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Test Canon EOS RP mit RF35mm Makro

Canon liefert erst seit 2018 spiegellose EOS-Kameras wie die EOS R und seit 2019 auch die kleinere Schwester Canon EOS RP. Beide spiegellosen Systemkameras (DSLMs) kommen mit Vorteilen im Vergleich zu Spiegelreflexkameras daher. Es ist an der Zeit für den *fotowissen-Test der EOS RP mit dem RF 35mm 1.8 IS Macro STM Objektiv:

Test Canon EOS RP DSLM
Test Canon EOS RP DSLM mit RF 35mm f/1.8 Macro

Testbericht zur Canon EOS RP mit RF 35mm 1.8 IS Macro STM

Wenn Fotografen mit ihrem bestehenden Canon-EF-Objektivsortiment auf spiegellose Kameras umsteigen wollen, dann kaufen sie eine EOS RP/R oder eine Sony Alpha 7/S/R (mit Adapter). Einige Objektive von Canon funktionieren sogar an einer Fujifilm GFX-Kamera sehr gut (TS-E / Offenblendige Linsen). Aber nehmen wir einmal an, Sie wollten eine EOS R oder EOS RP mit Adapter kaufen, um so Ihr Objektivsortiment auf diesen modernen DSLMs zu nutzen. Dann müssten Sie sich zunächst zwischen einer EOS R und EOS RP entscheiden. Die billigere Kamera von beiden, die RP, ist mit 26 statt 30 Megapixeln ausgestattet und liefert ebenfalls einen Vollformatsensor, der aber beim Ausschalten nicht durch einen mechanischen Verschluss geschützt bleibt (EOS R). Natürlich gibt es neben der Auflösung auch Unterschiede im Preis und in der Bedienung:

Wichtigste Unterschiede
Canon EOS RP versus Canon EOS R
EOS RP EOS R
Auflösung Sensor 26MP 30MP
Serienbilder 4 B/s 5 B/s
Touchdisplay 1.04 Mio. Pixeln 2.1 Mio. Pixel
Schnellste Belichtungszeit 1/4000s 1/8000s
Gwicht 440g 660g
Größe 132.5 x 85 x 70mm 135.8 x 98.3 x 84.4mm
Bilder pro Akkuladung 250 370
Tethering USB 2.0 USB 3.0
Preis UVP EURO 1.499,- 2.499,-

Überraschend gut, leicht und klein liegt die Canon EOS RP in meiner mittelgroßen Hand. Endlich hat also auch Canon verstanden, dass die Menschen leichteres Fotoequipment wünschen, so scheint es. Das stimmt nur auf den ersten Blick, denn mit dem Vollformat-Sensor sind auch die Objektive zu größeren Durchmessern verpflichtet und wiegen entsprechend mehr als beispielsweise eine Fujifilm X-T3 (APS-C-Sensor) mit entsprechender Brennweite. Auch wenn Canon daraus niemand einen Vorwurf generieren kann, ist eine Vollformatkamera wie die RP mit entsprechenden Objektiven unter dem Strich schwerer als beispielsweise die Fujifilm-X-Serie.

Wer die Nase voll hat von schweren Kameras, der ist mit Olympus, Panasonic oder Fujifilm (X-System) besser bedient

Vollformat EOS RP

Ein Vollformatsensor soll besser sein als eine APS-C-Sensor. Schade nur, dass man das im Vergleich mit der Fujifilm X-T3 (ebenfalls 26MP) keinen Qualitätsvorteil erkennt. Beide Kameras liefern eine ähnliche Bildqualität bei allen ISO-Werten. Auch der Dynamikumfang scheint sehr ähnlich auszufallen. Wo also liegt der entscheidende Vorteil der RP?

Im Vergleich zu einer APS-C Kamera kann die Canon Vollformatkamera kleinere Schärfentiefen belichten. Ein RF 35mm F/1.8 müsste auf einer X-T3 (APS-C) etwa ein 23mm F/1.2 Objektiv sein, um die gleiche Schärfentiefe zu erhalten.

Sensor Vollformatkamera Canon EOS RP

Sensor Vollformatkamera Canon EOS RP

De facto sehe ich im Qualitätsvergleich keinen Grund für die größere und schwerere Canon RP. Aber das mag im Auge des Betrachters liegen. Tatsächlich möchten immer mehr Menschen mit weniger Gewicht losziehen. Da ist die RP eine gute Alternative, nimmt man keine zu schweren Vollformatobjektive mit. Genau hier kommt das sehr preiswerte neue RF-Objektiv ins Spiel:

Test RF 35mm 1.8 IS Macro STM Objektiv

Möchte Fotamateure preiswert einsteigen – preiswert ist relativ – dann bietet Ihnen die Canon EOS RP mit dem RF 35mm 1.8 IS Macro STM Objektiv einen Einstieg zu einem UVP von EUR 2.000,-. Warten Sie auf Angebote, dann erhalten Sie die Kamera in dieser Kombi möglicher Weise für kleineres Geld.

Dürfen wir Fotografen eine Kamera noch ohne Cashback kaufen? Lesen Sie hier >>

Das 35mm RF-Objektiv ist überraschend vielseitig, da es eine kleine Schärfentiefe erreicht und gleichzeitig mit einer Makrofunktion bis zu einem Abbildungsmaßstab von 1:2 dient. Die Linse ist sehr versatil und macht Spaß. Einsteiger sollten diese Festbrennweite in jedem Falle dem neuen Zoomobjektiv Canon RF 24-105mm/4,0-7,1 IS STM vorziehen, da eine kleine Schärfentiefe genau das ist, was eine solche Kamera von einem Smartphone unterscheidet.

Das RF 35mm ist bereits bei F/2.8 sehr scharf und zeigt keine auffällige Vignettierung mehr. Bei F/1.8 und F/2 ist die Schärfe sowohl in der Mitte, als auch am Rand geringer, die Vignettierung zeigt sich stark. Ab F/16 verliert die Linse ebenso stark an Schärfe, was aber bei den meisten Objektiven der Fall ist. Die beste Schärfe des Objektivs liegt bei F/2.8 in der Mitte und bei F/4 für die Ecken inklusive der Mitte.

Test Canon RF 35mm f/1.8 IS Macro STM Objektiv

Test Canon RF 35mm f/1.8 IS Macro STM Objektiv

Die Testaufnahmen zeigten eine sehr gute Schärfe, Farbe und Möglichkeiten des Freistellens mit großen Blendenöffnungen. In anderen Worten: Die Linse macht großen Spaß. Eine besondere neue Funkion bildet der vorderste Einstellring am Objektive, auf den sich zum Beispiel die Blende oder die Belichtungskorrektur programmieren lässt. Eine tolle Funktion, sieht man davon ab, dass der Blendenring an und für sich der erste Ring nah am Gehäuse sein sollte.

Auch alle anderen Objektive der EF-Serie funktionieren an der RP. Das hervorragende und vermutlich schärfste EF-Objektiv, das Canon EF 100 mm/2,8 L Macro IS USM Objektiv machte eine ebenso gute Figur an der Spiegellosen, wie ein TS-E 24mm f/3.5L II.

Handhabung

Kennt man die Fujifilm Kameras, so mag man zunächst verwundert sein, dass sich im Sucher die Schärfentiefe nicht beim leichten Eindrücken des Auslösers zeigt. Erst wenn man eine der Funktionstasten programmiert, kann man auf Wunsch die Schärfentiefe der eingestellten Blende begutachten. Ist der Grund ein Canon-Autofokus-System, welches viel Licht benötigt, um fehlerlos zu arbeiten? Diese Frage könnte Canon besser beantworten, aber der Verdacht kam mir bei dem Test. Es macht überhaupt keinen Sinn, erst eine programmierbare Taste drücken zu müssen, um die Schärfentiefe zu beurteilen. Der leichte Druck auf den Auslöser müsste ausreichen oder mindestens programmierbar sein.

Ein anderer Nachteil, der sich aus dieser Handhabung ergibt, ist die Tatsache, dass wir Fotografen bei der Canon EOS RP immer durch die offenste Blende schauen, die sich abhängig von der Brennweite durch extrem kleine Schärfentiefe auszeichnen kann. Das macht das Sehen durch die Kamera nicht immer einfach. Fujifilm zum Beispiel blendet automatisch etwas ab, wenn man durch den Sucher schaut ohne den Auslöser leicht einzudrücken. Das vereinfacht das Sehen durch den Sucher ungemein.

Alle anderen Vorteile des elektronischen Suchers sind in der Canon vereint. Man sieht vorab die Helligkeit, Farbe / Schwarzweiß, Bildstile und Schärfe des fertigen Bildes und kann entsprechend korrigierend eingreifen. Das manuelle Scharfstellen ist dank des Fokus-Peaking ebenfalls einfach. Der Autofokus funktioniert auch mit Gesichtserkennung und Augenerkennung und liefert viel bessere Ergebnisserien als jede Canon Spiegelreflexkamera mit offenen Blenden. Endlich können wir Fotografen auch kleine Blendenzahlen verlässlich nutzen. Auf diese Art wird selbst ein sehr unzuverlässiges Objektiv auf SLRs wie das EF 50mm F/1.4 brauchbar.

Die Vorteile einer spiegellosen Systemkamera versus einer Spiegelreflexkamera >>

Es fehlt der Joystick der EOS R auf der Rückseite der EOS RP. Das Fehlen ist ärgerlich, wir können aber nach der entsprechenden Menü-Programmierung die Wippe zum Verschieben des AF-Punktes im Sucher nutzen. Sehr unübersichtlich ist das Quickmenü der Kamera geraten. Es ist überdies oft bei hellen Motiven schlecht zu sehen. Besser gelöst ist das Quickmenü bei den Fujifilm-Kameras, die alle Einstellungen auf schwarzem Untergrund zeigen.

Der Joystick fehlt der EOS RP

Positiv fallen beim Test die programmierbaren Custom-Funktionen C1, C2 und C3 am Belichtungswahlrad auf, welche sich alle Einstellungen merken, die wir für verschiedenste Situationen benötigt. Keine Fujifilm-Kamera bietet diese Funktionen.

Die Customprogramme C1, C2 und C3 sind extrem praktisch

Touchscreen

Der Touchscreen ist praktischer Weise ausklappbar und schwenkbar. Leider spiegelt das Touchdisplay stark. Vermutlich hat Canon dieses Phänomen von Apple Monitoren abgeschaut. Es soll das Bild schärfer und farbiger aussehen lassen, ist aber für Fotografen wegen der Spiegelungen fast unbrauchbar.

Der Touchscreen der Canon EOS RP DSLM spiegelt stark. Ein absolutes No-Go.

Test Canon EOS RP DSLM mit RF 35mm 1.8 IS Macro STM

Das ausklappbare und schwenkbare Touchdisplay der EOS RP spiegelt stark, bei Sonnenlicht noch viel stärker als hier zu sehen.

Akku und Laufzeit

Der Akku der EOS R ist leider nicht der gleiche, wie von einer EOS 7D, EOS 6D oder EOS 5D. Der kleinere Akku ist aber ausreichend dimensioniert und muss nicht ständig gewechselt werden. Trotzdem macht es bei spiegellosen Systemkameras wie der EOS RP Sinn, mehrere Akkus mitzunehmen. Die Laufzeit mit diesem Akku ist in Ordnung.

Schnelligkeit

Die EOS RP ist alles andere als schnell. Sie ist keine Kamera für Wildlife, Action oder Sport. Für Portrait, Landschaften, Natur, Makro ist die Serienbildgeschwindkeit aber ausreichend. Da die Kamera aber in einer Preisklasse mit einer Fujifilm X-T3 liegt, muss sich Canon fragen lassen, warum bei dem Preis keine 8-20 Bilder pro Sekunde möglich sind. Das riecht wieder nach dem CKS (Canon-Katstrations-Service) mit dem Kaufanreize für noch teurere Canon-Kameras geschaffen wird.

Dazu gesellt sich so etwas, wie eine Auslöseverzögerung, die mir zuletzt bei Kameras vor 10-20 Jahren auffiel. Der Autofokus scheint behäbig zu sein, es kann aber auch an anderen Gründen liegen. Die Verzögerung beim Drücken des Auslösers ist jedenfalls auffällig und nicht mehr zeitgemäß. Auch macht sie gelinde gesagt keinen Spaß.

Testfotos mit Canon EOS RP

Fazit Test Canon EOS RP

Die Canon EOS RP DSLM ist eine gute Lösung für Fotografen mit vielen Canon-EF-Objektiven. Der Adapter nimmt auch die EF-Objektive auf und macht es möglich, alle EF-Objektive mit dem zuverlässigen Autofokus der Kamera zu verwenden. Die Bildqualität der Kamera ist sehr gut, aber nicht besser als die der Fujifilm X-T3, so dass der Vollformat-Sensor keinen wirklichen Vorteil ausspielt.

Die EOS RP ist eine Empfehlung für alle Fotografen mit wertvollen EF-Objektiven

Für Einsteiger ohne Canon-Objektive sind anderen Kameramarken preiswerter und interessanter. Die RP macht einen guten Eindruck in Sachen Handhabung, Menü, Größe, Gewicht und liegt gut in der Hand. Die Digitale macht insbesondere mit dem preiswerten RP mit RF 35mm 1.8 IS Macro STM einen großen Spaß beim Fotografieren.

Auch die Ergebnisse in JPG und RAW überzeugen mit Schärfe, guten Farben und brauchbarer Dynamik. Besonders positiv fallen die programmierbaren Custom-Funktionen (C1, C2, C3) auf, die sich alle Einstellungen merken und mit deren Hilfe wir schnell von einem Fotothema auf das nächste umstellen können. Hervorragen ist auch der dreh und ausklappbare Touchscreen, der uns in Froschperspektiven oder Vogelperspektiven hilft.

Dass die Schärfentiefe erst beim Drücken einer programmierbaren Taste sichtbar wird, die Kamera eine gefühlte Auslöseverzögerung zeigt und die Serienbildfrequenz nur bei 4B/s liegt, macht die Kamera wenig zeitgemäß und verhältnismäßig teuer im Vergleich.

Pro und Contra Canon EOS RP

Pro Canon EOS RP Contra EOS RP
Touchdisplay ausklappbar und schwenkbar Touchdisplay spiegelt stark
Kamera ist klein + leicht Akku könnte stärker sein
Guter Autofokus Serienbildgeschwindigkeit schlecht
Custom-Funktionen C1, C2 und C3 Gefühlte Auslöseverzögerung
Mikrofoneingang + Kopfhörerausgang Keine Schärfentiefeanzeige im Sucher ohne Tastendruck
Sehr genaue 3D-Wasserwaage Zu wenige preiswerte native Objektive
Viel zu hoher UVP für Einsteiger
Fehlender Joystick
USB-C nur 2.0

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Vergleich Canon EOS RP versus Fujifilm X-T3

Vergleich Technische Daten
Canon EOS RP
Technische Daten
Fujifilm X-T3
Sensor (APS-C) 1.5x 26 Megapixel CMOS 26 Megapixel X-Trans IV - BSI Sensor
IBIS - -
Bit-Tiefe 14 Bit 14 Bit
Kartenslot / Speichermedium Einfacher SD-Kartenslot Dualer SD-Kartenslot
ISO 100-40.000 160-12.800
Prozessor (in Kamera, rechnet Vorgänge wie AF...) Digic 8 Quad Core X Processor 4
Display 3 Zoll (7,6cm), schwenkbar + klappbar,
Touchscreen z.B. für AF, 1.040K-Pixel
3 Zoll (7,6cm), klappbar in Hochformat und Querformat, Touchscreen z.B. für AF, 1.040K-Pixel
Sucher 2.36 Mio. Pixel 3.69 Millionen Pixel
100Bilder pro Sekunde
Phasen-Autofokus bis -5EV bis -3EV
Fokus Bracketing Ja Ja
Serienbilder -
Mechanischer Verschluss
Elektronischer Verschluss
5 B/s ohne AF
4 B/s mit AF
8 B/s mechanisch
20 B/s oder 30 B/s mit 1.25x Crop (16 Megapixel) elektronisch
Bildpuffer Unlimitiert bei 8B/s
145 JPGs
42 RAW (komp.)
36 RAW (unkomp.)
bei 5.7 B/s
Unlimitiert JPGs
62 RAW (unkomp.)
Pre-Capture Modus
Vorabaufnahmen
Nein Leichtes Andrücken des Auslösers nimmt bereits Bilder in den internen Speicher, die beim Auslösen "vorab" zur Verfügung stehen
Nachtmodus Nein Display wird schwarz und rot, um die Augen zu schonen
Video 4K (UHD) bis zu 25 B/s bei 8 Bit 4K (DCI + UHD) bis zu 60 B/s bei 10 Bit
Video Full-HD 60 B/s 120 B/s
Max BIT-Tiefe Video 8-BIT 10 BIT F-Log / HLG
Mikrofon- / Kopfhörer-Eingang Ja / Ja Ja / Ja
Akku Canon LP-E17
etwa 250 Fotos
NP-126S Akku / 1260mAh
etwa 390 Fotos
Akku-Aufladung USB-C USB-C
Gewicht o. Akku 440 Gramm 490 Gramm
Wasserwaage 3D 3D
Verschluss Elektronisch MS - Mechanisch
ES - Elektronisch
EF E-Front - Front Vorhang V.
M+E - Mechanisch + Elektronisch
EF-M E-Front + Mech.
EF+M+E
Abmessungen (B x H x T) 132.5 x 85 x 70mm 132,5 x 92,8 x 58,8 mm
Staubgeschützt / Spritzwassergeschützt Ja / Ja Ja / Ja
Markteinführung Februar 2019 Oktober 2018
Preis UVP 1.499,- 1.499,-
Fehler vorbehalten, Liste noch nicht vollständig (noch nicht von Fujifilm bestätigt)

Meine Meinung zur Canon EOS RP

Warten Sie unbedingt auf ein Angebot wie eine Cashbackaktion, denn Canon versucht Ihnen seit Jahren mit Mondpreisen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Der Begriff Mondpreise triff auch auf die RF-Objektive mit großen Anfangsblenden zu. Kaufen Sie die Kamera besser mit dem guten RF 35mm 1.8 Makro als mit einem billigen Zoomobjektiv. Erst mit einer Festbrennweite entfaltet die RF ein Potential zum Freistellen mit sehr guter Bildqualität.

Leider ist die Systemkamera ohne Spiegel alles andere als sexy. Canon hätte an dem Aussehen und Design arbeiten dürfen. Mich persönlich regt das Aussehen der EOS R und EOS RP nicht zum Kauf an. Schöne Kameras sehen anders aus. Der japanische Kamerahersteller ist beim Design wenig innovativ.

Zu einem guten Preis lässt sich das Gehäuse prima für Canon-EF-Objektive verwenden. Wer noch nie eine Systemkamera in den Händen hielt, der wird spätestens beim Thema Portrait und Gesichtserkennung schnell warm werden, da die Digitale bei Offenblende eine wesentlich bessere Ergebnisfrequenz bildet, als die einer Canon-Spiegelreflexkamera.

Einen großen Dank an Susanne, die mir die Kamera zum Test überließ. Über Kommentare zum Testbericht würde ich mich wie immer freuen.

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© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Test Canon EOS RP mit RF35mm Makro

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Über den Autor

Peter Roskothen

Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter Peter Roskothen Fotokunst & Design.

1 Kommentar

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  • Hallo Peter,
    da hast Du Dir viel Mühe gemacht und mit aller Akkuratesse diesen Artikel für uns gemacht. Danke vielmals.
    Ja – ich verstehe vieles bei Canon (und Nikon) auch nicht, deren Intension ist für mich zum Beispiel nicht nachvollziehbar. Vor allem scheint es, dass jeder SEIN eigenes DING macht und gar nicht schaut, was machen DIE ANDEREN und was gibt es bereits zu kaufen. Eine spiegellose Kamera mit 4 Bildern/Sekunde ist für mich in keinem Fall akzeptabel, das schaffen bereits die deutlich preiswerteren im Canon-Sortiment. Und auch die anderen Dinge, wie die komplizierte Einblendung der Schärfentiefenanzeige und das Spiegeln des Monitors und weiteres … Immerhin liegt der Preis ja in dem Segment, wo die Konkurrenz heftig ist (Fuji XT-3, Panasonic G9, Olympus, um nur einige zu nennen).
    Wer zu spät kommt, den betraft das Leben. Ich denke das wird sich auch hier zeigen. Denn wirklich NEUES oder HERAUSRAGENDES sehe ich weder bei der R noch bei der RP.
    Selbst für Fotografen mit vielen Canon-Objektiven sind beide Kameras nicht der HIT, den sie sein könnten.
    Liebe Grüße
    KLaus

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