*fotobuch des Monats

*fotobuch des Monats Dezember 2020

Meine Empfehlung und gleichzeitig das Buch des Monats Dezember 2020:

Fototour Deutschland

Das Werk von Andreas Pacek (ich rezensierte das Buch Reise und Reportage) kommt gerade im richtigen Moment. Jetzt, da wir uns vor Reisewarnungen nicht mehr retten können, die Erde bei jedem Flugzeugstart zusammen zuckt und wir uns mal wirklich fragen müssen, ob es nicht aus anders geht. Paceks Fototour durch Deutschland zeigt, dass es auch vor der Haustüre sehr schön ist und überzeugt mit tollen Fotos plus QR-Codes zu den Orten.

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Fototour Deutschland - Wilde Landschaften: Märchenhafte Plätze einfach finden - mit Smartphone-Anbindung
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Geschrieben von:

Peter Roskothen

Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter P. Roskothen Fotokunst & Design.

8 Kommentare

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  • – ACHTUNG! Verriss! –

    Lieber Peter,

    obwohl ich das Titelbild des Buches von den Farben her nicht so sehr natürlich empfand, habe ich mal auf Paceks Homepage sein Portfolio angeschaut…. ich vermute, das kennst Du nicht?

    Und ich kann wirklich nur JEDEM Interessenten dringend anraten, sich das Portfolio vor dem Kauf einmal anzuschauen.

    FALLS die Fotos im Bildband ebenso gnadenlos nachbearbeitet sind wie die im Portfolio, würde ich mich doch sehr über den Kauf ärgern.

    Meine persönliche Interpretation des Begriffs “Landschaftsfotografie” bedeutet, daß man das, was TATSÄCHLICH dort zu SEHEN ist und also in der WIRKLICHKEIT existiert, dokumentiert wird.
    Wobei es ok ist, technische Optimierungen im Sinne von Kontrastbewältigung, Beschnitt, (nachträgliche) Belichtungsoptimierung, sogar gerne dezentes (!) HDR in extremer Beleuchtung, sowie dezente Optimierung der Farbkontraste vorzunehmen. Ich habe auch nichts gegen Fokusstacking, ganz im Gegenteil.

    ABER….

    Dieses wilde Herumrudern an den Reglern, um aus einem sehr durchschnittlichen Motiv und eher durchschnittlichen Bildgestaltungen noch schreierische Konstrukte zu schaffen, welche mit der REALEN WELT nichts, aber auch wirklich gar nichts zu tun haben, ist mir ein Graus.

    Es gab mal in der MALEREI (lange vor der digitalen Revolution) eine Sparte, die nannte sich Fotorealismus. Das waren reine Malereien, welche derart präzise waren, daß man fast an einen großen Fotoabzug glauben konnte, lediglich die leicht überzogenen Farben und Kontraste des logischerweise analog-physisch limitierten Pinselstrichs bzw. Sprühinstruments mit etwas gröberen Linien ließen einen nach wenigen Sekunden auf ein reines Malerisches Werk kommen.

    Was in der Malerei akzeptabel ist, weil es dort um künstlerischen Ausdruck geht, finde ich in der Fotografie ab einem bestimmten Punkt eher als wirres herumschwurbeln, um aus etwas Mäßigem und unattraktivem irgendwie auf Teufel komm raus noch etwas wildes zu zaubern.

    Warum können immer mehr Fotografen heutzutage nicht einfach WARTEN, bis das Motiv attraktiv wird (und dabei die Natur genießen) – oder auch einfach mal frustriert zur Kenntnis nehmen, daß man eben einen schlechten Tag erwischt hat?
    Warum kennen immer mehr Fotografen nicht mehr ihren “besten Freund” namens PAPIERKORB?

    Ich finde in Paceks Portfolio auf seiner eigenen (!) Homepage nicht nur die Landschaftsfotos zu über 90% entsetzlich, sondern zumindest auch seine Sparte “Tourismus” .

    Die übrigen Sparten im Portfolio sind gefüllt mit doch sehr durchschnittlichen Fotos und mäßiger Bildgestaltung. Wenn man die mäßige und eher Ideenlose Gestaltung dort zur Kenntnis nimmt, so kann man durchaus verstehen, daß er versucht, wenigstens mit wilder Nachbearbeitung noch eine Verweildauer des Blicks des Betrachters jenseits von 2 Sekunden zu erreichen.

    Wie geschrieben, ich beziehe mich auf das Portfolio, nicht auf das rezensierte Buch.
    Aber das Portfolio ist wirklich abschreckend für mich…

    ebenso, wie die unrealistischen Farben des Einbandes, welche witzigerweise nicht so knallig wie die Fotos sind, aber eben KEINE natürlichen Farben zeigen, sondern – genau das Gegenteil – eher an eine Filmsimulation wie “Eterna Bleach Bypass”… und wenn diese Filmsimulation in irgendeiner Sparte eher nix zu suchen hat, dann in der Landschaftsfotografie….

    sorry, aber diese neumodische Tendenz zu völlig übertriebenen Darstellungen haben – in meinem, möglicherweise aussterbendem Verständnis von gelungener Fotografie – nichts mehr mit Darstellungen der NATUR zu tun, sondern sind zunehmend nur noch rasche Effekthascherei.

    Herzliche Grüße
    DWL

    • Hallo DWL,

      nein, die Bilder im Buch sind gut, kein Grund für einen Verriss. Kira und ich finden das Buch empfehlenswert. Deshalb ist es auch das Buch des Monats. Die Bilder im Porfolio gefallen mir zum großen Teil auch sehr (Landschaftsfotografie). Das ist offenbar auch Geschmacksache?

      Herzlich,
      Peter

      • Hallo Peter,

        Ok, wenn die Fotos im Portfolio im Stil jenen gleich sind, welche im Buch zu finden sind, dann kann sich ja jeder vorab gut informieren und erlebt im Fall des Gefallens ja keine Überraschung.

        Daher habe ich ja auch empfohlen, daß man sich das Portfolio zuvor anschauen sollte. Denn im Amazon-Link ist abgesehen vom Einbandfoto kein Foto wirklich gut beurteilbar.

        Und ja: ich habe ja explizit darauf hingewiesen, daß ich von meinem ganz persönlichen Eindruck und meinen konservativen Prägungen hinsichtlich Landschaftsfotografie ausgehe.

        Offenbar ist das ja tatsächlich eine aussterbende Sicht auf die Landschaftsfotografie.
        Ist ja völlig ok, jeder hat einen eigenen Geschmack.

        Ich war jedenfalls ziemlich enttäuscht.
        Das wollte ich nur mitteilen im „Verriss“.

        Aber es ist offensichtlich, daß diese „digitale“ Art Landschaftsfotografie, die fast nur von heftiger Nachbearbeitung lebt, mehrheitsfähig ist. Das zeigt ja der Link in Kiras schönem Artikel zum Thema Reisen und Fotografie, wo mich auch das Siegerfoto von internationallandscapephotographer.com
        eher verstörte. Zumal die Foto von Kira im Artikel wirklich wunderbar sind, weil sie eben die Natur so zeigen, wie sie ist – und nicht so, wie man sie sich gerne zusammensetzen würde.

        Ok, das wollte ich nur noch ergänzen.

        Beste Grüße
        DWL

      • Ich schätze Deinen Kommentar. Der Hinweis ist absolut korrekt, dann kann sich jeder ein Bild machen :-). Kiras Fotos empfinde ich auch als Wohltat. Vielleicht müssen wir berücksichtigen, dass der Autor seinen Stil hat und uns mit den Bildern auch zum Entdecken unseres eigenen Landes aufruft. Also eine Inspiration.
        Herzlich, Dein Peter

      • Lieber Peter,

        Im Grunde geht es um eine „philosophische“ Fragestellung:

        Was ist Fotografie?

        Die Fotografie hat ursprünglich ebenso wie die ersten Zeichnungen und später Bilder des Mensxhen dokumentarischen Charakter als Teil einer Kultur.

        Die Malerei hat sich später zu einer viel weitergehenden Kunstform entwickelt, welche Ausdruck von Emotionen und kulturellem Spiegel einer Gesellschaft war.

        Das kann man von weiten Teilen der Fotografischen Bereichen inzwischen auch bereits sagen.
        Aber der ursprüngliche dokumentarische Charakter ist trotzdem in vielen anderen Bereichen weiterhin führend: am eindeutigsten im Reprobereich, aber auch in der Architekturfotografie, Produktfotografie, in der Makrofotografie,…

        Die (im positiven wie auch negativen) verführerische Kraft der Fotografie gegenüber dem gesprochenen und vor allem geschriebenen Wort liegt darin, daß wir Säugetiere Gesehenes erst einmal als definitiv real einordnen, also eher dokumentarisch.

        Dokumentarische Bilder haben bspw. geholfen, Kriege zu beenden, deswegen werden inzwischen so viele Fotos von allen möglichen Interessengruppen zu Propagandazwecken gefälscht.

        Weil ein Foto bis vor wenigen Jahrzehnten technisch kaum nennenswert gefälscht werden konnte, galt es lange sogar als gerichtsfester Beweis.

        Wir „glauben“ daher immer noch an Fotos als Spiegel des realen Geschehens.

        Landschaftsfotografie und Naturfotografie laben uns, weil wir zugleich im „Hier“ bleiben können und doch zugleich im „Dort“ sein dürfen.

        Warum also zeigt ein Fotograf in einem Bildband über „besondere Orte der Fotografie“ Bilder, welche kaum noch realen Bezug auf diese, von ihm empfohlenen Orte haben ?!?

        Man kann damit doch nur Enttäuschung und Frust bei denjenigen Lesern erzeugen, welche dem Autor folgen!

        Es sei denn, diese Leser verstehen sich eher als „Natur-Nachbearbeiter per Photoshop“.

        So versteht sich offenbar auch Pacek selber, denn im Kapitel „über mich“ schreibt er nicht, wie und wann und vor allem WARUM er zur Fotografie kam, dafür als erstes , daß er bereits „früh erste Erfahrungen in der Bildbearbeitung“ machen konnte.

        Ich finde, das ist extrem ehrlich: Ich sehe in ihm wie er selber ja auch eher einen Bildbearbeiter, und erst nachrangig einen Fotografen. Im Grunde bestätigt er ja genau das, was ich im ersten Kommentar schrieb.

        Wenn er sich – wie er selber ja weiter schreibt – als „Fotokünstler“ wahrnimmt, warum will er dann ausgerechnet in der Landschaftsfotografie Leite dazu bringen, Orte aufzusuchen, welche völlig anders sind, als er sie in seinen (in meinen Augen schrillen) PS-Bildern zeigt?

        Nur mal so meine Gedanken zu den von mir empfundenen Widersprüchen in dem Komzept…

        Beste Grüße
        DWL

    • Hallo DWL
      Ich finde die Bilder absolut ok, mit dezenter Nachbearbeitung. Da sehe ich kein sinnloses Spielen an irgendwelchen Reglern. Das ist absoluter Standard heutzutage. Niemand kauft sich ein Buch oder einen Kalender um darin langweilige Bilder anzuschauen. Natürlich wollen wir alle eine schöne Natur sehen und keine Müllhalden oder lebensfeindliche Landschaften.
      Selbst an ein dokumentarisches Foto werden Ansprüche an Bildgestaltung, Perspektive und Technik gestellt. Das, was du meinst, wird heutzutage als Video gemacht. Jedes bessere Handy macht ja schon 4K. Die Fotografie ist für mich eher ein Mittel um etwas zu interpretieren. Meine persönliche Sicht auf etwas zu zeigen. Genau das tut der Autor auch. Etwas anderes kann er ja auch nicht zeigen, er ist in einer Landschaft und zeigt sie dem Betrachter so, wie er sie empfunden hat.
      Farben vermitteln eine Stimmung, und müssen nicht zwangsläufig natürlich sein. Wenn ich draußen fotografiere mache ich ja keine Repros eines dreidimensionalen Raumes. Dann müsste ich ja bei jedem Bild eine Farbtafel und Graukeil fotografieren. Was bringt das? Wer will denn das sehen, wen interessiert es, ob ein Bild farblich, aber ohne störenden Farbstich, von der Realität abweicht, aber in sich stimmig ist.

      Liebe Grüße
      Andreas

  • Lieber Andreas,

    Ich befürchte, Du hast entweder nicht richtig gelesen, was ich schrieb, oder ich habe mich trotz der Länge meiner Kommentare nicht unmißverständlich genug ausgedrückt…

    Du hältst mir entgegen:

    „Niemand kauft sich ein Buch oder einen Kalender um darin langweilige Bilder anzuschauen. Natürlich wollen wir alle eine schöne Natur sehen und keine Müllhalden oder lebensfeindliche Landschaften.
    Selbst an ein dokumentarisches Foto werden Ansprüche an Bildgestaltung, Perspektive und Technik gestellt.“

    Im ersten Kommentar hier habe ich ausdrücklich geschrieben, daß ich Nachbearbeitung und technische Finessen bzw. die modernen Möglichkeiten sehr wohl für hilfreich und nützlich, und explizit als völlig ok ansehe.

    In diversen Kommentaren zuvor habe ich stets die wunderbaren Möglichkeiten der modernen Fototechnik als willkommene Erweiterung unserer fotografischen Möglichkeiten begrüßt!
    Und daß ausgerechnet ich keinen Wert auf Gestaltung und technisch gute Fotos legen würde… woher nimmst Du die Phantasie, mir so etwas zuzuschreiben?
    Ganz im Gegenteil – ich kritisiere ja gerade bei Paceks Portfolio, daß er bisweilen bis öfters eher recht schwache bis unterdurchschnittliche Gestaltung zeigt.
    Man sehe sich bspw. Mal im Portfolioteil seiner homepage das total profane Bild eines Paares an, welches sein Haus (?) anschaut, im Gegenlicht. Mit entspechenden Artefakten oben rechts und unten links einem häßlichen Artefakt eines nur mäßig konstruierten Objektivs, welches unangemessen genutzt und eben NICHT nachgearbeitet wurde. Wild angeschnittene Randbereiche, ein Foto zum Weglaufen.
    Vielleicht Einfach noch einmal in Ruhe nachlesen, was ich so zu technischen und gestalterischen Aspekten grundsätzlich und konkret in Bildkritiken schrieb ? ;-)

    Mein Diskussionsbeitrag fokussiert vielmehr auf die Frage, was Landschaftsfotografie soll und wo ihre Grenzen sein sollten.
    Du schreibst weiter:

    „Farben vermitteln eine Stimmung, und müssen nicht zwangsläufig natürlich sein. Wenn ich draußen fotografiere mache ich ja keine Repros eines dreidimensionalen Raumes. Dann müsste ich ja bei jedem Bild eine Farbtafel und Graukeil fotografieren. Was bringt das?“

    Wo habe ich denn Anlaß dazu gegeben, daß Du mir solche fundamentalistische Einstellungen unterstellst?

    Nirgendwo. Fundamentalismus liegt mir sehr fern. Ich bin in der Hinsicht eher wertkonservativ mit einer eher puristischen Einstellung. Aber puristisch eher im Sinne primärer Qualität: gute Fotografie, technisch wie Gestalterisch, heißt für MICH, daß man bereits bei der Aufnahme so gut agiert, daß nur noch relativ WENIG Nachbearbeitung NÖTIG ist, um einen echten Hingucker zu erzeugen.

    Leider stirbt das aus: man schießt rasch und vergleichsweise unreflektiert Motive ab und sagt sich, daß man ja später noch stundenlang nachbearbeiten kann…

    Letzteres ist m.E.n. der Holzweg.

    Es geht darum, daß man darüber diskutieren sollte, was LandschaftsFOTOGRAFIE sein will, sein kann, sein sollte.

    Wenn ich solche grausam verschwurbelte Phantasiebilder sehe, frage ich mich, wo da noch ein mentales „Einschwingen“ des Fotografen auf die REALE NATUR sin soll, wenn am Ende ein Bild präsentiert wird, welches ein reines Phantasieprodukt wie aus einem Videospiel präsentiert wird?

    Da wäre es doch viel konsequenter, vor allem ehrlicher, gleich ALLES am Rechner zu erschaffen.

    Und zu Deinem Begriff „langweilige Bilder will keiner sehen“:

    Die Bilder von Kira Crome in ihrem lesenswerten Artikel schaffen es, tausend mal mehr zu faszinieren als die schrillen Ergebnisse der hemmungslosen Nachbearbeitung, welche Paceks „Produkte“ innehaben.
    Und das nicht, OBWOHL sie nur dezent nachbearbeitet wurden, sondern WEIL sie nur dezent nachbearbeitet wurden.
    Auch im Rahmen der ausführlichen Besprechung des „Hongkong“ Fotos hier im Forum gab es nur dezente und gelungene Nachbearbeitung, welche stimmig ist und natürlich wirkt. Das Ergebnis ist nicht „langweilig“, sondrn zum Niederknien.

    Ich nutze gerne zur Verdeutlichung dessen, was ich meine, einfache Beispiele aus dem täglichen Leben:

    Eine Frau, welche ein ausdrucksvolles, authentisches Gesicht mit sichtbarer Persönlichkeit hat, benötigt kein Make-up bzw nur noch (als Synomym für die fotografische Nachbearbeitung) ein paar wenige, dezente Betonungen dessen, was bereits anziehend ist.

    Dagegen sind Menschen, welche sich wild-gruselig mit Kriegsbemalung zentimeterdick beschichten, sich sogar mit Botox jeder Mimik berauben und sich überall innerlich mit Silikon aufpumpen, einfach nur zum Weglaufen.

    Letztere sind nicht authentisch, sondern nur noch mehr oder weniger gelungene Produkte diverser Phantasien, so wie lebendige fremdbestimmte Püppchen aus einem Horrorfilm.

    Beste Grüße
    DWL

  • Hallo zusammen,

    mit Spannung und Interesse verfolge ich diese Diskussion, denn sie bringt glasklar zutage, über was sich ein jeder Einzelne mit sich und seiner Fotografie Eindeutigkeit verschaffen sollte. Geht es um die Konzentration auf den Moment, auf das Motiv, die Landschaft, auf mich, und auf die Art, wie ich meine Fotografie definiere, oder geht es darum, ein möglichst masentaugliches Produkt abzuliefern?

    Und es stimmt, dass die Vorgehesweise, VOR dem Auslösen alles eben Mögliche in ein Foto zu legen, tatsächlich immer mehr an Bedeutung verliert, und stattdessen als “normal” angesehen wird, dass die digitale Nachbearbeitung etwas mit Fotografieren zu tun hat. Ich sehe das ganz und gar nicht so, aber auch das ist wohl Definitionssache.
    Als allerdings sehr schade sehe ich an, wenn eine als “Standard” bezeichnete, nicht stattfindende Nachbearbeitung gleichgesetzt wird mit im Ergebnis langweiligen oder weniger schönen Fotos. Aber da regelt sich auch mittlerweile etwas ein. Denn neben dem riesigen Einheitsbrei der auf´ s Auge klatschenden Farb-und Bearbeitungsergebnisse stehen deutlich sichtbar, ja fast schon elitär jene Fotos, die handwerklich und einfühlsam wunderbar arrangiert und klasse belichtet wurden. Aber auch das ist Geschmackssache, bzw. eine Handschrift eigenen Stils.
    Um hier beim präsentierten Buch zu bleiben, möchte ich vorschlagen, einer solchen Vorstellung keine Allgemeingültigkeit zu attestieren. Denn auch der Blick auf ein Fotobuch ist so individuell, wie die eigene Fotografie selbst. Dem Einen gefällt es, dem Anderen nicht, Herr Pacek hat seinen Stil, und wir den unseren. Andere Vorgehensweisen zu analysieren, und immer und immer wieder mit dem eigenen Stil abzugleichen, um alles Nutzenswerte zu filtireren, ist sicherlich die Essenz, die sich daraus ergibt.

    Einen frohen 4. Advent wünsche ich!

    Herzlich, Dirk Trampedach

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