Individueller Fotokurs - Besser fotografieren lernen

Buch Fujifilm X-Photographers – *Buchrezension

Das Buch Fujifilm X-Photographers ist ein Gemeinschaftswerk in Sachen Fotografie. Sechs Fotografen versammeln sich, zeigen außergewöhnliche Fotografien und geben Auskunft zu ihrer Arbeitsweise.

Buch Fujifilm X-Photographers - Franzis Verlag

Buch Fujifilm X-Photographers – Franzis Verlag

Fujifilm X-Photographers – Vom Fotografieren mit dem Fujifilm X-System

Wer die FujifilmKameras noch nicht für sich entdeckt haben mag, der wird dieses Buch vermutlich nicht entdecken wollen. Das jedoch ist ein Fehler:

Weil die sechs Fotografen, die sich im Buch versammeln allesamt fantastische Bilder zeigen, die das Buch zu einem Must-Have für Fotobuch-Sammler macht.

Ja, es geht tatsächlich auch darum, Werbung für Fujifilm zu machen. Die Kameramarke hat das vermutlich gar nicht nötig, denn sie ist der Shootingstar spätestens seit der X-Pro 1, der X-T1  und der Photokina 2016 mit der bereits legendären Mittelformatkamera GFX 50S.

X-Fotografen

X-Photographers sind eine clevere Idee des japanischen Herstellers, welche auch andere Kamerahersteller bereits hatten: Bevorzugt gute Fotografen laufen mit den Fujifilm-Kameras herum und präsentieren ihre Fotografien als lebender Beweis für die Qualität der Technik.

Im Buch geht es neben besonderen Fotografien auch um die Arbeitsweise der Menschen hinter der Kamera und um die Besonderheiten der Technik. FotografIn schaut dieses Bilderwerk genau dann an, wenn man sich Zeit nimmt. Wenn man ein gutes Glas Wein in der Hand hält, Pause machen möchten oder sich eine Auszeit gönnt, um zurück zu finden.

Das Buch mit Fotografien

Man braucht nicht alleine Zeit, sondern auch Muße und Platz, um die Fotografien wirken zu lassen. Das Druckwerk ist kein Kleines, sondern mit Ausmaßen eines ausgewachsenen Fotoalbums und einem Gewicht für Bodybuilder eher auf dem Tisch als im Abendbett geeignet.

Die sechs Fotografen zeigen die unterschiedlichsten Sichtweisen und tragen alle eine eigene Handschrift. Zu den fotografischen Werken gesellen sich immer ein Interview, der erläuterte eigene Workflow und die Vorstellung einer Fujifilm-Kamera.

Auszug Buch Fujifilm X-Photographers - Franzis Verlag

Fotograf Martin Hülle – Leidenschaft „Der Norden“

Martin Hülle eröffnet den Fotoreigen in teils sensiblen Landschaftsfotografien, die er selbst – ist es nicht doof seine Kurz-Biografie in der dritten Form zu schreiben? – als zurückhaltend, intim und melancholisch beschreibt. Die Beschreibung trifft seine Kunstform der Fotografie gut. Mir gefallen seine Bilder von Anfang an. Hülle schafft es den teils tristen nördlichen Gegenden Spannung abzugewinnen.

Im Interview erfahren wir mehr über seine Technik des Wenig ist Mehr und die momentane Lieblingskamera X-Pro 2. Martin Hülles Workflow ist spannend und lehrreich. Das Lesen lohnt sich.

Video zum Buch Fujifilm X-Photographers

Fotograf David Klammer – Visual Storytelling

Wird man nicht durch die fotografischen Arbeiten, sondern durch Worte wach, dann spätestens, wenn einer wie David Klammer die Fujifilm nutzt. Der Mann arbeitet für GEO, den Spiegel und die Zeit. Das Reden über Kameras erscheint ihm eher überflüssig. Darüber redet man nicht, so sagt er. Gleich darauf jedoch lässt er sich doch dazu hinreißen. Lesen Sie das besser selbst. Sie werden vermutlich denken, Klemmer hätte bei mir abgeschrieben, lach! Zitat:

Mit ihr (X-PRO2) sehe ich anders, direkter, ursprünglicher.

Sein Arbeitsworkflow, seine Ausrüstung und die Einstellung seiner Kamera ist ebenfalls lehrreich und gut beschrieben. Die Fotos im Reportagestil sind brilliant und inspirierend. Im Buch bekommt der Fotograf zu Recht viel Platz.

Vier weitere Fotografen

Und dann sind da noch:

  • Thorsten Rother – Spanungsfeld Daylight  Portraits
  • Peter Steffen – Im Rausch der Gewschindigkeit
  • Bertram Solcher – Ganz nah am Menschen
  • Christian Ahrens – Bilder aus der „Welt der Arbeit“

Jeder der Fotografen hätte hier eine genaue Rezension verdient, allein: Sie sollten das Buch kaufen. Es lohnt sich ausgesprochen, nicht nur für Fujifilm-Fangirls und Fujifilm-Fanboys.

Fazit Buchrezension Fujiflm X-Photographers

Buch Fujifilm X-Photographers - Franzis VerlagDas Buch mit Hardcover enthält wertvolle Aufnahmen und Informationen von sechs Profifotografen. Mit EUR 49,95 ist die Publikation ein Schnäppchen, angesichts der Inhalte, der Druckqualität und des Umfangs. Nicht nur Fujifilm-Fotografen erhalten wertvolle Inspirationen und Informationen.

Nachtrag vom 04.04.208:
Mein Exemplar hatte Wellen, wie man in den ersten Sekunden des Videos gut sehen kann. Ich nehme meine Sorgfaltspflicht als Chefredakteur sehr ernst, habe deshalb gestern mit dem Verlag gesprochen, der von dem Problem noch nichts wusste. Es hat sich inzwischen (12 Stunden später) herausgestellt, dass offenbar mehrere Käufer einen solchen Mangel hatten. Daher vermute ich, dass beim Druck oder der Lagerung des Werkes Fehler passierten. Ich werde den Verlag bitten, unserer Redaktion mitzuteilen, wenn der Mangel behoben ist. Das werden wir dann hier mitteilen.

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© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Fujifilm X-Photographers – *Buchrezension

Autor: Peter Roskothen

Ich, Peter Roskothen bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer Fotokurse sowie Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Fotoamateure und ambitionierte Fotografen. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter Peter Roskothen Fotokunst & Design.

2 Kommentare

    • Danke für die wichtige Info Fujifan! Also kein Einzelfall. Ich habe einen Nachtrag oben im Artikel geschrieben, der über den Vorgang informiert. Ich hatte meine Sorgfaltspflicht sehr ernst genommen und extra gestern beim Verlag vor der Veröffentlichung der Rezension nachgefragt. Dort wusste man von dem Fehler (noch) nichts. Siehe Nachtrag.

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