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Großer Speicherplatz für Fotografen – Sichere Lösungen

Großer Speicherplatz für Fotografen Lösungen - Titelbild KI

Großer Speicherplatz für Fotografen ist in aller Munde. Wir alle müssen unsere Daten auf sicheren Lösungen ablegen, um die Fotografien wiederzufinden und schnell zu bearbeiten. Was sind passende Speicherlösungen für uns Fotografen?

Großer Speicherplatz für Fotografen

Wir leben in lustigen Zeiten. Reden wir nicht über Präsidenten, die besser im Gefängnis säßen oder noch besser nicht auf dieser Welt wären, nicht über Europawahlen, die keinen interessieren außer den Parteien, die wir dort nicht sehen wollen. Reden wir auch nicht über renovierungsbedürftige Demokratien, die keine mehr sind. Vergessen Sie mal alle diese Themen für ein wirklich wichtiges Thema, die Fotografie:

Wir alle wollen ein bisschen Freude haben und fotografieren. In den letzten Jahren hat sich technisch einiges verändert. Der Wechsel von Spiegelreflex auf spiegellose Systemkameras kommt einer fotografischen Revolution nahe. Mit dem Systemwechsel hat sich so vieles geändert, dass viele von uns gar nicht mehr wissen, wie es war oder ist, analog zu fotografieren.

Neulich hatte ich im Schlosspark Heltorf drei Fotofreunde getroffen und ihnen empfohlen, mal wieder einen Film einzulegen. Ob die Drei das beherzigen, weiß ich nicht. Nicht nur um herauszufinden, wie bequem es heute ist, mit einer Digitalkamera oder einem Smartphone zu fotografieren, wäre es wertvoll, wieder einen Film in eine analoge Kamera einzulegen.

Es ist gleichzeitig schwieriger und einfacher, analog zu fotografieren. Schwieriger, weil wir genau wissen müssen, was wir tun, denn jeder Klick auf den Auslöser kostet Geld. Wir sollten genau verstehen, wie das mit der Belichtung funktioniert und welcherlei Fehler bei der Belichtungsmessung auftreten. Einfacher ist die analoge Fotografie, weil wir uns nicht mehr um so viel Technik, Menü und Möglichkeiten kümmern müssen. In jedem Falle schätze ich die analoge Fotografie, weil sie meditativ ist und eine ganz andere Aufmerksamkeit erfordert.

Die digitale Fotografie hat sich allerdings nicht ausschließlich mit dem Wechsel zur spiegellosen Technik entwickelt, die vermutlich nicht jeder mitgemacht hat und mitmachen möchte. Sie hat sich auch in immer größeren Sensor-Auflösungen und RAW-Daten verändert. Dafür benötigen wir heute mehr denn je schnelle Rechner und leistungsfähige Speicherlösungen, Festplatten, SSD Festplatten, Cloud Lösungen, NAS Systeme und Backup-Lösungen.


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Leistungsfähige Rechner

Gehen wir davon aus, dass die meisten beruflichen Fotografen mit einem Apple Rechner arbeiten. Auch die Mehrzahl der Hobby-Fotografen wird nach meinen Recherchen mit einem Apple MacBook Pro, Mac Studio, iMac oder einem Mac Mini die Fotos bearbeiten. Seit der Erfindung des M1-Prozessors haben wir die Option auf leistungsfähige Apple-Rechner, die wenig Strom verbrauchen und ordentliches leisten.

Wer noch auf einem Windows Rechner mit zu wenig Festplattenspeicher und RAM arbeitet, wird vermutlich längst einmal nach der Apple Technik geschielt haben. Lassen Sie mich Ihnen versichern, dass ich noch nie einen besseren Rechner hatte, als das MacBook Pro 16 M1. Es handelt sich zwar um eine erhebliche Investition, aber dafür bin ich auch frei vom Windows-Betriebssystem und dem damit verbundenen Aufwand.

Leider sind die Speicherlösungen in den verschiedenen Apple-Rechnern teuer. Der Aufpreis für einen 1 Terabyte SSD-Speicher des MacBook Pro 16 M3 auf 8 Terabyte SSD, kostet lächerliche € 2.530,-. Der Aufpreis von einem auf vier Terabyte kostet immer noch € 1.150,-!

Speicherlösungen

So kann es vorkommen, dass Fotografen sich beim Kauf eines Apple-Rechners mit einem Terabyte SSD-Speicher zufriedengeben, in der Hoffnung, dass sie nicht mehr benötigen. Doch das dicke Ende kommt schnell, denn wenn wir noch Programme und andere Daten auf dem Mac speichern, wird das Terabyte schnell zu klein.

Findige Fotografinnen und Fotografen fangen an, ihre Fotos auf externen Festplatten mit Mechanik (Harddisk) auszulagern. Oder sie kaufen sich ein NAS, welches einen Experten für die Programmierung des Systems benötigt. Eine andere Lösung sind immer leistungsfähigere externe SSD-Festplatten, die mit bis zu 8 Terabyte erwerblich sind. SSD-Festplatten haben den Vorteil vor Harddisks und NAS-Lösungen, schneller zu sein. Das wird jedem von uns spätestens dann klar, wenn wir versuchen, die ausgelagerten Fotos oder Videos mit einer Fotoverwaltung zu verschlagworten. Je nach Größe unserer Fotografie-Archive kann das mit einem NAS tagelang dauern.

Somit sind SSD-Festplatten mit 4 Terabyte oder mehr eine der möglichen Speicherlösungen, die sogar wesentlich preiswerter daher kommen, als die Apple Aufpreise. Mit dem Beitrag wird klar, dass wir viel Geld sparen können. Um Ihnen passende Ideen zu geben, welche schnellen Lösungen Sie erwerben können, empfehle ich Ihnen diese SSD Festplatten:

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Wer bereits ein Synology NAS besitzt oder darüber nachdenkt, eines zu erwerben, der findet in diesem wertvollen Artikel eine Lösung, die Geräte schneller mit dem Apple Rechner zu verbinden:

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Ich hoffe, die Lösungen können Ihnen helfen, die immer größeren Fotografie-Archive anzulegen. Viel Freude mit der Fotografie und der Bildbearbeitung. Bitte denken Sie auch über ein Backup Ihrer Foto-Archive nach.

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© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Großer Speicherplatz für Fotografen – Sichere Lösungen


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Peter Roskothen

Peter Roskothen
Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter P. Roskothen Fotokunst & Design.

14 Kommentare

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  • Lieber Peter Roskothen,

    Wir sind ja hier beim Thema Datensicherung. Schon zu Windows-Zeiten habe ich keine Nutzdaten mehr auf dem Rechner gespeichert, heute mit den Äpfeln erst recht nicht mehr. Alles liegt auf externen Speichern, USB-Stick oder richtigen Festplatten. Genauer: Drei. Zwei befinden sich auf dem Schreibtisch, eine in einem anderen Haushalt.

    Zu der Sache NAS: vor vielen Jahren habe ich eine Icy-Box als NAS gekauft. Damit bin ich aber nicht klargekommen, alles viel zu kompliziert. Dann habe ich zwei identische Festplatten gekauft und in das Gehäuse eingesetzt. Das Ganze als Raid 1 konfiguriert. Klappt hervorragend und ist auch noch schnell. Datenverlust? Kenne ich nicht.

    Fazit: NAS ergibt für mich keinen wirklichen Sinn, schlichte externe Festplatten mit USB reichen völlig aus. Und die Speicherpreise bei Apple sind eine Frechheit. Aber man muss das ja gar nicht kaufen, geht deutlich günstiger.

    Beste Grüße Rainer Kuhn

    • Guten Tag Herr Kuhn,

      ich verstehe Sie gut, denn für die Konfiguration eines NAS muss man wohl IT-Spezialist sein. NAS-Systeme mit dem richtigen Netzwerk können allerdings schneller speichern und lesen als einzelne externe Festplatten. Wenn ich Sie richtig verstehe, nutzen Sie ein NAS als externe Festplatte über USB 3.0? Kennen Sie vielleicht die Schreib-Lesegeschwindigkeiten von Ihrer Lösung? Sie können das mit “Blackmagic Speed Test” herausfinden.

      Herzlich,
      Peter R.

      • Lieber Peter Roskothen,

        also die Lösung ist eigentlich ganz simpel: Ich habe den ganzen NAS-Kram aus der Icy-Box rausgeworfen, die Platine natürlich nicht. Das betreibe ich seit vielen Jahren als USB-Festplatte (USB-A) – und läuft.

        Durch Ihren Hinweis habe ich mir gerade die Lese- und Schreibgeschwindigkeiten angeschaut. Es wechselt ständig, aber im Schnitt sind es 6.2774 MB/s Write und etwa 5.134 MB/s Read.

        Ich kann das nicht einordnen, aber das reicht für mich als Privatanwender völlig aus.

  • Hallo lieber Peter,
    vielen Dank für wieder einmal diesen kurzweiligen Newsletter. Ich bin immer ganz begeistert von deinem Engagement.

    Zum analog Fotografieren. Am Samstag nutzte ich meine, im Kalender reservierte, „Ich-Zeit“ und fuhr in den Ort in welchem ich aufgewachsen und bis zu meinem 25 Lebensjahr gelebt hatte. Mit dabei hatte ich meine Minolta XD7 (analoges Kleinbild). Um die Nähe zur Vergangenheit zu fühlen, entschied ich mich für ein leichtes Tele, das 58mm f1.4 und den „Dokumenten SW“ Film Ilford Delta 400, einzig einen Orangefilter gönnte ich mir als Add On.
    Mein Ziel war es, die Wege meiner Kindheit abzulaufen. Von der Wohnung meiner Eltern, zu dem Spielplatz am Haus, wo ich so viel Zeit mit Freunden verbrachte. Von dort den Weg zum Bahnhof, den ich so oft in meiner Ausbildung ging. Den Weg von der ehemaligen Wohnung meiner Eltern, zum ehemaligen Haus meiner Großeltern. Mein Schulweg, den ich lange in Begleitung meines besten Freundes ging, bis er mit 14 von einem LKW überfahren wurde. Die Sporthalle an der sich unsere Gruppe so oft für „Unsinn“ traf. Der Freizeitpark mit Schwimmbad, wo in der Pubertät so mancher zusätzliche Herzschlag stattfand.
    Es war eine wunderschöne Fototour. Jedes Einbiegen in eine Straße meiner Vergangenheit kam dem Umschlagen einer Seite in einem Fotoalbum der Erinnerung gleich. Ich hörte Stimmen, meiner Großeltern, meines verstorbenen Bruders, das Lachen von Jugendschwärmen. Alles entschleunigt, mit meiner guten alten analogen Minolta. Digital, hätte so vieles kaputt gemacht.

    Liebe Grüße,
    Bernhard

    • Tolle Idee Bernhard,

      ich würde mich sehr freuen, wenn Du diese Fotos und den zugehörigen Artikel bei *fotowissen teilen könntest.

      Herzlich,
      Peter

  • Lieber Peter,

    noch ein Wort zu Fujifilm. Als ich Kenntnis über die Gerüchte einer GFX mit Mittelformat erhielt, schwankte ich zwischen Begeisterung und Panik. Panik, wie mein „Habenwollen-Gen“ reagieren würde. Derzeit warte ich noch auf eine X-Pro4 oder eine X-T5s. Wobei die X-H2s, auf mich nicht mehr so schlimm wie zu Anfang wirkt, da ich ständig mit ähnlichem Bedienkonzept der GFX100 II arbeite. Eine „erwachsene“ x-pro4 würde aber neben der pubertären X100VI gut stehen. Und gerne würde ich ein modernes APS-C Format für meine Polartouren weiter dabeihaben. Wenn nun aber eine GFX im Stil der X100VI käme, am Ende noch monochrome, wäre sie eine Betrachtung wert.

    Liebe Grüße,
    Bernhard

  • Lieber Peter,

    vielen Dank für diesen Artikel der wieder einmal an den ‘Basics’ rührt an die man als Fotograf eigentlich gar nicht so gerne ran will….
    Meine Erfahrungen: Ich verwende an einem iMac ein NAS System mit 16 TB als ‘Arbeitsspeicher’ den ich nochmals mehr oder weniger regelmässig auf zwei LaCie Laufwerken sichere (alles noch mechanische Teile). Das NAS System von QNAP ist ein tolles Teil nur als Arbeitsspeicher m.E. nicht so ganz praktisch. Ich betreibe das Teil nicht im Dauerbetrieb weil ich es halt ‘nur’ als Speicher nutzen will. Zugriff auf meine Bilder von extern will ich nicht nutzen. Was mich zunehmend genervt hat war die lange Hoch- und Runterlaufzeit dieses Systems. Habe mich deshalb zu einem 2 Tb SanDisc SSD Teil entschieden das nun mein ‘Arbeitsspeicher ist und auch über TimeMachine gesichert wird. Hier habe ich meine aktuellen Themen drauf die ich dann beim Einschalten des Rechners sofort verfügbar habe.
    Wenn ich die nicht mehr täglich brauche wird das NAS angeworfen und die Daten werden im LR classic auf das NAS herüber gezogen.
    So habe ich meine aktuellen Daten immer gleich parat wenn der Rechner hochgefahren wird.

    Für mich eine praktikable Lösung – das muss aber jeder für sich herausfinden.

    Gruß
    Herbert

  • Vielen Dank für die interessanten Infos. Das mit den Speicher ist auf jeden Fall sehr wichtig. Mittlerweile kaufen wir mehr Speicherplatz statt Bilder zu löschen. ich selbst gehöre auch dazu :)

  • Hallo Herr Roskothen,

    ich finde es toll, dass Sie die Idee einer monochromen Fuji GFX so intensiv unterstützen. Das wäre für mich eine perfekte Ergänzung. Das tolle Format, die leistungsstarken Objektive und dann noch ein monochromer Sensor. Dann ist m.E. das Fuji GFX System alternativlos. Vielen Dank für Ihre Informationen.

    Beste Grüße
    Wolfgang Schlachter

  • Hallo,
    kann mir mal bitte jemand erklären, worin der Unterschied besteht zwischen einer SW-Digitalkamera und einer Color-Digitalkamera mit SW-Software-Nachbearbeitung?
    Ist das nur das Feeling oder bessere Qualität?
    Vielen Dank und herzliche Grüße.
    Klaus Heine

  • Hallo Herr Roskothen,
    etwas verspätet noch meine Meinung zum Thema Speicherplatz.

    1. Diskutieren kann viel, aber es macht eine erheblichen Unterschied, ob ich mit der Fotografie meinen Lebensunterhalt verdienen muss oder ob es mein Hobby ist.
    Für mich als Hobby-Knipser wäre es sicherlich bitter, wenn ich meine Fotos auf Grund von irgendwelchen Hardwareausfällen verlieren würde, aber es hätte keinen Einfluss auf meine Lebensqualität. Für sie als Selbstständiger sieht die Sache anders aus, sie müssen sich einfach intensiv mit dieser Thematik beschäftigen oder die Aufgabe an andere delegieren.
    2. Da Fotografieren nicht mein einziges Hobby ist, muss ich mich nach der Decke strecken. Wenn ich mich zwischen neuen PC und Urlaub entscheiden muss, gewinnt mit 98 % Wahrscheinlichkeit der Urlaub. Und wenn zügiges Arbeiten nicht klappt, liegt es bei mir eher an fehlendem Anwenderwissen als an fehlender Prozessor-Leistung.
    3. Würde ich keine Raw-Bilder erstellen und bearbeiten wäre Speicher überhaupt kein Thema. Wenn meine 1 TB SSD voll ist, werde ich auf jeden Fall über 30.000 Raw-Bilder haben und da frage ich mich, was soll ich mit dieser Bilderflut. Meine Smartphone-Fotos sind ja noch nicht mal dabei. Also nur Mut – auch vermeintlich wichtige Bilder können im Laufe der Zeit ihren Reiz verlieren und in den Papierkorb wandern.
    4. Die Spirale neue Software neue Rechner neue Software neue Rechner habe ich im Job knapp 40 Jahre lang mit erlebt. Ab und an gab es wirklich signifikante Verbesserungen, meist lang der Nutzen aber weit unter den Versprechungen der Hersteller. Das aktuelle Lightroom Classic auf meinem 24“ iMac mit M1, 16 GB RAM und 1 TB SSD läuft langsamer als das LR 6 auf meinem 27“ iMac von 2009, 8 GB RAM und ebenfalls aufgerüstet auf 1 TB SSD. Ich wünsche mir, dass ich meinen neuen M1 auch 10 Jahre nutzen kann.
    Datensicherung ( Time Machine ) : Backup auf zwei externe Festplatten im Wechsel. Eine davon ist nicht in unserem Haus aufbewahrt. ?5. Da meine Umwelt nichts mit meinen Dateien auf dem iMac anfangen kann, exportiere ich die JPGs (HEIF geht ja leider noch nicht) auf mein Synology NAS-System. Darauf haben die Familienmitglieder Zugriff, auch von ausserhalb meines Netzwerks übers Internet. Vom Server wird natürlich auch ein Backup erstellt und entsprechend aufbewahrt.
    6. Wer mit Windows vertraut ist, muss nicht wegen Fotobearbeitung oder Fotoverwaltung auf einen MAC umsteigen. WIN 10 und 11 laufen problemlos und in der gehobenen Preisklasse auch nicht langsamer als die neuen ARM Macs. Für mich wäre nur die Display-Qualität ein Grund umzusteigen.

    Schluss:
    Vielleicht bin ich ein Glückskind, aber in meinem Lebenslauf gab es noch nie einen Hardwareausfall, auf der Softwareseite hatte ich einen in der Firma und einen zu Hause. Die Behebung hat viel Zeit gekostet, aber der Datenverlust war gering.

Journalist, Fotograf, Fototrainer Peter Roskothen

Willkommen bei *fotowissen sagt Peter Roskothen im Namen aller Autoren.

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