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Belichtungsmesser Fotografie – Objektmessung und Lichtmessung

Belichtungsmesser Fotografie analog und digital. Wie funktioniert die korrekte Belichtungsmessung? Ein *fotowissen Tutorial Belichtungsmessung Fotografie inklusive Spotmessung:

Belichtungsmesser Fotografie Objektmessung und Lichtmessung Tutorial: Warum sollte man sich heute noch mit der Belichtungsmessung beschäftigen? Warum gibt es noch externe Belichtungsmesser? Heute hat doch jede Digitalkamera und jedes Smartphone einen eingebauten Belichtungsmesser, der meist mehrere Disziplinen wie die Spotmessung, Mehrfeldmessung und oft auch die Integralmessung beherrscht. Warum also ein Beitrag über die Belichtungsmessung und externe Belichtungsmesser? Das ist eine interessante Frage und am liebsten würde ich jeder Fotografin und jedem Fotografen das Erlernen der Belichtungsmessung nahelegen, denn sie ist grundlegend für die korrekte Fotografie. Neugierig?

Den Belichtungsmesser verstehen heißt bessere Fotos zu belichten.

Interessierte und anspruchsvolle Fotografinnen und Fotografen, die über den Tellerrand schauen möchten, können dazu lernen. Auch ein Vergleich der Belichtungsmesser inklusive einer Kaufberatung für analog und digital ist mit an Bord:

Sunny 16 deutsch Belichtungseinstellungen leicht gemacht mit den deutschen Hinweisen auf einer Rolleicord.

Foto oben: Früher hatten viele analoge Kameras keinen eingebauten Belichtungsmesser. Aber die Regel Sunny 16 (hier in Deutsch) half und hilft bei der Belichtung mit einer Kamera ohne Belichtungsmesser. Mit der Sunny 16 werden Belichtungseinstellungen leicht gemacht. In diesem Falle mit den deutschen Hinweisen auf einer analogen Rolleicord Mittelformatkamera. Sunny 16 ist die Belichtungs-Mathematik für Fotografen ohne Belichtungsmesser. In digitalen Kameras und jedem Smartphone sind Belichtungsmesser eingebaut.
Der Artikel “Belichtungsmesser Fotografie Objektmessung und Lichtmessung Tutorial” wurde zuerst im Dezember 2022 veröffentlicht und zuletzt im Januar 2024 für Sie ergänzt. 

Digitale Fotografie und Belichtungsmessung

Die Belichtungsmessung in der Fotografie bezeichnet die Messung der Helligkeit des Motivs und garantiert die korrekte Helligkeit einer Aufnahme. Einstellt werden an der Kamera automatisch, halbautomatisch oder manuell die ASA / ISO, Blende und Verschlusszeit. Bei digitalen Kameras startet die interne Belichtungsmessung mit dem leichten Druck auf den Auslöser. Die Kontrolle des fertigen Fotos und des Histogramms der Kamera garantiert uns Fotografen die bestmögliche Aufnahme mit korrekter Belichtung. Leider ist der interne Belichtungsmesser einer digitalen Kamera (TTL-Messung) nicht fehlerfrei. Das hat mit der Objektmessung zu tun, von der Sie gleich mehr lesen.

Kontrolle der Belichtung

Bei spiegellosen Kameras, Kompaktkameras, Bridgekameras, Systemkameras ist der Blick durch den Sucher bereits eine Darstellung der fertigen Belichtung. Doch ist auch der elektronische Sucher der Systemkamera trügerisch, weil sich das Auge an unterbelichtete oder überbelichtete Aufnahmen gewöhnt. Bei einer Spiegelreflexkamera wurde die Belichtung der Aufnahme am Display kontrolliert. Allerdings:

Glauben Sie, dass das Display der digitalen Kamera ausreicht, um die Belichtungsmessung der Kamera zu kontrollieren? Tatsächlich ist der kleine rückwärtige Bildschirm der Kamera oder das Smartphone-Display nicht farbkalibriert und nicht helligkeitskalibriert. Und wer schon einmal versucht hat, bei Sonnenlicht ein Bild im Display einer Spiegelreflexkamera oder auf einem Smartphone zu kontrollieren, der weiß, dass das Display fast vollständig unbrauchbar ist, um die korrekte Belichtung einer Aufnahme zu beurteilen.

Helfen kann für die exakte Belichtung einer Aufnahme, das Histogramm oder die genaue Messung der Belichtung auch für Digitalfotografen. Dazu nutzen auch Digitalfotografen manchmal einen externen Belichtungsmesser (kurz: Beli), auch um sich bewusster über die Messung zu werden.

Externer Belichtungsmesser Fotografie

Alter und neuer Belichtungsmesser Fotografie (Zeiss - Sekonic)
Alter und neuer Belichtungsmesser Fotografie (Zeiss – Sekonic)

Ein Belichtungsmesser ist ein elektrisches Gerät, das verwendet wird, um die Lichtintensität in einer bestimmten Umgebung zu messen. Die Messung ist wichtig in der Fotografie, da die korrekte Belichtung (ISO oder ASA, Blende, Verschlusszeit) einer der entscheidenden Faktoren für die Qualität eines Fotos ist. Zu helle oder zu dunkel Aufnahmen sind zunächst immer ein Nachteil, auch wenn das Foto sich heute oft mithilfe von Bildbearbeitung korrigieren lässt. Garantiert besser als überbelichtete oder unterbelichtete Fotografien sind exakte Belichtungen.

Die exakte Belichtung ergibt bessere Fotografien.

Es existieren verschiedene Arten von Belichtungsmessern. Die meisten modernen Kameras haben eingebaute Belichtungsmesser. Diese messen die Lichtintensität und stellen automatisch die Belichtung für ein Foto ein. Oftmals sind die Einstellung falsch, da in der Regel reflektiertes Licht durch das Objektiv gemessen wird (TTL-Messung = Through The Lens, deutsch: Messung durch das Objektiv, Objektmessung). Und die Kamera kann nicht wissen, ob das Motiv recht wenig oder viel Licht reflektiert. Sie versucht mithilfe des Belichtungsmessers einen Durchschnitt von 50% Helligkeit einzustellen.

Bei Fehlern hilft die manuelle Belichtungskorrektur oder eine genauere Messung des Lichts. Wer es genauer wissen möchte, der misst mit einem externen “Beli” (Spitzwort für das Belichtungs-Messgerät), der auch bei analogen Kameras ohne Beli wichtig ist (Rolleicord, Rolleiflex, Hasselblad, …). Ein externes Belichtungsmessgerät kann separat erworben und verwendet werden. Dies ist besonders nützlich in Situationen, in denen die Kamera keinen eingebauten Belichtungsmesser hat oder wenn man eine genaue Lichtmessung vornehmen möchte.

Der Belichtungsmesser misst das Licht und berechnet die richtige Belichtungseinstellung für die Kamera. Dies erfolgt durch die Messung der Helligkeit des Umgebungslichts und/oder durch das Messen des Lichts, das von einem speziellen Bereich des Motivs reflektiert wird. Einige externe Belichtungsmesser können auch den Kontrastumfang messen, also den Unterschied zwischen den hellsten und dunkelsten Bereichen eines Motivs. Dies ist besonders wichtig, um sicherzustellen, dass sowohl die Details in den dunklen Schatten als auch in den hellen Lichtern erhalten bleiben. Soweit das Vorspiel. Gehen wir in die Einstellungen.

Mehrfeldmessung, Mittenbetonte Messung, Spotmessung, Integralmessung

Belichtungsmesser Fotografie - Objektmessung und Lichtmessung - *fotowissen
Symbole der 4 Belichtungsmethoden, ausgewählt nach Bezeichnung.

Grundsätzlich bieten digitale Kameras für die Belichtungsmessung verschiedene Modi der TTL-Messung (TTL-Messung = Through The Lens, deutsch: Messung durch das Objektiv, Objektmessung):

  • Mehrfeldmessung
  • Mittenbetonte Messung
  • Spotmessung
  • Integralmessung

Jeder Mess-Modus hat seine eigenen Vorteile und das richtige Messverfahren hängt von der jeweiligen Situation und den persönlichen Vorlieben des Fotografen ab. Wer nicht im Detail Bescheid weiß, der wählt zunächst am besten die Mittenbetonte Messung oder Integralmessung. Zur exakten persönlichen Wahl der Messung bedarf es eines speziellen Know-hows.

*fotowissen-Experten-Tipp: Zunächst ist die Mittenbetonte Belichtungsmessung oder die Integralmessung die beste Einstellung in Ihrer Digitalkamera.

Ein externer Belichtungsmesser ist ein nützliches Werkzeug, um die Belichtungseinstellungen in der Fotografie zu optimieren. Obwohl viele Kameras bereits eingebaute Belis haben, kann ein externer Beli eine wertvolle Ergänzung sein, um eine genaue Messung und Kontrolle der Lichtintensität zu ermöglichen. Mit einem externen Beli ist auch die Messung des Umgebungslichts (Lichtmessung), nicht nur die Messung des reflektierten Lichts (Objektmessung) möglich.

Analoge Fotografie und Belichtungsmessung

Diese Frage stellte ein Fotokurs Teilnehmer: “Mir ist eine alte Fuji 6×9 pro in die Hände gefallen. Film habe ich mir schon gekauft dafür, aktuell bin ich auf der Suche nach einem bezahlbaren Belichtungsmesser für meine Fotografie. Kannst du mir da was empfehlen?”.

Ich überlegte und wusste noch nicht, dass ich damit Stunden der Recherchearbeit hatte. Danach dachte ich: “Mensch, dieses Fach-Fotowissen kannst du doch auch der Allgemeinheit zur Verfügung stellen und einen Artikel darüber schreiben.”. Während der Recherche fand ich heraus, dass das Thema Belichtungsmessung immer komplizierter wird, je mehr ich mich damit beschäftige. Jetzt sind es schon mehrere Tage, die ich mich mit der Belichtungsmessung und dem Belichtungsmesser Fotografie Objektivmessung und Lichtmessung Tutorial herumschlage und es ist ein Thema ohne Ende. Hier die Informationen zur Belichtungsmessung und zum Belichtungsmesser (auch Spotbelichtungsmesser und manuelle Belichtungsmessung):

Belichtungsmessung

Die Grundlagen der Belichtungsmessung sind für jeden Fotografen erlernbar, spannend und wichtig.

Alter und neuer Belichtungsmesser (Zeiss - Sekonic)

Das Foto oben zeigt: Alter und neuer Belichtungsmesser (Zeiss – Sekonic). Der Sekonic Belichtungsmesser digital beherrscht neben der Lichtmessung via Kalotte (weiße Plastik oben am Gerät) auch die Spotmessung. Der digitale Hand-Belichtungmesser ist alternativ auch ein Spotbelichtungsmesser. Links ein Hand-Belichtungsmesser analog von Zeiss, der mittels der weißen Kalotte (milchglasfarbene, opake Kuppel oben am Gerät) auch als Lichtmesser fungieren kann. Der Artikel “Belichtungsmessung, Belichtungsmesser Fotografie Objektmessung und Lichtmessung Tutorial” wurde zuletzt im Janaur 2024 für Sie überarbeitet. 

Belichtungsmessung Fotografie Objektmessung und Lichtmessung

Früher (wir hatten ja nichts), gab es kaum analoge Kameras mit eingebauten TTL-Belichtungsmessung (TTL steht im Englischen für Trough The Lens und bedeutet, dass das Licht durch das Objektiv gemessen wird). Der Belichtungsmesser war ein Zubehör, welches man extra erwarb und mit sich trug, wenn man fotografierte (Kleinbild 35mm, Mittelformat Rollfilm 120, Großformat 4×5).

Heutzutage hat jede moderne digitale Kamera einen Belichtungsmesser mit Spotmessung, Mehrfeldmessung und meist auch Integralmessung an Bord, der die Messung in der Kamera vornimmt. Außerdem kann man heute Bilder bereits im Sucher einer spiegellosen Systemkamera (DSLM) relativ verbindlich beurteilen (Histogramm) und bei Bedarf die Belichtung noch einmal korrigieren, was früher mit der Filmfotografie nicht möglich war.

Tatsächlich wird von vielen Fotografen auch im digitalen Zeitalter noch zu bestimmten Zwecken die Belichtung mit einem externen Belichtungsmesser gemessen. Auch für Einsteiger der Fotografie und fortgeschrittene Fotoamateure ist es interessant, einmal über die unterschiedlichen Belichtungs-Messarten zu informieren. Und wer, wie mein Fotokurs-Teilnehmer und der Fragesteller, eine analoge Kamera nutzt, der benötigt bei älteren Kameras (beispielsweise, Rolleicord, Rolleiflex, Hasselblad 500, Pentax 67, Pentax 645, Mamiya RB67, RZ67, …) einen externen Belichtungsmesser. Bevor wir den besten Belichtungsmesser für sie finden, beschäftigen wir uns am besten mit den Grundlagen der Belichtungsmessung (englisch “metering”):

Belichtungsmessung per Objektmessung

Objektmessung, Belichtungsmesser, Belichtungsmessung
Objektmessung, Belichtungsmesser, Belichtungsmessung

Ich möchte ein wenig ausholen, damit auch für alle Einsteiger und Fotoamateure klar wird, worum es hier geht: Es gibt zwei Arten von Belichtungsmessung. Das eine ist die Belichtungsmessung per Objektmessung, die fast jede moderne Digitalkamera der Welt durch das Objektiv (TTL) bewerkstelligt. Dabei misst die Kamera mit einem internen Belichtungsmesser das Licht, welches vom Fotomotiv reflektiert wird oder durch direktes Licht ins Objektiv trifft. Die Kamera misst intern mit dem eingebauten Belichtungsmesser auf verschiedene Arten, die der Fotograf wählen kann:

  • Belichtungsmessung Spot Mittenbetont Mehrfeld Integral
    Von Links nach Rechts: Belichtungsmessung Spot, Mittenbetont, Mehrfeld, Integral.

    Belichtungsmesser Spotmessung (siehe Tutorial unten)
    Für die Spotmessung misst die Kamera die Lichtverhältnisse in der Bildmitte auf einem kleinen Raum, der meist 2 % der Bildfläche entspricht. Mit dieser Spotmessung zielen wir auf das Objekt unserer Begierde, speichern die Belichtung und stellen sie an der Kamera ein. Wir drücken ab, wenn wir den richtigen Bildausschnitt gewählt haben. In manchen Kameras findet die Spotmessung auf Wunsch dort statt, wo sich das Autofokusfeld befindet. Der kamerainterne Belichtungsmesser misst bei dieser Messung, wie allen anderen auch, ein mittleres Grau. Wenn auf unserem gemessenen Spot des Motivs kein mittleres Grau zu finden ist, dann müssen wir umrechnen und korrigieren. Mehr zur Spot-Belichtungsmessung und deren Umrechnung später im Tutorial Spotbelichtungsmessung.

  • Belichtungsmesser Mittenbetonte Belichtungsmessung
    Der interne Belichtungsmesser der Kamera misst viele Felder aus dem gesamten Bild, legt aber einen größeren Wert auf die Bildmitte und wertet diese priorisiert aus.
  • Belichtungsmesser Mehrfeld Belichtungsmessung
    Der interne Belichtungsmesser der Kamera analysiert bestimmte Bildfelder. Dabei werden überwiegend auch die Autofokusfelder besonders berücksichtigt.
  • Belichtungsmesser Integrale Belichtungsmessung
    Der Kamera-Belichtungsmesser wertet das gesamte Bild aus und berechnet den Mittelwert.

Als Besitzer einer Digitalkamera müssen Sie sich keine Gedanken machen, wenn Ihnen diese Arten der Messungen noch nichts sagen. In der Regel führt die automatische Belichtungsmessung per Mehrfeldbelichtungsmessung oder Integralmessung zu passablen Bildresultaten. Allerdings muss der Fotograf bei dieser Art von indirekter Messung immer dann eingreifen, wenn überwiegend hell reflektierende Bildpartien oder überwiegend dunkel reflektierende Bildpartien fotografiert werden. Oder wenn es um Gegenlicht geht. Denn dann misst keine Objektmessung der Welt das Licht korrekt.

Fehler in der Objektmessung passieren in der Regel, da die Kamera reflektiertes Licht durch das Objektiv einfängt und dieses misst. Für die Belichtungssteuerung geht die Kamera von einem mittleren Grau aus. Der Computer der Kamera erwartet also im Schnitt eine Helligkeit von 50 %. Ist diese Helligkeit nicht gegeben, so muss der Fotograf die Belichtungskorrektur verwenden. Beispiel: Liegt vor der Kamera ein überwiegend hell reflektierendes Bildmotiv (etwa Schnee), so werden die Bilder zu dunkel. Ist vor der Kamera ein überwiegend dunkel reflektierendes Bildmotiv (etwa schwarzer Samt) zu finden, so werden die Bilder zu hell.

Ein Belichtungsmesser ist dumm. Er kann nicht wissen, was wir fotografieren.

Genaue Belichtungsmessung per Objektmessung

Die genaue Belichtungsmessung per Objektmessung lässt sich mit einer Graukarte erreichen. Eine Graukarte können Sie im Fachhandel erwerben. Graukarten zeigen ein mittleres Grau, indem sie nur 18 Prozent des Lichtes reflektieren. Einsteiger sind an dieser Stelle verwirrt, denn warum zeigt die Graukarte ein mittleres Grau mit einer Lichtreflexion von 18 Prozent? Das hat mit der Physik zu tun und wir könnten jetzt trefflich lange Worte verlieren, aber lassen Sie uns stattdessen einfach mal von mittlerem Grau reden und nehmen Sie die Zahl 18 Prozent hin (oder lesen Sie gleich mehr dazu).

Schwarz, Mittleres Grau, Weiss

Schwarz, Mittleres Grau, Weiss.

Wenn wir einen Spotmesser oder den Spotmessung der Kamera auf die Graukarte richten und die Graukarte sich im selben Licht, wie unser Fotomotiv befindet, dann haben wir eine genaue Messung erreicht. Es kann deshalb durchaus Sinn machen, eine Graukarte im Fotorucksack mitzuführen. Mit der Graukarte lässt sich neben der korrekten Belichtung übrigens auch die Farbtemperatur exakt messen (auch beim Weißabgleich / Farbtemperatur macht die Kamera oft Fehler).

Alternativ können wir mit dem Spotmesser der Kamera die Handinnenfläche nehmen, die aber mit +1 Ev gemessen werden muss. Und die Handinnenfläche ist keine Hilfe bei der Farbtemperatur.

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Was ist mittleres Grau?

Mittleres Grau ist die mittlere Helligkeit zwischen Weiß und Schwarz. Bei mittlerem Grau redet man auch über eine Lichtreflexion des Motivs von 18 Prozent. Ganz genau sind es  17,68 Prozent. In der Umgangssprache wird der Wert meistens aufgerundet. Werden 18 Prozent des Lichtes unbunt reflektiert, dann erhalten wir die Helligkeit von mittlerem Grau. Warum aber führen genau 18 % Reflexion zu mittlerem Grau und nicht 50 %? Weil unser Sehen nicht linear ist. Das Grau links neben unserem mittleren Grau reflektiert zum Beispiel 25 % des Lichts. Das Feld rechts neben dem Weißen reflektiert 70,71 %.

Mittleres Grau 18 Prozent Lichtreflexion

Übrigens ist ein “weißes” Blatt Papier aus dem Papierbehälters des Drucker nicht weiß. Es reflektiert keine 100 Prozent des Lichts, sondern liegt im Zonensystem bei Zone VII (+2 Ev). Genauso wenig ist eine “schwarze” Pappe bei Beleuchtung schwarz, sie liegt im Zonensystem in der Zone III (-2 Ev).

Quadrat aus Grautönen, kein Weiss oder Schwarz.

Grafik oben: Quadrat aus Grautönen, die Grafik zeigt kein Weiß oder Schwarz.

Was sind Ev oder LW in der Fotografie?
Ev steht für Belichtungswert (“Ev”=Exposure value, zu Deutsch: Belichtungswert oder Lichtwert “LW”) und ist eine verwendete Einheit, um die Helligkeit der Belichtung zu messen. LW ist das deutsche Äquivalent (LichtWert). In der Fotografie werden diese Einheiten häufig verwendet, um die Belichtung zu messen und Einstellungen wie Blende, Verschlusszeit und ISO anzupassen, um eine perfekte Belichtung zu erzielen. Gute Belichtungsmesser zeigen neben ISO, Blende und Verschlusszeit auch den Lichtwert an. Sogar der kleine Zeiss Ikophot Beli unten im Bericht zeigt den Lichtwert über dem Einstellrad an.

Der Lichtwert LW oder Exposure Value Ev wurde mit einem Beli gemessen und etwa auf Hasselblad Objektiven eingestellt. Aus dem Ev ergab sich für die Fotografen die Blende und Verschlusszeit:

Analoge-Mittelformatkamera-Hasselblad-6x6 Objektiv mit Ev-Einstellungen 230223-5051-1200p

Foto oben: Analoge-Mittelformatkamera-Hasselblad-6×6 Objektiv mit Ev-Einstellungen (gelb/orange Zahlen am mittleren Einstellring, steht hier auf 12). Ein Lichtwert (Ev) mehr, bedeutet eine ganze Blendenstufe mehr oder eine Verkürzung der Belichtungszeit um die Hälfte. Bei der Hasselblad oder anderen analogen Kameras waren diese Angaben hilfreich, da verschiedene Blenden- / Verschlusszeiten-Kombinationen die gemessene Ev ergeben. Diese Angabe und Einstellungen am Objektiv waren nur bei Objektiven mit Zentralverschluss (engl. Leaf-Shutter) möglich.

Auch heute wird Ev (auch EV geschrieben) noch verwendet. Manche Digitalkamera und auch einige Bildbearbeitungsprogramme (DxO PhotoLab) zeigen die Belichtungskorrektur in Ev an. Wenn wir wie im Fotobeispiel der Magnolie um +2 Ev überbelichten, dann erhöht sich entweder die ISO oder es verlängert sich die Belichtungszeit oder die Blende öffnet sich um zwei ganze Blendenwerte. Fotografieren wir in “M” und haben fest die Blende und die Zeit eingestellt, arbeiten gleichzeitig mit Auto-ISO (wie ich häufig), dann wurde im Beispielfoto bei Blende f8 und 1/320 Sekunde Verschlusszeit, aus ISO 200 die ISO 800 (200 x 2 = 400 x 2 = 800). Das sind +2 Ev Belichtungskorrektur. Statt die ISO zu verändern hätte man auch die Verschlusszeit auf 1/80 Sekunde verlängern können, aber das ließ der Wind am Tag der Aufnahme nicht zu. Weniger Schärfentiefe als f8 (f4) wäre ebenfalls nicht ratsam gewesen. Blieb nur die ISO (oder mehr Licht mit Blitz oder Aufheller) als Lösung.

Aufnahme mit +2 Ev Belichtungskorrektur

Aufnahme oben mit +2 Ev Belichtungskorrektur in DxO PhotoLab 6

 

TTL-Blitzen

Die Belichtungsmesser der Kamera, die ausschließlich die Objektmessung beherrschen, können Systemblitze via TTL messen und einstellen. Diese Objektmessung funktioniert ebenfalls nur genauso gut, wie die Ausgewogenheit des Motivs es zulässt. Diese Art der TTL Belichtungsmessung ist recht ausgereift.

Tutorial Belichtungsmessung per Spotmessung

Die Spotmessung durch den externen Belichtungsmesser oder die Kamera ist immer dann verkehrt, wenn man Ihnen sagt: Nehmen Sie das Gesicht des Models oder das Gesicht des Tieres. Die Kamera stellt in den meisten Fällen falsch ein, weil der Spot, den Sie messen, ein mittleres Grau haben müsste, es aber meist nicht bietet. Belichtungsmesser erwarten in den Grundeinstellungen ein mittleres Grau (es gibt Geräte-Ausnahmen). Das Gesicht eines kaukasischen Menschen ist dabei in der Regel +1 Ev (Lichteinheit, eine Blendenstufe). Sie erhalten beispielsweise dieses Messergebnis:

F4, 1/250 Sekunde

Dann verlängern Sie die Belichtungszeit um eine Ev (Sie rechnen -1 Ev), da Sie wissen, das Gesicht ist +1 Ev. Die korrekte Belichtung finden Sie bei

F4, 1/125 Sekunde.

Das Gleiche gilt für alle Punkte in Ihrem Motiv, die Sie via Spotmessung anmessen. Sie müssen die Punkte einordnen und entscheiden, ob diese Motivteile einem mittleren Grau entsprechen oder heller beziehungsweise dunkler als mittleres Grau sind. Erfahrene Fotografen messen mehrere Stellen im Bild, die im Ergebnis übereinstimmen sollen. Wenn Sie mit der Spotmessung des Sekonic 758 oder Sekonic 478d (Geräte weiter unten) messen möchten, dann stellen Sie den Belichtungsmesser auf Spotmessung statt Lichtmessung. Sie können sich das Ergebnis sogar in Ev anzeigen lassen. Ältere Kameras wie eine Hasselblad können in Ev eingestellt werden.

Es hilft, sich das Zonensystem von Ansel Adams anzusehen und die Spotmessung anhand der 11 Zonen einzuordnen:

Belichtungsmessung mit der Spotmessung und den Zonen
Sptobelichtungsmessung in Anlehnung an das Zonensystem von Ansel AdamsIn Anlehnung an das Zonensystem von Ansel Adams, können wir Fotografen die Spotmessung einordnen. Wir arbeiten mit den 11 Zonen von Ansel Adams und überlegen, in der welcher Zone sich eine bestimmte Helligkeit im Motiv einordnen lässt. Dabei denken wir nach Möglichkeit monochrom, um uns von den Farben nicht ablenken zu lassen. Nehmen wir die Haut eines kaukasischen Menschen, dann finden wir im Zonensystem die Helligkeit bei Zone VI. Das bedeutet, wir messen kein mittleres Grau, sondern +1 Ev. Wenn wir mit dem Spotmesser auf die Haut messen, dann müssen wir also die Zeit um 1 Ev verlängern, um die korrekte Belichtungszeit für die Fotografie zu ermitteln.

Spotmessung mit Zonen zum Drucken (PDF) >>

Belichtungsmessung per Lichtmessung

Lichtmessung mit einem Belichtungsmesser, Belichtungsmessung
Belichtungsmessung per Lichtmessung mit einem Belichtungsmesser

Für eine Belichtungsmessung per Lichtmessung gehen wir mit einem externen Belichtungsmesser zum Fotomotiv (oder einer stellvertretenden Position) und messen das Licht, welches auf dieses Motiv trifft, in Richtung der Kamera (Belichtungsmesser-Kalotte in Richtung Kamera). Diese Art der Belichtungsmessung lässt sich nur umsetzen, wenn man als Fotograf in der Nähe des ruhigen Motivs steht und es nicht um Wildlife, Action oder Sportfotografie geht. In anderen Worten ist die Lichtmessung perfekt für ein gestelltes Porträt, die Modefotografie und selbstverständlich auch für die Produktfotografie, Architekturfotografie oder manche Landschaftsfotografie.

Die Belichtungsmessung per Lichtmessung ist dabei die zuverlässigste Messung, da der Fotograf in diesem Falle nicht das Licht misst, welches von dem Fotomotiv reflektiert wird, sondern das Licht misst, welches das Motiv beleuchtet. Natürlich existieren auch bei dieser Lichtmessung noch Fehlerquellen, wenn man zum Beispiel zu viel Seitenlicht misst, welches für die Aufnahme keine Rolle spielt. Eine weitere Fehlerquelle ist es, den Belichtungsmesser zum Beispiel neben den Kopf der porträtierten Person zu halten, wo der Belichtungsmesser im Schatten des Kopfes liegt.

Die Lichtmessung funktioniert auch dann nicht, wenn wir mehrere hundert Meter von dem Objekt entfernt sind, welches wir fotografieren. Nehmen wir an, Sie fotografieren eine Landschaftsaufnahme und legen großen Wert auf die korrekte Belichtung der entfernten Brücke in dieser Landschaft. Dann ist es oft unmöglich, zu der Brücke zu gehen, um das Licht zu messen, welches auf sie trifft und dann zu der Position zurückzugehen, wo man die Aufnahme erstellen möchte. Die gekonnte Spotmessung mit der Kamera, oder auch mit einem externen Belichtungsmesser ist dann die bessere Wahl.

Analoge Fotografen arbeiten oft mit der Spotmessung eines externen Belichtungsmessgerätes.

Belichtungsmessung ohne Belichtungsmesser – Sunny 16 Regel

Es ging schon früher auch ohne Belichtungsmesser. Dazu hatten findige Köpfe Regeln aufgestellt, die sie unter dem Begriff “Sunny 16 Regel” aufschrieben. Diese Sunny-16-Regel besagt, dass Sie den Umkehrwert der ISO als Belichtungszeit verwenden. ASA 100 / ISO 100 bedeutet eine 1/100 Sekunde Belichtungszeit. ASA 400 / ISO 400 sind 1/400 Sekunde. Und die Blende ergibt sich jetzt aus der Lichtsituation:

Sunny 16 Belichtungsregel ohne Belichtungsmesser
Belichtungszeit Kehrwert der ISO / ASA (100 = 1/100 s)
Sonne Scharfe Schatten F16
Sonnig mit Wolke vor Sonne Weiche Schatten F11
Bewölkt Kaum Schatten F8
Stark Bewölkt Keine Schatten F5.6

Um andere Blendenzahlen einzustellen, als die vorgeschlagenen, müssen wir die Verschlusszeit entsprechend umrechnen. Doch zunächst ist es wichtig, die Blendenstufen zu kennen, die genau eine Ev voneinander entfernt liegen. Die Blendenstufen (jeweils 1 Ev Unterschied) können Sie einfach mal auswendig lernen:

F1 – F1.4 – F2 – F2.8 – F4 – F5.6 – F8 – F11 – F16 – F22

Nehmen wir an, Sie haben einen sonnigen Tag, eine ASA 100 / ISO 100 und möchten statt der F16 eine F8 einstellen. Sie lassen damit zwei Ev mehr Licht an den Film oder Sensor. Bedeutet, Sie müssen aus der 1/100 s zunächst im Kopf die 1/200 s und dann die 1/400s machen, um die größere Objektivöffnung wieder zu kompensieren und genauso viel Licht hineinzulassen, wie bei F16.

Belichtungseinstellungen leicht gemacht mit der Sunny 16 deutsch
Belichtungseinstellungen leicht gemacht mit der Sunny 16 deutsch.

Blitzaufnahmen richtig messen

Um Blitzaufnahmen richtig zu messen, ist es nötig einen Belichtungsmesser zu nutzen, der diese Blitzaufnahmen auswerten kann. Die besseren Belichtungsmesser können nicht nur das Blitzlicht messen, sondern auch gleichzeitig das Umgebungslicht. Diese Messgeräte zeigen Ihnen nach dem Blitzen sogar an, wie viel Licht vom Blitz und wie viel Licht vom Umgebungslicht zur Verfügung gestellt wurde. Richtig gute Belichtungsmesser besitzen sogar einen Funkauslöser, der zu der Studioblitzanlage passt, die man nutzt. Drückt man also den Meßknopf, so wird die Studioblitzanlage ausgelöst und der Belichtungsmesser misst, welches Licht auf das fotografierte Motiv fällt. Wir Fotografen lesen das Display des Belichtungsmessgerätes ab und stellen entsprechend ISO, Blende und Belichtungszeit an der Kamera ein.

Video Belichtungsmessung

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Der beste Belichtungsmesser Fotografie

Was ist der beste Belichtungsmesser für die Fotografie?

Sie kennen oder ahnen bereits die Antwort auf die Frage. Natürlich gibt es nicht den perfekten und besten Belichtungsmesser. Genauso wie es nicht die perfekte und beste Kamera gibt, sondern es gibt nur die beste Kamera für Sie persönlich. Denn jeder Fotograf hat eine andere Anforderungen an seine Kamera, genauso hat auch jeder eine andere Anforderung an einen Belichtungsmesser.

Belichtungsmesser Sekonic L-758DR Digitalmaster

Foto oben: Mein eigener Belichtungsmesser Sekonic L-758DR Digitalmaster (benötigt eine Batterie).

Vorab möchte ich eine meiner Langzeit-Erfahrungen mit Ihnen teilen. Ich habe mir ausführliche Gedanken gemacht, ob ich das schreiben soll, aber es entspricht der Wahrheit und wer mich einmal mit mieser Qualität veräppelt, der bekommt dann eben auch die volle Wahrheit zu hören: Einen Belichtungsmesser von der Firma Gossen würde ich heute nicht mehr kaufen, da mein letzter genau nach Ablauf der Garantiezeit defekt war. Ich habe das Gerät geöffnet, um es gegebenenfalls zu reparieren und stellte entsetzt fest, dass es mir von innen wie eine reine Frickelsarbeit vorkam. Das hätte jemand ohne Löt-Kenntnisse besser hinbekommen.

Sekonic Belichtungsmesser Fotografie

Ich empfehle insbesondere den Marktführer Sekonic (wird häufig als Sekonik geschrieben), denn dieses Unternehmen baut meinen Belichtungsmesser digital, den ich vor vielen Jahren als Ersatz kaufte und der heute immer noch bestens funktioniert (L-758DR, nur noch gebraucht zu bekommen). Wir müssen unterscheiden in Belichtungsmesser, die sowohl die Objektmessung und Lichtmessung, als auch die Spotmessung und Blitzmessung unterstützen. Und es existieren sogar Belis, die ausschließlich eine Spotmessung anbieten (Reveni Spotbelichtungsmesser).

Beginnen wir mit dem oberen Ende der Belichtungsmesslatte (es gibt noch aufwendigere Geräte):

Diesen Hi-End-Belichtungsmesser würde ich heute kaufen (Links zu Calumetphoto und Foto Koch): Sekonic SPEEDMASTER L858D ist plus Modulen erhältlich für einen Pocket-Wizard Blitzempfänger, eine Elinchrome-Blitzanlage oder Godox-Blitzanlage. Wer kein Modul fürs Blitzen im Studio kaufen möchte, der bekommt den Sekonic L858D auch ohne Funk. Aber das Funkmodul löst für die Messung Ihre Blitzanlage aus und das ist praktisch. Alternativ können Sie allerdings auch entweder den Sender mit dem Beli verbinden, oder eine Kabel zur Blitzanlage verwenden. Bitte ausprobieren.

Das Gerät arbeitet nicht nur als Blitzbelichtungsmesser für Systemblitze und Studioblitze, sondern obendrein auch als Spotbelichtungsmesser außerhalb des Fotostudios. Dazu wird es von der Lichtmessung auf Spotmessung umgestellt und wir Fotografen schauen von der Seite des Belichtungsmessers durch eine Optik. Anschließend messen wir die Stelle im Motiv, die wir mögen und erhalten eine genaue Messung, auf Wunsch auch in Ev (Lichteinheiten).

Ein Plus sind die AA-Akkus oder Batterien, die das Gerät nutzt. Früher wurden von Sekonic leider andere, seltene Batterien genutzt, dieser Fehler wurde hier behoben.

*fotowissen-Experten-Tipp: Nehmen Sie zum Beli Ersatzakkus mit.
*fotowissen-Experten-Tipp: Sekonic Belichtungsmesser sind oft ausverkauft. Dann heißt es warten. Es gibt leider keine Alternative.

Links zu Foto-Koch:

L858D >>

Sekonicmodul für Elinchrome L858D >>

Sekonicmodul für Godox L858D >>

Sekonic Speedmaster L858D, Belichtungsmesser digital mit Modulen für die Blitzanlage

Foto oben: Sekonic Speedmaster L858D, Belichtungsmesser digital mit Modulen für die Blitzanlage. Das passende Modul für Ihre Blitzanlage wird im Beli eingesetzt, dann steuert der Beli die Blitzanlage für die Lichtmessung.

Sekonic l-478d. Auch bei diesem Sekonic-Belichtungsmesser würde ich mir überlegen, das Gerät in einer Ausführung zu kaufen, die meine Blitzanlage per Funk auslöst. Entsprechend würde ich diesen für meinen Pocket-Wizard Funkempfänger wählen: Sekonic L-478DR. Es gibt das Messgerät (Belichtungs- und Blitzbelichtungsmesser) auch für Elinchrome (L-478DR-EL). Hinweis: Der Sekonic L-478d benötigt etwa 2 Sekunden, bis er einsatzbereit ist. Sie sollten wie bei allen batteriebetriebenen Messgeräten immer eine Ersatzbatterie im Fotorucksack mit sich führen. Das Gerät fungiert mit einem Zubehöraufsatz Sekonic 5° Sucher als Spotbelichtungsmesser. Der Aufsatz kostet allerdings noch einmal rund € 150,- zusätzlich, weshalb ich das Gerät nicht als Spotbelichtungsmesser empfehlen kann.

L-478DR-DR bei Foto Koch >>

L-478DR-DR bei Foto-Erhardt >>

L-478DR-EL Litemaster Elinchrom bei Foto Koch >>

L-478DR-EL Litemaster Elinchrom bei Foto-Erhardt >>

Belichtungsmessgeraet Sekonic-L478DR

Foto oben: Belichtungsmessgeraet Sekonic-L478DR, Belichtungs- und Blitzbelichtungsesser digital, mit Modulen für die Blitzanlage. Nur mit einem Zubehör kann das Gerät auch als Spotbelichtungsmesser genutzt werden.

Auch klasse, wenn auch nicht so umfassend (kein Spotbelichtungsmesser), ist dieser Sekonic-Belichtungsmesser, der wie der obige auch ein Blitzlicht messen kann: Sekonic L-308X (Belichtungs- und Blitzbelichtungsesser).

L-308X bei Foto Koch >>

L-308X bei Foto-Erhardt >>

Belichtungsmesser Sekonic L308S

Foto oben: Sekonic L308S.

Wenn Sie etwas Einfacheres suchen, was noch preiswerter ist und trotzdem seinen Dienst tut, dann bietet dieses Gerät ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis: Sekonic L-208. Allerdings ist der L-208 kein Messgerät für Blitzlicht!

L-208 bei Foto Koch >>

L-208 bei Foto Erhardt >>

Belichtungsmesser Sekonic L-208

Foto oben: Belichtungsmesser Sekonic L-208, sieht aus wie ein alter analoger Belichtungsmesser.

Sollten Sie auf die Idee kommen, einmal bei eBay hereinzuschauen, so ist das zunächst keine schlechte Idee. Allerdings werden sie schnell feststellen, dass die älteren, gebrauchten Belichtungsmesser fast alle auf Batterie laufen. Und die Batterien von damals gibt es heute nicht mehr. Legt man die heutigen Ersatzbatterien ein, so zeigen die Geräte oft falsche Werte, da diese Batterien eine andere Voltzahl besitzen. Das hilft Ihnen nur schwerlich, denn Sie können diese Geräte ohne eine Referenz schwer kalibrieren, vorausgesetzt sie lassen sich kalibrieren.

Wenn Sie es ganz preiswert angehen wollen, dann erwerben Sie den Zeiss Ikon Ikophot Belichtungsmesser Analog gebraucht. Dieser analoge Handbelichtungsmesser ist nicht nur wunderschön antik, sondern er funktioniert auch ohne Batterie. Denn er ist mit einer Selenzelle (photoelektischen Element, das bei Beleuchtung eine elektrische Spannung erzeugt) ausgestattet, welche genügend Strom produziert, um den Zeiger korrekt ausschlagen zu lassen. Der Zeiss Ikophot Belichtungsmesser beherrscht sowohl die Objektmessung in Richtung des Motivs, als auch die Lichtmessung in Richtung der Kamera (kaufen Sie den Beli nicht ohne die opake Kalotte). Dazu wird keine Batterie benötigt. Dieser Belichtungsmesser kann allerdings nicht für die Blitzfotografie eingesetzt werden und zeigt auch keine sehr kurzen Belichtungszeiten an, da diese früher noch gar nicht möglich waren. Auch diesen Belichtungsmesser findet man oft gebraucht zum Beispiel bei eBay:

Zeiss Ikon Ikophot bei eBay >>

Hinweis: Die Selenzelle lässt nach längerer Zeit auch nach. Solch ein altes Messgerät sollte kalibriert werden.

Zeiss Ikon Ikophot Belichtungsmesser

Zeiss Ikon Ikophot Belichtungsmesser analog mit Selenzelle – zeitlos und kommt ohne Batterie aus. Den Selen-Belichtungsmesser bitte mit dem Kamera-Belichtungsmesser vergleichen. Manche alten Belichtungsmesser Selen sind nicht mehr kalibriert. Im Dunkeln aufbewahren.

Da es für diesen Zeiss Belichtungsmesser im Internet keine Gebrauchsanweisung gibt, habe ich mit Erlaubnis der Carl Zeiss AG die Bedienungsanleitung für Sie eingescannt. Die deutsche Bedienungsanleitung für den Zeiss Ikon Ikophot finden Sie hier:

Scans der Gebrauchsanleitung mit freundlicher Genehmigung der Carl Zeiss AG. (Information: Diese Scans haben alleine 2 Stunden Arbeitszeit gekostet.)

Belichtungsmessung mit Graukarte

Graukarten helfen Ihnen nicht nur für die Belichtungsmessung, sondern auch für den Weißabgleich Ihrer digitalen Kamera. Messen Sie mit der Spotmessung die Graukarte im selben Licht, wie Ihr Motiv, dann erhalten Sie mit der Spotmessung Ihrer Kamera eine exakte Belichtungsmessung und können mit dem Weißabgleich-Picker ihrer Bildbearbeitungssoftware (Lightroom, DxO PhotoLab, Luminar, Capture One …) die exakte Farbtemperatur herausfinden:

Eine gute Graukarte zur Belichtungsmessung finden Sie bei Amazon >>

Alternative zur Graukarte bei Amazon >>

Smartphone Belichtungsmesser

Last but not least gibt es auch Apps für Smartphones, die die Belichtung digital messen. Das ist eine der preiswertesten Lösungen zur Belichtungsmessung und funktioniert auch bei den meisten Apps und Smartphones zuverlässig. Allerdings erlauben diese Apps zusammen mit dem Smartphone meist ausschließlich die Objektmessung statt der Lichtmessung (Ausnahme LuMu Kalotte für das iPhone, siehe unten) und oft keine Blitzlichtmessung. Hier die besten Apps für die Messung per Smartphone:

iPhone Belichtungsmesser App

Ich mag das App Viewfinder auf dem iPhone für die Belichtungsmessung, da es sich auf verschiedene Kameraformate, Brennweiten, Filter und Filme umstellen lässt. Das iPhone Belichtungsmesser-App lohnt sich vor allem für analoge Fotoapparate, denn wir können mit der App auch ein Foto parallel zur analogen Aufnahme schießen, welches die Belichtungswerte, Blende, Verschlusszeit und ASA / ISO merkt. Ich nutze Viewfinder auch für das Datum, welches ich nachträglich meinen analogen, gescannten Aufnahmen in Lightroom oder DxO PhotoLab zuordne. Die App lässt sich auf verschiedene digitale oder analoge Brennweiten und Fotoformate (1:1, 4:5, 6:7, 2:3, 3:4 …) umschalten. Ebenso lässt sich der verwendete analoge Film einstellen und simulieren. Viewfinder für das iPhone kostet einmalig € 5,99:

iPhone App Viewfinder

Foto oben: iPhone App Viewfinder.

Viewfinder App iPhone >>

Eine Alternative kann das App Light Meter darstellen. Die App ist auch für Android verfügbar und mit € 2,99 preiswert.

Lumu Belichtungsmesser für iPhone

Eine Alternative zum Kauf eines Belichtungsmessers ist die Lumu Kalotte für das iPhone. Die Kalotte wird in den iPhone-Anschluss gesteckt und mithilfe des Lumu-Belichtungsmesser-App werden Lichtmessungen und Blitzlichtmessungen möglich. Leider ist die Kalotte mit € 249,- bis 499,- je nach Ausführung eine erhebliche Investition und lässt über ein eigenständiges Gerät nachdenken.

Die wohl geläufigste Lumu-Version für € 249,- kommt mit einem “Protection Plan” und Versandkosten auch schon auf € 299,-. Dafür bekommen wir noch lange keinen Sekonic Speedmaster L858D. Allerdings kann keiner der oben angegebenen Belichtungsmesser von Sekonic neben der Belichtungsmessung auch mit der Messung der Farbtemperatur dienen wie der Lumu-Belichtungsmesser. Die Farbtemperatur-Messung ist einer der Vorteile des Apps.

Lumu App iPhone >>

Lumu Kalotte >>

Lumu Kalotte für iPhone Belichtungsmesser

Foto oben: Webseite mit Lumu Kalotte für iPhone Belichtungsmesser.

Android Belichtungsmesser App

Sowohl für Apple iPhones, als auch für Android Smartphones gibt es das App Light Meter. Die App ist genial retro und funktioniert ausgezeichnet. Mit einer selbst gebauten Kalotte kann es auch auf die Lichtmessung umgestellt werden (Schalter oben rechts). Das Light Meter zeigt auch Ev an.

iPhone App Light Meter

Foto oben: iPhone App Light Meter.

Spotbelichtungsmesser digital

Neben dem empfohlenen Spotbelichtungsmesser Sekonic L858D, ist noch ein neues Gerät aus Kanada preiswert erhältlich. Es handelt sich beim REVENI LABS SPOT METER um eine Alternative vor allem für analoge Fotografen, die hauptsächlich mit der Spotmessung arbeiten. Das Gerät ist mit den Maßen 71 mm Länge x 30,5 mm Breite x 38 mm Höhe winzig. Es arbeitet alternativ zu zwei LR 44 Knopfzellen mit zwei AAA-Batterien oder AAA-Akkus, wenn Sie den kleinen unteren Anbau (AAA Pack) mitbestellen. Wenn Sie den kleinen Spotmesser beim Hersteller in Kanada bestellen, zahlen Sie noch die Zollgebühren in Ihrem Land. Die Firma Reveni hat übrigens auch einen Belichtungsmesser für die Lichtmessung im Programm:

Reveni-Spot-Belichtungsmesser

Link zu Reveni >>

Test Reveni Spot Belichtungsmesser digital

Ich arbeite mit der Hasselblad 6×6 und der Pentax 6×7, mit dem Reveni Spot-Belichtungsmesser digital. Der Reveni Labs Spot Meter liefert eine korrekte Belichtungsmessung und ich erhalten zu 100 Prozent akkurate Ergebnisse. Wenn Sie den Belichtungsmesser auf das Zonensystem einstellen, können Sie vor der Messung wählen, welche Helligkeit der Spot haben soll, den Sie anmessen. Danach können Sie durch Drücken einer Taste alle anderen Spots im Bild vergleichen, um zu erfahren, ob alles zu Ihrer Zufriedenheit belichtet wird. Ich selbst suche häufig – nicht immer – nach mittlerem Grau im Motiv und messe es an. Danach vergleiche ich den Himmel und möchte dort in hellen Bereichen noch Zeichnung haben (light – very light). Anschließend messe ich zum Vergleich noch eine finstere Stelle an und entscheide, ob ich dort noch Zeichnung haben möchte (dark, very dark). Mit dieser Methode und dem entsprechenden Film ist das analoge Fotografieren ein Kinderspiel.

Früher habe ich die Spot-Belichtungsmessung gemieden, heute schätze ich sie als eine der zuverlässigsten Belichtungsmess-Methoden überhaupt.

Pentax Digital Spotmeter

Pentax stellte nicht nur besonders erfolgreiche Kameras her, sondern auch Belichtungsmesser, die ihresgleichen suchen. Wir reden über den Pentax Digital-Spotmeter (links im Foto unten), der im Sucher hellrote LEDs anzeigt. Mit einem Messwinkel von nur 1 Grad kann er 1/3 LW-Stufen messen. Sein Arbeitsbereich liegt bei 1-20 LW. Für den gebrauchten Pentax Digital Spotmeter werden bei eBay inzwischen horrende Preise bis zu EUR 400,- von japanischen Anbietern aufgerufen (plus Zollgebühren). Der Beli lässt sich mit dem Zonensystem bekleben und erfolgreich einsetzen.

Pentax Digital-Spotmeter bei eBay >>

Pentax Digital Spotmeter V

Der Pentax Spotmeter V (rechts im Foto) ist ähnlich gebaut und misst ebenfalls 1 Grad-Winkel. Der Beli arbeitet mit einer Siliziumzelle und bildet einen Lichtwertbereich von 19 Stufen ab. Er ist preiswerter erhältlich. Auch bei ihm ist ein Bekleben mit den Zonen möglich.

Alternative Pentax Digital Spotmeter und Spotmeter V

Beide Belichtungsmesser sind nicht mehr neu. Fällt die Elektrik in den Geräten aus, sind sie meist nicht mehr reparabel. Ich würde den Beli meiden, denn er ist gebraucht inzwischen sehr hochpreisig. Der Reveni Spot-Beli oder ein Sekonik-Beli mit Spotmessung ist für mich die wesentlich bessere Alternative.

Vergleich Belichtungsmesser analog und digital

Wenn Sie einen Belichtungsmesser kaufen möchten und vergleichen, dann unterscheiden sich alle Geräte im Preis und in der Anwendung. Legen Sie ihr Augenmerk auf die Möglichkeit der Lichtmessung, Spotmessung und ob der Beli das Blitzlicht im Studio messen kann. Ein Vergleich der Messgeräte kann auch für analoge Fotografen auf der Basis analog oder digital funktionieren, wenn Sie gerne ein Gerät ohne Elektronik verwenden möchten. Wer die Spotmessung beherrschen möchte, der kann auch mit einem ausschließlichen Spotbelichtungsmesser glücklich werden.

Stellt sich die Frage:

Welche Messmethode bei Landschaftsfotografie?

Die Lichtmessung ist eine der zuverlässigsten Methoden. Die Spotmessung ist ebenfalls eine wertvolle Methode, wenn wir gelernt haben, welche Punkte wir anmessen (siehe Test Reveni Spot-Belichtungmesser-Digital).

Wenn wir runter in den Grand Canyon fotografieren (stellvertretend für Situationen, in denen wir nicht bis zum Motiv laufen, das Licht messen und wieder zurückkommen können), dann ist die Spotmessung mit der analogen Kamera oder dem externen Belichtungsmesser die beste Methode. Ob das Ergebnisfoto korrekt belichtet ist, liegt im Auge des Betrachters. Wer analog fotografiert und den Himmel abdunkeln möchte, benötigt einen ND-Verlaufsfilter. In der digitalen Fotografie würde ich drei AEB-Belichtungen machen und ein HDR-Foto anfertigen, um den Tonwertumfang zu erhöhen und den Himmel abzudunkeln.

Spotbelichtungsmessung Fotografie. Verschiedene Messpunkte und deren Ev.

Das Foto oben zeigt eine Aufnahme vom Grand Canyon, USA: Wenn Sie bei -1 Ev anmessen und Ihr Messgerät 1/60 Sekunde Verschlusszeit bei Blende F13 vorschlägt, dann benötigen Sie für das Foto 1/125 bei F13, um es so zu belichten wie das Ergebnis (links unten im Foto finden Sie -4 Ev). Ob das Ergebnis korrekt belichtet ist, liegt im Auge des Betrachters. Mit einer digitalen Kamera ist es wichtig, das Histogramm lesen zu können und ich würde in solch schwierigen Lichtbedingungen immer eine AEB-Serie von 3 Aufnahmen vorschlagen, die hinterher zu einem HDR-Foto zusammen gefügt werden kann (Ausnahme sind Kameras mit extremem Dynamikumfang). Analoge Fotografen benötigen einen ND-Verlaufsfilter, wenn sie den Himmel weiter abdunkeln wollen. 

Frage: Welche Belichtungsmessung bei Portrait

Im Falle eines Portraits ist die Lichtmessung oder Spotmessung zielführend. Ich würde im Studio mit Blitz immer die Lichtmessung vor oder neben dem Gesicht wählen, denn das Belichtungsmessgerät kann das Blitzlicht genau feststellen.

Spotmessung Portrait
Spotmessung Portraitfoto.

Reden wir hingegen über Available-Light, dann sind entweder die Lichtmessung oder die Spotmessung vorteilhaft. Rechnen wir mit +1 Ev bei kaukasischer Hautfarbe. In anderen Worten messe ich in diesem Foto etwa 1/25 s und F4 oben auf der Stirn und muss für das Ergebnis mit 1/125 s und F4 belichten. Wie schwierig die Spotmessung sein kann, sehen Sie aber daran, dass hier drei unterschiedliche Werte (mittleres Grau, +1 Ev, +2 Ev) relativ dicht beieinander liegen. Deshalb verlasse ich mich im Zweifel lieber auf die Lichtmessung.

Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, dann freue ich mich wie immer über einen konstruktiven Beitrag unten im Kommentarfeld. Dieses Tutorial Belichtungsmesser war ca. 90 Stunden Arbeit. Es wäre nett, wenn Sie die Links nutzen, damit ich auch in Zukunft so aufwendige Testberichte für Sie bereitstellen kann. Auch für einen Blick auf den individuellen Fotokurs unten bin ich dankbar.

© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Der beste Belichtungsmesser Fotografie Objektmessung und Lichtmessung Tutorial

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Peter Roskothen

Peter Roskothen
Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter P. Roskothen Fotokunst & Design.

9 Kommentare

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  • Lieber Peter,

    danke für Deinen Bericht, der für viele jüngere sicherlich viele hilfreiche Tipps gibt.

    Allerdings sollte eines bei älteren Beli-Messern beachtet werden: Die Kunststoffe altern und vergilben, auch die Selenzellen altern und ihre Messwerte sollten erst einmal mit modernen Geräten verglichen werden, um Änderungen festzustellen und dann zu dokumentieren und evtl.die Korrekturen einfliessen zu lassen.
    Wegen der Alterung der Kunststoffe sollten auch irgendwelche Stösse oder so vermieden werden.

    Herzliche Grüße

    Klaus

  • Hallo Herr Roskothen,
    ich schließe mich den Ausführungen von Herrn Holzhorn an. Als Sammler von älteren Fotogeräten kann
    ich bestätigen, dass Selenzellen nach mehreren Jahren immer mehr an Leistung verlieren und man müsste sie in der Tat mit neuen Geräten abgleichen.
    Deshalb ist meines Erachtens der Kauf eines neueren Gerätes mehr empfehlenswert.

    LG
    Bernd

  • Hallo Peter,

    danke für den informativen Artikel. Darf ich noch anmerken, dass ein externer Belichtungsmesser auch hilfreich ist, wenn man viel auf Stativ arbeitet. Beispielsweise bei der Landschaftsfotografie. Es kommt häufiger vor, dass man für die Messung aufgrund der Meßcharakteristik des internen Belichtungsmessers (beispielsweise stark mittenbetont) den Bildausschnitt, den man mit Sorgfalt fixiert hat, wieder verändern müsste. Da hilft ein externer Belichtungsmesser (Spotmesser) enorm. Gerade der von Dir vorgestellte Sekonik 758 DR ermöglicht die Beurteilung des Motivkontrastes in besonders einfacher Art und Weise.

    Übrigens, bezüglich Gossen habe ich leider die gleiche Erfahrung wie Du machen müssen. Mein Gossen Starlite 2 viel nach einem Jahr Benutzung auseinander.

    Grüße Theodor

  • Ich bin Sammler dieser nicht mehr so verbreiteten Belichtungsmesser und repariere diese auch. Ich habe sowohl von Gossen aber auch von anderen Herstellern die antiken und auch die neue digitalen Belis. Ich kann nur sagen, dass ich von Gossen Belis überaus begeistert bin aber auch von Sekonic Belis. Meine Gossen haben mich bis jetzt noch nicht im Stich gelassen. Auch gibt es hier Analoge als auch digitale Belis wie zum Beispiel auch von Sekonik den Sekonik L398 oder von Gossen die Serie Digisix sehr klein für die Hemdtasche oder auch Digisix 2 oder auch Digiflash mit dem man sogar auch Blitzmessung durchführen kann und das Gute, die bekommt man auch für wenig Geld und sind mit heutigen Batterien zu betreiben (Knopfzelle 2032). Auch Gossen Lunasix F und Gossen Profisix sind solche die zwar Analog und nicht gerade klein sind, aber mit herkömmlichen Blockbatterien betrieben werden können. Und die Beiden Lunas messen sogar auch Blitzlicht und man kann die Blitzanlage per Kabel auslösen. Auch kann man die alten Gossen Geräte wie den Gossen Lunasix 1, 2 und 3 so umbauen mit Dioden, dass diese auch mit heutigen Batterien laufen, zumindest eine Zeit lang aber, ist nicht jedem seine Sache… Der Sekonic L398A Studio Deluxe III hat sogar eine amorphe Siliziumzelle die ganz ohne Batterien auskommt und es ist keine Selenzelle, wie es bei den antiken Belis der Fall ist, die Leistung lässt also nicht nach. Dieser Beli ist zwar ein wenig teurer, aber genial, wenn man auf Analog steht… Nur mal ein klitzekleiner Einblick in die Welt der Belis… LG

    • Den Sekonic L398A habe ich mir gebraucht (wie neu) gekauft, nachdem ich mich immer wieder über den Gossen Digisix geärgert habe. Immer wenn ich ihn brauchte war die Batterie leer. Murks!

      Den Sekonic brauche ich eigentlich nur für Lichtmessung, da bei meinen Digitalen normalerweise die Innenmessung sehr gut funktioniert. Dennoch gibt es Ausnahmen, so dass ich froh bin, diesen Beli ohne Batterien gekauft zu haben.

  • Lieber Herr Roskothen!
    Vielen dank für die ausführlichen Erklärungen zur Belichtungsmessung – großartig!
    Ich fotografiere mit der Fuji xt-3 und besitze auch ein passendes Godox Blitzsystem (TT685F + XProF wireless flash trigger). Ist Ihnen bekannt, ob es eine Ausführung des Sekonic l-478 gibt, mit dem man einen Godox Blitz per funk auslösen kann?

    Vielen lieben Dank für Ihre Hilfe und beste Grüße aus Tirol

  • “Der Computer der Kamera erwartet also im Schnitt eine Helligkeit von 50 %.”

    Die mittlere Helligkeit ist doch ein Grauwert mit einem Reflexionsvermögen von 18%??

    MfG Lukas

    • Versuchen Sie einfach an mittleres Grau zu denken und machen es nicht so kompliziert. Im Video ist das überaus einfach und genau erklärt.

  • Mit dem Handbelichtungsmesser kann man sich auch unglücklich machen, wenn man die Kamera auf dem Stativ neben sich nicht auf manuelle Belichtung einstellt. Ich habe den externen Beli zur Kontrolle der Automatik verwendet mit der Kamera auf dem Stativ. Weil die Werte übereinstimmten, habe ich ausgelöst. Resultat waren sehr unterschiedliche Belichtungen mit viel Ausschuss bei Dias. Grund war die Sonne, die mir manchmal von hinten in den Sucher geleuchtet und die Belichtung verändert hat, weil das helle Licht nicht mehr vom Kopf abgeschattet und die Messzelle im Sucher beeinflusst wurde. Bei Ihrer Hasselblad sicher kein Problem, da keine Automatik vorhanden ist.

    Heute weiss ich, dass ich bei der Belichtung die Hand vor den Suchereintritt halten oder die manuelle Messung wählen muss, wenn die Kamera neben mir auf dem Stativ steht.

    Die Sunny 16-Regel funktioniert erstaunlich gut. Es braucht aber bei Sonne noch eine Ergänzung, denn sie ist gedacht für Aufnahmen mit der Sonne im Rücken. Bei Seitenlicht muss man eine Blendenstufe heller belichten (11 statt 16, wolkig 8 statt 11) und bei Gegenlicht zwei Stufen (8 statt 16, wolkig 5.6 statt 11). Dann kann man auch mal die Ersatzbatterien für den Beli vergessen und trotzdem gut belichten.

Journalist, Fotograf, Fototrainer Peter Roskothen

Willkommen bei *fotowissen sagt Peter Roskothen im Namen aller Autoren.

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