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Testfotos GFX 50S – Systemwechsel zu Fujifilm – Fazit

Artikel ursprünglich verfasst am 2. April 2020

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Im ersten und zweiten Teil des Testberichts zur Fujifilm GFX 50S habe ich mich mit den Fähigkeiten des Mittelformats und den technischen Daten der spiegellosen Mittelformatkamera auseinandergesetzt. In diesem letzten und dritten Teil geht es um Testfotos der GFX 50S, einen möglichen Systemwechsel zu Fujifilm GFX 50S und ein Fazit zur Kamera:

Dieser GFX 50S Testbericht besteht aus drei Teilen:

Teil 1/3 – Test Fujifilm GFX 50S – Mittelformat spiegellos >>

Teil 2/3 – Technischen Daten Fujifilm GFX 50S Testbericht >>

Teil 3/3 – Testfotos GFX 50S – Systemwechsel Fujifilm – Fazit

 

Testfotos Fujifilm GFX 50S

Eines meiner ersten Testfotos GFX50S. Ausgerechnet dieses Foto hatte mich bereits in den Bann der Fujifilm-Mittelformatkamera gezogen. Lohnt ein Systemwechsel zu Fujifilm GFX? Ja, es lohnt sich sehr zu wechseln. Dieser Artikel wurde im Juni 2017 erstellt und im April 2020 für Sie überarbeitet.

Der Systemwechsel zu Fujifilm lohnt sich

Mit der enormen Auflösung und dem exakten Autofokus ist die GFX 50S ein Traum

Die Testfotos GFX 50S sind so auflösungsintensiv, dass wir Fotografen schier unendlich hinein zoomen können

Testfotos GFX 50S

Vor diesem Test hatte ich das Internet nach brauchbaren Testfotos der GFX 50S abgesucht. Leider hatten auch diverse Magazine entweder nur Testbilder von uninteressanten Objekten, Studioszenen oder herunter gerechnete Bilder bereitgestellt. Was soll man damit anfangen? Daher war es wichtig, endlich einmal selbst mit der Kamera fotografieren zu dürfen:

Ich liebe die JPG-Testfotos der GFX 50S, weil Sie keinerlei Fehler oder Verzeichnung erkennen lassen. Im Gegenteil: Die 4:3-Auflösung ist mit 8.256 x 6.192 Pixeln gigantisch. In den knackscharfen Aufnahmen erkennt man, wie im historischen Film „Blow-up“ noch unendliche Details, von denen man nicht immer weiß, ob die Publikation überhaupt erlaubt ist. Ich hatte Aufnahmen aus der Höhe über die Stadt Krefeld geschossen, die ich gar nicht verantworten kann. Weiß man, ob hinter einem der Fenster irgendwo gerade ein Mord passiert? Ob man irgendwo eine Sexszene erkennt? Auf einer Motorradaufnahme war so deutlich die Seriennummer zu erkennen, dass ich die Aufnahme gleich wieder entfernte. Ich kann im Bild gar nicht alles absuchen und konzentriere mich deshalb auf unverfängliche Straßenszenen:

Unveränderte Testbilder (rechte Maustaste – Ziel speichern unter), Testfotos dürfen nur zur Ansicht geladen werden, keine kommerzielle Nutzung oder irgendwelche Veröffentlichung:

https://www.fotowissen.eu/wp-content/uploads/2017/06/DSCF2807.JPG

https://www.fotowissen.eu/wp-content/uploads/2017/06/DSCF2814.JPG

https://www.fotowissen.eu/wp-content/uploads/2017/06/DSCF2841.JPG

Nachtrag 01.05.2018:

Testfotos GFX 50

Systemwechsel zu Fujifilm GFX vorprogrammiert? Meine Canon-Geschichte

Ich hatte beruflich jahrzehntelang mit Canon fotografiert. Zu den besten Hoch-Zeiten fotografierte ich mit zwei Canon 5D Mark II, besten Zoomobjektiven und zwei Blitzgeräten, einem auf jeder Spiegelreflexkamera. Ein Schweres Fotoequipment welches mir gesundheitliche Probleme verursachte. Den Schritt zur 5D Mark III fand ich zu uninteressant und sparte mir die Investition. Dann kam die Canon 5D Mark IV, für die ich den UVP, 4.065 € zahlte. Nach dem Kauf stellte ich fest, dass ich nicht mehr zu Hochzeiten eingeladen wurde.

Inzwischen war nicht nur der Hochzeits-Markt von vielen Fotoamateuren geschwemmt, die mit einem Firmenwagen (bezahlt, Sprit inklusive) zur Hochzeit fuhren, ohne Blitz mit nur einer Kamera fotografierten und nicht wirklich viel vom Job verstanden. Schließlich standen diese Amateure unter der Woche an der Käsetheke. Der Anfang vom Ende der Berufsfotografen in sämtlichen Fotogenren. Ich beschwere mich nicht, aber es ist so.

Das Ende von Canon

Canon hatte mich innerlich bereits verloren, als ich die 5D IV kaufte. Sie war mir zu schwer geworden, zu uninspiriert, zu wenig innovativ, viel zu teuer. Auto-ISO mit Blitz immer bei ISO 400? Musste ich mir das antun? Seit dem Tag, als ich die 5D IV kaufte war in meinen Augen bei Canon die Luft raus. Mein Gefühl sagte: Das ist das Ende von Canon.

Es gab schon lange elektronische Sucher, spiegellose Kameras, nur Canon und Nikon machten nicht mit. Zumindest nicht im professionellen Segment. Ich war es satt zu warten. Seit der Photokina 2014 gab es die Sony Alpha-Kameras, die zeigten, was möglich war. Und dann war da noch dieser kleinere Rebell in Japan, der ganz andere Kameras baute. Diese waren schön, anders in der Bedienung, klein und leicht, die Blende vorne am Objektiv. Das gefiel mir. Zeit für einen Wechsel – zu Fujifilm – zur X-T2. Und jetzt kam die Fujifilm  GFX 50S heraus. Ein Traum für jemanden, der früher mit Rollei 6×6 fotografierte. Sie ahnen sicher, was in mir vorging.

Was gegen Sony spricht

Gegen einen Systemwechsel zu Sony spricht für mich der Sensor, der Staub magisch anzieht. Vor jedem Shooting den Sensor zu säubern ist für mich ein No-Go. Auch ist das Unternehmen nicht wirklich mit dem Herz dabei. Anders als Fujifilm. Es gibt noch einige andere Gründe, zum Beispiel die Produktpolitik von Sony, die Fehler erst im nächsten Kameramodell zu verbessern, anstatt in der Firmware der aktuellen Kamera.

Die Erkenntnis: Canon und Nikon hatten mich verarscht

Ich fühlte mich nach Jahrzehnten mit Canon verarscht, als ich ein Modeshooting hatte, bei dem 9 von 10 Bildern unscharf waren. Ich fotografierte mit einem 50mm F/1.4 bei F/1.4. Und heraus kamen lauter unscharfe Fotos. Niemals hatten uns die beiden japanischen Hersteller CaNikon erzählt, dass diese offenblendigen Objektive ausschließlich teuer, aber auf der SLR nicht brauchbar waren. Weil sie niemals scharf waren. Niemals. Warum?

Der Autofokus sitzt in der SLR nicht auf dem Sensor, sondern vorne im Gehäuse unter dem Spiegel. Und deshalb sind scharfe offenblendige Objektive entweder Glücksache, oder ein Fall für die Kalibrierung. Ich fotografierte hunderte Hochzeiten und hatte immer wieder unscharfe Bilder bei Offenblende. Irgendwann fragte ich mich, ob es an mir lag. Ich jedenfalls hatte inzwischen Zweifel an meinen eigenen Fähigkeiten mit einer F/4, F/2.8 oder F/1.8 umzugehen.

Es lag aber nicht an mir, sondern daran, dass man Spiegelreflexkameras gar nicht über den gesamten Schärfebereich exakt kalibrieren kann. Sie können ein F/1.4 Objektiv entweder im Bereich 3 Meter oder im Bereich 1 Meter auf die Kamera kalibrieren (für jeden Body müssen Sie das einzeln einrichten). Aber es ist unmöglich, mit einer F/1.4 über den gesamten Bereich scharfe Fotos zu erhalten. Das musste ich erst einmal verstehen. Aus heutiger Sicht mit vielen Infos im Internet ist das einfach, aber früher hat das kaum einer gewusst. Vermutlich wussten es Canon und Nikon ganz genau.

Als ich dagegen zur spiegellosen Fujifilm X-T2 und F/1.2 griff, wurden 9 von 10 Bildern scharf. Knackscharf. Das war der Moment, in dem ich auf Fujifilm umstieg und Canon den Rücken kehrte. Zu lange hatte mich das Unternehmen verarscht. Für mich war es Zeit für einen Systemwechsel zu Fujifilm:

Bericht zum Offenblende-Shooting >> 

Von Canon / Nikon – Systemwechsel zu Fujifilm GFX

Wenn Sie wie ich jahrzehntelang mit Canon (oder Nikon) fotografierten, dann fragen Sie sich vielleicht, warum Sie nicht umsteigen auf die höhere Auflösung der Fujifilm GFX 50S? Der Schritt des Systemwechsels zu Fujifilm GFX ist gar nicht so groß. Wenn Sie 6.000,- oder 7.000,- EUR für eine Canon 1Dx Mark II oder Nikon D5 /D 850 ausgeben wollen, können Sie vorab überlegen, ob nicht der Kauf einer mittelformatigen Kamera lohnt. Auch wer, wie ich sein Geld in einer EOS 5D Mark IV investierte, wird sich vielleicht fragen, warum nicht gleich Mittelformat?

Das Gewicht und die Größe der Kameras ist ähnlich wie die professioneller Spiegelreflexkameras. Die Bedienung der MF-Kamera ist kinderleicht und sie eröffnet Produktfotografen, Hochzeitsfotografen und Landschaftsfotografen große Format-Möglichkeiten. Dazu kommt die Gesichtserkennung und Augenerkennung, die zu einer viel größeren Bildausbeute führt als bei SLRs:

Bild-Ausbeute der GFX 50S

Der wesentlichste Unterschied ist die Ausbeute an scharfen Aufnahmen. Gerade im Bereich Offenblende gibt es keine SLR-typischen Backfokus- oder Frontfokus-Aufnahmen. Die Bilder sind knackscharf und treffen genau. Im Bereich Portrait / Imagefotos ist es durch den Autofokus möglich, die Gesichtserkennung und Augenerkennung im Sucher zu nutzen. Das ist bei offenen Blenden von F2, F3.5, F4, F5.6 eine Steigerung der scharfen Aufnahmen um ein Vielfaches im Vergleich zur Spiegelreflexkamera!

Warum nicht gleich Mittelformat? Der Schritt zur GFX 50S ist nicht so schwer.

Ich zoome in Lightroom in die Beispielbilder der GFX hinein und entdecke immer wieder kleine Details, die ich im Kleinbildformat von 24-30 Megapixeln nie erkannt hätte. Die einzige denkbare Alternative zur Fujifilm ist derzeit die Hasselblad oder die Sony A7 RII / Sony A7 RIII (2018). Alle diese spiegellosen Kameras haben den entscheidenden Vorteil des elektronischen Suchers, verbunden mit einer gigantischen Auflösung und dem noch handlichen Format.

Test Fujifilm GFX 50S

Mittelformat im Vergleich zum Vollformat / Kleinbildformat

Im Vergleich zu einer Canon EOS 5DsR oder Nikon D850 ist kein Auflösungsvorteil mehr bei der GFX 50S zu erkennen. Jedoch ist die Plastizität der Bilder um ein Vielfaches größer. Die Bilder leben und haben eine ganz andere Anmutung. Hier kann ich nur den Vergleich empfehlen!

Video zur GFX 50S

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Fragen vor dem Systemwechsel zum GFX-Mittelformat

Vor dem Kauf der GFX können wir Fotografen uns fragen:

  1. Zahlen meine Kunden dieses Kamerasystem?
  2. Wissen private und geschäftliche Kunden um die Vorteile einer solchen Auflösung und Schärfe?
  3. Macht mir das Fotografieren mit der Mittelformat-Kamera so viel mehr Spaß?
  4. Kann ich alle wichtigen Objektive erwerben, die ich für meine Fotografie benötige?
  5. Werde ich der Kamera gerecht?

Viele der Antworten müssen Sie sich selbst geben.

Zur Frage 1. möchte ich meine Meinung anmerken: Vermutlich nicht. Private Kunden sind schon mit Fotos vom Smartphone zufrieden und kennen den Unterschied der Auflösung nicht. Auch geschäftliche Kunden sind oft mangels besserem Wissen mit kleineren Auflösungen und Qualitäten zufrieden.

Zur Frage 4. kann ich eindeutig sagen: Zur Zeit (Juni 2017) fehlen noch ein paar Linsen beim Fujifilm-Mittelformat. Es sind derzeit vier Objektive für die GFX 50S erhältlich:

  • GF120mmF4 R LM OIS WR Macro – kleinbildäquivalent 95mm – stabilisiert – Portrait und Makro / Produkt
  • FUJINON GF32-64mmF4 R LM WR – kleinbildäquivalent 25-51mm – das einzige Zoomobjektiv
  • FUJINON GF63mmF2.8 R WR – kleinbildäquivalent 50mm – wofür soll das sein? Portrait? Mode!
  • FUJINON GF23mmF4 R LM WR- kleinbildäquivalent 18mm – Landschaft / Architektur (ab 23.06.2017 im Handel!)

Diese Linse ist in Kürze verfügbar:

  • FUJINON GF110mmF2 R LM WR – kleinbildäquivalent 87mm – Portrait

Wie Sie sich also drehen oder wenden, Ihren Objektivpark der Marke Canon oder Nikon können Sie mit diesem bescheidenen Fujinon-Sortiment nicht ersetzen.

Aber es existieren bereits diverse Adapter für alte Fujifilm-Objektive, Canon oder Nikon-Objektive, welche allerdings teilweise keinen AF oder Blendenmodus unterstützen. Dennoch kann man diese Linsen bereits auf die Kamera montieren und damit dank Fokus-Peaking und Fokuslupe hervorragend manuell fokussieren.

Nachtrag Oktober 2018:

Der Objektivpark von Fujifilm für die GFX 50S oder GFX 50R ist inzwischen perfekt. Da wir Fotografen mit der spiegellosen Mittelformatkamera kein Wildlife, Sport oder Action fotografieren, sind alle Objektive verfügbar, die wir benötigen, sieht man von einem Tilt-Shift-Objektiv ab. Ein solches Tilt-Shift-Objektiv können Sie aber mit einem Adapter auch von Canon an der GFX nutzen!

Artikel Canon Objektive an GFX >>

Fotografisches Verhalten mit der GFX 50S

Wer dachte, er bräuchte nach dem Systemwechsel von Canon, Nikon oder anderen Marken zu Fujifilm GFX, ein anderes fotografisches Verhalten mit dem Pixelboliden, wird positiv überrascht. Ich habe auf einem Tisch aufgelehnt noch mit 1/30 Sekunde Belichtungszeit scharfe Bilder produziert. Die Schärfentiefe der Mittelformatkamera ist geringer als bei ähnlichen Optiken der Spiegelreflexfraktion, da man mit einem Cropfaktor von 0,79 vergleichen muss. In anderen Worten, die Objektive der GFX sind länger und man erhält natürlich eine kleinere vergleichbare Schärfentiefe.

Das ist ganz besonders auffällig, wenn man sonst mit einer APS-C Kamera fotografiert. Nehmen wir das Fujinon XF 56mm F/1.2 für die X-T2, X-T20, X-Pro2, X-H1 oder X-T3, so ist das Objektiv an der GFX mit der Bildwirkung eines  GF110mm F/2.0 zu vergleichen. Dennoch ist die Schärfentiefe der Mittelformatkamera mit der Brennweite und offenster Blende wesentlich kleiner als die der APS-C Kamera!

Man muss sich schon daran gewöhnen, Blendenzahlen eine Stufe höher  einzustellen, möchte man eine vergleichbare Schärfentiefe wie im Vollformat erhalten. Kommen Sie aus der APS-C Ecke, dann rechnen Sie gefühlsmäßig mindesten zwei Blendenzahlen mehr für eine entsprechende Schärfentiefe.

Hohe ISO im Mittelformat

Mit der neuen GFX wird es möglich auch einmal mit 8.000 ISO ein Bild festzuhalten. Mit vielen MF-Kameras war das bis zu dieser Fuji-Neuentwicklung nicht möglich. So kann man jetzt unbedenklich auch höhere ISO-Werte einsetzen und erhält sehr gute Bilder.

Fujifilm GFX 50S Testbild Hohe ISO

Fujifilm GFX 50S Testbild Hohe ISO 8.000

Fazit Testbericht GFX 50S – Zugewinn?

Was bekomme ich mit der GFX 50S, was andere Kameras nicht haben? Die kurze Antwort lautet: Schärfe, Auflösung und Gesichtserkennung / Augenerkennung. Die subjektive Antwort lautet: Plastizität und Leuchtkraft. Sie erhalten dafür eine wirklich einfach bedienbare Systemkamera, zu einem für das digitale Mittelformat utopisch geringen Preis.

Die Kamera hat eine hervorragende Verarbeitungsqualität (der Body ist grundlegend Made in Japan) und erhält vom Hersteller Firmware-Updates. Beim Kauf gewinnen Sie eine Kamera, die ein gleichwertiges Gewicht zu einer professionellen SLR besitzt, aber extreme Schärfe, Auflösung und Glanz in den Augen des Betrachters hervorbringt.

Die Hauptkritikpunkte an der GFX 50S sind der Belichtungskorrektur-Knopf, die zu lange Blitzsynchronzeit von 1/125s und das fehlendes GPS. Dagegen stehen so viele positive Eigenschaften, dass es den Rahmen sprengen würde, diese aufzuzählen.

Video Testbericht GFX 50S

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Dynamik & Auflösung

Wofür Sie den Pixelgiganten letztlich einsetzen ist gleich: Sie erhalten höhere Dynamik (ca. 13 EV), extrem große Datenmengen und Schärfe, Auflösung wie Plastizität. Wer das letzte Quäntchen Qualität sucht, der liegt mit der GFX-50S richtig. Bedenken Sie neben dem Kauf der Systemkamera außerdem unbedingt die extreme Performance, die Sie mit Lightroom oder anderer Bildbearbeitungssoftware für diese Speichermengen benötigen. Neben der Kamera benötigen Sie demnach einen pfeilschnellen Rechner und einen NAS-Speicher. Es wird außerdem nicht einfacher die Bilder zu versenden.

Ich persönlich bin mit der Qualität und Handhabung der GFX 50S extrem zufrieden und habe den Systemwechsel zu Fujifilm GFX nie bereut. Canon wie Nikon sind etwa 4-5 Jahre zurück in der Entwicklung spiegelloser Kameras und haben zudem keine Mittelformatkameras oder Mittelformatobjektive im Programm. Es gibt auch keinen anderen großen Hersteller, der MF-Kameras führt. Weder Sony, noch Panasonic oder Olympus bieten eine so hervorragende Kamera mit großem MF-Objektivpark.

Selbst wenn Ihr Kunde die Qualität der großen Sensoren gar nicht zu schätzen weiß, werden Sie den Unterschied in der Bildqualität sofort erkennen und beste Portraits oder Landschaftsfotos mit nach Hause bringen!

Wer die beste Qualität sucht, der ist mit der GFX 50S richtig ausgerüstet.

Jede Reise kostet erhebliches Geld und Zeit. Warum also nicht das fotografisch Beste mitbringen?

Technische Daten GFX 50S

Datenblatt /
Technische Daten
GFX 50S
SensorCMOS-Sensor
Mittelformat
43.8 x 32.9mm
(Cropfaktor 0,79)
51.4 Megapixel
Sensorvergleich Größe1.67 fache Größe im Vergleich zu KB
3.9 fache Größe im Vergleich zu APS-C
Aufgenommene Pixel größte Auflösung8256 x 6192 (4:3)
8256 x 5504 (3:2)
8256 x 4640 (16:9)
6192 x 6192 (1:1)
8256 x 3048 (65:24)
7744 x 6192 (5:4)
7232 x 6192 (7:6)
Farbtiefe42 Bit (14 Bit pro Farbkanal)
Pixelpitch5,3 µm
ISOAuto: 100-12.800
Manuell: 50-102.400
Display3.2 Zoll (8,1cm)
2.360.000 Bildpunkte
neigbar in Hochformat und Querformat
Touchscreen
SucherEVF (elektronischer Sucher)
3.690.000 Bildpunkte
100 % Bildfeldabdeckung
optional Winkelsucher Adapter
Gitter einblendbar
AutofokusKontrast-Autofokus mit 425 Messfeldern
Einzel-Autofokus, kontinuierlicher Autofokus, Flächen-Autofokus, Verfolgungs-Autofokus, Manuell, AFL-Funktion, AF-Hilfslicht, Fokus-Peaking, Fokuslupe
Gesichtserkennung, Augenerkennung
Gesichtsautofokus / Augenautofokusin AF-S und AF-C
Serienbilder 3 B/s
max. 13 JPG Fotos in Folge
max. 8 RAW Fotos in Folge
Blitzsynchronzeit1/125s
Belichtungszeitenbis 1/4.000 s mechanischer Verschluss
bis 1/16.000 s elektronischer Verschluss
VerbindenWLAN
SprachnotizSprachnotiz (LPCM Format)
DatenschnittstellenUSB
USB-Typ: USB 3.0 SuperSpeed
WLAN: vorhanden (Typ: B, G, N)
Video Full-HD1.920 x 1.080 (16:9) 30p / 25p / 24p
1.280 x 720 (16:9) 30p / 25p / 24p
AkkuNP-T125 Spezialakku
etwa 400 Aufnahmen
Abmessungen B x H x T148 x 94 x 91 mm
Gewicht825 Gramm
Wasserwaage3D
VerschlussMS - Mechanisch
ES - Elektronisch
EFCS - 1. Vorhang Elektronisch
M+E - Mechanisch + Elektronisch
EFCS - 1. Vorhang Elektronisch, 2. Vorhang Mechanisch
Preis UVP Body6.999,00 €
BesonderheitenEVF - Elektronischer Sucher Vorteile
Filmsimulationen
viele mehr...
MarkteinführungFebruar 2017
GFX 50S bei Calumet

Kamera bei Calumet ansehen oder kaufen:

Fujifilm-GFX-Kameras
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AuflösungPraxis-Test
GFX 50S50MPPraxis-Test
GFX 50R50MPPraxis-Test
GFX 100100 MPPraxis-Test

GFX-Objektive bei Calumet und mit Link zum *fotowissen-Testbericht:

 GFX-Objektive
Link zu Calumetphoto
FotoKB-äquiv.-BrennweiteMerkmalTest
GFX Festbrennweiten
1.GF23mm F4 R LM WR**19mmLandschaft, ArchitekturTest
2.GF30mmF3.5 R WR 24mmLandschaft, Architektur, Reportage
3.GF45mm F2.8 R WR **35mmLandschaft, Architektur, ReportageTest
4.GF50mm F3.5 R LM WR40mmLandschaft, Architektur,
Reportage, Straßenfotografie
Test
5.GF63mm F2.8 R WR**50mmLandschaft, Architektur,
Reportage, Straßenfotografie
6.GF110mm F2 R LM WR87mmPortrait, ModeTest
7.GF120mm F4 Macro R LM OIS WR95mmMakro, Produkt, Portrait, Mode
OIS
Test
8.GF250mm F4 R LM OIS WR198mmPortrait, Sport, Action
GFX Zoomobjektive
9.GF32-64mm F4 R LM WR25-51mmLandschaft, Architektur, Straße, Portrait, ReportageTest
10.GF45-100mm F4 R LM OIS WR36-79mmStraße, Portrait, Reportage
OIS
Test
11.GF100-200 mm F5,6 R LM OIS WR 79-158mmPortrait, Reportage
OIS
Test
Makro-Zwischenringe (Makrofotografie)
Makro Zwischenring MCEX-18 G WR
Makro Zwischenring MCEX-45 G WR
** Nicht für Video (lautes Geräusch oder langsamer AF)

 

Dieser GFX 50S Testbericht besteht aus drei Teilen:

Teil 1/3 – Test Fujifilm GFX 50S – Mittelformat spiegellos >>

Teil 2/3 – Technischen Daten Fujifilm GFX 50S Testbericht >>

Teil 3/3 – Testfotos GFX 50S – Systemwechsel Fujifilm – Fazit

© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Testfotos GFX 50S – Systemwechsel Fujifilm – Fazit

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Fotokurs Fujifilm GFX

Fotograf und Fototrainer Peter RoskothenWer eine Fujifilm Mittelformatkamera (GFX 50S, GFX 50R, GFX 100) besitzt, der möchte sie sicherlich ausreizen, um bessere Bilder zu belichten. Als langjähriger Fototrainer, Berufsfotograf und Besitzer dieser Kamera kann ich Ihnen nicht nur den Umgang aus technischer Sicht erklären, sondern auch helfen bessere Architekturfotos, Landschaftsfotos, Portraitfotos und Studiofotos aufzunehmen. Der individuelle Fotokurs Fujifilm GFX ist für private Fotoamateure wie Unternehmen gleichermaßen geeignet. Bitte fragen Sie mich zu den Einzelheiten, die ich sehr gerne auf Ihre Bedürfnisse abstimme:

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Fujfilm GFX 50S Fotokurs - Fotoschule Roskothen

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Autor: Peter Roskothen

Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter Peter Roskothen Fotokunst & Design.

4 Kommentare

  1. Hallo Peter,

    tolle Serie, die sehr gut erklärt und Lust auf mehr macht!

    Sicherlich eine Traumkamera, deren Bilder für sich sprechen. Der Detailreichtum ist atemberaubend!

    Qualität hat ihren Preis, das lässt sich sicherlich nicht leugnen. Für einen Umstieg sind die Preise allerdings nicht ohne. Um einen halbwegs identischen Brennweitenbereich abzudecken, so wie ihn wohl die meisten mit einer DSLR abdecken können, legt man locker 10.000.- € oder mehr auf den Tisch. Das sprengt dann doch ein wenig den Rahmen.
    Dies ist eine Kamera für jemanden, der sein Geld damit verdient und dessen Bilder hinterher die Werbetafeln zieren. Für einen Hobby-Fotografen wohl leider eine Nummer zu groß. Wobei, für einen Urlaub in Island könnte man sie sich ja vielleicht leihen :-)

    Was mich persönlich stören würde, ist die Einschränkung der Beweglichkeit des Displays. Wer, wie ich, eine Canon 70D mit Klappdisplay hat, das sich lustig in alle möglichen Stellungen bringen lässt, würde mit diesem Display wahrscheinlich verzweifeln.

    Eine Kamera, die wahrscheinlich immer ein Traum bleiben wird. Schade!

    LG
    Britta

    Beantworten
  2. This unthinkable sample of the about $2799 Fujifilm GF 110mm f/2 R LM WR somehow made it out of the garbage bin, calling into question the quality control at Fujifilm (does it exist?); the lens is literally unusable garbage, optically speaking.

    This copy of the Fujifilm GF 110mm f/2 R WR is by far the worst “bad sample” I have ever seen in a decade of testing. It is insanely bad—even at f/13 it cannot make a sharp image outside the central 1/2 of the frame.

    This aperture series is useful only in showing just how bad a lens can be.

    Quelle:
    (Anmerkung der Redaktion: Link ist leider versiegt)

    Ich kommentiere das jetzt nicht weiter aber das Renommee von diglloyd steht eigentlich ausser Frage was nichts gutes verheisst.

    Beantworten
    • Herr Kramer, ich glaube das immer erst, wenn ich es selbst getestet habe. Ich kann Ihnen jetzt schon sagen, dass das 32-64mm und 120mm Makro extrem gut sind. Das 110mm habe ich noch nicht getestet, aber das folgt in Kürze.

      Beantworten
  3. So eben gekauft. GFX 50s mit Batteriegriff und „Winkelsucher“. Von der x-Pro 2 kommend benötige ich ein System, welches auch wirklich große Formate auf Vernissagen zulässt.

    Nach dem die GFX100 nicht wirtschaftlich darstellbar war (Künstler) blieben die 50r und s. Und eigentlich tendierte ich zur 50r, da sie mehr meiner x-pro 2 entspricht. Ich denke aber die 50s entspricht mehr meiner Art der Bilder, für die ich sie benötige – Fine-Art. Ich werde wohl mit dem 45-100er einsteigen.

    Ich bleibe der x-Pro2 aber bei meinen Solowanderungen über dem Polarkreis und als immer-dabei-System treu.

    Beantworten

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