FotoWissen Fujifilm Objektive Testbericht

Test Fujifilm FUJINON XF 100-400mm F4.5-5.6 R LM OIS WR

Tipp: Dem ISO-Rauschen an den Kragen - Revolution der Rauschminderung:

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Das Fujifilm / FUJINON XF 100-400mm F4.5-5.6 R LM OIS WR Telezoom-Objektiv bietet die derzeit längste Brennweite für das Fujifilm X-System. Sind die spiegellosen Fujifilm Systemkameas (X-T2, X-T20, X-T3, X-T4, X-T30, X-Pro 2, , X-Pro3, X-H1, X-E3, X-S10 und weitere) mit dem APS-C Sensor mit diesem 100-400mm für die Wildlifefotografie und die Sportfotografie gerüstet? Wir haben das Fujifilm XF 100-400mm getestet:

Test Fujifilm FUJINON XF100-400mm F4.5-5.6 R LM OIS WR

Der Artikel “Test FUJINON XF100-400mm” wurde im Juli 2018 publiziert und im Juni 2021 für Sie überarbeitet. 

Das größte Teleobjektiv / Telezoomobjektiv für das Fujifilm X-System.

Hervorragende Verarbeitung und Bildqualität in Sachen Schärfe, Farbe und Kontrast.

Test Fujifilm XF 100-400mm Telezoom-Objektiv

Der komplette Name des Telezooms lässt sich kaum merken. Zu viele Abkürzungen, von denen man nur zwei wirklich kennen muss:

  • OIS – Bildstabilisator
  • WR – Spritzwasserschutz und Staubschutz
Fujifilm Objektiv-Legende

Legende der Fujinon Abkürzungen

XF = Diese Objektivreihe ist überwiegend aus Metall und hat größere Blendenöffnungen

R – Diese Fujinon Objektive besitzen einen Blendenring. Dieser Blendenring fehlt zum Beispiel an dem flachen XF27mm F2.8 der ersten Baureihe (35mm KB-äquivalent). Beim Pancake wird die Blende über das vordere Einstellrad vorgenommen.

WR = Weather Resistant, dt. Wetterresistent / staubgeschützt und spritzwassergeschützt

LM = Linear Motor für den Autofokus. Schnell und leise. Hierauf sollte man beim Objektivkauf achten!

OIS = Optical Image Stabilization ist das Fujifilm Bildstabilisierungs-System zum Ausgleichen von Zittern und Bewegungen. Das System sitzt wie bei anderen Herstellern auch im Objektiv. Mit diesen Objektiven können Sie aus der Hand längere Belichtungszeiten fotografieren, als ohne OIS-Stabi.

Drei Schalter am Fujinon XF 100-400 Telezoom-Objektiv

An der Seite der Drehzooms finden sich drei Schalter: Der linke dient dem Einschalten und Ausschalten des OIS-Bildstabilisators. Mit dem mittleren Schalter kann die Blende am Blendensring manuell bedient werden, oder in der Einstellung A automatisch erfolgen. Der rechte Schalter begrenzt den Autofokus entweder von 5 m bis Unendlich, oder von der Naheinstelltgrenze (1,75 m) bis Unendlich. Fotografiert man beispielsweise Vögel im Flug, die meistens mehr als 5 m entfernt sind, so kann der Autofokus die Vögel schneller scharf stellen, wenn er auf diese Distanz (5 m bis Unendlich) begrenzt ist.

Test Fujifilm FUJINON XF100-400mm F4.5-5.6 R LM OIS WR - Schalter am Fujifilm 100-400mm

Diverse Schalter am Fujifilm 100-400mm.

Streiflichtblende mit Verriegelung

Die Streiflichtblende (im Volksmund auch Gegenlichtsblende genannt) besitzt eine Verriegelung, damit sie fest am XF 100-400mm Objektiv sitzt und sich nicht versehentlich lösen kann. Außerdem ist ein Schiebefenster in der Streiflichtblende eingelassen, welches bei Öffnung die Möglichkeit bietet, einen Polarisationsfilter einzustellen, ohne die Streiflichtblende abzunehmen. Das Filtergewinde hat einen Durchmesser von 77 mm. Nur selten werden wir allerdings an dem Objektiv einen Polfilter verwenden, denn der nimmt zusätzlich Licht weg, welches wir beim Fotografieren von bewegten Motiven dringend benötigen.

Technische Daten des Fujifilm / Fujinon XF 100-400mm F4.5-5.6

Mit einem Gewicht von etwas unter 1,4 kg ist das Telezoom von Fujifilm kein Leichtgewicht. Im Vergleich: das Canon EF 100-400 mm Vollformat Objektiv wiegt nur etwas über 1,6 kg, benötigt aber einen größeren Bildkreis. Insgesamt liegt eine Fujifilm X-T4 mit dem Fujifilm 100-400 mm Objektiv bei 1.982 Gramm, vorausgesetzt es wird kein Batteriegriff verwendet. Zum Vergleich: eine Canon EOS 7D Mark II mit dem Canon EF 100-400 mm bringt 2,5 kg auf die Waage.

Im Objektiv sind 21 Elemente in 14 Gruppen verbaut. Die physikalischen 100-400 mm Brennweite entsprechen einem kleinbildäquivalent Objektiv von 152-609 mm. Die größte Blendenöffnung liegt bei F4,5 (100 mm Brennweite) bis F5,6 (400 mm Brennweite). Mit dem optional erhältlichen 1.4x-Telekonverter erhält man eine physikalische Brennweite von 140-560 mm, die einer kleinbildäquivalenten Brennweite von 210-840 mm entsprechen. Die Naheinstellgrenze liegt bei 1,75 Meter.

Das Fujifilm 100-400mm Drehzoom ist kein Leichtgewicht.

Technische Daten Fujifilm FUJINON XF100-400mm Fujifilm FUJINON XF100-400mm F4.5-5.6 R LM OIS WR
Objektivkonstruktion 21 Elemente in 14 Gruppen (5 ED Linsen und 1 Super ED Linse)
Brennweite 100-400mm
Kleinbildäquivalente Brennweite 150-600mm
Bildstabilisator Ja
Anfangsblende F4.5-5.6
Naheinstellgrenze etwa 1,75 Meter
Filterdurchmesser ø 77mm
Markteinführung Februar 2016
Gewicht etwa 1.375 Gramm
Preis UVP EUR € 1.899,-
Strassenpreis ca. € 1.780,-
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Test Fujifilm FUJINON XF100-400mm F4.5-5.6 R LM OIS WR

Das ausgefahrene Objektiv bei 400mm.

Pro und Contra Fujifilm Telezoom 100-400mm

Im Fujifilm 100-400 mm Drehzoom ist ein leiser und schneller Autofokus integriert. Im Telezoom arbeitet ein Twin-Linearmotor für den Autofokus. Der Bildstabilisator verursacht auch im ausgeschalteten Zustand bei eingeschalteter Kamera immer ein leichtes Rauschen, welches aber nur hörbar ist wenn man das Ohr an das Objektiv legt. Laut Hersteller bewirkt der Stabilisator fünffach bessere Verschlusszeiten aus der Hand. Nach meiner Erfahrung sollte man bei 400 mm jedoch eine 1/200 Sekunde nicht unterschreiten. In der Wildlifefotografie und auf der Sportfotografie werden wir Fotografen aber bemüht sein, eine 1/500, 1/1.000, 1./2.000 Sekunde oder kürzer zu verwenden. Damit einher gehen oft auch höhere ISO, die vom Fujifilm X-Trans-Sensor prima gemeistert werden. Wer das Rauschen bestens heraus rechnen möchte, der schaut sich bitte diesen Artikel an:

Wildlifefotografie mit FujifilmWildlifefotografie mit Fujifilm

Test Bildqualität Fujifilm XF 100-400mm – Links: Wildlife-Fotografie mit Fujifilm X-System – Original, ganzes Foto / Rechts: Wildlife-Fotografie mit Fujifilm X-System – Original (unbearbeitet) 100% Ansicht

Das relativ hohe Gewicht für ein APS-C Objektiv von 1,4 kg hat mich überrascht. Dennoch liegt das Telezoom-Objektiv sehr gut in der Hand und macht einen wertigen Eindruck, obwohl der Tubus im vorderen Teil aus Plastik gefertigt ist. Das Drehzoom ist sehr gut gegen Spritzwasser und Staub geschützt. Bei meinem Test in einem niederländischen Zoo staubte es stark. Es gab trotzdem keinerlei Beeinträchtigungen in der Funktion oder der Bildqualität. Das Innere des Telezooms war auch danach staubfrei.

Die Stativschelle lässt sich leicht abnehmen oder montieren, ohne das Objektiv vom Kamerabody nehmen zu müssen. Das ist gut durchdacht aber leider nicht zu Ende gedacht, sonst wäre die Stativstelle von vornherein als Arca-Swiss kompatibel ausgelegt. Hier sind neuere Objektive von Tamron vorbildlich.

Beim Test des Fujifilm XF 100-400 mm hat mich die Bildqualität positiv überrascht. Sie kann mit den Schiebezoom von Canon unbedingt mithalten. Ich halte die Bildqualität subjektiv eher noch für etwas besser. Die beste Schärfe erreicht das Fuji-Telezoom bei F8. Die Bilder sind glasklar, scharf, lebendig und voller Farben. Der Autofokus stellt bei Licht und in der Dämmerung schnell und zuverlässig scharf. Der Preis für die Linse ist mit annähernd Euro 2.000,- (UVP, Straßenpreis 06/2021 € 1.730,-) den Fans von Sportfotografie und Wildlifefotografie vorbehalten.

Testfoto Fujifilm FUJINON XF100-400mm F4.5-5.6 R LM OIS WR im Zoo

Das Fujinon XF 100-400mm zeigt ohne den Telekonverter eine hervorragende Bildqualität.

Telekonverter Fujinon XF1.4x TC WR

Das Fujifilm XF 100-400 mm zusammen mit dem 1,4x-Telekonverter hat mich in der Bildqualität nicht vollständig überzeugt. Mir fehlen bei vielen Tieraufnahmen die Struktur in den Federn und im Fell. Die beste Schärfe erreicht die Kombi aus Telekonverter mit Drehzoom bei F11 und F16.

Wenn Sie den Telekonverter Fujinon XF1.4x TC WR relativ preiswert gemeinsam mit dem Objektiv kaufen können (zum Beispiel für EUR 100,- mehr), so sollten Sie ihn mitnehmen. Wenn Sie ihn aber separat erwerben müssen, testen Sie in vielleicht besser vorher. Meinen sehr professionellen Ansprüchen genügt er nicht. Der Telekonverter verschlechtert die Offenblende um eine Blendensstufe. Das entspricht bei 400 mm nur noch F8. Hier tut sich der Autofokus in der Dämmerung schwer. Der Einzelpreis für den XF1.4x von Euro 450,- ist der Bildqualität nicht angemessen. Bei meinem Kauf des XF 100-400 nach dem Test habe ich trotz des geringen Aufpreises auf den Telekonverter verzichtet.

Verarbeitung Telekonverter Fujinon XF1.4x TC WR

Zusammen mit dem Objektiv und der Kamera hat sich bei unserem Test ein leichtes Spiel zwischen Objektiv und Telekonverter sowie zwischen Telekonverter und Kamerabody bemerkbar gemacht. Dieses Spiel bezieht sich nur auf die Richtung, in der ich das Objektiv auf den Telekonverter oder den Telekonverter auf die Kamera schraube. Ob diese Bewegung an der stark getesteten Demoware oder Fertigungstoleranzen lag, vermag ich nicht zu beurteilen. Bei einem Kauf würde ich in jedem Fall ausprobieren wollen, ob bei dem neuen Objektiv und Telekonverter ein störendes Spiel zu bemerken ist. Das Spiel macht sich in der Bildqualität nicht bemerkbar, sollte aber in dieser Preisklasse nicht sein. Mich hat diese Toleranz bei der Handhabung des Objektivs anfangs gestört.

Ich habe den Zweifachkonverter nicht getestet. Ich denke die Konverter sollten bestehenden Telebrennweiten mit größeren Offenblenden vorbehalten bleiben. Vielleicht entwickelt Fujifilm auch in der Zukunft noch ein 300 mm F2.8 oder ein 400 mm F2.8 Teleobjektiv. Hier würde ich den Telekonverter erneut für Sie testen.

Den Telekonverter kann ich nur empfehlen, wenn er preiswert mit dem Objektiv erworben werden kann. Ich habe beim Kauf auf den Konverter verzichtet.

Test Fujifilm FUJINON XF1.4 TC WR

Testbilder Fuji XF 100-400mm

Testchart Bilder zum Fuji XF 100-400mm

Links Original, Rechts Ausschnitt ca. 100%

Testchart Bilder mit Telekonverter 1.4x

Links Original, Rechts Ausschnitt ca. 100%

Video Fujifilm 100-400mm Zoom

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Fazit Test Fujifilm Fujinon XF 100-400 mm Telezoom und 1.4x Telekonverter

In der Preisklasse von EUR 2.000,- (UVP, Straßenpreis 06/2021 € 1.730,-) hätte ich eine andere Lösung als den Plastiktubus vorne am Objektiv erwartet. Die Streiflichtblende ist hervorragend gelöst. Dass man die Stativschelle abnehmen kann, ohne das Objektiv von der Kamera zu lösen, ist positiv. Das Drehzoom ist ausgewogen und liegt mit ausgezeichneter Balance in der Hand. Auch auf einem Stativ (Einbeinstativ oder Dreibeinstativ) liegt der Schwerpunkt der Stativschelle genau richtig. Der Autofokus läuft leise, schnell und präzise.

Der 1.4x-Telekonverter in Kombination mit dem Fujifilm 100-400 mm Objektiv machte auf mich keinen überaus positiven Eindruck. Von dem Telekonverter erwarte ich mehr Struktur in den Federn und dem Fell der Tiere. Auch das kleine Spiel in Richtung der Anschlags würde ich beim Kauf überprüfen.

In der Bedienung und Bildqualität lässt das Fujifilm 100-400 mm Drehzoom keine Wünsche offen. Die Schalter am Objektiv finden wir Fotografen nach kurzer Zeit im Schlaf. Ich war von der Bildqualität in Sachen Schärfe, Lebendigkeit und Farben sehr angetan. Den Preis von rund EUR 2.000,- halte ich für etwas hoch (UVP, Straßenpreis 06/2021 € 1.730,-). Damit will ich nicht sagen, dass das Objektiv schlecht verarbeitet ist, ganz im Gegenteil. Es macht einen sehr wertigen Eindruck.

Eine hervorragende Bildqualität wird begleitet von einem sehr wertigen Eindruck.

Wenn sich ein Fujifilm X-System kauft, wird es vermutlich nicht primär für Wildlifefotografie oder Sportfotografie nutzen wollen. Nikon und Canon haben das weitaus interessantere Objektiv-Sortiment für diese beiden Fotogenre. Ich vermute die meisten Käufer von Fujifilm werden dieses System schätzen, weil es leicht und bestens bedienbar ist. Damit eignet sich das Fujifilm X-System primär für die Familienfotografie, Urlaubsfotografie, Portraitfotografie, Straßenfotografie, Landschaftsfotografie, Naturfotografie, Makrofotografie, Reportage und andere Genre als die Sportfotografie und Wildlifefotografie. Wer jedoch Sport und Wildlife fotografieren möchte, der ist mit dem 100-400 mm Drehzoom sehr gut beraten.

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Nachtrag Juni 2021: Inzwischen ist das Fujinon XF 100-400mm auch gebraucht für etwa € 1.000-1.600 zu bekommen. Meine XF 100-400 Erfahrungen reichen mittlerweile über viele Jahre. Das Telezoom hat mich nie im Stich gelassen. Die Bildqualität ist ohne den Konverter exzellent. Das Zoomen ist nach wie vor ungeschlagen in der Fotografie fliegender Wildvögel, weil wir unser Motiv bei 100mm schneller finden und anschließen herein zoomen.

© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Test Fujifilm FUJINON XF 100-400mm F4.5-5.6 mit Video und Beispielfotos


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Dies ist eine Serie von Beiträgen - Fujifilm Systemkameras - Lesen Sie die ganze Serie:

Geschrieben von:

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Peter Roskothen

Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter P. Roskothen Fotokunst & Design.

3 Kommentare

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  • Hallo, vielen Dank für den Test des XF100-400mm, überlege schon lange ob ich mir es kaufen sollte, es ist mir einfach zu teuer. Ich besitze das XF80mm Macro und bin super zufrieden damit, nur für Tiere , Vögel in der Natur ist es nicht Tele genug. Aber letztendlich sind ja nun nicht 400mm voll ausreichend dafür. Und ob es mal ein längeres Tele in bezahlbaren Bereichen geben wird, steht im Mond. Eigentlich ein Dilemma für alle Fuji-Besitzer, wie ich finde. Hatte bis gestern dafür eine Sony RX10m iv um Tiere zu fotografieren, habe sie aber verkauft, sind eben auch nur 600mm und ein sehr kleiner Sensor. Wenn ich Lotte hätte wäre es sicher kein Problem zu lösen.

  • Hallo Herr Roskothen,

    es ist immer wieder interessant und erhellend, sich auch Ihre Objektiv-Rezensionen anzusehen oder zu lesen. Als Ergänzung möchte ich noch – das XF 100-400 betreffend – hinzufügen, dass dieses Spitzenobjektiv mit seinen 21 Linsen tatsächlich nicht nur für Sport- und Tierfotografie infrage kommt.

    Natürlich holt es grundsätzlich weit entfernte Motive nah, scharf und konstrastreich vor die Kamera. Aber interessanterweise besitzt es auch deutliche Stärken im relativen Nahbereich der Portraitfotografie. Speziell dort lassen sich nicht nur Menschen, sondern auch beispielsweise krabbelnde Käfer oder stille Pflanzen aus einer angenehmen Tele-Perspektive erfassen und charaktervoll ablichten.

    Die Ergebnisse sprechen für sich und viele Kunden sind darüber sehr angetan. Zumal es einen beinahe einzigartig schönen Unschärfebereich (Bokeh) sowie einen – von mir so nicht erwarteten – Freistellungsgrad zeigt.

    Freundliche Grüße vom Staffelsee in Oberbayern

  • Vielen Dank für diese sehr ausführlichen und sehr interessanten Artikel. Seit meiner X-E1, heute X-T4, bin ich überzeugter Fujifilm Nutzer. Ihr aktueller
    Test des Telezooms 100-400 mm hat mich neugierig gemacht. Ich nutze zwar überwiegend die Festbrennweiten des Systems, aber für dieses Genre
    würde ich auch ein Zo0mobjektiv vorziehen.
    Auf Ihren nächsten Bericht bin ich schon gespannt.

    Gruß
    Helmut Krütten

Journalist, Fotograf, Fototrainer Peter Roskothen

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