hatte die mit der XT20 gekaufte 18-55, war sicher auch in Ordnung, obwohl ich auch das Glas 10-24 habe, war im letzten Bildungsurlaub nur das 16-55 drauf, ist zwar ein schwerer Knochen, aber völlig ausreichend und super.

    Mit freundlichen Grüßen

    Achim Maas

    Auf diesen Kommentar antworten
  5. @Achim Maas – das 16-55 soll sehr gut sein, ich habe aber keine eigenen Erfahrungen damit.

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  6. Das 16-55/2.8 ist ein sehr gutes Glas, hat aber wie das 50-140/2.8 ein sehr unruiges Bokeh. Unproblematisch im Studio aber kritisch im Outdoor-Bereich.

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  7. Sehr geehrter Herr Roskothen,
    mit großem Interesse und mit großer Freude habe ich Ihre Beiträge im Internet zum Fuji-X-System gelesen. Ihre ansteckende Begeisterung für Fuji hat letztendlich mit dazu beigetragen, dass ich parallel zu meiner umfangreichen Nikon-Vollformat-Ausrüstung ebenfalls in das Fuji-X-System eingestiegen bin. Ende des letzten Jahres habe ich mir eine X-T20 im Kit mit dem 18-55 mm f2.8-4 gekauft. Dieses Objektiv haben Sie ja in Ihrem Beitrag vom 27. April 2017 sehr empfohlen. Leider lieferte mein Objektiv vor allem im Weitwinkelbereich sowohl beim Fokussieren auf nahe als auch ferne Objekte linksseitig deutlich sichtbar und störend unscharfe Bilder. Ich habe Kamera und Objektiv zusammen über meinen Fotohändler zu Fuji einschicken lassen und knapp 4 (!) Wochen nach Einschicken alles unverändert mit dem spärlichen Kommentar „Arbeitet nach Spezifikationen“ zurück bekommen. Erst als ich meinem Händler dann Druck gemacht habe, hat er mir das Objektiv gegen seinen Aussteller ausgetauscht. Dieses zweite Objektiv ist nun im Weitwinkelbereich tadellos, dafür sind die Fotos im Telebereich rechtsseitig beim Fokussieren auf ferne Objekte unscharf und erst beim Abblenden um 3 Blenden auf Blende 11 lassen sich akzeptable Ergebnisse erzielen. Unter http://www.photozone.de wird dieses Objektiv grundsätzlich sehr gut bewertet, allerdings ist hier beschrieben, dass 2 von 5 getesteten Exemplaren dezentriert waren. Auch auffallend viele andere Nutzer beschreiben dieses Problem im Internet. Zweifellos sind die Kameras und Objektive von Fuji äußerst hochwertig konzipiert und machen beim Handling viel Spaß, allerdings habe ich den Eindruck, dass die Massenproduktion in China und auf den Philippinen leider spürbare Qualitätseinbußen mit sich bringt. Und die Strategie des Fuji-Kundenservice scheint zu sein, die Probleme eher zu leugnen als zu beheben. Schade, das hat Nikon mit der D600 auch gemacht und das Ergebnis ist ja allgemein bekannt. Was sind denn Ihre aktuellen Erfahrungen mit der Fuji-(Kit-)Qualität? Sie geben doch Fuji-Fotokurse und bekommen sicherlich massenweise Kameras und Objektive zu sehen und ich gehe davon aus, dass mindestens 2 von 3 Kunden das 18-55 mit dabei haben. Ich zumindest bin ein wenig enttäuscht zumal ich auch noch eine Samsung NX300M ebenfalls mit einem 18-55mm-Objektiv besitze, das zwar nicht so lichtstark und haptisch hochwertig ist, dafür ist das Objektiv schärfer und symmetrischer und Kamera und Objektiv haben mit 400€ neu vor 3 Jahren nur 1/3 der X-T20 mit dem 18-55mm Fujinon gekostet.
    Über eine kurze Rückmeldung von Ihnen würde ich mich sehr freuen.

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  8. In China zu fertigen hat noch jedem Hersteller den guten Namen kaputt gemacht. Das sollte Fujifilm unbedingt sein lassen. Ich würde mir das Exemplar sofort von Fujifilm ersetzen lassen.

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  9. Ganz herzlichen Dank für diese sehr ausführliche Beschreibung . Habe zur zeit die Fuji X-m1 und die X-T10 mit XC Objektiven. Die T3 reizt natürlich.
    Gruß aus dem Emsland.

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  10. Hallo Peter Roskothen,
    der Kauf der XT3 steht an. Ihr Test-Bericht ist sehr ausführlich und bekräftigt mein Vorhaben. Danke. Das 18-55er Zoom kommt in den Kommentaren nicht ganz so positiv rüber, und denke über Festbrennweiten nach. Ich habe noch ein Lumix Vario 14-140. Würde ich gerne versuchsweise mit einsetzen. Zu welchem Adapter würden Sie raten? Werden auch die Fuji-Objektive in China gefertigt?
    Mit freundlichen Grüßen
    Benedict

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