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Die Technik raubt unsere Lebenszeit

Die Technik raubt unsere Lebenszeit221026-1069

Die Technik raubt unsere Lebenszeit, mit Fehlern und Komplikationen, die ohne sie nicht notwendig wäre. Gerade diese Woche hat mir Windows wieder drei Tage Zeit geraubt. Dennoch haben wir für Sie eine Fülle interessanter und aufwendiger neuer Beiträge publiziert:

  • Apple iPhone 15 für Fotografen
  • Fuji GFX 100 II – Fuji Summit September 2023
  • Fujifilm GF Objektiv Roadmap 2024 2025
  • DxO Nik Collection 6.3 – Endlich fertig
  • Der LomoChrome Color 92 Rollfilm
  • TTArtisan 100mm Objektiv-Test
  • Dirk Trampedach zur Street Photography 35mm Brennweite
  • Lightroom Classic versus Lightroom Test – Beste Lightroom
  • Testbericht Trockenschrank für Objektive und Kameras
  • Bernhard Labestin: Reisebericht Polarkreis mit Handy und Pentax 67
  • Analoge Filme entwickeln und digitalisieren, Tipps
  • Gebrauchte Kamera unter € 700,-

Die Technik raubt unsere Lebenszeit

In dieser Woche musste ich mich zum wiederholten Male mit lebensrettenden Maßnahmen für meinen PC beschäftigen. Das Windows brauchte nach einem Update sage und schreibe 10 Minuten, um hochzufahren, bevor ich arbeiten konnte. Ich versuchte wirklich alle Tipps und Tricks, die man nachlesen kann:

  1. Autostart-Programme abschalten (bis auf Windows eigene).
  2. Reparatur im abgesicherten Modus.
  3. Deinstallation aller nicht benötigter Programm.
  4. Deinstallation Virenscanner.

(Bitte verzichten Sie auf weitere Tipps, ich kann den Begriff “Windows” bereits nicht mehr hören. Vielen Dank!)

Nichts hat geholfen, ich wache heute noch schweißgebadet nachts auf, und träume von den 50 Neustarts und Blackscreens. Ist es das wert? Natürlich nicht, denn es gibt den Apple Mac. Und der läuft jahrelang ohne Fehler. In der gleichen Zeit ist Windows schon 10 Mal abgekachelt. Das Heise CT-Magazin hatte schon vor gefühlten 20 Jahren vorgerechnet, dass der Aufpreis für den Mac sich zigfach wieder rechnet, wenn man die Zeit der Windows-Reparaturen berücksichtigt. Und in meiner Erfahrung stimmt das noch heute.  Warum ich überhaupt noch mit dem Windows-Rechner arbeite, ist eine berechtigte Frage, die Ihnen vermutlich durch den Kopf geht. Es hat mit einigen wenigen Programmen zu tun, die ich noch unter Windows nutze. Außerdem teste ich schon mal Bildbearbeitungssoftware auf dem Windows-Rechner. Warum weiß ich nicht so recht, denn inzwischen hat sich zunehmend der Mac unter FotografInnen durchgesetzt.

Neuer und komplexer ist nicht besser

Dass komplexer nicht besser sein muss, ist mir auch beim Auto aufgefallen, welches den eigenen Batterietausch nur noch zulässt, wenn man sich gut auskennt und beim Austausch einen Batteriewächter anschließt. Sonst weiß das Auto hinterher nicht mal mehr seinen Namen und wir sind Stunden damit beschäftigt, wie man das Auto neu kalibriert.

Dass unsere Spülmaschine keine Tasten mehr hat, ist auch kein Vorteil. Wähle ich aus Versehen das falsche Programm, dann muss ich die Maschine zurücksetzen, was Minuten dauert. Dafür kann die Spülmaschine Bluetooth, was kein Mensch benötigt. Wozu muss ich eine Handybenachrichtigung bekommen, wenn das Ding fertig gespült hat? Schwachsinn von Siemens Ingenieuren, die ihre Geräte selbst nicht zu nutzen scheinen. Oder vermutlich von Praktikanten, die das Unternehmen für die Entwicklung der Spülmaschinen einsetzt.

Dass jeder Rechner, jedes Mobilgerät heute am Tag gefühlte 20 Updates benötigt, ist auch ein Umstand, der mich über Reduktion nachdenken lässt. Die Technik raubt unsere Lebenszeit mit ständig neuen Updates, Upgrades und Vergewaltigungen, die zum unmöglichsten Zeitpunkt vom Hersteller fremdbestimmt werden.

Wir können noch viel Technik anfügen, die uns Lebenszeit stiehlt. Jede Spam-E-Mail ist eine zu viel und niemand unternimmt etwas dagegen oder hat ein schlüssiges Konzept. Entweder schalten wir die Empfindlichkeit gegen Spams höher, dann landen auch korrekte Nachrichten im Spam-Ordner, oder wir stellen sie niedrig ein und jede Spam stiehlt unsere Zeit.

Über das, was die EU uns mit den Cookiepflicht auf Webseiten zumutet, könnte ich mich weitere (verlorene) Stunden echauffieren. Sind inzwischen alle Politiker nur noch überbezahlte Dummköpfe?

Kameramenüs ohne gescheite Gliederung

Kameramenüs sind auch so ein Beispiel für Technik, die uns Lebenszeit raubt. Die meisten Kameramenüs japanischer Hersteller benötigen dringend eine neue Menü-Gliederung. Von Sony möchte ich mal gar nicht reden, das sind die Erfinder von unüberschaubar und unverständlich. Es scheint wirklich so zu sein, dass japanische Ingenieure Gliederungen nicht drauf haben. Ich behaupte, ein deutsches Team aus vier Personen könnte ein Kameramenü in vier Wochen neu erfinden, sodass sich jeder zurechtfindet. Leica macht vor, wie es besser geht.

Nehmen Sie nur mal die neuen Abhängigkeiten in den Kameramenüs. Warum ist das HDR-Menü ausgegraut? Warum gibt es keinen Hinweis darauf, dass das und das umgeschaltet werden muss, damit die Fotografen HDR aufnehmen können? All die neuen Abhängigkeiten in den Menüs sind überwiegend ungeklärt. Noch weniger helfen die Handbücher der Hersteller. Offenbar handelt es sich um eine Allianz der japanischen Kamerahersteller, die sich selbst den Befehl gibt:

Alle Technik in die Kamera reinpacken, lass die FotografInnen sich damit rumschlagen.

Natürlich entscheidet auch das Kameramenü über die Kaufentscheidung. Spätestens beim Kameramarkenwechsel überlege ich mir genau, welche Kamera infrage kommt. Als ich von Canon zu Fujifilm wechselte, hatte ich Sony schon wegen des unverständlichen Menüs verworfen. Ich sage nicht, dass Sony Kameras schlecht sind, aber eine Überarbeitung der Kameramenüs war dringend notwendig. Seit 2016 habe ich Sony wegen der Menüs, des ständig sichtbaren Staubs auf den Sensoren und dem schlechten Service nicht mehr in Betracht gezogen. Mit Ausnahme der RX100Va, die in meinen Augen tatsächlich die beste Kompaktkamera der Welt ist und die Staubprobleme nicht kennt.

Reduktion

Da ist es schon wieder, dieses Wort “Reduktion”. In den letzten Wochen taucht es immer öfter auf. Da scheint doch was dran zu sein, wenn wir mit nur einem Objektiv losziehen. Oder wenn wir nicht benötigte Objektive verkaufen. Ein lieber Leser hatte den Vorschlag, sich beim Ausflug mal auf 36 Aufnahmen zu beschränken. Es ist ganz einfach mit einer analogen Kleinbildkamera. Die Besitzer von Mittelformatkameras kommen sogar mit nur 10 oder 12 Aufnahmen klar. Und das reduzierte Fotografieren macht hinterher am PC Mac viel weniger Arbeit. In anderen Worten sparen wir mit nur 12 oder 36 Aufnahmen viel Zeit. Klar, in Sport, Action und Wildlife mag eine Reduktion nicht sinnvoll sein. Aber probieren Sie es einfach mal in anderen Bereichen aus und fotografieren analog.

Mir hat es geholfen, wieder analog im Mittelformat zu fotografieren. Während wir unsere Motive ablichten, denken wir ständig an den allerbesten Standpunkt, Perspektive, perfekte Belichtung, restliche Aufnahmen. Alles auch, weil jeder Rollfilm mit Entwicklung Geld kostet. Mit der Reduktion auf das Analoge nehme ich mir natürlich auch Möglichkeiten wie HDR, Fokus-Stacking, oder Panoramaaufnahmen. Dadurch wird es aber nicht minder kreativ und vor allem müssen wir uns nicht durch Menüs und hunderte Fotos wühlen. Nur ein Vorschlag.

 

Apple iPhone 15 für Fotografen

Taugt das iPhone 15 für Fotografen? Hier die Details, technische Neuigkeiten und meine Meinung:

Apple iPhone 15 für Fotografen >>

 

Fuji GFX 100 II

Fujifilm stellte in dieser Woche die GFX 100 II vor, die wieder eine kleine Revolution im Mittelformat ausmacht. Lesen Sie selbst:

Fuji GFX 100 II – Fuji Summit September 2023 >>

Dazu gibt es eine neue GF-Objektiv-Roadmap 2024 und 2025:

Fujifilm GF Objektiv Roadmap 2024 2025 >>


Tipp: Dies ist eine der schönsten und praktischen Kamerataschen für kleines Gepäck. Ich nutze die Tasche regelmäßig für meine Fotoausflüge, bin begeistert von der Packgröße (EOS R5 und zwei Objektive plus Akkus, Filter, Getränk oder X-T4, 2 Objektive plus Akkus, …). Die Tasche schmiegt sich weich an und ist leicht  (Testbericht):
Kalahari SLR-Kameratasche k-31 Khaki bei Amazon
  • schultergurt
  • Tragegriff für einfachen Transport
  • Außentasche für kleines Zubehör

 

DxO Nik Collection 6.3 – Endlich fertig

Es hat gedauert, bis DxO die Nik Collection vollständig überarbeitet hat und allen Programmen eine neue Bedienungsoberfläche gönnte. Auch einige Funktionen sind natürlich in der neuen Version hinzugekommen:

DxO Nik Collection 6.3 – Endlich fertig >>

 

Der LomoChrome Color 92 Rollfilm

Analoge FotografInnen haben eine weitere Rollfilm-Alternative zu Kodak und Co.. Der LomoChrome Color 92 Rollfilm zeigt ein ausgesprochenes Korn und Retro-Farben. *fotowissen hatte bereits den Kleinbildfilm vorgestellt:

Der LomoChrome Color 92 Rollfilm >>

LomoChrome Color 92 ISO 400 Film mit Farbenpracht (Kleinbild) >>

 

TTArtisan 100mm Objektiv Test – Seifenblasen-Bokeh

Ich habe noch drei Fotos nachgelegt, die bei Gegenlicht entstanden: Nichts geht über ein schönes Bokeh. Aber kann das neue TTArtisan für nur € 200,- überzeugen? Kann es diese schönen Seifenblasen erzeugen, die das originale Meyer Görlitz Trioplan-Objektiv zeichnet?

TTArtisan 100mm Objektiv Test >>

 

Dirk Trampedach zur Street Photography 35mm Brennweite

Ein neuer Artikel von Dirk Trampedach passt wie die Faust aufs Auge zum Thema nur ein Objektiv mitzunehmen:

Street Photography 35mm Brennweite >>

 

Lightroom Classic versus Lightroom Test – Beste Lightroom

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Lightroom Classic und Lightroom? Das nämlich verrät uns Adobe nur unzulänglich. Adobe sagt uns nicht, in welchen Funktionen sich beide Versionen unterscheiden oder welche Version für wen die bessere ist. Aber *fotowissen hat das für Sie untersucht. Damit wird Ihnen die Wahl der Adobe Software leichter fallen:

Lightroom Classic versus Lightroom Test – Beste Lightroom >>

 


Tipp: Bitte kalibrieren Sie unbedingt Ihren Monitor. Zur Bildbearbeitung sollten Sie akkurate Farben und Helligkeiten sehen dürfen. Mein Tipp (Testbericht):
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  • Das einzige Display-Kalibrierungsgerät, das bis zu 10.000 nits messen kann. Der neue fortschrittliche HL-Sensor (High Luminance) ermöglicht eine höhere Farbgenauigkeit für aktuelle und neue, sehr helle Bildschirm-Technologien
  • Dieser Kolorimeter wird für eine konsistente Monitor-Kalibrierung verwendet und misst präzise LCD-, Mini-LED- und OLED-Bildschirme, einschließlich Apple XDR-Panels und superhelle Displays
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Testbericht Trockenschrank

Auch in den letzten Tagen, wie schon in den Wochen zuvor, hatten wir am Niederrhein eine extreme Luftfeuchtigkeit. Das war auch in anderen Teilen Deutschlands und der Welt ähnlich, hatte der Sommer sich doch in ein Wechselspiel von Sonne und Regen gewandelt. Wer nun weiß, wie sehr Festplatten, Rechner, Negative, Dias, Kameras und Objektive unter Feuchtigkeit leiden, der misst zumindest gerne mit einem Hygrometer in den Räumen nach, bevor das Objektiv Pilz bildet. Mit dem Objektivpilz kann die Ausrüstung schnell unbrauchbar und wertlos werden.

Der Trockenschrank ist eine der Lösungen gegen die hohe Luftfeuchtigkeit. *fotowissen hat den Trockenschrank für Objektive, Kameras und Elektronik für Sie getestet und für wertvoll befunden. Es gibt mehrere Größen von Trockenschränken. Ich habe für Sie eine mittlere Größe mit 55 Litern Inhalt ausprobiert.

Trockenschrank für Objektive und Kameras im Test – Objektivpilz-Gefahr >>

Fungus zerstört Objektive und Kameras Luftfeuchtigkeit >>

 

Bernhard Labestin: Reisebericht Polarkreis mit Handy und Pentax 67

Unser *fotowissen-Autor, -Fotograf und -Künstler Bernhard hat sich mit dem Handy und der analogen Pentax 67 Mittelformatkamera an den Polarkreis begeben und dort fotografiert. Die Reise war geprägt von Planung, Ausflügen, Wanderungen und der Fotografie mit analogem Rollfilm plus Handyfotos. Was dabei an wunderbaren Aufnahmen herausgekommen ist und was Sie für sich davon mitnehmen können, lesen Sie in seinem Artikel. Bitte geben Sie Bernhard ein Feedback mit Ihrem konstruktiven Kommentar:

Fotografieren mit analogem Mittelformat und Handy über dem Polarkreis >>

 

Analoge Filme entwickeln und digitalisieren, Tipps

Ich habe zusammengefasst, welche Möglichkeiten wir analoge Fotografen heute haben, um Filme zu entwickeln, abzuziehen und zu digitalisieren. Es ist eine Übersicht mit Links zu den Fotolaboren und entsprechenden Artikeln, rund um die analoge Fotografie:

Analoge Filme entwickeln und digitalisieren, Tipps >>

 

Gebrauchte Kamera unter € 700,-

Der Artikel um gebrauchte Kameras unter € 700,- war für Einsteiger, aber auch für fortgeschrittene Fotografen geeignet. Warum immer das Neueste, wenn es doch mit einer wunderbaren gebrauchten Ausrüstung auch für wenig Geld prima Möglichkeiten gibt? Wem es nicht allein um die Kameratechnik geht, sondern wer wirklich gute Fotos schießen möchte, der kann auch preiswert starten:

Gebrauchte Kamera unter € 700,- >>

 

Jung gebliebene Artikel

Falls Sie eine *fotowissen-Lese-Pause eingelegt hatten oder gerade erst auf *fotowissen gestoßen sind, dann durchstöbern Sie hier die Artikel der letzten 30 Tage:

*fotowissen Artikel der letzten 30 Tage >>

 

© Peter Roskothen ist Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Die Technik raubt unsere Lebenszeit


In eigener Sache (Werbung für die besten Fotokurse, seit es Handbücher gibt):

Fotograf und Fototrainer Peter RoskothenIndividueller Online-Fotokurs Bildbearbeitung

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Peter Roskothen

Peter Roskothen
Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter P. Roskothen Fotokunst & Design.

6 Kommentare

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  • Hallo lieber Peter,

    vielen lieben Dank, dass du trotzdem wieder Zeit gefunden hast, so viele hervorragende Artikel zusammenzustellen.

    Noch nutze ich fehlerfrei Windows, ein Umstieg auf das „System Apple“ ist aber nur eine Frage der Zeit. Wie auch immer. Nach dem ich seit Kurzem ein E-Auto mein Eigen nennen darf, habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass Autos wie fahrende Handys werden. Vor dem ersten Start musste ich das Fahrzeug und dessen Betriebssystem erst konfigurieren. Vom Drivemodus bis hin zur Ambientebeleuchtung, fast hätte ich ein Taxi gerufen. Kaum mechanische Schalter oder Regler, dafür jede Menge Untermenus. Selbst bei den Scheibenhebern wurde ein Schalter gespart, statt vier Stück gibt es drei. Einer schaltet die beiden anderen von vorne auf hinten.

    Bzgl. dessen, dass immer mehr Kameras auf den Markt kommen, die sich der Völlerei hingegeben zu haben scheinen ging mir durch den Kopf:

    Wenn es technisch schlechte Fotografien auf dieser Welt gibt, liegt das nicht an einfachen Kameras.
    Wenn es Fotografien ohne Aussage auf dieser Welt gibt, liegt das nicht an einfachen Kameras.
    Wenn es Fotografien gibt, die in Farbe ertränkt sind, liegt das nicht an einfachen Kameras. Wenn es langweilige Fotografien gibt, die an einer Wand nicht wirken wollen, liegt das nicht an einfachen Kameras.
    Wenn wir mit solchen Problemen hadern, liegt es nicht daran, dass etwas in der Kamera fehlt, sondern es liegt daran, dass etwas in uns nicht erweckt wurde, in uns noch nicht zu Gänze gereift ist.
    Mit einer professionellen Ausrüstung lassen sich sicherlich technisch perfekte Fotografien anfertigen, ob sie eine Seele haben oder eine Botschaft vermitteln, wird davon abhängen, ob wir mit dem Motiv in Interaktion getreten sind bzw. uns vorher die richtigen Fragen gestellt haben.

    Liebe Grüße,
    Bernhard

    • Wahre Worte, lieber Bernhard,

      und gerade im Hinblick auf den überwiegend abhängig machenden Technik-Wahn frage ich mich wieder und wieder, warum in aller Welt sich Menschen genötigt fühlen, den ganzen Rotz zu kaufen!? Was passieren wird, ist vorher klar, dafür sind wir alle aufgeklärt genug.

      Herzliche Grüße, Dirk

  • “…. warum noch mit dem Windows Rechner arbeiten ….”
    Es ist immer noch so dass es für Windows bedeutend mehr Software auf dem Markt gibt als für den Mac. Dies ist auch der Anzahl der hohen Windows Rechner Installationen geschuldet. Trotzdem braucht man als Mac User nicht auf Windows zu verzichten. Parallels Desktop bietet mittlerweile mit seinen letzten Versionen eine ausgereifte Software an um eine virtuelle Windows Maschine auf dem Mac zu fahren. Hiermit teste ich div. Windows Software die es auf dem Mac so nicht gibt. Diese Möglichkeit gibt es für den Mac schon länger aber mit den mittlerweile schnellen Apple Prozessoren ist das Arbeiten in einer solchen virtuellen Umgebung richtig komfortabel geworden. Hier macht es mir auch nichts aus über Jahre mit einer Windows Version zu arbeiten ohne ein Update (und ohne die unvermeidlichen Fehler) zu arbeiten, schließlich ist dies für mich mehr eine Testumgebung. Sicherheitsrelevante Funktionen wie Online-Banking mache ich schließlich aus MacOS heraus wo ich auf meine Sicherheitsfeatures achte (Virenscanner, VPN, Updates, …).
    Ich bin mit dieser Vorgehensweise mittlerweile zufrieden und kann nur empfehlen das mal auszuprobieren.

  • Guten Tag Herr Roskothen.
    Ich setze schon mehrere Jahre Mac Hardware und MacOS ein. Bis vor kurzem hätte ich unbesehen unterschrieben, dass Macs einfacher und zuverlässiger zu betreiben sind. Nun, seit MacOS Ventura, kann iich dem nicht mehr beipflichten. Ich benötigte über eine Woche Arbeitszeit, um meine bisherigen Daten und Programme verlustlos so auf einen neuen Mac zu kopieren, dass sie wieder voll zugreifbar waren. Meine Backup-Prozesse musste ich ebenfalls ersetzen, neu ist nur noch mit der Time Machine ein sinnvolles Backup machbar. Jetzt löuft alles wie gehabt und ich habe viel gelernt…

  • Guten Morgen Herr Roskoten.
    Ihr Artikel über die Lebenszeit hat mich sehr berührt. Ich denke es ist wirklich an der Zeit Technik wieder einfacher zu gestalten. Ich sehe das jedesmal an meiner Kaffeemaschine. Die Technik dort wird immer komplizierter. Und um einen Kaffee aufzubrühen muss ich mich durch etliche Menüs klicken. Reicht es nicht einfach nur auf einen Knopf zu drücken und um dann eine frische Tasse duftenten schwarzen Kaffee zu bekommen. Es sind so viele Kleinigkeiten die uns Lebenszeit rauben, die wir in nicht intuitiven Menüs verbringen. Kann die Welt nicht ein bisschen einfacher mit weniger Technik sein? Ich dachte immer das dieser Technik -Wahn uns das Leben einfacher machen soll. Wenn ich das runterbrechen auch auf die Fotografie: immer mehr Technik, immer höhere Preise die unser schönes Hobby irgendwann nicht mehr bezahlbar macht. Ich fotografiere jetzt immer noch mit einer D5600. Da habe ich nicht das Gefühl, dass mich die Technik überfordert. So konzentriere ich mich auf das Motiv, das Licht, das Leben. Intuitiv gesteuert. Ich wünsche Ihnen und Ihren Lesern noch einen angenehmen Tag und viel Lebenszeit.
    Viele Grüße
    Joachim

  • Lieber Peter Roskothen,

    Ich habe beim lesen Tränen gelacht. Ja, genau so ist es im täglichen Leben. Deswegen bin ich froh, noch einen mittlerweile alten Golf VI zu fahren, der nicht diese bescheuerten und nicht dauerhaft abschaltbaren Assistenzsysteme hat. Und kein Display, was man nur mit Anhalten bedienen kann. Geht nicht beim fahren.

    Zu Microschrott: Habe ich mich vor 8 Jahren von getrennt und bin seitdem mit meiner privaten IT total veräppelt. Vor 4 Wochen habe ich mir ein neues System gekauft und die Anwendungen völlig problemlos migrieren können. Es funktioniert einfach. Ja, es geht günstiger, aber ich habe einfach keine Lust, Fehler zu suchen, wenn ich etwas machen will. Mein Macbook pro, was ich zum arbeiten nutze, läuft und läuft und läuft…

    Dies soll keine Schleichwerbung für VW und Apple sein, sondern nur meine ganz pragmatische Einstellung zu mancher Technik.

    Beste Grüße

    Rainer Kuhn

Journalist, Fotograf, Fototrainer Peter Roskothen

Willkommen bei *fotowissen sagt Peter Roskothen im Namen aller Autoren.

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