Individueller Fotokurs - Besser fotografieren lernen

Warum Mittelformat Digital? Mittelformatkameras Pro und Contra

Welche Gründe gibt es im jetzigen Zeitalter für das Fotografieren im digitalen Mittelformat? Wann, warum und für wen lohnt sich eine Mittelformatkamera?

Mittelformatkameras Pro und Contra

Es gibt Sie auch heute: Mittelformatkameras. Allerdings sind heute digitale Mittelformatkameras angesagt, um den Prozess der Filmentwicklung und Digitalisierung zu ersparen. Aber auch der analoge Weg ist machbar mit analogen Mittelformatkameras, die man heute für kleines Geld erhält. Reden wir in diesem Beitrag aber über die digitalen Kameras mit großem Sensor.

Was macht den Unterschied in der Bildqualität? Die digitale Mittelformatkamera (DMFK) hat einen größeren Sensor als die Kleinbildkamera. Während das digitale Kleinbild mit einem Sensor der Größe 24 x 36mm belichtet, sind die DMF-Geschwister mit größeren Sensoren ausgestattet.

Früher (wir hatten ja nichts) hatte ein Kleinbild-Negativ 24 x 36mm Fläche, ein Mittelformatnegativ maß zum Beispiel etwa 56 x 56mm (Rollei / Hasselblad). In analogen Zeiten gab es viele Filmformate, darunter auch den 120er Rollfilm für die analogen Mittelformatkameras. Schon damals galt: je größer das Negativ, desto größer kann der Abzug sein, ohne störendes Rauschen und ohne in Postergröße unscharf zu wirken.

Digitale Mittelformatkameras Pro und Contra

Analoge Mittelformat-Filmgrößen und Mittelformat-Digital Sensorgroessen im Vergleich

Analoge Mittelformat-Filmgrößen und Mittelformat-Digital Sensorgroessen im Vergleich

Eine heutige digitale Mittelformatkamera (DMFK) hat einen größeren Sensor als vergleichbare Kleinbildkameras oder APS-C-Kameras. Dadurch können entweder mehr Pixel auf dem Sensor Platz finden, oder die Sensorpixel können größer sein als die einer digitalen Kleinbildkamera. Das erstere hat den Vorteil größerer Abzugmöglichkeiten, letzteres den Vorteil rauschärmer und dynamischer zu arbeiten.

Leider sind DMFKs immer noch teurer als Kleinbildkameras oder APS-C-Kameras. Das liegt auch daran, dass der Sensor und die MF-Kameras nicht in so großen Stückzahlen gebaut und verkauft werden. Doch was sind die Anwendungsmöglichkeiten des DMF?

Fujifilm GFX 50S - Test Preiswerter Pixelgigant - Mittelformat spiegellos

Begrenzte Anwendungen für Mittelformat Digital

Steigt die Bildqualität, so hat man entweder die Möglichkeit größere Abzüge etwa für Ausstellungen zu erstellen. Oder man kann einen Ausschnitt wählen und diesen trotzdem recht groß reproduzieren.

Es existieren bereits viele Tests in denen das Mittelformat höchstens eine etwas bessere Bildqualität erreicht, als das digitale Kleinbildformat. Bleibt anzumerken, dass der maginale Pixel-Qualitätsunterschied kaum den Preisunterschied so mancher PhaseOne oder Hasselblad Kamera zu einer Nikon D850, einer Canon 5DsR oder Sony Alpha 7R III Kleinbildsystemkamera rechtfertigt.

Da ist nicht nur der höhere Anschaffungspreis der MF-Kamera, sondern auch das Objektivsortiment, welches leicht Kosten im fünfstelligen Bereich verursacht.

Die Aufgabengebiete einer solchen Kamera liegen in der Produktfotografie, Landschaftsfotografie, Architekturfotografie, Modefotografie, bei hochwertige Hochzeitsaufnahmen oder Portraits. Weniger einsetzbar ist ein solches Aufnahmesystem für die Street-Fotografie, Sportfotografie, Wildlifefotografie oder Actionfotografie. Universeller nutzbar ist eine Kleinbildkamera mit entsprechendem Objektivsortiment in jedem Falle.

Nachteile Mittelformat

Mittelformat Schärfentiefe bei F32, Schärfe auf dem Auge, hinterer Arm bereits unscharf

Mittelformat Schärfentiefe bei F32, Schärfe auf dem Auge, hinterer Arm bereits unscharf

Ein Nachteil der großen Sensoren kann die geringere Schärfentiefe darstellen. Gerade in der Produktfotografie kleinerer Objekte ist eine DMFK daher nur mit Fokusstacking oder einem Tiltobjektiv zu nutzen. In der ambitionierten Landschaftsfotografie ist ein Stativ für beste Ergebnisse ein Gewichtsnachteil, zusammen mit den ohnehin schweren Mittelformatobjektiven.

  • Kosten
  • Schärfentiefe
  • Serienbildgeschwindigkeit
  • Eingeschränkte Genre
  • Blitzsynchronzeit (Fuji)

Vorteile Mittelformat Digital

Vorteile einer Mittelformatsystemkamera können in der Bildqualität liegen. In den Untersuchungen verschiedener Testberichte liegen aber die Kameras mit den größeren Sensoren nur wenig vor den Bildergebnissen von hochwertigen Kleinbildkameras. Mögliche Vorteile sind:

  • Auflösung
  • Dynamik
  • Rauschverhalten
  • Farbtiefe / Farbwiedergabe
  • Zentralverschluss für schnelle Blitzzeiten (nicht Fujifilm)

Darüber hinaus bescheinigt zum Beispiel der Heise-Verlag einer spiegellosen Mittelformatkamera wie der Fujifilm GFX 50S oder eine Hasselblad X1D Outdoorqualitäten und Alltagstauglichkeit. Diese Tauglichkeit konnte man in der Vergangenheit lange vergeblich im DMF suchen.

Fujifilm bietet interessanter Weise gar keine Kleinbildkameras an, sondern neben der X-Serie im APS-C Format gleich das Mittelformat mit der GFX 50S. Für eine Mittelformatsystemkamera ist die Fujifilm tatsächlich schon für wirklich kleines Geld zu erhalten. Außerdem haben es Fujifilm wie auch Hasselblad geschafft, die Gehäuse auf Abmessungen ähnlich zu digitalen Spiegelreflexkameras zu senken.

Größenvergleich spiegelloses Mittelformat versus Spiegelreflex Kleinbild

Größenvergleich spiegelloses Mittelformat versus Kleinbild Spiegelreflex

Vorteil Plastizität

Der treffendste Vorteil im größeren Format dürfte in einer empfundenen Plastizität oder Bildtiefe liegen. Die Plastizität und Bildqualität haut einen erfahrenen Kleinbildfotografen aus den Schuhen. Auch die Farben und Dynamik der DMF-Kameras ist bestechend.

Bedienung

Wer eine solche DMF-Kamera einmal leihen / ausprobieren durfte, wird schnell feststellen, dass zum Beispiel die GFX 50S genauso einfach zu bedienen ist, wie eine X-T2 oder X-Pro2 spiegellose Systemkamera.

Der Umstieg von einer hochwertigen digitalen Spiegelreflex auf eine spiegellose Mittelformat im GFX-System  oder zur Hasselblad X1D ist technisch nicht wirklich schwierig, hat doch eine spiegellose Systemkamera viele Vorteile, wie die im Sucher sichtbare

  • Schärfentiefe
  • Helligkeit
  • Farbe / Schwarzweiß
  • Formate wie 1: 1 Quadrat
  • Hyperfokaldistanz
  • Lupe für das manuelle Scharfstellen
  • Fokus Peaking
  • Wiedergabe des Bildes

Mindestens die Fujifilm Spiegellose ist sehr intuitiv bedienbar. Wer einmal mit dem Sucher und Fokus-Peaking gearbeitet hat, der wird die Vorteile im Vergleich zu einer digitalen Spiegelreflexkamera zu schätzen wissen.

Preise Mittelformatsystemkameras

Fujifilm und Hasselblad haben die Preise für das mittlere Format stark gesenkt. Aber immer noch müssen FotografInnen beispielsweise für eine Fujifilm Kamera mit zwei Objektiven etwa EUR 11.000 zahlen. Das ist viel im Vergleich zu einer Kleinbild-Einsteigerkamera, einer Sony Alpha 7 oder einer Canon EOS 5D Mark III.

Wer so viel Geld übrig hat, bekommt dafür eine überzeugende Bildqualität. Wer hingegen ins digitale Kleinbildformat investiert, der hat mehr übrig für Objektive oder eine Reise mit wunderbaren Fotoerinnerungen.

Fazit Für und Wider Mittelformat

Das Für und Wider kann man endlos fortsetzen. Man kann auch argumentieren, dass ein kleineres Auto viel Geld spart, welches man als begeisterter Fotoamateur oder Fotograf trefflich in ein Mittelformatsystem investieren kann. Wie auch immer, das Geld muss man erst mal verdienen. Ob man in der professionellen Fotografie Aufträge erhält, welche eine solche Investition rechtfertigen, bleibt dahin gestellt. Die Qualitätsansprüche von einigen Kunden sind seit der Smartphone Fotografie eher in die Knie gegangen.

Dennoch darf man davon ausgehen, dass diejenigen, die Qualität schätzen, eher zu einer 50 Megapixel Kamera greifen, als zu einem Handy. Insofern scheint das Konzept von hochauflösenden, wertvollen Kamerasystemen sicherlich eine gute Idee für die Kamerahersteller, um sich gegen die Smartphone-Fotografie abzusetzen.

Letztlich kann eine Reise nach Patagonien, Kuba, Venedig, in die USA oder nach Island ein Auslöser sein, gleich die beste Bildqualität in Form von Mittelformat Digital mitzunehmen und sich hinterher nicht über zu wenig Auflösung für die Wandbilder zu ärgern.

Empfehlung Mittelformatsystemkamera

Empfehlung Mittelformatsystemkamera Fujifilm GFX 50SMeine Empfehlung in Sachen Mittelformat ist die hervorragende und preiswerte Fujifilmsystemkamera. Für diese Kamera gibt es drei Objektivempfehlungen. Die Links führen zu dem Fachhändler Calumet, den ich sehr schätze:

Das GF32-64mm ist wider Erwarten extrem scharf in allen Brennweitenbereichen. Blende F4 liefert im Mittelformat tatsächlich sehr wenig Schärfentiefe, ist demnach völlig ausreichend. Das GF23mm F4 ist ein tolles Objektiv für Landschaftsfotogafen (noch nicht selbst getestet). Alternativ kann man noch das Canon TS-E 24mm F3.5 empfehlen, welches mit einem Techart Adapter (Link zum Anbieter Allmedia) ebenfalls hervorragend auf der spiegellosen Systemkamera arbeitet! Diese Linse ist eine wirkliche Alternative, zudem der Preis mit Adapter nicht weit darüber liegt.

Das GF120mm F4 ist für Makrofotos, Produktfoto mit einer maximalen Vergrößerung von 1:2 nicht so stark wie eine Canon 5DsR mit EF 100mm L IS, aber auch für Portraitaufnahmen oder Mode ist der AF ausreichend schnell. Das GF 110mm F 2 R LM WR (noch nicht selbst getestet) soll zwar noch leistungsstärker und schärfer sein in Sachen Portrait, ist leider aber nicht als Makrolinse zu gebrauchen.

in eigener Sache: Fotokurs Fujifilm

Fotograf und Fototrainer Peter RoskothenWer gerne die beste Bildqualität nutzen möchte, die Kamera sinnvoll programmieren und die Mittelformat Digital Vorteile einsetzen möchte, dem biete ich einen Fotokurs für die Fujifilm GFX 50S. Einfach anrufen unter:

+49 (0)2158 40 40 62

Mehr Informationen >>

Fujfilm GFX 50S Fotokurs - Fotoschule Roskothen

© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Mittelformat Digital Vorteile und Nachteile

Autor: Peter Roskothen

Ich, Peter Roskothen bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer Fotokurse sowie Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Fotoamateure und ambitionierte Fotografen. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter Peter Roskothen Fotokunst & Design.

6 Kommentare

  1. Lieber Peter,

    danke für Deinen interessanten Bericht.
    Es würde mich freuen, wenn Du einmal Vergleichsaufnahmen zwischen der Fuji GFX50S und der Canon 5DsR machen und präsentieren könntest.
    Ich denke, dann wird in puncto Schärfentiefe die GFX deutlich im Nachteil sein,
    das war schon bei den chemischen Kameras so,
    wenn ich so meine Bilder, die mit der Leica R6 entstanden sind mit denen der Hasselblad vergleiche, dann fehlt heute den digitalisieten Dias der Hasselblad irgendwie der Kick, der Tiefenschärfebereich ist sehr gering und jeder noch kleine Fehler beim Fokus wurde gnadenlos bestraft. Auch habe ich den Eindruck, dass die damaligen Mittelformatfilme doch etwas grobkörniger waren als es die angeblich baugleichen Kleinbildfilme waren.
    Okay, das ist heute bei Verwendung von AF (was die Kameras seinerzeit nicht hatten) wohl etwas besser und die Probleme bei höheren ISO-Werten dürften bei der GFX auch der Vergangenheit angehören.
    Ein 200er oder gar 400er Film bei der Hasselblad war seinerzeit schon grenzwertig.
    Klar sind heute die Kosten für eine einigermaßen brauchbare Mittelformatausrüstung locker 5stellig, bei Hasselblad darf ich noch fast das doppelte drauflegen.
    Mit den 42 bis 50 MP – Kameras von Nikon, Sony und Canon liege ich deutlich drunter, aber immer noch bin ich mit einigermaßen guten Objektiven schnell in Bereichen von 5000 €, was für den Normalfotografen schon extrem ist.
    Klar, Profi-Fotografen, die ihre Ausrüstung absetzen können und auch entsprechende Aufträge erhalten, sehen das logischerweise anders. Und für diese ist diese Kamera gewiß auch ein unverzichtbares Werkzeug.
    Danke für Deine Mühe.
    LG Klaus

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  2. Hallo Peter,
    vielen Dank für deine Mühe die so ein Artikel mit sich bringt.

    Vergleichsaufnahmen zwischen der Fuji GFX50S und der Canon 5DsR würden auch mich
    stark interessieren. Dann könnte man einfacher entscheiden, ob der heftige Preisaufschlag für
    die Fuji sich schönreden lässt.

    Eine Pentax 645z wäre möglicherweise auch noch eine wertige Alternative.

    LG Gerd

    Auf diesen Kommentar antworten
  3. Hallo Klaus und Gerd,

    gerne geschehen. Ich kann Euren Wunsch verstehen, und den erfülle ich auch gerne, wenn Ihr mir sagt, was da vernünftig ist. Vergleichen wir die beiden Kameras mit einem 24mm TS-E von Canon? Dann muss ich mit der Fuji näher ran ans Motiv. Vergleichen wir mit denselben Blendenwerten? Ihr merkt schon, das ist nicht einfach, sondern sehr aufwändig.

    Der Preisaufschlag ist nicht sooo heftig. Wenn Ihr eine 5DsR kauft, die viele Nachteile im Vergleich (Sucher) hat, dann benötigt Ihr auch erstklassige Objektive. Zum Beispiel ein TS-E Objektiv von EUR 2.000,- aufwärts. Ihr liegt also für die 5DsR mit dem 24mm TS-E bei etwa EUR 5.400,-. Das ist kein so großer Schritt mehr bis zur EUR 8.000,-.

    Herzlichen Gruß,
    Peter

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    • Peter, warum braucht man ein Tilt Objektiv für diesen Vergleich, zumal Fuji ja keines im Programm hat. So ein Vergleich mag zwar interessant sein noch interessanter wäre es aber schwierige Farben, z.B. eine rote Rose mit vielen Farbnuancen, aufzunehmen und zu prüfen wie diese getrennt werden. Ebenfalls wichtig wäre mal den Dynamikumfang einem praktischen Test zu unterziehen. Was kann mann bei kontrastreichen Bildern noch aus Lichtern und Schatten herausholen ohne dass Artefakte und Rauschen entstehen. Alles im unteren ISO Bereich, da eine Mittelformat Kamera nicht für Reportagen eingesetzt wird.

      Bei modernen Pro Kameras und Pro Linsen sollte man davon ausgehen dass sie alle scharf sind. Niemand kauft sie um im Keller Millimeterpapier zu fotografieren.

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      • Ich möchte nicht das Tilten verwenden, sondern das Objektiv, welches eine Referenz ist in Sachen Güte. Man kann keine Kameras mit verschiedenen Objektiven testen. Das funktioniert nicht. Was die Rose angeht, so ist das eine gute Idee. Diese Tests gibt es aber bereits von einem sehr seriösen Magazin: https://www.heise.de/foto/artikel/Spiegelloses-Mittelformat-3825103.html.
        Im Artikel werden die Fuj, Hasselblad und Sony A7R II verglichen. In dem Beitrag ist die Rede davon, dass die beiden MF-Kameras „durch ihre umwerfende Bildqualität“ überzeugten.

  4. Servus Peter.

    Ich verwende an meiner 5DsR häufig MF Objektive. Z.B. Hartblei TS, oder Mamiya und SK.
    Was dann passiert ist folgendes: die Dynamik und die Plastizität steigen gewaltig.

    Subjektiv würde ich behaupten, dass die Qualitätssteigerung nicht unbedingt dem DMF Sensor zuzuschreiben ist, sondern eher den wertigeren Linsen aus der MF Schiene. Selbst mit älteren Bauteilen gelingt eine erhebliche Q-Steigerung. Die Auflösung der MF Linsen und die Präzision des Glases war schon immer eine Liga für sich.

    Nun rücken die Massenhersteller aber im KB Format stetig nach. Ein Canon EF 8-16 F4 oder ein EF180 F3.5L oder auch ein Zeiss der Distragon Serie bedient einen 50MP Sensor mühelos. Selbst ein vergleichsweise günstiges Tamron SP15-30 reizt den Sensor einigermaßen aus.

    Ich persönlich sehe eine DMF außerhalb der kontrollierten Studiosituation oder entsprechend generierten Sets überhaupt nicht. Zu teuer, zu groß, zu unflexibel. Und es gibt immer weniger Zubehör in dem Bereich. Und das Zubehör ist extrem teuer und schafft keinen Mehrwert mehr im Vergleich. Wie gesagt, außer für Spezialaufgaben wird man sich bei den meistens Sets mit einer VF begnügen und nicht selten auch mit einer APS-C oder APS-H.

    Eigentlich ein interessanter Bericht. Allerdings weiß jetzt eigentlich niemand so ganz genau was die kleine Fuji genau drauf hat; im Vergleich zur Konkurrenz der DMF ala Mamiya P1 oder Hasselblad.

    VG Oliver

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