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Fujifilm X100S im Test – Wunschkamera Reise Reportagefotografie

Die schicke Fujifilm X100S im Test ist eine kompakte Digitalkamera. Die Fuji X100S ist meine Wunschkamera für die Reisefotografie und Reportagefotografie. Mein Traum wurde Wirklichkeit und ich bin tatsächlich neu in eine wunderschöne Designkamera verliebt. Mein Testbericht X100S mit Fotos (Test X100F weiter unten):

Meine Traumkamera im Test: Fujifilm X100S

Dieser Artikel erschien zunächst im April 2016 und wurde im Jahr 2024 überarbeitet.

Reisekamera und Reportagekamera Fujifilm X100S im Test

Wenn ich schnell mal rausgehe und nicht weiß, ob ich eine Systemkamera mit Objektiven mitnehmen möchte, dann schnappe ich mir die Fuji X100S und zwei Ersatzakkus. Ich liebe diese kleine, einfache und intuitive Kamera, von der viele denken, es sei eine analoge Film-Kamera. Genau für Reportageeinsätze, für die Reisefotografie und die Straßenfotografie eignet sich die Kompaktkamera mit dem Hybridsucher.

Nein, die schicke Fujifilm X100S ist nicht die neueste Kamera vom japanischen Hersteller. Aber diese Fujifilm X100S im Test ist immer noch eine moderne digitale Retrokamera (kein Gegensatz). Inzwischen ist sie mit Ihren 16 Megapixeln schon ein wenig betagt, denn sie wurde im Januar 2013 vorstellt.

Die Vorgängerin von 2010 heißt X100. Das ältere Modell vor der X100S war namentlich als X100 bekannt. Die X100 hatte einige kleine Kinderkrankheiten im Autofokus und besaß einen 12 Megapixel Sensor. Bei der Fuji X100S hat man den Sensor auf 16 Megapixel erhöht und den Autofokus verbessert.

Die Nachfolgerin digitalen Messsucherkamera X100S erblickte den Markt der Fotografen im September 2014 und heißt Fujifilm X100T. Die jüngste Nachfolgerin von 2020 ist die Fujifilm X100V. Richtig: Das ist die Kamera, die seit dem Berühmtwerden komplett ausverkauft ist. Selbst für eine gebrauchte X100V zahlt man inzwischen Mondpreise.

Modellfolge:

  1. Fujifilm X100 – 12 Megapixel – 2010
  2. Fujifilm X100S – 16 MP – 2013
  3. Fujifilm X100T – 16 MP – 2014
  4. Fujifilm X100F – 24 MP – 2017
  5. Fujifilm X100V – 26 MP – 2020
  6. Fujifilm X100VI – 40 MP – 2024

Mein Test der Fujifilm X100S

Gehen wir kurz auf die Unterschiede der Fuji X100 Versionen ein. Die jüngere, dritte Generation Fujifilm X100T (T = Third) hat unter anderem einen umfangreicheren Hybridsucher, einen zusätzlichen voll elektronischen Verschluss bis zu einer 1/32.000 Sekunden, eine erweiterte Belichtungskorrektur um eine EV auf +-3, die Belichtungskorrektur im manuellen Modus bei Auto-ISO, besseren Autofokus, mehr Filmsimulationen und viele frei belegbare Funktionstasten.

Die Fujifilm X100F (F = Four) besticht durch einen neuen hochauflösenden 24-Megapixel-Sensor. Auch bei diesem vierten Model wurde der Autofokus komplett überarbeitet. Wer andere Fujifilm-Kameras wie die X-T2, X-T3, X-T20, X-T30, X-H1, GFX 50S, GFX 50R, GFX 100 gewohnt ist, der wird beim neuesten Model sofort das Menü wiedererkennen. Leider fehlt auch dieser vierten Digitalen das Klappdisplay, um über Kopf oder in Bodennähe zu fotografieren.

In der Fujifilm X100V (V = Five), die 2020 erschien, wurden viele Wünsche der Fotografen erfüllt. Ein Klappdisplay, 26 Megapixel, ein neu berechnetes Objektiv und vieles mehr zeichnet die X100V aus. Für das Jahr 2024 wünschen sich viele Fujifilm-Fans eine X100VI, die vielleicht mit dem 40 Megapixel-Sensor der X-T5 und X-H2 ausgerüstet sein könnte.

Die Fuji X100VI (6. Generation), die im Jahr 2024 erschien, hat einen 40 Megapixel Sensor und den dazugehörigen IBIS, der die Kamera weiterhin aus der Hand bedienbar macht. Ansonsten ist nicht vieles neu an der Kamera, außer dass sie die Erste in der X100-Serie ist, die in China gefertigt wird. Und von der es eine Limited-Edition gibt, die meist in den Tresoren von Sammlern landen wird.

Die neueren X100-Modelle sind ebenso schön, wie die Fuji X100S im Test und es stellt sich die Frage, warum kaufe ich nicht das neueste Modell? In meinem speziellen Falle einfach deshalb, weil ich mit dieser Kamera keine beruflichen Fotos machen möchte und ich die schicke Fujifilm X100S preiswert gebraucht für den halben Preis der X100F bekam.

Das Retrodesign und die Schlichtheit der Fujifilm verblüffen und versetzen den Fotografen in die analogen Zeiten.

Alle drei Kameras Fujifilm X100, X100S und X100T haben dieselbe Optik, ein traumhaft scharfes Fujinon 23mm f1:2.0 Objektiv. (Kleinbildäquivalent 35mm)

Alle X100 Kameras von Fujifilm X100, X100S, X100T, X100F, X100V, X100VI haben dieselbe Brennweite, ein traumhaft scharfes Fujinon 23mm f1:2.0 Objektiv (kleinbildäquivalent 35mm, was gerne für die Reisefotografie, Reportage oder die Straßenfotografie verwendet wird).

Reisekamera Fujifilm X100S Reportagekamera - Belichtungskorrektur sofort zugänglich, +-2EV im Gegensatz zur X100T mit +-3EV
Reisekamera Fujifilm X100S Reportagekamera – Belichtungskorrektur sofort zugänglich, +-2EV im Gegensatz zur X100T mit +-3EV

Markenzeichen der kleinen alten modernen Digitalen ist das Retrodesign und die nicht wechselbare 23mm Festbrennweite. Wunderschön kommt diese Reportagekamera mit einem auf Kleinbild (wird auch Vollformat genannt) umgerechneten 35mm Objektiv daher. Das Objektiv arbeitet von Blende f2 bis f16 und hat tatsächlich einen Objektivring, an dem die Blende eingestellt werden kann. Auch die Schärfe lässt sich auf Wunsch manuell vorn am Objektiv regeln. Belichtungszeit und Belichtungskorrektur (+-2EV) sind gut zugänglich auf der Kameraschulter neben dem Auslöser platziert.

Alle Einstellräder sind hochwertig und rasten sauber ein. Viel mehr noch: sie machen einfach Spaß beim Fotografieren. Egal, ob Sie in der Programmautomatik (Zeit und Blende auf “A”), Zeitautomatik oder Blendenautomatik arbeiten, Sie benötigen immer wieder die Belichtungskorrektur +-2EV. Diese ist auf der Kamera einfach und schnell zugänglich (Foto links).

Die Festbrennweite – unsere Beine ersetzen das Zoomobjektiv.

Die sexyste Kamera der Welt dank Retrodesign

Ob die X100/S/T/F die sexyste Kamera der Welt ist, oder ob das eine Fuji Systemkamera, eine Leica, die Nikon Df, eine Olympus oder andere Marke ist, kann man nur subjektiv entscheiden. Ich würde meinen, diese gehört in die engere Auswahl der Supermodelle! In jedem Falle lässt man sich durch das Retrodesign zum kreativen Fotografieren verführen. Auch das entschleunigte Fotografieren ist hiermit möglich. Wenn man möchte, kann man sich mit dem Fotografieren richtig Zeit lassen und alles mechanisch verstellen. Fast so wie in alten, analogen Zeiten.

Das Markenzeichen der Fuji X100S ist wie bei der jüngeren Schwester X100T / X100F der Hybridsucher, welcher sich von optisch auf elektronisch wechseln lässt. Damit ist der Parallaxenausgleich sofort möglich. Tatsächlich arbeitet diese Digitalkamera im Makromodus ausschließlich mit dem elektronischen Sucher, was Sinn ergibt. Denn der optische Sucher sitzt versetzt zum Objektiv. Durch die Verschiebung würde besonders im Makrobereich ein völlig anderer Bildausschnitt aufgenommen, als im optischen Sucher gesehen und gewünscht. Da der elektronische Sucher das Bild vom Sensor erhält, bekommt man genau das Bild angezeigt, welches später aufgenommen wird.

Video Hybridsucher X100S

Vorteil elektronischer Sucher zu optischem Sucher

Der große Vorteil des elektronischen Suchers ist die Anzeige des genauen Bildes, welches aufgenommen wird. Das betrifft sowohl den Ausschnitt als auch die Helligkeit und die Schärfentiefe. Sprich: man sieht sofort die Schärfentiefe der gewählten Blende vor der Aufnahme. Auch kann man das fertige Bild im Sucher anschauen, was gerade an sonnigen Tagen sinnvoll ist. Dies sind unzweifelhafte Vorteile des elektronischen Suchers vor dem optischen Sucher.

Der Vorteil des optischen Suchers ist die schnelle Bildauswahl, wie sie das Auge sieht. Allerdings ist hier keine manuelle Schärferegelung möglich. Somit eignet sich der optische Sucher nur in Kombination mit dem Autofokus.

Im Nachfolgemodel der Fujifilm X100T ist dies besser gelöst als bei der X100S. Im optischen Sucher wird genau der Bildausschnitt angezeigt, der gerade aufgrund der Distanz gewählt ist. Dazu werden im optischen Sucher auch viele Aufnahmedaten eingeblendet. Eine schöne Weiterentwicklung.

Kritik an der X100S

Der Pferdefuß dieser Reisekamera ist der hohe Stromverbrauch. Die Digitalkamera schießt je nach Nutzung einige hundert Fotos, bevor man den Ersatzakku bemühen muss. Im Videomodus oder im Foto-Dauereinsatz sollte man lieber gleich mehrere Akkus mitnehmen. Aber diese Strombegierde ist allen Digitalkameras mit elektronischem Sucher eigen. Leider hat die X100-Serie der Anfänge Akkus mit sehr niedriger Leistung. Ein Nachteil!

Positives X100S

Objektiv mit 23mm Brennweite - umgerechnet auf Kleinbild sind das 35mmDas Schönste an der Kleinen sind neben dem Retrodesign und der modernen Technik die Abmaße und die Bildqualität der Festbrennweite. Zusätzliche Features: Selbst bei hohen ISO Werten und einsetzender Dämmerung lässt sich mit der Fujifilm X100S  (X100T / X100F) hervorragend fotografieren (siehe Fotobeispiele). Im Makromodus sind keine Filter oder weiteren Vorsätze für die Optik nötig (bis etwa 10cm Naheinstellgrenze). Mit dem eingebauten und zuschaltbaren ND-Filter können auch bei schönstem Wetter Fotos mit Offenblende f2 oder f2.8 belichtet werden, ohne die 1/4000s zu unterschreiten.

Die Filmemulationen im JPG-Modus sind wunderschön. Schwarzweiß-Fotografen können das Motiv schon im elektronischen Sucher in s/w beurteilen. Gleichzeitiges JPG und RAW sind möglich. JPG kommt bereits in bester Qualität aus der Kamera und macht RAW häufig überflüssig. Bei der X100S fehlt leider noch die Acros-Filmsimulation. Eine Wi-Fi-Verbindung (nur Fujifilm X100T / Fujifilm X100F / X100V) erleichtert das schnelle Teilen der Fotos mit Freunden.

Vergleich JPG zu RAW Fotos aus der Kamera (unbearbeitet)

Fotografiert mit Fuji X100S in JPG SW RotfilterFotografiert mit Fuji X100S in RAW
  1. Links in JPG fotografiert  – Einstellungen Schwarzweiß-Rotfilter (unbearbeitet)
  2. Rechts in RAW fotografiert – (unbearbeitet)
Fotografiert mit Fuji X100S in JPGFotografiert mit Fuji X100S in RAW
  1. Links in JPG fotografiert – (unbearbeitet)
  2. Rechts in RAW fotografiert – (unbearbeitet)

Diese 3er-Serie kann aus der Kamera sofort in JPG fotografiert werden. Man kann in einer Serie drei Filmsorten emulieren (wählbar im Menü):

Die Kamera eignet sich aufgrund der Größe und des 35mm äquivalenten Objektives für Reisefotografie und Reportagefotografie. Inspiriert hat mich unter anderem das hervorragende Buch (kommende Buchrezension) aus dem Franzis Verlag mit dem Titel Reise & Reportage. Geschrieben wurde es von Peter Bongard & Andreas Pacek, die mit einer digitalen und einer analogen Fotoausrüstung unterschiedlicher nicht hätten fotografieren können. Im Buch kommen auch Messsucherkameras von Leica und Rollei zum Einsatz. Die Fuji X100 wurde von Peter Bongard in der Toscana probiert und es entstanden wunderbare Fotografien.

Ich kaufte die schicke Fujifilm X100S wegen der Kombination aus toller Technik und Retrodesign. Beides inspiriert mich als Fotograf und Fotokünstler.

Ausgezeichnet - Gold Award fotowissen.eu

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Naturgemäß gibt es einiges Zubehör für die kleine X100S, wie für die anderen beiden Schwestern X100/T/F. Ein Filterring, eine Streiflichtblende, der Weitwinkelkonverter, ein Telekonverter sowie eine sehr funktionale Retrotasche aus Leder sind erhältlich. Einiges davon lohnt sich in jedem Falle. Selbst für den schnellen Akkuwechsel und Speicherkartenwechsel hat die Tasche eine Klappe unten. Sie muss nicht abgenommen werden. Wie immer bei solchen Retrotaschen kann die Streiflichtblende im geschlossenen Zustand nicht mehr auf der Kamera verbleiben. Warum ist das so Fujifilm?

Der Fujifilm X100S Preis für eine Gebrauchte liegt (Stand 08/2019) bei etwa EUR 450,- bis EUR 500,-  je nach Zustand und Zubehör. Der Preis für eine gebrauchte X100T liegt bei etwa EUR 600,-. Die X100F kostet etwa EUR 1.299,- (UVP 1.399,-), jedoch ohne Zubehör wie Tasche, Filtergewinde, Streiflichtfilter oder Ersatzakku.

Die neueste in der Reihe der X100 ist die X100VI, mit technischen Verbesserungen:

Technische Daten Datenblatt Fujfilm X100VI versus X100V X100VI X100V
Sensor (APS-C) 1.5x 40 Megapixel X-Trans CMOS 26 Megapixel X-Trans IV
Auflösung 7.728 x 5.152 Pixel 6240 x 4160 Pixel
Gehäuse Staubschutz
Spritzwasserschutz
(optionales Kit für Objektiv)
Staubschutz
Spritzwasserschutz
(optionales Kit für Objektiv)
Objektiv 23mm
(35mm kleinbildäquivalent)
23mm
(35mm kleinbildäquivalent)
schnellste Verschlusszeit 1/4.000 s mechanisch
1/180.000 s elektronisch
1/4.000 s mechanisch
1/32.000 s elektronisch
ND-Filter 4 Ev 4 Ev
IBIS 6 Ev -
Bit-Tiefe 14 Bit 14 Bit
Kartenslot / Speichermedium 1 SD-Kartenslot 1 SD-Kartenslot
Bildformate HEIF, JPG, RAW JPG, RAW
ISO 125-12.800 160-12.800
Display 3 Zoll (7,6cm), klappbar im Querformat, Touchscreen z.B. für AF 3 Zoll (7,6cm), klappbar im Querformat, Touchscreen z.B. für AF
Sucher Hybridsucher
3.69 Millionen Pixel
100 Bilder pro Sekunde
Hybridsucher
3.69 Millionen Pixel
100 Bilder pro Sekunde
Phasen-Autofokus bis -5 Ev bis -5EV
Fokus Bracketing Automatik: Anfangs und Endpunkt (wie X-T4)
Manuell: Startet mit Auslöser und endet beim Abbruch mit OK
Automatik: Anfangs und Endpunkt (wie X-T4)
Manuell: Startet mit Auslöser und endet beim Abbruch mit OK
Serienbilder 13 B/s
Puffer JPG 80 Fotos
Puffer RAW 38 Fotos
11 B/s
Puffer RAW 17 Fotos
Video 6K bis zu 30 B/s
4K bis zu 30 B/s
Mikrofon- / Kopfhörer-Eingang Ja / Ja
(Kopfhörer nur per USB-C)
Ja / Ja
(Kopfhörer nur per USB-C)
Akku NP-126S Akku / 1260mAh für etwa 450 Fotos (Messsucher) laut CIPA NP-126S Akku / 1260mAh für etwa 420 Fotos (Messsucher) laut CIPA
Akku-Aufladung USB-C USB-C
Gewicht 521 Gramm 478 Gramm
Wasserwaage 3D 3D
Verschluss MS - Mechanisch
ES - Elektronisch
M+E - Mechanisch + Elektronisch
MS - Mechanisch
ES - Elektronisch
M+E - Mechanisch + Elektronisch
Abmessungen (B x H x T) 128 x 75 x 55 mm 128 x 75 x 53 mm
Markteinführung Februar 2024 März 2020
Preis € UVP 1.799,- 1.499,-
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X100VI Silber bei Foto Koch Fuji X100VI kaufen >> -
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Fehler vorbehalten

Fotos X100S

Vergleich der Fujifilm Kameras X100 …

Fujifilm x100 Vergleich X100 X100S X100T
Erschienen März 2011 März 2013 Herbst 2014
Sensor 12.3MP Bayer CMOS sensor (23.6 x 15.8mm) 16.3MP APS-C X-Trans CMOS II sensor (23.6 x 15.8mm) 16.3MP APS-C X-Trans CMOS II sensor (23.6 x 15.8mm)
Sucher Hybrid Elektronisch / Optisch Hybrid Elektronisch / Optisch Erweiterter Hybrider Elektronisch / Optischer Sensor mit ERF (Fokusvorschau)
Auflösung elektr. Sucher 1.4 Mio. Punkte 2.35 Mio. Punkte 2.35 Mio. Punkte
Autofokus Langsamer Kontrast AF Schneller Hybrid AF Schnellerer Hybrid AF mit Gesichtserkennung
Belichtungskorrektur ±2EV ±2EV ±3EV
Verschlusszeit 1/4000 Sekunde (schnellste) 1/4000 Sekunde (schnellste) 1/32000 Sekunde elektronisch, 1/4000 Sekunde mechanisch
Objektiv FUJINON 23mm f/2.0 Festbrennweite (35mm Kleinbild äquivalent), f2-f16 FUJINON 23mm f/2.0 Festbrennweite (35mm Kleinbild äquivalent), f2-f16 FUJINON 23mm f/2.0 Festbrennweite (35mm Kleinbild äquivalent), f2-f16
LCD Display hinten 2.8-inch (460.000 Punkte) 2.8-inch (460.000 Punkte) 3.0-inch (1.040.000 Punkte)
Naheinstellgrenze Makro 10cm 10cm 10cm
Focus Peaking möglich - nur in weiß möglich - nur in weiß möglich - in Farbe
Video Nur automatisch, 1280x720 Pixel mit Stereo Nur automatisch, 1920x1080 Pixel mit Stereo Mehrere Bildraten, manuelle Einstellungen möglich
Wifi Nein Nein Ja
Serienbilder 5 Bilder pro Sekunde, maximal 10 Bilder in JPG in Folge 6 Bilder pro Sekunde, maximal 31 Bilder in JPG in Folge 6 Bilder pro Sekunde, maximal 25 Bilder in JPG in Folge
ISO ISO 100-12.800 ISO 100-25.600 ISO 100-51.200

Gründe die neue X100T / X100F zu kaufen

Hier die Gründe, warum man besser die Fujifilm X100T oder X100F kaufen sollte, als die Vorgängerversionen X100 / X100S. Dies sind die Hauptgründe (nicht vollständige Liste):

  • Besserer Autofokus mit Gesichtserkennung
  • Besserer Sucher
  • Wifi
  • Display LCD Größe
  • Verschlusszeit
  • längere Akkulaufzeit
  • Zeitrafferaufnahmen
  • Höhere ISO
  • Belichtungskorrektur ±3EV
  • Mehr frei belegbare Funktionstasten
  • Größere Auflösung der X100F

Fazit Fujifilm X100S im Test

Wer es nicht herausgelesen haben mag, weil er direkt zum Fazit gesprungen ist, der wird gerne hören: Die schicke Fujifilm X100S ist nicht nur stylish, sondern auch technisch auf der Höhe und bietet eine tolle Bildqualität! Ich wollte sie haben und bereue es keinesfalls. Es ist die richtige Kamera für unterwegs; sie ist leicht, besonders fähig und für die Reisefotografie und Reportagefotografie prädestiniert. Die verschiedenen Filmemulationen sind genauso sexy wie das Retrodesign. Ich fotografiere 2019 immer noch mit dieser Kleinen, weil sie leicht und praktisch ist.

Die Kleine Große ist ein absoluter Gewinn der künstlerischen Fotografie mit der Auszeichnung Gold Award bei *fotowissen. Wenn Sie die Fujifilm X100S oder X100T nicht gebraucht kaufen möchten, dann bitte die Fujifilm X100F!

X100-Serie gebraucht bei mpb >>

Fujifilm X100T Black / Silver Fujifilm X100T Schwarz / Silber

X100F Schwarz / Silber

Test Fujifilm X100F

Ich durfte inzwischen auch die Fuji X100F testen und war begeistert. Die Kamera hat mit 24 MP noch mehr Reserven für einen Ausschnitt oder die Begradigung eines Bildes in der Bildbearbeitung. Die Bilder der Kamera sind knackscharf, die Bedienung ist Fujifilm-Fotografen vertraut. Schade, dass immer noch ein Klappdisplay fehlt, was angesichts des UVP von 1.399,- eine Zumutung darstellt. Dafür glänzt die Kamera mit Topfunktionen und ist gerade für Fotografen geeignet, die gerne Reportage, Schwarzweiß, Architektur oder Landschaften fotografieren. Auch für Portrait lässt sich die X100F noch prima einsetzen, geht man nicht zu nah an sein Gegenüber heran, denn dann bemerkt man die Verzerrung des 23mm Objektivs.

Die Digitalkamera ist solide verbaut und kommt einem in der Hand schon sehr wertig vor. Sie ist ein wirklicher Handschmeichler und mit einer Handschlaufe der ideale Begleiter bei einer Dokumentaion, einer Party oder einer Reise. Wer wie ich, gerne mit einer Festbrennweite fotografiert, wird mit einer Offenblende von f/2 belohnt und bekommt in kürzester Zeit ein Gefühl für den richtigen Motivabstand.

Die besonderen Vorteile der Kamera sind sicher die dreifache Auto-ISO, die Hyperfokalanzeige, der Hybridsucher (ich nutze fast ausschließlich den elektronischen Sucher), der scharfe X-Trans-Sensor ohne Tiefpassfilter, die Filmsimulationen, manuelle Einstellmöglichkeiten und programmierbare Tasten.

Wie immer sind die Bedienungsräder der schwarzen Kameraversion besser abzulesen, als die der silbernen Fuji X100F. Allerdings finden viele Fotografen die silberne Version schicker. Schön, dass beide für denselben Preis erhältlich sind.

Neuerungen der X100F

  • Bedienelemente auf andere Art verteilt (ähnlich X-T2)
  • Neue Batterie
  • schnellerer Autofokus mit Gesichtserkennung
  • Verbesserter Hybridsucher – viel besserer EVF – elektronischer Sucher
  • ISO-Wahlrad (zusammen mit Verschlusszeiten)
  • Belichtungskorrektur bis zu +-5 EV (C-Stellung)
  • Acros-Filmsimulation mit Filtern (Gelb, Rot, Grün)
  • 24-Megapixel-Auflösung X-Trans-Sensor (ohne Tiefpassfilter)
  • 3 EV ND-Filter
  • Joystick für die schnelle Änderung der Fokusposition

Buchtipp zur Kamera X100S, X100T, X100F

Dieses Buch ist eine Inspiration für alle, die gerne Fotografieren. Es geht um die Reise und Reportage. Tatsächlich ist es eines meiner Lieblingsbücher, ich kann es nur wärmstens empfehlen:

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Video der neuen Fujifilm X100F

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© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Fujifilm X100S im Test – Wunschkamera Reisefotografie und Reportagefotografie


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Fotograf und Fototrainer Peter RoskothenMöchten Sie gerne Ihre eigene Fotografie ausbauen, dazulernen und suchen einen besseren Fotokurs für die X100S, X100T oder X100F? Ich schule individuell (auf Wunsch auch zu zweit plus Trainer) Fotografie für Einsteiger und Fortgeschrittene. Der individuelle Kurs erweitert Ihre Grundkenntnisse oder baut auf Ihren bestehenden Kenntnissen auf und wird genau auf Sie abgestimmt. Mehr noch: die Schulung macht großen Spaß und neben Theorie unternehmen wir auch eine eigene Fotoexkursion. Alle Kameramarken und Kameraversionen sind möglich:

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Peter Roskothen

Peter Roskothen
Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter P. Roskothen Fotokunst & Design.

3 Kommentare

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  • Lieber Peter Roskothen.
    Ich (75) bin selbst Industriefotograf und habe mich beim erscheinen der Retro X100 sofort in dieses Design verliebt. Wieder fotografieren wie früher ? So habe ich mir gleich so eine silberne X100 mit der braunen Ledertasche und Gegenlichtblende ungesehen bestellt. Bis heute bin ich von dieser Ur-X100 begeistert und sie hat mir viele wunderbare Bilder geliefert. Bald gab es dann auch Firmware-Updates welche einige Schwächen korrigiert haben. Bis heute ist dieser X-Klassiker ohne jegliche technischen Störungen mein täglicher Begleiter. 12 MP ? was solls, denn ich habe schon mit 5 MP (Olympus E-1) feine Poster gemacht. Wer die klassische Fotografie lebt und liebt kommt an der x100 nicht vorbei. Sehr schön ist auch zu erleben, wie FujiFilm diesen Retro-Weg konsequent geht und Erfolg hat. Vergleiche ich Aufnahmen meiner Studiokamera PhaseOne mit den Resultaten der X-T3 wird deutlich was da im Hintergrund für eine enorme Entwicklungsarbeit bei Fujifilm für die X-Familie geleistet wird. Respekt.

    • Danke Herr Luethi, ich freue mich sehr über Ihr Feedback. Bitte schreiben Sie mal über Ihre Erfahrungen als Fotograf, wenn Sie mögen. Mich würde das sehr interessieren. Herzlichen Gruß, Ihr Peter

  • Ich stoße soeben auf diesen schönen Artikel…

    Als die X100 vorgestellt wurde, habe ich sofort bei meinem damaligen Händler des Vertrauens vorbestellt.
    Das Konzept fand ich absolut genial und habe sogar alles dran gesetzt, um eine der ersten Kameras zu bekommen, denn es hagelte Vorbestellungen… und die Nachfrage war größer als erwartet und daher die Lieferzeiten nicht unerheblich…
    Um also unter den ersten Kunden zu sein, musste man deutlich tiefer in die Tasche greifen, denn die ersten X100 waren sehr schick in einer edlen Holzschatulle und eine limitierte Serie von 100 Stk. in Silber. Und so war ich Anfang 2011 einer der ersten, die die Kamera erhielten…
    Solchen Schnickschnack wie limitierte Serien von Kameras oder Objektiven hasse ich eigentlich – das war mir schon immer bei Leica zuwider… aber das Konzept des elektronischen Suchers sowie das ergonomische Bedienungskonzept, was mich an die vielen Jahre mit analogen Kameras erinnerte, machte mich tatsächlich total heiß auf die Kamera. Zudem konnte man diese Kamera wirklich in der Jackentasche unterbringen, sie wirkte auf Umstehende wie aus dem Museum kommend und man wurde von Foto-Laien eher belächelt.
    Da sie jedoch äusserlich an eine Leica M erinnerte, habe ich sie gleich nach dem Auspacken erst einmal an unkenntlich gemacht, indem ich den Schriftzug und die Kamerabezeichnung sowie den größten Teil des silbernen
    Gehäuses mit schwarzem Textilband verklebte. Sie sah jetzt unansehnlich aus, war nicht identifizierbar und mit dem Textilband lag sie absolut griffig in der Hand. Was wichtig war, weil sie keinen Griff wie eine DSLR oder heutige DSLM hat.

    Sie machte trotz „nur“ 12 MP und auch als einzige DSLM von Fuji damals mit (noch) Bayer-Sensor wirklich hervorragende Fotos – da ich viele Landschaftsfotos mache, gefiel mir nicht nur der damals absolut überragende Dynamikbereich, sondern auch die DR-Funktion, welche ich eigentlich immer aktiviert hatte. Die Farben gefielen mir erst recht, sie waren (und sind immer nich) sehr natürlich!
    Und das Sahnehäubchen war bereits damals, 2001, die absolut überzeugende jpg engine, die OOTC sehr überzeugende jpg Bilder lieferte.

    Den optischen Sucher fand ich überflüssig, als Meßsucher war er ja auch nicht gedacht – was ich toll fand, war der EVF. Und um mehr als den Bildausschnitt zu sehen, brauche ich ja schliesslich nur das linke Auge aufzumachen…

    Sie hat mich nie im Stich gelassen und ich habe erst vor ein paar Tagen einige Fotos mal wieder angeschaut, die mich mal wieder daran erinnerten, daß man nicht unbedingt und zwingend mehr als 12 MP benötigt… obwohl mehr durchaus „nice to have“ ist.

    Meine 5DII fing an, gelegentlich einzustauben. Die 5D III habe ich mir zwar noch gekauft, aber kaum mehr benutzt, obwohl ich wunderbare Optiken dafür hatte.
    Erst recht, als dann die X-Pro 1 kam, welche dann ja den ersten X-Trans Sensor hatte, der mich endgültig zum Fujifilm-Fan machte und zudem eben durch das sehr hochwertige Wechselobjektivsystem hochinteressant war.
    Allerdings war ich erst viel Jahre überglücklich, als die XE1 rauskam: deutlich kleiner UND leichter als die X-Pro1 und ohne diesen (für mich völlig nutzlosen) optischen Sucher. Die habe ich bis letztes Jahr noch genutzt, also rund 7 Jahre lang, erst dann habe ich in Panik eine der letzten XE3 im Ausverkauf gesichert, weil die X-E Linie ja eigentlich eingestellt werden sollte…

    Die X100 habe ich immer noch… ich kann mich einfach nicht von ihr trennen. Sie hat vom Design her was, was mich anmacht…. eine funktionell immer noch gute Kamera. AF Probleme habe ich übrigens nie festgestellt, aber wenn man Portraits, Landschaft oder Stills fotografiert, benötigt man auch keinen rasend schnellen Sport-AF…

Journalist, Fotograf, Fototrainer Peter Roskothen

Willkommen bei *fotowissen sagt Peter Roskothen im Namen aller Autoren.

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Kameragurt und Handschlaufe zum Wechseln

Tipp: Zu oft war der Kameragurt im Weg und ich konnte ihn nicht mal schnell mit einer Handschlaufe ersetzen. Mit Peak Design kann ich prompt an allen meinen Kameras entweder eine Handschlaufe, oder einen zweiseitigen Kameragurt anbringen.

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