Individueller Fotokurs - Besser fotografieren lernen

Fujifilm X-T2 – DSLM Kamera Test

Ich habe die Fujifilm X-T2 zu MEINER besten Kamera des Jahres 2016 gekürt. Dieser Fujifilm DSLM Test zeigt, warum die Fujifilm X-T2 momentan als Nikon Killer und Canon-Killer gilt:

Beste Kamera des Jahres 2016 - Fujifilm X-T2 - DSLM Kamera Test

Warum also halte ich die Fujifilm X-T2 für meine beste Kamera des Jahres 2016? Weil ich alle anderen Kameras 2016 auf der Photokina oder als Fototrainer kennen lernte und von keiner so begeistert war, wie von der X-T2. Woran das liegt, möchte ich Ihnen im Folgenden erklären.

Vorab sei schon gesagt, dass auch Olympus, Sony, Pentax, Nikon (D500, D750, D810) und Canon Fotografen (5D Mark IV, 80D, 760D) gute und tolle Kameras besitzen und auch diese Hersteller gute Kameras in 2016 herausbrachten. Auch deshalb habe ich in dem Artikel um die beste Kamera 2016 mehrere Modelle erwähnt und gleich drei Kameras zur Besten 2016 gekürt.

Bitte glauben Sie unter keinen Umständen, dass ich die anderen neuen Kameras für schlecht befinde. Im Gegenteil: es ist gar keine Frage, dass es extrem viele gute Marken und Kameras auf dem Markt gibt, ich selbst fotografiere auch mit Canon und Panasonic. Die Fujifilm X-T2 ist nur meine persönliche Wahl! Darum:

Vielleicht fragen Sie sich: „Wie gut sind Fujifilm Kameras?“. Nachdem ich vor einiger Zeit eine Fujifilm X 100-S kaufte und ausgiebig testete, war ich sehr angetan von der Bildqualität, Handhabung und Leichtigkeit der kleinen Digitalkamera mit relativ großem Sensor. Größere Sensoren liefern auch bei schlechtem Licht noch gute Fotografien. Da wir in Deutschland nicht so sonnenverwöhnt sind, achten wir in diesen Breitengraden sehr auf die Qualität von Fotos bei schlechtem Licht. Das kann die Fujifilm X 100S sehr gut, die Fujifilm X-T2 ebenfalls, denn der Sensor ist zwar einer in APS-C Baugröße, aber mit besserer Umsetzung als in anderen Kameras. Fujifilm gehört außerdem zu der besten Hersteller von Optiken auf der Welt.
Im Englischen steht DSLM für „digital single lens mirrorless“, zu deutsch spiegellose Kamera mit wechselbaren Objektiven. Man spricht im Deutschen auch von Spiegellosen Systemkameras. Einen Artikel zum Unterschied zwischen DSLM und Spiegelreflex finden Sie hier>>

Video Fujifilm X-T2

Vorteile der Fujifilm X-T2 DSLM

Die Fujifilm X-T2 zeichnet sich aber aus durch einen elektronischen Sucher, wechselbare sehr gute Fujinon-Objektive, Handhabung und Präzision. Beleuchten wir die Qualitäten der Kamera im Einzelnen:

  • Die X-T2 ist eine Systemkamera ohne Spiegel. Das bedeutet, sie hat einen elektronischen Sucher und wechselbare Objektive
  • Der elektronische Sucher ist groß und extrem hell, scharf und flimmerfrei. Es ist einer der besten elektronischen Sucher, durch die ich sehen durfte
  • Die Kamera liegt gut in meiner mittelgroßen Hand und kann sehr gut bedient werden dank programmierbarer Bedienelemente / Knöpfe und Menüs
  • Die Nachfolgekamera der X-T1 ist leicht und überaus kompakt im Vergleich zu Spiegelreflexkameras
  • Die neue Fujifilm Kamera ist in einem besonderen Retrodesign gefertigt, welches alle Bedienelemente klassisch anbietet
  • Die Systemkamera bietet ein schwenkbares Display, welches horizontal und vertikal arbeitet, aber nicht für Vlogger um 180 Grad gedreht werden kann
  • Die spiegellose Systemkamera bietet verschiedene Fujifilm-Variationen im JPG-Bildformat und RAW-Einstellungen in Lightroom an. Es handelt sich um tolle Filmsimulation für ältere Semester wie mich, welche die analogen Fujifilme lieben
  • Exzellente Bildqualität, tolle JPG-Farben und Schwarzweiß
  • Sehr solide gebaut mit Wetterschutz
  • Zweifacher Speicherkartenplatz für normale und schnelle SD-Karten
  • Aufladbar über USB, zusätzliches Ladegerät
  • Zahlreiche hervorragende Optiken und die Möglichkeit mit Adaptern andere Markenobjektive wie Leica zu nutzen

Wollen wir alle wichtigen Punkte der Kamera aufzählen, so könnten wir uns dran halten. Der wichtigste Unterschied zu einer Spiegelreflexkamera ist die leichte und handliche Bauform, die durch das Wegfallen des Klappspiegels erreicht wird. Durch den Wegfall des Spiegels hat die Kamera einen elektronischen Sucher, welcher ständig das Bild vom Sensor abgreift.

Der Sucher der X-T2 bietet ein sehr großes, helles und flimmerfrei ausgelegtes Bild. Es ist der erste digitale Sucher, der mir nicht mehr als digitaler Sucher auffällt, sondern an den ich mich sofort gewöhnt habe. Nicht einmal in der Sony Alpha 7 R II ist ein solch guter elektronischer Sucher verbaut worden.

Tipp: wer eine ähnliche Kamera mit Hybridsucher (analog und elektronisch) bevorzugt, ist mit der Fujifilm X-Pro 2 im Vorteil.

Fujifilm X-T2 Testfoto am Niederrhein - MorgenstimmungFujifilm X-T2 Testfoto am Niederrhein - Morgenstimmung

:: Blende: ƒ/8 | Kredit: Peter Roskothen | Kamera: X-T2 | Aufgenommen: 19.12.2016 | Urheberrecht: Foto: Peter Roskothen, www.peterroskothen.de | Belichtungsvorgabe: -2EV | Brennweite: 18mm | ISO: 200 | Verschlusszeit: 1/400s |

Der elektronische Sucher einer Systemkamera wie bei der X-T2

Der elektronische Sucher hat viele Vorteile. Sie sehen die Schärfentiefe live, die Sie mit der Blende einstellen. Sie haben die Möglichkeit Histogramm, Wasserwaage und elektronische Belichtungsdaten zu nutzen. Wenn Sie manuell scharf stellen, erhalten Sie einen vergrößerten Ausschnitt des Fotos, mit dessen Hilfe Sie im Sucher exakt scharf stellen. Das ist bei Spiegelreflexkameras so nur mit dem Liveview des Displays möglich. Beim Scharfstellen erhalten Sie ein so genanntes Fokuspeaking (weiß, blau oder rot) – ein Flimmern – welches die scharfen Bereiche anzeigt. Der Vorgang ist so präzise, dass es auch für Brillenträger möglich wird, manuell scharf zu stellen.

Brillenträger sind mit einem elektronischen Sucher klar im Vorteil beim manuellen Scharfstellen

Der elektronische Sucher hat noch weitere Vorteile im exakten Ausschnitt des späteren Fotos, in der Darstellung verschiedener Bildformate (3:2, 16:9, 1:1 – Hurra, da ist endlich die Kamera mit der wir quadratische Fotos erstellen können und schon im Sucher das fertige Bild sehen). Zudem kann ich beim Umschalten auf Schwarzweiß auch schwarzweiß durch den Sucher schauen. Das ist mit einer Spiegelreflexkamera nicht möglich, wohl aber mit der spiegellosen Systemkamera X-T2!

Einschränkungen des elektronischen Suchers:

  1. Viele Fotografen benötigen einen elektronischen Sucher entweder nicht, oder halten ihn nicht für einen Vorteil
  2. Der elektronische Sucher verbraucht viel Strom, so dass Fotografen kaum 300 Fotos machen können, bevor sie den Akku wechseln. Ein, zwei oder drei Ersatzakkus sind also für engagierte Fotoamateure oder Fotografen im Dienst Pflicht. Alternativ kann man für die X-T2 einen Handgriff kaufen, der zwei weitere Akkus trägt und weitere Vorteile bietet. Dieser Handgriff macht die DSLM-Kamera aber schwerer, größer und teurer.

Es gibt noch einen anderen sehr großen Pluspunkt des elektronischen Suchers. Sie bekommen im elektronischen Sucher sogar die Schärfentiefe in Metern angezeigt!

Handschmeichler Fujifilm X-T2 DSLM

Die neue Fujifilm X-T2 ist ein wahrer Handschmeichler. Wer sie in die Hand nimmt – mit und ohne Zusatzgriff – stellt fest, dass sie perfekt in die Hand passt und sich prima bedienen lässt. Alle Bedienelemente sind am richtigen Platz, ISO, Belichtungszeit, Blende und Belichtungskorrektur sind an prominenten Stellen platziert, welche man intuitiv erreicht. Die Anordnung ist so logisch, dass man sich unweigerlich fragt, warum andere Hersteller nicht darauf gekommen sind.

Es fehlt das Belichtungswahlrad. Das Belichtungswahlrad scheint überhaupt nicht nötig, denn die Programmautomatik, Blendenautomatik, Zeitautomatik und das Manuelle Belichten sind ohne weiteres ganz einfach möglich. Möchte man die Programmautomatik nutzen, so stellt man den Blendenring am Objektiv, die Verschlusszeit und ISO auf Automatik ein. Möchte man die Blendenautomatik nutzen, so wählt man die Verschlusszeit der Wahl und belässt das Objektiv auf Autoblende. Ebenso funktioniert die Zeitautomatik durch die Wahl der Blendenöffnung am Blendenring.

Fotografiert man in „M“, so stellt man die Blende und Verschlusszeit nach Wunsch ein und lässt wahlweise die ISO auf Automatik. Dennoch ist die Belichtungskorrektur am sofort auffindbaren Belichtungskorrekturrad um +-3 EV möglich!

Info mit Blick auf Canon: Die Belichtungskorrektur in „M“ mit Auto-ISO bieten derzeit nur vier Canon Kameramodelle. (1Dx, 1Dx II, 7D II, 5D IV). Die EOS M5 DSLM kann das auch nicht, weshalb sie unter anderen Kritikpunkten für mich als DSLM-Kamera nicht in Frage kommt.

Was fehlt der Fujifilm

Fehlen nur: die Customprogramme. Diese sind im Menü und über das Quickmenü zwar erreichbar. Auch kann man die acht Customprogramme auf eine der Funktionstasten programmieren oder ins frei konfigurierbare MyMenu / Mein Menü legen, um sie schnell umzustellen. Aber:

  1. Bei den Customfunktionen beginnt meine größte Kritik an der X-T2: man kann längst nicht so viele Funktionen in den Customprogrammen speichern, wie bei Canon. Es ist zum Beispiel nicht möglich das 1:1 Bildformat mit einem der Customprogramme zu speichern. Auch die RAW/JPG Funktion lässt sich hier nicht merken. Man kann offenbar ausschließlich einige relativ unwichtigere Einstellungen abrufen, wie die Filmsimulation, die Dynamik, Körnungseffekt, Weißabgleich, Ton Lichter, Schattierungen, Farbe, Schärfe und Raschreduktion. Um von Sport auf Portrait zu schalten, benötige ich persönlich gerne die sehr guten Customprogramme von Canon, die mir in einem Zug die Bildqualität, Reihenaufnahmen, den Autofokus, Belichtung und andere wichtige Einstellungen umstellen. Das geht sehr schnell und präzise. Die Möglichkeit fehlt bei der X-T2!
  2. Zweite Kritik: Das Menü der Kleinen Großen ist verdammt gewöhnungsbedürftig. Ich kann mich nach intensiver Arbeit mit der Kamera zurechtfinden. Aber wie man das so relativ unübersichtlich hinbekommen kann, ist mir ein Rätsel und mag auch an den Übersetzungen liegen. Das Formatieren der Karte findet sich unter dem Schlüsselsymbol verborgen im Benutzermenü! Dagegen werden die Customfunktionen unter I.Q. abgerufen und gespeichert. Um Himmels Willen, Fujifilm, was habt Ihr da gemacht!
  3. Dritte Kritik: Warum hat die Fotokamera kein Touchscreen-Display? Damit wären einige Dinge, vor allem beim Filmen sehr viel einfacher! Das Touchscreen fehlt mir persönlich nicht, weil ich keine Filme drehe. Aber das sollte den Hersteller nicht abhalten, es anzubieten.
  4. Vierte Kritik: Ein Tethering / Fernsteuern der Kamera ist über das Kamera App für Android-Smartphones oder iPhones bislang nur sehr eingeschränkt möglich. Über Lightroom ist es nur dann möglich, wenn Sie ein Lightroom-Plugin für EUR 79,- kaufen. Das Tethering mit LR ist bei Canon inklusive. Ganz schlecht lieber Fujifilm Hersteller!

Sollte einem X-T2 Fotografen Fehler in meinen Ausführungen auffallen, so bitte ich um konstruktive Hilfe. Vielleicht ist diese Kritik mit einem der nächsten Firmware-Updates aber schon verschwunden. Im Gegensatz zu Canon bringt Fujifilm nämlich ständig Firmware Updates, verbessert so Fehler und geht auf Kundenkritik ein.

Der größte Pluspunkt meiner persönlichen Kamera des Jahres 2016

Viele Pluspunkte addieren sich zu einer Überraschung. Wer in Serie fotografiert, der hat keine üblichen Sucheraussetzer wie bei anderen Herstellern. Der Sucher zeigt Ihnen ständig ein Bild und es wird hiermit möglich schneller zu fotografieren. Wer allerdings eine reine Sportkamera oder Wildlifekamera sucht, der wird mit der Nikon D500 den etwas besseren Kauf tätigen.

Die Bildqualität ist wirklich hervorragend. Sie steht anderen Kameras ähnlicher Preisklassen in nichts nach, sondern zeigt eher Pluspunkte. Die 4K-Videoqualität muss man ebenfalls als einen Pluspunkt begreifen. Ich persönlich benötige diese 4K-Qualität im Moment noch nicht wirklich häufig.

Der größte Pluspunkt der Fujifilm X-T2 ist Bedienbarkeit der ISO, Verschlusszeit, Blende und Belichtungskorrektur. Letztere sind da, wo man sie intuitiv sucht und erwartet. Die Möglichkeit die oben liegenden Einstellräder für ISO und Belichtungszeit mit dem mittleren Knopf auf dem Rad festzustellen ist eine Oscar reife Idee.

Und last but not least ist die Schäfentiefenangabe in genauen Metern (blauer Balken im Sucher) die vermutlich wunderbarste Funktion für Fotografen.

Fujifilm Testfoto - Blüten im Winter

Fujifilm Testfoto – Blüten im Winter

:: Blende: ƒ/6.4 | Kredit: Peter Roskothen | Kamera: X-T2 | Aufgenommen: 23.12.2016 | Urheberrecht: Foto: Peter Roskothen, www.peterroskothen.de | Belichtungsvorgabe: +1EV | Brennweite: 55mm | ISO: 200 | Verschlusszeit: 1/180s |

Aussehen und Design der X-T2

Das Design der X-T2 inspiriert mich zum Fotografieren. Für mich muss eine Kamera schick aussehen, um mich zum Fotografieren zu bewegen. Das ist wie bei anderen Menschen mit dem Auto. Sie setzen sich erst hinein, wenn auch das Aussehen und die Leistung des Autos passt. Bei der X-T2 steht das Aussehen ganz vorne. Die schicke Kamera weckt meine Lust sofort damit los zu ziehen, genauso wie die Fujifilm X100S.

Die perfekte Kamera

Nein, es gibt keine perfekte Kamera. Alle Kameras sind nur so gut wie der Fotograf. Darüber hinaus existieren Kameras für verschiedene Fotogenere. Die einen sind prima für Sportfotos, die anderen für Studioaufnahmen, wieder andere für Landschaftsfotos. Außerdem gibt es solche, die versuchen den Spagat über alle Genres zur Allroundkamera zu ermöglichen.

Die Fujifilm X-T2 ist als Allroundkamera geeignet, welche obendrein durch eines der führenden Autofokussysteme und die schnelle Bildfolge bietet. Sie ist eine Kamera für den Urlaub, für Reisefotografie, für Fotografie mit großem Spaßfaktor und für besondere Genre wie Schwarzweiß.

Fujifilm wird in Zukunft einer der ganz wichtigen Kamerahersteller sein, auf den wir bei *fotowissen ein Auge werfen. Die Fujifilm X-T2 ist sehr universell für Videofilmer und Fotografen einsetzbar.

Ausgezeichnet - Gold Award fotowissen.eu

Ausgezeichnet- Gold Award fotowissen.eu

 

Eine Kamera für Schwarzweiß Fans

Die Schwarzweiß-Optionen mit dem elektronischen Sucher haben es mir sehr angetan. Ich wollte endlich wieder mal quadratisch schwarzweiß fotografieren. Das geht mit der Fujifilm sogar in JPG und gleichzeitigem RAW. Im Sucher sehe ich auf Wunsch (sogar auch quadratisches) Schwarzweiß. Geliefert bekomme ich ein qualitativ hochwertiges JPG und ein farbiges RAW im 3:2 Format, welches ich aber in Sekundenschnelle in Lightroom auch in quadratisches Schwarzweiß ändern kann. Es bleiben 16 Megapixel Auflösung von 24 Megapixeln übrig, die für die meisten Zwecke ausreichen (das kann übrigens Sony mit der Alpha 7 Serie nicht.).

Fujifilm X-T2 Testfoto - Schwarzweiß Quadratisch

Fujifilm X-T2 Testfoto – Schwarzweiß Quadratisch

:: Blende: ƒ/13 | Kredit: Peter Roskothen | Kamera: X-T2 | Aufgenommen: 01.01.2017 | Urheberrecht: Foto: Peter Roskothen, www.peterroskothen.de | Brennweite: 18mm | ISO: 200 | Verschlusszeit: 1/80s |

Fazit DSLM Test X-T2

Der Überraschungssieg Kamera des Jahres 2016 der Fujifilm X-T2 ist zumindest aus meinem Augenwinkel gelungen. Subjektiv gesehen besiegt Fujifilm die Marken Sony, Pentax, Canon und Nikon im Bereich der Allroundkameras. Zum einen liegt das am Autofokus, zum anderen an der Bildqualität, dem Design und der Bedienbarkeit der X-T2. Zur Nikon D500 und zur Pentax K1 sehe ich nur eine Nasenlänge Vorteile beim Design und anderen Details.

Während Canon und Sony nur sehr mainstreamartige (vor allem artige) Fotokameras baut, hat Nikon wenigstens die superschöne Nikon Df im Angebot. Ich persönlich mag es eine schicke Kamera in Händen zu halten, welche überdies gut bedienbar ist. Der Sucher der Fujifilm X-T2 DSLM ist das Beste, was ich an elektronischen Suchern erlebt habe.

Viele weitere kleine Pluspunkte werden von den Kritiken weiter oben im Artikel nicht überschattet. Im Gegenteil: ein Kamerahersteller, der mit Hilfe von Firmware-Updates die Kundenkritik und echte Fehler behebt, steht bei mir hoch in Kurs*.

Für die Fujifilm X-T2 spricht schließlich aus professioneller Sicht auch der lautlose elektronische Auslöser für so manche Foto-Situation (Hochzeit, Firmentermin). Zusätzlich motivieren das Design und das geringe Gewicht der Kamera.

Kamera bei FotoKoch anschauen >>

*Ja, das ist eine deutliche, konstruktiv gemeinte Kritik am Hersteller Canon, der in diesem sehr wichtigen Bereich vorerst völlig unbelehrbar zu sein scheint.

Bitte sagen Sie mir unten im Kommentar, was Sie von dem Artikel, der über 24 Stunden Zeit für Recherche, Schreiben, Fotos und Videos benötigte. Ergänzen Sie den Artikel Ihre Meinung, Ihre Ansicht, Ihr Know-how bitte konstruktiv. Es folgen weitere Testfotos und Details zur Kamera in separaten Artikeln. Vielen Dank!

In eigener Sache – Fujifilm-Fotokurs

Ich biete für Interessierte einen Fujifilm-Fotokurs an, der individuell oder höchstens mit zwei Teilnehmern (Freunde, Verwandte auf gleichem Level) zu Ihrem Lieblingstermin stattfindet. Sie erlernen auf Wunsch die Basis der Fotografie, aber auch alle Details und Einstellungstipps zur X-T2 oder X-T1, X-Pro2…Telefon 0 21 58 / 40 40 62 oder per eMail.

Fujifilm X-T2 optionales Zubehör

Fujifilm X-T2 optionales Zubehör – Copyright Foto: Fujifilm

© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Fujifilm X-T2 – DSLM Test – Der Nikon & Canon Killer

Peter Roskothen

Autor: Peter Roskothen

Ich, Peter Roskothen bin Profi-Fotograf, Fotojournalist sowie Fototrainer und schreibe auf *fotowissen für andere Foto-Amateure und ambitionierte Fotografen. Die digitale Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Facetten und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe. Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu besseren Fotos beitragen. Meine Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign lautet Peter Roskothen Fotokunst & Design. Bei Google Plus finden Sie mich unter Google+

Teile diesen Artikel auf

12 Kommentare

  1. Mit meiner X-T2 bin ich ebenso glücklich. Mich erstaunt das „Rauschen“ der Kamera: selbst mit ISO über 6000 zaubert dieses Fujifilm-Gerät Bilder hin, die schlicht staunenswert sind. Eine Kamera, die Qualität liefert, wie es vor einigen Jahren nicht einmal Kleinbildkameras schafften … Ich benutze wohl jede Funktion der X-T2, und die Begeisterung nimmt kein Ende …
    Danke für den umfassenden Bericht! Liebe Grüße – Martin Messmer

    Auf diesen Kommentar antworten
    • Peter Roskothen

      Danke Dir, Martin! Ich stelle in Kürze Fotos ein, einige davon mit 8000 ISO aufgenommen und die sind immer noch der Hammer. Da bin ich ganz Deiner Meinung!

      Auf diesen Kommentar antworten
  2. Chris Kl

    Hallo Peter,
    ein spannender Artikel, gut Recherchiert und sehr überzeugend.
    Die Bedienung, die du kurz im Video zeigst, wirkt sehr intuitiv. Allerdings macht die Kamera auf den Bildern einen recht kleinen Eindruck, wie sieht es da mit der Bedienbarkeit mit Handschuhe oder kalten Finger aus??
    Aber das ist nur so eine Frage von mir, muss dazu sagen, dass ich die Kamera noch nie inder Hand hatte!
    LG Chris

    Auf diesen Kommentar antworten
    • Peter Roskothen

      Hallo Chris, Vielen Dank! Die geringe Größe und das Gewicht sind Vorteile der Kamera im Vergleich zu Vollformat DSLRs. Ob die Kamera in Deinen Händen richtig liegt, das kannst nur Du selbst beurteilen. Für große Hände ist der Kameragriff angeraten, der die Kamera schneller und ausdauernder, aber auch größer, schwerer und teurer macht.
      Ich nutze im Winter die Markthandschuhe ohne Fingerkuppen an den Handschuhen, um die Kamera besser zu bedienen.

      Auf diesen Kommentar antworten
  3. So wie ich mich über den – nach meiner Meinung – sehr einseitigen Artikel zum Tamron Objektiv aufgeregt habe, so möchte ich mich diesmal auch mit großem Lob melden: Ausgewogen, keine einseitige Lobhudelei, Probleme klar angesprochen, informativ für den interessierten Leser…. Danke das gibt mir wieder Hoffnung auf dieser Seite gute, ehrliche Informationen zu bekommen. Da ich im Text auch die eine oder andere Passage zu erkennen glaube, die zu unserem damaligen Mailverkehr (sinngemäß) einen Zusammenhang ergibt, freue ich mich natürlich auch, dass ich mit meiner – zugegeben sehr herben – Kritik, möglicherweise ein klein wenig bewirken konnte. Auch dafür ein ehrliches Danke!

    Auf diesen Kommentar antworten
  4. Danke, für den sehr informativen Artikel!
    Seit kurzem besitze ich diese Kamera . Ziemliche Umstellung von der Canon 6D zur X-T2. Zunächst werde ich sie als Reisekamera benutzen. Deshalb fotografiere ich vorerst nur mit dem Immerdrauf-Objektiv 18-135. Mit diesem Objektiv kann ich offensichtlich die Blende nur durch Änderungen an Zeit u. ISO beeinflussen. Oder habe ich da etwas bei der Bedienung übersehen?

    Auf diesen Kommentar antworten
    • Peter Roskothen

      Hallo Ulrike, von welchem 18-135 Objektiv und welcher der beiden Kameras reden Sie bitte bei Ihrer Frage nach der Blendeneinstellung?

      Auf diesen Kommentar antworten
  5. Ich habe mir gerade noch ihren Film angesehen. Jetzt weiß ich wo die Blende eingestellt wird.
    Vielen Dank!

    Auf diesen Kommentar antworten
  6. Ich bin erst seit ca. 2 Wochen mit der X-T2 unterwegs, aber mir fehlt das Anlegen von Ordnern in der Kamera, wie bei meiner EOS 5 Mk3.

    Auf diesen Kommentar antworten
  7. Offen und ehrlich, es entspricht meinem Hobby Fotoweg, LUMIX, OMD em5,OMD em1,
    Nikon 300s + d 7100,Sony Alpha nex5 + Alpha 77 mk , Fuji xt 10 und jetzt xt 1.
    An der BILD Qualität gibt es nichts auszusetzen.
    Ich bin rundum zufrieden, da das Format 1:1 gern genutzt wird.

    Jetzt wird auf die xt 2 gespart.

    Beispiel Bilder siehe unter fotocommunity : ingermann

    Auf diesen Kommentar antworten
  8. Habe die Xt-2 auch seit einigen Tagen ( 10.2.2017 ). Komme mit einem Bericht in nächster Zeit auf euch ZU 🙂 War bis jetzt Nikonianer ..zuletzt D-810 und D-7200 …alles verkauft 🙂

    lg

    wolfgang

    Auf diesen Kommentar antworten

Ihre Meinung interessiert uns

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.