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Spiegelreflex versus Spiegellose – System-Kamera DSLR vs DSLM

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Viele unserer Leser fragen sich: Was kommt raus beim System-Kamera Vergleich Spiegelreflex versus Spiegellose Systemkamera (DSLM)? Die spiegellosen Kameras mit Sucher sind vermeintlich kleiner und neuer, als die erfolgreichen Spiegelreflex Kameras. Welches Kamerasystem ist das Bessere? Ein Tutorial und Vergleich über DSLR versus DSLM mit genauen Erklärungen:

Unterschiede Spiegelreflex und Spiegellos

Spiegellose bieten fast nur Vorteile.

Systemkamera Vergleich – Spiegellose Systemkamera versus Spiegelreflex

Spiegelreflex versus spiegellose System-Kamera Vergleich
Spiegelreflex (DSLR) versus spiegellose System-Kamera (DSLM) Vergleich. Der Artikel wurde 2017 zuerst publiziert und im Dezember 2020 zuletzt für Sie überarbeitet.

Was ist eine Systemkamera

Eine Systemkamera besteht aus Kamerakörper / Kamerabody, Wechselobjektiven und Systemzubehör wie Blitzgeräten. Kamerabodies und Objektive lassen sich untereinander austauschen und für verschiedenste Aufgaben nutzen. Demnach sind auch Spiegelreflexkameras so genannte Systemkameras.

Was ist eine DSML Kamera

Im Englischen steht DSLM für „digital single lens mirrorless“, zu deutsch spiegellose Kamera mit wechselbaren Objektiven. Man spricht im Deutschen auch von Spiegellosen Systemkameras. Der optische Sucher versus elektronischem Sucher – Spiegelreflex vs. spiegellose Systemkamera

Bei beiden Kameratypen handelt es sich um sogenannte Systemkameras. Beide Systeme bieten unterschiedliche Kamerabodies, Zoomobjektive, Festbrennweiten, Blitzgeräte und weiteres Zubehör, welches sich wechseln lässt. Wo also ist der entscheidende Unterschied? Wie sieht es aus mit einem Spiegelreflex (DSLR) Vergleich zur spiegellose Systemkamera (DSLM)?

Im Volksmund werden die spiegellosen Systemkameras meist nur Systemkamera / DSLM genannt.

Es gibt eine Reihe von Vorteilen und Nachteilen beider Systeme. Viele Profis fotografieren mit beiden Kamerasystemen, den Spiegelreflex Kameras (engl. SLRs oder DSLRs zu deutsch: Digitale Spiegelreflex) und den Spiegellosen Kameras (engl. DSLMs), denn die Vorteile lassen sich bisher bei keinem Anbieter in einer einzigen Kamera vereint finden.

Der Sucher einer Spiegelreflexkamera ist aber nicht elektronisch, wie der einer spiegellosen Kamera und wird optischer Sucher (engl. OVF) genannt. Auch ein elektronischer Sucher (engl. EVF) der Spiegellosen ist natürlich auch ein optischer Sucher. Bei der Spiegelreflexkamera kommt das Licht und das Motiv über das Objektiv in den optischen Sucher zu Ihrem Auge. Zwischen Objektiv und Sucher sind noch Spiegel verbaut, die das Bild umlenken (siehe Grafik).

Digitale Spiegelreflexkamera im Schnitt

Der Hauptspiegel gleich hinter dem Objektiv im Gehäuse der DSLR klappt während der Aufnahme mechanisch nach oben und verschließt für einen kurzen Moment den Sucher. Dieser Spiegel ist verantwortlich für den tieferen Kamerakörper der DSLR im Vergleich zur Spiegellosen Cam.

Vergleich Spiegelreflex versus spiegellose Systemkamera: Links Canon EOS 7D, rechts Fujifilm X-T2
Vergleich Spiegelreflex versus spiegellose Systemkamera (beides APS-C-Kameras): Links DSLR Canon EOS 7D, rechts DSLM Fujifilm X-T2. Deutlich zu sehen ist der tiefere Body der DSLR im Vergleich zum kürzeren Body der DSLM. Das liegt an dem Klappspiegel der linken Kamera.

Der elektronische Sucher der spiegellosen Systemkamera hat einen größeren Strombedarf, liefert aber weitaus mehr Anzeige-Funktionen und Unterstützung, als der mechanische Sucher der SLR.

Einsteiger bemerken heute bei modernen Kameras kaum noch einen qualitativen Unterschied zwischen dem hergebrachten SLR-Sucher und einem elektronischen, denn die elektronischen Sucher sind so gut geworden, dass sie zunächst gar nicht auffallen.

Digitale Spiegelreflexkamera / DSLR versus spiegellose Systemkamera / DSLM
Digitale Spiegelreflexkamera / DSLR versus spiegellose Systemkamera / DSLM

Video Spiegelreflexkamera versus spiegellose Systemkamera – Der elektronische Sucher – Tutorial

in diesem kurzen Video erläutern wir die vielen Vorteile eines elektronischen Suchers. Der elektronische Sucher einer spiegellosen Systemkamera. Wer noch nie durch einen elektronischen Sucher hindurch gesehen hat, der findet hier 12 Vorteile. Warum Spiegelreflexkameras out sind und spiegellose Systemkamera so viele Vorteile bieten, erkläre ich in diesem Video. Ich vergleiche den Sucher einer Spiegelreflexkamera mit dem einer spiegellose Systemkamera:

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Vergleich Kameragröße und Kameragewicht – Spiegelreflex versus Spiegellose

Die spiegellosen Kameras gelten als kleiner im Vergleich zur Spiegelreflex. Der Vergleich hinkt, denn die Optiken der Kameras müssen etwa gleich groß sein und bringen diese Kamerasysteme folgerichtig auf ein ähnliches Gewicht. Spätestens wenn Sie einem Handgriff unter die Spiegellose schrauben, um mehr Akkulaufzeit zu erhalten, ist diese Kamera größer und ebenso schwer wie vergleichbare SLR-Gehäuse. Manchen Fotografen sind die kleinen Kameragehäuse der DSLMs sogar zu klein für die Handhaltung und sie nutzen diese ausschließlich mit dem zusätzlichen Kameragriff.

Vollformat und APS-C / Microfourthird

Die Hersteller von Systemkameras bieten Vollformat-Sensoren und kleinere, wie APS-C- oder Microfourthird-Sensoren. Die Bildqualität von spiegellosen Kameras und der von Spiegelreflex Kameras ist gleich gut. Selbstverständlich gibt es hier kleinere und größere Qualitäts-Unterschiede zwischen den Marken und Sensoren.

Profi-Qualität der Systeme

Die Qualität der Gehäuse, die Lebensdauer und Verarbeitungsqualität ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich, aber eine Spiegellose ist per se nicht schlechter oder besser verarbeitet, als eine Spiegelreflex. Bewegliche Teile der Spiegelreflex, wie der Spiegel, sind heute für so viele Auslösungen ausgelegt, so dass wir nicht über Vorteile oder Nachteile reden könnten.

Verschlusszeiten Vergleich

Vergleichen wir die Verschlusszeit der Spiegellosen versus Spiegelreflex, so sind die meisten Spiegelreflex-Kameras den Spiegellosen-Kameras in Sachen Verschlusszeit unterlegen, denn sie schaffen mit dem physikalischen Verschluss meist maximal 1/8.000 Sekunde.

In hellem Umgebungslicht ist es bei der Spiegelreflex oft nötig einen ND-Filter / Graufilter vor ein lichtstarkes Objektiv mit Offenblende zu schrauben, um die Offenblende, von zum Beispiel F/1.4 oder F/1.8, überhaupt noch mit einer 1/4.000 Sekunde oder 1/8.000 Sekunde nutzen zu können.

Die Spiegellosen Kameras bieten bereits heute oft eine 1/32.000 Sekunde, ohne den physikalischen Verschluss nutzen zu müssen. Damit sind sie den SLRs um 2 EVs (EV = Lichtwert) überlegen. Oft ist dieser Zeitunterschied genau derjenige, den Fotografen für die Nutzung der Offenblenden bei Sonne benötigen.

Viele spiegellose Kameras bieten obendrein noch einen eingebauten ND-Filter im Kameragehäuse, der sich bei Bedarf zuschalten lässt. Dadurch entfällt das ND-Filterschrauben völlig.

Vergleich Preise Spiegellose versus Spiegelreflex

Die Preise beider Kamerasysteme, Spiegellose Systemkamera versus Spiegelreflex, sind weitestgehend identisch. Die spiegellose Sony Alpha Serie (A7, A7s, A7r) sind vergleichbar preiswert oder teuer, wie die Vollformat-Spiegelreflex-Kameras anderer Hersteller von Canon oder Nikon. Auch die Objektivpreise sind ähnlich:

Objektiv-Vergleich

Viele behaupten, dass für Spiegelreflex-Kameras mehr Objektive zur Verfügung stehen als für spiegellose Kameras von Panasonic, Olympus, Fujifilm oder Sony. Das mag sein und ist gerade in der Wildlifefotografie und Sportfotografie richtig. Bei den Tilt-Shift-Objektiven und im Telebereich sind Canon und Nikon den anderen Herstellern, die auf Spiegel verzichten, noch überlegen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch Sony, Fujifilm oder andere ähnliches Sortiment von Teleobjektiven anbieten.

Objektivhersteller wie Tamron oder Sigma bieten schon Objektive für die DSLMs an. Aber auch in 2020 sind sowohl Wildlifefotografen, als auch Sportfotografen meist noch Canon-Fans, Nikon-Fans oder Sony-Fans.

Für die breite Front der Amateurfotografen und Profis in anderen Fotogenres sind aber die Objektiv-Sortimente von Fujifilm und anderen Marken groß genug. Für viele spiegellose Kameras sind außerdem hochwertige Adapter vorhanden, um sowohl alte Linsen, als auch neue Objektive anderer Hersteller zu adaptieren. Dabei wird oft sogar der Autofokus unterstützt (z. B. Sony Adapter).

Subjektive Vorteile oder Nachteile Spiegellose Systemkamera versus Spiegelreflex

Viele Fotografen mögen das Spiegelreflex-System, andere das Spiegellose-System lieber. Der eine oder andere hat lieber eine große Kamera in der Hand, der andere zieht den optischen Sucher dem elektronischen Sucher vor.

Einige Fotografen diskutieren auch die Qualitäten der Hersteller, des Services und der Objektivsortimente. Diese Diskussionen sind allesamt legitim. Es wird auch in Zukunft für beide Systeme Anhänger und Gegner geben. Wer aufgeschlossen ist und beide Systeme ausprobiert, der wird Vorteile und Nachteile finden und die Kamerasysteme für verschiedene Zwecke einsetzen. Profis kaufen oder mieten beide Systeme, je nach fotografischen Anwendungen. Mit den unterschiedlichsten Begründungen werden Spiegelreflex versus Spiegellose ausgetauscht.

Spiegellose von Nikon und Canon haben in 2020 aufgeholt, sind aber sehr hochpreisig im Vergleich zu Spiegelreflex.

Tabellenvergleich Spiegelreflex versus Spiegellose Systemkamera

Systemkamera Vergleich Spiegelreflex-Kamera Spiegellose-Kamera
Preise sehr ähnlich sehr ähnlich
Stromverbrauch niedrig für Fotografie, hoch bei Video oder Live-View hoch
Objektivsortiment riesig kleiner als SLR
oft Adapterfähig
Sucher Analog, optischer Sucher elektronischer Sucher (oder hybrid)
Sucherfähigkeiten weniger Möglichkeiten viele Angaben mehr, wie Hyperfokaldistanz, Histogramm, Fokuspeaking, Sicht bei Nacht, Schärfentiefe sichtbar, 100 % Anzeige
Verschlusszeiten niedriger max 1/8.000s höher, bis 1/32.000
Größe Gehäuse größer, für einige zu klobig, sehr ergonomisch kleiner, oft unhandlich klein, oft eckig
Gewicht ähnlich ähnlich mit Griff und Akkus für lange Laufzeit
Schärfe Frontfokus- / Backfokus-Probleme weil der AF unter dem Spiegel liegt. Bei Live-View auf dem Display auch Gesichtserkennung, aber meist nicht auf dem Stand wie bei Spiegellosen.
Je nach Hersteller ist die Schärfe besser oder schlechter, Offenblenden müssen mit Software wie FoCal Pro kalibriert werden
immer scharf ohne Kalibrierung, oft schnellerer AF je nach Hersteller, Gesichtserkennung, Augenerkennung, teils sogar Tiergesichtserkennung
Manuelles Scharfstellen per Sucher weitaus schwieriger sehr viel einfacher dank Lupenfunktion und Fokus-Peaking (Schärfe wird durch farbiges Flimmern angezeigt). Für Brillenträger optimal.
Serienbildgeschwindigkeit (meist) weniger Bilder pro Sekunde mehr Bilder pro Sekunde
Video meist weniger gut meist besser

Der Unterschied der Sucher kommt in der Tabelle etwas zu kurz, daher hier eine kurze Abhandlung. Eindeutige Vorteile des Spiegellosen Suchers sind:

  • Helligkeitsanzeige des fertigen Fotos schon vor der Aufnahme (Farben ebenso).
  • Anzeige der exakten Schärfentiefe bei voller Helligkeit (SLR Abblendtaste /Schärfentiefenprüftaste dunkelt das Bild erheblich ab).
  • Schärfenanzeige durch Fokuspeaking.
  • Hyperfokaldistanz exakt einstellbar und ablesbar.
  • Histogram.
  • Helle Anzeige im Sucher auch bei Dunkelheit oder bei viel Sonne (auch Wiedergabe im Sucher!).
  • Hervorragende Gesichtserkennung und Augenerkennung für scharfe Portraits (Plus Tierautofokus).
  • Unterbrechungsfreie Sucher bei Serienaufnahmen.

Unschätzbarerer Vorteil für Profis: Leicht versetzte Personen können durch das Fokuspeaking genau in die Schärfentiefe gelegt werden. Hier hat die SLR keine Chance der Überprüfung außer dem fertigen Foto (schwierig bis unmöglich auf kleinem Kameradisplay).

Die Zukunft der SLR versus DSLM – Spiegellose Systemkamera oder Spiegelreflex?

Sicherlich wird es auch in vielen Jahren noch Spiegelreflexkameras geben, die hervorragende Fotos belichten. Aber auch das VHS-Videosystem wurde bereits abgelöst und die Entwicklung deutet darauf hin, dass es heute andere Sensoren, bessere elektronische Verschlüsse und Sucher gibt (und geben wird), als bei den heutigen SLRs. Es existieren inzwischen spiegellose Kameras mit unterbrechungsfreiem Sucher bei schnellen Serienbildaufnahmen, der mit SLRs nicht möglich ist.

Für mich persönlich, der ich mein Geld nicht mit Sportfotografie oder Wildlifefotografie verdiene, überwiegen die Vorteile der spiegellosen Systemkameras und dem elektronischen Sensor so sehr, dass ich in ab 2017 keine Spiegelreflexkamera mehr kaufe.

In Kürze empfehlen wir bei *fotowissen die besten spiegellosen Systemkameras in einem gesonderten Artikel.

Kaufempfehlung Spiegelreflex versus Spiegellose

Wenn Sie aus gutem Grund und Überzeugung heute eine Spiegelreflexkamera kaufen möchte, dann machen Sie mit Sicherheit keinen großen Fehler. Ich empfehle Ihnen in jedem Falle eine DSLR mit Klappdisplay für interessante Perspektiven und einer AF-Feineinstellung für Offenblenden, damit Sie die Kamera und Objektive auf einander abstimmen können. Dazu erwerben Sie bei Bedarf noch die preiswerte Software von Reikan FoCal Pro, die ich persönlich von Herzen für die Objektivabstimmung* empfehlen kann (nur für etwas höherwertige DSLRs).

*SLR-Kamerahersteller verschweigen meist, dass die Offenblenden mit den Kameras abgestimmt werden müssen, um scharfe Bilder auch bei kleinen Blendenzahlen / großer Blendenöffnung zu erhalten.

https://www.fotowissen.eu/offenblende-vergleich-spiegelreflex-spiegellose-systemkamera/

Wem kann man welche System-Kamera empfehlen? Spiegellose Systemkamera oder Spiegelreflexkamera?

Ich wage einen Versuch, Ihnen auf Grund der Genre und Vorlieben zu raten. Der Rat gilt nur momentan und kann sich in der nächsten Zeit auf Grund vieler Faktoren, wie zum Beispiel neuer Objektive für Systemkameras ohne Spiegel, wieder ändern.

In jedem Falle gibt es neben der DSLM und SLR noch Kompaktkameras und Bridgekameras, die auch in Frage kommen können, wenn Sie Objektive nicht wechseln möchten. Diese Kompaktkameras und Bridgekameras haben zum Beispiel auch keinen Spiegel und können genau die oben beschriebenen Suchervorteile haben:

Ich möchte fotografieren Ratschlag warum?
Sport kleine Distanz SLR oder DSLM DSLM: Meist schnellere Bildfolge, heller Sucher bei schlechtem Licht in Halle, mehr Messfelder über ganzen Sucher
Sport mit Distanz / Wildlife SLR Tele-Objektivsortiment
Landschaften SLR oder DSLM für die DSLM spricht die ablesbare Hyperfokaldistanz (Fujifilm).
Portrait DSLM DSLM keine Objektiv-Kalibrierung nötig, Gesichtserkennung, Augenerkennung
Haustiere SLR oder DSLM Wichtiger ist ein Klappdisplay für gleiche Perspektive wie das Tier
Familie beide Systeme, vorzugsweise DSLM wegen der Gesichtserkennung möglichst hohe ISO mit wenig Rauschen wäre von Vorteil
Hochzeit DSLM In dunkler Kirche oder Standesamt kann der elektronische Sucher der DSLM Vorteile bieten. Gewichtsvorteil, Gesichtserkennung / Augenerkennung
Makro beide SLR mit Liveview ist auch möglich. DSLM im Vorteil
Reportage / Strassenfotografie DSLM Schwarzweiss im Sucher, unauffälligere Kamera ohne Batteriegriff
Urlaub beide, Vorteil DSLM kleiner und leichter ist hier meist besser
Video DSLM größere Funktionsumfang, meist mehr Messfelder über den gesamten Sucher
Schwarzweiss DSLM s/w im Sucher sichtbar und somit denkbar
andere Formate wie 1/1 / quadratisch DSLM wird so im Sucher einiger DSLMs angezeigt
Studio beide

Noch wichtiger als die sehr rationalen Beweggründe können aber für den Kamerakauf die Beratung im Fachgeschäft, die Handhabung der Systemkamera, Design und Preis spielen.

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© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Spiegelreflex versus Spiegellose – System-Kamera DSLR vs DSLM

 


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Fototrainer Peter Roskothen ist Fotograf und Fotojournalist
Peter Roskothen ist Fototrainer, Fotograf und Fotojournalist

In meinem Fotokurs kann ich Ihnen eine spiegellose Systemkamera versus Spiegelreflex vorstellen und zeigen. Natürlich ist im Fotokurs eine persönliche und individuelle Kaufberatung auf Wunsch inklusive. Wenn Sie mögen, dann vergleichen wir auch Spiegelreflex versus Spiegellose Kameras. Wer überlegt, ob er eine Spiegelreflexkamera oder Spiegellose Kamera kaufen sollte, jedoch keinen Fotokurs wünscht, der kann sich dennoch gerne kostenpflichtig bei mir beraten lassen.

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Geschrieben von:

Peter Roskothen

Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

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9 Kommentare

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  • Hallo Peter …
    finde deine Artikel, bezüglich SLR/ DSLM- Vergleich iimer wieder, sehr aufschlußreich. Bin selbst zum Umsteiger geworden. Habe in 2015 von Canon Eos 60D zum Olympus- System gewechselt. Habe es seitdem nicht bereut und bin
    seitdem stolzer Besitzer einer OM- D E- MI, inkl. des M.Zuiko 12-40mm/ f 2.8 Pro sowie des 45mm/ f 1.8. Die Features an dieser Kamera, sowie das Objektivangebot von Olympus, läßt mich nix vermissen. Sogar der Service von Olympus, läßt nichts zu wünschen übrig … im Gegensatz zu Canon. Komme sogar aus Krefeld, da ist Willich nur ein Katzensprung. Wäre dir sehr dankbar, wenn du dich mal ein wenig mehr um mft “kümmern” würdest. Ich weiß …
    dir liegt die Fuji … aber vielleicht klappt es ja, mal mehr Fakten zum mft- System zusammenzutragen.
    Ansonsten … weiter so. Gruß Frank

    • Lieber Frank,

      ich würde mich gerne mehr kümmern, aber Du glaubst gar nicht, wie viel Zeit diese Artikel in Anspruch nehmen. Ich muss mich daher sehr konzentrieren, auch wenn ich weiß, wie gut Olympus und Panasonic Systeme sind. Bitte um Nachsicht. Du könntest aber selbst darüber bei *fotowissen schreiben, wenn Du magst. Das ist mein Angebot an Dich.

      Herzlich, Peter

  • Ich weiß, daß Spiegelreflexkameras eine Auslöseverzögerung haben, die bei der Kurzzeitfotografie mit Lichtschranken eine große Rolle spielt…

    Wie sieht es diesbezüglich bei den Spiegellosen Profikameras aus. Rein theoretisch könnten die ja fast verzögerungsfrei arbeiten.
    Aber dazu habe ich selbst von Canon Profidienst nix erfahren…

    • Hallo Herr Göhler,

      ausprobieren. Letztlich ist das ein interessantes Spezialthema, aber vielleicht haben Sie inzwischen bereits eine Antwort darauf?

      Herzlich, Ihr Peter R.

  • Hallo Herr Roskothen,
    vielen Dank für den sehr interessanten Artikel und das Update.
    Nach dem jahrelangen Ärger mit meiner Montags-Nikon D7000 und meinem Unwissen über die nicht automatisch vorhandene Anpassung von Objektiven und Kamera bei DSLR bin ich (wie schon geschrieben) glücklicher Fuji-Besitzer und möchte nie wieder eine DSLR. Ich stimme allen von Ihnen beschriebenen Punkten zur Spiegellosen voll und ganz zu!
    Objektiv einsetzen, Offenblende wählen und los geht der Spaß mit selektiver Unschärfe, Belichtungskorrektur mittels Histogramm oder manuellem Fokussieren.
    Ich freue mich schon auf Ihren nächsten Artikel.
    Viele Grüße
    Wilfried Babutzka

  • Lieber Peter Roskothen,
    ganz herzlichen Dank für Ihren ausführlichen und kompetenten Beitrag. Er macht mich „ein wenig schlauer“, aber noch nicht sicher, welche Entscheidung zu treffen ist. Bin begeisterter Nikonian mit einer D800 und einer D5 nebst einer ganzen Sammlung von Objektiven. Neben Wildlife in Afrika und Volleyball-Sportfotografie macht mir vermehrt die Street- und Personenfotografie Spaß. Auch für längere Reisen ist meine D5 zu schwer – hab sie eben eine Woche durch Tel Aviv geschleppt. Kurz vor einer langen Reise hadere ich seit Wochen, ob ich zusätzlich auf die Z6 umsteigen soll, da sie von der ISO Fähigkeit nicht so empfindlich wie die D800 ist. Was Sie über das Gewicht der Gläser schreiben hat absolut Hand und Fuß. Das höhere Eigengewicht einer SLR kann z.Tl. durch die Verwendung von Festbrennweiten kompensiert werden. Bleiben noch die Größe des Kamera-Bodies und die fortgeschrittene Sensortechnik.
    Sie bringen es herrlich auf den Punkt. Es ist keine einfache Entscheidung.
    Seien Sie herzlich gegrüßt
    Edmund Zuber

  • Eigentlich ist es doch ganz einfach. DSLR und DSLM bedienen beide das gleiche, nicht das selbe und schon gar nicht den Fotografen. Der Kunde ist die Bildebene. Bei den SLR war es seit deren Erfindung der Analogfilm, bei den DSLR wurde es der Bildsensor. Das macht auch die DSLM. Der Unterschied ist, von wo aus der Fotograf in den Strahlengang des Objektis schaut. Vor der digitalen Bildaufnahme war das per Klappspiegel direkt hinter dem Objektiv. So sah man zwar, was wirklich auf dem Analogfilm abgebidet würde. Ob das dann das wurde, was man erwartete, hing vom Filmmaterial (Körnung, Marke, Zustand, manchmal sogar Charge, ab). Sogar die Temperatur war in Grenzfällen entscheidend. Seit der digitalen Bildaufnahme durch den Sensorchip in der Bildebene entscheiden dessen Qualität, Größe, etc. über das Bildergebnis. Warum also sollte man sich das analoge Sucherbild der DSLR anschauen, um zu berwerten, wie der Bildsensor der Kamera das Bild eventuell umsetzen könnte? Viel besser wäre es doch, sich das Ergebnis dessen auf digitalem Weg anzusehen. Quasi dem Chip unter den Rock zu schau’n. Auf dem Weg vom Sensor zum Sucherbildschirm der DSLM können natürlich alle Schweinereien der Welt passieren, vor allem Geiz. Theoretisch sollte der Sucher die selbe native Auflösung haben wie der Bildsensor und das auch vor das Auge bringen können. Das muß unser Auge aber auch noch differenzieren können. Da es das in der Regel nicht kann, ist dessen Auflösung geringer. Bei guten Kameras aber so hoch, daß unser bestes Auge keine Unterschiede zwischen Original und Abbild erkennen kann. Dafür aber kann ein solches digitagels Abbildungssystem jede Menge nützliche Zusatzdaten liefern (Schärfe [Kanten-, Isochrome-, Kontrastwechsel, etc.] die uns die selektive Schärfentiefe, Belichtung etc. steuern lassen. Fast schon zu viel, was wir mit den RAW-Daten alles anfangen können; von den unsäglichen HDR-Orgien ganz abgesehen.
    Mein Votum gehört der DSLM. Aber mit menschlichem Empfinden eingesetzt. Genau aus diesem Grund habe ich meine analogen SLR’s nicht weggeschmissen. Im SW-Sektor sind sie z.B. mit guten Filmen immer noch gute Kameras, haben sie doch Bomben-Objektive, die für stimmungsvolle Bilder sorgen können.
    Warum schauen wir uns wohl sonst die alten Meister in den Museen der Welt an? Die absolute Realität haben die doch auch nicht abgebildet.
    Vor diesem Hintergrund hat es aber keinen Sinn, mit einem antiken Opernglas den Bildausschnitt eines elektronischen Auges auszuwählen. Stellen Sie sich nur vor, Sie schauten bäuchlings über den Stadionrand an dessen Spielfeldrand Ihre Kamera steht und auf den Impuls des Fernauslösers wartet.

Journalist, Fotograf, Fototrainer Peter Roskothen

Willkommen bei *fotowissen sagt Peter Roskothen im Namen aller Autoren.

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