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Test Canon Imageprograf PRO-300

Sie fotografieren leidenschaftlich gerne und haben zu wenig Zeit für Ihr Hobby? Die Bildbearbeitung macht Ihnen genauso viel Spaß wie das Fotografieren? Dann wird es Zeit, dass Sie Ihre Fotos aus dem Rechner befreien! Eigene Fotos drucken und aufhängen. Mein Plädoyer für einen Fine-Art-Fotodrucker und der Test Canon ImagePROGRAF PRO-300:

Test Canon imagePrograf Pro-300
Test Canon imagePROGRAF PRO-300 mit 10 Tinten – Foto Canon

Plädoyer für den eigenen Foto-Druck

Bei meinen Fotokursen frage ich die Teilnehmer oft: Haben Sie Ihre Fotos mal an die Wand gehängt? In manchen Fällen erhalte ich die Antwort: Ich erstelle viele Fotobücher. Ehrlich, das finde ich klasse. Denn die Fotobücher nehmen wir immer wieder in die Hand und freuen uns über die eigenen Fotografien. Aber noch öfter sagen die Teilnehmer:

Nein, ich habe meine Fotos noch nicht ausgedruckt.

Und dann bitte ich die Fotografen bei nächster Gelegenheit eines ihrer Fotos auszudrucken und aufzuhängen. Weil ich der Meinung bin, dass die eigenen Fotos an der Wand das Hobby Fotografieren motivieren.

Die eigenen Fotos drucken und aufhängen motiviert jeden Fotografen.

Es gibt verschiedene Drucker für den Heimgebrauch. Den preiswerten Thermotransfer-Drucker für die Ausdrucke in Postkarten-Größe (z.B. der Canon CP-1300), den Multifunktions-Büro-Tintenstrahldrucker, den Farblaserdrucker oder den hochwertigen Fine-Art-Tintenstrahldrucker. Im Grunde ist es egal, mit welchem Gerät Sie Ihre Fotos ausdrucken. Auch ein einfacher Tintenstrahldrucker ist prima. Wenn Sie aber eine bessere Qualität schätzen, dann rate ich Ihnen zu einem hochwertigen Drucker. Warum? Weil der Fine-Art-Druck tatsächlich eine außergewöhnliche Qualität bietet.

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Der Fine-Art-Druck ist mehr als der Chemieabzug durch das Labor. Ich habe bereits einen Artikel dazu geschrieben, in dem ich externe Tintenstrahl-Dienstleister testete:

Fine-Art >>

Fine-Art
Fine Art heißt für mich so viel wie hervorragende Bildqualität, Langlebigkeit und Galeriequalität (PH-neutral). Zudem können Fine-Art-Drucke in höchster Qualität gedruckt werden. Dabei ist Fine-Art tatsächlich kein fotochemisches Verfahren, sondern wird mit hochwertigen Tintenstrahl-Druckern erstellt.

Diese Art zu drucken ist nicht auf Schwarzweiß beschränkt, sondern kann auch Farbdrucke ausgeben. Ein ganz wesentlicher Unterschied des Tintenstrahl-Druckverfahrens ist auch die sehr große Palette aus verschiedensten Fotopapieren, aus denen ich als Fotograf auswählen kann. Fine-Art-Drucke werden häufig für große Galerie Ausdrucke, sprich für Ausstellungen genutzt.

Fine-Art-Druck mit dem Tintenstrahldrucker

Fine-Art-Druck ist Tintenstrahldruck. Ich habe selbst in den letzten Jahren festgestellt, dass ich den externen Tintenstrahldruck zu selten nutze. Das liegt sicher daran, dass der esterne Service sich kaum für einen einzigen Ausdruck lohnt. Ich möchte aber nach einem Fotoausflug, oder nachdem ich aus dem Urlaub zurück bin, eines der besten Fotos ausdrucken können. Das geht nur mit einem eigenen Drucker.

Warum ich mich jetzt doch für einen eigenen Fine-Art-Tintenstrahldrucker entschieden habe? Weil das eine sagenhafte Fotoqualität ergibt, vorausgesetzt ich erwerbe einen hochwertigen Fotodrucker für Fine-Art-Drucke.

Dienstleister oder eigener Fine-Art-Drucker

Lohnt sich ein eigener Fine-Art-Drucker wie der Canon PRO-300 im Test? Oder sind wir Fotografen mit einem Dienstleister besser bedient? Beides, die Bestellung oder der Eigendruck haben ihre Vorteile und Nachteile (Gegenüberstellung unten). Wirklich lange warten Sie nicht auf den Druck, der per Post zu Ihnen kommt. Die Lieferung dauert nur wenige Tage. Möchte ich aber nach einem Fototermin, einem Foto in der Natur oder einem Portrait nicht warten, dann ist der eigene Fine-Art-Drucker die bessere Wahl. Der eigene Ausdruck ist immer verfügbar und motiviert ungemein.

Werden Sie den externen Dienstleister überhaupt nutzen? Viele Fotografen planen das, tun es aber doch nicht. Dann ist der eigene Drucker die bessere Wahl.

Wollen Sie selber drucken, so sollten Sie über einen kalibrierten Monitor wie einem BenQ (Empfehlung) oder EIZO (andere Marken möglich) verfügen, sonst wird Sie der Unterschied zwischen dem Bild am Display und dem Druckergebnis stark verwirren. Sie benötigen entsprechend einen guten Monitor und ein Kalibrierungsgerät wie das X-RITE I1, besser noch das X-RITE I1 Studio. Mit der I1 Studio-Version können Sie Ihren Drucker genau kalibrieren und auch Papiere von unbekannteren Herstellern nutzen.

Keiner der beiden Drucker ist beispielsweise für 10 Ausdrucke pro Jahr geeignet. Dann nämlich werden Reinigungszyklen die wertvolle Tinte verbrauchen. Wenn Sie aber gerne Papier in der Hand halten und Ihren Freunden einen Karton mit eigenen Ausdrucken zeigen, dann ist der PRO-300 sehr gut. Für Vieldrucker und Fotografen, die ihre Ausdrucke verkaufen, ist der PRO-1000 besser, da die Druckkosten pro Ausdruck günstiger sind als beim kleineren Bruder.

Vergleich Fine-Art selber drucken versus Dienstleister

Fine-Art selber drucken Fine-Art-Print vom Dienstleister
Sofortige Verfügbarkeit
Keine Anschaffungskosten Tintenstrahldrucker
Eigenes Farbmanagement, Kontrolle
Kalibrierte Systeme vom Dienstleister
Für Viel-Drucker preiswerter, keine Verpackung und Versand
Für Wenig-Drucker preiswerter
Motivation der eigenen Fotografie mit sofortigen Ergebnissen Keine Lagerkosten für Papier und Tinte
Papiere unserer Wahl Wenig eigenes Know-how nötig
Keine Platzprobleme
Keine Wartung

Was ist ein hochwertiger Tintenstrahldrucker?

Ein hochwertiger Fine-Art-Tintenstrahldrucker (engl.: Fine-Art-Inkjet-Printer) passt in Ihr Budget, sollte entsprechenden Platz in Ihrem ZuHause bekommen und mehr als 8 Tintenpatronen bieten. Wenn Sie mehr als 8 Tintenpatronen in den Drucker einlegen, dann belohnt der Drucker Sie mit brillanten Farbdrucken und auch Schwarzweiß-Drucken. Noch besser sind 10 Patronen (z. B. Canon Pro-300) oder 12 Patronen (z. B. Canon Pro-1000). Wir reden über eine Anfangsinvestition von etwa € 800,- bis € 1.000,- plus Papier.

Der Canon imagePROGRAF PRO-300 mit 10 Pigmenttinten, die wir Fotografen einzeln austauschen können.
Der Canon imagePROGRAF PRO-300 mit 10 Pigmenttinten, die wir Fotografen einzeln austauschen können.

Welche Marke, Epson oder Canon?

Nachdem mich ein Epson-Stylus-Drucker schwer im Stich ließ und ich ihn nach kurzer Zeit wegen verklebter Düsen entsorgen musste, kommt für mich Epson nicht mehr in Frage. Wer sich mit Epson-Druckern intensiv beschäftigt, der findet auch heraus, dass Epson außerdem immer wieder Schwierigkeiten mit dem Vorschub der Papiere hat. Das bedeutet hohe Kosten für so manchen Ausdruck, der im Müll landet. Ich würde in diesem Leben daher keine Epson-Drucker mehr kaufen. Wer aber im Fachhandel fragt, der wird herausfinden, dass der Fachhandel Epson-Tintenstrahldrucker bevorzugt.

Als Journalist kann ich leider die Margen nicht beurteilen und weiß damit nicht, ob Epson-Tintenstrahldrucker einfach einen höheren Verdienst ermöglichen, als Canon-Tintenstrahldrucker. In jedem Falle sollten Sie alle Möglichkeiten durchspielen, ich möchte nicht, dass Epson keine Chance bekommt. Leider können wir alle die Qualität eines Druckers erst nach Monaten oder Jahren der Drucke beurteilen. Mein neuer Canon imagePROGRAF PRO-300 ist nur wenige Tage bei mir.

Welches Tintenstrahl-Modell?

Die Frage nach dem besten Tintenstrahl-Modell ist eine ebenso gute, wie die Frage nach der Tintenstrahldrucker-Marke. Der Canon imagePROGRAF PRO-1000 ist der Stern unter den Fine-Art-Tintenstrahldruckern. Das Gerät arbeitet mit 12 Pigmenttinten und ist in der Lage A2+ auszugeben. In anderen Worten bekommen Sie riesige Poster. Aber die drucken Sie vielleicht auch nur selten.

Was auch für den Canon imagePROGRAF PRO-1000 spricht, sind die Kosten der Pigmenttinte. Diese Tinte ist nur etwa halb so teuer, wie die Tinte vom Canon imagePROGRAF PRO-300. Außerdem verfügt der PRO-1000 über einen austauschbaren Reinigungstank (in die die überschüssige Tinte bei der Reinigung geleitet wird). Der PRO-300 benötigt für die Reinigung eine Wartung beim Canon-Kundendienst, welcher nur im ersten Jahr der Garantie gratis sein dürfte. Und dann ist da noch der Straßenpreis von etwa EUR 999,- (PRO-1000), der dem von 779,- (PRO-300) entgegensteht. Der Preisunterschied ist so klein, dass Sie sich vielleicht die Frage stellen:

Warum nicht gleich den großen Canon imagePROGRAF PRO-1000?

Einer der Gründe, sich für den Canon imagePROGRAF PRO-300 zu entscheiden, ist die Größe des Gerätes. Ein anderer, dass der Canon imagePROGRAF PRO-1000 im Grunde für viel höheres Druckvolumen gedacht ist. Aber letzteres kann einem schlicht egal sein, denn man sollte mit beiden Geräten etwa alle 5 Tage einen Ausdruck anwerfen. Für ein A2-Poster benötigen Sie auch eine höhere Kameraauflösung. Ich empfehle mindestens 26 Megapixel für Fujifilm-X-System-Fotografen und mindestens 30 Megapixel für andere Kameramarken, um ein A2 mit dem 1000er zu drucken.

Canon imagePROGRAF PRO-1000 Tintenstrahldrucker
Canon imagePROGRAF PRO-1000 Fine-Art-Tintenstrahldrucker – Foto Canon
Canon imagePrograf Pro-300 mit EOS R5 und R6 kompatibel
Canon imagePrograf Pro-300 Fine-Art-Tintenstrahldrucker – Foto Canon

Tatsache ist, dass der Canon imagePROGRAF PRO-1000 riesig ist und in meinem Büro kaum Platz hätte. Der Fine-Art-Tintenstrahldrucker benötigt auch Platz vor und hinter dem Gerät, weil vorne der Auswurf und hinten die Zufuhr für dickeres Papier liegt. Und wir reden auch mal über dickeres DIN A2-Papier, was eine enormen Stellplatz des Druckers beansprucht. Im Grunde sollten Sie in der Mitte des Büros einen Tisch für den PRO-1000 übrig haben. Der Canon imagePROGRAF PRO-300 hingegen ist kleiner und auch um etwa 18 Kilogramm leichter.

*fotowissen Vergleichstabelle Canon imagePROGRAF PRO-1000 versus Canon imagePROGRAF PRO-300:

Vergleich Canon Tintenstrahldrucker
Fine-Art-Drucke
Technische Daten
Canon imagePROGRAF PRO-1000
Technische Daten
Canon imagePROGRAF PRO-300
Tinten 11+1
MBK/PBK/C/M/Y/PC/PM/
GY/PGY/R/B/CO
9+1
MBK/PBK/C/M/Y/PC/PM/
GY/R/CO
Resttintenbehälter Ja
MC-20
Nein
Ausgabe Randloser A2 Druck Randloser A3+ Druck
Papiergewicht max. ca. 400g/qm
manueller Einzug hinten
max. ca. 380g/qm
manueller Einzug hinten
Standby Watt ca. 1,1 W ca. 1,2 W
Gewicht 32 kg 14,4 kg
Druckgeschwindigkeit A2 (LU-101 Farbe): ca. 3 Min. 35 Sek. Foto (A3+ mit Rand)
Farbe/PT-101: ca. 4 Min. 15 Sek.
B x T x H 723 x 433 x 285 mm 639 x 379 x 200
Benötigte Fläche hinter dem Drucker ca. 25cm ca. 20cm
Gesamter Bedarf an Fläche* 1.2 Meter 0,84 Meter
Preis pro Seite ca. € 0,60 pro A4
ca. € 2,- pro A3+
ca. € 1,- pro A4
ca. € 3,- pro A3+
Tintenpatrone 80 ml 14,4 ml
ca. Preis Tinte 580,- pro Liter 1.044,- pro Liter
ca. Preis UVP € 1.299,- 779,-
Straßenpreis UVP € 999,- 779,-
Bestellen bei Calumetphoto Canon imagePROGRAF PRO-1000 (DIN A2 Großformat, 12 Tinten) >> Canon imagePROGRAF PRO-300 (DIN A3+, 10 Tinten) >>
*nach vorne sollte noch Raum sein, wenn wir große A3+ oder Panorama-Ausdrucke anfertigen.

Sind Fine-Art-Tintenstrahldrucker teuer?

Während die Anschaffungskosten überschaubar sind, können wir Fotografen mit hohen Kosten für die Pigmenttinten rechnen. Ein Vorteil der neuen Druckergeneration sind die getrennten Patronen für verschiedene Farben und Grautöne. Damit können wir einzelne Tinten nachkaufen, ohne alle Tuschen – wie früher üblich – in einer großen Tuschepatrone erwerben zu müssen.

Die Tinten sind nicht ganz billig, die hochwertigen Papiere kommen hinzu. Für den Ausdruck eines A3+ Drucks mit dem PRO-300 rechnen Sie bitte etwa € 3,-. Für den PRO-1000 liegen die Kosten für einen A3+ Druck bei etwa EUR 2,-. Natürlich ist der genaue Preis eines A3+ Drucks abhängig von dem Motiv, der Dichte und dem Papier, welches Sie nutzen. Sie müssen entsprechend Ihrem Druckaufkommen selbst entscheiden, ob Sie den großen, schweren PRO-1000 vor dem PRO-300 bevorzugen.

Was sich absolut nicht lohnt, ist die Idee Pigmenttinten von Drittanbietern zu kaufen. Im Internet lesen wir immer wieder von verstopften Düsen und hohen Reparaturkosten, die sich im Vergleich zur Neuanschaffung nicht lohnen.

Ja, Fine-Art-Tintenstrahldrucker sind teuer. Wir müssen etwa alle 5 Tage einen Ausdruck erstellen, um die Kosten für die aufwändige Selbstreinigung des Druckers zu sparen*. Wir müssen den Drucker regelmäßig nutzen und die Tinte ist nicht billig, egal, ob Sie sich für den Canon imagePROGRAF PRO-300, den PRO-1000 oder einen Epson-Drucker entscheiden. Dafür erhalten wir die Freiheit zu drucken, wann immer wir wollen und uns nach einem wunderschönen Fototag mit einem Fine-Art-Druck zu belohnen.

*Die Canon-Drucker führen nach 120 Stunden ohne Nutzung eine Selbstreinigung durch. Besser können wir wertvolle Tinte aber verdrucken. Dazu genügt sogar ein 10×15 Farbdruck, den wir alle paar Tage durchführen, um die Selbstreinigung zu sparen. Tipp: Eine Postkarte mit dieser Qualität freut alle unsere Freunde. 

Test Canon imagePROGRAF PRO-300

Der Canon imagePROGRAF PRO-300 ist ein sehr hochwertiger Drucker mit 10 Pigmenttinten. Das Druckergebnis ist überzeugend. Die Tiefen haben genau wie die Lichter noch die feinste Zeichnung. Die Schwarztöne sind überragend, nicht zu vergleichen mit einem Chemieabzug. Papiere gibt es wie Sand am Meer, wir haben die Qual die Wahl. Sie werden sich gut tun mit einem Testpaket von Canon-Papieren oder mit den noch umfassenderen Hahnemühle-Tintenstrahl-Papiersorten. Dazu empfehle ich Ihnen den Test der Tecco-Papiere und Ilford-Papiere, die sich durch eigene, besondere Ausdrucke auszeichnen. Der Test der verschiedenen Tintenstrahl-Papiersorten macht übrigens wirklich viel Spaß und ist niemals umsonst, da wir hinterher einen überzeugenden Ausdruck in Händen halten.

Test Canon Imageprograf PRO-300
Test Canon Imageprograf PRO-300 Ausdrucke auf verschiedenen Papieren.

Der Drucker selbst ist schnell und leise. Die Geräusche des modernen Tintenstrahlers sind nicht mehr vergleichbar mit älteren Epson-Geräten oder HP-Druckern. Sie können während des Drucks in Ruhe weiter arbeiten. Allerdings überrascht Sie der Drucker nach nur etwa 6 Minuten mit einem fertigen A4-Ausdruck und natürlich werden Sie sich den Print sofort ansehen. Ideal dazu ist Fensterlicht oder eine etwa 5.500 Kelvin Glühlampe in Ihrem Büro.

Test Druckergeschwindigkeit – Farbausdruck mit Rand auf höchster Qualität (Baryta-Papier): 5:53 Minuten.

Die Ausdrucke bei meinem *fotowissen-Test des Canon imagePROGRAF PRO-300 sind von Anfang an mit der Anzeige am kalibrierten Bildschirm vergleichbar. Ich kann die Farben und Helligkeiten durchaus am Monitor identifizieren. Das war vor Jahren mit den älteren Tintenstrahldruckern anders. Damals musste ich als Fotograf aufwändig die Ausdrucke selbst kalibrieren. Inzwischen sind die ICC-Profile, die wir einfach im Druckertreiber (Canon Professional Print & Layout kostenlos auf der Webseite laden) auswählen so gut, dass sich in meinen Augen ein Kalibrierungsgerät nur für extrem kritische Zeitgenossen lohnt. Wenn Sie ein Geräte für die Kalibrierung Ihrer Ausdrucke suchen, dann empfehle ich in jedem Falle das X-Rite I1 Studio, welches einfach zu bedienen ist und automatisch die ICC-Profile in Ihrem Rechner einbindet:

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  • Das i1Studio Spektrophotometer ist das einzige Gerät, das Sie benötigen, um Ihre Monitore, Projektoren, Scanner, mobilen Geräte und Drucker zu profilieren
  • Es ist kompakt und leicht zu tragen in seiner eigenen Schutztasche
  • Das i1Studio ist die neueste, Capture-by-Print-Lösung, die Ihren farblich geführten Workflow auf ein neues Maß an Genauigkeit und Kontrolle bringt

Nach meinen Erfahrungen im Test Canon imagePROGRAF PRO-300 sind eigene ICC-Profile nur für sehr kritische Fotografen interessant.

Aufbau Canon PRO-300

Der Karton samt Inhalt ist überschaubar. Wir kaufen mit dem Drucker auch viel Plastikmüll, den sich Canon in Zukunft gut überlegen sollte. Ich kann zwar verstehen, dass die Tintenpatronen für bessere Haltbarkeit in Plastik verpackt sind, jedoch riecht die Verpackung des Druckers insgesamt nicht nach moderner Ressourcenschonung.

Wenn Sie den Inhalt des Kartons auspacken, dann lesen Sie bitte vorab schon die Schnellanleitung. Darin steht auch beschrieben, dass Sie den Drucker an der Plastiktüte aus dem Karton heben. Danach folgt das Aufstellen des Druckers in der Nähe des Arbeitsplatzes. Sie entfernen die Klebebänder und das Styropor aus dem Drucker. Danach werden der Druckkopf und die Pigmenttinten eingelegt. Erst zum Schluss verbinden Sie den Drucker via WLAN, LAN oder USB mit Ihrem Computer (MAC oder WINDOWS). Die Installation des Druckertreibers kann von der beigelegten CD (nur Windows) passieren. Wenn Sie einen MAC haben, finden Sie den Druckertreiber auf dieser Canon-Webseite:

Treiber >>

Installieren Sie anschließend unbedingt noch die Drucksoftware Canon Professional Print & Layout.

Professinal Print & Layout >>

Der Canon Pro-300 Karton
Der Canon Pro-300 Karton ist aufgeräumt, sichert leider mit Styropor, statt Pappe.
Der Canon Pro-300 ausgepackt kompletter Inhalt
Der Canon Pro-300 ausgepackt kompletter Inhalt. Größenvergleich: das Papier oben rechts im Bild ist DIN A4. Gut zu sehen ist das viele, unnötige Plastik.

Ausschalten des Canon imagePROGRAF PRO-300

Immer wieder lesen wir im Internet und in guten Fine-Art-Drucker-Büchern den Hinweis, dass die Drucker nach dem Ausschalten sehr viel Tinte bei einer Selbstreinigung verbrauchen. Um diese Kosten zu vermeiden, sollten wir den Drucker nicht ausschalten. Zu diesem Thema und bei dieser Gelegenheit habe ich den telefonischen Canon-Support ausprobiert (sehr guter Service!). Der Support sagte, dass der PRO-300 beim Ausschalten am vorderen Schalter nur in den Standby-Modus geht. Der Canon-Service bestätigte, dass ein komplettes Ausschalten – gemeint ist das Trennen der Stromverbindung zum Beispiel über eine schaltbare Steckdose – die aufwändige Selbstreinigung in Gang setzt. Unbedenklich ist hingegen den Stromsparmodus auf 30 Minuten zu programmieren. Der Drucker versetzt sich danach selbstständig in den Standby-Betrieb. Nach dem Aufwachen wird kein aufwändiger Reinigungszyklus notwendig.

Der *fotowissen Test Canon imagePROGRAF PRO-300 ergibt einen Stromverbrauch von 1.2 Watt, einem durchaus vertretbaren Stromverbrauch. Im eingeschalteten Zustand ohne den eigentlichen Druckbetrieb verbraucht der PRO-300 etwa 5.6 Watt.

Druckersoftware Canon Professional Print & Layout

Immer wieder lesen wir von zusätzlichen RIPs, die den Druckertreiber des Herstellers ersetzen können. Diese Druckertreiber sollen sehr gute Profile und Unterstützungen für verschiedenste Papiersorten und Papiergrößen ermöglichen und überaus brillante Ausdrucke ermöglichen. Ich habe die RIPs nicht ausprobiert und es existieren nach meinem Wissen noch keine angepassten RIPs für den PRO-300. Darüber hinaus darf ich sagen, dass der Export der Bilder über Adobe Photoshop oder Adobe Lightroom in die Drucksoftware Canon Professional Print & Layout komfortabel ist. Aber auch wenn Sie mit Capture One, DxO PhotoLab oder On1-Software, Luminar oder anderer Bildbearbeitungssoftware arbeiten, ist der Druck einfach. Die Software Canon Professional Print & Layout läuft nämlich auch als eigenständiges Programm. Sie müssen ein fertig bearbeitetes Foto einfach nur in der Software laden und von dort an den Drucker senden.

Tipp: Exportieren Sie in Capture One oder anderen ein 16 BIT TIFF, welches Sie in der Drucksoftware Professional Print & Layout ausdrucken.

Der weitere Vorgang ist gewöhnungsbedürftig, denn Sie müssen am Drucker das Papier einlegen und im Menü des Druckers bestätigen, um einen Fehler mit dem Druckerpapier zu vermeiden. Diese Option kann allerdings auch abgeschaltet werden. Der Drucker wacht aus dem Standby-Zustand nicht selbstständig auf, aber auch das können Sie im Menü ändern. Ich rate Ihnen dazu, den Drucker im gleichen Raum wie Ihren Computer aufzustellen, da Sie das Papier einzeln einlegen sollten. Mehrere Papiere übereinander in den Schacht zu legen kann zu Fehlern führen. Der PRO-300 korrigiert schräg eingelegtes Papier automatisch und richtet es gerade aus.

Die Abbildungen unten zeigen Ihnen die Übergabe von Lightroom Classic an die Software Professional Print & Layout, die leider ganz schön lange dauert. Ich nutze die Software lieber als eigenständiges Programm. Anschließend zwei Abbildungen der vollständigen Softwareansicht und einige Einstellungen. Wählen Sie im Farbmodus “Schwarzweiß”, so druckt der Canon PRO-300 ohne Farbpigmenttinten. Die Papiereinstellung zeigt die Auswahlmöglichkeit der vielfältigen Papiersorten:

Papiersorten für die Canon-Pro-Drucker

Die Tintenstrahl-Papiere von Canon sind durchaus empfehlenswert, aber inzwischen haben Anbieter wie Hahnemühle, Tecco oder Ilford (und andere) den Markt übernommen. Diese Papiere unterscheiden sich in Ihrer Oberfläche deutlich, ich bevorzuge die schwereren Papiere. Sehr angetan bin ich von der Qualität des Hahnemühle FineArt Baryta. Das 325 gsm (engl.: gramms per square meter, dt.: Gramm pro Quadratmeter) schwere Papier sollte von der Rückseite des PRO-300 zugeführt werden. Es ist ein hochweißes Baryt-Papier, welches sich besonders für Schwarzweiß-Drucke, aber auch für Farb-Drucke eignet. Natürlich gibt es dieses Papier in verschiedenen Größen, zum Beispiel in DIN A4 oder in DIN A3. Die angeblich glänzende Oberfläche vom Spezialpapier erinnert mich nicht an Glanzpapiere, sondern an Perl-Papiere, Semi-Matt-Papiere.

Aber auch die Ilford-Papiere sind interessant. Leider sind im Druckertreiber vom Fine-Art-Tintenstrahldrucker noch keine ICC-Profile für die Ilford-Papiere hinterlegt. Doch auch das ist kein Problem, denn wir können die Drucksoftware trotzdem genau abstimmen (Bericht folgt). Außerdem plane ich einen eigenen Bericht zu den Fine-Art-Tintenstrahl-Papieren bei *fotowissen. Alle Links zu Calumetphoto:

Testpaket Hahnemühle Glänzend >>

A4 Hahnemühle Baryta Glänzend >>

A3+ Hahnemühle Baryta Glänzend >>

Besonders interessant beim 300: Sie können jederzeit von mattem auf glänzendes Papier wechseln.

PRO-300 Panorma-Drucke

Der PRO-300 kann bis zu 99 cm lange Panoramaausdrucke. Auch hierfür finden wir Papiere in unterschiedlichen Breiten. Wenn Sie die gesamte Breite des Druckers nutzen möchten (329 mm), kaufen Sie eine Papierrolle und schneiden das Papier auf eine Länge von 99 cm, lassen es mit Büchern beschwert auf einem Tisch liegen, bis es die Rollenbiegung verliert und legen es in den hinteren Papiereinschub.

Fine-Art-Papiergrößen

Neben den DIN-Größen der Papiere, die uns Deutschen sofort die Größe vor Augen führen, gibt es immer wieder auch INCH-Angaben. Ich möchte Ihnen eine einfach Tabelle für die Umrechnung geben:

Umrechnungstabelle INCH DIN gerundet  
Inch " DIN mm
4.1 x 5.8 A6 (Postkarte) 105 x 148
6 x 8 130 x 190
5.8 x 8.3 A5 148 x 210
8.3 x 11.7 A4 210 x 297
11.7 x 16.5 A3 297 x 420
13 X 19 A3+ 329 x 483
16.5 X 23.4 A2 420 X 594

Fazit Test Canon imagePROGRAF PRO-300

Der Canon imagePROGRAF PRO-300 gefällt rundum in der Verarbeitung und dem farbigen wie monochromen Druckergebnis. Als Schwarzweiß-Fan bin ich begeistert von den Ausdrucken. Ob Sie den größeren Bruder Canon imagePROGRAF PRO-1000 benötigen und das Schwergewicht unterbringen können ist Ihre Entscheidung. Ich bin derweil zufrieden mit dem A3+ Fine-Art-Ergebnissen des kleineren Geräts. Mit dem PRO-300 erhalten Sie einen professionellen Fine-Art-Tintenstrahldrucker für exzellente Druckergebnisse ohne Vorkenntnisse mit ICC-Profilen und der Druckerkalibrierung.

Der Canon imagePROGRAF PRO-300 in meinem Büro. Der Drucker benötigt hinter dem Gerät noch etwa 18-20cm Platz für das Einlegen des Papiers in den hinteren Schacht (auf dem Bild ist der vordere, obere Schacht zu sehen).
Der Canon imagePROGRAF PRO-300 in meinem Büro. Der Drucker benötigt hinter dem Gerät noch etwa 18-20cm Platz für das Einlegen des Papiers in den hinteren Schacht (auf dem Bild ist der vordere, obere Schacht zu sehen).

Zusammen mit dem sehr guten Canon-Telefonsupport, den wir getestet haben, ist der Drucker auch für Fotografen ohne Kenntnisse von Profilen eine sehr gute Empfehlung. In jedem Falle müssen Sie Ihren Monitor kalibrieren, was aber für jeden Fotografen heute zum guten Bild gehört. Wenn Sie einen Fine-Art-Drucker kaufen möchten und noch kein Gerät zur Kalibrierung besitzen, dann überlegen Sie sich genau, ob Sie das Gerät zur Monitor-Kalibrierung X-Rite i1Display Pro oder gleich den X-Rite i1Studio (Monitor, Notebook-Display, Beamer und Drucker) erwerben (Tipp).

Fine Art Printing für Fotografen: Hochwertige Fotodrucke mit Inkjet-Druckern bei Amazon
  • Gulbins, Jürgen (Autor)
  • 514 Seiten - 11.06.2018 (Veröffentlichungsdatum) - dpunkt.verlag GmbH (Herausgeber)

Belohnt werden Sie mit sofort verfügbaren Fine-Art-Ausdrucken von beeindruckender Dichte und Qualität auf Papieren, die langlebig sind und in großer Artenvielfalt angeboten werden. Mit den Fotos beein-drucken Sie Ihre Freunde und Kunden, hängen Ihre hochwertige Fotografien endlich an die heimischen Wände. Erst mit dem eigenen Drucker oder dem externen Druckdienstleister sind Sie ein Fotograf, der seine Fotos aus dem Rechner befreit und jeden Tag Freude an den Bildern hat.

Tipp: Hängen Sie sich diese Fine-Art-Drucke mit Genehmigung Ihres Arbeitgebers im Büro auf. Ihre Kollegen werden Augen machen!

Tipp von *fotowissen-Leser Helmut: Tragen Sie beim Anfassen der Papiere weiße Baumwollhandschuhe.

Tipp: Auch für die Ilford-Papiere sind jetzt ICC-Profile für den PRO-300 erhältlich.

Nachtrag 04.11.2020: Heute schenkte ich einem Freund einen farbigen Fine-Art-Druck auf Hahnemühle FineArt Baryta DIN A4. Der staunte und sagte: “Das ist ja fast dreidimensional!”. Ich stimme ihm zu.

Drucker bei Calumetphoto >>

© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Test Canon Imageprograf PRO-300

In eigener Sache (Werbung für den individuellen Fotokurs):

Fotograf und Fototrainer Peter RoskothenIndividueller Fotokurs – Schnell und intensive Fotografie erlernen

Möchten Sie gerne Ihre Hobby Fotografieren ausbauen, dazulernen und suchen einen besseren Fotokurs? Ich schule individuell (auf Wunsch auch zu Zweit plus Trainer) Fotografie für Einsteiger und Fortgeschrittene. Der individuelle Kurs schult Ihre Grundkenntnisse oder baut auf Ihren bestehenden Kenntnissen auf und wird genau auf Sie abgestimmt. Mehr noch: die Schulung macht großen Spaß und neben Theorie unternehmen wir auch eine eigene Fotoexkursion.

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Fotokurs digital Fotografieren lernen

Dies ist eine Serie von Beiträgen - FineArt - Lesen Sie die ganze Serie:

Über den Autor

Peter Roskothen

Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter P. Roskothen Fotokunst & Design.

10 Kommentare

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  • Lieber Peter Roskothen,

    wieder mal ein superguter Artikel, der sehr gut und umfassend beschreibt, worauf man sich einlässt und womit man sich auseinandersetzen muß, wenn man mit einem Fine-Art-Drucker arbeiten will, was eine wunderbare Sache ist, z.B. auch für Fotoclubs! Zusätzlich kann ein Fachbuch ganz hilfreich sein, wenn man noch gar keine Erfahrung in dieser Richtung hat. Allerdings informiert der Artikel so umfassend und detailliert, dass ich mich auch ohne Buch trauen würde.

    Nur in einem Punkt regt sich bei mir Widerspruch: die negativen Aussagen über Epson-Drucker kann ich nicht bestätigen. Ich hatte bisher zwei Fine-Art-Drucker von Epson im Einsatz. Das war die Generation, die noch mit 8 Farben druckte. Diese Epson-Drucker waren in jeder Hinsicht erstklassig. Der letzte ist heute bei einem Bekannten in betrieb und läuft seit über 11 Jahren problemlos.

    Es gibt übrigens auch ganz erstklassige Papiere, die nicht die großen Markennamen tragen und wesentlich preisgünstiger sind. Das trifft besonders auf Rollenware zu, jedoch ist das Handling damit nicht Jedermanns Sache! Das Nonplusultra sind in jedem Fall die Papiere von Hahnemühle.

    Einen Tipp hätte ich noch, der nicht im Artikel erwähnt wurde: zum Handling des Papiers und der Drucke empfehle ich unbedingt weiße Baumwollhandschuhe zu tragen, das vermeidet Fingerabdrücke, die den Druck unbrauchbar machen. Manche Papiere sind dafür sehr empfindlich.

    • Lieber Helmut,

      ich danke herzlich. Was Epson angeht, da habe ich nur eine einzige Erfahrung und weiß nur von wiederkehrenden Vorschubproblemen bei einigen Geräten. Ich finde es richtig und toll, dass Sie mir widersprechen und Ihre eigene positive Erfahrung mit Epson veröffentlichen, danke dafür. Können Sie bitte den *fotowissen-Lesern einen Hinweis auf gute Epson-Alternativen (Gerätebezeichnung) geben? Auch bei der Rollenware wäre es super, wenn Sie mir ihre Produkte sage, damit die testen kann. Der Hinweis auf die Handschuhe ist wertvoll, ich werde ihn noch im Artikel einbringen.

      Herzlich,
      Ihr Peter

  • Hallo Peter,
    ich sehe einen High End Drucker für den Hausgebrauch mehr als kritisch. Die Folgekosten sind einfach zu hoch. Wenn man nicht selber kalibrieren kann oder will ist man auf die Original-Tinten und einige Papiersorten beschränkt. Das Geld was man hier spart zahlt man 1000 fach an Canon. Das von dir vorgestellte, preiswerte Kalibrierungsgerät macht es ja m¨glich, andere Papiere und Tinten zu nutzen, indem es ein ICC Profil für jede Tinten/Papier Kombination erstellt.
    Wie Du ja richtig schreibst, sollte der Drucker mindestens alle 6 Tage einmal drucken. Das wären im Jahr 60 Ausdrucke. Benutzt man ihn seltener wird sehr viel Tinte für die Reinigung der Druckk¨pfe verbraucht. Wer hat denn soviel Platz in seiner Wohnung um die Bilder dort hinzuhängen. Ich habe leider nur die Preise der Tinten für den 1000er auf die Schnelle gefunden. Da kostet der Satz mehr als 500 Euro und du schreibst die Tinten für den 300 sind noch teurer.
    Solche Geräte sind interessant für Fotoclubs und Betriebe, die damit Geld verdienen. Bei Saal z.B. bekommt man einen A3 Fineart Print für 12 Euro, man muss sich um nichts kümmern, hat keine laufenden Kosten und muss nicht investieren.
    Da der Drucker neu ist, wird es so schnell keine Nachahmer Tinten geben, Canon wird hier am Anfang richtig bei den Tintenpreisen hinlangen.Ich würde lieber auf ein bewährtes älteres Modell zurückgreifen und mich ü¨ber Tintenalternativen informieren. Dazu auf einen Kalibrator und ein RIP setzen. Und wie gesagt, auch nur dann wenn ich mir das Gerät mit vielen Leuten teilen kann oder die Ausdrucke verkaufen kann.
    Mit dem Kalibrator ist man vollkommen unabhängig vom Tintenhersteller und Papierlieferanten und kann auf Sonderangebote und Schnäppchen reagieren und so tausende von Euros sparen. Und eines sollte jedem klar sein, jeder Drucker macht irgendwann Probleme wie verstopfte Leitungen oder ein defekter Druckkopf.
    Kurzum entweder richtig einsteigen oder Finger von solchen teuren und wartungsintensiven Dingen lassen, auch wenn die Hochglanzprospekte ein leichtes und preiswertes Arbeiten versprechen. Es ist nicht so. Die Wahrheit ist: “Ewig ist was”. :) Damit meine ich die Probleme.

    • Hallo Andreas,

      Ich sehe Deinen Kommentar in allen Punkten als subjektiv und in den meisten Punkten als falsch:

      1) Die Druckkosten, die Du vermutlich mit Folgekosten bezeichnest, sind überhaupt nicht hoch. Ein Preis von EUR 3,- für einen DIN A3+ Fine-Art-Druck (A4 ist viel günstiger) ist nicht zu teuer, sondern im Verhältnis zur Qualität absolute Spitze. Zum Vergleich: Beim Dienstleister kostet ein solcher Ausdruck etwa EUR 11,50,- plus Versandkosten (der muss ja auch seine Zeit, Investition und anderen Kosten plus Verdienst einrechnen). Ich habe die Kosten genau angegeben und Du redest von irgendetwas imaginärem (1000fach an Canon). Das ist eine Darstellung, die ich von Dir so nicht kenne und die meine saubere Recherche zu verzerren versucht.

      2) Das Kalibrierungsgerät macht es möglich noch genauer zu werden und Papiere zu kalibrieren, für die der Hersteller keine ICC-Profile bereitstellt. Du benötigst keine Fremdtinten, ich rate wie alle Experten auch dringend davon ab. Eine Begründung dafür habe ich ebenfalls gegeben. Ich fast 30 Stunden der Recherche hinter mir. Von allen Experten und vielen Anwendern lese ich die gleiche Auskunft, dass die Düsen mit Fremdtinte leicht verstopfen. Diese Reparatur möchte ich den Lesern von *fotowissen mit dem Hinweis ersparen.

      3) 60 Ausdrucke pro Jahr sind für den einen viel, für den anderen sehr wenig, das kann jeder selbst entscheiden. Ich habe eine Tafel gekauft, an die ich die Drucke im Wechsel mit Magneten hefte. Die werde ich im Folgenden noch bei *fotowissen vorstellen. Bis dahin sind 60 Drucke für mich noch viel zu wenig, denn ich horte zu viele Fotos im Archiv. Es genügt für den Gebrauch des Druckers alle 6 Tage ja eine 10×15 Postkarte, die ich an liebe Freunde versende. Ich kenne hunderte Teilnehmer meiner Fotokurse, die tausende Bilder auf Ihrem Rechner haben und keinen einzigen Ausdruck. Das ist genau der Grund warum ich diesen Artikel geschrieben habe und Du zerstörst mit Deinen Aussagen diesen wertvollen Hinweis.

      4) Wir reden nicht über die Tintenpatrone, sondern über die Verbrauchspreise pro A4 oder A3. Wir können pro Ausdruck rechnen und genau das habe ich ganz sauber getan. Was ein ganzer Satz Tinte kostet spielt keine Rolle, weil die Drucker immer melden, wenn eine oder zwei Tinten kurz vor knapp sind. Was Dein Hinweis auf den Preis eines gesamten Satzes soll (noch dazu beim anderen Drucker, der hier nicht getestet wird), weiß ich nicht. Die Tinte ist hochgerechnet auf den Literpreis teurer als beim Pro-1000 (für den kaum jemand Platz hat), aber ich glaube ich habe das jetzt lang und breit richtig gestellt.

      5) Es ist nicht richtig, dass die Fine-Art-Tintenstrahler ausschließlich für Fotoclubs oder Fotografen interessant sind. Das ist schlichtweg falsch und ich habe es genau begründet, denn kaum jemand bestellt Abzüge, wenn kein eigener Drucker da ist. Ich finde es schlichtweg kontraproduktiv von Dir das zu schreiben und frage mich, ob Du meinen Hinweis nicht verstehen möchtest. Die Alternative des Dienstleisters habe ich oben im Artikel angegeben.

      6) Bitte schreibe einen Artikel zu Deinen Erfahrungen mit einem älteren Druckmodell und Fremdtinten. Das hier war ein Testbericht und keine Vermutung. Ob jeder mit Fremdtinten kalibrieren möchte und kann, ist fraglich. Wenn Du das getan hast, dann ist das Angebot einen ausführlichen Artikel darüber bei *fotowissen veröffentlichen zu können. Bis dahin habe ich eine für viele Fotoamateure hervorragende Anwendung getestet und genau beschrieben. Das Kalibrieren von Fremdtinten ist eine wahnsinnig zeitaufwändige und kostenaufwändige Sache (viele Druck-Versuche, Erfahrungen mit der falschen Tinte). Und ich möchte erst mal von Dir die Einsparung lesen und die investierte Zeit. Im Testbericht.

      Ich bekomme immer mehr den Eindruck, dass Du meine Artikel berichtigen möchtest und damit meine Arbeit zerstören möchtest. Der Testbericht hat mich in der Summe etwa 60 Stunden Arbeit gekostet, die Du in nicht sauber recherchierten Sätzen zu berichtigen versuchst. Das ist weder konstruktiv noch respektvoll. Es mag Deine Meinung sein, aber ich kann das in allen Punkten als falsch belegen (siehe oben). Ich habe sauber und ausführlich berichtet, damit jeder die Kosten und den Aufwand kennt. Ich sage das nochmal:

      Bitte befreien Sie Ihre Fotos aus dem Rechner! Dieser Drucker ist von mir selbst bei Calumentphoto erworben worden und ich habe ihn als hervorragend befunden. Ich werde nicht von Canon unterstützt.

      Herzlich,
      Peter

      • Hallo Peter
        Ich will die Kritik an meinem Kommentar so nicht stehen lassen.
        Natürlich ist mein Kommentar subjektiv. Das sind Kommentare immer, sonst wäre es ein Artikel.
        1. Ich will Deinen Artikel nicht berichtigen. Ich will ihn auch nicht zerstören. Ich habe hier einige Denkanstösse gegeben, die man vor dem Kauf und der Installation eines High End Druckers berücksichtigen sollte.
        Ich habe nie geschrieben, dass es ein PR Artikel ist.
        Eines sollte klar sein, High End zum Low Coast Preis ohne Werkzeuge und technisches Know How gibt es nirgendwo. Oder du erkaufst dir dieses Know How über unverhältnismässig hohe Kosten und Einschränkungen beim Verbrauchsmaterial.
        Ich habe lange Zeit in Druck-Betrieben gearbeitet wo Drucker aller m¨öglichen Art verwendet wurden und weiss aus Erfahrung dass “immer was ist” und der Techniker kommen musste.
        So inetwa weiss ich auch wie Farblaser und Tintenstrahldrucker aufgebaut sind und wo die “Schwachstrellen” und Probleme auftauchen und welches die Verschleissteile sind.
        Ein Drucker muss nicht nur profiliert werden sondern auch regelmässig kalibiert und justiert werden. Auf dem Transportweg und am Einzug sammelt sich mit der Zeit Papierstaub an, der den Einzug irgendwann unmöglich macht oder schepp einzieht. Das muss regelmässig gewartet und gereinigt werden oder ausgetauscht werden. Der Einzug ist ein Verschleissteil! Gerade bei dicken Papieren. Dazu müssen auch Teile des Druckes abgebaut werden. Leitungen und Druckköpfe müssen immer gewartet werden und haben kein unendliches Leben.
        Die Angaben der Reichweite von Druckerherstellern sind immer mit Vorsicht zu geniessen. Als Stichwort sei hier die Flächendeckung genannt. Das linke und rechte Foto von deinen Beispieldrucken verbraucht sicherlich mehr Tinte als in der Kalkulation von Canon angegeben wird. Schlag mich nicht tot wenns nicht richtig ist, die gehen, glaube ich von 30% Flächendeckung aus bei Fotodrucken aus, bei office Drucken so um die 6.
        Die Angaben basieren auch auf den ununterbrochenen Druck, bis die Katusche leer ist.
        Den Literpreis für die Tinte soll sich jeder selbst ausrechnen sonst wird mir hier böswillige Absicht unterstellt.
        1000fach ist jedenfalls kein Phantasieprodukt.

        Ich habe keine böswilligen Absichten sondern will potenzielle Käufer auch auf Folgekosten und Probleme hinweisen. Damit geringschätze ich nicht Deine Arbeit. Es liegt mir auch fern deine Artikel zu korrigieren. Ich schreibe einfach meine Meinung, Punkt.
        Den einzigen Punkt, den Du mir ankreiden kannst ich die jährliche Anzahl der Drucke, das ist wirlich individuell.

        Mir ist doch egal, wie jeder Einzelne Abzüge von seinen Bildern macht. Ich gebe Denkanstöße.

      • Ob Du was willst oder nicht, habe ich alle Punkte widerlegt. Den Drucker kannst Du jederzeit kalibrieren, der hat eine eingebaute Kalibrierung für die Düsen. Der Rest inklusive dem Papierstaub müsstest Du erst mal an dem PRO-300 beobachten. Ein unendliches Leben hat niemand versprochen. Du hast die Chance einen eigenen Testbericht zu schreiben, dann kannst du erfahren welche Arbeit das ist und endlich mit Fakten glänzen. Ich feue mich auf Deinen Bericht, insofern er denn mal kommt.

  • Wer gern oder professionell fotografiert, weiß: Die Fotografie hat ihren Preis. Wofür wir tief in die Tasche greifen, ist schnuppe – entscheidend ist, dass wir in der Community Erfahrungen teilen und für Expertentipps dankbar sind, die uns helfen, uns für das eine oder andere Produkt/Gadget/Must-have zu entscheiden. Danke also, lieber Peter. Übrigens: Das Fotografieren belegt laut der jüngsten Allensbacher Markt- und Werbeträger-Analyse Platz 3 der beliebtesten Freizeitaktivitäten der Deutschen in diesem Jahr. Nach Gärtnern (Platz 2) und Shopping (Platz 1). Da ist die Frage, wo all die schönen Fotos bleiben, wirklich berechtigt. Bei mir prangen die schönsten Motive hinter Acrylglas an der Wand, allerdings geht mir bald der Platz aus. Deine Idee, einfache Abzüge auf eine Magnettafel zu hängen und zu wechseln, ist genial!

  • Lieber Peter,

    als jemand, der mit nahezu null % Erfahrung auf dem Gebiet eigener Drucke immer dachte, High End-Drucke gelängen nur im Labor, habe ich deinen leidenschaftlichen Beitrag tatsächlich mehrmals gelesen. Wie immer voller spannender Infos und nachweislich bestens fundiert.

    Als großen Punkt möchte ich aber mal deine Aufforderung aufgreifen, die Fotos aus dem Rechner zu befreien! Denn unabhängig davon, ob das mit eigenem Drucker oder Support eines Labors stattfindet-es ist ein ganz wichtiger Punkt. Bei uns im Haus hängen an vielen Stellen eigene Fotos. Wir tauschen sie aus nach getätigten Aktivitäten, Reisen, oder auch kleineren Ausflügen, oder manchmal landet auch ein Knallerfoto einer ungeplanten Gelegenheit in einem der Rahmen. Abgesehen davon, dass genau dafür Fots da sind -nämlich um gesehen zu werden- stellen sie auch einen individuellen Charme des eigenen Heims sicher. Das mag nicht jedem was bedeuten, uns allerdings schon.

    Freundliche Grüße,
    Dirk

  • Vielen Dank, Herr Roskothen, für Ihren Bericht.
    Ich teile Ihr Plädoyer für das Selbstausdrucken der eigenen Fotografien:
    Ich tue das erst seit ca. 1 Jahr mit einem EPSON XP-960, wenngleich die Festplatte voll mit Fotos aus 10 Jahren ist. Gut, hin und wieder mal ein Fotobuch oder auch einen Druck in Auftrag gegeben, das wars.

    Nun ist es seit einem Jahr so, dass ich, wenn ich mit Fotos nach Hause komme, diese natürlich wie immer in den Rechner gehen und den üblichen Lightroom-Workflow durchlaufen und – jetzt kommst – eins, zwei oder drei Bilder auf DIN A4 Fotopapier ausgedruckt werden. WOW! Das Ergebnis in Händen zu halten, ist eine neue Erfahrung von Fotografie.

    Nun ertappe ich mich natürlich, dass ich mich nicht zufällig auf fotowissen.eu herumtreibe – google führte mich hierher. Ich denke nämlich, dass in der Qualität meiner Prints noch Luft nach oben wäre: Der prograf pro300 interessiert mich sehr – ebenso wie der neue EPSON SC-P700.

    Ihr Bericht bringt mich der Entscheidung ein wenig näher, wenngleich ich die Kritikpunkte des Canon gegenüber dem Epson im Fehlen des Resttintenbehälters sehe, sowie der doch sehr kleinen Patronen (ca 17ml, oder?). Anderseits scheint die Software von Canon einfach und gut zu sein. In der Druckqualität dürften sich beide nichts nehmen.

    Jetzt meine konkrete Frage: Wie lange kann man mit den (kleinen ) Patronen drucken? Es drängt sich bei mir etwas die Sorge auf, dass die Reichweite nicht allzu groß ist. Oder gibt es eine Empfehlung, ab welchen Druckvolumen man den großen Bruder in Betracht ziehen sollte?

    Vielen Dank und herzliche Grüße
    Daniel Frank

    • Lieber Herr Frank,

      wenn ich den Platz im Büro hätte, dann wäre es heute der Canon PRO-1000. Erstens ist der Drucker gerade im Angebot:
      https://www.fotowissen.eu/angebot-drucker-canon-imageprograf-pro-1000/

      Die zweite Antwort ist aufwändiger: Ich habe sechs A3-Ausdrucke und etwa 15 A4-Drucke ausgegeben. Vier Tintenpatronen sind bei etwa 50%, andere etwa bei 60-70%. Genaueres kann ich erst sagen, wenn ich die Tinten austausche. Eine Fotoschülerin, die Kunst unterrichtet hat etwa 40x A4 und 20x A3 ausgedruckt, bevor sie einige (nicht alle) Tinten wechselte. Das allein ist aber ausschließlich aus Sicht des Plastikverbrauchs interessant (weltschonender ist der 1000).

      Viel wichtiger ist der Preis der Tinten auf den Liter. Beim Canon PRO-1000 ist die Tinte auf den Liter gerechnet etwa 50% günstiger (siehe Vergleichstabelle oben). Nun könnten wir Fotografinnen denken: Ich muss beim PRO-1000 viel mehr für die Patrone ausgeben und der Satz kostet fast € 600,- im Vergleich zu etwa € 170,- beim PRO-300. Aber das ist eine falsche Rechnung, denn Sie sparen doch auf die Zeit gerechnet etwa die Hälfte an Tinten-Kosten (das Papier preislicht gleich, die Anschaffung des 1000er ein ganz kleines bisschen teurer, zur Zeit € 130,-).

      Das Argument für den PRO-300 ist sicher, dass wir einen leichteren und kleineren Drucker bekommen. Aber wenn Sie viel Drucken, dann ist der 1000 die bessere Wahl.

      Abschließend: Ich bin mit dem 300 absolut zufrieden und kann ihn sehr empfehlen. Für jemanden, der gerne A2 mag oder über 200 Drucke im Jahr ausgibt, kommt der 1000 in Frage.

      Herzlich,
      Ihr Peter

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Die *fotowissen Autoren

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