Individueller Fotokurs - Besser fotografieren lernen

Test Fuji X100V

Artikel ursprünglich verfasst am 17. Juli 2020

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Die Kompaktkamera Fuji X100V ist das fünfte Modell der erfolgreichen X-100 Serie mit Hybridsucher. Viele Funktionen und auch die Bildqualität wurden verbessert. Der *fotowissen-Test zeigt die Kompakte und bietet einen Vergleich X100V versus X100F:

Test Fujifilm X100V Kompaktkamera

*fotowissen-Test Fujifilm X100V Kompaktkamera inklusive Video Testbericht

Test Kompaktkamera Fujifilm X100V

Ich selbst mag die Fujifilm X-100-Serie (X100, X100S, X100T, X100F, X100V) aus mindestens zwei Gründen: Die X100 ist die wunderschöne Kamera im Retrodesign. Und mir gefällt die Bildqualität inklusive der Fuji-Filmsimulationen. Wann immer ich schnell eine Kamera schnappe, entscheide ich mich für meine ältere X-100S in der praktischen, schicken Ledertasche. So habe ich früher Kameras mitgenommen, so nehme ich heute die runderneuerte Fujifilm X100V kritisch unter die Test-Lupe:

Verbesserungen X100V

Seit dem ersten Modell der Serie, der X100, wurde mit jedem Folgemodell die Bedienung und Qualität der Kompakten optimiert. Es ist ein Trommelfeuer an Verbesserungen, die mit der Fuji X100V daher kommt:

Die Bildqualität der X100V ist nicht nur in der 26 Megapixel-Auflösung um 2 Megapixel höher, als bei der X100F, auch das Objektiv besitzt eine asphärische Linse mehr. Die neu entwickelte 23 mm-Brennweite (35 mm kleinbildäquivalent) kann mit einem extra Kit wetterfest aufgerüstet werden. Dann ist das Objektive staubgeschützt und spritzwassergeschützt; das Gehäuse wurde ebenfalls abgedichtet. Der Hybridsucher wurde elektronisch mit 3.69 Millionen Bildpunkten und 100 Bildern pro Sekunde hochauflösender. Das kombinierte Wahlrad der ISO und Verschlusszeit wurde verbessert. Die Eterna-Filmsimulation ist hinzu gekommen. 4K-Video mit einem Kopfhöhreranschluß ist möglich.

VergleichX100FX100V
Sensor (APS-C) 1.5x24 Megapixel X-Trans - FSI Sensor (Front Side Illumination)26 Megapixel X-Trans IV - BSI Sensor mit höherer Dynamik, etwas mehr Rauschen als X100F (Back Side Illumination)
Auflösung6000 x 4000 Pixel6240 x 4160 Pixel
Gehäuse-Staubschutz
Spritzwasserschutz
(optionales Kit für Objektiv)
Objektiv23mm
(35mm kleinbildäquivalent)
1 asphärische Linse
23mm
(35mm kleinbildäquivalent)
Verbessert
2 asphärische Linsen
schnellste Verschlusszeit1/4.000 s mechanisch
1/32.000 s elektronisch
1/4.000 s mechanisch
1/32.000 s elektronisch
ND-Filter3 EV4 EV
IBIS--
Bit-Tiefe14 Bit14 Bit
Kartenslot / Speichermedium1 SD-Kartenslot (UHS-I)1 SD-Kartenslot (UHS-I)
ISO200-12.800160-12.800
Display3 Zoll (7,6cm), fest3 Zoll (7,6cm), klappbar im Querformat, Touchscreen z.B. für AF
SucherHybridsucher
2.36 Millionen Pixel
60 Bilder pro Sekunde
Hybridsucher
3.69 Millionen Pixel
100 Bilder pro Sekunde
Phasen-Autofokusbis -3EVbis -5EV
AF-Bereichsbegrenzung-Zwei Fokuseinstellungen abrufen (XF-Objektive)
Fokus Bracketing-Automatik: Anfangs und Endpunkt (wie X-T4)
Manuell: Startet mit Auslöser und endet beim Abbruch mit OK
Serienbilder -
Mechanischer Verschluss
Elektronischer Verschluss
8 B/s
8 B/s
11 B/s
30 B/s
VideoFull HD bis zu 60 B/s 4K bis zu 30 B/s
Video Full-HD60 B/s 120 B/s
Mikrofon- / Kopfhörer-EingangJa / NeinJa / Ja
(Kopfhörer nur per USB-C)
AkkuNP-126S Akku / 1260mAh für etwa 390 FotosNP-126S Akku / 1260mAh für etwa 420 Fotos (Messsucher)
Akku-AufladungUSB-CUSB-C
Gewicht469 Gramm478 Gramm
Wasserwaage2D3D
VerschlussMS - Mechanisch
ES - Elektronisch
M+E - Mechanisch + Elektronisch
MS - Mechanisch
ES - Elektronisch
M+E - Mechanisch + Elektronisch
Abmessungen (B x H x T)127 x 75 x 52 mm128 x 75 x 53 mm
MarkteinführungJanuar 2017März 2020
Preis € UVP1.399,-1.499,-
Strassenpreis € Juli 2020 974,-1.459,-
Bestellen bei CalumetphotoX100F Schwarz
X100F Silber
X100V Schwarz
X100V Silber

Fehler vorbehalten

Vor allem die neue Wetterfestigkeit der X100V ist der Tatsache geschuldet, dass (Reportage-)Fotografen gerne in den folgenden Genren arbeiten:

  • Reportagefotografie
  • Straßenfotografie
  • Architekturfotografie
  • Landschaftsfotografie
  • Makrofotografie
  • Portraitfotografie

Video Test Fujifilm X100V

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  • Helburn, William (Autor)
  • 224 Seiten - 01.11.2014 (Veröffentlichungsdatum) - Thames & Hudson Ltd (Herausgeber)

Hybridsucher Fuji X100V

Der Hybridsucher ist das wesentliche Merkmal der Fuji X100-Serie und der X-Pro-Serie. Einige Fotografen mögen den optischen Messsucher für die Reportagefotografie, da sie damit live gucken und schon vor dem Eintreten eines Motives ins Sensorfeld reagieren können. Aber dieser Sucher lässt sich auch auf den modernen elektronischen Sucher mit allen Vorteilen umschalten. Dann können wir die Schärfentiefe bereits vor der Aufnahme im Sucher betrachten. Wir sehen auf Wunsch ein schwarzweißes Bild, ein Fokus-Peaking für das manuelle Scharfstellen. Der elektronische Sucher bietet alle Vorteile einer modernen spiegellosen Kamera.

Test Fujifilm X100V Kompaktkamera

Hybridsucher Fujifilm X100V Kompaktkamera

Objektiv Fuji X100V

Das bekannte 23mm Objektiv (kleinbildäquivalent zu 35mm Brennweite) der X100-Serie, ist auch wegen seiner Anfangsblende F/2 so beliebt. Damit ist es tatsächlich sehr gut möglich auch noch bei wenig Licht zu fotografieren, oder Motive freizustellen. Die Linse wurde für die X100V von Fujifilm überarbeitet und ist jetzt etwas schärfer geworden. Zudem spiegeln sich Motive nicht mehr so, wie bei den Vorgängermodellen. Ganz besonders gut ist die Naheinstellgrenze von 10cm für die Makrofotografie geeignet. Auch der Autofokus ist sehr schnell und kann bis zur Naheinstellgrenze verwendet werden. Er stellt sogar in sehr dunklen Umgebungen scharf. Fujifilm spricht von -5EV, was Aufnahmen im Dunkeln ermöglicht. Ich habe es in sehr dunklen Räumen getestet und der AF funktioniert tatsächlich bei sehr dunklem Umgebungslicht.

Testfoto Vergleich X100S und X100V

Links: Testfoto X100S – Rechts: Testfoto X100V, Ausschnitt stark vergrößert – Vergleich X100S versus X100V 

 

Fujifilm X-T4 Autofokus-Bereichsbegrenzung

Fujifilm Autofokus-Bereichsbegrenzung

Hinweis: Sie müssen die Autofokus-Bereichsbegrenzung ausschalten, wenn der AF im Nahbereich funktionieren soll. Dazu wiederum muss die Gesichtserkennung ausgeschaltet sein.

Mit einem optionalen Weitwinkelkonverter WCL-X100 II und einem Telekonverter TCL-X100 II lässt sich die 23mm-Festbrennweite der FUJIFILM X100V auf 28mm (KB-Äquivalent) verringern bzw. auf 50mm (KB-Äquivalent) verlängern. Aber das macht wenig Sinn, denn wer sich für die Kompakte Fuji X100V entscheidet, der hat Spaß an der Festbrennweite und möchte mit der einen Brennweite alles aufnehmen. Sonst würden sich die X-T4 oder andere Modelle wie die X-Pro3 anbieten, an denen wir die Objektive tauschen können. Immerhin ist das Zubehör (Konverter) auch von der X100F kompatibel.

Neues Objektiv 23mm F/2 Fujifilm X100V

Neues Objektiv 23mm F/2 Fujifilm X100V

Wahlrad Verschlusszeit / ISO

Das Empfindlichkeitseinstellrad ist mit der Verschlusszeit gekoppelt. Wollen wir Fotografen eine andere ISO einstellen, so mussten wir bei der X100F das Empfindlichkeitseinstellrad so lange hoch heben, bis wir die richtige Zahl gefunden hatten. Bei der Fuji X100V heben wir das Empfindlichkeitseinstellrad an, können es so lange drehen, bis wir die richtige ISO haben und drücken es anschließend herunter. Diese Verbesserung ist eine Erleichterung der Bedienung.

Test Fujifilm X100V Kompaktkamera

Kombiniertes Verschlusszeiten- und Empfindlichkeitseinstellrad der Fujifilm X100V

Vergleich X100S und X100V

Vergleich X100S versus X100V

Vergleich X100S versus X100V

Fazit Kompaktkamera Fuji X100V

Das Negative

Der größte Fehler dieser Kamera wird leicht übersehen: Wenn ich auf der Straße fotografiere, möchte ich gerne einmal Menschen oder Autos verwischen lassen. Dann wären längere Belichtungszeiten aus der Hand wünschenswert. Das würde mit einem IBIS oder OIS unterstützt, der aber in der Fujifilm X100V nicht verbaut wurde. Also ausgerechnet in den von Reportagefotografen so beliebten Hybridsuchermodellen X-Pro3 und X100V wird kein IBIS angeboten. Bei der X100V ist laut Chef-Designer Maszumi Imai and Senior Manager Shinichiro Udono klar, warum keines der beiden Systeme verbaut wurde. Ein OIS hätte das Objektiv, ein IBIS das Gehäuse vergrößert (Quelle dpreview). Fujifilm wollte die Kamera demnach klein halten.

Autofokus

Während der Autofokus sehr zuverlässig funktioniert und sogar im Makrobereich schnell das Motiv findet, hätte ich mir bei dieser fünften X100-Kamera auch einen Tierautofokus gewünscht. Wenn Fujifilm nicht aufpasst, verpasst das Unternehmen in diesem Bereich den Anschluss an Sony und Canon.

Wetterfest

Weiterhin fällt mir auf, dass die Wetterfestigkeit der Kompaktkamera ausschließlich mit einem optionalen Objektivkit (Adapterring und Schutzfilter) gewährleistet wird. Warum ist die Kamera nicht gleich komplett? Wenn ich als Unternehmen mit Wetterfestigkeit punkten möchte, dann sollte auch das fest verbaute Objektiv wetterfest sein.

Filmsimulation Eterna Bleach Bypass

Meine Lieblings-Filmsimulation Eterna Bleach Bypass fehlt. Sie wird erst in der neueren X-T4 angeboten. Ich hoffe Eterna Bleach Bypass wird in der X100V noch über ein Firmwareupdate hinzugefügt, weil sie sich besonders für die Straßenfotografie, die Reportagefotografie eignet.

Wippe / Steuerkreuz

Warum wurde bei der X100V die Wippe (Steuerkreuz) nicht angeboten? Es gibt wirklich nützliche Bedienelemente, auf die ich nicht verzichten möchte. In der X-T4 finden wir doch auch einen Joystick plus Wippe. Die Touchfunktion des Displays kann solch ein wichtiges Bedienelement nicht ersetzen, da es auch von vielen Fotografen aus Versehen bedient wird. Mangels der Wippe bietet die Kompaktkamera immer ein paar Funktionstasten zu wenig, um mich rundum glücklich zu machen. Bei meinem Test der Fuji X100V fand ich so manche Funktion nur im Quick-Menü oder im MyMenü. Schade, denn ich bin sehr begeistert von einer X-T234, GFX 50SR und anderen Modellen, eben weil sie sich so einfach bedienen lassen. Mir ist klar, dass für das Steuerkreuz (Wippe) kaum Platz vorhanden ist, und man beim einhändigen Tragen immer wieder darauf packen würde. Vermutlich hat der japanische Kamerahersteller deshalb darauf verzichtet.

Test Fujifilm X100V Kompaktkamera

Test Fujifilm X100V Kompaktkamera – Das Design erinnert an analoge Kameras, die Käuferschicht sind häufiger Menschen

Tragekompfort

Ich trage Kompaktkameras gerne einhändig ohne den lästigen Kameragurt. Das geht mit dieser X100V nicht, denn der Handwulst vorne und der Daumenwulst auf der Rückeseite sind nicht ausgeprägt genug. Dabei ist seit Luigi Colanni klar, warum Canon Kameras einen erhabenen Handgriff bieten. An Collani orientiert sich heute noch die Kameraindustrie, leider nicht in diesem Falle. Auch ist die Stativaufnahme immer noch zu nah am Akkufach / SD-Kartenfach. Und so bleibt uns wegen der fehlkonstruierten Stativaufnahme und der fehlenden Wulstes nur ein optionaler Handgriff eines anderen Herstellers als Zubehör übrig. Der optionale Handgriff wird von Fuji gar nicht angeboten. Solche Fehler bei der fünften Auflage eines Kameramodells bezeichne ich als krasse Fehlleistung, egal wie gut die Kamera dabei aussieht. Liebes Fujifilm-Team: Die nächste X100VI bitte mit den oben genannten Fehlerkorrekturen.

X100V - Die Stativaufnahme ist zu nah am Akkufach

X100V – Die Stativaufnahme ist zu nah am Akkufach

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  • [Kompatibilität] Hand griff für Fujifilm X100V X100F.Bietet einen komfortableren und sicheren Halt beim Fotografieren
  • [Flexibilität] Verwendet Arca Swiss Type Schnellwechselplatte. Zugriff auf Akku und Speicherkarte, ohne den Griff zu entfernen
  • [Spezielles Design] Verfügt über einen Schlitz zum Verbinden einer Handschlaufe oder einer Handgelenkschlaufe

Tolles Zubehör für die Fuji X100V:

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Die beste X-100? Das Positive

Klappdisplay

Die Kompaktkamera Fuji X100V ist sicher nicht für Sport, Action und Wildlife konzipiert. Aber mit dem neuen Klappdisplay ist sie für die Reportage noch tauglicher geworden (Kamera vor dem Bauch mit hochgeklapptem Display). Schade, dass wir dieses Klappdisplay mit Touchfunktion nicht auch im Hochformat nutzen dürfen. Ich selbst fotografiere viel in Bodennähe im Hochformat und werde dann ungerne von einer fehlenden Funktion ausgebremst.

Akkulaufzeit

Was mir gut gefällt ist die lange Akkulaufzeit im Vergleich zu den früheren Modellen (X100, X100S). Ich musste den Akku nie an einem Foto-Tag tauschen. Sicherlich fotografiere ich mit der X100V keine tausende Fotos in Sekunden, aber tatsächlich hält der Strom lange durch. Die Bildqualität ist überzeugend. Ich mag das neue Objektiv und den rauscharmen X-Trans-Sensor und nutze die Kamera mit der Auto-ISO-Funktion bis ISO 12.800.

Makro

Viele meiner Test-Aufnahmen sind im Makrobereich entstanden. Wie mit einem Smartphone fotografiere ich gerne nah an kleinen Motiven. Dazu eignet sich die 23mm-Linse. Fotografiere ich mit der Blende F/2, stelle ich Motive mit einem schönen Bokeh frei (unmöglich mit einem Smartphone).

Sucher

Der Sucher einer Kamera ist in der Tat wichtig, weil wir Fotografen uns gerne auf den Bildausschnitt konzentrieren möchten. Auf dem Display hingegen sehen wir alles um die Kamera / das Smartphone drum herum und lassen uns ablenken. Außerdem ist ein Display zum Fotografieren bei Sonne völlig ungeeignet. Wie oft habe ich in sonnigen Gegenden nichts mehr auf meinem spiegelnden iPhone gesehen. Puristen nutzen in der X100V den Messsucher, der immer ein bisschen das Objektiv rechts im Sucher zeigt. Wer alle Vorteile des elektronischen Suchers nutzen möchte, der schaltet den Hybridsucher schnell um. Schön, dass der elektronische Sucher uns Fotografen so natürliche Bilder zeigt.

Zubehör

Die schicke Kleine ist nicht für die Hosentasche gedacht. Aber sie lässt sich praktisch in der BLC-X100V Ledertasche mitnehmen (wenn wir uns nicht für den optionalen Handgriff entscheiden). Die Kamera sieht aus, als käme sie aus der analogen Zeit und ist damit unauffällig genug für Reportagen.

Sensor und Objektiv

Sensor und Objektiv sind über jede Kritik erhaben. Sie liefern eine brillante Bildqualität. Ich habe mir die Aufnahmen exakt angesehen und bin wirklich begeistert. Die Aufnahmen stehen der X-T4 mit einem guten Objektiv in nichts nach.

Produktfotos Fuji X100V

Testfotos X100V

Heiter bis wolkig – Gefühle zur X100V

Ganz ehrlich, wenn ich so viel Geld in die Hand nehme, dann muss die Kamera mich durch und durch begeistern. Die X100V ist nahe an der Perfektion. Aber warum ist die Kleine nicht gleich wetterfest, bietet ein Klappdisplay wie die X-T-Serie, eine Bedien-Wippe, OIS oder IBIS, 2 Kartenslots? Warum liegt die Kamera nicht gut in der Hand? Ich bin ein wenig ratlos. Sie ist so schön, macht so gute Fotos und würde mit einigem mehr an Fehlerkorrekturen eine nahezu perfekte Kompaktkamera sein.

Tatsächlich hat mir das Fotografieren mit der Fuji X100V sehr viel Spaß gemacht. Die Bildqualität inklusive der Filmsimulationen und Effekte sorgen immer wieder für Begeisterung. Der Umgang mit der Kamera ist einfach. Die Sache mit der Blende vorne am Objektiv ist schlichtweg eine durchgängig gute Idee von Fujifilm. Ich trug die Kamera zur Sicherheit mit einer Handschlaufe von Peak-Design.

Alternativ würde ich die Ledertasche erwerben und mit dem Trageriemen vorlieb nehmen. So trage ich meine X100S durch die Fotowelt. Die Einstellung von Verschlusszeit und ISO ist sehr gut gelöst. Ich persönlich muss zur Einstellung der ISO wegen der kleinen Zahlen leider altersbedingt die Brille aufsetzen. Der Sucher ist sehr angenehm, sowohl in der rein optischen, als auch der elektronischen Version. Riesigen Spaß bereitet das Fotografieren von kleinen Dingen, als Makroaufnahmen. Wie schön, dass ich keine andere Einstellung benötige, um schnell von einer Landschaftsaufnahmen in den Makromodus zu wechseln (das war an der X100S noch so).

Ich kann den Fotoapparat guten Herzens empfehlen, denn meine X100S ist bei weitem nicht so leistungsfähig und ich liebe sie dennoch. Oder vielleicht liebe ich sie, weil auch sie nicht perfekt sein darf? :-)

*fotowissen-Kaufempfehlung

Vorteile Fujifilm X100V

  • Bildqualität RAW (14-Bit) und JPG
  • Hybridsucher
  • Rauschverhalten
  • Schnelle Bilderserien
  • Filmsimulationen
  • Klappdisplay
  • 4K-Video

Nachteile Fujifilm X100V

  • Kein IBIS oder OIS (größter Fehler)
  • Klappdisplay nicht im Hochformat nutzbar
  • Kamera liegt schlecht in der Hand (Handgriff oder Handschlaufe ratsam)
  • Zu wenige Funktionsknöpfe, keine Wippe
  • Nur 1 Kartenslot
  • Nur mit Zubehör wetterfest
  • Stativschelle zu nah am Fach für Akku und Speicherkarte

Upgrade von X100F auf X100V

Lohnt sich ein Upgrade einer X100F auf eine X100V? Das hängt wie immer von Ihren eigenen Bedürfnissen ab. Das Objektiv ist überarbeitet und liefert eine etwas bessere Bildqualität. Der Autofokus arbeitet schneller und bei -5EV. Das Steuerkreuz / die Wippe fehlt mir sehr. Das Klappdisplay ist nicht zu Ende gedacht. Ich fürchte, diese Entscheidung müssen Sie selbst fällen :-)

Sinnvolles Zubehör (Calumetphoto):

Dieser Artikel war etwa 50 Stunden Arbeit, das Video 8 Stunden. Ich habe mit der Testkamera über 1.100 Aufnahmen belichtet. Ich freue mich über konstruktive Kommentare zu der Kamera und dem Bericht. 

© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Test Fuji X100V

In eigener Sache (Werbung für den individuellen Fujifilm Fotokurs – auch Wildlife-Fotografie)

Der individuelle Fujiflm Fotokurs

Fotograf und Fototrainer Peter RoskothenMöchten Sie gerne Ihre eigene Fotografie ausbauen, dazulernen und suchen einen besseren Fujifilm Fotokurs? Ich schule individuell (auf Wunsch auch zu Zweit plus Trainer) Fotografie für Einsteiger und Fortgeschrittene. Der individuelle Kurs schult Ihre Grundkenntnisse oder baut auf Ihren bestehenden Kenntnissen auf und wird genau auf Sie abgestimmt. Mehr noch: die Schulung macht großen Spaß und neben Theorie unternehmen wir auch eine eigene Fotoexkursion. Das kann gerne auch Wildlife-Fotografie sein!

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Autor: Peter Roskothen

Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter Peter Roskothen Fotokunst & Design.

9 Kommentare

  1. Danke für den Bericht.
    Was die prinzipiell mehr als nachvollziehbaren Anmerkungen zum Wunsch nach IBIS, OIS, zweitem Kartenslot und Klappdisplay anbelangt, so vermute ich, daß Fujifilm gleich zwei prinzipielle Zielkonflikte hat:
    Die genannten sinnvollen Features würden nicht unerheblich mehr an Volumen und an Gewicht verursachen und zudem den Preis steigen lassen.
    Da die X-100 ja vom Konzept her eine „immer dabei“ Kamera sein soll, ist von Fujifilm vermutlich mehr Gewicht und vor allem weniger Kompaktheit da eher als Kontraproduktiv angesehen worden. Einer der enormen Vorteile der X-100 Modelle war ja schliesslich, daß sie deutlich kompakter sind als bspw die X-Pro Modelle und auch die XE Modelle noch an Kompaktheit durch das pancake-artige Objektiv übertreffen.

    Die weiterhin etwas nervige Fehlkonstruktion der Akkuklappe bei Nutzung eines Stativadapters könnte aber allmählich wirklich mal gelöst werden. Allerdings ist ja Deiner Schilderung nach mittlerweile der Zwang zum Wechsel des Akkus geringer geworden, weil jetzt mehr Fotos mit einem Akku gemacht werden können?

    Bei Zusatzgriffen inkl. Integriertem Stativadapter gab es ja zumindest immer bei allen anderen X-Modellen gute und preiswerte Fremdanbieter.

    Gruß
    DWL

    Beantworten
  2. Danke für den sehr ausführlichen Bericht. Sie ist Kult und wunderschön. Nüchtern betrachtet kann sie nicht mehr als die anderen aktuellen Kameras der X Serie. Ich finde die XT30 die viel bessere Alternative. Sie hat auch ihre Schwächen. Sie kann aber fast alles, was die X100 kann und kann mit mehreren Objektiven genutzt werden. Preislich günstiger und man bekommt mehr. Mit dem XF 27 schön kompakt, mit dem XF 35 1.4 das beste Allrounderobjektiv und bei Bedarf kann man sogar ein Tele montieren. Wenn Fuji sich mit der X100 positionieren will, dann braucht es mehr Innovation. Den Mut hatte man offenbar nicht, zu gross war die Angst, etwas kultiges zu stark zu verändern.

    Beantworten
  3. @ R.Ciccilini

    Ich glaube, die Tatsache, daß Fujifilm nicht alles neue in die X100v reinpackte, hat nichts mit „Angst“ zu tun, sondern damit, daß die klassische Kameraanmutung und Formgebung der X100 – wie Sie ja richtig schreiben- absolut Kult ist (Mit sem Unterschied zu Leica, daß die nix Neues anbieten, während Fujifilm sehr innovativ und viel Nutzerfreundlicher und framatisch günstiger ist).

    Den Fehler, ein weltweites, ja berühmtes Design zu verlassen, welches bei einem bestimmten Klientel eben KULT ist, hat Porsche in den 80er Jahren gemacht und ist um Haaresbreite Daran Pleite gegangen.
    Die hatten damals einen US-Manager als VV, der die 911 er Serie (Die ja designmäßig auch nur eine Fortschreibung des legendären 356er Porsche war) nach fast 30 Jahren Bauzeit durch ein absolut innovatives, spitzenmäßiges Modell zu ersetzen: den wassergekühlten Achtzylinder 928 mit Frontmotor…
    Ein wunderbares Fahrzeug, aber eben kein 911er.

    Die Umsätze waren dann im freien Fall, Robert Lutz wurde trotz ser Tatsache, daß er ein wunderbares Fahrzeug auf den Markt gebracht hatte, gefeuert.

    Und sein Nachfolger, Wiedeking, rettete den Konzern hauptsächlich dadurch, daß er im Eiltempo den 911er mit luftgekühltem, brüllendem Sechszylinder Im Heck wieder ins Programm nahm…. bis heute hat sich an dem Design nur wenig geändert, bis heute ist ein Porsche erst einmal ein 911 er….

    Wie sie ja richtig schreiben, will heutzutage ein nüchtern kalkulierender Kunde sowieso keine X100 Nachfolger, sondern eine XE, X-T .
    Ebenso, wie man als rationaler reicher Autoverrückter heutzutage eben auch eher einen Panamera (von der Formgebung übrigens sehr an den 928er erinnernd) , einen Cayenne oder Boxter kauft.

    Die potentielle Käufergruppe bzw die Zielgruppe der X100 wollen vermutlich keinen oder eher nicht IBIS Etc sondern eher so etwas wie ein Leicagefühl mit modernem Inneren, aber auf jeden Fall genau den Formfaktor wie die X100V ihn weiterhin bietet.

    Gut Licht

    Beantworten
  4. Sehr geehrter Herr Roskothten!

    Vielen Dank für ihren ausführlichen Bericht zur Fujifilm X100v.
    Sind ihre tollen Testfotos nachbearbeitet, oder direkt so aus der Kamera?

    Übrigens benutze ich sehr gerne die beiden Konverter an meiner X100f. Natürlich wird dann das Equipment größer, aber auch Vielseitiger.

    Ich freue mich sehr über ihre Antwort und verbleibe

    Mit freundlichen Grüßen

    Georg Rauschenberger

    Beantworten
    • Lieber Herr Rauschenberger,

      die Bilder sind nachbearbeitet, aber ganz gering und nur in dem Maße, wie ich es in der Dunkelkammer auch täte. Wenn Sie mögen, kann ich auch noch ein oder zwei JPG-Bilder einbinden zum herunterladen?

      Herzlich,
      Peter Roskothen

      Beantworten
      • Lieber Herr Roskothen,

        herzlichen Dank für Ihre freundliche Antwort. Die JPG – Bilder brauchen Sie nicht extra hochladen, da ich seit dem vergangenen Wochenende stolzer Besitzer der neuen Fuji X100v bin.

        Im Gegensatz zu meiner X100f kann ich nun auch im extremen Nahbereich fotografieren. Die Aufnahmen sind jetzt im Fokusbereich sehr scharf. Das Bokeh ist fabelhaft, das war aber auch schon so bei der X100f.

        Eine Anmerkung zur Gariz Halbtasche – Sie besitzt ein eigenes Stativgewinde, welches sich weiter außen befindet. Somit bleibt auch mit angebrachter Wechselplatte das Akkufach und die Speicherkarte frei zugänglich. Ein kleiner Tipp aus meiner eigenen Erfahrung: Bevor ich die Wechselplatte anbringe, lege ich einen schmalen und dünnen Filzstreifen (mit einem Loch versehen, für die Wechseplattenschraube) auf den Edelstahlboden der Gariz Halbtasche, der so zu sagen als Platzhalter dient. Damit wird verhindert, dass die Wechselplatte keinen Schaden an dieser hochwertigen Halbtasche hinterlässt, denn der winzig kleine Überhang der glatten Lederversiegelung zum Edelstahlboden hin wird bei festem Anziehen der Wechselplatte gequetscht. Natürlich ist diese Aktion etwas umständlich, aber als Hobbyfotograf nehme ich mir gerne diese Zeit die es braucht, damit nichts verschandelt wird. Mit dem Kameraschutz von Gariz wird die Sache erst so richtig perfekt und die schöne X100v ist so auch vor Kratzern und Stößen besser geschützt. Die Gariz Halbtasche und der Kameraschutz sind sehr hochwertig verarbeitet und alles passt wie angegossen. Die originale Schutztasche von Fujifilm ist viel preisgünstiger und bietet den vollen Schutz für die Kamera. Möchte man aber öfters ein Stativ benutzen, z.B. in einer Kirche – ich fotografiere sehr gerne in Kirchen – dann müsste ich die Fuji Originaltasche komplett entfernen und das Stativgewinde der X100v benutzen, mitsamt des Problems des Akkufachs durch die Wechselplatte. Da ist eben die Halbtasche von Gariz von großem Vorteil, mit Ihrem integrierten Stativgewinde.
        Die Fuji X100v mit Ihrer tollen und vielseitigen Festbrennweite macht meiner Meinung nach großartige Bilder. Ich empfinde diese Kamera mit Ihrem fest verbauten Objektiv nicht als Einschränkung, sondern als Befreiung, obwohl ich die beiden Konverter besitze und Sie auch hier und da benutze.

        herzliche Grüße

        Georg Rauschenberger

  5. Vielen Dank für die interessanten Infos! :-)

    Ich habe mir jetzt über eBay die von jemanden bei amazon gekaufte Fujifilm X100V und nach 5 Tagen wieder zur Verkauf gestellten Kamera um 1200 Euro gekauft und warte auf derer Ankunft Anfang nächster Woche.
    Ich freue mich schon drauf, auch wenn ich natürlich bedauere, dass dieser doch so kompakten Kamera (und DARAUF kam es mir an), zumindest in den zwei Sachen ein Nachteil besteht:
    Keine Bildstabilisierung! Tut man beim Fotografieren etwas zittern, dann ist das Bild verwackelt.
    Und ich hatte mir aus China eine Kamera unter 100 Euro gekauft, und bei der konnte man den Bildschirm um 180° drehen, so dass ich vom Objektriv-Seite her auch das Bild sehen konnte, wenn ich mich selber Fotografieren wollte, was für mich auch Bedeutung hat… (was hier aber machbar wäre).

    Aber diese Kamera aus China habe ich hin gemacht, weil ich zu dumm war (habe gar nicht so daran gedacht) mit antistatischen Handschuhen und ggf. auch noch einem Erdungsarmband (hätte ich alles da!) anzuziehen, als ich diese auseinanderbaute um daraus den IR-Sperrfilter auszubauen, da ich gerne IR-Fotografie damit machen würde. Und diese Kamera hat anscheinend 24MP-Komos Sensor und vorne Gewinde für Filter, was eine gute Sache war.
    Ich hatte mir nochmals solche bestellt, eben für IR-Fotografie, zumal ich auch extra einen UV+IR-Sperrfilter zum draufschrauben habe um damit auch normale Bilder zu machen.
    Früher hatte ich die NIKON D7100, aber mit dem Objektiv…, da hat man wirklich was schwer zu tragen gehabt und unpraktisch für’s Unterwegs. Habe die (fast neuwertig) für 500 Euro mit allerlei Sachen verkauft und möchte jetzt auf „Kompakt“ umsteigen.
    Bin gespannt wie das laufen wird. ;-)

    Aber nochmals vielen Dank für Ihren guten Bericht und Aufstellungen dazu! :)

    Georg

    Beantworten
  6. Lieber Peter,
    vielen Dank für den ausführlichen Bericht – das war sicher eine Menge Arbeit. Meine erste X100 war eine F und diese habe ich wegen des Klapp LCDs und dem verbesserten Autofocus gegen eine V eingetauscht. Natürlich ist auch das Objektiv gerade im Nahbereich bei offener Blende besser geworden.
    Meine erste Fuji war übrigens eine XE-2 die ich bis heute gerne benutze. Wer sich eine X100 kauft ist sich den Beschränkungen, die diese Kamera mit sich bringt bewusst und bei den meisten wird sie sicher nicht die einzige Kamera sein. Das Bedienkonzept entspricht zu 100% dem, was ich seit meinen ersten Kameraerfahrungen (Nikon F3/ FE-2…) verinnerlicht habe: Blende, Zeit und ISO lassen sich übersichtlich und schnell an gewohnter Stelle verstellen – und mehr braucht man eigentlich nicht. Einsteiger in die Photographie würde ich diese Kamera nicht empfehlen, da sie den Photografen durch die Festbrennweite einschränkt und als Einsteigerkamera natürlich viel zu teuer ist.
    Ich bin in der Street und Reisephotographie unterwegs und dafür ist die X100 für mich die perfekte Kamera.
    Beste Grüße und nochmals vielen Dank auch für Deine tollen Videos.
    Stefan

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    • Hallo Stefan,

      danke für Deinen Kommentar. Ich denke die Beschränkungen sind keine, weiß aber was Du meinst. Die Festbrennweite eröffnet viel mehr Möglichkeiten als uns Fotografen zu beschränken. Ich würde Einsteigern diese Kamera sogar dringend empfehlen, allerdings wenn es günstiger sein soll, in einer der vorherigen Versionen (Gebrauchtpreis X100F etwa € 800,-, oder X100T).

      Herzlich,
      Peter

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