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Test Fuji XF 50mm F1.0 R WR

*fotowissen Test Fujifilm XF50mm F1.0 R WR
*fotowissen Test Fujifilm XF50mm F1.0 R WR

Der große *fotowissen Test Fuji XF 50mm F1.0 R WR offenbart die Vorteile und Nachteile des lichtstarken Objektivs. Auch die technischen Daten zum Fuji XF50mm F/1.0 R WR und Testcharts finden Sie im Testbericht:

Test Fuji XF 50mm F1.0 R WR

Das Objektiv nennt der Hersteller Fujifilm selbst “FUJINON XF 50mm F1.0 R WR“. Aber Sie suchen es vermutlich immer wieder unter Fuji XF 50mm F1.0. Es ist ein und dasselbe lichtstarke 50mm Objektiv mit der riesigen Anfangsblende F/1.0. Sie kennen vermutlich diese vier Objektive von Fujifilm:

  • XF 50mm F1 R WR
  • XF 50mm F2 R WR
  • XF 56mm F1.2  R
  • XF 56mm F1.2 R APD

Es existiert noch ein alternatives Fremdobjektiv, was gerne übersehen wird:

  • Zeiss Touit 50mm F2.8 Makroobjektiv

Alle fünf Objektive sind im ungefähren Bereich von 50mm als leichtes Tele an den Fujifilm X-System-Kameras für die Portraitfotografie, sowie Modefotografie und andere Zwecke geeignet. Denn um die Brennweite zu vergleichen, nehmen wir die Fujinon-Objektive mit dem Cropfaktor 1.5 mal, um eine kleinbildäquivalente Brennweite wie im Vollformat zu erhalten. 50 mm Fujinon-Objektive ergeben einen Blickwinkel wie ein 75 mm Objektiv einer Vollformatkamera. Das XF 56mm Objektiv hingegen entspricht etwa einer kleinbildäquivalenten Brennweite von 84 mm. 80-85 Millimeter gelten als ideal für Porträtfotos.


Meine Empfehlung: Makrofotos mit dem XF50mm oder anderen

Ideal für viele Objektive wie auch das XF50mm. Den Fujifilm Makrozwischenring MCEX-11 setzen Sie einfach zwischen Objektiv und Kamera. Sofort können Sie mit Ihrem Objektiv auch Makrofotos schießen:

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Das neue Fujifilm XF 50 mm F1.0 reiht sich in die Kategorie der Portraitobjektive ein. Selbstverständlich können Sie mit diesem aufwändigen 12 Linsensystem auch andere Genre fotografieren. Es eignet sich auch für Sachaufnahmen, Architektur, Natur, Landschaften und unter schwierigen Lichtbedingungen zum Beispiel beim Sport.

*fotowissen Test Fujifilm XF50mm F1.0 R WR
*fotowissen Test Fuji XF50mm F1.0 – Das neue Objektiv auf einer Fuji X-T4.

Vergleich Fuji XF50mm F1.0 R WR, XF50mm F2.0 R WR, XF56mm F1.2 R, XF35mm F1.4 R, Zeiss Touit 50mm F2.8 Makro

Vergleich Fuji XF50mm F1.0 R WR, XF50mm F2.0, XF56mm F1.2, XF35mm F1.4, Zeiss Touit 50mm F2.8 Makro
Fuji XF50mmF1.0 R WR Fujinon XF50mm F2 R WR FUJINON XF56mm F1.2 R Zeiss
Touit 50mm F2.8 Makroobjektiv
Objektivkonstruktion 12 Elemente in 9 Gruppen
(inkl. 1 asphärische Linseund 2 ED-Linsen)
9 Elemente in 7 Gruppen
(inkl. ED und asphärische Linsen)
11 Elemente in 8 Gruppen
(inkl. 1 asphärische Linse und 2 ED-Linsen)
14 Elemente in 11 Gruppen
(inkl. ED und asphärische Linsen)
Brennweite 50mm 50mm 50mm
Kleinbildäquivalente Brennweite 76mm 76mm 85mm 76mm
Offenste Blende F/1.0 F/2.0 F/1.2 F/2.8
Kleinbildäquivalente Blende ca. F/1.5 F/3.0 F/1.8 F/4.0
Kleinste Blendenöffnung F/16 F/16 F/16 F/22
Naheinstellgrenze 70cm 39cm 70cm 15cm
Durchmesser x Länge ø87mm x 103,5mm ø60mm x 59mm ø73,2mm x 69,7mm ø75mm x 91mm
Gewicht 845g 200g 405g 290g
Filterdurchmesser ø77mm ø46mm ø62mm ø52mm
Staubschutz / Spritzwasserschutz Ja Ja Nein Nein
Markteinführung Sept. 2020 Februar 2017 Februar 2014 April 2014
Preis UVP EUR 1.599,- 499,- 999,- 999,- €
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Offenblende F1.0

Die Offenblende F1.0 hilft uns Fotografen bei schlechten Lichtbedingungen mit niedrigen ISO Zahlen (geringeres Bildrauschen). Davon abgesehen ergibt sich eine extrem kleine Schärfentiefe, die mit einem F2-Objektiv bei gleicher Distanz zum Motiv nicht zu erreichen ist. Andersherum ist eine Blende F1.0 leider oft gar nicht geeignet für Porträtfotos. Sind wir nämlich etwa anderthalb Meter von unserem Modell entfernt, so reicht F1.0 nur noch für eine Schärfentiefe von 3.5cm. Uns hilft beim präzisen Scharfstellen jedoch der Augen-Autofokus der Fujifilm Kameras mit einer Präzision, wie sie zu Zeiten von Spiegelreflexkameras nicht möglich war.

Die Blende F1.0 eignet sich oft nicht für Porträtfotos.

Im Grunde genommen waren F1.0-Objektive und F1.2-Objektive im Zeitalter der Spiegelreflexkameras völlig überflüssig, da die Kamera sowieso nicht exakt genug auf das Auge scharf stellen konnte, wenn Sie nicht genau für diese Distanz kalibriert wurden. Jetzt jedoch, im Zeitalter der spiegellosen Systemkameras (DSLM) hilft uns der Gesichts-Autofokus und der Augen-Autofokus extrem präzise und scharfe Aufnahmen auch mit solchen sehr offenen Blenden zu belichten. Dass dabei die Nasenspitze oft nicht scharf abgebildet wird, oder die Schärfe gerade einmal bis kurz hinter dem Auge reicht, kann gewollt sein. Viele Fotografen werden jedoch auf eine Blende F2.8 (10 cm Schärfentiefe) oder F4 (14 cm Schärfentiefe) abblenden, wenn sie nur 1,50 m von ihrem Modell entfernt stehen, um auch die Nase und die Ohren noch scharf abzubilden.

*fotowissen Test Fujifilm XF50mm F1.0 R WR
*fotowissen Test Fuji XF50mm F1.0

Ideal sind offenblendigen Objektive dieser Brennweite jedoch zum Beispiel für Entfernungen von 3-6 m, also für Halbkörper oder Ganzkörperaufnahmen in der Modebranche. Auch bei dieser Distanz sind noch unscharfe Vordergründe und Hintergründe möglich.

Die Bildwirkung der Brennweite >>

Testbericht Fujifilm XF50mm F/1

Schon beim Auspacken aus dem schicken schwarzen Fujifilm-Karton, liegt das Objektiv satt in der Hand und erinnert mich an das Gewicht von Spiegelreflex-Objektiven. Dieses Gewicht wollte ich bei Fujifilm einsparen und habe sofort das Gefühl, dass sich dieses Objektiv nicht für Reportagen oder Wanderungen eignet. Darüber hinaus ist es hervorragend verarbeitet und sowohl die manuelle Schärfe, als auch der Blendenring sind mit dem nötigen Widerstand ausgestattet, ohne schwergängig zu sein.

Der Test Fuji XF50mm F1.0 offenbart ein hohes Gewicht und beste Verarbeitung.

Das Fujifilm XF 50mm F1.0 R WR stellt in Zusammenarbeit mit einer X-Systemkamera wie der X-T3 oder X-T4 (X-S10, X-T30, X-Pro3, X-T200,…) sehr schnell und präzise scharf. Ich habe Kritiken gelesen, die von einem langsamen Autofokus des XF50mm F1 berichteten, den ich nicht bestätigen kann.

Als Fotograf bin ich versucht, alle Bilder mit F1.0 zu fotografieren. Ich erwische mich immer wieder dabei, die offenste Blende zu nutzen. Für Porträts ist das in Ordnung, aber für andere Motive stelle ich beim abfotografiert des Testcharts fest, dass die Linse erst etwa bei F1.4 in den Rändern scharf zeichnet. Das ist bei vielen offenblendigen Objektiven so, und stört mich bei Portraitfotos überhaupt nicht. Die beste Schärfe erreicht die Linse bei F/4. F/16 und F/22 sollten wir Fotografen mit diesem Objektiv vermeiden.

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Testchart Fujinon XF50mm F1.0

Der Testchart offenbart, dass XF 50mm F1.0 ist bereits bei F/1 in der Mitte sehr scharf. Noch besser ist es allerdings bei F/2 und seine beste Schärfe liegt bei F/4. Die Ränder sind erwartungsgemäß bei F/1 noch relativ weich und werden bei F/2.8 sehr scharf:

Naheinstellgrenze und Bokeh Fuji XF 50mm F1.0

Das Bokeh der Linse ist gewaltig. Ein unscharfer Vordergrund wie Hintergrund ist ruhig und wunderschön. Es macht von Anfang an großen Spaß, mit der offenen Blende zu fotografieren. Leider fällt mir die schlechte Naheinstellgrenze von 70 cm auf, die verhindert, dass ich näher an Motive heran kann. Auch diese negative Eigenschaft teilt sich diese Linse mit dem XF 56 mm F1.2. Das XF50mm F/2 R WR kann das wesentlich besser und ist überdies sehr viel leichter und preiswerter. Alternativ und noch lieber ist mir da zum Beispiel das XF 35 mm F1.4, da ich ähnlich kleine Schärfentiefe bei einer Naheinstellgrenze von nur 28 cm erhalte. Selbstverständlich ist auch das Zeiss Touit 50 mm F2.8 als Makroobjektiv für die kürzeren Distanzen besser geeignet, als das neue XF 50 mm F1.

Der große Filterdurchmesser von 77 mm stört mich weniger, da ich meine Polfilter und Neutraldichtefilter immer in dieser Größe, zusammen mit Step-Down-Ringen für alle Objektivdurchmesser erwerbe.

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*fotowissen Test Fuji XF50mm F1.0

Portraits mit dem XF50mm F1.0

Die Porträts, die ich beim Test Fuji XF50mm F1 schieße, sind eine Bestätigung der geringen Schärfentiefe. Ganz besonders gut funktioniert dieses Objektiv auf meiner Fujifilm X-T4 auch bei wenig Licht an einem wunderschönen Abend mit Gitarrenmusik. Ich schieße etwa 500 Fotos und bin begeistert von der Stimmung, die dieses Objektiv erzeugt. Tatsächlich kann die Linse nicht nur glücklich, sondern auch süchtig machen.

Das Fujinon XF50mm F/1 kann süchtig machen.

Leider habe ich festgestellt, dass ich mit dem XF56mm F1.2 sehr wenig fotografiere. Das Objektiv mit der häufigsten Nutzung ist das XF 35 mm F1.4. Das liegt sicherlich auch daran, dass sich diese Brennweite bei der Fujifilm als Normalbrennweite (Nifty-Fifty) eignet. Der Blickwinkel der 35 mm ähnelt dem eines 50 mm Objektivs im Vollformat. Schon früher haben wir damit einfach alles fotografiert, was nicht bei drei auf dem Baum war. Das ist beim XF 50 mm F/1 anders, ich kann dieses Objektiv tatsächlich nur bei bestimmten Anlässen wie Portraitfotografie oder Modefotografie verwenden.

Preis XF50mm F/1.0

Der Preis von etwa EUR 1.560,- für das offenblendige Objektivs erscheint zunächst hoch. Vergleichen wir den UVP jedoch mit den Objektiven anderer Hersteller, dann wird uns schnell klar, dass sich das Fuji XF 50 mm F1.0 wie ein Schnäppchen darstellt. Tatsächlich ist es sehr aufwendig ein solches Objektiv mit dieser Güte und Verarbeitungsqualität zu entwickeln und zu produzieren. Natürlich ist der Unterschied zum XF 56 mm F1.2 oder gar zum XF 50 mm F2 recht groß. Dafür ist der Produktionsaufwand auch exorbitant anders, als bei den Objektiven mit viel kleinerem Durchmesser.

Technische Daten XF 50mm F1.0

Technische Daten
Datenblatt Fuji XF50mmF1.0RWR
Objektivkonstruktion 12 Elemente in 9 Gruppen
(inkl. 1 asphärische Linseund 2 ED-Linsen)
Brennweite 50mm
Kleinbildäquivalente Brennweite 76mm
Offenste Blende F/1.0
Kleinbildäquivalente Blende F/1.5
Kleinste Blendenöffnung F/16
Naheinstellgrenze 70cm
Durchmesser x Länge ø87mm x 103,5mm
Gewicht 845g
Filterdurchmesser ø77mm
Markteinführung Sept. 2020
Preis UVP EUR 1.599,-
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*fotowissen Test Fuji XF50mm F1.0

Festfotos / Testfotos Fujinon XF 50 mm F/1.0

Bokeh Vergleich XF50mm F1.0, XF56mm F1.2, Zeiss Touit 50mm F2.8 Makroobjektiv

Der Vergleich der drei Objektive für Fujifilm X-Systemkameras, XF50mm F1.0, XF56mm F1.2, Zeiss Touit 50mm F2.8 Makroobjektiv, zeigt eindeutig, dass das Zeiss mit dem Zwiebel-Bokeh auffällt. Die Größe der Bokeh-Ringe wird nicht verglichen, sie fällt je nach Abstandeinstellung größer oder kleiner aus. Ansonsten viel Spaß bei der Qual der Wahl:

Fazit Fuji XF50mm F1.0 R WR

Im Test zeigt das Fujifilm XF 50 mm F1.0 eine Abbildungsleistung und Verarbeitungsqualität von absoluter Spitze. Der Anschaffungspreis rechtfertigt sich schnell, wenn wir das Objektiv in der Hand halten und auch anhand des Gewichts feststellen, welchen Gegenwert wir erhalten. Die Fotografien mit dem Lichtriesen machen großen Spaß. Ich habe mit dem neuen Canon imagePROGRAF PRO-300 DIN A4-Abzüge erstellt, die eine wunderbare Wärme und Stimmung wiedergeben.

Wir Fotografen können mit diesem Objektiv hervorragend bei wenig Licht aus der Hand fotografieren. Im Unterschied zu einem Smartphone erhalten wir mit dieser Kamera-Objektiv- Kombination eine überzeugende geringe Schärfentiefe. Das Bokeh der Linse lässt bei Betrachtern der Fotos die Münder offenstehen und ist das beste von allen vier Objektiven. Jeder Fotograf kann sich in dieses Objektiv schnell verlieben, wenn sie/er es erst einmal ausprobiert hat.

Bleibt die Frage, ob wir uns stattdessen auch für ein XF 56 mm F1.2, ein XF 50 mm F2 oder das Zeiss Touit 50mm F/1.8 Makro entscheiden könnten. Diese Entscheidung überlasse ich Ihnen, denn sie hängt von ihrem Geldbeutel, ihren Ansprüchen und den Einsatzzwecken ab. Ausschließlich das XF50mm F/1 und XF50mm F/2 sind besonders gegen Spritzwasser und Staub geschützt. Meine Aufgabe ist es, Sie bestens zu informieren, damit Sie Ihre Entscheidung selber treffen können.

Das neue Fujinon XF 50 mm F1.0R WR überzeugt im Test und ist ein einzigartiges Objektive von Fujifilm. Das japanische Unternehmen hat sich damit auch ein Denkmal gesetzt. Wie wir alle wissen, ist Fujifilm einer der besten Objektiv Hersteller auf der Welt. Das bestätigt auch wieder das neue XF50 mm F1.0.

Ausgezeichnet - Gold Award fotowissen.eu

Ausgezeichnet- Gold Award fotowissen.eu

Das neue XF50mm F1.0 erhält von *fotowissen den Gold-Award für eines der besten Objektive für Fotografen. *fotowissen vergibt diese Auszeichnung nur sehr selten und bei entsprechenden Produkten.

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Drei Lichtriesen bei Fujifilm Fujinon

Es existieren mehrere Lichtriesen bei Fujifilm. Hier drei Fujinon-Objektive im Vergleich:

Vergleich Fujifilm XF50mm F1.0 R WR, XF56mm F1.2, XF35mm F1.4
Vergleich Fujifilm Lichtriesen XF50mm F1.0 R WR, XF56mm F1.2, XF35mm F1.4

Alle drei Linsen unterscheiden sich stark in Preis und Gewicht, aber auch in der Brennweite und dem Bokeh. Ich persönlich fotografiere am häufigsten mit dem XF35mm F1.4 R. Das XF50mm F1.0 wurde mir von Fujifilm für den Test geliehen. Es gab keinerlei Zuwendungen und keinerlei Einflussnahme. Ich bekomme keine Hardware, Software oder Geld von Fujifilm und auch keinerlei Rabatte. Alle Tests sind unabhängig und meine Kritik ist bis in die Fußspitzen echt.

Die Bildwirkung der Brennweite >>

Die besten Fujifilm Objektive (X-System) >>

Der Testbericht hat über 80 Stunden Arbeit gekostet. Es wäre nett, wenn Sie Ihr Fotoequipment über die *fotowissen Links kaufen, dann können wir die hohen Serverkosten und den getrunkenen Tee bezahlen. Vielen Dank! 

© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Test Fuji XF 50mm F1.0 R WR

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Über den Autor

Peter Roskothen

Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter P. Roskothen Fotokunst & Design.

9 Kommentare

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  • Lieber Peter,

    als erstes möchte ich danken für deine umfänglichen Mühen, die zum Erstellen eines solchen Beitrags vonnöten sind, ich habe da eine Ahnung zu. Ein erstklassiges Objektiv, und ein spitzenmäßiger Test!

    Abgleichend mit meinen ureigenen Bedürfnissen und Neigungen komme ich zu fogenden Erkenntnissen: Die Nahstellungsgrenze rutscht gefühlt in die 1-Meter-Distanz, was ich schon recht viel finde. Klar, für Portraits, Mode etc ist das marginal, ebenso wie Staub- und Spritzwasserdichtigkeit. Auch das Gewicht spricht wohl eher für Studio, als für unterwegs.

    Spannender Weise (und das zeichnet deinen Test für mich sehr aus!) schlägst du den Bogen zum Zeiss Touit 50mm. Gemessen an Preis, Gewicht, Nahstellung &Macro, muss ich mich tatsächlich fragen, wie sehr die optischen Pluspunkte des FUJI vorauseilen, um gegenüber dem Zeiss einen Kauf zu rechtfertigen. Das sind aber nur meine sehr individuellen Gesichtspunkte.
    Mich freut es total, gerade von FUJI so ein Knaller-Objektiv hergestellt zu wissen, welches ich auch wirklich gerne mal ausprobieren würde.

    Herzliche Grüße, Dirk

    • Lieber Dirk,

      zu dem Schluss kannst Du durchaus kommen. Du musst noch zwischen dem Bokeh unterscheiden. Und das Zeiss stellt langsamer scharf, zumal Du keine Begrenzung der Distanzen am Objektiv findest. Den Distanzraum für den AF wiederum kannst Du in einer X-T4 nach Belieben einstellen. Aber die Fokusgeschwindigkeit ist für Portraits und Makro in meinen Augen nicht relevant. Ich werde versuchen heute ein Bokeh-Foto mit dem Zeiss und dem XF56mm nachzureichen. Vorab kennst Du sicher schon das Bokeh vom Touit Makro aus dem Test des Makroobjektivs?

      Herzlich,
      Dein Peter

      • Guten Morgen, Peter,

        die High-End-Qualitäten des neuen FUJI sind sicherlich über jeden Zweifel erhaben, und es wäre ja auch seltsam, wenn in bestimmten Bereichen (Bokeh, AF, Bedienung etc..) da nicht die Nase vorne läge. In Abwägung dessen, was für einen selbst wichtig, umsetzbar, vor allem aber eben auch verzichtbar ist, bleibe ich mit meinen Suchkriterien tatsächlich meist am Zeiss hängen. Und da ich schon länger ein Auge werfe auf den groben Bereich der 50mm-Festbrenweiten, also auch die 56er, 60er Modelle habe mir angeschaut, ist das Touit mir samt deiner Tests und Fotobeispiele nicht entgangen.
        By the way: Die Nutzung des 35er 1,4 in Verbindung mit dem 11er Macro-Ring kommt bei mir mittlerweile häufiger vor, als anfangs vermutet. Sehr inspirierende Kombi!

        Ein feines Wochenende wünsche ich dir und allen Lesern!

        LG, Dirk

  • Ein sehr schöner und hilfreicher Testbericht! Wenn der Begriff “Festfotos” beabsichtigt war… einfach genial. Falls es keine Absicht war, bitte nicht ändern!
    LG aus Dortmund Volker Mönkemöller

  • Hallo Peter,

    Ein sehr aufwendiger und ausgewogener Testbericht, Danke dafür!

    Aus rein persönlicher Sicht möchte ich einige Gedanken dazu äussern, welche abseits der Tatsache stehen sollen, daß Fujifilm hier ganz sicher eine ingenieurmäßige Meisterleistung gelungen ist, welche zudem den wenigen Existierenden Alternativprodukten der Mitbewerber höchstwahrscheinlich leistungsmäßig ebenbürtig oder überlegen ist UND zudem ein spitzenmäßiges Preis-/Leistungsverhältnis aufweist.

    Ich greife einfach mal einige allerorten für extreme Lichtriesen genannten „Vorteile“ auf:

    1) schlechte Lichtverhältnisse: Die extrem hohe Lichtstärke kann im Grunde ihren Vorteil -wenn überhaupt – allerhöchstens dann ausspielen, wenn man gleichzeitig winzige Schärfentiefenbereiche akzeptiert. Damit fallen alle Motive flach, die aus gutem Grund normale oder große Schärfentiefenbereiche benötigen.
    Zudem sind im Zeitalter von möglichen ISO- Werten bis locker 6.400 und mehr die möglichen 1-2 Blenden mehr durch Lichtriesen nicht (mehr) relevant. Das analoge Zeitalter mit hochaufösenden Filmen im ASA Bereich zwischen 25 und 200 ist lange Geschichte

    2) Nahaufnahmen mit geringer Schärfentiefe: kann man auch mit einem richtig eingestellten Tilt/shift Objektiv erreichen. Mit dem kann man auch Landschaftsaufnahmen mit extrem hoher Schärfentiefe erreichen, zudem Architekturaufnahmen ohne stürzende Linien machen. Mit dem 1.0/50 aber NICHT.

    3) Tagaufnahmen: um bei normalen Lichtverhältnissen überhaupt die extrem große Blende nutzen zu können, muss man eine ganze Reihe von Neutralgraufiltern mit sich herumschleppen und auch montieren.
    Das bewusste kreative Spiel mit Wischeffekten bei „längeren“ Belichtungszeiten kann man komplett vergessen, bzw dafür benötigt man keinen Lichtriesen.

    Bleibt die Frage, ob eine Blende von 1,2 oder 1,4 oder 1,8 oder 2,0 mit ihren spezifischen Schärfentiefen nicht vielleicht ebenfalls ausreichend sein könnte ?

    Ein „Loslösen“ des Hintergrundes bei Portraitaufnahmen gelingt auch, wenn man den Abstand zwischen Portraitiertem und dem Hintergrund sorgsam wählt und „Blenden für Normalsterbliche“ zwischen ,4 und 2,4 nutzt… ;-) man mag es kaum glauben, aber mir sind tatsächlich bisweilen Portraits mit dem Xf 2 ,4/60 gelungen…

    Im Schlimmsten Fall gibt es ja auch noch digitale Bearbeitung des Hintergrundes.

    Meine Wahl wird eher das 2/50 WR und das 1,4/35 sein.

    Deutlich Kleiner, deutlich leichter, deutlich günstiger, und vor allem weniger auffälliger und/oder Angst einflößender…

    Es gibt inzwischen bereits einen Gebrauchtmarkt für das 1/50…. die ersten Amateure stellen offensichtlich inzwischen fest, daß ihre Fotos mit dem Boliden auch nicht besser geworden sind als mit den früher genutzten Objektiven…

    Und zum Schluss für Freunde der Lichtriesen: die sicherlich immer noch sehr guten 1,2/56 werden derzeit bisweilen gebraucht sogar unter 600€ gehandelt..

    Stets gutes Licht
    Gruß
    DWL

    • Hallo DWL,

      Deine Gedanken sind in vielen Richtungen korrekt und ich denke sehr ähnlich, vielen Dank an Dich!
      Ich hätte ein neues 35mm F1 WR oder ein 500 mm für begründeter gehalten, aber FF macht wieder alles anders und verblüfft uns. Gut, dass wir es mit kreativen Köpfen zu tun haben, die mit Gefühl arbeiten und nicht alles mainstream unternehmen.

      In jedem Falle könnten sich andere Hersteller an dem Preis und der Leistung eine Scheibe abschneiden. Und das sogar mit einem schnellen Autofokus! Wir können zum Vergleich mal die Nikon-, Canon-, Leica-Preise anschauen, dann brauchen wir gar nicht lange zu überlegen, ob wir die Linse erwerben wollen. Ich garantiere Dir jedenfalls eins: Wenn Du das Objektiv in Händen hältst, stellen sich alle vernünftigen Überlegungen dem Gefühl unter :-).

      Herzlich,
      Dein Peter

      • Ich hatte bereits (als Beitrag zum Thema „Die besten Fujiobjektive) vor diesem Test etwas grundsätzliches zur Portraitfotografie und dem Stellenwert extremer Blendenwerte geschrieben, was ich hier noch ergänzend zum obigen Posting zitieren möchte:

        ————————————

        DWL
        8. November 2020 um 11:50 Uhr
        Ich sehe das 1.0/50 eher als ingenieurmäßigen Leistungsbeweis und Renommierobjektiv anstatt ein für Amateure interessantes Objektiv an… riesig, schwer, benötigt bei normalen Lichtverhältnissen starke (und diverse nochmals teure) Neutralgraufilter… ist wohl eher ausschliesslich für den „stationären“ Einsatz in Räumen/Studio und daher eher für Profis interessant.

        Ebenso wie das Noctilux von Leica dürfte das 1.0/50 nur in der Hand von wirklich sehr guten Fotografen noch nennenswerte Verbesserung im Vergleich mit anderen, bereits existierenden lichtstarken Objektiven bringen.

        So mancher Amateur wird vermutlich seine anfängliche Euphorie verlieren , wenn er den hohen Anteil von mißlungenen Fotos zuhause am Bildschirm realisiert.

        Ich persönlich habe vor Jahrzehnten gelegentlich mit dem Summicron 2/90 Portraits gemacht, welche mir (und Anderen) sehr gefallen haben. Aber der Schärfentiefenbereich war da nicht derart pervers gering wie er beim 1.0/50 ist und die große Blende war bei eingeschränktem Licht aus technischen Gründen in der Analogfotografie auch bitter nötig, sogar bei hochempfindlichen Emulsionen mit bis zu 3.200 ASA.

        Die dadurch unvermeidliche Grobkörnigkeit gab diesen Portraits einen technisch zwar anders hervorgerufenen wunderbaren Charme, der aber letztlich eine perfekte Ergänzung der (im Vergleich zum 1.0/50) höheren Schärfentiefe war. Letztlich führt „leichte bis mittlere Grobkörnigkeit“ ebenso (und zusätzliche) wie eine fokale Unschärfe zu einer abstrakteren Wiedergabe und zu einer synergistischen Wirkung beider (technisch unterschiedlicher) Effekte.
        Mangels hoher Auflösung im Schärfebereich konzentriert man sich als Betrachter stärker (notgedrungen) auf die wesentlichen Teile der Gesichtszüge und der Mimik der portraitierten Person, wenn das Foto den richtigen Bruchteil von einer Sekunde getroffen hat. Wohlgemerkt: Ich schreibe hier nicht von posing, sondern vom porträtierenden fotografischen Einfangen spontaner Menschenregungen, die im Idealfall „authentisch-typisch“ und charakterisierend für die portraitierte Person sind.

        Ich wage mal, zu behaupten, daß gute Portraits nicht ZWINGEND stärkere Blenden als bspw. ein 1,4/50 oder 2/90 benötigen, wenn man einen glücklichen Schuss im „moment décisif“ erwischt, der Fokus sitzt, ist es auch ohne Lichtriesen ein schönes Portrait.

        Selbstverständlich gibt ein Extremobjektiv noch ein Quentchen mehr kreative Möglichkeiten, aber mal ehrlich: wer ist schon imstande, das nennenswert „on top“ zu nutzen? Nur sehr wenige.

        Gerade bei Portraits sind meiner persönlichen Meinung nach die Hauptfaktoren für gelungene Portraits absolut NICHT von der Ausrüstung, sondern von weichen Faktoren abhängig, die man nicht kaufen kann, sondern mitbringt oder erwirbt:

        – Empathie und „in Andere Hineinversetzen können“ des Fotografen mit Erkennen typischer persönlicher Ausdrucksformen des Portraitierten, also guter Beobachtungsgabe (auch bei dem Fotografen nicht gut bekannten Personen)
        – solide Vertrauensbasis zwischen Portraitiertem und Portraitierendem, die durchaus auch spontan entstehen kann
        – möglichst geringe Intrusivität sowohl des Fotografen selbst als auch (insbesondere) des Umfangs und Größe des Equipments.
        – Ggf. Kreativität bei der Auswahl von Ort und Licht (falls möglich)

        Es gibt eine ganz einfache „Nagelprobe“ für ein Portrait: wenn man ein Portrait Freunden der portraitierten Person deren Freunden zeigt und die als erstes NICHT sagen „Das ist aber vorteilhaft“ o.ä., sondern spontan rufen „Ganz typisch! So ist er/sie ganz genau!“.
        Oder wenn die portraitierte Person etwas an sich entdeckt, was sie zuvor nicht so bewußt von sich wahrgenommen hat (oder möglicherweise eher verbarg) und allmählich zunehmend nickend etwas sehr persönliches im tieferen Inneren in seinem Gesicht wiedergegeben sieht, transportiert durch das Medium Fotograf/Fotografie.

        Gruß
        DWL

  • Hallo,
    vielen Dank für diesen sehr interesssanten Bericht.
    Allerdings fehlt mir in der Auflistung das Viltrox 56 x 1,4.
    Es wird ja durchaus als Alternative in den einschlägigen Foren erwähnt.
    Gruß
    Heiko Czerwinski

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