FotoWissen Canon Objektive Testbericht

Canon Tilt-Shift Objektive TS-E – Stürzende Linien vermeiden

Die Nikon oder Canon Tilt-Shift Objektive (TS-E Objektive) können ein guter Grund sein, Nikon oder Canon Kameras zu kaufen. Mit Hilfe von Tilt-Shift Objektiven vermeiden Fotografen stürzende Linien. Was sind stürzenden Linien und was macht Tilt-Shift Objektive so interessant?

Stürzende Linien erklärt.

Wie Fotografen stürzende Linien vermeiden.

Übersicht Canon TS-E Objektive (TSE)

Übersicht aktueller Canon Tilt-Shift Objektive TS-E 17mm, 24mm, 50mm, 90mm, 135mm. Dieser Artikel wurde zuerst im Juni 2019 publiziert und zuletzt im Oktober 2021 für Sie aktualisiert.

Stürzende Linien erklärt

Was sind stürzende Linien? Als stürzende Linien werden in der Fotografie (verlängerte) Geraden bezeichnet, die oben oder unten zusammenlaufen, also nicht exakt parallel sind. Die stürzenden Linien entstehen durch das Kippen der Kamera nach oben oder unten. Fotografen neigen die Kamera meist nach oben oder unten, um ein Motiv ganz auf das Foto zu bekommen.

Stürzende Linien vermeiden Fotografen, indem wir den Sensor der Kamera senkrecht zum Erdmittelpunkt ausrichten (vorausgesetzt das Gebäude wurde ebenfalls gerade und senkrecht zum Erdmittelpunkt gebaut). Fotografen können die Kamera mit einer 3D-Wasserwaage oder einer Libelle auf dem Blitzschuh ausrichten. Mit verschiedenen Möglichkeiten, wie einem Tilt-Shift-Objektiv (Verschieben des Objektivs an der Kamera nach oben), kann zum Beispiel ein hohes Haus auch ohne Kippen der Kamera nach oben aufgenommen werden.

Wenn ich die Kamera nach oben kippe / richte, um das Gebäude in seiner ganzen Höhe aufzunehmen, dann erhalte ich stürzende Linien (oben zulaufend). Das gleiche passiert auch, wenn ich eine Kamera nach unten richte, dann jedoch laufen die Linien nach unten hin zusammen. Die rechte Aufnahme zeigt gerade Linien (parallel), wie Architekturfotografen es zum Beispiel mit einem Tilt-Shift-Objektiv erreichen. Mit Hilfe von Shift-Objektiven vermeiden Fotografen stürzende Linien.

Canon Tilt-Shift Objektive TS-E

Canon baut fünf so genannte Tilt-Shift Objektive TS-E mit Brennweiten von 17 mm, 24 mm, 50 mm, 90 mm und 135 mm. Diese Objektive werden bevorzugt von Profifotografen genutzt, welche in der Architekturfotografie, Produktfotografie, Landschaftsfotografie oder im künstlerischen Bereich tätig sind. Die interessantesten Funktion dieser Objektive sind das

  1. Tilten / Neigen um die Schärfeebene zu ändern.
  2. Shiften (dt. Verschieben) / Schwenken des Objektivs nach oben oder unten, um stürzenden Linien zu vermeiden (Verschieben des Objektivs nach oben und unten).

Das Shiften / Verschieben nach oben oder unten, links oder rechts, kann von Fotografen auch genutzt werden, um besonders hochwertige Panoramafotos zu erstellen (Links zu Calumet):

Canon TS-E Objektive kaufen Bei Foto-Erhardt Bei Calumet
Canon TS-E 17mm f/4L 17mm 17mm
TS-E 24mm f/3.5L II 24mm 24mm
TS-E 50mm f/2.8L MACRO 50mm 50mm
TS-E 90mm f/2.8L MACRO 90mm 90mm
TS-E 135mm f/4L MACRO 135mm 135mm

Video TS-E Objektiv

Wie vermeiden Fotografen stürzende Linien? In diesem Video werden Tilt-Shift Objektive erläutert und gezeigt:

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Stürzende Linien – Gerade Linien in der Architektur

Mit dem Shiften eines Objektivs vermeiden Fotografen stützende Linien, welche unweigerlich entstehen, wenn man die Kamera nach oben oder unten neigt. Es gibt vier Methoden, um Gebäude mit parallelen senkrechten Kanten zu erhalten:

  1. Mit einer Tilt-Shift-Software: Bei nachträglicher Bildbearbeitung von stürzenden zu gerade Linien in einer Bildbearbeitungssoftware wie zum Beispiel Lightroom oder Capture One Pro.
  2. Fotografieren senkrecht zur Erdachse mit einem gebührendem Abstand bei nachträglichem Beschneiden des Fotos um die große Bodenfläche, welche mit aufgenommen wurde.
  3. Fotografieren senkrecht zur Erdachse aus einem nahegelegenen Gebäude und der mittleren Höhe des zu fotografierenden Gebäudes.
  4. Fotografieren senkrecht zur Erdachse mit einem Shift-Objektiv (wird auch Tilt-Shift Objektiv genannt, da die Shift Objektive oft auch Tilten können).

Shiften erklärt

Zu 1: Kippen und Bildbearbeitung

Wenn wir Fotografen die Kamera nach oben oder unten neigen und die stürzenden Linien nachträglich mit einer Bildbearbeitungssoftware wie Adobe Lightroom (Capture One, DxO PhotoLab, …) begradigen, erhalten wir den Nachteil, dass das Bild an mindestens einer Kante digital auseinander gezogen wird. Hierbei leidet die Bildqualität. Beim nachträglichen Betrachten von starken Begradigungen durch eine Bildbearbeitungssoftware stellt sich heraus, dass die Bildqualität nicht besser wird. Was bei einer Bildgröße im Internet noch nicht auffällt, macht sich später in Vergrößerungen und Postern deutlich bemerkbar. Auch für Exposees in der Gebäudefotografie (Immobilien Makler) können wir Fotografen eine solche schlechtere Bildqualität vermeiden.

Zu 2: Abstand

Hohe Gebäude lassen sich mit gebührendem Abstand vom Boden aus Fotografieren. Um dabei stürzende Linien zu vermeiden, wird die Kamera auf einem Stativ montiert, gerade ausgerichtet (der Sensor muss im rechten Winkel zum Erdmittelpunkt stehen – 3D-Wasserwaage der Kamera oder Libelle für den Blitzschuh) und ein Großteil des aufgenommenen Bodens in der Bildbearbeitung nachträglich abgeschnitten (engl.: Crop).

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Zu 3 Gebäude aus mittlerer Höhe

Wir finden ein hohes Gebäude gegenüber dem Motiv, welches mindestens die mittlere Höhe des zu fotografierenden Gebäudes hat. Dann fotografieren wir von dort aus mit senkrechtem Sensor zum Erdmittelpunkt. Damit ersparen wir uns den Beschnitt des Bodens wie in 2).

Zu 4: Shift-Objektiv

Das Fotografieren mit einem Shift Objektiv ist längst nicht so schwierig, wie viele Fotografen vermuten. Die Verschiebung des Objektivs war bereits mit alten, analogen Fachkameras möglich. In der Kleinbildfotografie sind Tilt-Shift Objektive eine besonders preiswerte und transportable Methode um stürzende Linien zu vermeiden. Beim Stiften wird das Objektiv parallel zum Motiv verschoben. Die Bildergebnisse sind in Sachen Kleinbild-Qualität ungeschlagen.

Tilt-Shift-Objektiv TS-E Testbericht

Ob wir im Internet recherchieren oder Testberichte in Magazinen lesen: Die Ergebnisse solcher Testberichte sind schwierig zu interpretieren. Ich persönlich leihe Hardware aus, um mir ein eigenes Bild zu machen über die Verzeichnung des Objektivs in den Ecken und die Anfälligkeit für Gegenlicht und chromatische Aberration.

In einer Ausgabe zum Thema Fotografie des Heise Verlags (2018), wurden verschiedene 24 mm Objektive verglichen. Dabei taucht auch ein hochpreisiges Zeiss Objektiv für über Euro 2.500 auf. Leider vergaß der Journalist beim Vergleichstest, dass Canon Tilt-Shift-Objektiv mit 24 mm zu testen. Das TSE 24mm f/3.5 L II ist eine der besten Linsen, welche wir im 24 mm Bereich erwerben können. Die Linse liegt preislich noch unter dem Zeiss Objektiv und wäre für den Test eine Alternative gewesen. Man kann die Linse als JournalistIn leicht vergessen, denn es ist ein Spezialobjektiv. Außerdem ist der technische Test nur aufwändig möglich, da viele Einstellungen verglichen werden müssen.

Objektivwahl

Ich selbst suchte vor Jahren nach einer Linse für die Canon EOS 5DsR im Bereich von 20-24 mm. Zoomobjektive kamen bei meiner Auswahl nicht infrage, denn ich suchte die beste mögliche Bildqualität. Für mich kamen die Festbrennweiten von Canon (EF 20mm f/2.8 USM / EF 24mm f/1.4L II USM / EF 24mm f/2.8 IS USM) allerdings qualitativ nicht in Frage. Das 20mm Sigma schied für mich persönlich aus. Die Lösung war das:

Objektiv Testbericht Canon TS-E 24mm f/3.5L II

Tilt-Shift-Canon TS-E 50mm f/2.8L MacroTatsächlich ist das herstellereigene TS-E 24mm f/3.5L II eine der besten Linsen, die ich in Händen hielt. Gut, dass ich es leihen konnte, um mich von der Qualität zu überzeugen. Diese Linsen haben einen extrem großen Bildkreis, um sie shiften (verschieben) zu können. Damit passen sie an jede Canon Spiegelreflexkamera (mit EF-RF-Adapter auch an sie spiegellosen EOS R-Kameras. Wir können die TS-E Objektive allerdings auch zum Beispiel mit einem Adapter an den Sony Alpha Kameras oder einer Fujifilm GFX 50S / GFX 50R / GFX 100 / GFX 100S / GFX 50SII betreiben (Artikel Tilt-Shift mit GFX).

Tipp: In einem elektronischen Sucher (spiegellose Kamera) mit Lupe fällt das Tilten der TS-E Objektive einfacher!

Eine Vignettierung (Randabschattung) ergibt sich beim TSE 24mm erst bei extremem Stiften bis zum Anschlag. Das Tilten macht großen Spaß, ist jedoch nicht trivial. Wie oben angemerkt, ist es kaum möglich, mit einem Spiegelreflex-Sucher den Fokus genau zu setzen. Das gelingt erst mit dem Blick auf das hintere Display der Canon Kamera und dem gleichzeitigen Hereinzoomen (Live-View, Digitallupe). Und das wiederum gelingt nur an einem Tag und aus einer Position auf der nicht sehr helle Sonne auf das Display fällt (Tipp Displaylupe).

Fujifilm GFX 50S mit Canon TS-E 24mm F/3.5

Fujifilm GFX mit Canon TS-E 24mm F/3.5, Blendensteuerung über die Kamera möglich (Tilt-Shift mit GFX Kameras). Auch andere Tilt-Shift Objektive lassen sich mit dem Adapter an den Fujifilm-Kameras nutzen.

Beim Fotografieren mit dem Tilt Effekt, den viele als Miniatureffekt kennen, wird das Auge entweder mit einer vollständig scharfen Ebene verwöhnt, oder komplett verwirrt, durch partielle Unschärfen, die so beim natürlichen Sehen nicht vorkommen.

TS-E Objektiv - Tilt Effekt

Architekturfoto mit Tilt Effekt (Tilt-Shift Objektive).

Tipp Handhabung: Das Shiften ist, mit eingeblendeter Wasserwaage im Sucher der Kamera, tatsächlich aus der Hand möglich.

Tipp Filter: Das Canon TS-E 17mm f/4L kann nicht ohne weiteres Filter aufnehmen, da die Frontlinse sehr gebogen ist. Ich bevorzuge auch aus diesem Grund das TS-E 24mm.

Klare Kaufempfehlung für alle Tilt-Shift Objektive / TS-E von Canon!

Beispielfotos mit dem TS-E 24mm II

Canon TS-E Objektive kaufen Bei Foto-Erhardt Bei Calumet
Canon TS-E 17mm f/4L 17mm 17mm
TS-E 24mm f/3.5L II 24mm 24mm
TS-E 50mm f/2.8L MACRO 50mm 50mm
TS-E 90mm f/2.8L MACRO 90mm 90mm
TS-E 135mm f/4L MACRO 135mm 135mm

Großer Bericht zum TS-E 90mm f/2.8 Mark I >>

© P. Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Canon Tilt-Shift Objektive TS-E – Wie Fotografen Stürzende Linien vermeiden

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Peter Roskothen

Peter Roskothen
Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter P. Roskothen Fotokunst & Design.

17 Kommentare

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  • Das Canon TS-E 24 mm II ist auch meine absolute Lieblingsliste. Zum fokussieren nutze ich immer Live-View. Für das Problem von Gegen- oder Sonnenlicht habe ich die sogenannte Bildschirmlupe bzw. Viewfinder von Kinotehnik LCDVF. Ein super praktisches Teil, gibt es in unterschiedlichen Ausführungen auch von anderen Herstellern.

    • Ich besitze das TS-E 4.0/17mm L und TS-E 24mm II und setze ebenfalls am liebsten das 24mm ein, weil ich dort einen (82mm) Schutzfilter (und andere Filter, Folienfilter) einsetzen kann.
      So lange man “nur” shiftet, ist die Scharfstellung kein Problem:
      – Objektiv auf NULL shiften
      – Mit Live View scharf stellen
      – Dann mit shiften den Ausschnitt wählen
      Sobald man “Tilt” verwendet, wird das Scharfstellen deutlich aufwendiger.
      Hier arbeite ich mit Live-View und Vergrösserung x10 – ist aber immer noch eine Gedulds-Sache, bis die schräge Fokus-Ebene richtig liegt.
      Zum Glück komme ich meistens mit Shiften aus, um stürzende Linien zu vermeiden – meistens bei Archiktektur,
      aber auch bei Landschaftsaufnahmen.
      Stativ und (eingebaute) Wasserwaage sind Pflicht!.

      • Danke für den informativen Kommentar. Klasse! Ich schreibe gerade einen Testbericht zum TS-E 90mm f/2.8 Mark I. Das wird sie sicher auch interessieren?
        Herzlich, Ihr Peter R.

  • Ist das Video an einem Ort auf dem Äquator aufgenommen? Nur dann würde bei der Kamera die Aussage “senkrecht zur Erdachse” stimmen.

  • Hallo Peter,

    um schon beim Fotografieren vor Ort die vertikalen Gebäudekanten mit einem Tilt-Shift Ojektiv ins Lost zu bringen, fehlt mir leider bei dem Vendigmotiv mit dem Turm im Nebel das Ergebnis. Warum hast Du dieses Motiv in Netz gesetzt? Oder sehe ich das falsch? VG E.Rahaus

    • Hallo Eckhard,

      ich verstehe Deine Frage leider nicht. Das Bild ist mit dem Shift-Objektiv fotografiert und ganz im Lot. Warum ist das kein gutes Beispiel?

      Herzlich,
      Ihr Peter R.

      • ..Er kennt den “schiefen Turm von Burano” nicht. Deshalb vermutlich dieser Kommentar.

        Grüße

  • Hallo Peter

    Mich würde interessieren, ob das 24 mm Tse keine oder so gut wie Kissen- oder Tonnenförmige Verzeichnung hat.
    Meine Gedanke: man kann die Abbildung der Shiftobjektive nicht digital mit einem Filter korrigieren, da man ja immer in einem anderen Bereich des abgebildeten Kreises auswählt.
    Weiter interessiert mich, ob es im veränderten Einstellungen auch noch andere Sauereien (ausser der Vignette) macht. Chromas?
    Als Praktiker fotografiere ich halt 17 mm und entzerre …

    Herzliche Grüsse

    Michael

    • Hallo Michael
      Hier kannst du mal nachschauen und deine Fragen werden bestimmt beantwortet.
      Ich benutze für eine Architekturfotografie ausschliesslich TSE Objektive. Canon TS-E 17, 24mm
      Dann ein Pantax 645A 35mm + 45mm zusammen mit dem Zörkendorfer Shiftadapter.
      Da ich auch viel Innenraumaufnahmen Mache ist es mir wichtig, dass ich mein Bild fertig “komponieren” kann u. somit nichts mehr weggeschnitten wird. Meisten arbeite ich zusätzlich mit dem CamRanger und einem Tablet. So kann ich auch die Schärfe viel besser kontrollieren.
      Das 24iger (auch das 17er) finde ich persönlich absolute Toplinsen. Vielleicht leiste ich mir das TS-E 50er noch
      Grüsse aus der Schweiz. Peter Brütsch

  • Hallo Peter,

    für ein Projekt werde ich wohl einige Gebäude mit meiner 50s fotografieren dürfen. (Ich weiß gar nicht, ob die Gute das kann ;-) )

    Insofern frage ich mich, gibt es beim TSE 24mm f/3.5L einen signifikanten Unterschied zwischen den Versionen I und II? Die Version (I) wäre ja schon gebraucht für unter 500,- Euro zu erwerben.

    Viele Grüße,
    Bernhard

    • Da ich mich mal anlässlich eines TSE Kaufs damit beschäftigt habe:

      Bloß KEIN TSE der ersten Baureihe kaufen!

      Die Mk II Reihe wurde aus 2 Gründen aufgelegt: Heftige Kritik der optischen Qualität durch Berufsfotografen und Neuaufbau des T/S Antriebs.
      Die MK II Reihe wurde komplett neu entwickelt und nach Markteintritt aus beiden Gründen dann allgemein sehr gelobt, weil wirklich optisch top.

      Gleiches gilt übrigens auch für das EF L 14 mm Mk II, das wirklich perfekt scharf ist und ein absoluter Genuss.
      Kein Vergleich zum matschigen alten EF 14 mm.

      Das TSE 17 mm wurde erstmals parallel zur Verbesserten Mk II Reihe der alten TSE Modelle herausgegeben und ist ebenfalls optisch sehr gut, weil es erst damals entwickelt wurde, ist es kein Mk II, aber passt von der hohen optischen Qualität zur Mk II Reihe und hat auch den von Peter bereits erwähnten separaten mechanischen Antrieb für Tilt und Shift.

      Gruß
      DWL

      • Das stimmt zumindest beim TS-E 90mm Mark I aus meiner Erfahrung nicht. Das Objektiv ist hervorragend.

      • Ich habe mir jetzt das 24mm MK I gekauft, da mir die Version II für ein einzelnes (Hobby-)Projekt einfach zu teuer war. Ich gehe davon aus, dass es für meine Ansprüche (Gebäude) hinreichend scharf ist. Mit der fehlenden Tilt/Shift Separierung muss ich halt leben.

        Lieben Dank für eure Unterstützung.

  • Weil ich vorher noch vom 24mm MKI schreibe. Die Linse und die Ergebnisse haben mich zwischenzeitlich an meiner GFX50s so begeistert, dass mein Original Fuji GF23mm immer öfter zu Hause blieb und ich letztendlich das 24mm MKI sowie das original GF23mm abgestoßen und mir das 24mm MKII gegönnt habe. Eine Optik, die auch meine Kreativität förderte. Noch einmal vielen Dank für die tolle Info.

Journalist, Fotograf, Fototrainer Peter Roskothen

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