Fotografie der Woche

Das Bad ist aus – *fotowissen Bild der Woche

Das Bad ist aus - Foto: christoph burger - *fotowissen Bild der Woche

Inhaltsverzeichnis

Das Bad ist aus

Das Bild entstand auf der letzen Fototour in einer wunderschön gelegenen aber leider sehr zerfallenen Sommeresidenz. Der vorab recherchierte Spot in Italien, ist trotz Seeanstoss nicht eifach zu erreichen und man sich durch einen komlett zugewachsenen Park um ins Innere zu gelangen. Obwohl der Deckenstuck, die Freskos und der Verputz an den Wänden heruntergebröselt, spührt man noch immer die edle Pracht der vergagenen Herrlichkeit in diesen Gemäuer. Man kann fühlen, dass hier gelebt wurde und ein Resthauch dessen, ist noch gegenwärtig.

Das Bild entstand mit der GFX50s / 23mm/ f9 / t0.5-3.1s/ HDR

Foto: christoph burger

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3 Kommentare

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  • Hallo, das Bild ist sicher ein historisches Dokument und bringt emotional die Vergänglichkeit des menschlichen Daseins und seiner Lebensform rüber. Die Spuren der Verwüstung (sicher nicht nur “natürlicher” Zerfall) wirken erschreckend und machen betroffen.
    Fotographisch ist die Farbgebung interessant, der fotographische Gesamteindruck spricht mich nicht an.

  • Ich finde den Farblook sehr interessant und solche Bilder bieten immer die Möglichkeit uns die Vergänglichkeit vor Augen zu führen. Eine Vergänglichkeit, die auch einmal uns und alles was wir im Leben geschaffen haben, erreichen wird.

    Vom Bildaufbau findet mein Auge allerdings keinen Ruhepunkt. Vielleicht wäre es möglich gewesen, Wanne und Tür in eine Blickrichtung zu legen. Auch eine etwas tiefere Aufnahmesituation, die vielleicht das Laub am Boden mehr hervorhebt, könnte die Spannung fördern.
    Ein arrangierter Anachronismus könnte das Auge ebenfalls mehr anziehen. Eine gerade erloschene Kerze auf dem Wannenrand, ein Handtuch oder eine Rose… natürlich käme es auf die Aussage an, die man mit der Aufnahme treffen wollte. Eine Frage, mit der mich dieses Bild leider zurücklässt.

    Aber das ist mein persönliches Empfinden.

  • Hallo Herr Burger,

    dankeschön für das Bereitstellen ihres Fotos, und Glückwunsch, es hier bei *fotowissen als Bild der Woche ausgewählt zu wissen!
    Mich trifft das Foto in 2 Extremen. Die erste bezieht sich auf die technische Perfektion des Fotos. Sie haben in Gestaltung, Belichtung, Farbgebung und Technik (HDR) konsequent fotografiert.
    Die 2. Extreme ist, wie das Foto auf mich wirkt. Nehme ich den letzten Satz ihrer Beschreibung, “..Man kann fühlen, dass hier gelebt wurde und ein Resthauch dessen, ist noch gegenwärtig…”, finde ich das nicht. Das Foto vermittelt mir Kälte, was sicher auch noch durch die Helligkeit und fast schattenlosen Flächen überall verstärkt wird. Außerdem passiert ggf durch die allgegenwärtige Schärfe etwas, dass meinen Blick keine Stelle finden läßt, wo er hängen bleiben möchte. Ich verliere mich ein wenig.
    Es ist eben meinem Blick und Geschmack geschuldet, und zielt auf keine Wertung ab. Ohne ihr Bild völlig zu verändern, ist diese Wirkung auf mich sicher nicht zu beeinflussen, von daher möchte ich auch Abstand nehmen davon, alle möglichen Vorschläge zu Verbesserungen zu machen, die dann doch keine sein werden.

    Herzliche Grüße, Dirk Trampedach