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Video Test Fujifilm GFX 100S Mittelformatkamera

Video Test Fujifilm GFX 100S Mittelformatkamera
Video Test Fujifilm GFX 100S Mittelformatkamera

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Im *fotowissen Test Fujifilm GFX 100S Mittelformatkamera gehe ich den Fragen rund um die kompakte Große auf die Spur. Ist die Fuji GFX 100S eine der besten Kameras der Welt? Was kann die 100 Megapixelkamera mit kleinem Gehäuse und IBIS? Lohnt es sich die GFX 100S zu kaufen? Testbericht und Video zur Kamera:

Die GFX 100S ist eine Revolution.

Kompakte Mittelformatkamera mit IBIS.

Fuji GFX 100S Erfahrungsbericht

Ja, die Kamera ist eine der besten der Welt. Sie ist in vielen Bereichen revolutionär. Zu den Innovationen gehören der gleichzeitig große Sensor, der kleine IBIS und das Gehäuse, welches ein wenig kompakter ist, als das einer Canon EOS 5DsR Spiegelreflexkamera. Doch wie schlägt sich die kompakte Mittelformatkamera (oder Super-Vollformat-Kamera) im Alltag? Ich habe einen Erfahrungsbericht für Sie erstellt:

*fotowissen Video Test Fujifilm GFX 100S Mittelformatkamera

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Bedienung der GFX 100S

Das Gehäuse der Fuji ist nicht größer, als das einer Canon EOS 5DsR, dabei ist der Sensor um Längen größer und belichtet 100 Megapixel (102 MP genau). Sie benötigen eine Stativschiene, die es als Zubehör von Fujifilm gibt, denn eine Stativplatte dreht sich im Hochformat gegen den Willen des Fotografen unter dem Gehäuse. Das liegt am Gewicht. Die 100S mit dem GF80mm F/1.7 wiegt etwa 1.800 Gramm, während eine 5DsR mit 100mm Makroobjektiv etwa 1.700 Gramm wiegt (beide inklusive Akku und Speicherkarten). Damit gehört die GFX 100S zwar nicht zu den leichtesten Kameras dieser Welt, jedoch war diese leichte Mittelformat-Technik noch vor 3 Jahren undenkbar. Also eine Revolution.

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Die Bedienung ist anders als bei einer GFX 50S oder X-T3, X-T4, nicht via Wahlrädern mit ISO, Belichtungszeit und Belichtungskorrektur, sondern über ein von Canon, Nikon, Sony und Co. bekanntes PSAM-Wahlrad. Das ist eine Überraschung und hartgesottene Fujianer werden die Bedienung sicher zunächst nicht lieben (ich selbst war mehr als skeptisch). Doch mittlerweile möchte Fuji offenbar die Fotografen anderer Marken einfacher an die neuen Spiegellosen Systemkameras gewöhnen und bieten eine von anderen Markenherstellern gewohnte Bedienung.

Vergleich Fuji GFX 50S und GFX 100S
Vergleich Fuji GFX 50S und GFX100S – Trotz doppelter Auflösung und IBIS, ist die 100S kleiner.

PSAM-Wahlrad

Ich ging offenen Herzens an den Test und kenne die Bedienung von den anderen Kamerassystemen genau. Allerdings hat auch hier Fujifilm (kurz: FF) eine Überraschung parat, die ich sowohl loben, als auch kritisieren muss: Es existieren neben den PSAM-Einstellungen noch 6 Custom-Funktionen, die sich im Detail programmieren lassen. Damit ist der Wechsel bei bestimmten Lichtsituationen oder für schnelle Filmsimulationswechsel sehr einfach geworden. Auch kann ich innerhalb von Sekunden zwischen einer AEB-Belichtunsserie in die schnelle Sportfotografie oder Tierfotografie wechseln. Zudem hat FF eine Überraschung eingebaut, die Besitzer einer X-10S schon schätzen. Die Custom-Funktionen können im Menü benannt werden. So kann ich Namen vergeben wie

  • C1 – Stillleben
  • C2 – HDR – (AEB-Serie)
  • C3 – SW – Quadratisch
  • C4 – Tierfotos
  • C5 – IR – Infrarotaufnahmen (mit Filter)
  • C6 – NN SIM – Nostalgic Negative Simulation

Zu allen diesen eigenen Programmen sind spezielle Einstellungen der Kamera belegbar. Beispiel Tierfotos: Schnelle Serienbilder, AF-C, Provia-Filmsimulation, RAW + JPG Superfine und mehr. Das Umschalten vieler Einstellungen auf einmal mit Hilfe des Moduswahlrads, wird entsprechend schneller als bei einer GFX 50S oder GFX 50R möglich. Ein Vorteil? Wo bleibt die sprichwörtliche Entschleunigung? Ist die verschwunden? Das sind Fragen, auf die ich gerne später eingehen möchte.

Neue Bedienung der GFX 100S
Neue Bedienung der GFX 100S, das PSAM Moduswahlrad und die 6 Customprogramme, die sich individuell und mit Namen programmieren lassen, erlauben schnelles Umschalten.

Akku, Tasten Joystick der GFX 100S

Die vielen programmierbaren Tasten der Fuji GFX 100S Mittelformatkamera werden von vier Wischgesten auf dem Touchdisplay ergänzt. Damit bleiben keine Wünsche in der schnellen Bedienung offen, zumal im Quickmenü weitere relativ schnelle Wahlmöglichkeiten angeboten werden. Auch im MyMenü, einem eigenen Punkt im Menü der Kamera lassen sich oft genutzte Funktionen ablegen.

Der Joystick ist gewöhnungsbedürftig. Anfangs überlegte ich, warum FF den bewährten Joystick ersetzte und einen so sensibles neues Bedienelement einführt. Aber tatsächlich lässt der Joystick auch diagonale Bewegungen zu und nach einer Woche wird Ihnen diese Bedienung vertraut sein. Sie benötigen einfach nur eine bisschen mehr Fingerspitzengefühl, aber das wird automatisch in den Daumen des Fotografen einprogrammiert. Ich war nach dem Test überzeugt, dass der Joystick der GFX 100S kein Entscheidungsgrund für oder gegen den Kauf sein kann.

Der Akku ist aus der X-T4 bekannt und hält lange durch. Bei mehrerer meiner 2-3 Stunden Ausflüge, hatte der Akku eine gute Restkapazität. Ich nehme aber aus naheliegenden Gründen immer zwei Ersatzakkus mit in die Natur.

Tipp: Bitte kaufen Sie sich zwei Ersatzakkus für die GFX 100S.

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Größenvergleich Fujifilm GFX 100S zu Canon 5DsR und X-T4

Den Größenvergleich in diesem ungleichen Test zwischen der X-T4 (26 Megapixel), Canon EOS 5DsR (50 Megapixel) und der GFX 100S (102 Megapixel) gewinnt natürlich die APS-C-Kamera X-T4. Aber die hat einen wesentlich kleineren (wenn auch besonders guten) X-Trans-Sensor, während die 5DsR ihre 50 Megapixel auf einem Vollformat-Bayer-Sensor und die GFX 100S auf einem Bayer-Mittelformat-Sensor belichtet.

Wie hat es also Fuji geschafft, den großen Sensor plus IBIS in ein solch kleines Gehäuse zu bekommen? Schauen wir von vorne auf die geöffnete Kamera, dann scheint es altgedienten Fotografen schier unmöglich, eine solche Meisterleistung zu absolvieren. Das Bajonett ist riesig und das Gehäuse ist nur noch eine kleine Zugabe, so scheint es. Natürlich ist eine der Voraussetzungen zur Kompakten Mittelformatigen der Wegfall des Spiegelsystems. Die Kamera liegt überdies sehr gut in der Hand, hat sie doch einen ausgeprägten Handgriff und einen Daumenwulst, mit dem das einhändige Halten der Spiegellosen mühelos gelingt.

Vergleich Fujifilm X-T4 (APS-C), Canon EOS 5DsR (VF), Fuji GFX 100S (MF)
Vergleich Fujifilm X-T4 (APS-C), Canon EOS 5DsR (VF), Fuji GFX 100S (MF)

IBIS GFX 100S

Die kamerainterne Stabilisierung des großen Sensors gelingt mit einem kleinen und leistungsfähigen IBIS (siehe Interview mit Fuji). Laut einem CIPA-Test schafft der IBIS 6 EV längere Belichtungszeiten, was sich natürlich als Übertreibung erweist. Hier wäre FF besser beraten, es nicht mit den Autoherstellern gleichzutun, die regelmäßig die nach unten verfälschten Verbrauchszahlen veröffentlichen. In meinem Test schaffte ich es mit dem exzellenten GF80mm F/1.7 mit einer 1/20 Sekunde mehrere Fotos in Folge knackscharf abzubilden. Das ist ebenfalls sensationell, denn die 100 Megapixel verlangen vom Fotografen nach Erfahrungen der letzten Jahrzehnte mindestens eine 1/160 Sekunde aus der Hand, um verwacklungsfrei zu fotografieren. Das sind 3 EV-Stufen, die ich sparen kann und mit der ich die ISO senke. Damit wird laut FF der höher auflösende Sensor so rauscharm, wie der einer GFX 50SR aus der Hand. Immer noch ist dieser IBIS eine Sensation, bedenken wir doch, dass die große GFX 100 die erste Mittelformatkamera der Welt mit IBIS war und die GFX 100S um Längen kleiner ist.

Pixel-Shift via IBIS

Das Pixel-Shift mit 16 Bildern, die via FF-Software zu einem 400 Megapixel-Bild verrechnet werden, können Sie ausschließlich für Stilleben nutzen. Alle bewegten Motive, auch Äste im Wind, werden als Geisterbilder wiedergegeben. Wenn Sie das Pixel-Shift einschalten, dann ist das ausschließlich vom Stativ möglich. Der Sensor wird mit dem IBIS in 16 verschiedene Positionen bewegt, die 16 Bilder ergeben hinterher am Rechner ein Resultat mit etwa 1.6 Gigabyte (Einzelfoto RAW etwa 135 Megabyte, JPG etwa 63 Megabyte). Entsprechend weit können Sie in eine solches Bild hineinzoomen und noch ein Schild erkennen, das mit dem bloßen Auge aus der Kameraposition verborgen bleibt. Die Funktion wird Produktfotos und Stillleben vorbehalten sein, weil bei meinem Test in der Natur Geisterbilder an Ästen entstanden. Natürlich sind auch die 100 Megapixel-Bilder ohne Pixel-Shift noch eine Wucht in Sachen Auflösung und Schärfe!

Autofokus Test der GFX 100S

Der Autofokus ist schnell. Bei einer Aufnahme von Vögeln am Himmel war er blitzschnell scharf gestellt (GF80mm) und erkannte das Motiv zuverlässig. Auch der menschliche Gesichtsautofokus und Augenautofokus arbeiten schnell und zuverlässig. Auch bei der 100S wird fast der gesamte Sensorbereich abgedeckt, es stehen entweder 170 oder gar 425 Autofokusfelder zur Verfügung. Wer schneller wählen möchte, der wird 170 AF-Felder im Menü auswählen, wer genauer arbeiten möchte, der wird sich für 425 Felder entscheiden.

Immer noch fehlt der Tiergesichts-Autofokus oder gar der von der Canon EOS R5 bekannte Tieraugen-Autofokus. Das ist bedauerlich bei einer Kamera, die es in Sache Bildqualität und Bedienung locker mit den besten anderen spiegellosen Systemkameras aufnehmen kann. Aber erfahrene Fotografen wissen, dass sie auch mit dem schnellen Einzelfeld oder dem Zonen-Autofokus ihr Ziel erreichen.

Mechanischer und elektronischer Verschluss

Der mechanische Verschluss der Fuji GFX 100S ist butterweich und nach meinem persönlichen Empfinden noch leiser, als der Verschluss der X-T4. Auch das ist eine Innovation, haben wir es doch mit einem riesigen Verschluss-System zu tun. Der elektronische Verschluss kann den Rolling-Shutter-Effekt nicht unterbinden, zu groß ist die Sensorfläche und zu lang die Lesegeschwindigkeit. Allerdings waren Sport-, Action- und Wildlifefotografie nie die bevorzugten Fotogenre des Mittelformats. Der elektronische Verschluss kann noch in anderen Einstellungen unter anderem mit dem mechanischen Verschluss kombiniert werden. Eine Kombination, die ich bei den meisten Aufnahmen bevorzuge.

Tipp: Langsame Serienbilder sind bestens für Portraits geeignet.

Fujifilm GF80mm F/1.7

Das GF80mm bietet uns Fotografen ein hohes Freistellungspotential, viel Spaß und ist eine Linse für Portraits aber auch Natur. Es ist sowohl in der Mitte als auch den Rändern bei F/5.6 am schärfsten und leistet bereits bei F/1.7 eine hohe Auflösung in der Mitte. Selbst bei F/16 ist die Linse nach meiner Meinung noch sehr gut nutzbar. F/22 sollten wir nach Möglichkeit vermeiden. Das Fujifilm GF80mm hat eine schlechte Naheinstellungsdistanz, die ich als einziges Manko erkennen kann. Die Autofokus-Geschwindigkeit ist für das Mittelformat überragend.

Fujifilm GF80mm F/1.7
Fujifilm GF80mm F/1.7

Neue Filmsimulation Nostalgisch Negativ

In einem eigenen Bericht habe ich sowohl die Fujifilm Filmsimulationen, als auch die Simulation Nostalgisch Negativ (engl.: Nostalgic Negative) besprochen. Die Links finden Sie unten im Artikel.

Auch einen eigene Bericht zu den besten GFX-Objektiven finden Sie unten verlinkt.

Beispielfotos Test Fuji GFX 100S

Hardware Computer

Wenn Sie die Kamera kaufen möchten, überlegen Sie bitte, dass Sie einen pfeilschnellen Rechner mit viel RAM, einer überragenden Grafikkarte und einen großen Monitor benötigen. Auch ein NAS kann nicht schaden, denn die Datenmengen sind nicht unerheblich. Für die schnelle Vorauswahl und das Aussortieren Ihrer Bilder empfehle ich Photo Mechanics, da Lightroom und Capture One einfach nicht die Leistung erbringen.

Wer benötigt 100 Megapixel

Nicht jeder Fotograf benötigt 100 Megapixel? Gut, aber vielleicht möchten Sie eines Tages ein Bild mit einer Rekordgröße (und Details) an die Wand hängen oder einen Ausschnitte wählen. Dann sind 100 Megapixel von Vorteil. Auch andere Hersteller bieten immer mehr Auflösung (Canon EOS R5, Nikon Z7 I/II, Sony Alpha R IV). Das hat einen guten Grund. So manch einer möchte seine Bilder in großer Schärfe und Details in zwei Metern Breite oder Höhe an der Wand aufhängen. Dann sind 100 MP wirklich gut. Ansonsten schleppen wir Fotografen eine riesige Datenmenge mit uns herum und warten länger auf Bildbearbeitungssoftware. Das ist einer der Nachteile großer Auflösung.

Stellen Sie sich vor Sie fahren nach Nepal und möchten den Mount Everest fotografieren. Welche Kamera würden Sie wählen? Die Fuji GFX 100S?

Fujifilm GFX 100S
Fujifilm GFX 100S

Pro und Contra GFX 100S

Weder das PSAM-Wahlrad, noch der sensible Joystick (vertraut nach kurzer Zeit) können bei dem Pro oder dem Contra GFX 100S zugeordnet werden. Auch ein Hochkant-Handgriff fehlt nicht, denn wer möchte, kann sich für die fast doppelt so teure GFX 100 entscheiden. Modefotografen werden die GFX 100 sicher bevorzugen, da der Hochkant-Handgriff und der bewegliche Sucher ihnen die Arbeit erleichtert.

Dass in einer EUR 6.000,- GFX 100S immer noch kein Tierautofokus verbaut ist, wird zwar keinen Fotografen vom Kauf dieser Mittelformat-Kamera abhalten, ist aber unverständlich. Aber das größte Manko ist der fest verbaute und unbewegliche Sucher.

Auf der Seite der positiven Eigenschaften stehen der butterweiche Verschluss, die Handlichkeit der Kamera, Filmsimulationen und die Güte der FF-Objektive. Auch der IBIS ist in vielen Situationen wirklich wichtig, gerade im Mittelformat. Hilfreich sind die vielen Custom-Programme (C1-C6), die uns ein sofortige Umschalten in verschiedenste fotografische Situationen erlaubt.

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Fazit Test Fujifilm GFX 100S

Die Fujifilm GFX 100S ist umgeschlagen, was das Preis-Leistungs-Verhältnis einer Mittelformatkamera angeht. Es handelt sich um eine leistungsstarke, handliche Kamera, die sich für viele Fotogenre (Kunst, Portrait, Imagefotografie, Mode, Landschaft, Natur, Makrofotografie, Produktfotografie, Luftaufnahmen, Firmenfotos) eignet. Mit ihr wird es möglich, riesige Abzüge an die Wand zu hängen. Die technischen Details für eine Weltklassekamera sind alle vorhanden (Bildqualität, Dynamik, AEB Serie, Fokus Bracketing, zwei Kartenslots, relativ schnelle Serienbilder, IBIS).Die Kamera lässt sich hervorragend bedienen und programmieren. Ein schneller Wechsel in verschiedenen Fotosituationen ist über das PSAM-Wahlrad gewährleistet.

Über all diese technischen Details macht die Kamera auch großen Spaß. Das liegt vor allem auch an den Filmsimulationen (neu “Nostalgisches Negativ”), den Weltklasse Objektiven und der ausgefeilten Bedienung.

Kaufen? Der Joystick sollte kein Entscheidungsgrund sein. An den Joystick kann sich jeder gewöhnen. Der Preis? Alles im Leben ist relativ und nicht so wohlhabende Fotoamateure müssen beim Kauf schon ihre Prioritäten von den Felgen des Autos auf die Fotografie verschieben. Mir fehlt der schwenkbare Sucher ungemein, die Auflösung ist sehr gut. Man braucht einen hervorragenden Rechner und ein NAS.

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Mittelformatkameras GFX 100S und Rolleiflex
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Entschleunigung?

Ob die Kamera noch ein schleunigst, ist zweifelhaft. Alles an der Kamera ist auf Schnelligkeit ausgelegt. Das hat nichts mehr mit einer RolleiCord des analogen Zeitalters zu tun. Wer sich im Mittelformat noch entschuldigen möchte, der kümmert sich um eine analoge Kamera oder um eine GFX 50S oder GFX 50 R, die jetzt zu besonders günstigen Preisen erhältlich sein werden. Dazu kommen die hervorragenden Objektive von Fujifilm oder mithilfe des Adapter von Canon TS-E Objektiven.

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Fujifilm GFX 100S: Ausgezeichnet – Gold Award fotowissen.eu

Dieser Artikel mit Produktfotos, Beispielfotos und Test Video Fujifilm GFX 100S hat etwa 80 Stunden Arbeit bereitet, bitte gehen Sie über die Links, wenn Sie etwas kaufen, damit ich auch in Zukunft hochqualitative, kostenlose Testberichte für Sie zur Verfügung stellen kann. Ich empfehle auch einen GFX-Fotokurs, der Ihnen viel Zeit sparen kann (siehe unten). Vielen Dank!

Fujifilm Nostalgic Negative Filmsimulation >>

Unterschiede GFX 100 versus GFX 100s >>

Test Besten Fujifilm GFX Mittelformat Objektive >>

Fujifilm Interview zur GFX 100S >>

Fakten Fuji GFX 100s >>

Fuji GFX 100 – ein subjektiver Erfahrungsbericht >>

© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Video Test Fujifilm GFX 100S Mittelformatkamera


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Geschrieben von:

Peter Roskothen

Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter P. Roskothen Fotokunst & Design.

10 Kommentare

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  • Sehr geehrter Herr Roskothen, herzlichen Dank, für den sehr ausführlichen Test mit der GFX100s. Sie machen mir Appetit auf die Revolution im Mittelformat. Dachte bisher, immun zu sein.
    In der GFX50s kann man im Untermenü auch der 7 Customer Voreinstellungen nicht nur für jepgs toll konfigurieren, man kann diese auch beschriften. Das hilft ungemein und geht zügig über die Q-Taste. Nun stellt sich die grundsätzliche Frage, ob man lieber entschleunigt ggf. mit Stativ fotografieren möchte, oder den Reiz findet im auch zügigeren auslösen der Kamera. Auch der IBIS kann ein deutlicher Vorteil sein bei Objektiven ohne Bildstabilisation. Hm. Trotzdem hat der Start der GFX100S auch einen großen Vorteil, da nun etliche Nutzer durch die deutlich im Gebrauchtpreis gefallene GFX50s / r ins Mittelformat einsteigen.

    • Lieber Momentknipser,

      Das sehe ich ganz genau wie sie auch. Die GFX 50S entschlossen nicht mich, ich nehme häufig ein Stativ mit und liebe die Kamera über alles. Das liegt auch an den Objektiven.

      Sie haben recht mit der Programmierung der Kamera, jedoch sehen wir auch im Quickmenü leider nicht die Beschriftungen, die wir angelegt haben.

      Herzlich, Ihr Peter

  • Lieber Herr Roskothen,

    danke für Ihren wieder sehr informativen Bericht nebst Video. Sie sind wirklich eine Instans in der Branche, es lohnt sich Ihnen zu folgen, man merkt Ihre Liebe und Begeisterung. Nachdem ich vor einem Jahr mit der GFX50S ins Mittelformat eingestiegen bin läßt es mich nicht mehr los. Die Auflösung der Bilder ist fantastisch, daran gewöhnt man sich aber sehr schnell. Klar das Speichern und Bearbeiten ist eine Herausforderung das wird bei der GFX100s nochmal schwieriger.

    Mein Einstieg ins Mittelformat war ursprünglich insbesondere für die Produktfotografie gedacht. Heute fällt es mir schwer auf mein Micro 4/3 für schnelle Fotos zurückzugreifen.

    Die GFX100S ist sehr verlockend und wird sobald ich sie mir finanziell leisten kann angeschafft. Das GF 80 mm f1.7 hatte ich schon für meine GFX 50s bestellt, Ende Februar sollen laut Fuji geliefert werden. Jetzt erfahre ich dass nur sehr wenige Exemplare kommen, die offizielle Auslieferung soll am 4.März stattfinden.

    Durch das IBIS und seine Kompaktheit möchte ich die 100s auch auf Reisen insbesondere bei Street Fotografie einzusetzen. Da kommt es auf Schnelligkeit an auch daher reizt mich diese Kamera. Mit dem 45er und 80er halte ich das Gewicht noch für akzeptabel. Das dem Bedienkomfort wird Schnelligkeit unterstützt, das ist mir sehr recht. Das Fotografieren im Vergleich zu 4/3 oder Vollformat wird nicht einfacher, doch ich bin davon überzeugt dass sich es lohnt und das der Aufwand sich auszahlt.

    Herzliche Grüße an Sie lieber Herr Roskothen und an alle Leser,

    Helmut Haase

  • Sehr geehrter Herr Roskothen,
    ob meine Anmerkungen hilfreich sind, müssen andere entscheiden. Eine Entscheidung habe ich getroffen. Und übermorgen (sie ist schon unterwegs) ist sie wohl hier. Die Neue.
    102 MP mit IBIS – für mich eine “neue Welt”. Dank Ihrer Hinweise insgesamt zum Mittelformat von Fujifilm. Ob man sie braucht oder wer braucht sie? Diese Frage habe ich beantwortet – für mich. Alles andere werde ich dann erleben.

    mit freundlichen Grüßen
    Apelt

  • Hallo Peter

    Danke fuer den tollen Bericht. Wie hast du die RAW Files geöffnet? C1 und LR sowie auch PS unterstuetzen die Raw‘s leider nicht.Hattest du die Exif Datei angepasst?

  • Lieber PR, auch von mir danke für einen wieder einmal sehr ausführlichen und vor allem informativen Bericht! Ich finde die Passage nicht mehr – ob hier oder einem Bericht davor zur 100S: Sie schrieben, dass Sie Ihre GFX50 dafür aber nicht abgeben würden. Aus “gutem” Grund? Und was mich als 50S-ler darüberhinaus besonders interessiert: Ist die “Bildqualität” der 100er sichtbar besser als bei der 50er? Denn wenn ich es mal richtig verstanden habe, führen doppel so viele Pixel bei identischer Sensorgröße nicht zwingend auch zu (technisch) besseren Bildern. Mag sein, dass ich dazu von Ihnen irgendwo etwas überlesen habe. In dem Fall bitte ich um Nachsicht – würde mich aber in jedem Fall über eine kurze Antwort sehr freuen!

    Immer gut Licht wünscht Hilger Prast

  • Haben Sie für die grossen Dateien in neue Computerhardware investieren müssen? Was sind ungefähre Anforderungen für eine vernünftige Arbeitsgeschwindigkeit – also nicht Mindestanforderungen? Im Videobericht stand ein Mac-Notebook vor Ihnen; arbeiten Sie mit diesem auch an Fotos der 100S oder ist das nur Deko, wenn die Katze kommt?

    Danke für die interessanten Infos.

    • Guten Tag Frau oder Herr Rebholz,

      ich habe nicht investiert, da ich die Kamera nicht besitze, sondern testete. Wenn Sie hingegen mit der Kamera arbeiten, sollten Sie in Top-Hardware investieren. Das sind derzeit bei Apple der Mac Mini M1 oder das MacBook Pro 13,3. Dazu benötigen Sie einen guten Monitor wie den von mir vorgeschlagenen BenQ und große externe Festplatten. Ich arbeite und teste an einem MacPro (Desktop / “Käsereibe”) von 2010 mit schneller SSD, 48 GB RAM und 12 Core. Aber das wird nicht mehr lange so laufen, denn auch diese sehr guten Rechner kommen in die Jahre und laufen nicht mehr mit aktuellen Betriebssystemen. Mit dem M1-Chip hat sich die Rechnerwelt revolutioniert, verbraucht weniger Strom, hat deutlich mehr Leistung und weniger Wartezeit. Wer mit großen Fotos “arbeitet”, der benötigt tatsächlich noch mal Geld für einen schnellen Rechner.

      Ich hoffe, ich konnte Ihnen Ihre Fragen gut beantworten.

Journalist, Fotograf, Fototrainer Peter Roskothen

Willkommen bei *fotowissen sagt Peter Roskothen im Namen aller Autoren.

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