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Fujifilm X-T30 – Details und Vergleich – Test DSLM

Artikel ursprünglich verfasst am 31. März 2019

Der Test der Fujifilm X-T30 DSLM verspricht eine tolle Bildqualität, rasend schnellen Autofokus und viele interessanten Funktionen. Was ist dran an der Kleinen Fuji X-T30 und wie unterscheidet sie sich zur Fuji X-T20, X-T2 und X-T3? Wir berichten:

Die neue Fujifilm X-T30 in drei Farben, Silber, Anthrazit und schwarz

Details und Test Fujifilm X-T30 DSLM

Sie ist klein, handlich und hat den gleichen Sensor / die gleiche Bildqualität, wie die größere Schwester: die neue Fujifilm X-T30 DSLM (spiegellose Systemkamera). Für manche Hände wird die Kamera zu klein sein, für andere genau richtig. Viele Fujifilm-Fans werden die Digitalkamera gerade wegen der Leichtigkeit und des großen Funktionsumfangs schätzen. Wer in den Bergen klettert oder leicht im Urlaub unterwegs sein möchte, der schätzt eine handliche Kamera mit großem Funktionsumfang. Genau hier hat der japanische Hersteller mit großen Kamera-Erfolgen einen weiteren Yoghurt für unter EUR 1.000,- ins Regal gestellt. Getreu dem Motto: Wählen Sie eines von vielem Fujifilm Kameramodellen:

Die neue Fujifilm X-T30 in drei Farben, Silber, Anthrazit und SchwarzGehäuse X-T30

Die Fujifilm X-T30 ist wie viele DSLMs unglaublich klein und handlich (11,8 x 8,3 x 4,7cm). Wer sie in die Hand nimmt, ist außerdem erstaunt über das geringe Gewicht von nur 383 Gramm. Das Gehäuse der X-T3 ist magnesiumbeschichtet, jedoch nicht spritzwassergeschützt oder staubgeschützt. Außerdem fehlt ein zweiter Kartenschacht für die Sicherheit der Bilder. Der größte Flop ist das Stativgewinde, welches immer noch zu nah am Batteriefach sitzt. Hier hat Fujifilm offenbar nicht dazugelernt.

Das X-T30 Gehäuse kann in drei Farben erworben werden:

  • Schwarz
  • Silber (schick, aber nicht so gut lesbare Ziffern!)
  • Anthrazit

Die Zielgruppe des japanischen Herstellers ist also die Fotografin / der Fotograf, der gerne ein paar hundert Euro zur X-T3 sparen möchte. Dennoch wirkt die spiegellose Systemkamera mit dem umfangreichen verfügbaren Objektivsortiment solide.

Die Bedienung der X-T30

Die Bedienelemente sind anders als bei der Vorgängerin X-T20 angebracht. Wie immer bei Fujifilm Kameras lässt sich die Blende am Objektiv einstellen. Im Gegensatz zur X-T2 oder X-T3 wird man das ISO-Wahlrad auf der Schulter der Kamera vermissen. Statt dessen findet sich auf der linken Schulter ein Wahlrad für die Betriebsart (S, CL, CH, …) inklusive zwei Bracketingfunktionen. Das ist sogar besser als bei der X-T2 / X-T3, die nur eine Bracketingfunktion anbietet. Fotografen, die gerne zwischen AEB-Belichtungsreihen (für HDR-Fotos) und Fokus-Bracketing (für knackscharfe Landschaftsbilder und Makrofotos) hin und her schalten, bietet die X-T30 damit ein großer Vorteil.

Viele programmierbare Knöpfe lassen die persönlichen Vorlieben jeder Fotografin / jedes Fotografen leicht anpassen. Der Q-Knopf für das Quickmenü ist rechts neben dem Daumenhalter angebracht und kann auch mal aus Versehen gedrückt werde. Bei unserem vierwöchigen Test der Fujifilm X-T30 haben wir diesen Q-Knopf immer wieder gedrückt und konnten es kaum vermeiden.

Fujifilm X-T30 schwarz Rückseite

Video Test X-T30

Objektive für Fujifilm APS-C Kameras

Einer der Gründe eine Fujifilm Kamera zu kaufen kann das Gewicht sein, besser jedoch ist das Argument der hochwertigen Linsen, die Fujifilm baut. Und so wird diese Einsteiger-Kamera oft mit einem 18-55mm Zoomobjektiv angeboten, welches kein handelsübliches Kitobjektiv darstellt, sondern eine sehr scharfe und solide verbaute Linse für viele wunderbare Fotografien darstellt.

Danach stehen einem viele beste Fujifilm-Objektive (Testberichte) von 8mm bis 400mm Brennweite zur Verfügung, die lediglich noch nicht die ganz langen Telebrennweiten von Canon oder Nikon einschließen. Und so werden Fujifilm Kameras vielleicht nicht vorwiegend von Wildlife-Fotografen geschätzt, jedoch wechselten in den vergangenen Jahre viele Profis und auch Fotoamateure von Canon oder Nikon zu Fujifilm.

Viele Nikon Fans und Canon Fans wechseln zu Fujifilm und Sony.

Der Systemwechsel hat zum einen mit dem geringeren Gewicht der DSLM APS-C Kamera von Fuji (X-System) zu tun, zum anderen mit den Objektiven, den Filmsimulationen und den Innovationen der kleinen Kameras. Inzwischen dürfte sich herumgesprochen haben, dass Fujifilm einer der besten Objektivhersteller auf der Welt ist und auch deshalb wird die Marke geschätzt. Die spiegellose Technik bietet viele Vorteile vor der Technik alter Spiegelreflexkameras (Darstellung der Schärfentiefe, Helligkeit und Farben des fertigen Bildes bereits vor der Aufnahme, Augenautofokus, Gesichtsautofokus, Schwarzweiß im Sucher, …).

Die Vorteile der spiegellosen Systemkamera (DSLM) zur Spiegelreflex-Kamera – Video Tutorial

Zwar sind die Objektive und Kameras wie auch die neue Fujifilm X-T30 keinesfalls billig, aber wertvoll und treffen die engagierten Fotoamateure, die bereit sind mehr als EUR 500,- bis 600,- in einem billigen Elektromarkt zu zahlen. Dafür liegt nach dem Kauf eben auch mehr Bildqualität und Innovation in der Fototasche.

Die neue Fujifilm X-T30 in drei Farben, Silber, Anthrazit und Schwarz

Sensor und Innovationen der X-T30

Der 26,1 Megapixel X-Trans CMOS 4 APS-C-Sensor der X-T3, findet sich auch in der X-T30 wieder. So ist die Bildqualität dieselbe. X-Trans-Sensoren sind ein weiterer Grund, Fuji zu wählen, da sie im Vergleich mit anderen Sensoren auf einen Tiefpassfilter verzichten und damit schärfer sind als vergleichbare Auflösungen.

Der Computer in der X-T30, ein X-Prozessor der vierten Generation, garantiert schnelles Scharfstellen des Autofokus, wie bei der größeren Schwester X-T3. Entsprechend kann auch im AF-C (kontinuierlicher Autofokus) mit einer Augenerkennung zusätzlich zur Gesichtserkennung gearbeitet werden. Der Autofokus beider Modelle X-T30 / X-T3 ist einer der schnellsten und zuverlässigsten am Markt und stellt bei Portraits und anderen Fotogenre nicht nur sehr schnell, sondern auch zuverlässig scharf. Anders als bei Spiegelreflexkameras, hat diese Schärfe keinen Backfokus oder Frontfokus, sondern eine viel höhere Ausbeute scharfer Bilder bei kleinen Blendenzahlen offenblendiger Fujinon-Objektive und Zeiss-Objektive.

Im Vergleich zum Vorgängermodell, der X-T20, hat die X-T30 einen Autofokus, der den gesamten Sensorbereich abdeckt. So kann der Fotograf den Einzelautofokus bis in die Ecken verschieben. Bei der Aufnahme mehrerer Personen kann man jetzt auch per Touchdisplay wählen, welches Gesicht mit der Gewichtserkennung die Priorität hat.

Fujifilm X-T30 26 Megapixel Sensor

Touchdisplay und Sucher

Das Klappbare 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen-LCD mit 1,04 Millionen Pixeln ist kein Kaufgrund für die Kamera. Es kann lediglich im Querformat geklappt werden und verzichtet auf die Unterstützung per Klappfunktion im Hochformat. Das kann ein guter Grund sein zur größeren Schwester oder sogar zu einer X-T2 zu greifen. Schließlich unterstützen die größeren und teureren Modelle auch die Kreativität in Bodennähe, wenn man durch das Hochformat mehr Tiefe in die Aufnahme bringen möchte.

Immerhin ist das Display der neuen Fujifilm X-T30 hell und hochauflösend. Mit dem Daumen kann man auf dem Touchdisplay fokussieren. Alternativ steht an der Rückseite der Kamera ein Joystick zur Verfügung, wenn man das Touchdisplay nicht zum Scharfstellen nutzen möchte.

Der Sucher ist mit 2.36 Millionen Pixeln ausgestattet und liefert eine Frequenz von 100 Bildern pro Sekunde welche auch ein schnelles Mitziehen der Kamera erlaubt. Ein Augensensor hilft beim umschalten zwischen dem Display und dem Sucher.

Klappdisplay X-T30

Das Klappdisplay der X-T30 lässt sich leider nur im Querformat klappen. Ein Kaufgrund für die X-T3?

Testbilder Fuji X-T30

Diese Testbilder sind bei einer Fotoreise in Meran erstellt worden (Info zur nächsten Fotoreise Meran im Kontakt erfragen):

Fazit Test Fujifilm X-T30

Wer im Vergleich zu X-T3 ein bisschen Geld sparen möchte, der es mit der Fujifilm X-T30 gut aufgestellt. Die Kamera bietet eine hervorragende Bildqualität, ist klein, leicht und sehr gut zu bedienen. Man kann auf das ISO Wahlrad gut verzichten, wenn man eine der frei belegbaren Tasten mit der ISO-Auswahl programmiert. Der Joystick ist eine positive Überraschung, für alle die die X-T20 schätzten. Das in einer solch kleinen Kamera sogar ein Fokus-Bracketing angeboten wird und zwei Bracketing-Einstellungen zur Verfügung stehen, ist schierer Luxus. Sicherlich wird die Kamera nicht von Videografen bevorzugt, sondern von Fotografen, welche die Bedienung und die Filmsimulation der Kamera schätzen. Besonders interessant ist die Kamera für alle Urlauber und Bergsteiger, die gerne auf schwere Kameras verzichten möchten.

Schaut man sich die Innovationen der kleinen großen Kamera an, so ist man überrascht über die Anschlussmöglichkeit eines externen Mikrofons, die Ladefunktion per USB C Kabel (Powerpack), Intervallaufnahmen, Filtereffekte und den Autofokus mit Gesichtserkennung und Augenerkennung.

Überlegt man sich obendrein die hohe Bildqualität und das Objektiv Sortiment, fällt die Wahl zum Kauf der Kamera leicht. Zwar kostet die neue Fujifilm X-T30 keine 500 € wie eine billige Spiegelreflexkamera beim Elektromarkt, dafür erhält man aber auch eine hochmoderne Digitalkamera, mit der man auch als Einsteiger zum Profi wachsen kann.

Umstieg von X-T20 auf X-T30

Der Umstieg von der X-T20 auf die X-T30 lohnt sich nur, wenn man den schnelleren Autofokus und die erweiterten Videofunktionen zu schätzen weiß. Unser Testchart-Vergleich vom X-T2 zum X-T3 Sensor zeigt, dass die Bildqualität nicht gestiegen ist.

X-T30 versus X-T3

Ob einem das Klappdisplay im Querformat ausreicht oder man lieber zu einer X-T3 greift, die das Klappdisplay auch im Hochformat anbietet, macht einen Unterschied von etwa 550 €. Vielleicht spielt die Serienbildfunktion, die Gehäusegröße und das Gewicht nicht die entscheidende Rolle bei der Entscheidung zwischen den beiden Modellen. Ansonsten sind sich beide Digitalkameras doch immerhin ähnlich.

Tipp: Wenn Sie die neue Fujifilm X-T30 kaufen möchten, dann überlegen Sie statt dem Fujinon XC 15-45mm F3,5-5,6 OIS PZ Objektiv gleich die Anschaffung des besseren Fujinon XF 18-55 mm F2, acht bis 4R LM OIS mit der Kamera.

Pro und Contra Fujifilm X-T30 DSLM

ProContra
Geringes GewichtStativgewinde zu nahm am Batteriefach
Handliche GrößeTouchdisplay nur im Querformat Klappbar
Viele programmierbare FunktionstastenFehlendes ISO Wahlrad auf der Schulter
Fujifilm FilmsimulationenJoystick statt Wippe =>
weniger Tasten zur Programmierung
Zweimal Bracketing auswählbarZu wenige programmierbare Tasten
Fokus BracketingQ-Taste liegt schlecht
Sehr schneller AutofokusZu kleiner Griff für schwere Objektive
(Zubehör Griff!)
Autofokusfelder bis zum RandSucher zu nah am Display / Kameragehäuse
USB C Ladefunktion
Bildqualität
Sehr schneller Autofokus
Intervallfunktion
Hohe Serienbildfrequenz
4K Video P30
Filmsimulations-Belichtungsreihe
Joystick

Vergleich XT30, XT3, XT20

VergleichX-T30X-T3X-T20
Sensor APS-C
(Cropfaktor 1,5)
26 Megapixel X-Trans CMSOS 426 Megapixel X-Trans CMSOS 424 Megapixel X-Trans CMSOS
Sensor Auflösung max6.240 x 4.160 Pixel (3:2)6.240 x 4.160 Pixel (3:2)6.000 x 4.000 Pixel (3:2)
DisplayTouchdisplay Querformat klappbar, 3,0" (7,6 cm),
1.040.000 Pixel
Touchdisplay Querformat und Hochformt klappbar, 3,0" (7,6 cm),
1.040.000 Pixel
Display Querformat klappbar, 3,0" (7,6 cm),
1.040.000 Pixel
Sucher2.36 Mill. Punkte3.69 Mill. Punkte2.36 Mill. Punkte
Farbtiefe RAW42 Bit (14Bit / Farbkanal)42 Bit (14Bit / Farbkanal)42 Bit (14Bit / Farbkanal)
AutofokusPhasenvergleich-Autofokus mit 425 Sensoren, Kontrast-AutofokusPhasenvergleich-Autofokus mit 425 Sensoren, Kontrast-AutofokusPhasenvergleich-Autofokus mit 49 Sensoren, Kontrast-Autofokus
Schnellste Belichtungszeit
Mechanisch / Elektronisch
1/4.000s / 1/32.000s1/8.000s / 1/32.000s1/4.000s / 1/32.000s
Spritzwasserschutz / Staubschutznicht vorhandenist vorhandennicht vorhanden
Blitzeingebauter Blitz
(schwach, Empfehlung der Redaktion Godox)
-
(Empfehlung der Redaktion Godox)
eingebauter Blitz
(schwach, Empfehlung der Redaktion Godox)
Serienbilder
mechanisch / elektr.
8B/s
20B/s
11B/s
20B/s
30B/s (Ausschnitt)
8B/s
15B/s
Gewicht383 g535 g380 g
Laden per USB-Cjajanein
UVP€ 949,-€ 1.499,-€ 899,-
Straßenpreis
Stand März 2019
€ 949,-€ 1.499,-€ 698,-

Meine Meinung zur X-T30

Fujifilm ist nach wie vor sehr innovativ und überflügelt viele andere Kameramarken mit Bildqualität und Funktionsumfang. Zwar sind die DSLM-Digitalkameras nicht ganz so günstig wie die kleinsten Spiegelreflexkameras am Markt, dafür bieten sie den elektronischen Sucher, der so viele Vorteile in sich vereint. Das überaus große Angebot der besten Fujifilm-Objektive überzeugt mit einer Top Qualität. Die Bedienung der Kameras mit der Blendeneinstellung am Objektiv ist intuitiv und unterstützt den Fotografen in jeglicher Hinsicht.

+ tolle Bildqualität dank X-Trans-Sensor

+ Hervorragende Objektive

+ Erstklassige Bedienung

+ Fokus Bracketing

+ Autofokus mit Gesichtserkennung und Augenerkennung

– Klappdisplay lässt keine Hochformate zu

– Stativschraube zu nah am Akkufach

– Sucher zu nah am Gehäuse

– Q-Taste unglücklich positioniert

Ich selbst fasziniert von Fujifilm-Kameras, die sogar mit der automatischen ISO in manueller Einstellung eine Belichtungskorrektur anbieten. Außerdem werde ich nicht wie bei Canon beim Aufstecken eines Systemblitzes auf eine ISO 400 begrenzt. Sehen wir zudem noch im Sucher und Display die Fokusanzeige mit dem blauen Schärfentiefebalken, dann fragt man sich, warum andere Marken nicht dieselben Funktionen unterstützen.

Mit der X-T30 erhält man eine hochqualitative, extrem versatile Kamera, die lediglich das Hochklappen des Touchdisplays im senkrechten Modus vermissen lässt. Die Kamera bietet extrem viel Bildqualität und Funktionsumfang für wenig Geld.

Klare Kaufempfehlung für die X-T30, wenn man nicht die X-T3 bezahlen möchte.

Arikel: Blitzgeräte für die Fuji X-T30 DSLM

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Fujifilm Kameras und Objektive

© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Test Fujifilm X-T30 DSLM – Details und Vergleich

Autor: Peter Roskothen

Ich, Peter Roskothen bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer Fotokurse sowie Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Fotoamateure und ambitionierte Fotografen. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

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7 Kommentare

  1. Ich habe mir die Fuji X-T30 vor zwei Wochen als kleine, leichte Ergänzung zu meiner X-T3 gekauft und bin mit der Kamera absolut zufrieden, jedoch gibt ein paar Kleinigkeiten die enorm nerven.
    1. Der Q-Button liegt extrem ungünstig und ich drücke den Q-Button andauernd unabsichtlich. Das nervt.
    2. Der Sucher ist doch wesentlich kleiner als der Sucher der X-T3 und für Brillenträger daher nicht so ganz einfach zu übersehen.
    3. Der Joystick ist leider keine so tolle Änderung gegenüber dem Steuerkreuz/Wippe der X-T20. Steuerkreuz/Wippe und Joystick wäre toll gewesen.
    4. Das Batterie-/SD-Kartenfach muss leider manuell verriegelt werden. Es gibt keine automatische Verriegelung.

    Davon abgesehen würde ich mir die X-T30 jederzeit wieder kaufen.

    Auf diesen Kommentar antworten
  2. Guten Tag Herr Roskothen

    Zuerst einmal herzlichen Dank für die tolle Beiträge. Ich bin Anfänger, aber selbst für mich ist das sehr hilfreich.
    Ich habe mich für die XT 30 mit einem 18-55 objektiv entschieden und werde diese bestellen.
    Als Anfänger der sich in das Thema einarbeiten will: ist das fehlende ISO Rad zum lernen ein Problem für einen Anfänger? Ich möchte bewusst eine kleine handliche Kamera, darum eher weniger die T3.

    Dann noch eine zweite Frage: bieten Sie auch Kurse in der CH an?

    Beste Grüsse

    Auf diesen Kommentar antworten
    • @Cici – Nein, das ISO Rad ist durch eine der Funktionstasten ersetzbar. Es gibt viele aus der Schweiz, die zu mir kommen, z.B. für einen Kurs über zwei Tage. Sie können das prima mit einer Übernachtung in einem schönen Hotel verbinden. Es lohnt sich. Herzlich, Peter Roskohten

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  3. …´en miniature ´ nicht immer nur zum Vorteil.

    Im Vergleich zu meiner – trotz X-T3- immer noch sehr guten X-T2 musste ich kurz nach Erhalt der X-T30 feststellen, dass das ´Knöpfchen „DISP/BACK´ welches man gleichzeitig mit dem on-Wählschalter zur Kontrolle, bzw. Aufladen neuer Firmware gedrückt halten muss, nur sporadisch funktioniert und dann die entsprechende Anzeige auf dem Display öffnet.

    Neue X-T30 müsste also schon zum Fuji-Servic oder zurück an den Händler….ärgerlich!

    Das kannte ich von meiner X-T2, mit welcher ich schon über 2 Jahre problemlos fotografiere nicht so….

    Die X-T30 war eigentlich als Backup zur X-T2 vorgesehen, und sollte meine kompakte X-E3 ablösen, welche bis dato auch immer problemlos ihre Dienste verrichtete.

    Ich werde sie nach dem Erlebten aber wohl doch eher behalten und mich wieder von der X-T30 trennen.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • Hallo Mike,

      dass eine Kamera einmal eine Macke hat, ist wie bei einem Auto auch. Das kann passieren und ist bei Fujifilm eher selten. Man kann die Kamera doch einsenden und den Fehler beheben lassen.

      Herzlich,

      Ihr Peter Roskothen

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  4. Also ich bezeichne diese Gattung von Kameras immer als Handtaschen-Kameras.
    Aufgrund Ihren Maße und Gewichte praktisch um sie im besagtem Unterschlupf
    der ´besseren Hälfte‘ – wenn Sie denn mit auf Fotopirsch ist – unterzubringen.

    Wenn auch viele technischen Parameter mit Ihren großen Pendants (X-T2, X-T3)
    gut mithalten können, so stellt, meiner Meinung nach, das Fehlen direkter Zugriffsmöglichkeiten doch das größte Manko der ´Kleinen‘ dar.

    Das Belegen von klitzekleinen ´FN-Tästchen? ist doch mehr oder weniger eine Notlösung, und je nach Handgröße des Fotografen ein ewiges Gefummel.

    Von daher geht m. M. nach nichts über ein geordnetes Bedienfeld auf der Deckkappe, wie es die X-T2 und 3 in Form von Einstell-Räder für z. B. ISO und AE- Belichtungsart bietet.

    Und mir ging es, als Hobby-Fotograf, immer wieder so, dass ich nach längerer Foto- Abstinenz bei meiner X-T10, später 20, immer wieder überlegen und überprüfen musste, wo ich denn nun, lange Zeit zuvor, was abgespeichert hatte.

    Und was sich Fuji da mit Erscheinen der X-E3 mit seinem Touch-Display u. a. auch zum FN-speichern hat einfallen lassen , ist auch nicht das Gelbe vom Ei.

    Von daher mein Resümee zur Fuji X-T30:
    was nutzt mir ein treffsicherer und reaktionsschneller AF, wenn ich wichtige Grundeinstellungen auf mickrigen Knöpfen abrufen, oder, noch erschwerender, das Display Smartphone-ähnlich betatschen und wischen muß…?

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    • Guten Tag Hans-Dieter, ich denke das ist sehr subjektiv. Wie meine Frau und ich auch in dem Video schon bemerken, hat das alles auch mit der Größe der Hände und persönlichen Vorlieben zu tun. Meine Frau und ich konnten die X-T30 hervorragend bedienen, Sie nicht. Das ist nun mal so. In jedem Falle ist es positiv, dass Fujifilm so viele verschiedene Kameras von großen (X-H1) über mittelgroße bis kleine Kameras im Programm hat. Und ich persönlich bin froh über die Gewichtsersparnis und Größenersparnis im Vergleich zur Spiegelreflex, der vergangenen Zeiten. Vielen Dank in jedem Falle für Ihre Sichtweise und den netten Kommentar!

      Herzlich, Peter Roskothen

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