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Erfahrungen Apple MacBook Pro M1 2021 – M1 Prozessor

Apple MacBook Pro M1 Max 16 Zoll 2021
Apple MacBook Pro M1 Max 16 Zoll 2021

Drei Wochen Erfahrungen Apple MacBook Pro M1 Max 2021: Ihre Kaufentscheidung für den neuen Apple M1 Prozessor mag bereits gefallen sein, oder auch noch nicht. In beiden Fällen wird Ihnen mein Erfahrungsbericht aus dem Alltag im Umgang mit der Fotografie und Journalismus mit dem neuen Apple M1 Prozessor weiterhelfen:

Planung der Anschaffung des MacBook Pro M1 2021

Als ich die Anschaffung des Apple MacBook Pro M1 Max 2021 plante, war mir klar, dass das neue Notebook meine alte Käsereibe ersetzen sollte. Ich hatte auf ein MacBook Pro mit M1 Prozessor gewartet. Mein MacPro 2010 (Käsereibe) war in die Jahre gekommen. Auch das Pfeifen meines Notebooks MacBook Pro 2013 ist für mich schwer zu ertragen. Alle schwärmen von dem neuen Apple M1 Prozessor und ich wollte wissen, was es damit auf sich hat. Natürlich hatte ich mich in vielen YouTube Videos schlau machen wollen, aber die meisten Influencer gehen mir auf die Nerven, sprechen Sie doch auf eine impertinenten Art, vollkommen technikafin, ohne kritischen Blick am Thema vorbei. Dieses Gezappel, das schnelle Gequatsche, ohne mal ehrlich etwas zum Thema beizutragen ist für mich oft schwierig.

Mit Hilfe meines Freundes Will (Profi in Sachen Apple, Danke Will!) habe ich es aber geschafft, mich endlich zu informieren:

Bei der Anschaffung des neuen MacBook Pro M1 musste ich mir genau überlegen, welche Aufrüstung ich wirklich benötige, denn eine nachträgliche interne Erweiterung ist schier unmöglich. Mir war von Anfang an klar, dass meine SSD nicht kleiner als zwei Terrabyte, besser vier Terabyte sein durfte, denn ich wünsche mir schnellen Zugriff auf meine aktuellen Fotografien des laufenden Jahres. Meine Jahres-Fotosammlung ist erfahrungsgemäß Ende Dezember etwa 1 Terabyte groß. Da ich außerdem oft Adobe Lightroom, Capture One und gleichzeitig mindestens den Browser nutze, durften es 32 GB RAM Arbeitsspeicher oder mehr sein. Es war mir klar, dass es nicht bei einer MBP Standardausrüstung von einem Terabyte SSD und 16 GB RAM bleiben konnte. Dass Apple für seine Geräte und vor die allem Erweiterungen selbstbewusste Preise aufruft, lernen wir spätestens bei der Bestellung.

Bei meiner Kaufplanung ging es noch darum, ob es ein 14 Zoll oder 16 Zoll MacBook Pro sein sollte. Da ich überwiegend im Büro oder mobil im bequemen Sessel, sowie auf dem Bett arbeite, war mir ein etwas größeres Display lieber. Ich erinnere mich noch an die 17 Zoll Apple Notebooks, die einen großen Monitor boten. Allerdings waren diese Geräte auch schwer und unhandlich. Das 16 Zoll MBP bleibt in der Gehäusegröße etwa bei den Abmessungen meines alten 15 Zoll MBP, bietet aber ein größeres Display, welches weniger Platz zum Deckelrand benötigt. Das 16″ bietet für mich genau die richtige Größe, um auch unterwegs einmal daran zu arbeiten und Bildbearbeitung ohne einen externen Monitor zu bewältigen. Für Vielreisende mag ein 14″ MBP  oder 13.3″ MBP aufgrund des Gewichts die bessere Wahl sein.

Zubehör MacBook Pro M1

Im Vorfeld überlegte ich, welches Zubehör ich im Büro für dieses MBP benötige. Ich nutze ein Wacom-Tablett für die subtileren Arbeiten in Photoshop oder Affinity Photo, wie zum Beispiel Freistellungen mit Vektoren für Produktfotos bei *fotowissen. Zwei Monitore mit verschiedenen Auflösungen, ein EIZO CG 243W (HDMI) und der  BenQ SW270C (Thunderbolt) stehen Seite an Seite, um mir die Bildbearbeitung zu erleichtern. Oben auf dem BenQ ist eine Webcam für die individuellen Online-Fotokurse installiert.

Gerne hätte ich das MacBook Pro M1 Max irgendwie senkrecht auf meinem Schreibtisch verstaut. Lösungen in Form von Tischständern finden wir bei Amazon. Ich fand aber eine noch bessere Lösung, in Form einer Notebook Halterung, die wir seitlich am Schreibtisch befestigen können. Damit sparen wir FotografInnen noch mehr Platz, als wenn das Gerät auf unserem Schreibtisch stünde. Auf meinem Schreibtisch gibt es zwei Lautsprecher mit denen ich den Ton der Videos kontrolliere. Da das Notebook senkrecht und zusammengeklappt seitlich am Schreibtisch parkt, kann ich nicht auf die internen Lautsprecher (hervorragender Klang) zählen. Wichtig sind für mich als Fotografen natürlich auch eine Möglichkeit SD-Karten und CFexpress-Karten zu lesen. Auf einen externen SD-Kartenleser könnte ich verzichten, da ein Kartenslot im Notebook vorhanden ist. Leider vergaßen die Ingenieure einen CFexpress Kartenslot, obwohl diese Karten immer häufiger in Kameras verwendet werden.

Kurz gesagt: Das Zubehör benötigt nicht ausschließlich USB-C oder Thunderbolt Anschlüsse, sondern auch USB 3.0, einen Klinkenstecker für den Ton und zwei Anschlüsse für externe Monitore. Dafür benötige ich im Büro ein Hub oder Dock. Ich habe eines erworben, welches viele Anschlüsse bietet.

MacBook Pro M1 Max 16 Zubehör
MacBook Pro M1 Max 16 Zubehör an meinem Arbeitsplatz.

Einrichtung des Notebooks

Etwa eine Woche hat es gedauert, bis ich via Netzwerk alle relevanten Daten von dem alten Rechner auf den neuen portiert hatte. Die Aufräumprozesse und Kopierprozesse liefen oft über Nacht. Ich nutzte eine Sofware namens “Carbon Copy Cloner”, welche sicherstellt, dass die Daten fehlerfrei vom MacPro auf das neue MacBook Pro M1 kopiert wurden. Allerdings finde ich auch nach drei Wochen intensiven Betriebs immer noch einige Dinge, die ich nachrüsten muss. Schneller wäre es gewesen beide Macs mit einem direkten Netzwerkkabel zu verbinden, aber ich wollte auch noch Daten extern auslagern und wollte für beide Geräte Internetanschluss.

Erfahrungen mit dem neuen Apple M1 Prozessor

Machen wir das hier mal anders als viele YouTuber. Ich sag Ihnen was mir gut gefällt und was mir negativ auffällt. Beginnen wir mit dem Positiven:

Positive Erfahrungen mit dem MacBook Pro M1

Mein älteres MacBook Pro aus 2013, ist laut. Laute Lüftergeräusche erwarte ich ausgerechnet nicht von einem Notebook. Ich brauche nur Lightroom aufzurufen, damit die Lüfter anspringen. Sie verursachen ein Geräusch, welches mich auch beim Texten oder bei der Bildbearbeitung stören.

Das MacBook Pro M1 Max gibt keine Lüftergeräusche von sich. Mit Hilfe eines extremen Geschwindigkeitstests konnte ich die beiden Lüfter zu mickrigen 1600 Umdrehungen/min überreden. Diese Umdrehung ist nicht zu hören, es sei denn, ich lege mein Ohr direkt an den hinteren Lüftungsschlitz. In anderen Worten: Selbst bei heftigen Aufgaben der Bildbearbeitung, springt der Lüfter kaum hörbar an.

Ich spare enorm viel Strom, wenn ich das MBP mit dem MacPro von 2010 vergleiche. Das ist auch ein bisschen Umweltschutz und spart gleichzeitig Geld. Vergleiche ich die Leistung und den Stromverbrauch vom neuen MBP mit dem MacPro, so steht der Faktor 10 im Raum. Das neue ist etwa 10 Mal schneller und 10 Mal stromsparender. Hoffentlich werden bald alle Server dieser Welt auf solche stromsparenden Prozessoren umgestellt, um Strom und Kühlwasser zu sparen.

Stromverbrauch Vergleich MacPro versus M1 Max
Stromverbrauch Vergleich MacPro versus M1 Max, gemessen am Dock TS3

Lasse ich Lightroom, DxO PhotoLab, Capture One oder Affinity Photo laufen, so öffnet sich die Software in kürzesten Augenblicken und ist bei allen Bearbeitungen der Fotos rasant unterwegs. Das betrifft auch den Import und Export der Fotografien. Die Ursache der hohen Geschwindigkeit liegt zum einen an dem neuen Apple M1 Prozessor, zum anderen an der pfeilschnellen internen SSD. Noch nie hat die Bildbearbeitung mir so viel Spaß bereitet. Gemeinsam mit der verbesserten Maskierung in Photoshop, Lightroom ist das Arbeiten keine Geduldssache mehr. Auch die Rauschentfernung mit DxO PhotoLab (Deep Prime) oder Topaz DeNoise AI ist sekundenschnell. In meinem Bericht zu Topaz sehen Sie die Exportgeschwindigkeit:

Bildbearbeitung Vergleich MacPro versus M1 Max
Bildbearbeitung Vergleich MacPro versus M1 Max

MacBook Pro Bildschirmdiagonale ca.: 17″ = 43,2 cm / 16″ = 41,05 cm / 15,4″ = 39,11 cm / 14″ = 35,97 cm / 13″ = 33,78 cm


Negative Erfahrungen mit dem MacBook Pro M1 Display und Co.

Ich habe nur wenige Dinge, die ich kritisieren kann. Den heftigsten Fehler macht Apple beim Display, welches ausschließlich mit Spiegelungen zu bekommen ist. Warum früher einmal matte Displays zu bekommen waren und das heute keine Rolle mehr spielt, ist mir unklar. Weiß doch jeder Apple Fan heute, dass es sich nicht lohnt mit seinem iPad bei Sonne in den Garten zu gehen. Gut, das MBP ist angenehm entspiegelt, aber eine matte Oberfläche wäre ein Gewinn.

Das spiegelnde Display des MacBook Pro M1 Max 16 Zoll 2021
Das spiegelnde Display des MacBook Pro M1 Max 16 Zoll 2021

Top Notch

Das größere 16″ Display bei gleicher Gehäusegröße wie ein MBP 15″ bedeutet, dass der Rahmen um das sichtbare Bild beim neuen Apple Notebook 2021 kleiner ist. Dafür hinterlässt die Kamera oben im Gerät jetzt eine Aussparung, die als “Notch” bekannt wurde. Wer genügend Apps laufen lässt, vermisst einige dieser Apps hinter der Aussparung. Das lässt sich derzeit noch nicht verhindern. Blöd nur, dass man nicht weiß, an welche Apps man nicht heran kommt. Die Maus kann ebenfalls unter der schwarzen Aussparung oben im Display untertauchen. Alles in allem aber absolut kein Problem, die Aussparung stört mich wirklich nicht, zumal ich überwiegend an zwei externen Monitoren arbeite.

Mausbetrieb nach Ruhezustand

Ab und an funktioniert meine Logitech Maus nicht mehr, nachdem ich den Rechner aus dem Ruhezustand zurück hole. Dann funktioniert noch die kabellose Bluetooth Magic Maus 2 von Apple, die ich aber wegen diverser Fehler nicht schätze (haben Sie auch Probleme mit der Maus?).

Herunterfahren des Apple Notebooks

Wenn ich den Rechner herunterfahre, kann ich ihn nicht von der kabellosen Tastatur aus starten. Für diesen Fall nehme ich das Notebook kurz aus der Tischhalterung, öffne den Deckel und starte über die interne Tastatur.

Touchpad Probleme

Als eine meiner ersten Einstellungen beim neuen Notebook wünschte ich mir einen einfachen “Klick durch Tippen” auf das Trackpad, da ich die Funktion vom MBP 2013 gewohnt bin und praktisch finde. Leider wird das Trackpad (kurz: TPad) hypersensibel und verursacht zahlreiche Fehler beziehungsweise zerstört Textteile. Wenn ich auf der Tastatur des MBP tippe, reicht eine leichte Berührung des Trackpads mit den Daumen oder Handballen aus, um ganze Absätze zu löschen oder Wörter zu entstellen. Schalten Sie diese Option ab:

  • Sie schalten aus: Systemeinstellung – Trackpad – Zeigen und Klicken – Klick durch Tippen

Die Lösung erfordert eine Umgewöhnung, wenn Sie das einfache Tippen auf das TPad gewohnt sind. Ich fürchte das TPad ist schlicht zu groß geworden. Ich bevorzugte eindeutig das kleinere des MacBook Pro 15″ von 2013. Leider können wir das TPad nicht mit einer einfachen Tastaturfunktion abschalten und bei Bedarf wieder anschalten (vielleicht kommt bald ein unterstützendes App). Außer der Option “Klick durch Tippen” auszuschalten existieren diese mir bekannten Möglichkeiten:

  • Sie tippen mit Hilfe einer externen Tastatur. So können Sie das Trackpad nicht versehentlich berühren.
  • Sie nutzen ein externes Trackpad, dann können Sie das interne unter der Tastatur abschalten.
  • Sie nutzen eine externe Maus; auch dann können Sie das interne TPad abschalten.
  • Sie kaufen zwei kleinere Handgelenkauflagen und legen sie links und rechts neben das TPad. Diese Möglichkeit habe ich noch nicht ausprobiert.
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Akkupflege

Es gibt mehrere, und einen entscheidenden Unterschied zwischen meinem alten MacPro (Käsereibe) und dem MacBook Pro M1: Der Akku im Notebook. Um den Akku möglichst lange genießen zu können, helfen Informationen:

Die Lebensdauer eines Apple Lithium-Ionen Akkus liegt bei etwa 1.000 Entladungen und Ladungen. Mit einer Akkuladung kann ich zwei bis drei Tage arbeiten, was bei ständigem Akkubetrieb eine Lebensdauer des Akkus von etwa sieben Jahren bedeutet, bevor ich ihn ersetzen lasse. Um den Akku möglichst frisch zu halten gibt es ausführliche Videos und Anleitungen. Die Problematik kann wie in meinem Falle sein:

Sobald ich am MacBook Pro M1 ein Ladegerät oder Hub anschließe, wird der Akku bei einer Kapazität unter 96% geladen (Das Hub lässt sich nicht ohne das eigene Netzteil betreiben.). Wenn ich das MBP M1 hauptsächlich im Büro am Hub betreibe, dann bleibt es bei 100% Akkuladung (vermutlich entspricht die Anzeige eher 95-98%, denn Apple hat eine Reserve vorgesehen, um nicht zu überladen). Das Hub versorgt das Notebook mit Strom. Der Verteiler hat ein starkes Netzteil, um den Akku schnell zu laden. Nach meinen Informationen schaltet Apple bei 80% Ladung auf ein langsames Weiterladen bis zu 100%, um den Akku zu schonen. Bei 100% Akkuladung wird das Notebook nicht weiter aufgeladen, sondern vom Netzteil / Hub ausschließlich mit Strom zum Betrieb versorgt. Die Akkuladung wird von Apple bei 100% abgeschaltet und würde erst bei 95% Akkuladung wieder einschalten.

Wenn ich das MBP aber nicht extensiv ohne Hub im Akkubetrieb nutze, wird der Akku nie entladen und wieder aufgeladen, was genauso schlecht ist, wie den Akku auf 0% zu entladen. Ein Abschalten der Akkuladung ist leider nicht möglich, so lange wir ein Netzteil oder Hub am MBP nutzen. Es ist schade, dass wir den Ladevorgang nicht mit einer Software oder Systemeinstellung verhindern können, damit wir den Akku einmal monatlich auf 10-40% entladen und anschließend wieder mit Strom versorgen können.

Um den Akku wenigstens einmal im Monat fast vollständig zu entladen, bleibt mir der Download einer rechenintensiven Software wie Cinebench. Die Software lasse ich an einem Sonntag auf dem MBP ohne Hub und Netzteil laufen (Lüftungsschacht freihalten), um den Akku zügig zu entladen und wieder aufzuladen. Oder ich arbeite ein bis zwei Tage lang im Akkubetrieb ohne Dock, kann dann aber nicht auf Zubehör wie ein Tablett, Lautsprecher oder Kabelmaus zugreifen. Um eine schneller Entladung zu erreichen und anschließend wieder am Dock zu arbeiten könnte ich die Akkusparfunktionen in den Systemeinstellungen abschalten und das Display auf höhere Helligkeit einstellen, um mehr Strom zu verbrauchen und die Zeit zu verkürzen. Wer sein Apple Notebook regelmäßig unterwegs nutzt, wird diese Luxusprobleme nicht kennen. Sie müssen sich wie in meinem Falle, keine allzu großen Sorgen um den Akku machen, denn Apple hält mittlerweile ein wirklich intelligentes Ladesystem für den Akku im Betriebssystem vor. Ein Wechselbetrieb am Hub und ohne Stromversorgung ist ideal. Alle Informationen zum Akku finden Sie im Systembericht (Menü – Apfelsymbol – Über diesen Mac – Systembericht – Stromversorgung). Dort sehen Sie auch die Ladezyklen des Akkus.

Für Autoren, Blogger und Journalisten: Journalismus mit Apple MacBook Pro M1 unten.


Fazit 3 Wochen Erfahrungen mit dem MBP M1

Mit dem schnellen MacBook Pro M1 macht mir die Bildbearbeitung und das Texten wieder Laune. Der Preis für die schnelle Bildbearbeitung ist nicht gering. Wer den Gerätepreis rechnet, muss noch das optionale Zubehör wie das Dock, externen Monitor, eine externe Tastatur, Maus oder Trackpad / Wacom Tablett hinzu addieren. Ich mag die Mac-Rechner wegen der guten Verarbeitung und Haltbarkeit (siehe meinen MacPro von 2010). Davon abgesehen ist das Backup mit TimeMachine ein wirkliches Sicherheitsmerkmal, mit dem ich schon das eine oder andere “verlorene” Foto wiederherstellte.

MacBook Pro 2021 16 Zoll M1 Pro 16 Zoll M1 Max 14 Zoll M1 Pro 14 Zoll M1 Max
Bildschirmdiagonale 41,05 cm 41,05 cm 35,97 cm 35,97 cm
CPU 10-Kern CPU 10-Kern CPU 8-Kern CPU 10-Kern CPU
GPU (Grafik) 16-Kern GPU 32-Kern GPU 14-Kern GPU 16-Kern GPU
SSD (Festplatte) 512 GB - 8 TB 1 TB - 8 TB ab 512 GB ab 1 TB
RAM ab 16 GB ab 32 GB ab 16 GB ab 16 GB
Gewicht ca. 2.150 g 2.150 g 1.610 g 1.610 g
Farbe Silber / Space Grau Silber / Space Grau Silber / Space Grau Silber / Space Grau
Markteinführung 10/2021 10/2021 10/2021 10/2021
Preis ab € 2.749,- 3.849,- 2.249,- 2.749,-
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Journalismus mit Apple MacBook Pro M1

Der Journalismus ohne ein Notebook und Smartphone ist heute schwierig. Wo auch immer wir Journalisten uns aufhalten, möchten wir unabhängig arbeiten können. Der neue Apple M1 Prozessor unterstützt alle Besitzer mit der längeren Laufzeit, die auf Grund des niedrigeren Stromverbrauchs unsere Arbeit abseits von Steckdosen erleichtert. Das spiegelnde Display ist für uns ebenso unglücklich wie für Bildbearbeiter und Fotografen. Benötigen wir die Rechenleistung vom M1 Max Prozessor? Wohl kaum, aber wer weiß, was die Zukunft bringt. Leider ist auf dem Apple Mac auch unter dem OS Betriebssystem Monterey keine Diktiersoftware verfügbar, die wir mit eigenen Begriffen füttern könnten und die so gut läuft wie die Nuance Software Dragon Professional auf dem Windows Betriebssystem. Wir könnten alternativ unser Smartphone mit der Diktierfunktion von Nuance versehen und die Texte an unser Notebook senden. Aber wer informiert schon gerne gleich den NSA über journalistische Quellen?

Falls Sie mit einer besonders leistungshungrigen Software arbeiten, oder eben auch Bildbearbeitung mit Ihren MBP bewerkstelligen, kommt ein MBP M1 natürlich in Frage. Vermutlich denken Sie an ein MacBook Pro 16″ M1 Pro oder M1 Max? Lassen Sie sich nicht abhalten, der Rechner ist pfeilschnell und unterstützt Ihre Arbeit (mit Ausnahme einer Diktierfunktion mit Vokabeltraining). Papyrus Autor werden Sie vermutlich gerne nutzen? Das läuft auch auf dem Mac.

Bildbearbeitung mit Apple MacBook Pro M1

Bildbearbeitungssoftware ist leistungshungrig. Schlimmer als unsere Software Lightroom, Photoshop, DxO PhotoLab, Capture One, On1 PhotoRAW, Luminar, Excire ist nur noch Rendering Software wie Cinema 4D oder die Videobearbeitung mit Final Cut Pro und Co.. Für alle diese Fälle ist der neue Apple M1 Prozessor bestens gerüstet. Ich nehme an, dass der M1 Max für die Bildbearbeitung sogar übertrieben ist, mir der M1 Pro ausreichen würde. Aber wir wissen nicht, wie rechenintensiv die Software in fünf Jahren sein wird.

Besonders beeindruckt haben mich persönlich rechenintensive Fotoarbeiten wie die von Topaz DeNoise AI (Sharpen AI, Gigapixel AI) oder DxO PhotoLab mit Deep Prime. Wenn ich an dem MacPro auf ein Foto über 177 Sekunden wartete, war die Berechnung am MBP M1 Max in 17 Sekunden erledigt. Nun können wir argumentieren, dass wir Arbeiten wie diese auch auf älteren Rechnern über Nacht in Batch-Prozess rechnen lassen können (Stromverbrauch?), oder dass diese Art Berechnungen selten sind. Ich stimme Ihnen zu, aber wenn wir bereits bei der Betrachtung der eigenen Einstellungen warten müssen, wird die Arbeit behindert.

Fotografie mit dem Apple MacBook Pro M1

Wer sein Notebook mit auf den Sportplatz nimmt oder es für das Tethering im Studio oder on Location nutzt, der wird sich über die längere Laufzeit des MBP freuen. Auch die schnelle Arbeit in der Sportfotografie ist gewährleistet. Es kann sicher nicht schaden ein MBP mit dem neuen Apple M1 Prozessor einzusetzen. Für den Sportplatz ist eine sehr hohe Helligkeit des Displays einstellbar.

Ich hoffe ich konnte Ihnen mit diesem Bericht weiterhelfen bei Ihrer Entscheidung. Sie finden derweil auch mein Zubehör plus dem Testbericht in diesem ausführlichen Artikel:

© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Erfahrungen Apple MacBook Pro M1 2021 – M1 Prozessor


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  • Prozessor: Octa-Core Apple M1 Prozessor
  • Arbeitsspeicher: 16 GB RAM
  • Speicher: 1 TB SSD, Tastatur: mit Touchbar und Touch ID
  • Grafik: Apple M1 - 8 Core
Apple Macbook Pro 13.3 Zoll 2020 Apple Macbook Pro 13.3 Zoll 2020

MacBook 13,3 2020

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Peter Roskothen

Peter Roskothen
Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter P. Roskothen Fotokunst & Design.

2 Kommentare

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  • Hallo Peter,
    besten Dank für deinen ausführlichen Bericht. Ich bin auch auf einen MacBook M1 Pro umgestiegen und habe mich gefragt, ob die in meinem Gerät überhaupt Lüfter verbaut haben ?
    Haben sie aber – einmal sind sie minimal angesprungen ??

    Zum Thema entladen des Akkus: schau dir mal die App AlDente an https://apphousekitchen.com/ ich lade immer nur bis 80% den Akku am Dock auf (nutze seit 3 Jahren auch den T3). Ich hatte mal gelesen, dass mit 80% die Akku Lebensdauer am besten wäre. Und man kann auch einstellen, den Akku ganz gezielt zu entladen. Ich nutze die Pro Version.

    Dir und deiner Familie ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start in 2022.
    Viele Grüße
    Markus

Journalist, Fotograf, Fototrainer Peter Roskothen

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