Individueller Fotokurs - Besser fotografieren lernen

Die besten Fujifilm Objektive

Artikel ursprünglich verfasst am 18. September 2019

Für die Fujifilm-Systemkameras möchte ich die besten getesteten Fujifilm-Objektive (XF – Fujinon-XF-Objektive) vorstellen. In diesem Beitrag geht es allerdings nicht um das Linienzählen oder Pixel-Peeping, wie das auf anderen Webseiten zu finden ist, sondern um viel mehr Faktoren, wie zum Beispiel Langzeittests, die für ein berühmtes Fuji-Objektiv wichtig sind. Die besten Fujinon-Objektive im Test mit Fazit:

Fujifilm X-T2 optionales Zubehör - Die besten Fujifilm Objektive

Fujifilm optionales Zubehör – ein älteres Bild, inzwischen sind viele Fujinon Objektive hinzugekommen – Copyright Foto: Fujifilm

Dieser Artikel zu den besten Fujifilm-Objektiven wurde ursprünglich im April 2017 erstellt, immer wieder für Sie aktualisiert und zuletzt im September 2019 ergänzt.

Wenn Sie die besten Fujifilm Objektive kaufen möchten, dann ist dieser Artikel goldrichtig für Sie. Hier sparen Sie viel Geld mit den richtigen Tipps!

Wenn ich nur ein Fuji-Objektiv wählen dürfte, dann wäre es überraschender Weise das XF35mm F/1.4

Das XF80mm F/2.8 Makro ist das schärfste Fuji-Objektiv überhaupt

Einen Artikel über Fujifilm Kameras finden Sie hier >>

Die besten Fujifilm-Objektive

Welches sind die besten Fujinon XF Objektive für Fujifilm Systemkameras?

Die wichtigsten Fujifilm Systemkameras in einer Übersicht:

(*) selbst getestet

Fujifilm Objektive - Fujinon XF56mm F/1.2 ist eines der besten Fuji Objektive

Eines der besten Fuji-Objektive ist das XF 56mm

Welches also sind die besten Fujifilm-Objektive (Fujinon-XF-Objektive)? Ich habe eine Liste der Linsen erstellt, welche nach Zoom-Objektiven und Festbrennweiten sortiert ist. Hier meine persönlichen Favoriten, ohne dass ich Pixelzähler wäre.

Wie kommen meine subjektiven Eindrücke zustande? Durch jahrelanges Fotografieren mit den Fuji-Objektiv(en). Das ist in meinen Augen sehr viel ehrlicher, als jeder Testchart (den ich aber zudem auch für Sie im Testbericht berücksichtige). Hier mal meine Gedanken, wenn ich ein Fuji-Objektiv, zwei oder drei Fuji-Objektive mitnehmen dürfte:

  1. Dürfte ich nur eines der Fujinon-XF-Objektive auswählen, so wäre es vermutlich überraschenderweise nicht das XF18-55mm F2.8-4 R, sondern das XF 35 mm F1.4 R. Es ist ein sehr gutes Objektiv mit hervorragendem Freisteller**, exzellenter Bildqualität und Mikrokontrast. Das Bokeh gefällt mir sehr gut. Beispielbilder und Test des 35mm F1.4 R finden Sie weiter unten. Das 35mm F/1.4 gilt als das Nifty-Fifty-Fuji-Objektiv. Zu deutsch: Das Normalobjektiv für die APS-C-Kameras des japanischen Herstellers. Mehr zu dieser Linse weiter unten im Testbericht.
  2. Dürfte ich zwei Fujifilm-XF-Objektive auswählen, so wären es das XF10-24mm F4 R OIS und XF56mm F1.2 R. Ersteres nutze ich sehr häufig für die Architekturfotografie, die Landschaftsfotografie, die Naturfotografie und besondere Effekte. Mit dem 56 mm-Fuji-Objektiv würde ich viele meiner Porträts und Naturfotos / Makrofotos aufnehmen. Dazu bedarf es noch eines Makrozwischenrings wie dem MCEX 11, den ich ebenfalls sehr empfehlen kann (weiter unten).
  3. Möchte ich drei beste Fujifilm-Objektive auszusuchen, dann wären es das 16mm F1.4 R WR, 35 mm F1.4 R und das XF56mm F1.2 R. Diese Dreifaltigkeit würde mir bei fast jeder Foto-Gelegenheit vollkommen ausreichen. In dieser Auswahl schwanke ich stark zwischen dem 56mm F1.2 und dem XF80mm F2.8 Makro oder dem Zeiss Touit 2.8/50mm. Das Fujinon 80mm ist für Makrofotografen eine fantastische Linse, die sich auch für Portraitfotos eignet. Das 80mm Makro ist überdies das wohl schärfste Objektiv der XF-Serie und bedient sowohl die Makrofotografie, wie auch die Portraitfotografie.
    Alternativ könnten Sie auch das 50mm Zeiss Makroobjektiv wählen, welches sehr leicht, scharf und versatil im Gebrauch ist.

Die Auswahl der besteb Fujifilm-Objektive ist subjektiv. Ich schätze inzwischen nach rund 50 Jahren Fotografie die Festbrennweiten wieder. Wenn Sie aber zum Beispiel drei Zoomobjektive vorziehen, so vielleicht das XF8-16mm F/2.8, das XF16-55mm F/2.8 und das XF50-140mm F/2.8. Auch eines sehr gute Wahl!

Ich selbst halte die beiden XF18-55mm F2.8-4 RLM OIS und XF10-24mm F4 R OIS für exzellente Linsen, die ich selbst erwarb, testete und behielt. Ich werde sicherlich noch einige Fujifilm-Objektive testen und den Bericht prompt auf den neuesten Stand bringen. Weitere Erfahrungen finden Sie in den Videos unten. Hier die *fotowissen-Liste der besten Fuji-Objektive mit Link zu Calumetphoto:

(*) selbst getestet

(**) Der sogenannte Freisteller / die Freistellung (Verb: freistellen) dient dazu, die Aufmerksamkeit des Bildbetrachters auf das Hauptmotiv zu lenken, es vom Vordergrund und Hintergrund freizustellen, es zu isolieren. Eine geringe Schärfentiefe hilft, ein Objekt im Bild hervorzuheben. Dabei kann es sein, dass der Vordergrund unscharf ist, in jedem Fall sollte auch der Hintergrund unscharf sein. Für diesen Effekt benötigen Sie extrem lichtstarke Objektive mit großer Offenblende. Einige der oben gezeigten Fotos stellen genau diesen Freistellungseffekt dar.

(1) hervorragende Auflösung für Makro und Portrait, schlechter AF bei wenig Licht

(2) Dieses Zoom-Objektiv mit Brennweite 16-80mm erhält von *fotowissen die Note 2-3, da es zum Verreisen geeignet ist. Bitte prüfen Sie sofort nach dem Erwerb die Bildqualität, da sich einige Fotografen über Randunschärfen ärgern.

Legende der Fujinon Abkürzungen (alle Fujifilm-Objektive)

XF = Diese Objektivreihe ist überwiegend aus Metall und hat größere Blendenöffnungen

R = Diese Fujinon Objektive besitzen einen Blendenring. Dieser Blendenring fehlt zum Beispiel an dem flachen XF27mm F2.8 (35mm KB-äquivalent). Beim Pancake wird die Blende über das vordere Einstellrad vorgenommen.

WR = Wheather Resist, (dt. Wetterresistent), Staubgeschützt und Spritzwassergeschützt

LM = Linear Motor für den Autofokus. Nicht zu vergleichen mit den Ultrasonic Motoren von Canon oder Nikon, jedoch sehr schnell und leise. Hierauf sollten Sie beim Objektivkauf achten!

OIS = Optical Image Stabilization ist das Fujfilm Bildstabilisierungs-System zum Ausgleichen von Zittern und Bewegungen. Das System sitzt wie bei Canon auch im Objektiv. Mit diesen Objektiven können Sie aus der Hand längere Belichtungszeiten fotografieren, als ohne OIS-Stabi.

Anmerkung: beim Klick auf den Link kommen Sie zum Objektiv bei der Firma Calumet, einem Händler unseres Vertrauens. Ich kaufe dort seit 2001 Teile meines Fotoequipments ein. Durch den Kauf erhalten wir ein paar Euro, die den Serverkosten der Webseite zu gute kommen, vielen Dank!

Makrozwischenring

Fujifilm Makro Zwischenring MCEX-11 und MCEX-16 - Makrofotos mit FujfilmEines meiner wichtigsten Utensilien zum Fotografieren mit den APS-C-Kameras sind die beiden Makrozwischenringe, die ich immer wieder für die Makrofotografie mit Fuji-Objektiven verwende. Sie werden zwischen die Kamera und das Objektiv gesetzt. Mit den Makro Zwischenringen ist es möglich ganz nah an kleine Dinge heranzugehen und hervorragende Makrobilder zu erstellen. Der Vorteil gegenüber einem Makroobjektiv ist das geringe Gewicht. Auf diese Art können Sie im Urlaub zum Beispiel mit einem 10-24mm und einem 35mm f/1.4 losziehen und trotzdem mit dem 35mm Makrobilder belichten:

Zeiss Touit 1.8/50mm Makroobjektiv für Fujifilm

Das Zeiss Touit 1.8/50mm Makroobjektiv ist zwar kein Fujifilm XF-Objektiv, welches von Fuji gebaut wird, jedoch unterstützt das japanische Unternehmen diese Linse. Das bedeutet, dieses Makroobjektiv passt hervorragend auf die X-System-Kameras. Wir haben das 50mm Makro getestet.

Hier der große Testbericht Zeiss 50mm >>


Die besten Fujinon XF-Objektive einzeln getestet

Test Fujifilm XF16mm F/1.4 R WR

Das Weitwinkelobjektiv XF16mm F/1.4 mit der kleinbildäquivalenten Brennweite von 24mm und KB-vergleichbaren Anfangs-Schärfentiefe F/2 zeigt beim Test alle Qualitäten des öffentlich völlig unterschätzten Kameraherstellers und Objektivherstellers Fujifilm. Das Unternehmen legt großen Wert auf ausgezeichnete Bildqualität und Verarbeitung. In andere Worten richtet sich die Linse an die / den ambitionierten FotoamateurIn und FotografIn, welche großen Wert auf das Preis-/Leistungsverhältnis ihrer Ausrüstung und Bilder legen. Mit der Offenblende gelingen Bilder mit ausgezeichnetem Bokeh und einzigartiger Anmutung. Wer sich von Smartphone-Instagramern unterscheiden möchte, der ist mit Offenblenden wie F/1.4 sowieso weit vorne. Zwar hört sich eine F/1.4 mit umgerechneter kleinbildäquivalenter anfänglicher Schärfentiefe F/2 nicht nach viel an. Dennoch bleibt die Lichtstärke, welche nicht mit dem Cropfaktor von x1.5 umgerechnet werden muss und uns auch bei wenig Licht besondere Fotografien erlaubt…. Großen Testbericht weiterlesen >>

Technische Daten XF16mm F/1.4 R WR:

  • Brennweite: f = 16 mm (24 mm keinbildäquivalent)
  • Blende: F1.4 bis F16 (Offenblende = F2 kleinbildäquivalente Schärfentiefe)
  • Linsen:  13 Linsen in 11 Gruppen
  • Blickwinkel: 83.2°
  • Anzahl Blendenlamellen: 9
  • Gewicht: (ohne Deckel): ca. 375 g
  • Naheinstellgrenze: 15cm
  • Filterdurchmesser: 67mm

Fujinon XF50-140mm F2.8

Ich habe das 50-140mm Fuji-Objektiv erst einmal von meiner eigenen Wunschliste gestrichen, weil es dem Vergleich zu einem Canon EF 70-200 F2.8 oder F4 nicht ganz stand hält. Es ist zwar scharf, aber das Bokeh empfinde ich in manchen Fällen als unruhig. Ich kann mich persönlich noch nicht mit dem Preis der Linse anfreunden (mit Cashback-Aktion ist es besser zu ertragen). Das ist aber sehr subjektiv. Trotzdem wollte ich diese offenen Worte schreiben, damit Sie ein ehrliches Bild erhalten. Ich halte heute das XF 55-200mm für das Objektiv mit dem besseren Preis-Leistungsverhältnis und habe die Linse gekauft. Sie ist nicht nur für Amateure, sondern auch für Profis hervorragend geeignet, so finde ich. Allerdings ist das 50-140mm Telezoom schärfer als das 55-200mm.

Ich bevorzuge auch das Fujinon XF100-400mm, obwohl es nicht die Offenblende wie das 50-140mm bietet. Das 100-400 ist knackscharf und ein hervorragendes Sport-, Action- und Wildlife-Objektiv mit besserer Reichweite. Ich habe es in diesem Testbericht bereits ausführlich vorgestellt.

Außerdem muss ich gestehen, dass ich seit meinem Markenwechsel von Canon zu Fujifilm wesentlich öfter zu Festbrennweiten greife als zu Zoomobjektiven. Letzteres hat sicherlich auch damit zu tun, dass ich gerne mit leichtem Gepäck auf Fototour gehe und sehr großen Wert auf kleine Schärfentiefe / Freisteller mit großer Anfangsblende lege.

FUJINON XF50-140mm F2.8 R LM OIS WR - Bokeh

Test Fujinon XF 50-140mm F2.8 - unruhiges Bokeh

FUJINON XF50-140mm F2.8 R LM OIS WR

FUJINON XF50-140mm F2.8

Technische Daten:

  • Brennweite: f = 50-140 mm (76-213 mm kleinbildäquivalent)
  • Blende: F2.8 bis F22 (Offenblende = F4 kleinbildäquivalente Schärfentiefe)
  • Linsen:  23 Linsen in 11 Gruppen
  • Blickwinkel: 31.7° – 11.6°
  • Anzahl Blendenlamellen: 7
  • Gewicht: (ohne Deckel): ca. 995 g
  • Naheinstellgrenze: 100cm
  • Filterdurchmesser: 72mm

Fazit Test Fujinon XF50-140mm F2.8

Das Fujinon XF50-140mm F2.8 ist eine sehr gute Reportage-Linse, die eine schöne Tiefenunschärfe erstellen kann. Manchmal wirkt das Bokeh unruhig, aber das ist Geschmacksache (siehe Beispielfoto). Das Linsensystem ist sehr wertvoll verarbeitet und extrem scharf. Wer Zoomobjektive mit großer Offenblende mag und sich mit dem Preis anfreunden kann, der kommt hier auf seine Kosten.


Fujinon XF56mm F1.2 R

Ein jetzt schon legendäres Objektiv ist das Fujinon XF56mm F1.2 R. Mit einer Offenblende von F/1.2 übertrifft es alle Erwartungen der Portraitfotografen. Die umgerechnet rund 85mm (kleinbildäquivalent) sind genau richtig für Portraitfotos und andere Aufgaben. Mit der Offenblende lassen sich Personen, Gesichter und Objekte freistellen. Die Hintergrundunschärfe ist wunderschön und nicht zu vergleichen mit Zoomobjektiven, welche meist eine offenste Blende von F/2.8 oder F/4 bieten. Es ist eines der besten Fujifilm Objektive, welches ich persönlich auch gerne für Naturaufnahmen nutze. Kein anderes 85mm Objektiv von Canon, kann es mit der Qualität dieses Fujinons aufnehmen.

Fujifilm Objektive - Fujinon

Technische Daten:

  • Brennweite: f = 56 mm (85 mm kleinbildäquivalent)
  • Blende: F1.2 bis F16 (Offenblende = F1.8 kleinbildäquivalente Schärfentiefe)
  • Linsen:  11 Linsen in 8 Gruppen inkl. ED und asphärische Linsen
  • Blickwinkel: 28,5°
  • Anzahl Blendenlamellen: 7
  • Gewicht: (ohne Deckel): ca. 405 g
  • Naheinstellgrenze: 70cm
  • Filterdurchmesser:62mm

Tipp: Verwenden Sie mit dem XF 56mm auch noch einen Makrozwischenring, dann lassen sich sehr schöne Makrofotos erstellen!

Fazit Test Fujinon XF56mm F1.2 R

Die Linse eignet sich für Protraitfotografen oder für Aufnahmen bei schlechten Lichtbedingungen. Fotografen können mit dem XF56mm nicht viele Genre fotografieren, dafür ist die Brennweite zu eingeschränkt. Es eignet sich besonders für Portraits, Mode, leichte Teleaufnahmen und mit dem Makrozwischenring auch für Makrobilder. Ob einem der Preis die Anschaffung wert ist, muss jeder selbst entscheiden. Wenn Sie zweifeln, überlegen Sie sich alternativ die Anschaffung des 35mm F1.4. Das Bokeh ist eines der schönsten im Sortiment der Fujinon XF-Objektive. Ich persönlich nutze das 56er extrem selten, dann aber mit Begeisterung.

Hier ein paar Testfotos des wunderschönen 56mm Objektivs:


Fujinon XF 35mm F1.4 R

Nachdem ich von dem 56mm F1.2 Objektiv so begeistert bin, darf ich das Fujinon XF 35 mm F1.4 Objektiv nicht außen vor lassen. Ich fotografiere inzwischen die meisten Bilder mit diesem 35 mm Objektiv, welches umgerechnet etwa 52,5 mm kleinbildäquivalenter Brennweite entspricht. Damit ist es in der berühmten Reihe der 50mm-Normalobjektive einzuordnen (engl.: Nifty Fifty), aber eigentlich ein bisschen zu lang. Bei Fujifilm APS-C-Sensoren entsprächen 28mm einer Normalbrennweite und nicht 35mm.

Das Fujinon 35mm ist nicht nur eines der besten Fujifilm Objektive, es ist auch mein Lieblingsobjektiv, welches ich fast immer mitnehme. Es eignet sich für fast alle Zwecke: Naturfotografie, Landschaftsfotografie, Architekturfotografie, Porträts, Ganzkörperporträts, Gruppenfotos, Straßenfotografie und viele weitere Fotogenre. Vor allem ist es leicht abgeblendet gestochen scharf und bietet auch auf einige Meter Distanz noch die Möglichkeit freizustellen*. Auch das Bokeh der Linse ist überragend. Hier einige Beispielfotos, die genau diese Genre und beschriebenen Eigenschaften berücksichtigen:

Technische Daten der Linse:

  • Brennweite: f = 35 mm (53 mm kleinbildäquivalent)
  • Blende: F1.4 bis F16 (Offenblende = F2 kleinbildäquivalente Schärfentiefe)
  • Linsen:  8 Linsen in 6 Gruppen inkl. asphärische Linse(n)
  • Blickwinkel: 44.2°
  • Anzahl Blendenlamellen: 7
  • Gewicht: (ohne Deckel): ca. 187 g
  • Naheinstellgrenze: 28cm
  • Filterdurchmesser: 52mm

Info: Wenn Sie den Autofokus des XF35mm F1.4 für langsam halten, dann testen Sie diese Linse einmal mit einer Kamera neuester Generation mit Firmware Update. Sie werden sehen, der Autofokus ist schnell.

Fazit Test Fujinon XF 35mm / F1.4 R

Das XF35mm ist ein Objektiv zum Verlieben. Besonders im Offenblendenbereich von F1.4, F1.8, F2 spielt das 35mm viele andere Linsen an die Wand. Es eignet sich sowohl für Naturaufnahmen, Portraits, Straßenfotografie, Reportage, Hochzeitsfotografie, als auch für andere Genre die auch mal mit wenig Licht fotografiert werden. Bevor Sie das nur wenig günstigere XF35mm F/2 R WR anschaffen, überzeugen Sie sich von der exzellenten Offenblende dieser Linse. Mein Geheimtipp unter den Fujifilm Objektiven!


XF80mm F2.8 R LM OIS WR Macro

Das 80mm F2.8 Makroobjektiv ist eines der schärfsten Objektive, die es überhaupt gibt. Nach meinem Test ist es auch eines der schärfsten Fujifilm-XF-Objektive. Es hat ein wunderschönes Katzenaugen Bokeh, welches ausgewogen weich ist. Die Naheinstellgrenze von 25 cm lässt noch genügend Licht auf das Motiv fallen. Sprich: Sie können noch einen Abstand zum Motiv einhalten, der das Motiv genügend ausleuchtet (Tipp: Streiflichtblende abnehmen). Der Abstand hilft Fotografen auch beim Einhalten der Fluchtdistanz einiger Tiere.

Das Makroobjektiv hat einen Abbildungsmaßstab von 1:1 und bietet eine sehr schnelle Fokussierung. Der Bereich der Fokussierung kann mit Hilfe eines Schalters zwischen 25-50cm oder 50cm und Unendlich begrenzt werden, was die Fokussierung in diesen Bereichen deutlich beschleunigt.

Hinweis: Makroobjektive haben auf Grund der kleinen Naheinstellgrenze einen großen Schärfebereich. Der Autofokus-Motor muss demnach große Wege bewältigen, daher fokussieren diese Nahobjektive gefühlt etwas langsamer. Dieses 80mm Makro ist allerdings sehr schnell im Vergleich zu anderen Marken.

Ganz prima funktioniert in meinem Test auch der Bildstabilisator. Der OIS genannte Bildstabilisator besitzt einen eigenen Schalter. Der manuelle Fokussierungsring hat genügend Widerstand und lässt sich genau einstellen. Der Blendenring läuft dagegen relativ leicht. Dieses Makroobjektiv ist ein Traumobjektiv für alle Makrofans und Produktfotografen! Wie Sie an den Beispielfotos erkennen, lassen sich auch wunderschöne Porträts damit belichten:

Technische Daten der Linse:

  • Brennweite: f = 80 mm (122 mm kleinbildäquivalent)
  • Blende: F2.8 bis F22 (Offenblende = F4 kleinbildäquivalente Schärfentiefe)
  • Linsen:  16 Elemente in 12 Gruppen (enthält 1 asphärische Linse, 3 Super ED-Linsen und 1 ED-Linse)
  • Blickwinkel: 20.1°
  • Anzahl Blendenlamellen: 9
  • Gewicht: (ohne Deckel): ca. 750g
  • Naheinstellgrenze: 25cm
  • Filterdurchmesser: 62mm

Hinweis: Alternativ schauen Sie sich den Test des Zeiss Touit 2.8/50mm Makroobjektivs an >>. Dieses Objektiv ist leichter und etwas preiswerter, verzichtet dafür aber auf die OIS (Optical Image Stabilization).

Fazit Test XF80mm F2.8 R LM OIS WR Macro

Wenn Sie das schärfste Objektiv von Fujifilm für Portrait und Makrofotos nutzen, dann ist der Anschaffungspreis gerechtfertigt. Sie können dank des OIS auch noch sehr gut aus der Hand fotografieren. Produktfotos sind gestochen scharf und in Verbindung mit dem Fokus-Stacking der neuesten Fujifilm-Kameras auch besonders einfach anzufertigen. Die Alternative zu dieser Linse ist das Zeiss Touit 50mm. Für den Makrofotograf auf Wanderungen ist das Linsensystem aber kein Leichtgewicht.

Großer Testbericht >>


Video die besten Fujifilm Objektive (XF für das X-System)

Die folgenden Videos zeigen unsere Testberichte zu verschiedenen Fujinon-Objektive. Das erste Video zeigt die Möglichkeit alte Fremdobjektive an FF-Kameras zu verwenden. Das ist die billigste Art mit FF zu fotografieren. Natürlich haben diese alten Objektive oft einen einzigartigen Charakter und Bokeh:

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Das Zeiss Touit Objektiv ist für Portraits und Makrofotos bestens ausgerüstet. Wie es sich zum XF80mm F/2.8 Fuji-Objektiv abgrenzt zeigt dieser Testbericht im Video:

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Eines der neuesten Zoomobjektive vom japanischen-Linsenspezialisten ist das XF8-16mm F/2.8 Ultraweitwinkelzoom. Dieser Video-Testbericht zeigt die Qualitäten und Vorteile des Linsensystems:

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In diesem Video-Testbericht geht es um große und preiswerte Weitwinkelobjektive für die X-Kameras:

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Bitte sagen Sie mir unten im Kommentar, was Sie von dem Artikel halten. Ergänzen Sie den Artikel um Ihre Meinung, Ihre Ansicht, Ihr Know-how bitte konstruktiv. Es folgen weitere Testfotos und Details zu Objektiven und Kameras in separaten Artikeln. Dieser Artikel wird ständig überarbeitet, es lohnt sich immer wieder hinein zu sehen. Vielen Dank!

In eigener Sache – Fujifilm-Fotokurs

Fototrainer Peter Roskothen ist Fotograf und Fotojournalist

Fototrainer Peter Roskothen ist Fotograf und Fotojournalist

Ich biete Ihnen als Einsteiger, Fotoamateur und Fotograf einen Fujifilm-Fotokurs an, der individuell (oder höchstens mit zwei Teilnehmern, Freunde, Verwandte auf gleichem Level) zu Ihrem Lieblingstermin stattfindet. Sie erlernen auf Wunsch die Basis der Fotografie, aber auch alle Details und Einstellungstipps zur X-T3, X-T2 oder X-T1, X-Pro2, X-Pro1, X-T10, X-T20, X-T30…. Bei mir dürfen Sie sich auch über Beratung zum Fujifilm-Fotoequipment freuen. Ich habe die Fujifilm-Objektive für Sie parat, wenn Sie diese im Kurs testen möchten und helfe Ihnen mit Tipps aus der Praxis:

Telefon 0 21 58 / 40 40 62 oder per eMail: info@fotowissen.eu

Mehr Informationen zum individuellen Fujifilm-Fotokurs >>

Individueller Fujifilm Fotokurs - Testen Sie auch ein legendäres Fuji-Objektiv

Dies ist eine Serie von Beiträgen - Fujifilm Systemkameras - Lesen Sie die ganze Serie:

© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Die besten Fujifilm-Objektive (Fujinon-XF-Objektive)

Autor: Peter Roskothen

Ich, Peter Roskothen bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer Fotokurse sowie Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Fotoamateure und ambitionierte Fotografen. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter Peter Roskothen Fotokunst & Design.

29 Kommentare

  1. Sehr objektive Beiträge über Fuji. Genau diese Erkenntnisse kann ich bestätigen, seit dem ich neben der canon 5dmark 4 auch die Fuji x-pro 2 besitze.

    Auf diesen Kommentar antworten
  2. Kurz vor einem Spontankauf des Fuji-Systems – XT2 – stehend :) fand ich diese Seite. Das Objektiv XF56 1.2 würde mich interessieren, da es sich für die Portraitfotografie hervorragend zu eignen scheint. Ich vermisse jedoch image samples mit eben Portraits. Warum finde ich an dieser Stelle nur ein paar Blümchen? Wäre es möglich da etwas nachzureichen?
    Beste Grüße

    Auf diesen Kommentar antworten
    • @Katie – es gibt drei hervorragende Portrait-Objektive von Fujifilm. Das erwähnte XF 56mm F/1.2, XF50-140mm F2.8 R LM OIS WR und das XF55-200mm F3.5-4.8 R LM OIS. Ich habe auf diesen Seiten viele Testfotos von den ersten beiden Linsen veröffentlicht und kann alle drei sehr empfehlen. Mit dem XF55-200mm F3.5-4.8 R LM OIS und der Gesichtserkennung ist das Fotografieren ein Kinderspiel. Genauso wie mit dem Traumobjektiv XF 56 F/1.2, welches ich im Studio vorziehen würde.
      Weitere Portrait-Fotos hier:
      https://www.fotowissen.eu/testfotos-fujifilm-x-t20/
      https://www.fotowissen.eu/offenblende-vergleich-spiegelreflex-spiegellose-systemkamera/

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    • Das 56er ist – auch gemessen an vergleichbaren Objektiven anderer Systeme (VF eingeschlossen) – ein Ausnahmeobjektiv. Was mich daran immer wieder fasziniert, ist die hohe Schärfe bereits bei f 1,2 in der Mitte, die einem förmlich entgegen springt. Dazu kommt eine Art „inneres Leuchten“ in der knappen Schärfenzone, die ich so noch bei keinem anderen Objektiv – und ich hatte sicherlich deren 50 VF und APS-C in den letzten Jahren – erlebt habe.

      Etwas skeptischer als Peter Roskothen bin ich bezüglich der Naheignung dieser Linse. Die Naheinstellgrenze von 70cm, was nicht sonderlich nah ist, ist die Kehrseite der hohen Lichtstärke. Ja, man kann den 11er Zwischenring an diesem Objektiv benutzen. Eine richtig scharfe Abbildung ergibt sich jedoch erst ab f 8. Darunter zeigt sich Richtung Offenblende ein wachsender Weichzeichnereffekt, der bei f 1,2 Ausmaße wie bei einer Duto-Linse oder bei dem Lensbaby Velvia 1,6/56 annimmt. Das ist also eher was für Notfälle. Ich selbst schwöre auf das Zeiss Touit 2,8/50M an der bildstabilisierten X-H1, das nicht nur klein und leicht ist, über einen guten AF verfügt, sondern auch eine sehr neutrale und differenzierte Farbwiedergabe aufweist. Dummerweise hat man dann 2 Objektive im 50er Brennweitenbereich. Ich hatte vorher das XF 2,8/80, aber dieser Klotz hat mich nicht glücklich gemacht!

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      • Danke Michael, das kann ich so unterschreiben. Ich würde vermutlich heute auch das Zeiss Touit vorziehen, zumal es eine höhere Schärfentiefe im Makrobereich bietet. Und es stimmt: da 56mm mit Makrozwischenring ist ein Kompromiss, aber für Einsteiger ein sehr Guter.

  3. Guten Tag Herr Roskothen,

    da Sie um Meinungen gebeten haben: Ich denke dass nicht oft genug betont werden kann, dass nicht nur die Brennweite, sondern auch Offenblende und ISO (dies ins Quadrat) mit dem Cropfaktor umgerechnet werden müssen.

    XF 56mm F/1.2 ist ca. 84mm F/1,8 usw.

    Insofern sind viele Vergleiche, die z.B. zwischen Fuji-XF-Linsen und Canon EF Linsen gezogen werden, ungültig und irreführend.

    Diese Aufklärung fehlt mir in Ihrem Artikel.

    Mit besten Grüßen

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    • Kommentare wie diesen im Jahr 2017 noch lesen zu müssen, ist ein schlechter Witz. Wirklich jeder, der die in den letzten Jahren ebenso emotional geführte wie unsinnige Diskussion um Vollformat versus APS-C mitbekommen hat, sollte wissen: Ein Fujinon 1,2/56 mm entspricht beim Bildwinkel in etwa dem eines 85-mm-Objektiv im Vollformat. Weil aufgrund des kleineren Sensors bei APS-C jedoch die Schärfentiefe von Haus aus größer ist als im Vollformat, entspricht bei Offenblende die Schärfentiefe des 1,2/56 mm bei APS-C ungefähr der eines 1,8/85 mm im Vollformat. Fakt ist jedoch auch, dass Blende 1:1,2 – egal, in welchem Format – IMMER 1:1,2 bleibt, bei der Aufnahme in puncto Freihandtauglichkeit also einen handfesten Vorteil gegenüber 1:1,8 bringt! Und da will ich gar nicht betonen, was der fehlende Spiegelschlag zusammen mit dem elektronischen Verschluss einer spiegellosen Systemkamera in der Praxis ZUSÄTZLICH an Verwacklungsfreiheit bringt im Vergleich zu einer Vollformat-DSLR.
      An dem von Ihnen bekrittelten Vergleich ist deshalb gar nichts „ungültig“ oder „irreführend“. Er bestätigt lediglich das, was im Internet tausendfach zu finden ist, und was ebenso richtig ist wie dieser Versuch hier.
      BTW, unscharf ist unscharf! Bei einer fehlerhaften Fokussierung ist die Brennweite ebenso egal wie die ISO-Zahl oder sostwas im Quadrat.

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      • Danke Frank, so sehe ich das auch. Ganz von dem fehlenden Backfokus / Frontfokus einer SLR abgesehen, von der ich hier gar nicht gesprochen habe. Interessant dürfte daher auch dieser Beitrag von mir sein:
        https://www.fotowissen.eu/offenblende-vergleich-spiegelreflex-spiegellose-systemkamera/
        Der Fairness halber ein kleiner Vergleich der Schärfentiefe bei einem Abstand von 5 Metern (Modelshooting):

        Canon EOS 5D Mark IV, EF 85mm f/1.8 USM, Systemblitz 600 EX RT (Gesamtwert etwa EUR 5.000,-), die SLR sollte laut APP etwa 36,5 cm Schärfentiefe liefern
        Fujifilm X-T2, FUJINON XF56mm F1.2 R, Metz M400 Systemblitz (Gesamtwert etwa EUR 3.000,-), die Spiegellose sollte laut App etwa 40 cm Schärfentiefe liefern

  4. Ich vermisse einen Kommentar zur Linse 16-55. Ich hatte die mit der XT20 gekaufte 18-55, war sicher auch in Ordnung, obwohl ich auch das Glas 10-24 habe, war im letzten Bildungsurlaub nur das 16-55 drauf, ist zwar ein schwerer Knochen, aber völlig ausreichend und super.

    Mit freundlichen Grüßen

    Achim Maas

    Auf diesen Kommentar antworten
  5. @Achim Maas – das 16-55 soll sehr gut sein, ich habe aber keine eigenen Erfahrungen damit.

    Auf diesen Kommentar antworten
  6. Das 16-55/2.8 ist ein sehr gutes Glas, hat aber wie das 50-140/2.8 ein sehr unruiges Bokeh. Unproblematisch im Studio aber kritisch im Outdoor-Bereich.

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  7. Sehr geehrter Herr Roskothen,
    mit großem Interesse und mit großer Freude habe ich Ihre Beiträge im Internet zum Fuji-X-System gelesen. Ihre ansteckende Begeisterung für Fuji hat letztendlich mit dazu beigetragen, dass ich parallel zu meiner umfangreichen Nikon-Vollformat-Ausrüstung ebenfalls in das Fuji-X-System eingestiegen bin. Ende des letzten Jahres habe ich mir eine X-T20 im Kit mit dem 18-55 mm f2.8-4 gekauft. Dieses Objektiv haben Sie ja in Ihrem Beitrag vom 27. April 2017 sehr empfohlen. Leider lieferte mein Objektiv vor allem im Weitwinkelbereich sowohl beim Fokussieren auf nahe als auch ferne Objekte linksseitig deutlich sichtbar und störend unscharfe Bilder. Ich habe Kamera und Objektiv zusammen über meinen Fotohändler zu Fuji einschicken lassen und knapp 4 (!) Wochen nach Einschicken alles unverändert mit dem spärlichen Kommentar „Arbeitet nach Spezifikationen“ zurück bekommen. Erst als ich meinem Händler dann Druck gemacht habe, hat er mir das Objektiv gegen seinen Aussteller ausgetauscht. Dieses zweite Objektiv ist nun im Weitwinkelbereich tadellos, dafür sind die Fotos im Telebereich rechtsseitig beim Fokussieren auf ferne Objekte unscharf und erst beim Abblenden um 3 Blenden auf Blende 11 lassen sich akzeptable Ergebnisse erzielen. Unter photozone.de wird dieses Objektiv grundsätzlich sehr gut bewertet, allerdings ist hier beschrieben, dass 2 von 5 getesteten Exemplaren dezentriert waren. Auch auffallend viele andere Nutzer beschreiben dieses Problem im Internet. Zweifellos sind die Kameras und Objektive von Fuji äußerst hochwertig konzipiert und machen beim Handling viel Spaß, allerdings habe ich den Eindruck, dass die Massenproduktion in China und auf den Philippinen leider spürbare Qualitätseinbußen mit sich bringt. Und die Strategie des Fuji-Kundenservice scheint zu sein, die Probleme eher zu leugnen als zu beheben. Schade, das hat Nikon mit der D600 auch gemacht und das Ergebnis ist ja allgemein bekannt. Was sind denn Ihre aktuellen Erfahrungen mit der Fuji-(Kit-)Qualität? Sie geben doch Fuji-Fotokurse und bekommen sicherlich massenweise Kameras und Objektive zu sehen und ich gehe davon aus, dass mindestens 2 von 3 Kunden das 18-55 mit dabei haben. Ich zumindest bin ein wenig enttäuscht zumal ich auch noch eine Samsung NX300M ebenfalls mit einem 18-55mm-Objektiv besitze, das zwar nicht so lichtstark und haptisch hochwertig ist, dafür ist das Objektiv schärfer und symmetrischer und Kamera und Objektiv haben mit 400€ neu vor 3 Jahren nur 1/3 der X-T20 mit dem 18-55mm Fujinon gekostet.
    Über eine kurze Rückmeldung von Ihnen würde ich mich sehr freuen.

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  8. In China zu fertigen hat noch jedem Hersteller den guten Namen kaputt gemacht. Das sollte Fujifilm unbedingt sein lassen. Ich würde mir das Exemplar sofort von Fujifilm ersetzen lassen.

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  9. Ganz herzlichen Dank für diese sehr ausführliche Beschreibung . Habe zur zeit die Fuji X-m1 und die X-T10 mit XC Objektiven. Die T3 reizt natürlich.
    Gruß aus dem Emsland.

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    • Hallo lieber Herr Roskothen,
      ich bin begeistert von Ihren Beiträgen und Videos. Was ich allerdings vermisse und was mich persönlich auch betrifft, da ich gern reise, ist, dass es keine eindeutige Stellungnahme zu Objektiven im Telebereich gibt. Ich fahre im Winter nach Namibia und Simbawe und würde mich da über eine Beurteilung freuen.
      Danke und allzeit schöne Motive !
      Beate Kern

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      • Ich empfehle Ihnen das 100-400mm Objektiv für Ihre Reise. Wenn Sie mögen noch einen individuellen Wildlife Fotokurs bei der Fotoschule Roskothen :-)
        Herzlich, Peter Roskothen

      • Danke für die Empfehlung. Sehr teuer, sehr schwer,
        aber wahrscheinlich alternativlos…
        Kurs immer gut, vielleicht bald …
        Sonnige Grüße
        Beate Kern

  10. Hallo Peter Roskothen,
    der Kauf der XT3 steht an. Ihr Test-Bericht ist sehr ausführlich und bekräftigt mein Vorhaben. Danke. Das 18-55er Zoom kommt in den Kommentaren nicht ganz so positiv rüber, und denke über Festbrennweiten nach. Ich habe noch ein Lumix Vario 14-140. Würde ich gerne versuchsweise mit einsetzen. Zu welchem Adapter würden Sie raten? Werden auch die Fuji-Objektive in China gefertigt?
    Mit freundlichen Grüßen
    Benedict

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    • Das 18-55mm Objektiv (2.8 – 4) ist «verhältnismäßig extrem gut» … dafür, dass es eben relativ klein und leicht ist. Die Abbildungsleistung ist hervorragend und der Einsatzbereich ziemlich weit …

      Viele kaufen sich dieses Zoom-Objektiv als «Immerdrauf» (oftmals auch als «Allround-Ferien-Objektiv» – sofern die Ferien nicht gerade exzessiv abenteuerlich ausfallen sollen :-)) und sind begeistert davon – wenngleich es leider nicht WR ist :-// …

      Vielerorts liest man, dass dieses Obkektiv qualitativ weit höher einzustufen ist als ein «typisches Kit-Objektiv» (was immer dies dann meint :-)) … Super finde ich den eingebauten OIS … sehr praktisch, weil die meisten Fuji-Kameras keinen Bildstabilisator im Gehäuse eingebaut haben …

      Herzlich – Martin

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  11. Ein GANZ tolles Review über den Markt an Fujifilm-Objektiven. DANKE für diese riesige Arbeit! –

    Was mich etwas schade dünkt, ist: dass Fujinons (Objektive) nicht vermehrt WR sind, also wetterfest …
    Wären einige Objektive zusätzlich auch WR … würde ich kaum widerstehen können :-) So aber ist’s immer etwas, das mich noch vom Kauf abhält.

    Mir wurde zwar gesagt, dass auch Nicht-WR-Objektive von Fuji im Nebel und leichtem Nieselregen verwendet werden … aber ich wage es schlicht kaum und beginne dann, bei schönsten Momenten (etwa eben bei Wetterumschlag) die Kamera zu schützen – und fokussiere mich nicht mehr 100%ig auf die Motive und schmälere somit meine künstlerisch-kreativen Fähigkeiten. Bei WR-Objektiven aber kann ich mich wirlich vergessen beim Fotografieren und unabgelenkt künstlerisch unterwegs sein.

    Vermutlich übertreibe ich es ja wohl mit dieser Vorsichtshaltung – aber ein WR beruhigt halt doch – nicht nur mich wohl – ungemein :-) … zudem finde ich’s eigenartig, wenn ich an eine wetterfeste Kamera ein nicht-wetterfestes Objektiv anbringe … denn – eine Kette reißt ja bekanntlich immer beim schwächsten Glied; und dies wäre hier doch bei einem nicht-WR-Objektiv …

    Herzlich – DANKE und … alles Gute

    Martin

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  12. Den Gedanken kann ich mich voll und ganz anschließen. Wetterfest wäre top!
    Ich selbst fotografiere mit der X -T2, die ja als wetterfest beschrieben wird,
    aber selbst dabei habe ich unabhängig der jeweiligen Objektive immer ein mulmiges Gefühl,
    wenns zu nieseln beginnt.
    Überlegt habe ich, mir ggf den „B.I.G. Kamera Regenschutz“ zu besorgen,
    und einen Parxistest zu starten. Für den Preis von unter 15,- wäre es mir einen Versuch wert.
    Das Teil ist schnell am Blitzschuh montiert und mit einer kleinen Teleskopschiene in der Länge
    zum Objektiv anpassbar. Ist zwar bei Wind ggf. kontraproduktiv, aber o.k., alles geht nicht.
    Da ich nicht weiß, ob hier Links zu Verkaufsplattformen o.k. sind, belasse ich es bei der Beschreibung, man findet es bei Bedarf ja auch schnell alleine.. ;-)
    Herzlich grüßend, Dirk

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  13. Oh – DANKE … das kenne ich so ja noch gar nicht … Ja – in amazon ist unter Deinem Begriff «B.I.G. Kamera Regenschutz» etwas solches für 12 € angeboten. Allerdings – ob mir dann das Fotografieren nicht ein wenig verleidet? Es scheint doch dann recht unbequem zu werden, was die Handhabung anbelangt (Einstellen der Kamera-Einstellkonponenten etc.) … ICh kenne überdies eben Berufsfotografen, die wirklich im Regenschauer auf das WR zählen … und nicht enttäuscht wurden von Fuji :-)

    Danke Dirk, für den Tipp … vielleicht ist dies ja doch praktisch? —

    Herzlich – Martin

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    • Ja, stimmt, mit frei und ungezwungen hantieren hat´s nichts zu tun. das ist halt was für so WR-Zweifler wie mich, die mit so teuren, technischen Geräten seit eh und je auf Nummer sicher gehen…. ;-))
      Letztlich gibt es ja auch diese Schirmklemmen, die ans Stativ gemacht werden können. Auch das wäre, Windstille vorausgesetzt, eine Alternative. Denn eins finde ich, löst die WR-Bauart nicht: Tropfen auf der Linse.
      Gruß, Dirk

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      • Tropfen auf der Linse ? Ja – da hast Du SEHR recht …
        Hab es gut – herzlich – Martin

  14. Hallo,
    Sie sind ja wahrlich ein „Fuji-Spezialist“. Und so haben Sie wohl -indirekt- einen doch erheblichen Anteil daran, das ich mir neben meinem „DSLR-Brummer“ (von dem kann und will ich mich gar nicht trennen) so quasi als Zweit- oder Backupkamera eine XT-2 gekauft habe.
    Darf ich diesbezüglich eine Frage stellen: ich bin vor allem Landschaftsfotograf, also spielt Gewicht schon eine „gewichtige“ Rolle. Auf der Suche nach dem richtigen (Tele) Objektiv zur XT-2 bin ich noch unschlüssig. 50-140 oder 55-200?
    Das 50-140 ist wohl das bessere, schärfere, hat aber preislich die gleiche Reaktion bei mir wie bei Ihnen ausglöst. Das 55-200 könnte, das ist so meine Überlegung, mein 70-200 Objektiv der DSLR ablösen. Damit könnte ich schön Gewicht sparen, und Geld!
    Sehen Sie das 55-200 er als eine machbare Alternative in der Landschaftsfotografie? Hier geht´s ja nicht um Autofokusgeschwindigkeit, sondern viel mehr um Schärfe und Qualität.
    Würde mich sehr über Ihre Expertise freuen,
    alles Liebe
    Klaus Bernhard

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    • Lieber Herr Bernhard,

      ich persönlich nutze in der Landschaftsfotografie so gut wie nie ein Teleobjektiv. Das es aber Sinn machen kann, das weiß ich natürlich. Nur bin ich bei 35 Jahren Bergtouren nie in die Situation gekommen, es zu brauchen. Statt dessen habe ich es oft mitgeschleppt und ungenutzt wieder aus dem Rucksack genommen. Ich persönlich habe mich für das 55-200 und das 100-400 entschieden, weil mir der Preis und das Bokeh vom 50-140mm nicht gefiel. Das 100-400 nutze ich für Wildlife und es ist wirklich eine Wucht, aber natürlich wieder zu schwer für Bergtouren (und vermutlich würde ich es nicht nutzen, lach).

      Ich bin mit der Qualität des 55-200 zufrieden. Das reicht mir aus, obwohl es sicher kein Objektiv mit rotem Ring ist :-)

      Ich hoffe das hilft Ihnen. Alles andere ist sicher auch eine Entscheidung der eigenen Umstände und Anforderungen.

      Herzlich, Peter Roskothen

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  15. Hallo Herr Roskothen,

    Habe mir nun eine X-T3 zugelegt, nach dem ich 4 Jahre mit der X-E1 ausgerüstet war, das Fujinon XF 35 mm F1.4 R gehört bei mir immer in die Fototasche, nun möchte ich in die Marco Fotografie eintauchen, dazu wäre ein Makro-Zwischenring das Objekt meiner Wahl, welchen würden Sie mir für das Fujinon XF 35 mm F1.4 R empfehlen:

    MCEX-11
    MCEX-16

    Grüsse aus Zürich
    Matteo

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