Individueller Fotokurs - Besser fotografieren lernen

Color-Key – Erste Versuche

Nach der Veröffentlichung der Bilder in schwarz-weiß aus Venedig, kam mir immer wieder ein für mich neues Gestaltungselement in den Sinn: Color-Key.

Nun, was ist ein Color-Key? Das ist schnell und simpel erklärt: Das farbige Bild wird in ein Schwarz-Weiß-Bild umgewandelt, wobei eine Farbe oder ein Motivdetail in Farbe erhalten bleibt. Was sich nun so einfach anhört, ist in der Realität tatsächlich gar nicht so schwierig. Der gestrige Tag mit viel Regen hat sich zum Ausprobieren einfach angeboten und hier sind meine ersten Ergebnisse.

Color-Key – Nicht alles für die Katz!

Ich gebe zu, ich bin von den Augen meiner Miezekatzen eh total begeistert. Wie sich die Farben im Licht verändern, wie sich die Pupillen bei Lichteinfall verändern und die feine Struktur … wunderschön. Als ich das erste Mal über Color-Keyals Gestaltungswerkzeug nachgedacht habe, hatte ich direkt die ersten beiden Bilder im Kopf, gehören sie doch zu meinen Lieblingsbildern von Kyra und Teyla.

Doch nicht nur bei Katzen wirkt der Color-Keyals Gestaltungsmittel, sondern auch bei anderen Tieren.

Color-Key- Nicht nur für die Katz!

Das sollten jetzt wirklich genug Tiere sein. Ich gebe zu, danach fiel mir die Auswahl neuer Vorlagen ein wenig schwer. Wollte doch so gar kein Bild so recht passen. Bei den diversen Regenbögen habe ich bei der Bearbeitung irgendwann aufgegeben. Ohne klare Konturen (die meine Bilder leider nicht hatten) wusste ich nicht so recht, wo ich hätte ansetzen sollen. Also sind nicht-tierische Motive in Ermangelung der richtigen Vorlagen leider recht bescheiden ausgefallen.

Color-Key – Am Wegesrand

Für die Bearbeitung nutze ich übrigens Elements 13 . Dank des Hinweises von Peter befindet sich nun auch diese Software in meinem Besitz.

Der Ablauf ist dabei relativ einfach und sicher nur eine Möglichkeit das Bild entsprechend zu bearbeiten. Ich habe, nachdem die Ebene dupliziert wurde und das duplizierte Bild in schwarz-weiß konvertiert. Als Bearbeitungswerkezug habe ich das Radiergummi verwendet. Danach war dann Fingerspitzengefühl angesagt. Aber ich denke schon, es hat sich bei dem ein oder anderen Bild gelohnt. Dennoch muss ich feststellen, auch für den Einsatz des Color-Key`s als Gestaltungswerkzeug benötigt man passende Vorlagen. Das heißt nun aber auch für mich, dass ich bei meinen nächsten Fototouren auf entsprechende Motive achten werden.

 

Wie immer würde ich mich über Anmerkungen, Verbesserungsvorschläge oder auch Kritik freuen! Danke!

 

© Britta Dicken schreibt zum Thema: Color-Key- Erste Versuche

 

Autor: Britta Dicken

Als leidenschaftliche Amateurfotografin ist seit Sommer 2013 kaum etwas vor meiner DSLR sicher. Ob im Urlaub, auf Veranstaltungen und natürlich auch gerne im heimischen Garten, fast immer ist meine Kamera dabei. Gerne experimentiere ich auch mit speziellen Objektiven und Aufnahmetechniken. Ich möchte weiterhin meinen Horizont erweitern und freue mich daher über jede Anregung! Eine Auswahl meiner Bilder ist auch hier zu finden: www.d-photography.de/

8 Kommentare

  1. Hallo Britta,

    freut mich sehr das Du das Stilmittel des Color-Key für Dich entdeckt hast. Deine Ergebnisse können sich sehen lassen und das möchte ich unterstreichen, sehr sauber gearbeitet. N.m.M. muss der Color-Key sehr bewusst eingesetzt werden, ansonsten erschöpft sich die Möglichkeit der kreativen, künstlerischen Gestaltung sehr schnell. Ein guter Color-Key schafft aber eine Möglichkeit, auf die der Fotograf ansonsten nur den Kontrast Einfluss hat. Er kann den Blick des Betrachters bewusst lenken. Da ich meine Erfahrungen in der Bildbearbeitung mit Photoshop gesammelt habe, möchte ich die Möglichkeit aufzeigen, auch mit Hilfe des Auswahlwerkzeuges einen Color-Key zu erzeugen. Inwieweit dies auch dieses Werkzeug auch bei Elements 13 zur Verfügung steht, weiß ich nicht.

    Liebe Grüße

    Thomas

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    • Hallo Thomas,

      danke! Du hast ja keine Ahnung, wie lange ich an dem ersten Bild gearbeitet habe, bis ich mit der Bearbeitung zufrieden war und nicht zu viel und nicht zu wenig markiert hatte. Da ist definitiv sehr viel Fingerspitzengefühl gefragt. Und Geduld (sonst, außerhalb der Fotografie nicht gerade meine Stärke).
      Ich habe wahrscheinlich einfach im ersten Rutsch zu viele Bilder bearbeitet, aber ich war so fasziniert von der Möglichkeit, das ich irgendwie gar nicht mehr aufhören konnte.
      Photoshop wird als Bearbeitungsprogramm wohl nicht bei mir einziehen. Mir reicht die Auswahl die ich nun habe und mit der mich auseinandersetzen muss/möchte. Ich bin mir auch sicher, dass es noch viele andere Wege gibt, um einen Color-Key zu erzeugen. Ich bin nur froh, dass ich nun einen Weg für mich gefunden habe :-)

      LG
      Britta

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  2. Liebe Britta,
    das sind sehr sauber gearbeitet ColorKeys, wieThomas schon gesagt hat. Ich finde allerdings, dass es nicht bei wirklich allen Motiven so gut passt, aber das ist nur mein persönlicher Geschmack.
    Sehr gelungen finde ich das erste Katzenbild, da passt alles zusammen, das könnte sicherlich an die Wand, wenn die doch nur nicht so klein wäre.
    Das erste und das letzte Blumenbild gefallen mir auch sehr gut.
    Schön gemacht.
    Grüße Chris

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    • Hi Chris,

      lieben Dank. Magst Du mir vielleicht verraten, welche Bilder Dir warum nicht gefallen. Mich würde Deine Meinung dazu sehr interessieren.
      Das erste Katzenbild ist eines von diesen Bildern das man einmal macht und danach nie wieder hinbekommt. Und wenn ich noch Platz an irgendeiner Wand hätte, dann würde es dort auch sicherlich hängen :-)

      LG
      Britta

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      • Es ist natürlich nur mein persönlicher Geschmack…
        Die Katzenbilder finde ich alle klasse, wobei das erste natürlich heraussticht, ich finde, dass Colorkey bei allen passt.
        Das Bild vom Löwen gefällt mir allerdings nicht besonders, zwar ist es technisch gut gemacht, aber irgendwie sehe ich keinen Sinn darin, die Wasseroberfläche und die Spiegelung farblich zu belassen, somit den Blick und die Konzentration des Betrachters darauf zu lenken, wo doch der Löwe eigentlich das Motiv ist. Bei den übrigen Bildern der Reihe kommt die ColorKey-Technk wieder gut rüber.
        Beim Bild aus dem LaPaDu gefällt mir eindeutig die Version in SW am Besten. Ich finde, hier geht es um Formen und Linie und dir ist der Bildaufbau sehr gut gelungen, aber durch die farbige Spiegelung lenkst du vom gesamten Bild ab, und du konzentrierst den Betrachter zu sehr auf die Spiegelung, wo ja rein grafisch nicht so viel los ist.
        Beim Schottland Bild ist das ColorKey eigentlich passend, aber ich werde nicht so recht warm damit.
        Die übrigen Bilder sind klasse.
        LG Chris

  3. Hallo Britta,

    deine Fotos sind der Wahnsinn. Vor allem bei deinen Mietzen und der Eule kann ich nicht
    wegschauen. Da juckt es mich glatt in den Fingern meine Fellnasen auch mal so abzulichten wenn sie sich denn mal ruhig räkeln.
    Wo hast du denn die Aufnahmen von der Eule her? Die hast du ja auch wunderbar getroffen.
    Ich muss noch so einiges üben, aber du hast mich jetzt schon mit deinen Fotos inspiriert.
    Vielen Dank.

    Liebe Grüße Jazz

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    • Hallo Jazz,

      ganz lieben Dank. Versuch es bei den Miezen einfach mal. Zum Glück gibt es bei denen ja viele ruhige Momente am Tag ;-) Ich kann Dir nur aus Erfahrung sagen, irgendwann haben sie keine Lust mehr auf das schwarze Bind vor der Nase, das immer diese komischen Geräusche macht :-)
      Die Eule ist bei einem Ausflug nach Arcen entstanden. Schau mal hier im Blog, dazu habe ich zwei Artikel eingestellt. Da siehst Du dann auch das Bild in Farbe :-)
      Freut mich, dass ich Dich inspirieren konnte. Ich habe schon so viele Inspirationen von allen Beteiligten am Blog mitgenommen, das ich leider gar nicht mehr weiß, wann ich das alles mal ausprobieren soll … die liebe Zeit halt. Aber gerade das macht am meisten Spaß. Immer mal etwas neues ausprobieren :-)

      LG
      Britta

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