Individueller Fotokurs - Besser fotografieren lernen

Test Fujifilm GFX 100

Artikel ursprünglich verfasst am 29. September 2019

Dieser große Test der Fujifilm GFX 100 geht auf die Vorteile und Nachteile der neuen 100 Megapixel-Kamera (102 MP genau) ein. Was zeichnet die GFX 100 aus, für wen ist die Kamera geeignet und was müssen Sie als Fotograf beachten, wenn Sie mit diesem Megapixel-Monster arbeiten? Wir reden über Auflösung, Dynamikumfang, Rauschen, Bedienung, und Preis. Großer Test Fuji GFX 100 mit Video, Tipps und Tricks:

Test Fujifilm GFX 100 Großer Testbericht mit Video

Großer Testbericht Fujifilm GFX 100 Video, Tipps und Tricks

Revolutionäre Mittelformatkamera

Höchste Bildqualität mit 16 BIT RAW-Dateien

Die Bedienung der GFX 100 ist anders als gewöhnt

Die GFX 100 bedeutet das Ende der HDR-Fotografie

Der MF-Sensor nimmt unglaubliche 11648×8736 Pixel auf

Test Fuji GFX 100 Mittelformatkamera

Der Test der Fujifilm GFX 100 offenbart ohne Zweifel eine revolutionäre Mittelformatkamera. Zwar gab es auch vorher schon Mittelformatkameras von PhaseOne, die eine solche Auflösung von 100 Megapixeln bescheren, jedoch kommen bei der GFX 100 noch viele andere revolutionäre Dinge hinzu, welche gleich mehrere Alleinstellungsmerkmale der Kamera ausmachen:

  • Auflösung
  • Preis
  • Handlichkeit
  • Stabilisierung des Sensors
  • Dämpfung des mechanischen Verschlusses (sehr leise)
  • Gewicht
  • Geräuschlosigkeit bei elektronischem Verschluss

Wie unterscheidet sich diese MF-Kamera von den Vorgängermodellen GFX 50S und GFX 50R? Nicht nur bietet die GFX 100 die doppelte Auflösung auf einem BSI-Sensor. Die neue Fuji 100 ist auch mit einem gedämpften mechanischen Verschlussmechanismus und IBIS (kamerainterner Sensorstatiblisator) ausgestattet. Dadurch sind verwacklungsfreie Aufnahmen bei viel langsameren Verschlusszeiten möglich (Fujifilm spricht von 5,5 Blendenstufen längeren Belichtungen), was letztlich in den meisten Fällen zu besserer Bildqualität führt, da man mit weniger hohen ISO-Zahlen auskommt. Oder anders ausgedrückt:

Die größte Sensation der MF-Kamera: Sie können mit der Fuji GFX 100 auf die Mitnahme eines Dreibeinstativs weitgehend verzichten und aus der Hand fotografieren

Beispiele: Bei Auto-ISO und aufgesetztem GF23mm F/4 Objektiv schlägt die Kamera eine 1/17s vor und wir Fotografen erhalten gestochen scharfe Fotos. Das ist eine Sensation für diese 100 MP Auflösung!

GF-ObjektivGFX 100
Lange Auto-Verschlusszeit (Auto-ISO)
GF23mm F/41/17s
GF45mm F/2.81/34s
GF50mm F/3.51/40s
GF64mm F/2.81/50s
GF120mm F4 mit OIS1/90s

Video Testbericht Fuji GFX 100

Der Video zum Test der GFX 100 zeigt die Kamera mit allen Vorteilen und Nachteilen, gibt Tipps und erläutert die Unterschiede zur GFX 50S/R:

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Bedienung Test GFX 100

Was auch immer Sie über digitale Mittelfromatkameras von PhaseOne und anderen Herstellern vorher hörten: Fujifilm hat das Mittelformat (kurz: MF) sensationell handlich und preiswert gemacht. Nicht nur das, seitdem Fujifilm die GFX 50S, GFX 50R und GFX 100 herausbrachten, sind Mittelformatkameas auch straßentauglich geworden. Das heißt sie eröffnen diese Art der Fotografie für Reportage, Hochzeiten, Straßenfotografie, Naturfotografie und viele andere Genre, die vorher nicht für MF-Kamers prädestiniert waren.

Die GFX 100 ist nicht größer als eine Nikon D4 oder Canon 1Dx Mk II. Sie hat einen Hochkant-Handgriff, der gleichzeitig zur Kühlung des Sensors bei Videoaufnahmen dient. Dieser Hochkant-Handgriff ist groß und viele Fotografen hätten sicher dankend darauf verzichtet. Vermutlich ist die Größe der Kamera auch dem IBIS geschuldet, welcher den etwa 44 x 33mm großen Sensor (Verhältnis 4:3) stabilisiert und Platz benötigt. Der Handgriff wird von vielen Fotografen als rutschig bezeichnet, was überhaupt nicht zutrifft. Er liegt auch durch den Daumenballen extrem gut in der Hand, so dass Fotografen auf eine Handschlaufe und einen Kameragurt gut verzichten können (Studio, …). Außerdem verlängert der Griff die Kameralaufzeit auf etwa 800 Aufnahmen mit zwei nebeneinander liegenden Akkus.

Test Fujifilm GFX 100- Rücken mit programmierbaren Tasten

Rücken mit programmierbaren Tasten

Bedienungselemente weggefallen

Weggefallen ist bei der GFX 100 die, von mir so genannte, rückwärtige Wippe, die vier Funktionstasten mit dem Menübutton in der Mitte bot. Weggefallen sind auch sämtliche Einstellräder auf den Schultern der Kamera, die Fujifilm Fotografen von einer GFX 50S oder X-T2 / X-T3 / X-H1 gewöhnt sind. Und hier sind wir auch schon bei einem der größten Kritikpunkte an dieser neuen Digitalkamera. Fujifilm-Fotografen schätzen diese Einstellräder, da sie, wie in alten Zeiten, eine extrem schnelle und übersichtliche, intuitive Einstellung der Kamera zulassen.

Selbstverständlich kann man sich an die Bedienung von Verschlusszeit, ISO und Belichtungskorrektur über die drehbaren Wahlräder vorne und hinten am Kamerabody gewöhnen. Viele Fotografen kennen diese Bedienung von modernen Spiegelreflexkameras aus dem FF. Aber mit dem Wegfall dieser Schulter-Einstellräder ist ein Alleinstellungsmerkmal von Fujifilm weggebrochen.

Der einzige logische Grund, den es für den Wegfall dieser Einstellräder gibt, ist die Möglichkeit eine Kamera in C1, C2 und C3 Customfunktionen zu programmieren. Mit Cutomfunktionen á la Canon wird es unendlich praktisch sowie schnell, zwischen Sport und Portrait, zwischen schlechten Lichtbedingungen und heller Sonne umzuschalten. Aber genau diese Customfunktionen sucht man bei der GFX 100 vergeblich. Vielleicht werden sie mit einem Firmwareupgrade hinzugefügt.

Test Fujifilm GFX 100 - Rücken der Kamera

Rücken der Mittelformat-Kamera

Fehlende Wippe der GFX 100

Die Bedienung mit Hilfe der Wippe hingegen war und ist unendlich hilfreich. Der Wegfall der Wippe bei der GFX100 ist unpraktisch. Daran ändern auch die vielen anderen programmierbaren Tasten nichts, die nämlich so weit auf der Kamera (Vorderseite, Schulter, Rücken und seitlichen Handgriff) verteilt sind, dass man sich die Programmierung nicht merken kann. Mit der Wippe war das anders, denn man konnte alle vier Knöpfe mit Tastenfunktionen belegen, die logisch zueinander gehörten.

Die Programmierung der Wippe kann man sich besser merken

Und so muss man als Fujifilm Fotograf fast unweigerlich mit dem Kauf der GFX 100 seine GFX 50S / GFX 50R verkaufen, da die Bedienung der drei Kameras so unterschiedlich ist. Damit werden viele Fotografen leben können, denn die GFX 100 vereint Vorteile der Bildqualität und des IBIS in einer Kamera, die man bei den Vorgängermodellen nicht in dieser Form erhält.

Elektronischer Sucher  (EVF)

Für den elektronischen Sucher der GFX 100 gibt es ein sehr nützliches Zubehör. Es handelt sich um den EVF-Tilt-Adapter mit dem sich der Sucher im Querformat wie im Hochformat neigen lässt. Dieses Zubehör kann ich jedem Fotografen aus verschiedensten Gründen sehr empfehlen. Der Sucher der Mittelformatkamera selbst ist so gut, dass man sich sofort dran gewöhnt. Die ungeheure Schärfe erlaubt auch die Einblendung vieler zusätzlicher Informationen wie zum Beispiel dem Histogramm. Bei schnellen Schwenks ist der Sucher über jeden Zweifel erhaben. Der Dioptrienausgleich wurde wie bei der X-T3 versenkt, damit der sich nicht versehentlich verstellen kann. Das ist eine sehr nützliche Verbesserung im Vergleich zur GFX 50S und GFX 50 R.

Drei Displays der GFX 100

Die GFX 100 bietet drei Displays für die Fotografie. Das große rückwärtige Display ist mit einer Touchfunktion ausgestattet, die wie bei der X-T3 funktioniert. Mit diesem Display kann man sowohl in Bodennähe, als auch über Kopf fotografieren, denn es ist klappbar im Hochformat, wie im Querformat. Leider ist immer noch keine Rotationsfunktion / Drehfunktion verfügbar, welche auch den unschätzbaren Vorteil böte, den Sucher nicht im Weg zu haben, wenn man in Bodennähe fotografiert. Der Sucher ist nach hinten über den Kamerarücken hinaus verlängert, so dass man sich nicht die Nase am Display platt drückt, oder den Kopf seitlich an die Kamera legen muss (Vorteil). Schauen wir Fotografen aber von oben auf das geklappte Touchdisplay, so versperrt der Sucher die Sicht auf das geneigte Touchdisplay. Dieser Nachteil ist schnell mit dem optionalen Zubehör, dem EVF-Tilt-Adapter (Winkeladapter, welcher den Sucher neigen und drehen lässt) ausgemerzt. Mit dem EVF-Tilt-Adapter klappt man den Sucher in Bodennähe einfach zur Seite oder nach oben und kann ungestört auf das geneigte Display schauen. Meist benötigt man das Kippdisplay gar nicht, da der Blick von oben in den Sucher noch mehr Gestaltungssicherheit gibt.

Subdisplays – Schulterdisplay

Das so genannte Subdisplay (genannt in Deutsch: Sekundärer LCD-Monitor) oben auf der rechten Schulter der MF-Kamera (nennen wir es Schulterdisplay) ist mit einem Umschalter versehen, der uns Fotografen praktisch zwischen den Aufnahmedaten, zwei virtuell rotierenden Einstellrädern und einem Histogramm wählen lässt. Eine kleine Entschädigung für die zwei bis drei fehlenden Einstellräder auf den Schultern der Kamera.

Ein rückwärtiges kleines Subdisplay unter dem Touchdisplay (genannt: Hinterer Sekundärer Monitor) dient weiteren Informationen und kann wie das Schulterdisplay programmiert werden. Dieses kleine Display kann uns ein Histogramm oder die Belichtungskorrektur, oder weitere Daten anzeigen. Ob es notwendig ist, mag jeder für sich selbst entscheiden.

Menü

Das Menü der neuen GFX ist wie bei anderen Fujifilm-Kameras aufgebaut. Man findet sich sofort damit zurecht, wenn man mit anderen Fujifilm-Kameras fotografiert. Es sind einige Sub-Menüpunkte hinzu gekommen, welche für die umfangreichen Videofunktionen und die drei Displays der Kamera genutzt werden. Außerdem kann man im JPG auch die Schärfe für Portraits in zwei Stufen reduzieren.

Die Bilddateien der Fuji GFX 100

Der Test der GFX 100 offenbart die Größen der Bilder. Die unkomprimierten Bilddateien der neuen, hochauflösenden GFX liegen bei etwa

  • JPG 8 Bit – 50MB
  • RAW 16 Bit komprimiert o. unkomprimiert – 210 MB

Eine superschnelle 64 GB-SD-Karte bieten Ihnen eine Aufnahmekapazität von etwa 230 Bildern in unkomprimiertem RAW / Superfine. In komprimiertem RAW / Superfine steht Speicherplatz für etwa 380 Bilder zur Verfügung. Speichern Sie ausschließlich komprmiertes RAW, dann haben auf der 64GB-SD-Karte etwa 600 Bilder Platz (unkomprimiert 305 Bilder). Für das Abspeichern von 19 unkomprimierten RAW-Fotos (ohne JPG) als aufeinander folgenden Bildern in schneller Bildfolge von 5 Bildern pro Sekunde, benötigt der Megapixelbolide etwa 18 Sekunden. Die Bilder werden zwar relativ rasch verarbeitet, fordern aber ein superschnelles Zubehör für die Bildbearbeitung. Wir Fotografen benötigen in anderen Worten mindestens einen sehr modernen Apple-Rechner oder Windows-Rechner, sowie auf lange Sicht ein NAS-System für die Sicherung. Wartezeiten beim Überspielen der großen Bilder sind vorprogrammiert. Schade also, dass Sie die RAW-Auflösung der GFX 100 nicht für bestimmte Bilder einfach auf die Hälfte reduzieren können.

Auf der anderen Seite sind 100 Megapixel Top of the Pops und geeignet um große Poster und Leinwände zu füllen. Wer genau darauf abzielt, der ist vielleicht Künstler mit Ausstellungen seiner Bilder, verkauft große Abzüge, fotografiert für Firmen oder schätzt einfach nur die beste Qualität und Auflösung für seine eigenen Anwendungen.

*fotowissen Tabellenvergleich Megapixel PostergrößePostergröße (300 dpi)
(hervorragende Auflösung)
Angabe etwa / ca.
Poster (240 dpi)
(gute Auflösung)
Angabe etwa / ca.
16 Megapixel
(Fuji X-100S, Panasonic FZ 1000, ...)
40 x 30cm52 x 34 cm
24 Megapixel
(EOS 5D II, Fujifilm X-T20, Sony Alpha 6000, ...)
50 x 34cm60 x 40cm
30 Megapixel
(Canon 5D IV, ...)
57 x 38 cm71 x 47 cm
50 MP - 3:2
(Canon 5DsR, Nikon D850, ...)
75 x 50 cm90 x 60 cm
50 MP - 4:3
(Fuji GFX 50SR)
70 x 52 cm87 x 65 cm
100 MP - 4:3
(Fujifilm GFX 100)
100 x 75 cm123 x 92 cm

Autofokus GFX 100

Der Autofokus der GFX 100 ist über jeden Zweifel erhaben. Er trifft zielgenau das Objekt, welches der Fotograf mit dem Joystick oder einem tippen auf den Touchscreen wählt. Die Objektive sind sehr schnell scharf gestellt.die Geschwindigkeit ist für das Mittelformat Weltklasse. Allerdings ist der Autofokus bei sportlichen Motiven nicht so schnell wie zum Beispiel bei einer Fujifilm X-T3 oder Sony Alpha Kamera. Das ist doch nicht zu erwarten, denn die Linsen in den Objektiven sind sehr schwer und haben weite Wege. Während dies für Sportfotografen eine Einschränkung bedeutet, ist das überhaupt kein Hinderungsgrund für Foto-Genre wie Portrait, Architektur, Landschaft, Makro oder die Produktfotografie. Auch für die Reportage wird dieser Autofokus schnell genug sein. Wenn aber ein Rennrad auf die GFX 100 zukommt, dann wird es eng mit der Schnelligkeit.

Insbesondere die Gesichtserkennung und Augenerkennung funktionieren treffsicher auf den Millimeter. Das ist ganz besonders wichtig für Porträtfotografen, Modefotografen und Imagefotografen. Auch für die Reportage kann dies von bedeutendem Vorteil sein. in der Produktfotografie ist es sowieso wichtig, die Kamera an den Computer anzuschließen und oftmals ist es notwendig mit dem GF120mm Makroobjektiv das Focus-Stacking zu bemühen. Tatsächlich ist gerade das Focus-Stacking für Produktfotografen eine ungeheure Erleichterung, auch wenn die Fotos in einer externen Software zusammengefügt werden müssen, denn diese Funktion steht in Capture One nicht zur Verfügung.

Großer Testbericht Fujifilm GFX 100 - 102MP Mittelformatkamera

Ungeheure Schärfe

Bereits die GF-Objektive sind für 100 Megapixel konzipiert und gerechnet. So verwundert die ungeheure Schärfe der Kamera nicht wirklich. Wenn in ein Bild hinein schaut, wird feststellen welche Potenz die Kamera birgt. Die englische Webseite pdnonline.com redet von 4.358 Linienpaaren (4.358 line pairs per picture height (LP/PH). Das sind sensationelle und weltbeste Werte im Bereich Fotografie. Zum Vergleich: Die GFX 50S ähnlich wie die GFX 50R schafft 3.081 Linienpaare, eine Canon EOS R 2.188 Linienpaare, Nikon D850 2.389 Linienpaare, Sony A7R III 2.594 Linienpaare. In der Schärfe zeigt sich der Vorteil des etwa 70 % größeren Sensors im Vergleich zum Vollformat, genauso wie die besser gerechneten Objektive des Fujifilm Mittelformats. Der Fujifilm GFX 100 Sensor hat aber genau wie der Sensor der kleineren Schwestern weitere Vorteile im Bereich Farben, Plastizität, Dynamikumfang und Rauschverhalten:

Dynamikumfang GFX 100

Bedingt durch den enormen Dynamikumfang der Fujifilm-Mittelformatkameras war es schon bei einer GFX 50S/R nicht mehr nötig, drei oder mehr Belichtungen zu programmieren und zu einem HDR-Foto zusammenzufügen. Die ungeheuren Reserven des Sensors bedingen schon bei den 50 Megapixel-MF-Kameras keine Notwendigkeit für mehr als eine saubere Belichtung und die nachträgliche Bildbearbeitung in Capture One, Lightroom oder Luminar.

Die GFX 100 ist noch einmal eine Steigerung des Dynamikumfangs. Sie belichtet etwa 12.24 EV, die GFX 50 Modelle etwa 12 EV. Damit fällt die GFX 100 noch hinter eine Phase One IQ4 (13 EV), liegt aber über einer Nikon D850 mit 11.6 EV. Eine Canon EOS R schafft im Vergleich etwa 10.5 EV, Sony A7R IV 11.6 EV.  (Quelle: http://www.photonstophotos.net/Charts/PDR.htm).

Die 16 Bit Farbtiefe, welche die GFX in der Einzelbildbelichtung (Serienbilder 14 Bit) liefert, kennen Fotografen sonst ausschließlich von EUR 50.000 teuren Mittelformatkameras. Diese Farbtiefe in Zusammenhang mit der Dynamik erlaubt eine noch einfacherer Bildbearbeitung und Rettung von Lichtern / Tiefen. In anderen Worten reden wir über die höchste Bildqualität und Auflösung. Die ungeheure Farbdynamik und Plastizität der Aufnahmen ist jenseits jeder APS-C- oder Vollformat-Kamera. Wer den MF-Unterschied nicht sieht (ich sehe ihn sofort), der mag lieber mit leichteren Kameras als der 100er fotografieren. Das spart Ressourcen, die man vielleicht besser in die besten Objektive eines Systems investieren kann.

Test Fujifilm GFX 100 - Der 102 MP Sensor (44x33mm)

Der 102 MP Sensor (44x33mm)

Rauschen bei hoher ISO

Das Bild-Rauschen ab 3200 ISO ist einerseits sehr fein und enthält wenig Farbrauschen, andererseits ist es erwartungsgemäß den 100 Megapixel Auflösung sichtbar. Es gibt kein hässliches Farbrauschen oder abstoßendes grobes Rauschen. Mit diesem Rauschen kann man leben, zumal es die Kamera durch den IBIS erlaut mit niedrigeren ISO-Stufen zu arbeiten. Bei ISO 800 sieht man selbst in der 100 % Ansicht kein Rauschen.wer das Rauschen bemängelt, sollte eine Aufnahme mit ISO 12.800 einmal in DIN A4 oder DIN A3 ausgeben. Hier sehen Sie kein Rauschensondern eine unglaubliche Plastizität, Farbwiedergabe und Details.

Mit dem IBIS verbessert die MF-Kamera die Qualität der Bilder in vielen Fotogenre (Landschaft, Architektur, Produkte, Stills, …) aus der Hand um mehrere ISO-Stufen im Vergleich zu Kameras ohne IBIS

Testbilder GFX 100

Hier Beispiele der Bildqualität anhand der Fujifilm GFX 100 Testfotos zum Herunterladen und Ansehen. Die Bilder dürfen ausschließlich zum Sichten genutzt werden. Sie dürfen nicht und unter keinen Umständen veröffentlicht werden, dauerhaft gespeichert werden oder anderweitig verwendet werden. Auch das Weitersenden an Dritte ist untersagt:

https://www.fotowissen.eu/images/testfotos-fotowissen-gfx100.7z

Video mit der GFX 100

Die GFX 100 kann Video so gut, wie andere hochmoderne Kameras. Cinema 4K mit 400 MBit und 30 Bildern pro Sekunde sind möglich. Es entsteht kein Ausschnitt / kein Crop, da das Video vom kompletten Sensor aufgenommen wird. Ich habe Video nicht getestet, da es mich persönlich nicht interessiert und ich annehme, dass kaum jemand diese Kamera für Videografie nutzt. Aber für alle, die diese Kamera für Video nutzen möchten, steht ein Mikrofoneingang und Kopfhörerausgang zur Verfügung. Sicherlich ist es für Videografen sehr interessant den Fokuspunkt auf dem Display zu steuern, oder die Gesichtserkennung / Augenerkennung zum Scharfstellen zu nutzen.

Design

Der Designer, der die GFX 100 entwickelte, ist ein Genie. Wer aus einer solchen viereckigen Dose noch etwas machen kann, der verdient einen Orden. Davon abgesehen ist das Aussehen der Kamera natürlich Geschmackssache. Ich persönlich mag lieber eine silberne X-100S/T/F, eine Fujifilm X-T30 oder X-T3 anschauen. Letztlich ist dem Designer aber ein Meisterwerk gelungen, welches auch durch die zwei verwendeten Farben glückte.

Test Fujifilm GFX 100 - Schickes Design?

Test GFX 100 – Schickes Design?

Vorteile und Nachteile der GFX 100

+ Innovationen und Revolutionen für neue Mittelformat-Fotogenre (Reportage, Action, Hochzeit, …)

+ Extreme Auflösung, Farbtreue, Dynamik und subjektive Plastizität des Bildes

+ IBIS erlaubt extrem lange Verschlusszeiten aus der Hand

+ Freie Programmierbarkeit, viele belegbare Tasten und Touchdisplay

+ Funktionen und Design der Anzeige des Schulterdisplays

+ Extrem niedriger Preis für eine MF-Kamera dieser Auflösung

+ Exzellente Bildqualität und Schnelligkeit

+ Sucher steht nach hinten heraus

+ Sucher ist mit dem Zubehör mit einer Neigefunktion und Drehfunktion versehen

+ Befestigung Kameragurt (besser gelöst als bei GFX 50S)

– Fehlende Fujifilm-Einstellräder auf der Schulter der Kamera

– Fehlende Wippe mit Funktionstasten

– Gewicht und Größe der Kamera

– Design der Kamera ist Geschmacksache

– Kein rotierendes und seitlich ausklappendes Display

– Blitzsynchronzeit 1/125s (langsam)

– keine kleineren RAW-Bilder speicherbar

Test Fujifilm GFX 100

Technische Daten Fuji GFX 100

 Fujifilm GFX 100
Auflösung Pixel102 Millionen
Sensor43.8mm x 32.9mm Bayer Sensor
SensorreinigungUltra Sonic Vibration
SpeicherkartenSC-Karten, SDHC Karten, SDXC Karten UHS-I und UHS-II
DateiformatJPG oder RAW (14/16 Bit), Tiff
ISO100-12.800 ISO
Video: 200-12.800 ISO
Belcihtungskorrektur+-5EV in 1/3EV Stufen
Video +-2EV
IBIS Bildstabilisierung5-Achsen Stabilisierung mit 5.5 Blendenstufen Vorteil
Verschlusszeitenbis zu 1/4000s mechanisch
bis zu 1/16000s elektronisch
Serienbildgeschwindigkeit max.5 Bilder pro Sekunde
41 JPG Bilder in Folge
14 RAW Bilder in Folge
AEB Auto BracketingAE Bracketing (Frames: -2, -3, +3, +2, ±9, ±7, ±5, ±3 Step: 1/3EV, 2/3EV, 1EV, 4/3EV, 5/3EV, 2EV, 7/3EV, 8/3EV, 3EV)
Film Simulation bracketing (3 Typen von Filmsimulation wählbar)
Focus Bracketing (Anzahl: 1-999, Stufen: 1-10, Interval: 0-10s)
...
FokusHybrid AF, TTL Kontrast-AF und TTL Phasendetektion
Selbstauslöser2 Sekunden / 10 Sekunden
Intervall Auslöservorhanden
Blitzsynchronzeit1/125s
Displays3 Displays auf Schulter und Rücken der Kamera
Großer Monitor ist Touchscreen 3.2 Zoll (7,6 cm)
VideoMOV (MPEG-4 AVC / H.264, HEVC / H.265, Audio : Linear PCM / Stereo sound 24bit / 48KHz sampling)
Filmsimulationen16 Simulationen ( PROVIA / Standard, Velvia / Vivid, ASTIA / Soft, Classic Chrome, PRO Neg.Hi, PRO Neg.Std, ETERNA / CINEMA, Black&White, Black&White+Ye Filter, Black&White+R Filter, Black&White+Gfilter, Sepia, ACROS, ACROS+Ye Filter, ACROS+R Filter, ACROS+G Filter)
ÜbertragungBluetooth und WLAN IEE802.11ac 5GHz

Fazit Test Fujifilm GFX 100

Die Fujifilm GFX 100 ist in mehrerer Hinsicht innovativ. Zum einen gibt es mit der Mittelformatkamera jetzt eine sehr hohe Auflösung und Bit-Tiefe zu niedrigem Preis, zum anderen einen IBIS, der Fotografen das Belichten vieler Genre aus der Hand erlaubt. Die extreme Auflösung und Dynamik der spiegellosen Systemkamera (DSLM) wird hierbei von den Objektiven mit großem Bildkreis und ausgezeichneter Qualität unterstützt. Fujifilm hat zur rechten Zeit auf den größeren Sensor, die größeren Linsen und den anwenderfreundlichen Preis der GFX-Modelle gesetzt. Herausgekommen sind Kameras, die den höchsten Ansprüchen auch in Hinsicht auf die Verarbeitungsqualität (Magnesiumlegierung) genügen.

Ob man die GFX 100 nun schön findet oder nicht, ist sicherlich Geschmackssache. Klar ist, dass die Kamera die Messlatte für Kameras mit hoher Auflösung vorgibt und Canon, Nikon und Sony sich mit den Vollformatkameras und Objektiven sehr schwer tun werden, diese Güte zu erreichen, denn es fehlt den Unternehmen der große Sensor und die großen Objektive. Ob Fujifilm-Fotografen die neue Bedienung des Megapixel-Monsters schätzen werden, bleibt abzuwarten. Fakt ist, dass genügend programmierbare Optionen zur freien Verfügung stehen, um die Spiegellose den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Das Schulterdisplay ist sehr gut überlegt und überaus nützlich im Alltag zu verwenden.

Handhabung und Fotogenre GFX 100

Die Handhabung der GFX 100 ist nicht schwerer als die einer Nikon D800, Canon 1Dx oder ähnlichen Modellen mit Hochkanthandgriff. Der Hochkantgriff ist ein großer Vorteil, wenn es um die hochformatige Fotografie geht und verlängert gleichzeitig die Laufzeit der Kamera.

Mit fünf Bildern pro Sekunde ist die Kamera ein Superlativ im Mittelformat, aber immer noch nicht auf dem Stand der Serienbildgeschwindigkeit einer Nikon D500, Fuji X-T3 oder Sony A9. Dazu wurde das Mittelformat auch nicht konzipiert. Dennoch eröffnen sich mit dem IBIS und der ungeheuren Geschwindigkeit (für MF) eine neue Dimension für viele Fotogenre, die mit der GFX 50S/R noch nicht möglich war. Denkbar sind zusätzlich zur Produktfotografie, Landschaftsfotografie, Architekturfotografie, Imagefotografie und Reportage auch die Hochzeitsfotografie, Wildlife, Action und Sport (in Grenzen).

Ausgerechnet in der Produktfotografie ist das Zusammenspiel zwischen Fujifilm-Kameras und der Software Capture-One in vielen Belangen ein guter Kaufgrund. Das Tethered-Shooting ist eine wunderbare Möglichkeit, um Bilder noch im Fotostudio zu sichten und für die nächste Aufnahme zu korrigieren. Fehlt nur noch die Steuerung des weitesten und nächsten Fokuspunktes für das Fokusstacking.

Tipps zum Test GFX 100

  1. Sie sollten einen dritten Ersatzakku mitnehmen, da einer der beiden Akkus im Griff sicher immer schon ein bisschen vom vorherigen Fototermin verbraucht sein wird.
  2. Die vorhandenen oder neuen Objektive sollten Sie auf die neueste Firmware aktualisieren, da dies den Autofokus der Linsen extrem beschleunigt. Das Handbuch der 100er ist sehr spärlich und erklärt keineswegs den besten Umgang mit der Spiegellosen. Um die Kamera vollständig auszureizen, ist Erfahrung und Know-how sowie ein sehr gutes Auge von Vorteil.
  3. Aufgepasst: Ausschließlich das unkomprimiert RAW kann den vollen Dynamikumfang wiedergeben. Speichern Sie daher besser nicht in komprimiertem RAW.
  4. Nutzen Sie ausschließlich SD-Karten mit UHS-II-Unterstützung (Link zu Amazon). Diese Karten sollten mindestens 64 GB bieten.
  5. Die zwei Kartenslots bieten Sicherheit. Ich persönlich speichere auf Kartenslot Nummer 1 die RAWs und auf Kartenslot Nummer 2 die JPEGs.

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Fazit: Meine persönliche Meinung zur GFX 100

Das „Biest“, so würde ich die GFX 100 nennen, ist weder billig noch niedlich. Die Größe und das Gewicht möchte ich nicht auf Dauer mit mir herumtragen. Da ist mir eine GFX 50S/R lieber in Bezug auf Landschaftsfotografie oder Outdoor-Fotografie. Ich habe auch bei Canon immer schon Abstand von den Modellen mit festem Hochkanthandgriff genommen, da sie mir zu schwer waren. Wer jedoch die beste Auflösung, Bit-Tiefe und bezahlbare höchste Dynamik sucht, der ist mit der Kamera richtig. Immer noch nicht eignet sich dieses Megapixel-Monster für den ganz schnellen Sport und Wildlife, da es sich mit 5 Bildern pro Sekunde und maximaler Brennweite von 25omm (350mm mit dem Konverter) nicht dafür prädestiniert. Dennoch ist Fujifilm die Sensation gelungen, eine solche Auflösung für Genre wie Hochzeit, Reportage, Straßenfotografie und Landschaftsfotografie hoffähig und bezahlbar zu gestalten.

Fujifilm gelingt es mit der GFX 100 die hohe Auflösung preiswert und mitnehmbar zu machen

Die eigentliche Sensation ist neben vielen anderen der gedämpfte mechanische Verschluss und der IBIS, der uns Fotografen Belichtungszeiten im Mittelformat aus der Hand erlaubt, die wir nie für möglich hielten. Mit einem 23mm Objektiv und einer 1/20s knackscharfe Bilder zu produzieren ist eine riesige Innovation dieser Kamera. Hinzu kommen so Kleinigkeiten wie die 100 Megapixel-Auflösung, 16 Bit Farbtiefe, extremer Dynamikumfang, geringe Gehäusegröße und extrem geringer Preis im Mittelformat-Vergleich (ein Drittel des Preises einer IQ3 PhaseOne).

Bedienung – Test Fujifilm GFX 100

Ich hätte mir an der EUR 11.000,- MF-Kamera ein drehbares und zur Seite herausklappbares Display gewünscht und dafür gerne auf das dritte Display (hintere Sekundärmonitor) im Kamerarücken verzichtet. Die Bedienung des vorderen und hinteren Wahlrads statt der Einstellräder auf den Schultern der Digitalen ist im besten Falle gewöhnungsbedürftig, im schlechtesten Falle ein Grund auf die Kamera zu verzichten.

Kaufen?

Ob ich persönlich nach diesem Test der GFX 100 diese Kamera kaufen würde? Ja und Nein. Würde ich diese Auflösung benötigen, dann hätte ich bereits die wichtigsten und besten GF-Objektive im Köcher und könnte relativ leicht hochwertigste Architekturfotos, Landschaftsaufnahmen, Produktfotos und Portraits anfertigen. Aber mir reichen die bereits hohen 50 Megapixel-Auflösung der GFX 50S aus und mir fehlt das Geld für den Kauf der Kamera. Es existieren nur wenige Kunden, die überhaupt solche Auflösungen, Farbtiefe und Plastizität sehen oder zu schätzen wissen. Versuchen Sie mal in Deutschland, Österreich oder der Schweiz einem Hochzeitspaar zu erklären, warum es im Mittelformat aufgenommen werden sollte. Darauf verzichten die allermeisten Kunden aus Kostengründen und lassen ihre Hochzeit von eingeladenen Gästen mit billigen Kameras oder Smartphones „fotografieren“.

Andererseits kann ich nur jedem Fotografen und guten Fotoamateur diese Kamera ans Herz legen. Der Test der Fujifilm GFX 100 offenbart die ungeheure Leistung des Megapixel-Monsters mit den besten Objektiven am Markt. Wer in ferne Länder reist und viele Strapazen und Geld investiert, der möchte z. B. sicher gerne in Nepal mal die Berge in der höchsten Auflösung ablichten, um sich ein riesiges Poster an die Wand zu hängen. Und für alle Fotografen die zu Hause oder an den wunderschönen Orten Deutschlands fotografieren, ist eine hohe Auflösung immer dann sinnvoll, wenn große Abzüge im Haus Platz finden. Sicher, einer solchen Kamera wie einer Nikon D850, Canon EOS 5DsR, Sony A7R IV, Leica Q2, GFX 50S/R, GFX 100 muss man gewachsen sein und gerecht werden können.

Wer das Beste möchte, der ist mit dieser Fujifilm GFX 100 in bester Gesellschaft. Die Kamera hält was sie verspricht und ist überdies sehr günstig für die Leistung

Unbedingte Kaufempfehlung für Posterfans!

Ausgezeichnet - Gold Award fotowissen.eu

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  1. GF23mm F4 R LM WR – (vergleichbar mit etwa 19mm im Kleinbildformat)
  2. GF32-64mm F4 R LM WR – (Zoomobjektiv 25-51mm KB)
  3. GF45mm F2.8 R WR – (36mm Kleinbild äquivalent)
  4. GF50mm F3.5 R LM WR – (40mm Kb), Pancake (sehr kompakte Bauweise)
  5. GF63mm F2.8 R WR – (50mm KB)
  6. GF110mm F2 R LM WR – (87mm KB)
  7. GF120mm F4 Macro R LM OIS WR – (95mm KB)
  8. GF 100-200 mm F5,6 R LM OIS WR
  9. GF250mm F4 R LM OIS WR – (198mm KB)

Dazu existieren zwei Makrozwischenringe:

  1. Makro Zwischenring MCEX-18 G WR >>
  2. Makro Zwischenring MCEX-45 G WR >>

Fotograf und Fototrainer Peter RoskothenIn eigener Sache – Der bessere Fotokurs

Möchten Sie gerne Ihre eigene Fotografie ausbauen, dazulernen und suchen einen besseren Fotokurs? Ich schule individuell (auf Wunsch auch zu Zweit plus Trainer) Fotografie für Einsteiger und Fortgeschrittene. Der individuelle Kurs schult Ihre Grundkenntnisse oder baut auf Ihren bestehenden Kenntnissen auf und wird genau auf Sie abgestimmt. Mehr noch: die Schulung macht großen Spaß und neben Theorie unternehmen wir auch eine eigene Fotoexkursion.

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Fujfilm GFX 50S, 50R, GFX 100 Fotokurs - Fotoschule Roskothen

© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Test Fujifilm GFX 100

P.S.: Der Test der GFX 100 ist unabhängig. Weder *fotowissen noch ich, der Autor des Artikels werde in irgendeiner Weise von Fujifilm gesponsert oder anders unterstützt. Fujifilm hat uns die Kamera zum Test zur Verfügung gestellt. Der Test der GFX 100 ist in sechs ganzen Arbeitstagen und unzähligen Stunden mit der Kamera geschehen.

Autor: Peter Roskothen

Ich, Peter Roskothen bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer Fotokurse sowie Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Fotoamateure und ambitionierte Fotografen. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter Peter Roskothen Fotokunst & Design.

2 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Roskothen,
    vielen Dank für Ihren wirklich guten Test der GFX100.
    Ich besitze die 100er und die 50S und kann Ihre Beurteilung/Einschätzungen nur vollumfänglich bestätigen.
    Das Positive und auch die Kritik insbesondere in Bezug auf die Bedienung empfinde ich genauso wie Sie es beschreiben.
    Weiterhin kann ich nur jedem Besitzer der GFX100 und Nutzer von Lightroom den Hinweis geben, dass man ein sehr hochwertiges Computer- System benötigt. Während bei meinem Rechner mit der GFX50S noch alles flüssig funktionierte, bin ich mit den großen Daten der 100er eigentlich am Ende. Weshalb wohl hier noch eine Neuanschaffung erforderlich wäre und das bei einem System welches knapp zwei Jahre alt ist. Möglicherweise ist das bei Capture One besser, aber die neue Einarbeitung schreckt mich bisher ab.
    Mit besten Grüßen
    K. S.

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