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Gähnend langsame Bildbearbeitung Flaschenhals Hardware

Gähnend langsame Bildbearbeitung Flaschenhals Hardware
Gähnend langsame Bildbearbeitung Flaschenhals Hardware

Viele Fotografen sehen sich einer gähnend langsamen Bildbearbeitung ausgesetzt. Schnelle Bildbearbeitung benötigt einige Voraussetzungen. Lesen Sie in diesem Artikel, ob sich der Umstieg auf eine andere Bildbearbeitungssoftware lohnt und wo der Flaschenhals Hardware liegen kann:

Flaschenhälse in der Hardware erklären gähnend langsame Bildbearbeitung.

Ein Umstieg auf eine andere Bildbearbeitung Software macht meist keinen Sinn.

Moderne Kameras erzeugen immer größere Bilder.

Schnelle Bildbearbeitung für Fotografen

Schon im Jahr 2013, als Lightroom gerade herauskam, klagten Fotografen über gähnend langsame Bildbearbeitung auf Ihren Rechnern. Viele Jahre später, zum Beispiel als Luminar 4 herauskam, beschwerten sich wiederum Fotografen, vor allem auf Windows-PCs, über Wartezeiten. Oftmals ist ein Umstieg auf eine andere Bildbearbeitung-Software keine Lösung. Vielmehr müssen Sie einige Schwachstellen in Ihrer Hardware auf einen Flaschenhals untersuchen:

Notebooks für Bildbearbeitung / Fotografen - Gähnend langsame Bildbearbeitung Flaschenhals Hardware

Überforderter Rechner – Flaschenhals Hardware

Viele Fotografen unterschätzen, dass Rechner, die 5 Jahre oder älter sind, mit moderner Bildbearbeitung überfordert sind. Eventuell haben Sie sich zu Ihrem älteren Rechner noch eine hochauflösende Kamera wie eine Nikon Z7 (Mark II), D850, Fujifilm GFX oder eine Canon R5 gekauft. Mit diesen Kameras erstellen Sie große Bilddaten, die eine gähnend langsame Bildbearbeitung auf älteren Rechner mit lauten Lüftern garantieren. Dabei ist es egal, ob Sie mit Adobe Photoshop Lightroom, Capture One, DxO PhotoLab, On1 Photo RAW oder einem anderen Programm arbeiten. Jede Software ist nur so schnell, wie es der Rechner zulässt.

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Egal ob Windows-PC (besser mit Windows 10) oder Apple Mac, sollte ein Rechner 16 GB RAM oder mehr besitzen, um Ihre Foto-Arbeit zu unterstützen. Der nächste Flaschenhals ist die Grafikkarte. Hier bieten sich schnelle Grafikkarten mit mehr als 2 GB RAM an. Der Prozessor kann ebenfalls mitverantwortlich sein für eine gähnend langsame Bildbearbeitung. Und last but not least ist eine externe langsame Festplatte über USB 2.0 ebenfalls ein Flaschenhals.

Moderne Bildbearbeitung

Kurzum, eine moderne Bildbearbeitung verlangt einiges an Ressourcen von Ihrer Hardware und wenn Sie Kameras mit mehr als 24 Megapixeln nutzen, dann benötigen Sie auch einen schnellen Rechner. Das Umsteigen von einer Bildbearbeitung-Software auf eine andere, macht nur bedingt Sinn. Zwar kann eine andere Software schneller sein, aber in der Regel ist jede Bildbearbeitung-Software hungrig nach bester Hardware. Mindestvoraussetzungen für Windows 10 oder Apple Mac Rechner:

  • Ratsam sind 16 GB – 64 GB RAM, mehr ist besser.
  • Schnelle Grafikkarte mit 2 GB RAM oder besser mehr.
  • Schneller Prozessor (am besten Intel i9, AMD® Ryzen™ 7 2700x 4.30GHz, oder Apple M1).
  • SSD-Festplatte – arbeiten Sie bei aktuellen Projekten auf der internen SSD-Festplatte.

Ja, wenn Sie sich eine hochauflösende Kamera jenseits der € 3.000,- gekauft haben, dann dürfen Sie mit € 2.000,- bis 4.000,- für einen schnellen Notebook rechnen. Dabei können Sie auch gebrauchte Apple MacBooks kaufen, aber Sie müssen damit rechnen, dass Sie den Notebook in 1-2 Jahren wieder ersetzen müssen. Also besser gleich ein neues Gerät?

Darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort. Einige Insider kaufen einen alten MacPro Desktop-Rechner von 2010 und rüsten das Schätzchen mit schnellen Intel-Prozessoren, 64 GB RAM, SSD und einer extrem flotten Grafikkarte auf. Das kann preiswert ablaufen und eine hohe Leistung (und extremen Stromverbrauch) bringen. Generell sind moderne Notebooks mit einem zusätzlichen kalibrierten externen Monitor eine praktische Lösung für Fotografinnen, die auch im Urlaub schon einen größeren Blick auf ihre Fotografien werfen möchten. Aber Notebooks lassen sich meiste nicht nachträglich um eine schneller Grafikkarte aufrüsten, sondern höchstens um RAM oder eine schnellere SSD-Festplatte.

Apple oder Windows

Apple Time Machine - Einfaches Backup für Bildbearbeiter
Apple Time Machine – Einfaches Backup für Bildbearbeiter

Egal mit welchem Betriebssystem (Windows-Rechner / Apple Mac), denken wir Fotografen immer wieder über Backups unserer Fotos nach. Auf einem Windows-Rechner sind Backups nicht so einfach, wie bei Apple mit Time-Machine. Wenn Sie offen sind für ein anderes Betriebssystem und eine einfache Lösung für Ihre Backups wünschen, dann gibt es aus meiner Sicht nichts besseres für Sie als Fotografen als einen Apple Mac-Rechner. Zwar werden Sie beim Umstieg auch das Betriebssystem kennen lernen müssen (die Bedienung der Bildbearbeitung-Software bleibt die gleiche), aber wenn Sie nach kurzer Einarbeitung Fuß gefasst haben, ist das Arbeiten auf einem Mac ein Vergnügen. Die c´t aus dem Heise Verlag hatte bereits im Jahr 2002 von einer Gartner-Studie berichtet, die den höhere Anschaffungspreis eines Macs durch eingesparte Pflege um den Windows-Rechner wieder relativierte. In 2017 kommt eine andere Studie zu dem Schluss, dass ein Windows-PC um den Faktor 3 höhere Kosten verursacht, als ein Apple Rechner. Es existieren einige Berichte, die insgesamt niedrigeren Kosten für einen MAC diagnostizieren. Aber wir alle wissen, dass wir nur eigenen Statistiken trauen dürfen. Dennoch sind viele Anwender überrascht über den Ansatz nicht allein die Anschaffungskosten zu rechnen, sondern auch die vereinfachte Bedienung, das Backup, die Übertragbarkeit auf einen neuen Rechner.

Ich selbst arbeite lieber auf einem Mac, als auf einem Windows-Rechner. Wenn Sie mit einem Windows-Rechner kein Backup erstellen, dann kann die einfache Lösung eines Apple Rechners mit einer externen Backup-Festplatte über Time Machine schnell Ihre Bilder retten. Allein dieser Faktor spricht bereits für einen Mac. Spätestens in 2020 ist der neue hauseigene M1-Chip von Apple der letzte entscheidende Beweggrund, warum man sich für Apple interessieren kann. Der M1-Chip ist rasend schnell und wird die Rechnernutzung für Bildbearbeitung revolutionieren. Dennoch:

Tatsächlich gibt es auch gute Gründe Apple nicht zu mögen (verklebte Bauteile, …). Auch Windows-Anwender können mit einer besseren Hardware sehr schnell arbeiten. Wenn Sie einen flotten Windows-Rechner wünschen, werden Sie allerdings ebenfalls ein bisschen Geld investieren, denn auch für Windows sind leistungsstarke Komponenten wie Grafikkarten nicht billig. *fotowissen hat weiterführende Beiträge für Sie parat, egal ob Sie Windows oder Apple nutzen:

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© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Gähnend langsame Bildbearbeitung Flaschenhals Hardware

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Geschrieben von:

Peter Roskothen

Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter P. Roskothen Fotokunst & Design.

11 Kommentare

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  • Hallo Peter Roskothen.
    Eigentlich wollte ich einen ergänzenden Kommentar zum Thema Fujifilm GFX mit 100 Megapixeln schreiben. Kommentieren wollte ich auch ergänzend das Thema Kosten die ein solcher Dateibolide generiert. Ich bin täglich mit den enorm grossen Dateien aus einer PhaseOne XF iQ3 konfrontiert. Was dies neben einem ausserordentlichen fotografischen Erlebnis bedeutet, haben sie nun sehr deutlich in ihrem Beitrag “Flaschenhals” angesprochen. Tatsächlich laufen auch im meinem eigenen Studio solche 2010/2011er MacPro Tower. Nach dem aufrüsten auf SSD’s und dem maximal möglichen RAM machen diese auch heute noch eine sehr gute Arbeit und sind dabei thermisch absolut gesund. Rückblickend waren diese “Käsereiben” mit den 30″ CinemaDisplays die beste Investition. Eigentlich war es vorgesehen, diese durch aktuelle MacPro’s zu ersetzen, aber die Zukunft der M1 Prozessoren lässt mich noch zuwarten. Hingegen habe ich mehrere MacMini M1 + 30″ EIZO Monitore angeschafft und bin nun sehr angetan was diese kleinen “Keksdosen” leisten und dabei extrem wenig Energie konsumieren. Ich bin absolut bei ihnen, dass man es solange man mit seiner Arbeit kein Geld verdient, bei 27-30 Megapixleln belassen soll. Andernfalls steigen die Dateimengen, egal ob RAW, TIFF oder JPEG immens und der Bedarf an Speicher und Datenfluss wird sehr teuer. Aktuell sind viele gute Aufträge von Events u.s.w. weggefallen, so dass man sich heute gut überlegen soll, ob ein aufrüsten in immer mehr Megapixel sinnvoll ist. Ich bin mir auch nicht mehr so sicher ob in Zukunft unsere Fotografenarbeit noch gewürdigt und und honoriert wird. Anstelle der Paparazzi’s sind heute die Smartphone-Gaffer am Set zu einer Plage geworden.

  • Guten Abend allerseits.

    Ich bin weder Fotoprofi noch intimer Kenner von Software zur Nachbearbeitung.

    Aber… ich hätte da einige kurze Hinweise zum „Aufbohren“ des „uralten“ MacPro…

    Zunächst einmal: auf macrumors.com gibt es riesige Foren zu allen apple-Produkten, auch zu der MacPro Serie.

    In den Foren gibt es eine ganze Reihe sehr engagierter IT-Freaks, welche umfangreiche und sehr Effiziente Modifikationen der „alten Käsereiben“ entwickelt haben und dort in den entsprechenden Threads sehr gut erläutern.

    Bereits vor über 6 Jahren haben sie mit einer modifizierten Firmware ermöglicht, günstige und gute Grafikkarten von Drittanbietern einzubauen. Es gibt auch einen großen Thread zum Ersatz der originalen Intelprozessoren durch leistungsfähigere (aus Profiservern) für kleines Geld mit genauer Anleitung. Voraussetzung ist allerdings das Einspielen der Firmware für das letzte Modell der Käsereiben. Aber auch das Aufspielen der (zuvor aufzuspielenden) neueren Firmware (für das MacPro 5.1 Modell) wird genau beschrieben mit Quellen für den upload.
    In einem Thread werden genauestens alle kompatiblen alternativen Intelprozessoren aufgeführt, welche sicher funktionieren.
    Desweiteren gibt es Tips für schnelleren Arbeitsspeicher. Sie haben auch herausgefunden, daß man völlig problemlos das Doppelte des angeblichen Maximums an Arbeitspeicher an der Originalstelle installieren kann. Und daß bei Käsereiben mit Doppelprozessoren die Kisten schneller sind, wenn man nur 3 bestimmte von 4 Stellen mit Arbeitsspeicher belegt.

    Zudem sind nicht alle Einschübe vorne gleich schnell, bereits ein umstecken kann deutliche Performanceverbesserungen bringen, weil nur 2 der 4 Einschübe entsprechende Verkabelung aufweisen.

    Inzwischen gibt es auch Lösungen, um den Flaschenhals der alten SATA III Schnittstellen zu beseitigen und moderne Arbeitsspeicher mit einer vielfachen Geschwindigkeit für die schnelleren Intelprozessoren ohne FLASCHENHALS nutzen zu können.
    Da werden bspw Einschübe von Drittanbietern auf dem Markt angeboten, in welche über schnelle Schnittstellen direkt auf der Platine bis zu 2 moderne, rasend schnelle SSDs eingesetzt werden können (bis zu 5- fach schnellere Datenverarbeitung möglich).

    Solche „alten“ modifizierten Käsereiben haben den Nachfolger (die sündhaft teuren, schwarzen, innen verklebten Tisch-Mülleimer) an die Wand gespielt.

    Es lohnt sich, diese Threads dort mal durchzulesen.

    Zu der Gartner-Studie:

    Das stimmt, wenn man vernachlässigt, daß seit 2008 (!) die diskreten internen Grafikkarten aller nachfolgenden MacBookPros zu einem sehr großen Teil durch mangelhafte Auslegung des Wärmemanagements den Hitzetod sterben. Das ist dann ein wirtschaftlicher Totalschaden.
    Aus gutem Grund habe ich 2 MacbookPros aus 2012… da kann man mit wenigen Handgriffen günstige Akkus, Arbeitsspeicher und SSDs von Drittanbietern einbauen, austauschen bzw upgraden.

    Es gibt auch Apps dafür, welche die völlig unzureichende Kühlung von CPU und GPU besser steuern und Apps, mit denen man aktiv zwischen integrierter und diskreter GPU hin- und her schalten kann. Beide apps sind eine Lebensversicherung für den konstruktiven Unfug in Sachen katastrophaler Kühlung, den apple beharrlich beibehält…

    Die Käsereibe hat diese Probleme nicht!
    Wohl hatte jedoch der MacPro Nachfolger (der schwarze „Tischmüllereimer“ ) wegen seiner winzigen Gehäuse auch das gleiche Problem wie die MacbookPros mit diskreter Grafikkarte (also alle 15“ und 17“ Modelle).

    Die völlig veraltete Gartnerstudie stimmt also nur, was die Einarbeitungszeit und den Workflow der Software anbelangt und die Wartung der Software. Aber NICHT, was die schlecht konzipierte und reparaturanfällige Hardware anbelangt und erst recht nicht, was die Reparaturkosten anbelangt.

    Einfache Erweiterungen, Austausch, bzw Updaten der Hardware ist ja nach der kundenfeindlichen Klebemethode unmöglich bis nur mit Risiko möglich.

    Und apple lässt sich halt bspw. für die SSD bei Neukauf das 3 fache des Marktpreises (Apothekenpreise) geben.

    Zudem hat sich dem Vernehmen nach inzwischen bei Microsoft Betriebssystemen auch viel in Richtung ergonomischem Handling und Stabilität getan. Aber das kann ich nicht aus eigener Erfahrung beurteilen, denn ich arbeite seit 2008 ausschliesslich mit apple Geräten und ihren Betriebssystemen. Aber man ist inzwischen ja auch bei apple gut beraten, die Betriebssysteme erst frühestens ein Jahr nach Markteintritt selber zu nutzen – auch bei apple reifen die verkauften Bananen erst beim Kunden – egal, ob IOS oder die Betriebssysteme für die größeren Geräte.

    Ein iMac ist ein hohes Risiko:
    Sehr hoher Aufwand beim Transport für die Reparatur und extrem unbeliebt bei Servicetechnikern, weil nichts wirklich zügig zugänglich ist… ist eben ein reines Designgerät für Leute mit zuviel Geld, die gerne ihren Rechner anschauen… ;-)

    Da Jony Ive ENDLICH gefeuert wurde, könnte es jetzt besser werden. Also das Ende von nutzlosem Design-gimmicks und zurück zum „Form follows Function“ echter Weltstars funktionellen Dwsigns wie der Schule von Dieter Rams (damaliger Designer und schöpfer des weltberühmten „Braun“ designs).

    Gruß
    DWL

    • Guten Abend DWL
      Ich danke für diesen ausführlichen Beitrag. Dieses Tuning ist mir nicht ganz unbekannt, ich lasse es aber für meinen Bedarf bleiben, denn ich möchte meine seit 10 Jahren 100% zuverlässigen “Käsereiben” nicht gefährden. Einerseits ist mir die gebotene Leistung noch absolut ausreichend, andererseits wird eine kommende Softwaregeneration wahrscheinlich darauf nicht mehr laufen. Mit High Sierra hat für mich die bisherige Apple-Intel Allianz ein Ende gefunden und es wird kein Geld mehr dorthin investiert. Auch für Tuning nicht. Über Jahre wurde viel Geld in Generationen von Intel-Prozessoren ausgegeben, ohne dass außer mehr Wärmeentwicklung kaum markant erlebbare Leistung geboten wurde. Meine aktuell positiven Erfahrungen mit den M1-MacMinis und mit BigSure lassen mich so nur noch nach vorne blicken. Die noch gekauften Late 2019er 16″MacBookPro mit Intel i9 haben mit dem Upgrade auf BigSure gerade noch den erwarteten Leistungsschub erhalten, markieren aber deutlich das Ende von Intel. Die thermische Belastung ist deutlich zurückgegangen und die erwartete Akkulaufzeit ist nun akzeptabel. Anders hätte ich diese 16″ MBP aus Enttäuschung wieder verkauft. So lässt es sich nun bequem zurücklehnen und beobachten in welche Richtung sich Apple nun in Zukunft bewegt, denn auch die erstaunlichen Preise für M1-Rechner lassen einiges erwarten.

      • Lieber Friedrich Lüthi,

        Habe mal die apple Website und seriöse Tests kurz überflogen. Zunächst gibt es ja offenbar nur die Unterklasse (MacbookAir und MBP 13“) mit dem neuen M1 Prozessor.

        Und siehe da: die thermischen Probleme mögen zwar etwas geringer sein, aber sie sind immer noch nicht gelöst. Das MB Air wird passiv „gekühlt“ und erreicht aussen (!) unangenehme 47 Grad und innen satte 87 Grad, wenn man es fordert. Die Prozessoren werden deshalb bereits nach wenigen Minuten Vollast hetuntergeregelt. Infrarotaufnahmen zeigen, daß die Tastatur oben in der Mitte extrem heiß wird – bereits die 15“ MBP hatten exakt an dieser Stelle serienweise ausfallende Tastaturen, das droht wohl weiterhin.
        87 Grad sind auf Dauer für Prozessoren sehr schlecht.

        Das 13“ MBP hat angeblich etwas verbesserte Kühlung. Wieviel von den vollmundigen Werbesprüchen apples zu halten ist, wissen die Kunden seit mittlerweile über 10 Jahren. Auch wissen die, wie unverschämt apple über Jahre jede Gewährleistung für getoastete GPUs beharrlich ablehnte – bis die erste Massenklage in den USA nach mehreren weiteren Jahren (!) sie endlich dazu zwang, kostenlos Ersatz zu schaffen. Die ersten Hitzetode traten mit dem ersten MBP Modell 2008 auf, apple fing erst 2016 (satte 8 Jahe später) an, sich den Urteilen zu beugen…
        sie lernten auch nicht dazu, wie man an den Hitzetoden trotz der angeblich so revolutionären Kühlung der „Schreibtischmülleimer“ sah: weder in Sachen Konstruktiin, noch im Umgang mit den zornigen Kunden, die fünfstellige Summen in die angeblich so tollen MacPros investiert hatten. Viele ehemals treue, aber endgültige verprellte Geschäftskunden machten damals einen radikalen Schnitt und wechselten zu den Geräten unter Microsoft-Betriebssystemen, die liefen nämlich einfach problemlos für einen Bruchteil des Preises.

        Noch (und sicherlich über viele weitere Jahre hinweg) müssen fast alle Programme/Apps von Drittanbieter intern emuliert werden, was den Großteil der (theoretischen) Mehrleistung und auch des vorgeblich geringeren Energieverbrauchs zunichte macht. Zudem wissen wir alle, daß der Löwenanteil des Stromverbrauchs durch das Display verursacht wird.

        Es scheint so, daß auch noch diverse Baustellen existieren – so weisen die Geräte laut tests zwar offiziell WIFI 6 -Fähigkeit auf, die tatsächliche Performance liegt aber auf dem Niveau des alten Standards. Typische apple -Mogelpackung. Die einzige Abteilung bei apple, die bestens funktioniert, ist das Marketing. Bisweilen hat man den Eindruck , daß sie von den Gebrüdern Grimm geleitet wird….

        Merke: „bis zu…“ bei Performance-Angaben heißt in Wirklichkeit „meistens deutlich unter…“

        Fazit: so ab 2025 könnte man davon ausgehen, daß die Symbiose von Hardware und wichtiger Software
        Tatsächlich Vorteile bringt und auch stabil ist. Da ist es wieder, das Bananen-Prinzip….

        Der Chiphersteller TSCM ist eher 2. Wahl: Technologisch viele Jahre hintr Chipherstellern wie Samsung
        Hinterherhinkend. So stark, daß in der Vergangenheit apple immer wieder Markteinführungen von Geräten verschieben musste und/oder zähneknirschend auf Zulieferungen von Samsung zurüxkgreifen musste. Das ging so weit, daß im Netz Anleitungen kursierten, wie man Top-Smartphonemodelle von apple darauf prüfen konnte, ob die leistungsfähigeren Chips vin Samsung oder die schwächeren und Ausfallträchtigen von TSCM berbaut wurden…

        Sorry, daß ich ein wenig Wasser in den Wein schütten musste – aber auch ich gehöre zu jenen Kunden, die sehr viel Geld für den Ersatz von nach 2-3 Jahre gerösteten Notebooks zahlen musste und die unendliche Arroganz von apple bei konstruktiven Problemen mit wortschaftlixhem Totalschaden erlebt hat.

        Bekanntlich gibt es bei „Innovationen“ stets drei Phasen:
        1) die Phase der Euphorie
        2) die Phase der Ernüchterung
        Und am Ende endlich:
        3) die Phase des Fealismus

        In diesem Sinne
        DWL

      • Lieber Friedrich Lüthi,

        Habe mal die apple Website und seriöse Tests kurz überflogen. Zunächst gibt es ja offenbar nur die Unterklasse (MacbookAir und MBP 13“) mit dem neuen M1 Prozessor.

        Und siehe da: die thermischen Probleme mögen zwar etwas geringer sein, aber sie sind immer noch nicht gelöst. Das MB Air wird passiv „gekühlt“ und erreicht aussen (!) unangenehme 47 Grad und innen satte 87 Grad, wenn man es fordert. Die Prozessoren werden deshalb bereits nach wenigen Minuten Vollast hetuntergeregelt. Infrarotaufnahmen zeigen, daß die Tastatur oben in der Mitte extrem heiß wird – bereits die 15“ MBP hatten exakt an dieser Stelle serienweise ausfallende Tastaturen, das droht wohl weiterhin.
        87 Grad sind auf Dauer für Prozessoren sehr schlecht.

        Das musste ja auch HP auf die harte Tour lernen, als sie vor rund 5 Jahren ein ebenfalls zu dünnes Noetbook auf den Markt brachten, welches angeblich laut Marketing ein „revolutionäres“ Kühlsystem haben sollte: Recht bald das gleiche „Toast“ergebnis wie bei apple…

        Das 13“ MBP hat angeblich etwas verbesserte Kühlung, weil aktiv… Wieviel von den vollmundigen Werbesprüchen apples zu halten ist, wissen die Kunden seit mittlerweile über 10 Jahren. Auch wissen die, wie unverschämt apple über Jahre jede Gewährleistung für getoastete GPUs beharrlich ablehnte – bis die erste Massenklage in den USA nach mehreren weiteren Jahren (!) sie endlich dazu zwang, kostenlos Ersatz zu schaffen. Die ersten Hitzetode traten mit dem ersten MBP Modell 2008 auf, apple fing erst 2016 (satte 8 Jahe später) an, sich den Urteilen zu beugen… und wurden immer wieder gerichtlich dazu gezwungen, die Umtauschaktionen zu verlängern.
        sie lernten auch konstruktiv nicht dazu, wie man an den Hitzetoden trotz der angeblich so revolutionären Kühlung der „Schreibtischmülleimer“ sah: weder in Sachen Konstruktion , noch im Umgang mit den zornigen Kunden, die fünfstellige Summen in die angeblich so tollen MacPros investiert hatten. Viele ehemals treue, aber endgültige verprellte Geschäftskunden machten damals einen radikalen Schnitt und wechselten zu den Geräten unter Microsoft-Betriebssystemen, die liefen nämlich einfach problemlos für einen Bruchteil des Preises.

        Noch (und sicherlich über viele weitere Jahre hinweg) müssen fast alle Programme/Apps von Drittanbieter in den M1-Geräten intern emuliert werden, was den Großteil der (theoretischen) Mehrleistung und auch des vorgeblich geringeren Energieverbrauchs zunichte macht. Zudem wissen wir alle, daß der Löwenanteil des Stromverbrauchs durch das Display verursacht wird.

        Es scheint so, daß auch noch diverse Baustellen existieren – so weisen die M1-Geräte laut tests zwar offiziell WIFI 6 -Fähigkeit auf, die tatsächliche Performance liegt aber auf dem Niveau des alten Standards. Typische apple -Mogelpackung. Die einzige Abteilung bei apple, die bestens funktioniert, ist das Marketing. Bisweilen hat man den Eindruck , daß sie von den Gebrüdern Grimm geleitet wird….

        Merke: „bis zu…“ bei Performance-Angaben heißt in Wirklichkeit „meistens deutlich unter…“

        Fazit: so ab 2025 könnte man davon ausgehen, daß die Symbiose von M1-Hardware und wichtiger Software Tatsächlich Vorteile bringt und auch stabil ist. Da ist es wieder, das Bananen-Prinzip….

        Der Chiphersteller TSCM ist eher 2. Wahl: Technologisch viele Jahre hinter Chipherstellern wie Samsung Hinterherhinkend. So stark, daß in der Vergangenheit apple immer wieder Markteinführungen von Geräten verschieben musste und/oder zähneknirschend auf Zulieferungen von Samsung zurückgreifen musste. Das ging so weit, daß im Netz Anleitungen kursierten, wie man Top-Smartphonemodelle von apple darauf prüfen konnte, ob die leistungsfähigeren Chips von Samsung oder die schwächeren und Ausfallträchtigen von TSCM verbaut wurden…

        Sorry, daß ich ein wenig Wasser in den Wein schütten musste – aber auch ich gehöre zu jenen Kunden, die sehr viel Geld für den Ersatz von nach 2-3 Jahre gerösteten Notebooks zahlen musste und die unendliche Arroganz von apple bei konstruktiven Problemen mit wirtschaftlichen Totalschaden erlebt hat.

        Bekanntlich gibt es bei „Innovationen“ stets drei Phasen:
        1) die Phase der Euphorie
        2) die Phase der Ernüchterung
        Und am Ende endlich:
        3) die Phase des Realismus

        Kann also sein, daß ich mein 2012 er MBP „schon“ 2025 gegen ein M1-Modell tauschen werde..die von der Industrie geliebten . Early adopters zahlen eben stets mächtig drauf, ohne von den Investitionen irgendeinen produktiven Vorteil zu haben…

        In diesem Sinne
        DWL

    • Lieber DWL
      Deine sehr ausführliche Recherche zum Thema M1 ist doch sehr interessant und auch erstaunlich. Dazu kann ich nichts beitragen, ausser meinen bisherigen Erfahrungen mit meinen neuen MacMini’s. Ich bin seit Tagen damit beschäftigt über Final Cut Pro bzw. Compressor Apple grosse Mengen ProRes222 Videos in mp4 zu schneiden bzw. zu konvertieren. Alles läuft sehr flott und meine Kaffeetasse auf dem Mini bleibt kalt. Wie sich da die neuen MacBooks Air oder Pro verhalten weiss ich nicht, denn ich habe keines.
      Was Testberichte generell anbelangt, bin ich da sehr konservativ oder besser gesagt, sie interessieren mich absolut nicht. Lieber kaufe ich mir so ein entsprechendes Gerät und mache mir da mein eigenes Bild wie gerade mit den Minis. So habe ich mir vor einigen Wochen eine Canon EOS R (nicht 5/6) + EF Adapter mit Cashback zum Schnäppchenpreis gekauft. Warum ? Gerade darum weil sie in vielen Berichten herunter geredet wurde, wollte ich es wissen, denn ich habe viele EF-L Objektive von von meinen EOS 5D MkII und MkIV. Und jetzt, Testberichte hin oder her? Ich mag diese EOS R-Kamera ! Punkt. Finde den Controller-Ring für z.B. ISO genial und fotografiere mit ihr wunderbare Portraits. Oder ein letztes Beispiel: Ich reise seit über 38 Jahren begeistert mit Harley-Davidson’s ohne jegliche Probleme quer durch Europa. Gut habe ich damals der schreibenden Zunft in den Fachzeitschriften nicht geglaubt. Sonst hätte ich viele schöne “Erfahrungen” nicht gemacht, aber vor allem hat mit niemand die Freude verdorben. Nun erwarte, gerade darum, die Lieferung des bestellten M1 MBP sonst wir mein Kaffee kalt.

      • Lieber Friedrich Lüthi,

        Richtig ist, daß 99% aller Tests (außerhalb dieser website) bestenfalls unzureichend und meistens tendenziös sind – weil oftmals Fanboys “testen” oder Interessenkonflikte bestehen, weil man Werbekunden nicht verprellen möchte.
        All das ist hier auf dieser website glücklicherweise NICHT der Fall, sondern sehr seriös und umfangreich.

        Darum sollte man sich auf die berühmten 1% konzentrieren, welche abseits des belanglosen Mainstreams befindlich sind.

        Was apple anbelangt, so habe ich lediglich Fakten berichtet, allerdings gelegentlich eine gewisse Ironie einfließen lassen. Ich nutze apple Produkte, bin aber nach sehr TEUREN und ÄRGERLICHEN Problemen mit Hardware und gelegentlich auch den Updates von IOS/Mac- Betriebssystemen “auf die harte Tour” rasch zur oben beschriebenen “Phase des Realismus” gekommen.

        Die Hitzeprobleme der MBPs traten stets (!) nur bei den Modellen mit zusätzlicher diskreter GPU auf. Also 15″ und 17″ MBPs. DA die 13″ MBPs alle ausschliesslich nur die in der CPU befindliche GPU Einheit besaßen und keine zusätzliche diskrete GPU, waren diese nicht gefährdet, zu einem sehr beachtlichen Anteil durch Überhitzung selbiger zum Totalschaden zu werden.

        Der Grund dafür ist ganz einfach:
        1) Wie man leicht nach Öffnen des MBP 15″ sofort sehen kann, waren die beiden Lüfter in Sachen Luftstrom der Kühlung nicht parallel geschaltet, sondern seriell.
        BEIDE münden in einen einzigen Lüftungskanal, der ZUERST die GPU kühlt und dann – mit dem anschließend bereits stark erhitzten Luftstrom ! – erst die GPU. Auf die Idee, eine stark aktive und erhitzte GPU mit heißer Luft zu kühlen, können eigentlich nur Volldeppen kommen – oder aber eben Jony Ive von apple. Wohlgemerkt, dieses design hat apple hartnäckig über mindestens 12 Jahre beibehalten. Lernfähigkeit = NULL.
        Und damit Ausfallquote mit Totalschaden hoch.

        Das passiert natürlich in 95% der Fälle erst NACH Ablauf der Garantie und zumeist auch erst nach der Frist für Gewährleistung.

        2) Damit die apple-Geräte “lautlos” sind, setzt bei allen apple Geräten die aktive Kühlung erst VIEL ZU SPÄT ein, weil das ja Geräusche verursacht…. Marketing auf dem Rücken der Kunden.
        Wer kostenlose Apps installiert, mittels derer man die vielen Temperatursensoren im Gerät und die Drehzahl der Ventilatoren gleichzeitig abfragen kann, kann das alles am eigenen gerät selber nachvollziehen.

        3) Die völlig wahnhafte Priorität des “Immer dünner, immer leichter” bei apple (reines Marketing) führt zwingend zu immer kleineren Gerätevolumen, weniger Metall und damit zu immer geringeren passiven Kühleffekten. Superdünnes Blech puffert eben schlechter kurzzeitige Hitzeentwicklung, die zwingend durch den “Kleinheitswahn” ebenfalls verringerte Abstrahlfläche steigert das Problem nochmals. Und das ganze bei bereits in den Werkseinstellungen viel zu spät einsetzender Verstärkung der aktiven Grundkühlung.

        Ist eben das Gleiche, als wenn man bei einem Flotten auto bewusst die Bremshydraulik mit Verzögerung einsetzen ließe und zusätzlich zunächst nur einen der zwei diagonalen Bremskreise und anschliessend erst viel später zusätzlich auch den zweiten Bremskreis… das endet dann eben wie bei apple oft mit Totalschaden.

        Seriöse Tests haben bei höherer Belastung bspw. der rein passiven MB Air rasch innere Temperaturen der CPU von 87 Grad gemessen, etwas später sogar bis zu 97 Grad Celsius!!
        Ich selbst habe das auch am MBP 15″ messen können – erst eine App mit frei wählbarer und früherer Steigerung der Lüfterkühlung, auf den GPU Werten und der CPU basierend, haben die Temperaturen dauerhaft drastisch gesenkt.

        Das ständige Überhitzen ist auf Dauer einer CPU und erst recht einer GPU nicht förderlich – erst recht nicht, wenn zusätzlich (aus gutem Grund) nur noch Lötzinn gemäß ROHS Zertifikaten benutzt wird. Die führen nämlich auf Dauer dann zu massenhaften Mikrorissen der Lötstellen. Übrigens auch bei vielen modernen elektronischen geraten wie TVs, Küchenmaschinen, etc.

        Bei den “Tischmülleimern” der MacPro Reihe hat man in ein enges Rohr neben leistungsfähigen CPUs auch noch bis zu 2 GPUs eingebaut und ganz auf aktive Kühlung verzichtet. Joni Ive hat sich dessen sogar bei der Neuvorstellung dieser Fehlkonstruktionen GERÜHMT und allen Ernstes das Prinzip der verstärkten konvektiven Kühlung dank eines “Schornsteinprinzips” als angeblich hochwirksam bemüht.

        Leider hat er keine Ahnung von Physik – denn sonst wäre ihm klar gewesen, daß dafür 25-30 cm “Schornsteinhöhe” absolut unzureichend sind und auch der Durchmesser dafür ausreichend sein muss….

        Mit den Mac Minis habe ich keine Erfahrung, aber früher waren sie auch sehr heiß geworden, wie ich hörte. Schön, zu hören, daß wenigstens die jetzt besseres Wärmemanagement haben.

        Die Kühlungsprobleme der M1-CPUs sind durch höhere Energieeffizienz sicherlich geringer und damit führen theoretisch diese CPUs primär bereits zu geringeren Temperaturen.

        Das jedoch nur bei gleicher Leistung wie bei den “alten” Intel CPUs. Hier ist also eher die Frage, ob die Abwärme bei der damit erzielbaren höheren Leistung nicht möglicherweise den Effizienzvorteil kompensiert oder gar überkompensiert.
        Angesichts der bei den M1- MBP Air gemessenen INNEREN Temperaturen befürchte ich, daß unter dem Strich bei oft/länger abgefragter höherer Leistung allenfalls nur etwas später zu Schäden führt als mit Intelprozessoren bei gleicher abgerufener Rechenleistung.

        In ein paar (3-4) Jahren wissen wir es besser… möglicherweise wird auch bei diesen Prozessoren die neue Erkenntnis wieder für die Kunden sehr teuer werden…

        Gruß

        DWL

  • Hallo Herr Roskothen und in die Runde,
    gibt es schon Erkenntnisse hinsichtlich der Nutzbarkeit externer Bildschirme mit den neuen M1-Geräten? Letzte Woche habe ich mit Eizo telefoniert, dort hat man mir sehr von M1 abgeraten, da die Daten aus den neuen Apfel-Geräten von Eizo gar nicht verarbeitet werden könnten.
    Viele Grüße
    C. Stegmann

  • Hallo zusammen

    Interessanter Artikel und vielen Dank für die gute Diskussion. Ich habe sie amüsiert gelesen. Dass Produkte oft unreif auf den Markt geschmissen werden die Bananen beim Kunden reifen, ist nicht nur bei Apple so…

    Ich möchte an dieser Stelle aber auch kritisch bemerken, dass Fotografieren meiner Meinung nach nicht so sehr durch Technik dominiert sein sollte. Es bleibt für mich eine Kunst. Dennoch sind wir sicher auf technische Geräte angewiesen. Dies ist auch mein Problem. Denn ich möchte mich eigentlich nicht mit Hardwarekonfigurationen und Software-Problemen befassen, muss dieses aber wohl oder übel tun.

    Für einen Hobbyfotografen sind ältere Computer meistens von der Leistungsfähigkeit vollkommen ausreichend. So besitze ich zum Beispiel einen iMac late 2013, habe ihm lediglich eine neue 1TB SSD Festplatte gegönnt. Die Leistungsfähigkeit dieses Computers ist absolut ausreichend für alle Dinge, die ich mit einem Computer machen muss. Lightroom in der neuesten Version beispielsweise funktioniert vollkommen problemlos.

    Leider sind häufig neue Programme auf aktuelle Hardwarekonfigurationen optimiert, so dass trotz ausreichender Leistungsfähigkeit tatsächlich ältere Modelle gelegentlich ausrangiert werden müssen (wenn man kein IT-Freak und Bastler ist).

    Ich bin nun nach dem Wechsel zu C1 leider etwas enttäuscht, da das Exportieren zu überschärften Bildern und störenden Pixel-Artefakten führt. Auch nach Ausschalten der Hardware-Beschleunigung bleiben die Probleme teilweise bestehen. Wie gesagt: bei LR läuft alles problemlos.

    Daher an dieser Stelle meine Frage: weiss jemand, ob grundsätzlich C1 auf einem iMac late 2013 funktioniert und was ich noch machen kann, um die Resultate zu verbessern? Oder lautet die ernüchternde Antwort: neuer Computer. Auf der C1 Seite stehen die Hardware-Anforderungen, die meine alte “Käsereibe” (habe ich neu gelernt) eigentlich erfüllt. Daher wundert es mich auch.

    Danke und beste Grüsse
    Henrik

    • Hallo Henrik,

      dass sich diese Diskussion inzwischen viel um Apple dreht, war sicher nicht meine Absicht als Autor des oben veröffentlichten Beitrages. Ich wollte aufzeigen, dass die meisten Bildbearbeitungsprogramme eine sehr fitte Hardware benötigen. Dass der eine oder andere Rechner noch für das eine oder andere reichen mag, hängt von vielen Faktoren ab. Es ändert sich sehr schnell wenn man eine Kamera mit höher aufgelösten Bildern besitzt, die Festplatte überfüllt ist, das RAM zu klein, der Grafik Prozessor nicht ausreichend ist, eine SSD Festplatte fehlt… – viele Faktoren sind im Artikel genannt.

      Käsereiben nennt man nicht einfach jeden Mac, sondern die älteren oder ganz neuen Typen mit Namen “Mac Pro“, die Sie gerne einmal im Netz suchen können. Diese Rechner sehen aufgrund ihres Gehäuses Käsereiben sehr ähnlich.

      Die Schärfeprobleme, die Sie auf Ihrem Rechner erfahren, liegen vermutlich nicht an Capture One. Ausgerechnet die Schärfe ist nämlich eine der Stärken dieser Software. Genauer kann Ihnen das jemand sagen, der sich das Problem auf Ihrem Rechner einmal anschaut.

      Werbung in eigener Sache: Ich gebe Onlinekurse für Capture One.

      Herzlich,
      Ihr Peter

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