Individueller Fotokurs - Besser fotografieren lernen

Canon TS-E 90mm f/2.8 – Test und Praxisbericht

Artikel ursprünglich verfasst am 21. April 2019

Das Canon TS-E 90mm f/2.8 Objektiv ist ein sogenanntes Tilt- / Shift-Objektiv. Es hat keinen roten Ring, obwohl es in meinen Augen einen zeigen dürfte. Der rote Ring zeichnet bei Canon besonders gute Objektive aus. Als das leichte Teleobjektiv im April 1991 vorgestellt wurde, war es eine Sensation. Ist es das heute auch noch?

Test Canon TS-E 90mm f/2.8 Objektiv

Das Canon TS-E 90mm f/2.8 Objektiv ist auch heute noch eine sehr versatile Linse

Canon TS-E 90mm f/2.8 – eine Sensation?

Ja, das bereits 1991 entworfene Canon TS-E 90mm f/2.8 ist auch heute noch eine Sensation auf Digitalkameras. Es zeichnet extrem scharf, hat einen großen Bildkreis, der sogar für Mittelformat Sensoren geeignet ist (zum Beispiel auf der Fujifilm GFX mittels Adapter). Sensationell sind vor allen Dingen auch das Preis-Leistungs-Verhältnis angesichts des sehr guten Preises. Zwar gibt es einen Nachfolger mit dem TS-E 90 mm f/2.8L MACRO, aber auch das ältere Objektiv ist immer noch hervorragend für die Fotografie geeignet.

Eine Warnung vorab: Wer eine einfache Linse mit Autofokus sucht, für den ist ein TS-E Objektiv nicht die richtige Wahl.

Canon macht wenig Aufhebens um die Tilt- / Shift-Objektive im Sortiment und erklärt auch nicht wirklich korrekt und ausführlich die Funktionen auf den Webseiten. Da es für dieses Tilt- / Shift-Objektiv keine brauchbaren Tests oder Berichte im Internet gibt, wollte ich das Objektiv intensiver unter die Lupe nehmen. Wahrscheinlich interessiert es sie, ob ich es Ihnen empfehlen kann:

Ich wollte das TSE 90 mm F2.8 endlich einmal testen. Herausgekommen ist eine neu erworbene Linsen-Liebe.

Canon Tilt-/Shift-Objektiv 90mm f/2.8

Canon 90 mm Tilt- / Shift-Objektiv der ersten Generation

Erstaunlich ist vor allem der Preis bei Neuanschaffung von rund 1.300 €. Generell kosten TSEs immer um die 1.800 €-2.500 €. Gebraucht erhält man das Linsensystem in sehr gutem Zustand sogar schon für ungefähr 800 €. Damit zählt es unter den TSEs zu einem Schnäppchen. Wie ist der Unterschied von diesem älteren TS-E 90 mm f/2.8 zu dem Nachfolgemodell TS-E 90 mm f/2.8L MACRO? Welches der beiden sollte man kaufen?

Magnolie mit TSE 90mm

Magnolie

Canon TS-E 90mm f/2.8 versus Canon TS-E 90mm f/2.8L Macro

 Canon TS-E 90 mm f/2.8Canon TS-E 90 mm f/2.8L MACRO
VeröffentlichtApril 1991August 2017
AutofokusNeinNein
Image StabilizierNeinNein
MakroNein
(Ja mit Makrozwischenring)
Ja
BlendeF2.8-F32F2.8-F45
Blendenlamellen89
Konstruktion6 Elemente in 5 Gruppen11 Elemente in 9 Gruppen
Kürzester Fokussierabstand in Metern0,5m0,39m
Größte Abbildungsmaßstab0.29
(1:3.5)
0.6 mit 25mm Makrozwischenring
0.5
(1:2)
Abstandsanzeige am ObjektivJaJa
Neigen / Tilt+-8mm+-10mm
Schwenken / Shift+-11mm+-12mm
Gewicht ohne Deckel / Sonnenblende565 g915 g
Preis ca.1.300 €2.549 €

Der größte äußerliche Unterschied zwischen beiden Objektiven mit den Baujahr 1991 und 2017 liegt in dem roten Ring vorne am Objektiv, der Makrofähigkeit des Nachfolgers (Abbildung Maßstab 1:2 statt 1:3,5) und der Drehbarkeit vom Shift-Effekt unabhängig vom Tilt-Effekt. Letzteres ist ein wirklicher Grund, sich die Anschaffung des Nachfolgemodells zu überlegen. In einigen wenigen Fällen möchte man sicherlich den Tilt-Effekt unabhängig von der Richtung des Shift-Effekts einstellen können.

Auch die Drehringe für die Tilt-Funktion sind bei den Modellen unterschiedlich. Der Drehregler beim Vorgängen läuft gegen die Neigung. Beim Nachfolger ist das korrigiert und intuitiv bedienbar.

Nicht verglichen habe ich die Abbildungsleistung der beiden verschiedenen Baujahre. Es gäbe vermutlich einige kleinere Unterschiede zu entdecken. Allerdings hat es Canon auch schon in der Vergangenheit geschafft, gute Objektive mit einem Nachfolger zu verschlimmbessern. Das kann und will ich für dieses Objektiv nicht behaupten. Der offensichtlichste Vorteil des Nachfolgers liegt beim Tilt-Effekt, der unabhängig vom Shift-Effekt verdreht werden kann.

Alle TS-E Objektive entfalten erst ab einem Vollformatsensor ihre vollen Brennweiten und Möglichkeiten.

Canon Tilt-/Shift-Objektiv 90mm f/2.8

Einsatzzweck von Tilt- / Shift-Objektiven – Der Shift-Effekt

Weitwinkelobjektive wie Tilt- / Shift-Objektive von 17 mm oder 24 mm werden sicherlich am häufigsten in der Architekturfotografie (innen wie draußen) genutzt. Es geht darum, mithilfe des Shift-Effekts stürzende Linien zu vermeiden und gleichzeitig ein höheres Gebäude von einem niedrigen Standpunkt aus komplett aufs Bild zu bannen.Dazu richtet man die Kamera auf einem Foto Stativ senkrecht zur Erdachse aus und shiftet das Objektiv nach oben, um hohe Gebäude vormatfüllend aufs Bild zu bannen. Den gleichen Effekt würde es bringen, würde man weit genug weg gehen. Dann jedoch hätte man 50 % des Bodens mit auf den Sensor gebannt und damit Sensorfläche verschwendet.

Der Tilt-Effekt

Der Tilt-Effekt ist ein sehr nützlicher Effekt in der Produktfotografie, welcher auch kreativ in der Naturfotografie oder Stilllebenfotografie genutzt werden kann. Viele kennen den Tilt-Effekt, der auch bei den Lensbaby Objektiven genutzt werden kann, vom sogenannten Miniatureffekt. Dabei werden große öffentliche Plätze oder Bahnhöfe plötzlich zu Miniatur- / Eisenbahnspielplätzen. Dieser Effekt ist jedoch ein modischer, der im Laufe der Zeit wieder verschwinden könnte. Genauso wie die übertriebenen HDR Effekte, welche die Augen zum Weinen veranlassen.

Der wahre Nutzen des Tilt-Effektes liegt in der Möglichkeit, ohne große Anstrengungen und kleine Blendensöffnungen extrem große, scharfen Bereiche zu nutzen. Das ist häufig in der Produktfotografie eine der Anforderungen. Stellen sich beispielsweise vor, sie möchten ein langes Teleobjektiv von vorne bis hinten scharf abbilden. Hierfür gibt es nur zwei Möglichkeiten:

  • Tilt-Effekt
  • Focus-Stacking

Selbstverständlich können FotografInnen mit dem Tilt-Effekt auch gegenteilige, extrem kleine und für das Auge anspruchsvolle Schärfeebenen kreieren. Das wirkt sich ausgerechnet in der künstlerischen Fotografie oder in der künstlerischen Naturfotografie sehr einzigartig aus.

Die Praxis mit dem Canon TS-E 90mm f/2.8

Das Unternehmen Canon gibt selbst keinen Hinweis darauf, dass man einen Makrozwischenring mit diesem Objektiv nutzen kann. Bei meinem Test habe ich jedoch herausgefunden, dass das Objektiv exzellent mit Makrozwischenringen umgehen kann. So kommt man auf hervorragende Abbildungsmaßstäbe auch in der Makrofotografie und Produktfotografie / Foodfotografie.

Aber auch ohne Makrozwischenring kann man dieses Objektiv für die „Nahezu-Makrofotografie“ nutzen. Der Vorteil in der Naturfotografie / Makrofotografie ist natürlich, dass man Details einer Blume ohne kleine Blendenöffnungen in eine Schärfeebene legen kann. Das ist zwar mit dem rein optischen Sucher einer Spiegelreflexkamera nicht ganz so einfach, fällt aber im Live-View-Modus mithilfe des Displays und der Vergrößerung wieder leichter.

Auch für Porträts kann man die Linse einsetzen. Mit einer Brennweite von 80-90 mm lassen sich bekanntlich gute Porträtfotos erstellen. Kreativ wird das Ganze mithilfe der Tilt-Funktion, die dem Porträt bei 90mm eine Einzigartigkeit geben kann.

Gekonnte Aufnahmen mit diesem Spezialobjektiv gelingen scharf und überzeugend. Die Linse kann eine Immerdrauf-Begleitung werden, vorausgesetzt man mag die Brennweite. Ich habe ja ein Faible für eine einzige Festbrennweite, mit der man losgeht und alles entdeckt, was für Sie passt. Dabei verpasst man gar nichts, sondern gewinnt alle Motive, die zu diesem Objektiv passen. Belohnt wird man mit einer außerordentlich guten Qualität der fertigen Bilder. Insbesondere für hochauflösende Kameras wie eine Canon 5d Mark IV oder Canon 5DsR sind die TSE Objektive prädestiniert.

Tipp: Mit einem entsprechenden Adapter passen die TS-Es aber auch an die Fujifilm GFX Kameras oder Sony-Kameras. Die hohe Abbildungsleistung der TSEs stellt sogar normale Weitwinkel-Festbrennweiten oft in den Schatten.

Testbild mit TS-E 90mm f/2.8 Objektiv

Die Bedienung

Einfach zu bedienen ist diese Optik selbst auf einem Stativ nicht. Wer nicht weiß, wie das mit dem Shiften funktioniert, der sollte im besten Falle die Hilfe eines erfahrenen Fotografen suchen. Die Tilt-Funktion ist ebenfalls schwierig einzusetzen, da man im Sucher einer Spiegelreflexkamera schlicht wenig von der Schärfeebene zu erkennen vermag. Hilfreich kann der Live-View-Modus sein, um die wirkliche Schärfe im Bild in der Vergrößerung zu sehen. Oft jedoch ist der Blick auf einen großen Monitor die entscheidende Hilfe bei der Begutachtung der Resultate.

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Das gesamte Teleobjektiv lässt sich an der Kamera drehen. Dazu ist ein kleiner silberner Hebel an der Linse vorhanden, der sich bei 45 Grad Änderungen einrasten lässt. Aber für gewollte andere Neigungen lässt sich bei jeder Position innerhalb von 90 Grad Gesamtdrehung inne halten.

Die Belichtungsmessung ist bei Shift und Tilt nicht zuverlässig. Die manuelle Belichtungseinstellung in der Neutralstellung ist dementsprechend oft der beste Ausweg. Oder man wirft einen prüfenden Blick auf die Tonwertkurve / das Histogramm und korrigiert bei der Spiegelreflex-Kamera die zweite Aufnahme. Eine spiegellose Systemkamera ist im Vorteil, zeigt sie doch die fertige Aufnahme bereits vor dem Abrücken und lässt noch vorab Möglichkeiten zur Korrektur.

Test Canon TS-E 90mm f/2.8 Objektiv

Die äußeren Werte

Das Objektiv ist trotz der überwiegenden Konstruktion aus Metall sehr leicht. Mit nur knapp 600 g hat Canon ein faszinierendes Objektiv mit großem Lichtkreis entworfen. Die gut ablesbare scharfen Skala und Anzeige der Schärfentiefe am Objektiv sind für den Landschaftsfotografen hilfreicher, als für den Produktfotografen. Die Feststellknöpfe und Drehregler für den Tilt-Effekt und Shifteffekt sind nicht zu leichtgängig und bieten genau den richtigen Widerstand. Leider dreht bei dieser älteren Linse der Regler immer in die falsche Richtung, was sehr gewöhnungsbedürftig ist. Genau diesen „Fehler“ hat man bei den Nachfolgemodellen ebenfalls korrigiert.

Bei den Nachfolgeobjektiven hat man für den Tilt-Effekt noch einen Feststellschalter in der Nullposition hinzugefügt. Diesen sucht man an diesem älteren Objektiv vergebens, jedoch ist die Nullstellung dank leichter Einrastung klar genug definiert. Die Feststellräder halten die gewählten Shift oder Tilt-Positionen zuverlässig.

Tipp: Für längere Belichtungszeiten und Nachtaufnahmen sollte man einen schwarzen Filz um die beweglichen Elemente des Objektivs legen, da diese nicht vollständig lichtdicht sein können. Notfalls tut es auch ein Handschuh oder Schal, dem man gerade dabei hat.

Die inneren Werte

Wir können alle Testcharts und das komplette Pixel Peeping mit den TSE Objektiven von Canon vergessen. Die Objektive sind über alle Zweifel erhaben. Dieses Objektiv erzeugt einfach wunderschöne Fotos mit atemberaubenden Bokehs.

Die Distortion des Objektivs liegt bei Null! Die Vignettierung ist abhängig vom Tilt-/ Shift-Effekt und daher nicht ohne weiteres per Bildbearbeitung herauszurechnen. Allerdings ist die Vignettierung bei Offenblende F2.8 gering und bereits bei einfacher Abblendung um eine Einheit auf F4 für mich nicht mehr sichtbar. Die schärfsten Bilder ergeben sich bei Blende 5.6. Die Linse lässt sich aber bis zur Blende F11 noch hervorragend nutzen.

Trotzdem meines Optimismus bezüglich der Bildqualität habe ich Ihnen die Testchart-Bilder bereitgestellt:

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Testfotos TSE 90mm f/2.8 Mark I

Video Canon Tilt-/Shift 90mm f/2.8

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Fazit Canon TS-E 90 mm F2.8

Das Canon TS-E 90 mm F2.8 ist mein neues Lieblings-Objektiv von Canon. Ich habe sie fast alle ausprobiert: Das TS-E 17mm f/4L, TS-E 24 mm f/3,5L II, TS-E 50mm f/2.8L MACRO und das TS-E 135mm f/4L Macro sind für verschiedene Einsatzzwecke einfach fantastische Objektive. Die Schärfe, das Bokeh, die künstlerischen Freiheiten, die sich mit diesen Tilt-Effekt und Shift-Effekt Objektiven ergeben sind immens. Natürlich machen die aufwändigen Konstruktionen und Spezialfunktionen diese Objektive nicht für jeden Fotografen erschwinglich oder erstrebenswert. Spätestens in der Produktfotografie, der Foodfotografie, der Architekturfotografie oder der künstlerischen Fotografie kann sich ein solches Objektiv aber durchaus bezahlt machen.

Ob ich das Canon TS-E 90mm f/2.8L Macro dem älteren Canon TS-E 90mm f/2.8 vorziehen würde? Die Antwort ist: Selbstverständlich würde ich es vorziehen. Allerdings reden wir auch über den doppelten Preis des Objektives. Wenn Sie das Objektiv also hauptsächlich für künstlerische Zwecke benötigen oder für die Produktfotografie, so ist der Tilt-Effekt des Canon TSE 90mm f/2.8 in der Richtung jederzeit anpassbar. Fotografieren Sie hingegen mit Tilt-Effekt und Shifteffekt gleichzeitig, dann ist das Nachfolgemodell mit dem „L Macro“-Zusatz die bessere Wahl.

Ich nutze die erste Version der Linse für Produktaufnahmen, Architekturaufnahmen und künstlerische Naturfotos. Die Ergebnisse sind so überwältigend, dass mein Herz vor Glück in die Höhe gesprungen ist. Ich kann dieses Objektiv nur jedem empfehlen, der gerne Makro und Natur fotografiert. Wer mit einem solchen TS-E noch nicht umgehen kann, der mag einen individuellen Fotokurs in Erwägung ziehen. Erklärt man eine solche Linse im Detail, ergeben sich ganz neue Möglichkeiten in der persönlichen Fotografie.

Ausgezeichnet - Gold Award fotowissen.eu

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© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Canon TS-E 90mm f/2.8 – Test und Ideen

Dieser Bericht zeigt alle aktuellen TS-E Objektive:

Canon Tilt- / Shift-Objektive (TS-E)

Autor: Peter Roskothen

Ich, Peter Roskothen bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer Fotokurse sowie Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Fotoamateure und ambitionierte Fotografen. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter Peter Roskothen Fotokunst & Design.

2 Kommentare

  1. Hallo Herr Roskothen,

    danke für den aussagekräftigen Bericht, insbesondere zum 90er. Ich hätte noch eine Frage, und viwelleicht können Sie sie druch Ihre Erahrung gut beantworten. Ich habe ein adaptiertes 75mm Mamiya Sekor Shift auf Nikon Z7 Vollformat, welches ich unheimlich liebe. Es ist hervorragend gebaut, ich vermute sogar ED-Glas.
    Trotzdem ist die Brennweite ja nun schon relativ lang – könnten Sie daher vielleicht kurz die Anwendungsbereiche oder gedachten Einsatzbereiche der verschiedene Shift-Brennweitenbereiche (z.B. 24, 50, 90) aus Ihrer Sicht ein wenig differenzieren? Also, bei welchen Anwendungen Sie welche Brennweite nehmen würden.
    Ich bekomme in Kürze den Auftrag, denkmalgeschütze bayerische Seebauten wie Stege und Türme (oder Schleusen) abzulichten. Ein Boot habe ich zwar zur Verfügung – ich muss aber beispielsweise da schon ziemlich weit entfernt sein bei der Brennweite, habe ich festgestellt, würde aber gerne das Mamiya 75mm verwenden. Wie sehen Sie das? Sind die 75mm shift eher für kleinere oder kürzere Objekte geeignet als für Häuserfassaden oder Bauten?

    Freundliche Grüße und in jedem Fall herzlichen Dank aus Oberbayern,

    Christian

    Auf diesen Kommentar antworten
    • Guten Tag Christian, das ist aus der Ferne schwer zu sagen. Das kann sein dass sie ein 24 und 75 mm Tilt Shift benötigen.
      Herzlichen Gruß, Peter Roskothen

      Auf diesen Kommentar antworten

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