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Objektiv Fungus zerstört Objektive und Kameras Luftfeuchtigkeit

Objektiv Fungus zerstört Objektive und Kameras, Luftfeuchtigkeit zu hoch: Vielleicht wissen Sie es bislang nicht, aber Ihre wertvolle Fotoausrüstung könnte der hohen Luftfeuchtigkeit zum Opfer fallen. Immer öfter haben wir Starkregen und der Niederschlag führt zu hoher Luftfeuchtigkeit. Zu niedrige oder zu hohe Luftfeuchtigkeit macht nicht nur uns Menschen zu schaffen, sondern kann auch den Objektiv-Glaspilz ausbrüten und die wertvollen Objektive und Kameras vernichten. Die Kur gegen Objektiv-Fungus und gegen Kamera-Fungus:

Zu hohe oder niedrige Luftfeuchtigkeit zerstört Ihre Fotoausrüstung.

Die beste Kur gegen Objektiv-Fungus.

Fungus zerstört Objektive und Kameras Luftfeuchtigkeit

Foto oben: Fungus zerstört Objektive und Kameras, Luftfeuchtigkeit 62 Prozent ist zu hoch. Dieser Beitrag „Fungus zerstört Objektive und Kameras, Luftfeuchtigkeit“ wurde zuerst Ende Juli 2023 veröffentlicht und zuletzt im September 2023 für Sie ergänzt.

Fungus zerstört Objektive und Kameras Luftfeuchtigkeit 45 %

Mit den Starkregen kommt auch immer mehr Feuchtigkeit nach Deutschland, Österreich oder in die Schweiz. Manche Häuser und Zimmer werden auf diese Weise zeitweise recht feucht. Neben dem Regen liegt die Schuld oft bei der Kondensations-Feuchtigkeit im Sommer. Auch falsches Lüften kann zu hohen Feuchtigkeiten im Keller oder in Räumen führen. Generell ist Lüften ausschließlich bei Temperaturen der Außenluft von mindestens drei Grad unter der Raumtemperatur empfehlenswert. Wenn Sie warme Luft in einen kühlen (Keller-) Raum hinein lassen, erhalten Sie Kondensations-Feuchtigkeit. Dann ist ein Lüften von Räumen aller Art kontraproduktiv für die Feuchtigkeit!

Auch ein Lüften von Räumen im Erdgeschoss oder weiteren Geschossen kann im Sommer Kondensations-Feuchtigkeit erzeugen.

Generell ist eine Luftfeuchtigkeit über 60 Prozent schlecht für Ihre Fotoausrüstung. Daher müssen Sie zunächst wissen, wie viel Prozent Luftfeuchtigkeit Sie in Ihrem Zimmer haben. Ich habe für jedes Zimmer im Haus ein Hygrometer bestellt. Die Wahl des Hygrometers ist nicht einfach. Ich habe etwa 10 Hygrometer ausprobiert, bis ich das perfekte gefunden hatte und diese Zeit und Kosten erspare ich Ihnen mit diesem Tipp:

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  • Genaue Messung und schnelle Aktuallisierung: Das Kombigerät aus Thermometer und Hygrometer liefert ein Temperaturmessergebnis zwischen -50°C bis 70°C, das wahlweise in °C oder °F erfolgt. Der Messbereich der Luftfeuchtigkeit liegt zwischen 10% bis 99%. Die Messwerte werden dank der eingebauten empfindlichen Sensoren alle 10 Sekunden automatisch aktuallisiert.
Was ist Objektiv-Fungus oder Objektiv-Glaspilz?
Objektiv-Fungus bezieht sich auf Pilzbefall auf der Innenseite eines Objektivs einer Kamera. Dies kann dazu führen, dass das Objektiv unscharfe Bilder produziert oder andere Bildfehler verursacht. Der Pilzbefall kann durch Feuchtigkeit, Staub oder schlechte Lagerbedingungen begünstigt werden. Um den Objektiv-Fungus zu behandeln, ist normalerweise eine professionelle Reinigung durch einen Kameraexperten erforderlich.
Wie findet man Objektiv-Fungus?
  1. Visuelle Inspektion: Überprüfen Sie das Objektiv auf Flecken, Schimmel oder Schmutz am äußeren und inneren Teil des Objektivs. Objektivfäule kann als helle Flecken oder Flecken erscheinen, die sich mit der Zeit ausbreiten können. Was mir sehr geholfen hat, ist diese Kopflupe und ein Diapult, welches mir Licht unter dem Objektive gibt, damit ich es durchleuchten kann (Links zu Amazon):
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  2. Testbilder: Nehmen Sie Testbilder auf und überprüfen Sie diese auf Unschärfe oder Verzerrung, die durch Objektivfäule verursacht werden kann.
  3. Taschenlampe: Verwenden Sie ein Diapult oder eine Taschenlampe mit drübergelegtem Taschentuch (sonst zu hell), um Licht durch das Objektiv zu werfen und nach Anzeichen von Fungus zu suchen. Fungus erscheint normalerweise als helle Flecken oder Fäden.
  4. Professionelle Inspektion: Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Objektiv von Objektivfäule und Objektiv Glaspilz betroffen ist, bringen Sie es zu einem Fachmann, der es professionell überprüfen kann. Fachleute können genau sagen, ob Ihr Objektiv von Fungus betroffen ist.
Professionelle Objektivreinigung

Professionelle Reinigung: Wenn der Pilzbefall auf dem Objektiv fortgeschritten oder schwer zu beseitigen ist, ist eine professionelle Reinigung in einem Kamerafachgeschäft oder beim Hersteller empfehlenswert. Dort können Fachleute das Objektiv gründlich reinigen und den Pilz entfernen, ohne das Objektiv zu beschädigen.

Wie wir Objektiv-Fungus vermeiden

Objektiv Fungus vermehrt sich bei Dunkelheit, wenig Luftbewegung und Feuchtigkeit. Achten Sie darauf, dass die relative Luftfeuchtigkeit nicht über 60 Prozent beträgt. Feuchtigkeit ist nicht gut für Ihre Fotoausrüstung. Zu hohe Luftfeuchtigkeit kann einen Fungus in Ihren Objektiven erzeugen, der auch noch überaus ansteckend ist. Das kann schnell tausende Euro oder schweizer Swissy oder Schruuube vernichten.

*fotowissen-Experten-Tipp: Ideal ist für Ihre Kameraausrüstung eine Luftfeuchtigkeit von 45 Prozent.

Fungus finden

Wie Sie Objektiv Fungus feststellen? Wenn Sie eine dunkel scheinende Taschenlampe oder besser noch ein Diapult unter das Objektiv halten und dann von oben hineinschauen (Achtung: Nicht die Augen schädigen), dann sehen Sie den Pilz im Objektiv, wenn einer vorhanden ist. Oder Sie bemerken Fungus an weichen Stellen im belichteten Foto.

Fungus zerstört Objektive, Bild von Tom auf Pixabay

Foto zeigt Glas mit Objektiv Fungus, Bild von Tom auf Pixabay. Dieser Objektiv-Fungus ist an seinen spinnwebenartigem Muster zu erkennen. Er springt auf andere Objektive über und gefährdet die gesamte Fotoausrüstung. 

Anders als im Foto oben kann das weniger oder mehr Fungus zwischen den Gläsern Ihrer Objektive sein. Und die Gläser können selbstverständlich größer sein, als in dem Foto, zumal sie im Objektiv verbaut sind. Sie können die Gläser also nicht einfach zwischen den Fingern halten, um den Glaspilz im Objektiv zu sehen.

Objektiv Fungus wächst typischerweise zwischen den Gläsern und unter einem nicht beschichteten Glas. Den Fungus zu beseitigen, ist aufwendig.

  • Vermeiden Sie Tresore oder ähnliche Schränke ohne Luftbewegung.
  • Vermeiden Sie lange Dunkelheit.
  • Schlecht ist eine Luftfeuchtigkeit von 70 Prozent oder mehr über einige Tage.
  • Reinigen Sie Ihre Objektive regelmäßig, vor allem bei Fingerabdrücken, aber auch wenn Staub auf der Linse ist.
  • Legen Sie eine feuchte Kamera oder Objektiv nicht in die Tasche oder in den Rucksack.
  • Trocknen Sie Objektive und Kamera gründlich, nachdem sie feucht wurden. Lassen Sie beide Deckel vom Objektiv und lassen es erst richtig trocknen, bevor Sie die Deckel wieder aufsetzen.
*fotowissen-Experten-Tipp: Das beste, was Sie für Ihre Fotoausrüstung unternehmen können, ist sie oft auszuführen und Licht und Luft auszusetzen. Das ist die beste Kur gegen Objektiv-Fungus, vor allem in trockenen Ländern.
Den Fungus zu vermeiden ist unsere Aufgabe als Fotografen. Das bedeutet wesentlich weniger Aufwand, als eine Reinigung oder ein Neukauf. Doch wie können wir die idealen Bedingungen für unser wertvolles Fotoequipment herstellen?

Feuchtigkeit in Räumen senken

Sie können mithilfe der Hygrometer schnell herausfinden, welche Räume trocken sind. Dort sollten Sie Ihr Fotoequipment lagern. Leider sind aber auch alle Räume, in denen Sie lüften, immer wieder mal feuchter als 50 Prozent. Was also tun?

Kur gegen Objektiv-Fungus

Silica-Gel zum Trocknen

Das Silica-Gel ist auch bekannt bei Autofahrern. Man kann die Säckchen im Winter unter die Windschutzscheibe legen, um die Feuchtigkeit von innen zu vermeiden. Auch zur Smartphone Rettung ist das Kieselgel geeignet. Fungus zerstört Objektive und Kameras und deshalb ist es sinnvoll, die Säckchen auch in die Fototasche oder den Fotorucksack zu legen. Sie können das Gel nach einer Zeit auf dem Backblech wieder trocknen und es ist erneut geeignet Feuchtigkeit zu absorbieren.

Zunächst ist die preiswerteste Lösung ein Silica-Gel oder Kieselgel. Genau, Silica-Gel ist Kieselgel ist in den meisten Fällen unbedenklich, wenn es weiß ist. Lediglich die blaue Variante des Silica-Gels ist bedenklich, da Kobaltchlorid enthalten ist. Und richtig, das sind die kleinen Tütchen, die bei jedem Neukauf der Kamera, dem Objektiv und sogar der Fototasche / dem Fotorucksack beiliegen. Diese Tütchen sollten Sie unbedingt sammeln und in einer geschlossenen, luftdichten Dose aufbewahren oder in der Fototasche mitführen. Sie können das Silica-Gel oder Kieselgel immer wieder im Backofen trocknen (2 Stunden bei 180 Grad) und es so erneut nutzen.

Silica-Gel Kiselgel

Foto zeigt: Silica-Gel Kiselgel gehört in die Kameratasche und den Kamerarucksack. Das Silica-Gel hilft gegen Objektiv-Fungus und Fungus in der Kamera.

Silica-Gel absorbiert Feuchtigkeit und sorgt dafür, dass Ihre Fotoausrüstung trocken bleibt. Im Zweifelsfalle legen Sie mal ein Hygrometer in die Kameratasche / in den Kamerarucksack und eines legen Sie in den Raum. Wenn Silica-Gel in der Fototasche liegt, dann ist es dort trockener. Hier können Sie kleine handliche Portionen von Kieselgel / Silica-Gel erwerben, um es mit in die Kameratasche / in den Kamerarucksack zu legen:

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  • Verkaufsschlager bei Amazon USA – Abmessungen der Päckchen: ca. 5,1 cm x 7 cm. Größe der Kieselgelperlen: ca. 1 bis 3 mm.

Silica-Gel in großer Gebrauchsform, für den Fotoschrank, Kameratasche, Kamerarucksack:

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  • [ Kann immer wieder verwendet werden ] - Wenn der 500-g-Trockenmittelbeutel mehr als 150 g Feuchtigkeit aufnimmt, reaktivieren Sie es in der Mikrowelle oder im Ofen, dann kann es als neues wiederverwendet werden. Befolgen Sie die Anweisungen zum Aufladen, nicht überhitzen, die Kieselgel Beutel können in der Regel mehr als 10-mal wiederverwendet werden.

Trockenschrank für Objektive und Kameras

Die wohl einfachste Lösung ist ein Trockenschrank für Objektive und Kameras. Diese Trockenschränke sind preiswert und springen nur dann an, wenn die Feuchtigkeit über einen bestimmten Wert steigt. Damit sind sie sehr energiefreundlich, retten aber Ihre Fotoausrüstung bei einer zu hohen Luftfeuchtigkeit im Raum.

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Der Trockenschrank für Objektive und Kameras benötigt einen 220 Volt Stromanschluss und eine kurze Einrichtung der gewünschten maximalen Feuchtigkeit im Schrank. Dann arbeitet er für Sie und Ihre Fotoausrüstung. Ich kenne viele Fotografen, die so ihre Fotoausrüstung vor Fungus schützen.

Trockenschränke für Fotoausrüstungen bieten in der Regel zwei bis sechs Regalböden für die Aufbewahrung. Sie können hier Ihre Objektive und Kamerabodys lagern. Die Objektive lagern Sie im Trockenschrank am besten

*fotowissen-Experten-Tipp: Der größte Feind einer teuren Kameraausrüstung ist nicht der Dieb, denn Diebstahl ist versicherbar. Der größte Feind ist Feuchtigkeit. Ein Objektiv mit Fungus ersetzt keine Versicherung.

Luftentfeuchter für den Raum

Eine Alternative kann ein Luftentfeuchter für den Raum sein, in dem Sie ihr Fotoequipment aufbewahren. Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit ist für die meisten Dinge in Räumen nicht vorteilhaft. Sie können mit einem Luftentfeuchter nicht nur Kellerräume trocknen, sondern auch Ihr Wohnzimmer unter einer Luftfeuchtigkeit von 55 Prozent halten.

WD-S38FM Luftentfeuchter
WD-S38FM Luftentfeuchter gegen Fungus bei Objektiven.

Leider sind die meisten Luftentfeuchter nicht professionell und vor allem bekommen Sie selten gute Geräte im Baumarkt oder bei Amazon. Ich habe selbst Luftentfeuchter im Einsatz und weiß, dass gute Qualität beim Gerät nicht zu ersetzen ist. Hier bekommen Sie ein hervorragendes Gerät für Ihr Haus oder Ihren Raum:

Luftentfeuchter WD-Austria >>

*fotowissen-Info: Den Luftentfeuchter WD-S38FM gibt es auch in Weiß, dann heißt das Gerät WD-S38FW. Bei mir läuft das Vorgänger-Gerät WD18 seit vielen Jahren einwandfrei.

Fazit Fungus zerstört Objektive und Kameras

Das Klima ändert sich. Wir haben immer öfter tagelangen Starkregen und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Bedauerlicherweise wird auch mit zunehmenden Starkregen die Luftfeuchtigkeit in manchen Räumen zu hoch und kann Ihre wertvollen Foto-Investitionen schädigen. Der Objektiv-Glaspilz / Objektiv-Fungus wird meist von Fotoamateuren erst mit dem Verkauf und der Entwertung der Ausrüstung entdeckt.

Wohnen Sie an der Küste, sind also per se einer hohen Luftfeuchtigkeit in Ihrer Region ausgesetzt, oder Sie fotografieren in Regionen, in denen Sie Ihre Kameraausrüstung immer wieder hoher Feuchtigkeit aussetzen, dann sollten Sie sich dringend um das Thema kümmern, bevor Ihre Kamera und Objektive vom Fungus vernichtet werden.

Silica-Gel eine gute Investition für Ihren Fotorucksack und Ihre Fototasche unterwegs. Zu Hause müssen Sie zunächst genau wissen, wie hoch die Luftfeuchtigkeit in dem Raum ist, in dem Sie Ihr Fotoequipment lagern. Nötigenfalls kaufen Sie einen Trockenschrank für Objektive und Kameras. Oder Sie trocknen den Raum bei Bedarf mit einem Luftentfeuchter, der nur Strom verbraucht, wenn die Luftfeuchtigkeit zu hoch wird.

FAQ Fragen und Antworten Foto-Fungus

Frage: Warum zerstört Feuchtigkeit die Kamera?

Feuchtigkeit kann die Kamera aus verschiedenen Gründen beschädigen:

  1. Korrosion: Feuchtigkeit enthält Wasser, das Metallteile der Kamera angreifen und sie korrodieren lassen.

  2. Elektrische Kurzschlüsse: Wenn Feuchtigkeit in die Kamera eindringt, kann sie zu einem elektrischen Kurzschluss führen. Dies kann dazu führen, dass die Kamera sich nicht mehr einschalten lässt oder bestimmte Funktionen gestört sind.

  3. Schimmelbildung auf dem Sensor und anderen Teilen ist auch für den Kamerabody schädlich.

Frage: Kann man Fungus selbst entfernen?

Antwort: Das Video zeigt, wie man bei einem alten Objektiv den Fungus selbst entfernen kann. Sie sollten dabei Handschuhe tragen (im Video immer wieder falsch gezeigt).

Nachtrag Fungus in Objektiven

Heute, am 12.08.2023 war es so weit: In meinen Räumen waren über 70 Prozent Luftfeuchtigkeit (um 14:00 Uhr 81 Prozent), ein Grund sofort zu handeln. In den wichtigsten Raum der mit der Kameraausrüstung stellte ich den Luftentfeuchter von WD-Austria. Der Luftentfeuchter regelte die Luftfeuchtigkeit innerhalb von 30 Minuten (24 qm Raumgröße) auf 54 Prozent. Ich habe ihn weiter laufen lassen, um die Luftfeuchtigkeit unter 50 Prozent zu regeln.

Aber in dem offenen Regal des anderen Raumes war Holland in Not. Dort bewahre ich alte M42-Objektive auf und die hatten 65 Prozent relative Luftfeuchte. Also habe ich sofort den zweiten Sack mit Wisedry hineingelegt. Auch dieses Silica-Gel regelte die Luftfeuchte prompt. Aber eine Lösung für den Dauerregen in Deutschland im Sommer 2023, stellt das nicht dar.

Ich hatte bereits in den vergangenen Tagen den Trockenschrank bestellt und werde Ihnen darüber berichten. Bitte passen Sie auf Ihr Fotoequipment auf und messen die Luftfeuchtigkeit. Ich möchte, dass Sie noch lange Freude daran haben!

Danke für Ihre Kommentare unter dem Artikel, die auch weiterführende Informationen geben.

© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Objektiv Fungus zerstört Objektive und Kameras Luftfeuchtigkeit – Kur gegen Objektiv-Fungus / Objektiv-Glaspilz


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Peter Roskothen

Peter Roskothen
Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter P. Roskothen Fotokunst & Design.

30 Kommentare

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  • Hallo Peter,
    Du hast völlig Recht mit dem Problem Luftfeuchtigkeit.
    Genauso wichtig ist dieses aber auch bei der Lagerung von Bildern, Dias oder Filmen, vor allem wenn diese chemisch behandelt wurden und die Chemie letztendlich mit Wasser ausgespült wurde. Daher sind immer noch kleine Reste vorhanden, die dann zwar keinen Fungus direkt verursachen, aber die Struktur oder die Farben oder die Konsistenz verändern können.
    Das gilt selbstredend auch für alle anderen elektrischen oder elektronischen Geräte, für Batterien und Akkus ebenso. Auch Textilien aus Naturstoffen sind empfindlich gegen Feuchtigkeit.
    Gruß KLaus

    • Lieber Klaus,

      Du hast vollkommen Recht, es bezieht sich auch auf Negative, Dias und Abzüge. Danke für die Ergänzung.

      Herzlich,
      Peter

      • Hallo Peter,

        gerne formuliere ich meine Frage neu:
        Sind auch Objektive, die gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet sind, von der
        Fungus-Problematik betroffen?

        Beste Grüße
        Bernd

    • Hallo Bernd,

      Es gibt kein Objektiv, welches 100 % dicht ist. Auch kein L-Objektiv. Schon gar nicht, wenn es sich um ein Zoomobjektiv handelt.

      Aber auch Festbrennweiten sind nicht ganz dicht. Besonders schlimm ist Fett auf dem Glas (Fingerabdrücke).

      Herzlich,
      Peter

  • Ich hatte bisher noch keine Erkenntnisse zum Befall meiner Ausrüstung. Allerdings lagere ich alles in geschlossenem Glasschrank. Eine instrumentelle Kontrolle mache ich nicht.

  • Von dem Fungus-Problem hatte ich zwar schon mal gehört, bin aber erst durch diesen Artikel wieder darauf aufmerksam geworden. Nachgemessen habe ich zwar noch nicht, da ich aber auch viele Pflanzen in meiner Wohnung habe, vermute ich eine etwas höhere Luftfeuchtigkeit.
    Mir fehlt auch noch ein passender Aufbewahrungsort für meine Ausrüstung, und so bleibt nach einer Wanderung alles in den Fototaschen. Ungünstig, falls mal etwas feucht geworden sein sollte.
    Ich überlege jetzt, mir gleich einen Trockenschrank anzuschaffen. Dann habe ich einen passenden Platz für meine Ausrüstung und gleichzeitig Kontrolle über die Luftfeuchtigkeit. Danke für den Tipp!

    Beste Grüße
    Josef

    • Guten Tag Josef,

      danke auch für Ihren Kommentar! Ich bin auf Kommentare angewiesen, sonst weiß ich nicht, ob ein Artikel Sie interessiert. Der Schrank ist eine tolle Sache. Aber legen Sie einfach mal eines der empfohlenen Hygrometer in die Kameratasche, das ist wirklich wichtig zu wissen.

      Herzlich,
      Ihr Peter R.

  • Guten Morgen Peter,

    das Thema hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm, habe aber immer wieder diese Silica Gel Kissen gesammelt und mehr oder weniger wahllos über die Ausrüstung verteilt. Also intuitiv halbwegs richtig gemacht. Jetzt weiß ich Bescheid, Dankeschön.

    Gruß,
    Michael

  • Hallo Peter,

    dein Artikel greift am Unsichtbaren an, finde ich gut. Bis diese Schäden erkennbar werden, ist der Prozess meist längst im Gange, und wenn man es dann feststellt, ist es zu spät. Ich für meinen Teil habe in all den Jahren Fotografie bislang keine Fungusschäden verzeichnen können. Da mag sicherlich auch Glück im Spiel sein, allerdings habe ich das Thema Nässe auch im Blick.

    Für mich ist die Raumfeuchte eher Nebensache. Meine Hauptproblematik ist, dass ich unglaublich gerne bei Nebel oder Regen fotografiere, am Liebsten bei Starkregen. Was da in 1 Stunde an Feuchtigkeit anfällt, lässt sich in der Wohnung kaum vergleichbar vorstellen. Mein gesamtes Equipment steht in einer nicht ganz hermitisch dichten Glasvitrine, in die ich bei Bedarf einen üppigen Raumentfeuchter aus dem Automobilbedarf stelle. Das Ding zieht normalerweise ganze Wohnmobile trocken, von daher reicht das hier lang. Und für die ersten Stunden nach Einsatz draußen nutze ich als erste Maßnahme einen kleinen Kissenbezug, den ich 2/3 mit Reis gefüllt habe. Den lege ich komplett über Kamera oder Linse, forme das luftdicht an, und lasse das so über Nacht liegen. Ob die Vorgehensweise der heilige Gral ist, will ich nicht behaupten, es hat bislang allerdings problemlos funktioniert.

    Herzliche Grüße, Dirk

  • Moin Herr Roskothen,
    danke für den Beitrag zur Luftfeuchtigkeit in Räumen, in denen unsere Kameras und Objektive liegen. Habe in der Erwartung, ein trockenes Arbeitszimmer zu haben, mal gemessen – und siehe da: 67% – huch! Anderes Messgerät geholt – huch! Immer noch so hoch. Jetzt muss ich doch weitere Überlegungen anstellen …
    Gruß
    Ingo Schmidt

    • Guten Tag Herr Schmidt,

      wenn Sie den Keller trocknen möchten, dann ist das Gerät (je nach qm) von WD hervorragend (ich verdiene an dem Link gar nichts). Kann ich sehr empfehlen, da feuchte Keller (sind ganz normal, vor allem im Sommer) natürlich auch nicht so vorteilhaft sind.

      Herzlich,
      Peter R.

  • Guten Morgen Herr Roskothen,

    als Sammler alter Objektive und Kameras kenne ich das Thema “Fungus” aus leidvoller Erfahrung. Dass sich Fungus in neuen Objektiven so schnell bilden kann hätte ich nicht vermutet. Da nützt es ja nicht einmal, verpilzte Objektive nicht in die Nähe der Kameraausrüstung zu bringen.
    Durch die schlechte Lagerung einer neuen Foto-Ausrüstung könnte richtig viel Geld im wahrsten Sinne des Wortes “verschimmeln”.
    Vielen Dank für die sehr wertvollen Hinweise von Ihnen und von Dirk Trampedach.

    Viele Grüße, ich freue mich schon auf die nächsten interessanten fotowissen-Artikel
    Wilfried Babutzka

  • Hallo lieber Peter,

    vielen lieben Dank für diesen sehr informativen Bericht, der mich zum Nachdenken brachte. Ich komme gerade selbst von meiner Trekkingtour aus einer Landschaft, bei der mir Gefahr drohte, Fungus anzusetzen. Und hier werden die Kameras bis zu zwei Wochen 100% Luftfeuchte ausgesetzt.

    Trotzdem muss ich sagen, dass mir in den 40 Jahren, in denen ich fotografiere, noch nie Fungus begegnet ist. Dies hat allerdings der Kapitän der Titanic auch über Schiffswracks gesagt, bevor er mit der Titanic auslief.

    Dass es einen „Fotogeräteschrank“ gibt, erweiterte meinen Horizont. Bisher kannte ich nur Humidore oder Weinkühlschränke. Der Schrank ist gar nicht so teuer, mit Blick auf das, was darin aufbewahrt werden kann. Und wenn ich bedenke, dass ich vor Kurzem die Verantwortung für eine extrem gut erhaltene Pentax 67 mit deren Kauf übernommen habe, ist dieser sicherlich eine Überlegung wert.

    Zuerst werde ich mir aber über den Affiliatelink das Hygrometer zulegen und den Bedarf bestimmen.

    Vielen Grüße,
    Bernhard

  • Danke für ihren sehr informativen “Pilz”-Beitrag.
    Ich selbst hatte an der Fotoausrüstung in den letzten Jahren keine Probleme. Aber wegen empfindlicher Elektronik im Hobby-Keller nutze ich seit Jahren analoge Hygrometer. Auf ihre Empfehlung hin habe ich jetzt mehrere ThermoPro 50 – Geräte gekauft. Die machen einen wirklich guten Eindruck bei bescheidenem Preis und sind sicher genauer.
    Bitte machen Sie mit ihren wertvollen Informationen so weiter wie bisher

  • Vielen Dank Peter, für diesen außerordentlich wertvollen Beitrag.

    Über das Thema hatte ich schon immer mal nachgedacht.
    Fälschlicherweise nahm ich an, dass schlechter Umgang mit den Objektiven
    zu Fungus führt.
    Außerdem dachte ich gefühlsmäßig, dass mein Fotokeller optimal sei.

    Der Artikel führte dazu, dass ich spontan die drei empfohlenen Hygrometer bestellte.
    Die Vorstellung, meine teuren Objektive könnten Schaden nehmen, hat mich aufgerüttelt.
    Die Kontrolle durch die Hygrometer ergaben im Raum eine Feuchtigkeit von 55% und in den beiden großen Metallschränken 59%.
    DAS hatte ich mir eigentlich eher umgekehrt vorgestellt.
    Nun werde ich auch noch Kieselgel in die Schränke legen und den Status kontrollieren.
    Gruß Beate

    • Sehr gerne Beate,

      Sie können den Raumentfeuchter bestellen oder den Trockenschrank, wenn Sie eine sichere und permanente Lösung suchen. Beim Kiselgel empfehle ich die zwei Säcke von Wisedry, die man rotieren lassen kann, bis sie im Backofen oder in der Mikrowelle getrocknet werden. Mikrowelle habe ich noch nicht ausprobiert, würde niemals die volle Leistung einstellen.

      Herzlich,
      Peter

  • Und noch ein Kommentar zum Trocknen mit den Silica-Gel-Kissen. Deren Feuchtigkeits-Aufnahme wird leicht überschätzt. Wirken können sie nur, wenn sie frisch aktiviert mit dem zu schützenden Objekt in eine Luft-und Wasserdampf-dichte Verpackung eingelegt werden. Bei größerem Volumen sollten die kleinen Tütchen durch entsprechend große Packungen ersetzt werden.
    Alternativ nutze ich auch einen elektrischen Raumtrockner mit Kompressor an Tagen mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit. Der ist sehr effektiv, braucht aber einiges an Strom (ca 3KWh auf 24h). Solche Geräte in Home-Qualität sind ab 150.–€ erhältlich. Die Raumtüren sollten dabei natürlich geschlossen bleiben.

    • Guten Tag Herr Brauner,

      die kleinen Tütchen sind in der Tat schnell erschöpft, aber sie finden im Link auch zwei große Kissen (Wisedry), die sehr effektiv sind. In meinem Schrank hab eines davon über Wochen zu 45 % geführt, während im Raum 57 % sind. Das ist genau das, was ich mir erhofft hatte, deshalb habe sie auch empfohlen.

      Zu dem Raumtrockner finden Sie auch einen Link und ich muss leider sagen, dass es keine brauchbaren Geräte für € 150,- gibt, was Effektivität, Stromverbrauch und Langlebigkeit angeht. Die Geräte zu kaufen, die Sie meinen, bedeutet zweimal zu kaufen, oder in anderen Worten Geld zu verbrennen. Das von mir empfohlene Gerät von WD ist perfekt, ich nutze zwei davon seit vielen Jahren, eines im Wäschekeller. Es ist hervorragend, um die Wäsche zu trocknen und den Raum trocken zu halten. Man kann es auch für mehrere Räume im Keller effektiv nutzen.

      Herzlich,
      Peter R.

  • In 50 Jahren ohne besondere Vorkehrungen und mit 4 Kameraausrüstungen und ca 9 alten Balgenkameras hatte ich nur in einem Schneider Super Angulon für 4×5 einen Pilzbefall, dies in meinem normalen Arbeitszimmer.
    Dennoch herzlichen Dank für den Pilzartikel.

    • Guten Tag Herr Vollrath,

      danke für Ihr geschätztes Feedback. Ihre Erfahrung bedeutet leider keine Entwarnugn für andere FotografInnen, denn im Moment ist bei Dauerregen in vielen Räumen über 60 % relative Luftfeuchtigkeit und das kann rasant zu Fungus führen. Es ist in jedem Haus, jedem Raum anders. Ich denke es ist auch anhand der Reaktionen zu sehen, wie wenige sich über das Risiko bewusst waren und ich hoffe, ich habe allen mit der Aufklärung und Lösungen einen Gefallen getan. Danke Ihnen!

      Herzlich,
      Peter R.

  • Guten Tag Herr Roskothen,

    Seit einiger Zeit lese ich sehr gerne und mit großem Nutzen für meine fotografische Hobbypraxis Ihren Newsletter. Vielen Dank für all die wertvollen Tipps, die schönen Artikel und Fotos!

    Die Aufbewahrung der Objektive in einer Wohnung mit oft hoher Luftfeuchtigkeit (Hygrometer stehen in jedem Raum und in den Schränken) ist ein großes Problem. Da ich wegen beschränktem Platz nicht die Möglichkeit habe, Luftentfeuchter oder einen speziellen Schrank aufzustellen, verwende ich zwei Siliciabeutel á 50g von Wisedry in jeder der Fototaschen, in denen die Ausrüstung aufbewahrt wird. Allerdings finde ich die Regenerierung der Beutel im Backofen doch ziemlich energieaufwändig.

    Lediglich bei einem Objektiv konnte ich dank Ihrer beschriebenen Methode des Durchleuchtens mit einer Taschenlampe den Pilz entdecken. Es ist ein altes Leitz 400 mm, und wir hatten uns schon gefragt, warum es einfach keine scharfen Bilder liefert (mit Adapter an einer XT1) – dieses Rätsel ist nun gelöst. Vermutlich hatte es – ein Gebrauchtkauf bei ebay – von Anfang den Fungus, den ich sehr deutlich sehen konnte.

    Ihren Artikel über diese Problematik finde ich sehr hilfreich, auch weil Sie konkrete Zahlen nennen – die Höhe der Luftfeuchtigkeit und ab wann es gefährlich wird. Ein Zeitfenster von drei Tagen ist doch erstaunlich kurz. Das bedeutet, dass gerade bei der momentanen Witterung noch häufiger kontrolliert werden muss.

    Mit freundlichen Grüßen

    Margarete Brüll

  • Hallo Herr Roskothen,
    so wie ich es wunderbar finde, dass Sie auf die Beschränktheit dieses Effekts hingewiesen haben, so sehr ist für mich das Thema an sich überbewertet. Ich habe damals, 1976, mit der Wahl des Kamerasystems von Nikon wohl richtig gelegen, so dass ich noch heute viele AI-Nikkor Objektive nutzen kann. Und ich habe nun über 40 Jahre nie auf Luftfeuchtigkeit geachtet, die Optiken mussten stets alles mitmachen, Regen, Wechsel von außen nach innen, es sind schließlich einfach Werkzeuge. Und bis heute habe ich bei keinem Objektiv Fungus feststellen müssen.
    Vielleicht habe ich auch einfach nur Glück gehabt.
    Vielen Dank und viele Grüße

    • Guten Tag Herr Wiesenfeldt,

      ich schätze Ihren Kommentar, danke. Allerdings dürfen Sie Ihre Situation nicht auf alle anderen FotografInnen übertragen. Jeder hat andere Umgebung, Räume, Lagerung. Und ich bin sicher, dass ich mit dem Artikel vielen FotografInnen einen großen Gefallen erwiesen habe. Sie dürfen auch nicht vergessen, dass sich die Wettersituation ständig ändert, das Klima sich ändert. Wir haben lange Hitzeperioden und dann sintflutartige Starkregen über viele Tage, die die Luftfeuchtigkeit auf über 70 % treiben können. Ich lese gerade in meinem Büro 63 % relative Luftfeuchte. Und nur wer auch mal nachschaut, weiß wirklich, was los ist.

      Herzlich,
      Peter R.

  • Ich denke nicht, daß niedrige Luftfeuchtigkeit der Ausrüstung schadet. Kunststoff und Gummi leidet eher unter UV Licht, Schmierstoffe enthalten kein Wasser und können deshalb auch nicht aufgrund geringer Luftfeuchtigkeit austrocknen.

    Aus einem amerikanischen Forum:

    Just what I was wondering. I’ve never heard of low humidity being an issue.

    High temperatures can be, (sometimes related to low humidity conditions) but zero humidity should not effect camera gear at all.

    Low humidity does not draw out lubricants (which will not be aqueous based), or cause plastics to break down, or increase corrosion of metals…

    Very low humidity is not good for humans, but it’s perfect for camera gear!

    • Guten Tag Herr Reichart,

      danke für die Ergänzung. In jedem Falle ist klar, dass die hohe Luftfeuchtigkeit schadet, was die niedrigen angeht: Danke!

      Herzlich, Peter R.

  • Lieber Peter,

    wieder ein interessantes Thema das Du da angeschnitten hast.
    Bei den 81% Luftfeuchtigkeit bin ich dann aber doch etwas erschrocken…
    In meiner Vorfotografenzeit war ich Messtechniker bei einem großen Dieselmotorenhersteller. Messtechniker haben die ‘Berufskrankheit’ technische Vorgänge begreifen zu wollen ;-).
    Meine Erfahrungen zum Thema Messen von Luftfeuchtigkeit: Nach x-Versuchen mit Geräten mit vermeintlich tollen Werten habe ich mich mal hingesetzt und einige sog. ‘billigere’ Messgeräte mit professionellen Messgeräten eines Handwerkers in der Preisklasse 250€ verglichen.
    Fazit: Eine Digitalanzeige vermittelt immer eine scheinbar hohe Genauigkeit.. Tatsächlich ist aber der Sensor entscheidend. Das klappt bei den Temperaturen recht gut – bei Luftfeuchtigkeit scheint das aber nicht so einfach zu sein. Meine Vergleichsgeräte lagen bei der Luftfeuchtigkeit meist weit ‘daneben’!
    Bin dann auf ein Gerät mit einem Schweizer Sensirion Sensor gestossen und habe mir da einige Geräte besorgt. Die Abweichung des Luftfeuchtigkeitswertes zum Profigerät lag da bei max 10% . Die Geräte untereinander hatten eine Abweichung von 1 bis 2 %. Nachteil: Die Geräte gab es mal für 16€ pro Stück… – kosten heute leider das doppelte.
    Nochmal zu Deinen 81%: Selbst in Zeiten des Regenwetters hatten wir bei nachts weit geöffnetem Schlafzimmerfenster max. 61% Luftfeuchtigkeit. Im Winter minimal 40% und mit Einsatz eines Luftbefeuchters (aus gesundheitlichen Gründen) kamen wir nie über 65%. Insofern scheinen mir die 81% doch sehr feucht…

    Gruß
    Herbert

    • Wir hatten die Fenster und Türen zum Garten geöffnet. Die 81 Prozent waren korrekt gemessen, die vorgeschlagenen Hygrometer arbeiten exakt.

      Herzlich, Peter R.

Journalist, Fotograf, Fototrainer Peter Roskothen

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