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Fotografie als Medizin

Mein Tipp: Ich empfehle diese fingerlosen Handschuhe, die besonders gut für Fotografen sind. Sie kennen vielleicht die Marktbeschicker, die ebenfalls ähnliche fingerlose Handschuhe nutzen. Mit diesen können Sie auch die Fingerkuppen bedecken, wenn die Kamera gerade nicht benutzt wird. Sie wechseln zwischen fingerlosen Handschuhen und Fäustlingen:

Fotografie als Medizin - Bernhard Labestin - #0
Fotografie als Medizin

Liebe Fotografinnen und Fotografen.

Nachfolgend das Skript “Fotografie als Medizin” meines mündlichen Vortrages bei „imagingfriends“, ein Webformat der letzten Photokina 2020. Neben eigener Gedanken, die mich auf Solowanderungen sowie zur Vorbereitung meiner Vernissage „Aufbruch, Wege und Leben“ begleiteten, haben mich die Bücher: „ZEN – Der Weg des Fotografen“ von David Ulrich und „Die Seele der Kamera“ von David duChemin inspiriert. Die sehr guten philosophischen Beiträge von Peter Roskothen, hier auf dieser Plattform, ermutigten mich, meine Gedankenwelt auf fotowissen.eu in Schriftform zu teilen. Auf Grund dessen, dass es ursprünglich Grundlage einer freien Rede war, habe ich im Skript keine Zitate oder Fundstellen markiert. Dies bitte ich, durch obigen Hinweis auf die Bücher, zu entschuldigen.
Auch haben meine als Ruheanker eingebauten Bilder im Beitrag weder einen Anspruch auf technische Perfektion, noch sind deren Metadaten von Bedeutung.

Fotografie als Medizin - Bernhard Labestin - #1

Bilder als Medizin

Ich verbrachte eine glückliche und gute Kindheit. Schon früh lebte ich meine Kreativität mit gestalterischem Töpfern aus, um dann noch vor der Pubertät die Fotografie als kreatives Mittel zu entdecken. Beginnend mit Reportage und Reisefotografie. Auf Klassenfahrten und später auf Bildungsausflügen bildete ich Dinge so ab, wie ich sie sah. Nicht immer stieß meine Sichtweise auf Begeisterung, vielmehr hörte ich oftmals Sätze wie: „Das Bild hättest du auch sonst wo machen können.“.

Als die Entscheidung einer Ausbildung anstand, entschloss ich mich für einen naturwissenschaftlichen Beruf – wissend, von Kunst leben zu wollen, würde unweigerlich „Kompromisse für den Markt“ bedeuten. Gleichwohl blieb ich der Fotografie treu. Ich verband sie mit meinem anderen Drang – dem Drang nach Freiheit und Weite. Auf Touren mit Zelt und Rucksack über dem Polarkreis war immer meine Fotoausrüstung dabei, obwohl In den 80er Jahren eine analoge Ausrüstung so einiges wog.

Weite, Freiheit, Abenteuer, für mich Anlass ein Skript mit Bildern an verschieden Verlage zu schicken. Doch diese wiesen in den 80ern die Idee einer Fototrekkingreportage mit den Worten ab, dass weder für das Trekking noch für Naturfotografie ein relevanter Markt vorhanden sei.

In den Folgejahren konzentrierte ich mich auf meinen Job, auf meine berufsintegrierten naturwissenschaftlichen Studien und nicht zuletzt auf meine Familie. Ich heiratete und wurde Vater zweier Kinder. In dieser Zeit stellte ich meine Kreativität hinten an. Obwohl im Beruf erfolgreich und in der Familie glücklich, merkte ich mit den Jahren, dass irgendetwas fehlte. Eigentlich müsste ich doch zufrieden sein. In Gesprächen mit Coaches, meiner Familie, Freunden und Meditation hinterfragte ich mein eigentlich doch so gutes Leben. Familie, Beruf, Eigentum: vieles, eventuell alles erreicht … was soll da noch kommen? Und war das schon wirklich alles? Spannungen, Überraschungen und die Gefahr des wirklich Neuen schienen aus dem Leben gewichen. Verblieben nur noch kleine Abenteuerchen?

In Gesprächen erkannte ich, es liegt an uns, ob wir uns auf das größte Abenteuer, das Abenteuer Leben ausrichten oder nicht. Dafür ist es nicht so wichtig, die Grenzen ferner Länder zu überschreiten, sondern vielmehr die Grenzen in uns selbst. Wir können immer wieder etwas angehen, vor dem wir uns fürchten, das wir nicht zu schaffen glauben, das wir noch nie versucht oder im Laufe der Zeit aufgegeben haben.

Diese Gedanken brachten mich zur Fotografie zurück. Anfangs die Bereiche ausprobierend, habe ich einen eigenen Stil entwickelt. Nicht immer sind meine Bilder „einfach schön“ oder „schön einfach“, doch immer sind Aufbruch, Wege und Leben enthalten.

Fotografie als Medizin - Bernhard Labestin - #2

Achtsamkeitsfotografie vs Neue Emotionale Sachlichkeit

Viele von uns kennen die sogenannte Achtsamkeitsfotografie. Die Achtsamkeitsfotografie dient – richtig verstanden – dem Entdecken der Welt um uns herum.
Coaches dient heute schon die Achtsamkeitsfotografie:

  • zur Erhöhung der Aufmerksamkeit und der Konzentrationsfähigkeit
  • dem erneuten Wahrnehmen der Welt außerhalb des Jobs

Mit einfachen Aufgaben wie einen Nachmittag

  • Motive einer bestimmten Farbe
  • Schatten
  • Details von etwas Großem (jeder hat den Eifelturm schon fotografiert, wer aber dessen Nieten)
  • Muster und Formen

zu fotografieren, erarbeiten sich die Teilnehmer wieder einen Zugang zur Welt um sich herum.

Mein Gedanke geht aber einen Schritt weiter und beleuchtet das Gebiet der „neuen emotionalen Sachlichkeitund somit nicht dem Entdecken der Welt um uns herum, sondern der Welt in uns. Er basiert auf der Eigenart des Menschen, dass wir in Bildern und nicht in Schrift denken.

Fotografie als Medizin - Bernhard Labestin - #3

In dieser Art der Fotografie und deren Ergebnissen begegnet man den Eindrücken eines Moments mit einer inneren achtsamen Haltung:

So ist Fotografie nicht nur Kunst, sondern auch Philosophie.

Hier geht es nicht darum, wie von vielen Reportagefotografen versucht, die Stimmung zu vermitteln, sondern es geht beim Fotografieren auch darum die Gegenstände aus ihrer eigenen Sicht heraus zu fühlen. Sich in das Motiv hineinzuversetzen.

In diesem Sinne verstehe ich unter Selfies in der Fotografie nicht Bilder von sich, sondern von seinem ICH. Um zu erkennen, zu verstehen und den Keim eines authentischen Selbst freizulegen, der unter den Konditionierungen und Sozialisierungen des Umfeldes vergraben wurde. Meine Art der Fotografien zeigen in diesem Sinne keinen Sehnsuchtsort. Sie dienen vielmehr als Kontrastfolie, vor der sich der Alltag aus dem Nebel herauslöst und schärfer konstruiert.

Systematisches Vernunftdenken ist etwas, ohne das wir als Spezies oder Individuen unmöglich leben können. Aber wenn wir bei Verstand bleiben wollen, können wir auch unmöglich ohne unmittelbare Wahrnehmung der inneren und der äußeren Welt auskommen.

Wir führen ein hochgradig strukturiertes Leben, das von der „Tyrannei der Termine“ beherrscht wird. Wir ärgern uns über Dinge, die gestern geschehen sind und haben Sorge vor Dingen, die morgen passieren könnten. … Aber was ist mit dem Hier und jetzt?

Viele fühlen sich von der Quelle ihrer Kreativität entfremdet und wir haben weder Zeit noch Raum für eine Suche nach unserem Selbst. Wir leben in der Echokammer unseres Geistes und folgen den immer gleichen Pfaden unserer Denkmuster. Fotografien können das „In-der-Welt-sein“ in ein „zu-Hause-sein“ verwandeln – sie können aus der Welt einen verlässlichen Ort machen.

So können Fotografien fast schon symbolische Handlungen sein und repräsentieren jene Werte und Ordnungen, aber auch Spannungen, die unser Leben tragen.

Sie bringen in einer Gesellschaft dort Kommunikation ohne Worte hervor, wo Worte ohne Kommunikation vorherrschen.

Kommunikation ohne Worte.

Wurden wir dazu erzogen, dass unsere Gefühle beziehungsweise Kreativität nicht erwähnenswert sind oder schämen wir uns einfach nur dieser? Evtl. haben wir einfach auch nur Angst, dass uns der Hauch des Intellektuellen genommen würde. Denn als Erwachsener definieren wir unser Ich, vielmehr über den Kopf als über das Herz.

Als Kind hatten wir ein Geheimversteck für unsere Schätze. Diese Schätze gaben uns das Gefühl über ein eigenes Stück Leben zu verfügen. Unsere Gesellschaft hat ein ähnliches Verhältnis zum Privaten, zum Intimen. Es ist der wichtigste Lebensbereich, der größte gesellschaftliche Bedeutung hat – und in einem Maß tabu ist, dass man fürchten muss, er sei ein Hort der Asozialität – oder zumindest der Schuldgefühle. Wenn ich aber meine Gefühle nicht mehr ausdrücken kann, dann kann ich auch kein Gespräch führen und begegne niemanden mehr. … …

Trotzdem ersetzen wir als Erwachsener das reale Geheimversteck der Kindheit durch die Gefühle und Gedanken, die wir vor unserer Umwelt verbergen. Aber Gefühle und Gedanken definieren unsere innere Struktur!

Kommunikation ohne Worte:

Erst in der Ruhe finden wir dann eine Treppe, die es uns ermöglicht, immer tiefer in die Struktur unseres Selbst hinabzusteigen. In uns entdecken wir plötzlich Schätze, von denen wir den Rest unseres Lebens zehren könnten. Diese Struktur ist so umfassend, dass wir deren Geheimnis selbst dann nicht offenbaren könnten, wenn wir es wollten. Sie ist innerer Quell aus dem wir Kraft, Eingebung und Trost schöpfen.

Die Kunst – auch die Fotografie – ob aktiv oder passiv, ist so eine Treppe, die Ihnen hilft, in die tieferen Schichten Ihres Geistes vorzudringen und Sie so von den ausgetretenen Pfaden fort, hin zur unerschöpflichen Energie der Kreativität zu führen. Und zwar im Hier und Jetzt – in der Realität. Und so nehmen wir die zerrinnende Zeit nicht als etwas war, das uns verbraucht oder zerstört, sondern als etwas das uns vollendet.

Durch das bewusste Betrachten einer Fotografie können tief empfundene Sorgen auftauchen, Wahrnehmungen übersetzt werden, Leidenschaft, Freude oder Tränen ausgelöst oder sogar Sie verändert werden. Eine Fotografie kann Ihnen helfen Sie Ihrem Ich näher zu bringen, Einfühlungsvermögen und Verständnis zu entwickeln und Ihnen so einen Zugang zu Motiven, Handlungen und Worten zu ermöglichen.
In diesem Sinne wird eine Fotografie beim Betrachten nicht konsumiert oder verbraucht, sondern gebraucht.
Fotografien helfen Ihnen, sich selbst zu verstehen und eine ehrliche und wechselseitige Beziehung zu ihrem ICH aufzubauen – uneingeschränkt präsent, ungeteilt und befreit.

Seien Sie deshalb offen für das was Ihnen in Ausstellungen begegnet. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf das was Ihnen beim Betrachten zufällt. Egal ob positive Emotionen oder Gedanken an Schicksalsschläge. Egal ob Sorgen vor der Zukunft oder Pläne für Ihr Leben. Lassen sie es zu, halten Sie aber nicht an Ihnen fest. So wie die Emotionen kommen, lassen Sie sie auch wieder vergehen. Verinnerlichen Sie, dass Sie ferne Ziele gar nicht zu erreichen brauchen. Der Weg dorthin hat mehr Einfluss auf Sie, als sie sich vorstellen können. Er bringt Ihre Entwicklung voran und verändert dadurch auch das Ziel.

Wenn Sie beim Betrachten einer Fotografie spüren, wie eine Energie dem Bild entströmt, seien Sie gewiss, die Energie geht von Ihnen aus, die Fotografie hat sie lediglich freigelegt.

Kommunikation ohne Worte:

„Der Tod ist nicht die größte Katastrophe – die größte Katastrophe wäre, wenn Werke, wenn Werte, wenn das, was Ihnen wichtig ist, durch Ihr Unterlassen – durch diesen kreativen Tod im Leben! – liegen bliebe.

Deswegen bedenken Sie nicht, dass Sie sterblich sind, sondern werden Sie gewahr, das Sie leben.

Sie Leben nicht nur einmal,

sondern Sie sterben nur einmal, leben aber jeden Tag.“

Was sind also Fotografien?

Sind sie ehrlich, sind sie manipuliert oder bearbeitet?

Bedenken wir, dass schon allein die Auswahl des Objektives Einfluss auf die Aussage eines Bildes hat, bedarf es nicht erst der Retusche mittels Software.

Und selbst da hört der Einfluss der Kreativität nicht auf. Auch wenn in der heutigen Zeit die meisten Bilder leider nur auf dem Bildschirm eines Handys angesehen werden, es macht einen deutlichen Unterschied in der Aussage, ob Bilder auf Papier, Glas, Metall oder Holz entwickelt werden.

Den größten Einfluss auf die Wirkung eines Bildes haben aber Sie selbst, ihre Empfindungen, ihre Erlebnisse, ihr eigener Lebensweg.

Denn Fotografie hat weder Realität noch Lüge. Sie ist. Und das ist alles was sie zu sein braucht.

Fotografie als Medizin - Bernhard Labestin - #22

© Bernhard Labestin – Fotografie als Medizin

www.nes-lichtbilder.de

instagram: experimente_nes sowie trekking_and_travelling

Fuji X-pro 2 und Fuji GFX50s

Geschrieben von:

Avatar von Bernhard Labestin

Bernhard Labestin

Bernhard Labestin, 1967 in Frankfurt am Main geboren, ist Vater zweier Kinder und lebt mit seiner Frau Andrea und zwei Katzen in Ingelheim. Galt seine Kreativität im Kindesalter noch dem Töpfern, wurde er von seinem Vater an ein weiteres künstlerisches Ausdrucksmittel, herangeführt: die Fotografie. Anfangs galt sein Interesse insbesondere der Reisefotografie. Dabei folgte er dem Duktus, Gegenstände und Sujets einfach so abzubilden, wie er sie sah und nicht unbedingt so, wie es Betrachtende erwarteten.

In dem Wissen, dass ein beruflicher Werdegang in der Kunstbranche notwendigerweise Kompromisse für den Markt mit sich bringen und somit seinen in der Fotografie realisierbaren Freiheitsdrang determinieren könnte, entschied er sich für eine Laufbahn im Berufsfeld der Naturwissenschaften. Die Kamera blieb dennoch seine ständige Begleiterin: Auch heute noch darf die Fotoausrüstung trotz begrenztem Reisegepäck auf seinen Solo-Trekking-Touren über den Polarkreis nicht fehlen.

Diese Reisen führten ihn zudem zu einer essentiellen Erkenntnis:

Es ist nicht so wichtig, die Grenzen ferner Länder zu überschreiten, sondern vielmehr die Grenzen in uns selbst. Es liegt an uns selbst, ob wir uns auf das größte aller Abenteuer, das Abenteuer Leben, einlassen und uns nach ihm ausrichten, oder nicht. Wir können immer wieder etwas angehen, vor dem wir uns fürchten, das wir nicht zu schaffen glauben, das wir noch nie versucht oder im Laufe der Zeit aufgegeben haben. Denn der Tod ist nicht die größte Katastrophe – die größte Katastrophe wäre, wenn Werke, wenn Werte, wenn das, was uns wichtig ist, durch Unterlassen – praktisch durch einen Tod im Leben – liegen bliebe:

“Deswegen bedenke nicht, dass du sterblich bist, sondern werde dir gewahr, dass du lebst. Du lebst nicht nur einmal, sondern Du stirbst nur einmal – lebst aber jeden Tag.”

Aus dieser Erkenntnis leitet sich auch die Maxime seiner Werke der Neuen Emotionalen Sachlichkeit ab.

8 Kommentare

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  • Ein schöner Beitrag, wirklich klasse!

    Was mich daran beeindruckt und freut, ist der Umstand, dass es zunehmend legitim zu werden scheint, Themen, wie gerade auch die Fotografie, unter solchen Aspekten zu betrachten, bzw. Lebensweise und Bewusstsein darauf auszurichten, ohne dass das als Spinnerei abgetan wird.

    Ich bin schon seit Langem davon überzeugt, dass wir alles, was wir emotional nach außen abgeben, nie intensiver und bedeutsamer sein kann, als es uns gelingt, dies uns selbst zuzugestehen. Von daher macht es Sinn, sich nicht in erster Linie um andere Leute und Dinge zu kümmern, ohne sich vorab intensiver um sich in sich selbst zu sorgen. Leider funktionieren viele Menschen ohne selbstbestimmte Orientierung nur noch innerhalb der gegebenen Notwendigkeiten, und haben irgendwie kaum noch unmittelbaren Kontakt zum inneren Ich. Das ist ziemlich fatal, da weder die Person, noch die Dinge, die sie tun, mögliche Potentiale entfalten werden.

    Es ist daher wunderbar, anhand dieses Beitrags solche Zusammenhänge erläutert zu bekommen, und gleichzeitig auch noch die Fotografie als Anwendungsbeispiel mit dazu. Das kommt schon einer gebührenfreien, kollegialen Beratung gleich… ;-)

    Und ich mag diesen fast schon meditativen Ansatz sehr. Wie viel man über sich selbst dabei erfährt, ist immens, vorausgesetzt, die eigene Offenheit dafür ist gegeben. Wer sich nämlich beim Fotografieren nicht nur auf das konzentriert, was zu sehen ist, sondern auch bewußt auf das, was der gewonnene Eindruck gerade im Moment mit einem macht, erlebt erhellende Augenblicke und nimmt ja zwei Sachen wahr. Man bekommt plötzlich einen Austausch mit sich selbst hin, und es erklärt sich einem ziemlich gut, wie das Foto sein könnte, um diese Erkenntnis möglichst sichtbar zu machen.

    Der veränderte Blick macht sich zuerst bei einem selbst bemerkbar. Und ich glaube, die Fotos, vor allem genau die „unspektakulären“ Fotos, werden sich dann auch zugunsten höherer Aussagekraft ziemlich verändern. Und einmal begonnen, hört es nicht mehr auf, wie schön…

    Lieben Dank für die wertvolle Lesezeit!

    Herzlich,

    Dirk Trampedach

  • Fotografie als Medizin?

    Was für ein schöner, emotionaler Titel. Danke auch von mir für diesen schönen Beitrag, den ich mehrfach lesen musste. Nein nicht nur lesen, sondern richtig hinein ziehen, denn er trifft mich in der Seele. Denn lange bevor das Bild an der Wand hängt, beginnt die Therapie. Nicht immer läuft im Leben alles so, wie man sich das vorstellt, erträumt oder wünscht. sei es im Alltag, bei der Arbeit, aber auch in der Familie. Immer wieder kommt es zu Einflüssen die den inneren Frieden stören. Nicht alles was man unternimmt, ist von Erfolg gekrönt und man wünscht sich Momente oder Zeitfenster die einem selbst gehören. Es ist Zeit die innere “Batterie” aus dem gelb-roten Bereich zu holen, also Zeit für die passende “Medizin”.

    Diese Phasen habe ich ihn meinen 77 Jahren mehrfach erlebt und einen Weg zu mir selbst gefunden. Jedes Mal habe ich mir eine Kamera genommen und bin an einen Ort gegangen wo es viele Motive gibt, z.B. in die Altstadt. Es musste aber eine richtige Kamera sein, eine zum kräftig festhalten, wie z.B. eine EOS 5D-Mk4 mit einem 70-200mm Objektiv. Eine solche EOS darum, weil sie ein Gewicht hat das mich fordert, ja sie will mir sagen komm, beschäftige dich jetzt mit mir. Drehe den Programmknopf auf M und überlge was dir was du mit mir machen willst. In der Stadt habe ich mich dann zuerst zu einem starken schwarzen Kaffee hingesetzt, um mich selbst herunter zu fahren. Zwischendurch wurde immer wieder durch den Spiegelsucher geschaut und die passenden Einstellungen vorgenommen. Bald merkte ich wie die “Medizin” wirkt, denn durch den Sucher sah ich in eine andere Welt. Die Gedanken waren wieder bei mir selbst und nichts und niemand konnte mich stören. Immer wieder war die schwere EOS an meinem Auge und zog mich so durch die Gassen, so dass ich gar nicht merkte wie die Zeit verging. Vergangen war auch die innere Anspannung, meine innere Batterie wieder im grünen Bereich und der Kopf frei. Fotografie als Medizin. Es wirkt ! Erst zu Hause erzählte mir die Speicherkarte, was ich auf meinem Weg alles wahrgenommen habe. Es war nun Zeit einige Fotos an die Wand zu bringen.

  • Schön, daß hier eine sehr positive, zumeist unbeachtete Ressource der Fotografie einmal so deutlich ins Licht gerückt wird.
    Ich selber hätte im Titel das Wort „Medizin“ vielleicht durch „Therapie“ ersetzt, denn „Medizin“ im Sinne des eingangs präsentierten Fotos sind ja Pillen. Und die nimmt man einfach passiv ein.
    Also reine Fremdleistung. Fotografie als Therapie“ deutet jedoch eher auf die AKTIVE Rolle des Fotografen in diesem „Genesungsprozess“ hin und trifft es daher meiner Meinung nach eher.

    Aber man könnte auch einfach sagen: „Fotografie als spannender Weg zu mir selber“.

    Ich kann dem Autor nur darin zustimmen, daß Fotografie eben viel mehr ist, als schöne Situationen zu dokumentieren, Erinnerungen zu verfestigen.
    Fotografie ist eine Form der Kommunikation. Selbst, wenn ich Niemandem meine Fotos zeige: ich kommuniziere mit mir selber auf diversen Ebenen: Bei der Suche und Auswahl des Motivs, dem Themarahmen, der Gestaltung, dem „Zwiegespräch“ mit dem Motiv (im Sinne seiner Interpretation) und schliesslich in der späteren Betrachtung des Bildes, wo ich mich selber als Fotograf unwillkürlich frage, wie nach Tagen, Wochen, Monaten oder gar sehr vielen Jahren das Bild JETZT auf mich wirkt. Wie stehe ich nach kurzer oder langer zeitlicher Distanz, nach weiteren Lebenserfahrungen, nach Brüchen im Lebenslauf, nach Verfestigung meiner Situation, etc. Zu dem Bild und dem Bildautor – der dann zwar ich selbst bin, aber der doch ein anderes Ich in einer anderen Zeit war?

    Ich halte viel von Zweitbetrachtungen. Man wechselt vom unmittelbar betroffenen Bildautor zum distanzierteren Betrachter seines Selbst.

    Das kann der Anstoß zu tieferen Gedanken sein – dieser Ansatz kann die Tür zum Selbst aufstoßen. Den unverstellten Blick auf sich selber freigeben.

    Das eigene Leben kann möglicherweise in einem bisher nicht so bewußten Kontext erscheinen: ein Wink, sich zu hinterfragen, Position zu beziehen. Und zu überdenken.

    Eine Form der „Therapie“ kann es auch sein, gelegentlich Selbstportraits zu machen.
    Damit meine ich nicht so sehr heutige narzisstisch geprägte, schreierische show-Bilder und Selbstinszenierungen (obwohl auch das sehr viel über einen Selbst aussagt) – ich meine damit sehr „stille“ Bilder, die in einer Phase entstehen, die eher Krisen oder Umbrüche sind. Oder auch das eigene, ganz private und authentische Gesicht zeigen, nachdem wichtige Schritte irgendeiner Art hinter einem liegen. Egal, ob (in der jeweiligen Situation) positiv oder negativ.

    Gleiches gilt für die (Portrait-) Fotografie des eigenen Umfeldes. Die Aktion des Portraitierens einer anderen Person, erst recht der aus dem eigenen näheren Umfeld, ist bereits VOR dem ersten Bild hilfreich, aufschlussreich. Man will die Person in den Kontext der der Person selber eigenen Geschichte setzen, imprägniert jedoch gleichzeitig mehr oder weniger bewusst das Bild mit seiner eigenen Beziehung zum Portraitierten – selbst dann, wenn die portraitierte Person eine fremde Person ist, kann man das nicht unterbinden. Im Grunde sind alle Portraits, die über das Knipsen hinausgehen, eine „Gruppenaufnahme“ – eine oder mehrere Personen werden auf dem Bild direkt sichtbar – eine nur indirekt, weil sie ein statement über den Umweg der bildnerischen Gestaltung macht.

    Portraits sind eine Dokumentation von spontanen „Familienaufstellungen“ – wobei letztlich in unterschiedlicher Ausprägung der Fotograf „auch im Bild“ befindlich ist…

    https://de.wikipedia.org/wiki/Familienaufstellung

    „Stille“ Bilder haben eine starke „therapeutische“ Kraft.
    Man kann nicht NICHT-Kommunizieren. Und so ist der Bildautor stets im Akt der Kommunikation – zunächst mit sich selber, evtl. Später auch mit Anderen. Sei es beim Fotografieren selbst oder beim Zeigen des Fotos.

    Darüber hinaus schaffen es Fotos durchaus, sogar die Kommunikation des Betrachters, des Rezipienten mit sich (dem Betrachter) selbst anzuregen.

    So – das soll für heute erst mal genug zu dem Thema sein…

    Gruß
    DWL

  • Der Fluch des Übertragens von Texten … alles ohne Absatz etc…
    hier jetzt mit Strukturierung…

    —————

    Schön, daß hier eine sehr positive, zumeist unbeachtete Ressource der Fotografie einmal so deutlich ins Licht gerückt wird.

    Ich selber hätte im Titel das Wort „Medizin“ vielleicht durch „Therapie“ ersetzt, denn „Medizin“ im Sinne des eingangs präsentierten Fotos sind ja Pillen. Und die nimmt man einfach passiv ein.

    Also reine Fremdleistung. Fotografie als Therapie“ deutet jedoch eher auf die AKTIVE Rolle des Fotografen in diesem „Genesungsprozess“ hin und trifft es daher meiner Meinung nach eher.

    Aber man könnte auch einfach sagen: „Fotografie als spannender Weg zu mir selber“.

    Ich kann dem Autor nur darin zustimmen, daß Fotografie eben viel mehr ist, als schöne Situationen zu dokumentieren, Erinnerungen zu verfestigen.

    Fotografie ist eine Form der Kommunikation. Selbst, wenn ich Niemandem meine Fotos zeige: ich kommuniziere mit mir selber auf diversen Ebenen: Bei der Suche und Auswahl des Motivs, dem Themarahmen, der Gestaltung, dem „Zwiegespräch“ mit dem Motiv (im Sinne seiner Interpretation) und schliesslich in der späteren Betrachtung des Bildes, wo ich mich selber als Fotograf unwillkürlich frage, wie nach Tagen, Wochen, Monaten oder gar sehr vielen Jahren das Bild JETZT auf mich wirkt. Wie stehe ich nach kurzer oder langer zeitlicher Distanz, nach weiteren Lebenserfahrungen, nach Brüchen im Lebenslauf, nach Verfestigung meiner Situation, etc. Zu dem Bild und dem Bildautor – der dann zwar ich selbst bin, aber der doch ein anderes Ich in einer anderen Zeit war?

    Ich halte viel von Zweitbetrachtungen. Man wechselt vom unmittelbar betroffenen Bildautor zum distanzierteren Betrachter seines Selbst.

    Das kann der Anstoß zu tieferen Gedanken sein – dieser Ansatz kann die Tür zum Selbst aufstoßen. Den unverstellten Blick auf sich selber freigeben.

    Das eigene Leben kann möglicherweise in einem bisher nicht so bewußten Kontext erscheinen: ein Wink, sich zu hinterfragen, Position zu beziehen. Und zu überdenken.

    Eine Form der „Therapie“ kann es auch sein, gelegentlich Selbstportraits zu machen.
    Damit meine ich nicht so sehr heutige narzisstisch geprägte, schreierische show-Bilder und Selbstinszenierungen (obwohl auch das sehr viel über einen Selbst aussagt) – ich meine damit sehr „stille“ Bilder, die in einer Phase entstehen, die eher Krisen oder Umbrüche sind. Oder auch das eigene, ganz private und authentische Gesicht zeigen, nachdem wichtige Schritte irgendeiner Art hinter einem liegen. Egal, ob (in der jeweiligen Situation) positiv oder negativ.

    Gleiches gilt für die (Portrait-) Fotografie des eigenen Umfeldes. Die Aktion des Portraitierens einer anderen Person, erst recht der aus dem eigenen näheren Umfeld, ist bereits VOR dem ersten Bild hilfreich, aufschlussreich. Man will die Person in den Kontext der der Person selber eigenen Geschichte setzen, imprägniert jedoch gleichzeitig mehr oder weniger bewusst das Bild mit seiner eigenen Beziehung zum Portraitierten – selbst dann, wenn die portraitierte Person eine fremde Person ist, kann man das nicht unterbinden. Im Grunde sind alle Portraits, die über das Knipsen hinausgehen, eine „Gruppenaufnahme“ – eine oder mehrere Personen werden auf dem Bild direkt sichtbar – eine nur indirekt, weil sie ein statement über den Umweg der bildnerischen Gestaltung macht.

    Portraits sind eine Dokumentation von spontanen „Familienaufstellungen“ – wobei letztlich in unterschiedlicher Ausprägung der Fotograf „auch im Bild“ befindlich ist…

    https://de.wikipedia.org/wiki/Familienaufstellung

    „Stille“ Bilder haben eine starke „therapeutische“ Kraft.
    Man kann nicht NICHT-Kommunizieren. Und so ist der Bildautor stets im Akt der Kommunikation – zunächst mit sich selber, evtl. Später auch mit Anderen. Sei es beim Fotografieren selbst oder beim Zeigen des Fotos.

    Darüber hinaus schaffen es Fotos durchaus, sogar die Kommunikation des Betrachters, des Rezipienten mit sich (dem Betrachter) selbst anzuregen.

    So – das soll für heute erst mal genug zu dem Thema sein…

  • Sehr geehrter Herr Labestin,

    nun, die Überlegungen zur Fotografie und Philosophie sind meines Erachtens längst überfällig.
    Das von Ihnen angesprochene Büchlein “Zen – der Weg des Fotografen” sowie einige andere Publikationen “Zen und die Fotografie” u.ä. zeigen mir “die geschlossenen Tür” durch die auch Sie nicht gegangen sind.

    Ich kann jetzt nur von Ihrem Beitrag sowie von den veröffentlichen Fotos als Grundlage ausgehen. Verstehen Sie meine Aussage bitte nicht als Angriff, sondern als eine Überlegung, bei der ich ein “Denkfehlen” nicht ausschließen kann.
    In der Kürze –
    ich habe den Eindruck bei Ihren Fotografien, das diese viel zu gefällig sind. Sie passen ” viel zu sehr in einen gediegenen Bilderahmen samt Passepartout”
    Die sechs aufgeführten Punkte – zur Erhöhung der Aufmerksamkeit usw. spiegeln die oder eine Möglichkeit des fotografierenden, jedoch gerät das Endergebnis ( Interaktion Foto/Betrachter) hier außer Acht.

    Recht gut wird dieser Gedanke bei Vilém Flusser – Für eine Philosophie der Fotografie in Überlegung gesetzt. Eine entsprechend gute Weiterentwicklung erkenne ich bei Andreas Müller Pohle.

    Eine wichtige Aussage Ihrerseits erkenne ich in – “Denn Fotografie hat weder Realität noch Lüge”. Nur hier liegt gleichzeitig das Problem (in meiner Überlegung) bei Ihren Fotografien. Denn diese lassen Realität, und somit Wahrheit und Lüge, im Grundsatz – zu. Jetzt muss ich jedoch auch zur Kenntnis geben, das ich seit ca. 55 Jahren eine Lösung – auch dieses für mich ersichtliche Problem suche.

    “Sie ist” – Erlauben Sie mir den Prüfstand der Wissenschaftlichkeit.

    “Sie ist – ist Sie?

    … die Grenzen in uns selbst ; Ich gebe Ihnen vollumfänglich Recht mit dieser Aussage, glaube jedoch den Grenzzaun in Ihren Fotografien zu erkennen. Theodor W. Adorno hat u.a. da in seiner Musikphilosophie hierzu Beiträge geleistet.

    Und nochmals – Bitte verstehen Sie meinen Beitrag nicht als Angriff oder Aussagen eines “der es besser zu wissen glaubt”. Ich bin davon weit entfernt. Ich habe in den rund 55 Jahren des fotografierens hunderttausende Fotografien erstellt. Jedoch nicht eine einzige veröffentlicht. Und ob auch nur eine einzige mit Gedanklichem Bestand hierbei ist – ich weis es nicht.

    Ich hatte eigentlich kein Interresse bei Herrn Roskohten einen Beitrag zu leisten. Ihr Artikel jedoch ist trotz aller Kritik meinerseits,

    positiv bedeutsam.

  • Vielleicht ein Nachwort zum Format der Darreichung. Ich habe lange darüber nachgedacht, ob das Skript über das Lesen zu vermitteln sei. Im Original hatte ich es vorgetragen und bei „Kommunikation ohne Worte“ die nachfolgenden Bilder über eine Leinwand ablaufen lassen wollen. In diesem Ablauf kommen die Bilder anders zur Geltung als auf dem Bildschirm. Die Bilder – auch die eigentlich schlechten (manche würde ich mir nie aufhängen) – wirken in ihrer Abfolge und lösen Reaktionen aus.

    Und diese Reaktionen aufzuzeigen, ist mir bei dem Vortrag wichtig. Klar, „Medizin“ ist das falsche Wort, nur es wirkt im Kontext einer Überschrift einladender als „Therapie“ oder „Coaching“. Den Marketingtrick mag man mir verzeihen.

    Und so wollte ich aufzeigen, dass Fotografe etwas auslösen kann, in denen die fotografieren, aber auch in jenen die „nur“ betrachten.

    Dass dies auch beim Lesen möglich ist und auch andere beschäftigt, freut mich sehr. Auch dass es hier andere Sichtweisen gibt. Denn im Nebeneinanderlegen von Sichtweisen, kann man sich entwickeln.

    Zur Philosophie wollte ich im Beitrag lediglich einen Hinweis geben, was Fotografie im Allgemeinen sein kann, nicht meine Bilder im Speziellen sind. Mit Philosophie selbst habe ich so manchmal mein Problem, da es oftmals scheint, dass diese „Weisheitsliebe“ eigentlich sich selbst am meisten liebt und jenen Weg versperrt der viel wichtiger ist – ja diesen oftmals sogar noch persifliert… aus dem essentiellen Weg zur Liebe zu sich selbst verkommt die Philosophie in manche Diskussion zur reinen Selbstverliebtheit. Früher im Café mit Cognac und Zigarre, heute mit Chai-Latte und Macbook.
    Insofern möchte ich Herrn Heuser um Nachsicht bitten, wenn ich nicht durch diese Tür gehen mag. Ich finde aber seinen Beitrag ungemein spannend und erweiternd.

    Mit Spannung habe ich auch alle Kommentare gelesen und freue mich über die interessanten Sichtweisen. Viele lieben Dank hierfür.

    • Sehr geehrter Herr Labestin,

      Sie brauchen ohne “wenn und aber” nicht um Nachsicht bitten. Ihr Beitrag ist ausgereift und zum “erweiterten Denken” ausgelegt.
      Die Fotografie wie unzählige anders gelagerten Auseinandersetzungen zeigen Türen und Schlösser. Es ist unmöglich, alle Varianten desgleichen zu erkunden.

      Von daher ist Ihr Beitrag von besonderer Wertschätzung.

      Meine fotografischen “Versuche” UND damit einhergehenden Angriffe haben mich frühzeitig “zum Rückzug” bewogen.

      Sei dem die Fotografie aus den Schuhen der Malerei erwachsen ist; damit die jeweiligen Ansprüche und Möglichkeiten beider Disziplinen in einem völlig unverständlichem Streit liegen.
      Ihr Hinweis zur Disziplin der Philosophie kann ich im Grundsatz; bedauerlicherweise – nur bestätigen. Gespräche die ich dergestalt geführt bzw. führe ergeben oftmals genau diesen Umstand der Selbstverliebtheit in Wort und Tat.
      Zur “Entlastung” der philosophischen Disziplin möchte ich anführen, das zeit ca. 20 Jahren die philosophische Auseinandersetzung in vielen externen Fachbereichen (Wirtschaftwissenschaften, Soziologie ,uvm.) sich zaghaft, mit positiven Auswirkungen, zeigt. So wird in den Wirtschaftstudiengängen immer öfter auch der philosopisch/soziologische Aspekt angeboten. Also vereinfacht – auch der zukünftige leitende Angestellte/ Arbeitgeber hat eine breit gefächerte Verantwortung, die nicht nur mit der Rendite einhergeht.
      So auch im Fach Fotografie. NUR – gerade hier zeigt sich allzu oft das Ihrerseits
      angeführte Verhalten.
      GdF. wäre sogar dieser Auftritt von Herrn Roskothen eine mögliche Seite der Fotografie ein Platz einzuräumen. Ich befürchte jedoch, das ein herbes “Hauen und Stechen” schnell seinen Stellenwert erfahren wird.

      wie auch immer,
      haben Sie vielen Dank für Ihre Bemühungen

      R.A. Heuser

  • Zum Thema des Artikels passt ein wunderschöner Satz aus Ernst Blochs „Tübinger Einführung in die Philosophie“:

    „Wir sind. Aber wir haben uns nicht. Darum werden wir erst“

    Schöner und kürzer kann man es nicht zusammenfassen, finde ich…

    Gruß an Alle

    DWL

Journalist, Fotograf, Fototrainer Peter Roskothen

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Amtliches Stativ

Dieses Fotostativ ist groß, verhältnismäßig leicht und vor allem sehr preiswert:

*fotowissen Test K&F Stativ SA254T1

Stativ Testbericht