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Test Fujifilm X-Pro3 DSLM – Video und Testbericht

Kurz vor Weihnachten 2019 bringt Fujifilm die X-Pro3 DSLM Digitalkamera mit 26 Megapixeln auf den Markt. Die von Fujifilm ausgezeichnete “Flagschiff”-Kamera mit dem APS-C-Sensor hat einige Innovationen parat. *fotowissen hat die Kamera mit dem Hybridsucher getestet. Lohnt sich der Kauf der Kamera?

Test Fujifilm X-Pro3 Digitalkamera - Pro und Contra XPRO3

Test Fujifilm X-Pro3 Digitalkamera – *fotowissen hat bereits zuvor über die Fujifilm X-Pro3 berichtet und alle technischen Fakten in einem eigenen Artikel bereit gestellt.

Die Videofunktionen in einer Reportagekamera wie der X-Pro3 sind überflüssig und mutlos

Die X-PRO3 ist beim Erscheinen bereits von den X-Trans-Kameras X-H1 und X-T3 überholt

Das wahre Fujifilm-Flagschiff sind die X-H1 und X-T3

Testbericht Fujifilm X-Pro3 DSLM

Beginnen wir mit den positiven Fakten im Test der Fujifilm X-Pro3 DSLM: Die Bildqualität der Digitalkamera ist bis ISO 12.800 auf höchstem Niveau. Das hat vor allem auch mit dem Fujifilm eigenen X-Trans-Sensor zu tun, der auf einen Tiefpassfilter verzichten kann und dadurch eine sehr hohe Schärfe und geringes Rauschen aufweist. Die Bilder im Test waren überzeugend. Wer gerne JPG fotografiert, weil er keine Zeit für die Bildbearbeitung aufbringen möchte, der ist mit einer Fujifilm-X-System-Kamera ebenfalls gut bedient. Da ist die X-Pro3 mit den vielen internen Filmsimulationen keine Ausnahme. Die Kamera liegt überdies gut in der Hand und ist für die Reportagefotografie / Straßenfotografie leicht, unauffällig und robust in Titan gebaut. Die Kamera mit dem Hybridsucher bietet einen der besten elektronischen Sucher im Kameramarkt.

Video Testbericht X-Pro3

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Innovationen der Fuji X-Pro3

Das Titangehäuse der X-Pro3 ist gemeinsam mit dem Filmfenster auf der Rückseite des Klappdisplays die größte Innovation. Robust und puristisch kommt die Nachfolgerin der X-Pro2 daher. Die drei Ausführungen der XPRO3 in Schwarz, DURA-Schwarz und DURA-Silber unterscheiden sich im Preis und in der Kratzfestigkeit.

Leider ist die DURA-Ausführung anfällig für fettige Finger und Abdrücke von Nase oder Gesicht. Nichts ist umsonst und jedes positive Detail hat sicher auch sein Negatives. Insgesamt ist der Herstellungsaufwand der sehr robusten Titangehäuse wohl eine Innovation, aber wie lange wird man diese Digitalkamera nutzen? Außerdem hat die Fertigungstechnik ihren Preis. Mit etwa EUR 2.000,- ist die XPRO3 kein Schnappi.

Das Titangehäuse hat seinen Preis. Die XPRO3 ist kein Schnäppchen.

Hybridsucher XPRO3

Hybridsucher bedeutet bei der X-Pro3 für den Fotografen die Wahl zwischen dem Messsucher mit digitalen Einblendungen, und dem reinen elektronischen Sucher. Beide Sucher sind sehr hell und auf höchstem technischen Stand. Leider gibt es in 2019 keinen wirklichen Grund mehr für einen Messsucher, der fast immer das Objektiv auf der Kamera mit im Bild zeigt. Der mit steigender Brennweite, immer kleiner werdende Rahmen, der den fertigen Bildausschnitt angibt, ist nur für eingefleischte Messsucherfans interessant. Wer einen Messsucher noch nicht kennt, der wird verblüfft sein über die Fangemeinde, da dieser Sucher keinen der Vorteile eines elektronischen Suchers aufweist. Weder zeigt der Messsucher die fertige Schärfentiefe, noch die eingestellte Filmsimulation, noch kann ich bei einem Objektiv unter 23mm und über 90mm Brennweite damit arbeiten.

Der kleine Rahmen ist verblüffend und wurde schon seinerzeit, von den heute altmodischen und überholten Spiegelreflexkameras, ersetzt. Wozu die Rückkehr zu alten Zöpfen? Warum sollte man heute mit dieser Art Sucher fotografieren?

Sucht man nach den Gründen, dann gibt es das Argument, das Motiv von der Seite in den weißen Bildrahmen eintreten zu sehen. Damit kann sich der Fotograf auf den Eintritt des Motivs vorbereiten. Das kann jeder Fotograf aber auch mit dem zweiten Auge, dem Blick auf das rückwärtige Display (welches das Sehen um die Kamera herum erlaubt) oder der Intuition erledigen. Wirklich innovativ wäre ein umschaltbarer elektronischer Sucher gewesen, der einen Bildausschnitt größer als das fertige Bild anzeigt. Da dies technisch nicht umsetzbar ist, kann der Fotograf mit der Fujifilm X-Pro3 auf den Messsucher zurück greifen.

Schade, dass der japanische Hersteller gute Reportagebrennweiten wie 16mm oder 18mm nicht mit dem Messsucher unterstützt. Positiv ist die Tatsache, daß der Messsucher mit dem Klick auf das Menü oder Quickmenü sofort den elektronischen Sucher für die Einstellungen zeigt.

Touchdisplay XPRO3

Das Touchdisplay ist einer der größten negativen Kritikpunkte der X-Pro3. Das Display lässt sich ausschließlich nach unten klappen und unterstütz nicht den Blick auf das Display im Hochkantformat. Es lässt sich auch nicht seitlich aus der Kamera herausklappen, wie bei einer Canon-, Nikon- oder Panasonic-Kamera. Dieses Display ist weder für die Froschperspektive, noch für die Über-Kopf-Fotografie im Hochformat geeignet. Wer es gewohnt war, eben mal die Einstellungen der Kamera im Touchdisplay vorzunehmen, wird verblüfft feststellen, dass er jedes Mal das Display herausklappen muss.

Mit der X-Pro3 wird dem Fotografen verblüffend klar, wie oft er auf das Touchdisplay verzichten muss

Fujifilm X-Pro3 Film-Fenster
Fujifilm X-Pro3 Film-Fenster

Dafür bietet Fuji das innovative Filmfenster auf der Rückseite der Kamera /  des Touchdisplays. Eine wirklich schöne Idee, die aus den Zeiten der analogen Fotografie rührt. Früher (“Wir hatten ja nichts”), wurde der Deckel des Filmkartons abgerissen und auf der Rückseite der analogen Kamera in einem Rahmen eingeschoben. So merkten sich Fotografen über Jahrzehnte hinweg den eingelegten analogen Kleinbildfilm oder Rollfilm, wenn sie zwischenzeitlich die Kamera in den Schrank legten. Leider ist das Diplay für die Filmsimulation recht dunkel und damit führt es sich gleich wieder ad absurdum.

Das wirklich herzliche Filmsimulationsfenster ist zu dunkel geraten

Bedienung XPRO3

Beim Test der XPRO3 fällt auf, wie oft man das rückwärtige Display benötigt und immer wieder herunterklappen muss. Zwar kann man im Sucher ebenfalls alle Einstellungen vornehmen, die man im Menü oder Quickmenü vornehmen möchte, aber dabei muss man die Tasten erst mal drücken. Das Vorgehen ist mit dem Display wirklich einfacher als mit dem Sucher und damit verhindert das Klappdisplay die einfache Bedienung der Kamera. Das Displaykabel hängt zwischen Kamerabody und Touchdisplay. Liegt dieses Kabel bei Fujifilm so nicht etwas verletzlich?

Außerdem ist die Tasten-Wippe auf der Rückseite der Kamera verschwunden und damit sind viele programmierbare Tasten nicht mehr vorhanden. Die Steifgesten auf dem Touchdisplay, die den Funktionen der Kamera zugewiesen werden können, sind ebenfalls nicht sofort zur Verfügung, weil dazu wieder das Display heruntergeklappt werden muss. Bleiben nur die wenigen programmierbaren Tasten am Kameragehäuse übrig, mit denen man die wichtigsten Funktionen programmieren kann.

Die Kamera liegt gut in der Hand. Sie ist nicht so ergonomisch geformt, wie eine X-H1 für größere Hände, kann aber mit der Wulst am vorderen Gehäuse und dem Daumenwulst hinten überzeugen. Eine Fehlbedienung der beiden Tasten rechts vom Daumen wie bei der X-T30 ist ausgeschlossen. Hier hat Fujifilm dazu gelernt.

Der USB-C-Anschluss lädt den Akku der Kamera. Mit einer Powerbank und einem USB-C-Kabel ausgerüstet, kann die Kamera so auch unterwegs geladen werden. Das ist zeitgemäß und praktisch. Der Stativanschluss ist außerdem weit genug vom Akkufach entfernt und ermöglicht den Akkuwechsel auch bei dauerhafter Verwendung einer Stativplatte.

Die Fujifilm typischen Einstellungen der Blende am Objektiv, der Verschlusszeit, ISO und Belichtungskorrektur auf der Kameraschulter sind gut zugänglich und unterstützen den Reportagefotografen bei der Arbeit. Wäre es nur leichter die Kamera mal eben von der Einzelaufnahme mit dem einzelnen Autofokusfeld, in den Serienbildmodus und Zonenautofokus zu stellen, ohne das Display jedes Mal herunterklappen zu müssen!

Video

Moderne Videofunktionen in einer puristischen Reportagekamera? Was ist von den guten Vorsätzen bei Fujifilm geblieben? Warum konnte man auf diese Funktionen nicht zu Gunsten eines herausklappbaren und schwenkbaren Displays verzichten? Das wäre wirklich innovativ gewesen.

Testbilder X-PRO3

Diese Testbilder entstanden aus der X-Pro3 mit dem XF35mm F/1.4 Objektiv. Die Bilder sind nachbearbeitet:

Fazit Test Fujifilm X-Pro3 DSLM

Die robuste und unauffällige Reportagekamera mit dem Hybridsucher ist mit einer hervorragenden Bildqualität und innovativen Filmsimulationen versehen. Die Kamera liegt gut in der Hand und sieht schick aus. Das Design im Titangehäuse kann als gelungen bezeichnet werden. Die Einstellräder und Blende sind sehr gut zugänglich, wenn auch nicht ganz so praktisch, wie bei einer X-T2 oder X-T3. Gerade wegen der kleinen und leichten Gehäuse und der einfachen Bedienung aller Elemente hat Fujifilm mit seinen Digitalkameras einen so großen Erfolg.

Test Fujifilm X-Pro3 - Einstellräder Belichtungszeit, ISO und Belichtungskorrektur
Einstellräder Belichtungszeit, ISO und Belichtungskorrektur

Dieser Fujifilm-Erfolg wird durch das herunterklappbare Touchdisplay und das kombinierte Zeit-/ISO-Einstellrad in Frage gestellt. Wirklich clever wäre ein herausklappbares und schwenkbares Touchdisplay gewesen. Das viel zu dunkle Filmfenster kann diese Nachteile nicht wettmachen. Die Videofunktion ist überflüssig und mutlos.

Der Verzicht auf eine IBIS im Kameragehäuse der Pro3 ist ein schlimmer Fehler. Wer in 2019 eine GFX 100 mit all den Vorteilen einer kamerainternen Sensorstabilisierung wirbt und in einer Reportagekamera darauf verzichtet, der macht die Kamera bereits zum Verkaufsstart zu einer Antiquität. In der Straßenfotografie möchten Fotografen gerne einmal Personen mit einer Bewegungsunschärfe unkenntlich werden lassen. Verschlusszeiten aus der Hand von 1/30s, 1/15s oder 1/8s werden von einer älteren Fujifilm X-H1 leicht unterstützt. Warum fehlt der IBIS also bei der X-Pro3? Man muss sich fragen, was sich Fujifilm dabei gedacht hat, schließlich ist das technische Know-how doch vorhanden.

Letztlich bleibt die Kamera insgesamt eine Enttäuschung und ein Flop. Zwar werden Messsucherfans die Kamera gut und nützlich finden, aber auch ehrlich herausfinden müssen, dass sie sich nicht so leicht bedienen lässt, wie eine X-H1 oder X-T3 mit den versatileren Klappdisplays (Querformat und Hochformat).

*fotowissen empfiehlt den Kauf der Fujifilm X-Pro3 ausschließlich für Messsucherfans

Die Fujifilm Alternative mit IBIS:

X-H1-Kamera bei Calumet >>

X-H1 Kamera mit XF 16-55mm /2,8 R LM WR und VPB-XH1 Batteriegriff bei Calumet >>

Pro Fujifilm XPro3 Contra Fujifilm XPro3
Tolle Bildqualität auch bei hoher ISO Klappdisplay müsste für Straßenfotografie ausklappbar und schwenkbar sein
Filmsimulationen und Einstellmöglichkeiten Fehlende Wippe (Vier-Richtungs-Tasten)
Zu wenige programmierbare Tasten!
Hybridsucher
(Meßsucher und elektronischer Sucher)
OVF / Meßsucher nicht für Weitwinkel kleiner 23mm und Tele größer 90mm nuzbar
Filmfenster / Info-Display Filmfenster zu dunkel
USB-C-Anschluss auch für Ladevorgang Fehlender IBIS
Design, Hybridsucher, Bedienung ist Puristik Videofunktion überflüssig
Automatische Fokus-Bracketing / Fokus-Stacking DURA-Black / DURA-Schwarz scheint sehr anfällig für Fingerabdrücke zu sein
Quick-Menü einstellbar (4, 8, 12, 16 Funktionen) ISO-Wahlrad nicht so gut gelöst, wie bei X-T3
Technische Daten Fujifilm X-Pro3  
Sensor 23,5mm x 15,6mm (APS-C) X-Trans CMOS 4 / 26,1 Mio Pixel (effektiv)
Speicherkarten SD- / SDHC- / SDXC-Speicherkarte UHS-I / UHS-II / Video Speed Class V30*1
Dateiformat Foto: JPEG (Exif Ver. 2.3*2), 14bit RAW (RAF), RAW + JPEG
Video: MPEG-4 AVC/H.264 (MOV) mit Stereoton 24bit / 48KHz
(DCF-konform / DPOF-kompatibel)
Pixel L: 6240×4160 6240×3512 4160×4160
M: 4416×2944 4416×2488 2944×2944
S: 3120×2080 3120×1760 2080×2080
Empfindlichkeit ISO 160-12800 (Standard-Ausgabeempfindlichkeit, in 1/3 Stufen)
AUTO 1/AUTO 2 /AUTO 3 (bis zu ISO 12800)
Erweiterbar auf ISO 80, ISO 100, ISO 125, ISO 25600 und ISO 51200
Belichtungskorrektur - 5,0 EV bis + 5,0 EV in 1/3 Stufen (Video: - 2,0 EV bis + 2,0 EV)
Verschlusszeit Mechanisch:
(P Modus) 4 Sek. bis 1/8000 Sek., (A Modus) 30 Sek. bis 1/8000 Sek.,
(S/M Modus) 15 Min. bis 1/8000 Sek., (Bulb) max. 60 Min.

Elektronisch *3:
(P Modus) 4 Sek. bis 1/32000 Sek., (A Modus) 30 Sek. bis 1/32000 Sek.
(S/M Modus) 15 Min. bis 1/32000 Sek., (Bulb) 1 Sek. fest.

Elektronisch gesteuerter 1. Verschlussvorhang:
(P Modus) 4 Sek. bis 1/8000 Sek., (A Modus) 30 Sek. bis 1/8000 Sek.,
(S/M Modus) 15 Min. bis 1/8000 Sek., (Bulb) max. 60 Min.

Mechanisch + Elektronisch:
(P Modus) 4 Sek. bis 1/32000 Sek., (A Modus) 30 Sek. bis 1/32000 Sek.,
(S/M Modus) 15 Min. bis 1/32000 Sek., (Bulb) max. 60 Min.

Mechanisch + elektr. gesteuerter 1. Verschlussvorhang:
(P Modus) 4 Sek. bis 1/8000 Sek., (A Modus) 30 Sek. bis 1/8000 Sek.,
(S/M Modus) 15 Min. bis 1/8000 Sek., (Bulb) max. 60 Min.
(elektr. gesteuerter 1. Verschlussvorhang bis 1/2000 Sek.)

Mechanisch + Elektronisch + elektr. gesteuerter 1. Verschlussvorhang:
(P Modus) 4 Sek. bis 1/32000 Sek., (A Modus) 30 Sek. bis 1/32000 Sek.,
(S/M Modus) 15 Min. bis 1/32000 Sek., (Bulb) max. 60 Min.
(elektr. gesteuerter 1. Verschlussvorhang bis 1/2000 Sek.,
1/8000 Sek.)

Synchronisiert:
1/250 Sek. oder langsamer
Serienaufnahme mechanisch bis zu Ca. 11 Bilder / Sek. (JPEG: 145 Aufnahmen; RAW verlustfrei komprimiert: 42 Aufnahmen;
RAW unkomprimiert: 36 Aufnahmen)
Automatische
Belichtungsreihen
AE Bracketing: 2, 3, 5, 7, 9 Bilder, ±1/3EV, ±2/3EV, ±1EV, ±4/3EV, ±5/3EV, ±2EV, ±7/3EV,
±8/3EV, ±3EV
Filmsimulation Bracketing: 3 Filmtypen auswählbar
Dynamikumfang Bracketing: DR 100% / 200% / 400%
ISO Bracketing: ±1/3EV, ±2/3EV, ±1EV
Weißabgleich Bracketing: ±1, ±2, ±3
Fokus Bracketing: (Auto, Manuell)
Filmsimulation 17 Modi (PROVIA/STANDARD, Velvia/VIVID, ASTIA/SOFT, Classic Chrome, PRO Neg.
Hi, PRO Neg. Std, Schwarzweiß, Schwarzweiß+Gelbfilter, Schwarzweiß+Rotfilter,
Schwarzweiß+Grünfilter, SEPIA, ACROS, ACROS+Gelbfilter, ACROS+Rotfilter,
ACROS+Grünfilter, ETERNA/Cinema, Classic Neg.), Monochrome Farbe
Color Chrome Effekt Stark, Schwach, Aus
Color Chrome Effekt Blau Stark, Schwach, Aus
Intervall-Auslöser Ja (Einstellungen: Intervall, Anzahl Aufnahmen, Startzeit)
LCD Monitor 7,6cm (3,0 Zoll) 3:2, klappbar (180°), TFT Farb LC-Display (Touchscreen), ca. 1,62 Mio.
Pixel
Sucher Hybrid Optischer Sucher
Optischer Sucher:
(Invers-Galiläisch), mit LCD Element und einer 0.52-fachen Vergrößerung, ca. 95%
Bildfeld

Elektronischer Sucher:
OLED Farbsucher, ca. 3,69 Mio. Pixel, ca. 100% Bildfeld, 4:3, 0,5 Zoll,
Augenpunkt ca. 16,8mm, Dioptrienausgleich –4 bis +2m (dpt), Augensensor,
Vergrößerung: 0,66x mit 50mm-Objektiv (analog zu KB),
Diagonaler Blickwinkel: ca. 32°
Videoaufzeichnung [DCI4K (4096x2160)] 29.97p / 25p / 24p / 23.98p
200Mbps / 100Mbps
max. Aufzeichnungsdauer 15 Minuten.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
[4K (3840x2160)] 29.97p / 25p / 24p / 23.98p
200Mbps / 100Mbps
max. Aufzeichnungsdauer 15 Minuten.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
[Full HD (2048x1080)] 59.94p / 50p / 29.97p / 25p / 24p / 23.98p
200Mbps / 100Mbps / 50Mbps
max. Aufzeichnungsdauer 29 Minuten. ...
Kreative Filter Lochkamera / Miniatur / Pop Farbe / High-Key / Low-Key / Dynamische Farben /
Weichzeichner / Partielle Farbe (Rot / Orange / Gelb / Grün / Blau / Lila)
Anschlüsse USB Typ-C
weitere: 2,5mm Stereo Miniklinkenstecker (Mikrophon) / Fernauslöser-Anschluss,
Blitzschuh, mechanischer Auslöser (Gewinde)
Gewicht ca. 497g (mit Akku / Speicherkarte)
ca. 447g (ohne Akku / Speicherkarte)
Batterielaufzeit Ca. 370 Aufnahmen
4K: ca. 45 Minuten (29.97p), Full HD: ca. 45 Minuten (59.94p)
4K(Gesichtserkennung Aus): ca. 60 Minuten (29.97p), Full HD: ca.75 Minuten (59.94p)
Lieferumfang Lithium-Ionen Akku NP-W126S, Schultergurt, Gehäusedeckel, Gurtclip, Schutzabdeckung,
Werkzeug zum Anbringen der Clips, Blitzschuh-Abdeckung, Reinigungstuch,
Bedienungsanleitung, Garantiekarte
Preis X-PRO3 Schwarz UVP 1.899,- EUR
X-Pro3 DURA Schwarz UVP 2.099,- EUR
X-Pro3 DURA Silber 2.099,- EUR
Lieferbar ab ca. 19.12.2019

Meine Meinung zur X-Pro3

Vor dem Test, im ersten Artikel zur Fujifilm X-Pro3 Hybridsucherkamera hatte ich den Kauf der Kamera nicht ausgeschlossen. Nach dem Test ist meine Begeisterung für das Filmfenster auf der Rückseite, einer Ernüchterung gewichen. Ich hatte beim Test der Kamera immer wieder das Gefühl in meiner Kreativität vom rückwärtigen Display und der fehlenden Tasten-Wippe behindert zu werden. Den Messsucher habe ich als wenig nützlich empfunden. Ich habe bereits bei der Fuji X-100S ausschließlich mit dem elektronischen Sucher fotografiert. Für mich persönlich gibt es keinen Grund, einen optischen Sucher zu verwenden, der mir ständig das Objektiv der Kamera zeigt und all die Vorzüge des elektronischen Suchers vorenthält.

Bei aller Liebe zu Fujifilm, kann ich diese Kamera nicht empfehlen. Ich halte die Fujifilm X-Pro3 DSLM für einen Flop.

Ich würde heute lieber eine X-H1 als eine X-Pro3 kaufen. Mit der Einsparung kann ich zwei schöne Fujinon-Objektive klar machen.

Warum sage ich so klar meine Meinung? Weil ich überaus ehrlich bin und die Leser von *fotowissen ein Recht auf die Wahrheit haben. Genug Schund wird in den Hochglanzmagazinen geschrieben, welcher den Leser täuscht. Sie sollen bei *fotowissen ehrliche Testberichte erhalten. Ich kann nicht eine Canon 5D Mark IV wegen des fehlenden Klappdisplays und überhöhten Preises kritisieren und die X-Pro3 für die vielen Fehler loben. Es ist weder populär, noch dankbar einen ehrlichen Testbericht zu verfassen. Aber hoffentlich schätzen Sie die *fotowissen-Transparenz.

© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Test Fujifilm X-Pro3 DSLM – Video und Testbericht

In eigener Sache – Der individuelle Fuji-Fotokurs

Fotograf und Fototrainer Peter RoskothenMöchten Sie gerne Ihre eigene Fujifilm-Fotografie ausbauen, dazulernen und suchen einen besseren Fotokurs? Ich schule individuell (auf Wunsch auch zu Zweit plus Trainer) Fotografie für Einsteiger und Fortgeschrittene. Der individuelle Kurs mit ihrem eigenen Personal-Fototrainer schult Ihre Grundkenntnisse oder baut auf Ihren bestehenden Kenntnissen auf und wird genau auf Sie abgestimmt. Mehr noch: Die Schulung macht großen Spaß und neben Theorie unternehmen wir eine eigene Fotoexkursion.

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Fujifilm Kameras und Objektive

Dies ist eine Serie von Beiträgen - Fujifilm Systemkameras - Lesen Sie die ganze Serie:

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Über den Autor

Peter Roskothen

Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter P. Roskothen Fotokunst & Design.

1 Kommentar

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  • Hallo,
    danke mal für den ehrlichen und wieder mal tollen Bericht und Deiner Mühe.

    Mach weiter so, ich lese gerne Deine Berichte. Toll.
    Ich selbst besitze die XH1.

    Lieben Gruss

SD-Speicherkarte

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Erklärungen hierzu >>
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Die *fotowissen Autoren

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