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Bessere Frühlingsfotos selber machen

Mit dem Frühlingserwachen wächst mein Wunsch Frühlingsfotos zu belichten. Nach gefühlten sechs Monaten Kälte, Schnee und grauem Himmel heißt es jetzt raus in die Natur und fotografieren, um die schönsten Frühlingsbilder festzuhalten. Mit welchen Tipps Sie einfach bessere Frühlingsfotos selber machen:

Geben Sie Ihren Frühlingsbildern den Geruch der Blütezeit.

Eigene Frühlingsfotos ganz einfach.

Fotografieren Sie mal aus der Froschperspektive, dann gelingen Ihnen fantastische Frühlingsbilder

Dieser Artikel “Bessere Frühlingsfotos selber machen” wurde ursprünglich im April 2018 veröffentlicht und im Mai 2022 für Sie überarbeitet.

Fotografieren Sie alles was blüht.

Nah ran ans Motiv.

Unbedingt auch mal die Froschperspektive nutzen.

Tipps Frühlingsfotos – Frühlingserwachen fotografieren

Ich liebe den Frühling, auch weil mir der Winter in Deutschland zu lang vorkommt. Der Frühling bringt Wärme, Wohlbefinden, Erwachen, Knospen, Fotografie. Außerdem bringt die Zeit des Erwachens Blüten zum liebhaben. Also nichts wie raus, Frühlingsfotos belichten!

Jetzt können wir die Kirschblüte und die Frühlingsblüte wunderschön ablichten. Wenn Sie ein Makroobjektiv haben, dann nehmen Sie dies mit, ansonsten behelfen sie sich mit einem Makrozwischenring oder mit einem Makrofilter auf ihrem Objektiv. Manchmal benötigen Sie gar keine Makrofunktion, sondern können einfach mit ihren normalen Objektiv (z. B. Normalbrennweite) fotografieren. Sieben Tipps, damit Sie einfach bessere Frühlingsfotos selber machen:

Tipp #1 für Frühlingsfotografien¶

Fotografieren Sie einmal aus einer anderen Perspektive als der Augenhöhe. Wunderschön eignet sich dazu die Vogelperspektive oder auch die Froschperspektive für Frühlingsfotos. Beide Perspektiven bergen ein großes Potenzial.

Frühlingsbilder in der Vogelperspektive

Frühlingsfoto oben: Nicht überall hat man die Chance die Vogelperspektive zu genießen. Experimentieren Sie mit verschiedenen Perspektiven, auch der Froschperspektive. Frühlingsfotos ausschließlich aus Augenhöhe ist langweilig! Bessere Frühlingsfotos selber machen Sie auch mit der Perspektive, verschiedenen Brennweite und indem Sie sich intensiv mit einem Motiv beschäftigen. 

Verschiedene Perspektiven für bessere Frühlingsfotos.

Tipp #2 für Frühlingsfotos selber machen

Nutzen Sie für Landschaftsfotos und Naturfotos immer auch einmal ein Vordergrundmotiv. Sie beleben damit ihr Foto und geben der Szenerie mehr Tiefe.

Frühlingserwachen - Frühlingsbilder selber machen

Frühlingsfoto oben: Beziehen Sie den Vordergrund ein, erhalten Sie eine schöne Tiefe in Ihren Fotos.

Frühlingsfotos leben vom Vordergrund und vom Hintergrund.

Frühlinsfotos-Tipp #3 für schönere Frühlingsfotografien

Nutzen Sie ein Stativ und einen Graufilter, auch ND Filter genannt. Hiermit erhalten Sie längere Belichtungszeiten. Bei viel Licht sollten Sie mindestens einen ND Filter 3,0 nutzen, der ihre Belichtungszeit um das Zehnfache verlängert. Hiermit erhalten Sie zum einen glatte Wasseroberflächen, zum anderen ist bei etwas Wind auch die Wolke am Himmel in dieser Zeit mitgezogen.

Frühlingserwachen - Frühlingsfotos selber fotografieren

Frühlingsfoto oben: Experimentieren Sie mal mit ND-Filtern (Graufilter), um Wasser fließend und nebelig aussehen zu lassen. Stichwort Langzeitbelichtung.

Insbesondere eine schöne Frühlingswiese mit einem Bachlauf eignet sich für diesen Effekt.

Frühlingsfotos - Auch diese Aufnahme wurde mit einem Graufilter lange belichtet

Frühlingsfoto oben: Auch diese Aufnahme wurde mit einem Graufilter lange belichtet.

Frühlingsbilder mit Langzeitbelichtung wirken beruhigend.

Tipp #4 Frühlingsfotos selber fotografieren

Experimentieren Sie mit einem Tiltobjektiv wie dem LensBaby oder einem Tilt- / Shift-Objektive von Canon oder Nikon. Diese beweglichen Linsen erlauben die Verschiebung der Schärfeebene und ergeben besonders schöne Effekte für ihre Frühlingsbilder. Dieses Bild wurde mit einem Canon TS-E 135mm f/4L MACRO aufgenommen:

Frühlingsfotos mit einem Tilt-Objektiv

Frühlingsfoto oben: Die partielle Unschärfe erhalten Sie mit einem Tilt-Objektiv wie dem Canon TS-E 135mm Makro Objektiv. Es ist auch mit einem Lensbaby möglich und macht riesigen Spaß.

Farben wohin das Auge schaut. Die richtige Zeit für Ihre Fotografie von Blüten.

Auch diese Aufnahme wurde mit dem Tilt-/Shift-Objektiv belichtet. Die Schärfeebene erlaubt es, dass die vorderen Bäume allesamt scharf sind.

Frühlingsfotos Strukturen einfangen

Frühlingsfoto oben: Fangen Sie Strukturen ein. Hier mit einem Canon TS-E 135mm Marko fotografiert, um die Ebene zu verschieben.

Tipp #5 für bessere Frühlingsfotos

Arbeiten Sie einmal mit kleiner Schärfentiefe, um zum Beispiel den Vordergrund unscharf zu halten, oder um den Hintergrund unscharf zu gestalten. Dazu stellen sie eine kleine Blendenszahl an ihrem Objektiv ein:

Kleine Schärfentiefe in der Frühlingsfotografie

Frühlingsfoto oben: Kleine Schärfentiefe in der Frühlingsfotografie garantiert schöne Aussichten. Hier mit einem GF 110mm F/2 auf der Mittelformatkamera GFX 50S.

Bessere Frühlingsfotos leben auch von Unschärfen im Vordergrund oder im Hintergrund.

Tipp #6 für das Frühlingserwachen ihrer Kamera

Die Farben des Frühlings verführen dazu, in Farbe zu fotografieren. Selbstverständlich ist das legitim, aber manche Motive lohnt sich eben doch in Schwarzweiß. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn Sie viel Licht und Schatten und viele Kontraste haben. Auch wenn der Himmel blau ist und ein paar Wölkchen hat, sollten Sie Ihre Kamera unbedingt einmal in den Monochrom Modus für schwazweiße Frühlingsfotos umschalten:

Frühlingsbild mit Magnolie in Schwarzweiß

Frühlingsbild oben mit Magnolie in Schwarzweiß. Probieren Sie unbedingt auch mal die monochrome Einstellung.

Vor allem soll die Fotografie viel Spaß machen. Dazu ist jede Jahreszeit geeignet. Wichtig ist die Übung und sich ein paar Ideen auf den Ausflug mitzunehmen. Dann klappt’s auch mit den Frühlingsbilder.

Fotografieren soll Spaß machen!

Tipp #7 Makrofotos für kleine Dinge ganz groß

Dieser Tipp ist Gold wert und kommt von den besten Fotografen der Welt: Gehen Sie nah heran an Ihr Objekt. Was bedeutet das? Es soll heißen: nutzen Sie statt einem Teleobjektiv lieber Ihre Beine und gehen ganz nah an Ihre Frühlingsblumen heran. Es gibt für Makrofotos mehrere Möglichkeiten mit Ihrer Kamera:

  • Makrofilter, die vorne auf Ihr Objektiv geschraubt werden (Achten Sie auf den Filterdurchmesser. Dieser muss zu dem Objektiv passen)
  • Markozwischenringe, die bei Systemkameras (dazu zählen auch Spiegelreflexkameras) zwischen die Kamera und das Objektiv gesetzt werden
  • Makrobojektiv
  • und einige Lösungen mehr…

Mit allen diesen Lösungen können Sie ganz nah an Ihre liebsten Blumen heran. Doch Vorsicht: das geht nur zu Hause, im Wintergarten oder bei Windstille auch draußen. Wenn es sehr windig ist, dann schwingt die Pflanze von links nach rechts vor Ihrem Objektiv und Sie werden es nicht schaffen, eine scharfe Makro-Aufnahme zu belichten.

Tipp: Makrofotos draußen besser an windstillen Tagen

Tipp: Für Makrofotos nutzen Sie am besten Blendenzahlen von F/8 bis F/16

Auch hier gilt: probieren Sie die Makrofotografie unbedingt aus, bringen Sie aber ein bisschen Geduld mit. Und nutzen Sie am besten auch ein Stativ, welches Sie anfangs für ganz wenig Geld erwerben können.

Fujifilm GF120mm Testbild Makrofoto - Makrofotos für kleine Dinge ganz groß - Wunderschöne Frühling Bilder ganz einfach

 

 

Bessere Frühlingsbilder ganz einfach: Blumen fotografieren im Frühling.

Frühlingsfoto oben: Ein Stativ und Fensterlicht helfen Ihnen bei ruhigen Frühlingsbildern und Natur Fotos. Versuchen Sie es mit einem Makrofoto.

Makrofotos machen im Frühling und Sommer besonderen Spaß.

Die Fotoausrüstung für diese Frühlingsfotos:

Tipp eigenes Fotobuch mit Frühlingsbildern

Wenn Sie gerne ein wunderschönes eigenen Fotobuch vom Frühlingserwachen erstellen möchten, planen Sie einfach mit diesen Foto Ideen:

  • Introfoto und Outrofoto
  • Nahaufnahmen / Makrofotos
  • Gegenlichtaufnahmen
  • Fotos bei Sonnenaufgang mit Tau
  • Insektenfotografie
  • Wildlifefotos mit Tierkindern
  • Blüte, Blume, Sonne, Farben, Schwarzweiß, Wiese, Blätter, Magnolie, Kirsche, …

Im Frühling Bilder zu belichten ist Balsam für die Seele.

Tipp für Makrobilder

Dieses wertvolle und kostenlose Tutorial schult die Makrofotografie und zeigt Ihnen das wichtigste Zubehör für Ihre Blumen und Insekten:

Fragen und Antworten Frühlingsbilder FAQ

Frage: Wo finde ich Frühlingsbilder gratis?

Antwort: Nehmen wir an, es ist gerade nicht Frühling und Sie möchten ein Frühlingsbild verwenden, dann empfehle ich eine Bilddatenbank wie die von Pixabay. Dort melden Sie sich an und lesen aufmerksam die Rechte der Fotos, die Sie verwenden möchten. Dann können Sie die Frühlingsfotos gratis laden und verwenden (Osterbilder finden Sie dort auch).

Frühlingsbilder Frühlingsfotos gratis

Frage: Was machen Frühlingsbilder mit uns?

Antwort: Sie machen uns fröhlich. Der Frühling ist eine Jahreszeit der Blüte und der Hoffnung. Egal ob wir im Frühling fotografieren oder uns eigene Frühlingsbilder ansehen, steigt unsere Stimmung. Ich rate Ihnen im Frühling viel zu fotografieren, Sie werden in der Fotografie vermutlich eine unglaubliche Ausgeglichenheit finden. Auf mich selbst wirkt die Fotografie zu jeder Jahreszeit meditativ, ich vergesse dann Zeit und Raum.

Noch eins ist wichtig: Drucken Sie sich ihr schönstes Frühlingbild aus. Das kann zum Beispiel ein Frühlingsbild einer blühenden Wiese sein. Das Foto hängen Sie an die Wand. Sie werden sehen, wie das Foto ein Lächeln auf Ihr Gesicht zaubert.

Frage: Warum heißt der Frühling Frühling?

Antwort: Der Frühling (oder das Frühjahr) symbolisiert die länger werdenden Tage und das Erwachen der Natur nach dem Winter. In der Blütezeit wird es bunter und üppiger, da Pflanzen in der Jahreszeit blühen und wachsen. Beim Frühling denken wir auch an die frühe Zeit im Leben, zum Beispiel die Geburt oder die Kindheit. Neugeborene Tiere wurden früher als “Frühling” bezeichnet.

Frage: Wann beginnt der Frühling in Deutschland?

Antwort: Rein technisch dauert der Frühling vom 20. März bis zum 21. Juni, dann beginnt der Sommer.

Frage: Woher weiß die Natur, dass Frühling ist?

Antwort: Es blüht im frühen Jahr, wenn die Sonne länger zum Vorschein kommt. Dann wissen Pflanzen, dass es los geht. Sicherlich spielen auch die Temperaturen eine Rolle, aber vollständig geklärt ist es wissenschaftlich nicht, warum Tiere und Pflanzen aus dem Winterschlaf erwachen.

Frage: Was sind die ersten Blumen im Frühling, die wir fotografieren können?

Antwort: Die ersten Blumen im Frühjahr sind gewöhnlich Krokusse, Schneeglöckchen, Narzissen, Hyazinthen, Vergissmeinnicht oder Tulpen. Das sind die so genannten Frühblüher oder Frühlingsblüher.

An den Bäumen sehen wir Blüten wie die Haselnuss, die Weide (Kätzchen), die Kornelkirsche (gelb), die Traubenkirsche (weiss), die Magnolie, Felsenbirne, Forsythien (gelb) und die japanische Zierkirsche (rosa).

Dieser Artikel war ca. 110 Stunden Arbeit. Es wäre nett, wenn Sie die Links nutzen, damit ich auch in Zukunft so aufwändige Berichte für Sie bereitstellen kann. Auch für einen Blick auf den individuellen Fotokurs unten, bin ich dankbar.  

© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Frühlingserwachen – Bessere Frühlingsfotos selber machen.


In eigener Sache: Frühlingsfotos im Fotokurs

Wer gerne die Kameratechnik vertiefen möchte, die Bildgestaltung lernen möchte, dass sehen intensivieren möchte, der ist in dem individuellen Fotokurs bestens aufgehoben. Der individuelle Fotokurs hat den Vorteil der freien Terminwahl, des intensiven Lernens, der Profitipps vom Trainer und Fotografen Peter Roskothen.

Sie lernen in kürzester Zeit und mit viel Spaß das Fotografieren, und bauen ihr Fotowissen aus. Und Sie lernen nicht nur, wie Sie bessere Frühlingsfotos selber machen. Wir können im Frühling Bilder rund um die Makrofotografie, die Langzeitbelichtung, Landschaftsfotografie, Tierfotografie, das Blitzen, HDR, und vieles mehr belichten. Wenn Sie gerne mit mir auf die Reise gehen möchten, dann sind Sie herzlich eingeladen:

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Bessere Frühlingsfotos selber machen - *fotowissen

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Peter Roskothen

Peter Roskothen
Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter P. Roskothen Fotokunst & Design.

4 Kommentare

Bitte schreiben Sie einen konstruktiven Kommentar. Links sind nicht gestattet. (Tipp: Kopieren Sie Ihren Text vor dem Absenden zur Sicherheit).

  • Dein Artikel lieber Peter ist ja die ideale Ergänzung zu meinem: https://www.fotowissen.eu/fruehlingserwachen-am-see/
    Allerdings kann mich bei Frühlingsaufnahmen nicht ganz so mit monochromen Bildern anfreunden, aber das ist bekanntlich Geschmackssache. Vor allem die Makros sind super, wirklich mal eine andere Art.
    Ich kann jedem nur empfehlen, einmal an Deinen Fotoschulaktionen teilzunehmen!
    LG
    Klaus

    • Danke für Deinen Kommentar, Klaus. Ich stelle fest, dass sich nur wenige Menschen auf Schwarzweiß einlassen und es deshalb oft nicht schätzen. Dabei sind die obigen Fotos in s/w schöner als in Farbe, das kann ich Dir versichern. Ich werde noch mal drauf eingehen, danke Dir.

  • In Zeiten in denen man nicht Verreisen kann, sind solche Fotoblogs gerade richtig. Man kann beim Betrachten der Bilder in Gedanken verreisen.

    Pass auf Dich auf und bleibe gesund.

    LG Bernhard

  • Ciao Peter
    Sehr schöne Anregungen und tolle Bilder und gute Tipps. Macht Lust, gleich rauszugehen!
    Noch ein Hinweis: Ein ND-Filter 3.0 ergibt nicht eine zehnfache Belichtungszeit, sonder eine 1‘000 fache – oder liege ich da falsch? Die Belichtungszeit wird 10 Mal verdoppelt, das ist 2 hoch 10. Eine Belichtungszeit von einer Sekunde entspräche dann mit Filter einer Zeit von 1024 Sekunden.
    Lieben Gruss Mandi

Journalist, Fotograf, Fototrainer Peter Roskothen

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