Individueller Fotokurs - Besser fotografieren lernen

Test Fujifilm X-T3

Artikel ursprünglich verfasst am 28. September 2018

Test Fujifilm X-T3 mit Videobericht – Was sind die Unterschiede der neuen Fuji X-T3 zur Fuji X-T2 oder X-H1 und wie gut ist die spiegellose Systemkamera (DSLM)? Wie ist die Bildqualität der APS-C Kamera? Dieser *fotowissen Test der Fujifilm X-T3 offenbart, welche Gründe für den Kauf der Spiegellosen sprechen. Der Bericht zeigt außerdem, für wen sich ein Upgrade einer älteren Fuji-Digitalkamera zum neuen Fuji-Flagschiff lohnt:

Test Fujifilm X-T3 - Unterschiede und Testfotos mit ausführlichem Video Bericht

Test Fujifilm X-T3 und Tipps

Die Fujifilm X-T3 DSLM (Spiegellose Digitalkamera) ist die Nachfolgekamera zur X-T2 und kann technisch einiges mehr als die Vorgängerin. Sie ist für schnellere Aufnahmen in Folge ausgelegt, hat einen anderen Sensor mit 26MP, einen verbesserten Sucher, erweiterte Videomöglichkeiten und ist sogar preiswerter als es die X-T2 DSLM bei ihrem Erscheinen war. Lohnt sich also ein Upgrade? Lohnt es sich diese neue Fuji-Digitalkamera zu kaufen?

Video Testbericht Fuji X-T3

Kleine Anmerkung zum Video der X-T3: Unterbrechungsfrei ist der Sucher natürlich nur mit dem elektronischen Verschluss (ES).

Fujifilm X-T3 X-Trans Sensor

Das Herzstück der Kamera ist ein neu entwickelter X-Trans-CMOS-4 Sensor, mit 26 Megapixeln. Bei diesem Sensor handelt es sich um einen sogenannten BSI-Sensor, der rückwärtig belichtet wird. Was auf den ersten Blick nach nur zwei Megapixel mehr aussieht (Vergleich zur X-T2 oder X-H1) ist bei näherem hinsehen ein Sensor mit einer höheren Dynamik und anderer Rauschfreiheit. Experten sagen, dass kein IBIS / Fünf-Achsen-Stabilisator in das kleine Gehäuse hineingepasst hätte. Vermutlich wollte man aber auch noch Gründe behalten, die Fuji X-H1 weiter zu verkaufen.

Test Fuji X-T3 Autofokus

Mit dem neuen Sensor haben sich auch die Phasendetektionspixel verändert, die jetzt bis ganz an den Bildrand reichen. Beim ausführlichen Test des Autofokus, funktioniert diser bei der X-T3 noch schneller und zuverlässiger in AF-S, AF-C und vor allem auch bei eingestellter Gesichtserkennung und Augenerkennung. War der Autofokus schon bei der X-T2 und X-H1 hervorragend, so ist der Autofokus bei der Fujifilm X-T3 noch einmal schneller geworden. Die Erkennung funktioniert auch in dunklerer Umgebung, als bei den beiden Vorgänger-Kameras. Ich selbst hatte das Glück das neue Fuji-Flagschiff auf der Photokina 2018 am Fujifilm Stand auf Herz und Nieren testen zu dürfen. Dabei hat auch der Verfolgungsmodus einwandfrei funktioniert, als hinter der Bühne schnelle sportliche Auftritte zu fotografieren waren. Im Video finden Sie einen ausführlichen Test des Autofokus.

Hinweis: Der mechanische Verschlussmechanismus der X-T3 ist leider nicht gedämpft, wie bei der X-H1. Ein besonderes Merkmal der X-H1 ist der sehr leise mechanische Verschluss, der zudem weniger Vibrationen erzeugt.

Sensor X-T3

Sensor X-T3 – Foto Fujifilm

Upgrade von der X-H1 auf X-T3

Nach dem Test der Fujifilm X-T3 und dem Fujifilm X-H1 Test, kann ich von einem Upgrade der Fujifilm X-H1 zur Fujifilm X-T3 eigentlich nur abraten. Wer die X-H1 gekauft hat, dem wird vermutlich viel an dem größeren Griff, den verlängerten Belichtungszeiten oder den Videospezifikationen der Kamera liegen. Hier kann die X-T3 nur bedingt mithalten.

Zwar kann die Fuji X-T3 beim Video ein kleines bisschen mehr, dennoch ist der Sensor nicht stabilisiert (kein IBIS / Achsenstabilisator im Body) und ergibt beim Filmen kein so ruhiges Bild, wie bei der X-H1. Ob man eine Serienbildfunktion von 20 Bildern pro Sekunde oder 30 Bildern/s mit dem Faktor 1,25 benötigt, ist davon abhängig, ob man sehr viele sportliche Sequenzen fotografiert, oder sein Geld mit der Tierfotografie verdient. Insgesamt ist die Fujifilm X-H1 eine hervorragende Digitalkamera, die man nicht unbedingt für die X-T3 hergeben muss.

Fujifilm X-T3 Test - Unterschiede und Testfotos

Upgrade von der Fujifilm X-T2 auf X-T3

Ein Upgrade von der Fujifilm X-T2 auf die X-T3 macht immer dann Sinn, wenn man wie ich gerne eine silberne Kamera haben möchte, und die Extra-Ausgabe zu Zeiten der X-T2 gescheut hat. Der Preis für die schwarze wie silberne X-T3 ist nämlich jetzt derselbe. Mit dem Kauf erhält man eine Kamera, die wesentlich schneller in vielen Bereichen arbeitet. Der Autofokus hat enorm zugelegt, die Serienbildfunktion ebenso. Wenn man sportliche Sequenzen mit 4K fotografieren möchte, dann kann man bis zu 60 Bildern/s (engl.: fps) festhalten und erhält hinterher immer noch ein Foto seiner Wahl in der Größe von DIN A3.

Hinweis: Der Test der Fuji X-T3 offenbart, dass das schwarze Kamera-Gehäuse im Gegensatz zum silbernen Kamera-Gehäuse die besser ablesbaren Wahlräder bietet. Weiß ach schwarz ist besser lesbar als schwarz auf silber.

Der verbesserte Sucher ist in meinen Augen kein Grund um mit der X-T2 abzuschließen. Zwar ist die Bildqualität der Neuen tatsächlich minimal besser, aber es handelt sich nur um minimale kosmetische Größen. Filmt man hingegen viel, so sind die deutlich verbesserten Videospezifikationen durchaus ein Grund für ein Upgrade auf die X-T3. Hier kann der Profi mit anderen Datenkompression wie H.264/MPEG-4 AVC und H.265/HEVC arbeiten. Auch der Filmsimulationsmodus ETERNA ist für Videografen ein Grund umzusteigen. Höchst interessant sind natürlich die 10 Bit Filmausgabe und die umfangreicheren Farbinformationen wie die Dynamik in Sachen Video.

Für Landschaftsfotografen und Architekturfotografen ist die X-T3 jetzt mit einer 3D-Wasserwaage ausgerüstet. Das hat einen wirklichen Vorteil zu der X-T2, um stürzende Linien zu vermeiden. Das Auslösen mit elektronischem ersten Verschluss und mechanischem zweiten Verschluss ist besonders wichtig, um Erschütterungen bei Langzeitbelichtungen zu vermeiden.

Tipp: Wenn Sie oft Landschaftsfotos oder Architekturfotos belichten, dann legen Sie sich die Funktion der Wasserwaage auf eine Funktionstaste.

Testbericht Fujifilm X-T3 - Neues Dioptrieneinstellrad

Fujifilm X-T3 – Neues Dioptrieneinstellrad

Upgrade von der Fujifilm X-T1 auf X-T3

Wer noch eine Fujifilm X-T1 in seinem Besitz hat, der kennt die Vorteile der spiegellose Fujifilm Kameras genau. Der Schritt auf eine Fuji X-T3 ist für einen Besitzer dieser älteren Kamera (XT1) ein riesiger Schritt. Hier haben sich so viele Dinge und technische Daten der X-T3 verbessert, dass ein Upgrade ohne Einschränkungen empfohlen werden kann. Allein die Bildqualität hat sich enorm verbessert. Jetzt wird es Ihnen noch mehr Spaß machen die ohnehin sehr guten Fujifilm Objektive auf der neuen Kamera auszuprobieren.

Fujifilm X-T3 Test - Unterschiede und Testfotos

Liste Unterschiede technische Daten X-T2 versus technische Daten X-T3

Unsere Auflistung der technischen Daten der X-T2 versus technische Daten der X-T3 offenbart die Updates und Fähigkeiten der neuen Spiegellosen. Und dabei war und ist die Fuji X-T2 immer noch eine schnelle und preiswerte Kamera:

VergleichX-T2X-T3
Sensor (APS-C) 1.5x24 Megapixel X-Trans III26 Megapixel X-Trans IV - BSI Sensor mit höherer Dynamik, etwas mehr Rauschen
ISOab 200ab 160
Prozessor (in Kamera, rechnet Vorgänge wie AF...)X-Processor ProQuad Core X Processor 4 (schneller, wichtig für AF und VIdeo)
Display3 Zoll (7,6cm), klappbar in Hochformat und Querformat3 Zoll (7,6cm), klappbar in Hochformat und Querformat, Touchscreen z.B. für AF
Sucher2.36 Millionen Pixel
100Bilder pro Sekunde
3.69 Millionen Pixel
100Bilder pro Sekunde
AutofokusHybrid Autofokus SystemHybrid Autofokus System - 1.5x schneller, größere Bereich
Augenautofokusnur in S-AFauch in C-AF
Serienbilder - Mechanischer Verschluss8 B/s, mit Griff 11 B/s11 B/s
Serienbilder - Elektronischer Verschluss14 B/s20 B/s oder 30 B/s mit 1.25x Crop (16 Megapixel)
Sucher bei Serienbildern mit elektronischem VerschlussunterbrochenUnterbrechungsfrei - Mechanischer Verschluss Unterbrechungen?
Pre-Capture Modus
Vorabaufnahmen
-Leichtes Andrücken des Auslösers nimmt bereits 20 Bilder in den internen Speicher, die beim Auslösen "vorab" zur Verfügung stehen
Digital Microprism-Manuelles Scharfstellen noch leichter gemacht mit dem Mikroprisma (siehe Video)
VerbindenWLANWLAN und Bluetooth (Fernauslöser und GPS, energiesparend!)
Nachtmodus-Display wird schwarz und rot, um die Augen zu schonen
Video-4K4K bei 30 B/s
max. 10 Min.
max. 30 Min. mit Griff
4K (DCI + UHD) bis zu 60 B/s bei 10Bit!
max. 20 Min.
max. 30 Min. bei 4K 30 B/s
Video Full-HD120 B/s ohne Crop
max. 15 Min.
max. 30 Min. mit Griff
120 B/s bei 1.29x sensor crop (bessere Videoqualität)
max. 30 Min.
Video ProfileF-LogF-Log
Hybrid Log mit Firmware-Update
Eterna video film simulation
Zebra Warnung
AkkuNP-126S AkkuNP-126S Akku
Gewicht507 Gramm539 Gramm
Linke Abdeckung / Türefestabnehmbar
Wasserwaage2D3D (Architektur!)
VerschlussMS - Mechanisch
ES - Elektronisch
M+E - Mechanisch + Elektronisch
MS - Mechanisch
ES - Elektronisch
EF E-Front - Front Vorhang V.
M+E - Mechanisch + Elektronisch
EF-M E-Front + Mech.
EF+M+E

Fujifilm X-T3 oder die X-T30?

Die Unterschiede der X-T3 und Fuji X-T30 liegen vor allem in der Gehäusegröße, dem Klappdisplay, Sucher und der Bedienung beider Kameras. Möchten Sie gerne einige hunderte EUR sparen, so greifen Sie zur Fuji X-T30. Diese Kamera hat im Prinzip die folgenden Nachteile im Vergleich zur X-T3:

  • Kleinerer Sucher
  • Fehlender Spritzwasserschutz und Staubschutz
  • Langsamere Serienbildgeschwindigkeit
  • Stativschelle zu nah am Batteriefach
  • Klappdisplay nicht im Hochformat ausklappbar
  • Quick-Menütaste kann man leicht aus Versehen drücken
  • Joystick vorhanden, dafür keine Wippe auf der Rückseite der Kamera
  • kein ISO Wahlrad links oben auf dem Rücken der Kamera

Bemerkenswert ist aber, dass die noch leichtere Fuji X-T30 die gleiche Bildqualität wie die X-T3 aufweist. Beide Kameras bieten den gleichen X Trans-Sensor. Einer der Vorteile der X-T 30 über die X-T3 sind die zwei Bracketing-Auswahlfunktion. Damit ist ein schnelles Umschalten zwischen Focus-Stacking und einerAEB-Serienbildreihe möglich.

Großer Test Fuji X-T30 >>

Die Vorteile und Nachteile der X-T30 in einer Tabellenübersicht:

ProContra
Geringes GewichtStativgewinde zu nahm am Batteriefach
Handliche GrößeTouchdisplay nur im Querformat Klappbar
Viele programmierbare FunktionstastenFehlendes ISO Wahlrad auf der Schulter
Fujifilm FilmsimulationenJoystick statt Wippe =>
weniger Tasten zur Programmierung
Zweimal Bracketing auswählbarZu wenige programmierbare Tasten
Fokus BracketingQ-Taste liegt schlecht
Sehr schneller AutofokusZu kleiner Griff für schwere Objektive
(Zubehör Griff!)
Autofokusfelder bis zum RandSucher zu nah am Display / Kameragehäuse
USB C Ladefunktion
Bildqualität
Sehr schneller Autofokus
Intervallfunktion
Hohe Serienbildfrequenz
4K Video P30
Filmsimulations-Belichtungsreihe
Joystick

Vergleich X-T30, X-T3 und X-T20

VergleichX-T30X-T3X-T20
Sensor APS-C
(Cropfaktor 1,5)
26 Megapixel X-Trans CMSOS 426 Megapixel X-Trans CMSOS 424 Megapixel X-Trans CMSOS
Sensor Auflösung max6.240 x 4.160 Pixel (3:2)6.240 x 4.160 Pixel (3:2)6.000 x 4.000 Pixel (3:2)
DisplayTouchdisplay Querformat klappbar, 3,0" (7,6 cm),
1.040.000 Pixel
Touchdisplay Querformat und Hochformt klappbar, 3,0" (7,6 cm),
1.040.000 Pixel
Display Querformat klappbar, 3,0" (7,6 cm),
1.040.000 Pixel
Sucher2.36 Mill. Punkte3.69 Mill. Punkte2.36 Mill. Punkte
Farbtiefe RAW42 Bit (14Bit / Farbkanal)42 Bit (14Bit / Farbkanal)42 Bit (14Bit / Farbkanal)
AutofokusPhasenvergleich-Autofokus mit 425 Sensoren, Kontrast-AutofokusPhasenvergleich-Autofokus mit 425 Sensoren, Kontrast-AutofokusPhasenvergleich-Autofokus mit 49 Sensoren, Kontrast-Autofokus
Schnellste Belichtungszeit
Mechanisch / Elektronisch
1/4.000s / 1/32.000s1/8.000s / 1/32.000s1/4.000s / 1/32.000s
Spritzwasserschutz / Staubschutznicht vorhandenist vorhandennicht vorhanden
Blitzeingebauter Blitz
(schwach, Empfehlung der Redaktion Godox)
-
(Empfehlung der Redaktion Godox)
eingebauter Blitz
(schwach, Empfehlung der Redaktion Godox)
Serienbilder
mechanisch / elektr.
8B/s
20B/s
11B/s
20B/s
30B/s (Ausschnitt)
8B/s
15B/s
Gewicht383 g535 g380 g
Laden per USB-Cjajanein
UVP€ 949,-€ 1.499,-€ 899,-
Straßenpreis
Stand März 2019
€ 949,-€ 1.499,-€ 698,-

Arbeiten mit der Fuji X-T3 Tipps

  1. Zunächst war Lightroom in der Vergangenheit noch nicht in der Lage, die RAW-Daten der X-T3 zu öffnen. Durch die Allianz von Fujifilm zu Phase One ist jedoch bereits Capture One in der Lage sämtliche RAW-Fotos zu öffnen. Leider hat man in der jetzigen Version noch Möglichkeiten die Filmsimulationen auszuwählen, die mit Fujifilm Kameras möglich sind.
  2. Möchten Sie die schnelle Bildfolge der Kamera nutzen? Serienbilder in der hohen Frequenz können Sie am linken oberen Wahlrad unter der ISO einstellen auf „CH“ (Continous High). Nutzen Sie zudem den elektronischen Verschluss der Kamera. In den Drive Einstellungen finden Sie dann die Serienbilder pro Sekunde. Stellen Sie den Autofokus vorne an der Kamera auf „C“.
  3. Wenn Sie keine Verschlusszeiten beim Filmen nutzen können, dann liegt das daran, dass die Kamera auf Stumm geschaltet ist. Ändern Sie das, dann sind Sie in der Lage die Verschlusszeit auszuwählen.
  4. Die Fujifilm Würmer in Lightroom vermeiden Sie mit diesem ausführlichen Artikel >>

Testbilder X-T3 versus X-T2

Für den Fujifilm X-T3 Test habe ich Ihnen die folgenden Testbilder sowohl als TIF (16 Bit) sowie als RAW-Fotos bereitgestellt. Die Fotos dürfen zu allen privaten Ansichten geöffnet werden. Die Bilder dürfen nicht kommerziell genutzt werden oder veröffentlicht werden. Die Fotos sind mit dem gleichen Objektiv und den zwei verschiedenen Fujifilm Kameras aufgenommen. Die erste Serie ist mit ISO 200, die zweite Bildserie mit ISO 12.800 aufgenommen. Ein Bild ist korrekt belichtet, eines mit minus drei EV, eines um fünf EV unterbelichtet:

TIFF Bilder herunterladen (1.6GB) >>

RAW-Fotos herunterladen (450MB) >>

Fazit Fuji X-T3 Test – Alt gegen Neu

Bei der neuen Fujifilm X-T3 ist die Bedienung genauso intuitiv geblieben wie sie es auch bei den Vorgängermodellen immer schon war. Die Druckknöpfe an der Kamera sind verbessert worden.Das Dioptrieneinstellenrad gegen unabsichtliches Verstellen zu schützen, zeigt den Willen der Ingenieure auf die Wünsche der Fotografen einzugehen.

Der Autofokus ist noch einmal durch die Verwendung des neuen und schnelleren Prozessors (Kameracomputer) enorm verbessert worden. Die Touchscreen Funktionen nutze ich persönlich noch relativ selten. Wer aber möchte, der kann per Touchscreen Funktionen der Kamera steuern und sehr gut den Autofokus setzen. Ich persönlich bevorzuge (noch) den Joystick um den Autofokus zu führen.

Die ohnehin schon sehr gute Autofokusqualität und Bildqualität einer X-T2 nochmals zu steigern ist eine Kunst für sich, die natürlich durch den neu entwickelten Sensor und schnelleren Kameraprozessor begünstigt wird.

Für den Preis bekommt man sehr viel Kamera und kann sich genau überlegen, ob man mit dieser sehr leichten und kompakten Spiegellosen glücklich wird. Die marginalen Verbesserungen der Bildqualität im Vergleich zur X-T2 oder X-H1 wird man bei vielen Fotos vermutlich nicht so schnell erkennen, wenn man nicht darauf achtet. Wer aber schon immer eine Zweitkamera suchte, ist mit der sehr preiswerten APS-C-Kamera hervorragend beraten und kann sich auch jetzt eine silberne Version leisten.

Vergleichen Sie eine moderne Vollformatkamera mit 26MP mit der APS-C-Kamera Fuji X-T3, dann geht der Test der Bildqualität für beide gleich aus oder hat nur kosmetische Unterschiede. Besonders im Rauschverhalten hat der APS-C Sensor extrem aufgeholt. Es gibt aus meiner Sicht mehr Vorteile der leichten kleinen und unauffälligen Fuji-Digitalkameras als Nachteile gegenüber Vollformatkameras.

Intuitive Bedienung X-T3

Empfehlung XT3

Für Neueinsteiger in die digitale Fotografie oder in die Welt spiegelloser Systemkameras, kann ich nach dem Test der Fuji XT3 wärmstens empfehlen. Die Kamera bietet alles, um mit ihr bis zum Profi zu wachsen. Die sehr guten Bedienungsmöglichkeiten, die Bildqualität, die hervorragenden Objektiv-Qualitäten und die Kompaktheit wie Leichtigkeit der Kamera machen eine Kauf-Entscheidung zur großen Freude. Überhaupt ist die neue Spiegellose eine unheimlich versatile Kamera für fast alle Fotogenre.

  • Portrait – Gesichtserkennung und Augenerkennung
  • Sport / Wildlife / Tierfotografie – extrem schnelle Bildfolgen oder 4K Video mit 60 Bildern pro Sekunde, schneller Autofokus und Tracking
  • Landschaftsfotografie – verbesserter, ruhiger Verschluss durch elektronischen ersten Vorhang und mechanischen zweiten Vorhang, hervorragende Bildqualität auch bei wenig Licht aus der Hand
  • Streetfotografie – unauffällige und kompakte Kamera, hervorragende Bildqualität auch bei wenig Licht
  • Urlaubsfotografie – Bildqualität bei gleichzeitiger Leichtigkeit und Kompaktheit
  • Reportagefotografie – kompakte Kamera, die auch mit aufgestecktem Blitz sehr leicht ist, bei gleichzeitiger hoher Bildqualität und Schnelligkeit
  • Studiofotografie – sehr gute Gesichtserkennung für Portrait, ausreichende Bildqualität mit 80 mm Makro für Produktfotos
  • Familienfotos – sehr schnelle Bildfolge für die Fotografie von Kindern, sehr gut auch bei schlechteren Lichtverhältnissen, Gesichtserkennung

Ich halte die Fujifilm X-T3 für die zur Zeit beste APS-C-Kamera auf dem Markt. Außerdem ist sie eine der versatilsten Kameras der Welt.

Letzter Satz: Fragen Sie Ihren Bauch, ob Sie mit dieser Kamera fotografieren möchten. Ich kann die Kamera sehr empfehlen.

Kamera schwarzer Body bei Calumet >>

Kamera mit silbernem Body bei Calumet >>

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In eigener Sache – Der bessere Fujifilm Fotokurs

Fotograf und Fototrainer Peter RoskothenSie haben den Test der Fuji X-T3 gelesen, eine Fuji-Digitalkamera (egal welche, X-System oder GFX-System) erworben und möchten jetzt gerne Ihre eigene Fotografie ausbauen? Sie möchten dazulernen und suchen einen besseren Fujifilm Fotokurs?

Ich schule individuell (auf Wunsch auch zu Zweit plus Trainer) Fotografie für Einsteiger und Fortgeschrittene. Der individuelle Kurs erweitert Ihre Grundkenntnisse oder baut auf Ihren bestehenden Kenntnissen auf und wird genau auf Sie abgestimmt. Mehr noch: die Schulung macht großen Spaß und neben Theorie unternehmen wir auch eine eigene Fotoexkursion.

Fotokurs Fujiflm >>

Individueller Fujifilm Fotokurs

© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Test Fujifilm X-T3 – Unterschiede und Testfotos – technische Daten Fuji X-T3

Autor: Peter Roskothen

Ich, Peter Roskothen bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer Fotokurse sowie Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Fotoamateure und ambitionierte Fotografen. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter Peter Roskothen Fotokunst & Design.

5 Kommentare

  1. Hallo Peter
    Ein interessanter Vergelich, was mich aber ebenfalls interessiert ist, ob die Fujikameras langlebig sind d.h. kann man damit auch 300.000 Fotos machen oder sind es eher Konsumer Produkte, die einem nach 50.000 Auslösungen um die hren fliegen. Die XH1 scheint für Profis konzipiert zu sein. Gibt es da Erfahrungswerte. Wieviele Auslösungen haben deine Kameras auf der „Uhr“

    Auf diesen Kommentar antworten
  2. Hallo Andreas,
    ich habe die X-T1 seit drei Jahren und bin mit ihr bei 32°C durch den arabischen Wüstensand gerobbt, habe Langzeitbelichtungen im feuchten Neuseeland und Bergen mit ihr aufgenommen und mit ihr Bilder am Nordkap bei -14°C geschossen. Während ein anderer Mitreisender mangels Spiegelvorauslösung auf dem Nordkap seine DSLR kaputt gemacht hat, funktioniert meine X-T1 bis heute davon unbeeindruckt und meine Auslösungen nähern sich der 55.000.
    Viele Grüße, t.4r.

    Auf diesen Kommentar antworten
  3. Jau, klasse Aussichten für die eigene FUJI-Zukunft, danke dafür!
    Wo bitte läßt sich die Auslösezahl (X-T2) denn finden?
    Herzlich grüßend, Dirk

    Auf diesen Kommentar antworten
    • Eine andere Variante:
      Exiftool herunterladen und entweder den Wert „Image Count“ aus der grafischen Oberfläche unter „Maker Notes“ auslesen oder die Konsole öffnen und ‚exiftool -ImageCount ‚ eingeben.
      Der Zähler ist aber erst ab der X-T3 zuverlässig, bei den vorherigen X-T’s konnte der Zähler z.B. durch Firmware Updates zurückgesetzt werden.

      Auf diesen Kommentar antworten

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