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Schnelles Synology NAS für Fotos und Video Preiswert

Schnelles Synology NAS für Fotos und Video Preiswert Titelbild KI

Bis zu fünfmal schnelleres Synology NAS für Fotos und Video preiswert: Wer sein NAS (Synology oder andere NAS-Systeme) beschleunigen möchte, der benötigt eine schnellere Netzwerk-Verbindung vom NAS zum Rechner (MAC / Windows). Wie wir ein schnelles Synology NAS für Fotos und Video preiswert und einfach umsetzen:

Preiswertes Schnelles NAS für Fotografen

Der Flaschenhals zum Synology-NAS ist unsere Netzwerk-Verbindung. Vermutlich haben Sie ebenfalls ein 1 Gigabit-Netzwerk (1 GB-Netzwerk). Das bremst unsere Schreib- und Lesegeschwindigkeiten für Fotos, Videos und andere Daten auf dem NAS erheblich aus. Es gibt diverse Möglichkeiten, die Verbindung zum NAS zu beschleunigen. Das bedeutet, auf die Fotos und Videos mit größerer Geschwindigkeit zugreifen zu können.

3 Möglichkeiten für schnelles NAS

Es sind diese 3 Möglichkeiten, bei denen Sie zunächst Ihr Synology-NAS mit einer 10 GB-Netzwerkkarte aufrüsten müssen:

Möglichkeit #1: Vermutlich läuft wie bei mir auch, bei Ihnen ein 1 Gigabit LAN. Sie erweitern das gesamte Netzwerk auf 10 Gigabit. Vorteil: Schnell. Nachteil: Teuer, weil Sie im Gegensatz zur Möglichkeit #3 noch viele Kabel und einen vollwertigen 10-GB-Netzwerk-Switch benötigen, welches alle Ihre angeschlossenen Geräte unterstützen muss.

Möglichkeit #2: Sie nutzen einen preiswerteren Switch, als in Möglichkeit #1, mit der Möglichkeit nur zwei Anschlüsse mit 10 GBit zu stecken. Das bedeutet, Sie können mit einem Rechner schneller auf das NAS zugreifen. Vorteil: Sie haben am Mac nur ein Netzwerkkabel und können darüber auf das NAS mit 10 GBit zugreifen und gleichzeitig auch das Internet schnell erreichen. Nachteil: Der Switch ist immer noch relativ teuer. Und Sie können nicht mit allen Rechnern so schnell auf das NAS zugreifen, sondern nur mit dem einen Hauptrechner.

Möglichkeit #3: Direkte Verbindung vom NAS zum Apple Rechner (oder Windows Rechner). Nachteil: Wenn Sie nur einen Netzwerkanschluss am Mac haben, müssen Sie das Internet über WLAN erreichen. Haben Sie aber diverse Thunderbolt-Anschlüsse am Mac, dann können Sie einen zusätzlichen Thunderbolt-Adapter nutzen und sich darüber mit dem NAS direkt verbinden. Weiterer Nachteil vor Möglichkeit #3: Nur ein Rechner kann schneller auf das NAS zugreifen. Vorteil: Preiswert und schnell.

Schnelles Synology NAS mit 10 GBit Adapter (Mitte)

Foto oben: Schnelles Synology NAS mit 10 GBit Adapter (Mitte) am MacBook Pro. Rechts das Synology NAS DS1821+.

Warnung vor Synology NAS

Die NAS von Synology ist von Programmieren für IT-Experten entworfen worden. Die Einrichtung ist komplex und macht nur dann Sinn, wenn Sie sich einarbeiten wollen oder sich auskennen. Ich persönlich würde heute eine oder mehrere schnelle Festplatten vorziehen, aber ab bestimmten Datenmengen und insbesondere für den Videoschnitt ist ein NAS leider unumgänglich.

Ich selbst kenne mich mit der Netzwerk-Technik oberflächlich aus und habe die schnelle Verbindung hinbekommen.

Synology NAS

Was ich noch nie verstanden habe: Warum das Unternehmen Synology noch im Steinzeitalter lebt. Die Geräte sind von Programmierern für IT-Experten gebaut und schwierig einzurichten. Wer sich nicht selbst einarbeiten möchte, der benötigt einen IT-Experten (viele sagen abschätzig “IT-Heinz”), der das für uns einrichtet. Der weiß manchmal aber nicht, wie einfach eine schnelle Verbindung vom Rechner zum NAS wäre.

Was den meisten Synology-NAS-Geräten von Werk aus zusätzlich fehlt, ist ein 10 Gigabit-Netzwerkanschluss. Warum, das weiß nur Synology. Ich wette unter dem Druck der kommenden UGREEN NAS-Lösungen wird sich das schnell ändern, aber das hilft nicht denjenigen unter uns, die bereits ein DS923+, DS1522+ oder DS1821+ besitzen. Nur diese beiden Synology NAS unterstützen derzeit die 10 GBit ohne Aufrüstung ab Werk (ohne Festplatten, reines Gehäuse):

  • DS3622xs+ – UVP € 3.172,50
  • DS1823xs+ – UVP € 1.904,- ohne Festplatten (reines Gehäuse)

Die meisten Synology NAS haben nur eine 1 GBit Verbindung, unterstützen aber ein Upgrade auf 10 GBit. Die beiden populärsten Modelle sind fett gedruckt (ohne Festplatten, reines Gehäuse):

  • DS2422+ – UVP € 2.038,50
  • DS1821+ – UVP € 1.131,70 – 8 Einschübe mit 8 x 8 TB im RAID 5 nutzbare 50,9 TB
  • DS1621+ – UVP € 1.018,60
  • DS1522+ – UVP € 767,60 – 5 Einschübe mit 5 x 8 TB im RAID 5 nutzbare 29,1 TB
  • DS923+ – UVP € 629,50
  • DS723+ – UVP € 510,50

Ich empfehle Ihnen die WD Red Plus Festplatten für Ihr NAS.

1 GBit Synology

Selbst die teuren Synology DS1522+ oder Synology DiskStation DS1821+ bieten ab Werk nur 1-Gigabit-LAN und müssen für schnellere Zugriffe auf 10-Gigabit-LAN nachgerüstet werden. Das ist in heutigen Zeiten großer Datenmengen eine Zumutung. Abhilfe schaffen etwa die neuen UGREEN NAS-Systeme, die den Synology NAS in vielen Bereichen technisch voraus sind, aber erst im Mai / Juni 2024 auf den deutschen Markt kommen. Doch wir haben die Lösung auch für die Geräte, die nachgerüstet werden können:  

Theoretische Netzwerk-Geschwindigkeiten

Mit diesen Geschwindigkeiten schreiben und lesen Sie über eine Netzwerk-Verbindung. Die meisten von uns nutzen ein 1 Gigabit-Netzwerk und vermutlich eine Fritzbox als Router:

  • 1 Gigabit/s = 125 MB/s
  • 2,5 Gigabit/s = 312,5 MB/s
  • 10 Gigabit/s = 1.250 MB/s

Die 1 Gigabit LAN-Verbindung stellt eine theoretische Schreibgeschwindigkeit und Lesegeschwindigkeit vom 125 Megabyte pro Sekunde zur Verfügung. Zum Vergleich: Eine MacBook-Pro-SSD schafft echte 4.500 bis 5.500 Megabyte pro Sekunde Übertragung auf die interne SSD-Festplatte. Um es mal auf Deutsch zu sagen: Das 1 Gigabit Netzwerk ist langsam. Für große Foto-Datenmengen oder Video-Datenmengen ist das sogar viel zu langsam. Wir stoßen auf viele Probleme mit einem solchen Netzwerkanschluss zum NAS:

  1. Das Öffnen, Lesen und Schreiben von Fotos und Videos ist langsam. Auch das Exportieren unserer Fotos mit der Bildbearbeitungssoftware dauert länger als nötig.
  2. Wer Fotos von der internen SSD auf das externe NAS verschieben möchte, leidet unter erhebliche Wartezeiten.
  3. Eine Bildverwaltung wie EXCIRE benötigt oft Stunden oder Tage, um die Fotos auf dem NAS zu verschlagworten.
  4. Videobearbeitung ab 2K wird unmöglich, wenn sie direkt auf dem NAS laufen soll.
  5. Wer ein NAS-Backup über das Netzwerk macht, der wartet oft Stunden.

Wir reden über den Flaschenhals langsames Netzwerk. Nun ist das Aufrüsten der neueren Synology NAS durchaus möglich, ich scheute bislang den Schritt aber wegen der zusätzlichen Kosten. Schließlich ist ein NAS mit einigen Festplatten schon teuer genug:

  • Synology DS923+ etwa € 600,-
  • 4 Festplatten á 8 TB (im RAID 5 sind das  21 Terabyte nutzbarer Speicherplatz) – € 800,-
  • Gesamtkosten für 21 Terabyte Speicherplatz € 1.400,-

Die Möglichkeit das gesamte Netzwerk auf 10 GBit umzustellen ist finanziell relativ aufwendig. Der Switch kostet ab etwa € 225,- aufwärts. Dazu kommen die schnelleren CAT.6 Ethernet Netzwerkkabel. Es gibt aber eine relativ einfache Lösung, um den Rechner kostengünstig mit 2,5 Gigabit oder 10 Gigabit mit dem NAS zu verbinden.

10 Gigabit Synology

Direkte 2,5- / 10-Gigabit-Netzwerk-Verbindung zum NAS

Die preiswerteste Lösung für ein 2.5 Gigabit-Synology-NAS oder ein 10 Gigabit-Synology-NAS ist eine zusätzliche 10 Gigabit-Netzwerkkarte für das NAS, ein CAT6-Netzwerkkabel in der richtigen Länge und ein Thunderbolt auf 10 Gigabit-Netzwerk-Adapter oder ein 2.5 Gigabit-Netzwerk-Adapter. Mit dem 2.5 Gigabit-Thunderbolt Adapter erreichen wir etwa die doppelte Geschwindigkeit zum NAS, mit dem 10 Gigabit-Netzwerk-Adapter erreichen wir ungefähr die fünffache Geschwindigkeit für Fotos und Videos.

Zuvor müssen wir unser Synology NAS hinten aufschrauben und den Deckel entfernen. Hier finden wir seitlich den Einschub für die Netzwerkkarte, die wir einstecken. Zuschrauben ist etwas schwieriger und bedarf ein wenig Fummelei, weil Synology nicht mal das Gehäuse wirklich einfach gestaltet. Aber ich bin sicher, das schaffen Sie mit dieser englischen Videoanleitung, ich habe es auch geschafft:

Achtung: Netzstecker abziehen, bevor Sie das Gehäuse öffnen!

Anleitung NAS Netzwerkeinrichtung

Wenn Sie die 10 Gigabit-Netzwerkkarte eingesteckt haben (warum verbaut Synology nicht ohnehin 10 Gigabit-Anschlüsse?), können Sie das Kabel zum Rechner verlegen und dort stecken Sie den 2,5 GBit oder 10 GBit-Thunderbolt Adapter ein. Jetzt müssen Sie noch das NAS und den Apple-Rechner oder Windows-Rechner konfigurieren. Ich habe Ihnen Screenshots bereitgestellt, mit denen Sie das schnell einrichten.

Anschließend testen Sie die Verbindung mit der Netzwerkadresse 10.10.10.10 im Browser und verbinden sich im besten Falle sofort mit dem NAS über die schnellere Leitung. Testen können Sie die Netzwerk-Geschwindigkeit zum NAS mithilfe der Software Blackmagic. Jetzt haben Sie den Flaschenhals beseitigt und können auch mit dem NAS schnell auf Fotos und Videos zugreifen.

Kosten direkte 2,5 Gigabit-Netzwerk-Verbindung zum NAS (Apple-Lösung)

Alle ungefähren Preise und Links zu Amazon:

Gesamtkosten für die direkte 2.5 GB-Verbindung zum Synology NAS: € 185,-.

Kosten direkte 10 Gigabit-Netzwerk-Verbindung zum NAS (Apple-Lösung)

Gesamtkosten für die direkte 10 GB-Verbindung zum Synology NAS: € 357,-.

Reale Geschwindigkeiten der Synology mit schnellerer LAN-Verbindung

Die gemessenen Geschwindigkeiten der Synology mit der jeweiligen LAN-Verbindung bei einem Transfer von 13,5 GB Daten einer GFX 100 (RAW-Fotos):

  • 1 GBit (normale Internetverbindung) – 2:20 Minuten
  • 2,5 Gbit – 1:02 Minuten
  • 10 GBit – 0:30 Minuten = 30 Sekunden

Wir müssen feststellen, dass die theoretischen Verbindungsgeschwindigkeiten vom Rechner zum NAS nicht erreicht werden, aber Sie erhalten in der Praxis zwischen zweifacher und fünffacher Geschwindigkeit im Vergleich zum 1 GB Netzwerk. Sie sparen viel Zeit mit der Lösung und können über das Internet zudem auch die Fotos rasant bearbeiten.

Dieser Bericht war etwa 16 Stunden Arbeit (2 Tage). Es wäre nett, wenn Sie die Links nutzen, damit ich auch in Zukunft so aufwendige Artikel für Sie bereitstellen kann. Auch für einen Blick auf den individuellen Fotokurs unten bin ich dankbar. Alternativ finden Sie in der Seitenleiste einen Spendenbutton. Vielen Dank.

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© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Schnelles Synology NAS für Fotos und Video


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Peter Roskothen

Peter Roskothen
Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter P. Roskothen Fotokunst & Design.

3 Kommentare

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  • Hallo lieber Peter,
    mir lag schon lange ein Dank in den Fingern.

    Deine Hinweise zum NAS, aber auch weitere zum Back Up, kamen genau richtig und ich las sie mit wachsender Begeisterung – aber auch Unsicherheit. Unsicherheit, wie sie oftmals vorkommt, wenn man mehrere Lösungsmöglichkeiten hat. Bisher habe ich nur das Nötigste auf meinem alten Windowsrechner. Daran hängt eine 4TB SSD Pro von Sandisc als Arbeitsplatte und ein in die Jahre gekommenes Synology als Netzwerkspeicher. Als Sicherheit dient mir eine weitere externe Festplatte, welche alle vier Wochen aktualisiert und bei mir auf der Arbeit hinterlegt wird.

    Das NAS ist weitestgehend voll, der Rechner langsam. Beides wird von den neuen Daten der GFX100 II gestresst. Ich mache hierbei die Erfahrungen, dass nicht nur analoge Fotografie entschleunigen kann, sondern auch modernes Mittelformat. … wenn, hierbei auch ungewollt.

    Da sowohl die GFX100 II, als auch meine aktuelle Vernissage mit „Halbe-Rahmen“, mein strategisches Budget aufgebraucht haben, muss ich leider auf ein Update zu Mac (MacBookAir M3) mit neuer Backup Hardware warten, bis das Finanzamt mir, meine in COVID Zeiten vorausgezahlten, Steuern (21/22/23) zurückerstattet hat. Angeblich sind sie überlastet wegen der Grundsteuerreform. Komisch, bei der Umsatzsteuer für die verkauften Exponate aus der Vernissage, sind sie ganz schnell. …. Ich habe sie alle lieb.
    Umso mehr Zeit habe ich aber, mich mit deinen tollen Fachbeiträgen zu beschäftigten.

    Viele Grüße,
    Bernhard

  • Hallo Peter,

    dann möchte ich auch mal meinen Senf dazu geben…;)

    Vorausschicken möchte ich, das ich mich nicht mit Videoschnitt beschäftige und somit mit „weniger“ Speicher auskomme, da Videoschnitt wieder eine ganz andere Herausforderungen in dieser Hinsicht benötigt.

    Mein aktuelles „Setup“ besteht aus einem Studio M1 Ultra mit 128 GB RAM und 2 TB SSD an dem ich das Apple Pro XDR Display (32 Zoll) hängen habe. Letztendlich ein Traum; den Lüfter im MacStudio habe ich noch nie gehört. Die Bilder meiner EOS 90D haben 32,5 MP was absolut keine Herausforderung für den Rechner und Lightroom ist; selbst wenn ich zum Beispiel 30 Bildern in Lightroom zu einem Panorama zusammengefügt lasse, interessiert das den MacStudio auf keinster Weise.

    Aber es soll ja hier um das Backup und das speziell mit Synology gehen…
    Habe ich auch… also Synology und es ist so wie du sagst… eigentlich ist das von Nerds für Nerds. Möglichst kompliziert halten… Einstellungen über viele Menüs und Apps verstreuen usw.
    Ich „denke“ das ich mich da letztendlich ganz gut reingearbeitet habe… aber letztendlich kann ich das erst herausfinden, wenn es wirklich mal zu einem Crash kommt… was ich nicht hoffe.

    Lange habe ich mich auf Drobo verlassen (du hattest ja da auch schon mal berichtet) aber Drobo gibt es nicht mehr und war auch als Netzwerkspeicher recht langsam. Deshalb musste halt irgendwann was Anderes her und das ist eine Synology DS720+ (2-Bay) mit angeschlossener DX517 Expansion Unit (5-Bay). Von den insgesamt 7 Schächten sind drei mit jeweils 12 TB WD-Red-Plus HDs belegt was für eine doppelte Sicherheit sorgen soll… insgesamt stehen mir da also 12 TB Platz zur Verfügung

    Die Drobo läuft noch und deshalb bleibt die auch angeschlossen. Hier sind 5 HDs WD Red á 8 TB verbaut was mit den ganzen Sicherheitsmaßnahmen von Drobo effektiv knapp 20 TB Platz.

    So weit das „technische“ es kommt aber leider noch ein bisschen mehr… hier aber erst mal ein paar andere Sachen die mir in dieser Hinsicht wichtig sind…
    Die Synology-Lösung sehe ich nur als Backupmedium; ich möchte nicht oder nur wenig darüber arbeiten… deshalb ist mir da die Geschwindigkeit nicht so wichtig. Wenn ich, wie im letzten Jahr aus dem Urlaub 700 GB Bilder mitbringe (Rohdaten) bekomme ich die auf der 2 TB SSD im MacStudio zwar unter, aber 700 GB sind 700 GB. Ich hab daher am MacStudio von Sonnettech ein „Echo Dual NVMe Thunderbolt Dock“ dranhängen in der zwei 2 GB WD Black NVMes drin sind. Ist rasend schnell und deutlich günstiger als den MacStudio mit größerer SSD von Apple zu kaufen. Die beiden NVMes sind gespiegelt, so das es auch hier eine doppelte Datensicherheit gibt. An das Dock kann man noch weitere Thunderbolt-Geräte anschließen und normale USB-C-Geräte; auch einen Monitorausgang bietet das Dock, was ich aber nicht nutze. Ist für mich die perfekte Lösung um weiteren sehr schnellen Speicher zu haben. Es gibt auch reine Lösungen wo nur SSDs oder NVMEs eingebaut werden z.B. von Other World Computing. Einfach mal googeln; Links sollen ja hier nicht rein und du wirst sicherlich in einen Bericht liefern wenn das interessant genug ist.

    Da Daten meine Existenz sind, habe ich aber noch ein paar weitere Maßnahmen getroffen. Unter Anderen zwei externe HDs zum Backup wie du schön öfters empfohlen hast und natürlich eine 16 TB HD als Time-Machine Backup, da das am Mac ja nun mal wie vieles Andere auf dem Mac sehr komfortabel ist.
    Außerdem verwende ich noch einen früheren Tip von dir… als Amazon-Prime Kunde habe ich kostenlosen umlimitierten Speicherplatz für Fotos und so liegen alle Fotos auch bei Amazon. Ebenfalls als Sicherheit; die genauen Bedingungen wegen Datenschutz usw. haben mich da nicht so wirklich interessiert… es zählt der freie Speicherplatz.

    Vor zwei Jahren habe ich mir bei einer Aktion von p-Cloud außerdem 10 TB Cloudspeicher gekauft… (Lebenslang bzw. 99 Jahre). Bekommt man ab und an bei einer Aktion für unter 1.000 Euro und ist auch sehr komfortabel. Die Daten liegen in der EU und es gilt der Schweizer Datenschutz. Sehr komfortabel finde ich es hier, das man Ordner oder Laufwerke mit der Cloud synchronisieren kann. Arbeite ich meine tägliche Arbeit, werden die erstellten Daten sofort synchronisiert das bei entsprechender Datenleitung in (fast) in Echtzeit passiert.

    Ich baue also ehr auf einen Mix aus alledem und fühle mich mit meinen Daten ehr sicher. Die täglich erstellten Daten werden, wie gesagt, direkt mit der p-Cloud synchronisiert und Abends wenn ich fertig bin starte ich den Carbon Copy Cloner der eine ganze Reihe von Backup-Tasks abarbeitet… eben auch eine Datensicherung auf das Synology-Ding (und nach wie vor die Drobo) und da ist es mir egal wie lange das Backup braucht; das bekomme ich nur mit wenn ich die entsprechende „Erfolgsmeldung“ vom Carbon Copy Cloner bekomme… Alle weiteren Arbeiten passieren direkt auf der internen SSD bzw. hauptsächlich auf der Sonnettech-Lösung

    Auch wenn viel „Technik“ dabei war, hoffe ich doch das man meinen Grundgedanken versteht… mehrere Sicherheiten durch diverse Lösungen die parallel nebeneinander laufen.

    Beste Grüße
    Will

    • Lieber Will,

      vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht und die vielen Tipps, die darin enthalten sind. Das war ganz schön viel Arbeit und dafür Danke!

      Herzlich
      Peter

Journalist, Fotograf, Fototrainer Peter Roskothen

Willkommen bei *fotowissen sagt Peter Roskothen im Namen aller Autoren.

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