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Vier Fakten zur Fujifilm GFX 50S Mark II

Fuji GFX 50S Mark II - Wird sie genauso aussehen wie die GFX 100S?
Fuji GFX 50S Mark II - Wird sie genauso aussehen wie die GFX 100S?

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Es gibt keine offiziellen Verlautbarungen von Fujifilm zur GFX 50S MkII. Aber es rumort kräftig und die Spatzen pfeifen die folgenden vier Fakten zur Fujifilm GFX 50S Mark II von den Dächern (Quelle Fujirumors.com):

Vier Fakten zur Fujifilm GFX 50S Mark II

  • Mittelformatkameras GFX 100S
    Mittelformatkameras GFX 100S

    Die GFX 50S MkII wird gleich aussehen, wie die GFX 100S.

  • Der Sensor ist derselbe, wie in der GFX 50S MkI.
  • Es wird die preiswerteste GFX-Kamera von allen werden.
  • Die Vorstellung ist nicht im August 2021.

Meinung zur Fujifilm GFX 50S Mark II

Ich hatte gehofft, dass die Fuji GFX 50S MkII wieder einen klappbaren und drehbaren Sucher haben würde. Vermutlich wurde er jedoch aus Kostengründen eingespart. Dass der Sensor der MkI (derselbse Sensor wie in der Pentax 645z) aus dem Jahr 2017 wieder eingesetzt wird, ist eine Enttäuschung und kann ebenfalls nur mit Kostengründen zu tun haben. Der Sensor ist in die Jahre gekommen, hat kein BSI und keinen Phasen-AF. Gut, die Kamera zielt auf die Mitbewerber Canon, Sony und Nikon, will günstig daher kommen und ist eine ernstzunehmende Konkurrenz, aber für welche Fotografen?

Leider ist eine Mittelformatkamera mit etwa 5 Bildern pro Sekunde keine Konkurrenz für die Sportfotografie, Wildlifefotografie oder Actionfotografie. Auch zum Klettern oder auf langen Wegen werden wir Fotografen lieber eine Fujifilm X-System Kamera, wie eine X-T4 oder X-S10 mitnehmen. Bleiben:

Unterschiede GFX 50S und GFX 50S MkII

Wo also sind die Unterschiede zwischen der Fujifilm GFX 50S und der GFX 50S Mark II? Der auffälligste Unterschied wird der geringere Preis sein, der vermutlich unterhalb der Hälfte des Originalpreises der ersten GFX Kamera (€ 6.999,-) anzusiedeln ist. Der zweite entscheidende Unterschied ist ein IBIS in der Kamera, den ich erwarte. Schlimm jedoch, dass der klappbare und drehbare Sucher vermutlich aus Kostengründen wegfallen wird, denn das ist der riesige Vorteil einer GFX 50S Mark I und einer GFX 100.

Geändertes Benutzerkonzept

Mit dem Gehäuse der GFX 100S kommt vermutlich auch die GFX 50S MkII dem  PSAM-Moduswahlrad daher. Das alte Konzept von Einstellrädern mit ISO und Verschlusszeit oben auf den Kameraschultern ist damit beerdigt. Fujifilm folgt der Canon-, Sony- und Nikon-Bedienung. Die 50S war schnell einstellbar und übersichtlich. Der Vorteil des PSAM-Moduswahlrad und der C1-C6 Programmierung ist die schnelle Abrufbarkeit verschiedener Einstellungen.

Umstieg von MkI auf GFX 50S MkII

Für Besitzer der GFX 50S und GFX 50R wird kaum ein Anreiz geboten auf die Mark II umzusteigen. Diejenigen, die von Nikon, Canon, Sony oder anderen Marken wechseln, werden sich überlegen, ob eine Canon R5 oder Sony A7 IV nicht die bessere Wahl ist, angesichts der höheren Seriengeschwindigkeit, des Tierautofokus, der längeren Telebrennweiten. Die genannten Canon- und Sony-Alternativen sind wesentlich versatiler und nicht ausschließlich für Naturfotos, Imagefoto, oder Studio.

Wir werden vielleicht mit der Mark II einen ersten massiven Fujifilm-Flop erleben. Das zumindest befürchte ich! Ehrlich gesagt würde ich mir lieber eine Mark I mit Tilt-/Shift-Adapter kaufen, als die Mark II, denn die erste Generation wird damit noch einmal zu unglaublichen Gebrauchtpreisen zu bekommen sein.

*fotowissen wird die GFX50SMkII selbstverständlich für Sie testen und genau unter die Lupe nehmen. Es bleibt zu erwarten, dass die Bildqualität ähnlich ausfällt wie bei der Vorgängerkamera. Den Test der GFX 50S Mark I finden Sie hier:

© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Vier Fakten zur Fujifilm GFX 50S Mark II


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Schlagwörter: Fujifilm GFX 50S Mark II

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Peter Roskothen

Peter Roskothen
Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

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11 Kommentare

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  • Hallo, ich hatte mir von der neuen GFX50SMkII auch genau das was Sie aufgelistet und gewünscht haben erhofft. Das was offensichtlich kommt ist nicht anspruchsvoll auch ich vermute das dieses Konzept nicht so erfolgreich sein wird. Über den Preis zu gewichten erscheint mir nicht klug. So wie es aussieht wird diese Kamera für mich nicht in Frage kommen, dann wird es vielleicht doch die GFX 100S.

  • Guten Morgen,

    die fehlende Möglichkeit den tilt Sucher auch an der 100s verwenden zu können, war für mich der Grund, nicht von der gfx 50s auf die 100s umzusteigen. Somit scheint die Mk II keine Option zu werden.

    Ich schätze und hoffe, dass eine GFX 100 MK II dann alle Wünsche erfüllt.

    Liebe Grüße
    Bernhard

    • Schade dass es noch einmal ein wenig dauern wird. Ich sehe es genauso wie Du, ich habe die 100S auch wegen des fehlenden beweglichen Suchers nicht gekauft.

  • Wenn die MkII so daher kommt, so nehme ich an, daß die X-T5 nicht nur einen anderen Sensor haben wird, sondern auch im Bereich Sport u.ä. massiv (im AF Bereich u.a.) zu den Kameras von Sony und Canon aufschließen wird.

    Ob die GFX ein Flop wird?
    Glaube ich eher nicht, ich nehme an, sie wird ein interessantes Einsteigermodell in die GFX Welt des MF.

    Ausser Studio- und Anderen Pro-Fotografen wird wohl kaum jemand mit schwenksucher fotigrafieren, die MkII wird eher auf Amateure zielen, die mit dem GFX System liebäugeln.

    Bisher hat Fujifilm stets gute strategische Entscheidungen getroffen, und ich bin mir fast sicher, daß auch diese keinen Flop nach sich zieht, insbesondere wenn man die Gesamtkosten eines qualitattiv sehr hochwertigen Systems mit 50 MP nüchtern betrachtet, ist das Angebot recht verführerisch für so manchen. Insbesondere dann, wenn die Gehäuse durch Verkleinern „tragbarer“ werden. Ein Winkelsucher ist da eben nicht möglich und wird vermutlich von den allermeisten potentiellen Interessenten der dadurch erweiterten Zielgruppe auch nicht erwartet.
    Warum sollte denn Jemand, der wie 99,9% der Fotografen durch einen normalen Sucher fotografiert, plötzlich stets den Kopf nach unten neigen wollen? Ein kleineres Gehäuse ist da klar attraktiver für diese Zuelgruppe…

    • Könnte sein, Dirk.

      Wir werden es wohl nie herausrausfinden, weil wir die Umsätze einer solchen Kamera versus Kosten nicht kontrollieren können. Vielleicht kommt noch ein Tierautofokus, das könnte helfen. Aber lass uns doch mal überlegen, wer eine solche Kamera kauft: Es sind weder die Actionfotografen, noch die Wildlifefotografen, noch die Sportfotografen. Und die Kamera ist längst nicht so versatil wie eine Eos R5. Genau deshalb glaube ich, dass sie floppen wird.

      Abgesehen davon, kann ich auf die EOS R5 einen Winkelsucher aufsetzen.

      Herzlichen Gruß, Peter

    • Ich glaube,
      Du hast meinen Kommentar mißverstanden:

      Ich schrieb ja nicht, daß die GFX 50 II mit der Canon R5 konkurrieren soll, sondern daß ich eher vermute, daß möglicherweise die zukünftige XT 5 eher dafür gedacht sei.

      Wer in das GFX System einstieg oder derzeit einsteigt, weiß, daß Wildlife oder Sport damit eher ungünstig zu bewerkstelligen sein wird. Demjenigen wird es um andere Bereiche gehen. Stills, Portrait, Landschaft… möglicherweise ja auch um die so oft von Nutzern positiv angeführte „Entschleunigung“ dieser MF Kamera.

      Und: Klar, die R5 ist versatiler, keine Frage.

      Zur Strategie:
      Offenbar verkauft sich die X-S10 ja sehr gut – sie ist ja auch eher an die Zielgruppe adressiert, welche weniger Physische Bedienelemente möchte und eher an die bei Canon üblichen Menüs gewöhnt sind bzw diese bevorzugen. Könnte ja sein, daß die GFX 50 II den Verkaufserfolg der X-S10 im MF Bereich als „Einsteigermodell“ wiederholen soll?
      Das fände ich zumindest als Strategie durchaus nachvollziehbar und schlüssigen Marketing-Ansatz.
      Zudem locken die GFX Objektive ja auch mit vergleichsweise günstigen Preisen und sind ja offenbar auch für den 100 MP sensor ausreichend gut.
      Die Neuauslegung des alten GFX 50 Gehäuses wird keine dramatische Investition sein: Gleiches Gehäuse wie die 100s (?) mit den Innereien der alten GFX 50, weitestgehend gleiche Firmware aber halt günstigere Bedienelemente… das altbekannte Plattform-System als Basis der jahrzehntelang bewährten diversifizierten Massenproduktion ist ja extrem kostengünstig.

      Ich glaube einfach, daß Fujifilm aufgrund der zumehmenden Marktanteile jetzt halt auch im MF- bzw höherzahligen MP-Bereich die Mitbewerber aggressiv angeht… bei doch eher ünerschaubaren Investitionen für die GFX 50II…

      Just my 2 cts…

  • Lieber Peter,
    was Du uns da berichtest, klingt ganz und gar nicht gut, zumindest nicht für jene, die in erster Linie das Bedienkonzept – alle das Belichtungsdreieck relevanten Parameter von außen ohne die Kamera einschalten zu müssen auf einen Blick und im direkten Zugriff zu haben – lieben und schätzen. Für mich persönlich wäre das ein Flopp.

    Bezogen auf den Markt, kann es ganz anders aussehen. Ich habe von einigen YTern gehört, dass sie gerade jenes Bedienkonzept als fummelig einstufen. Das fand ich beeindruckend, wie es für mich nicht nachvollziehbar ist. Dennoch bleibt mir nichts anderes als diese Tatsache zur Kenntnis zu nehmen. Menschliche Wahrnehmung ist eben subjektiv, da wir sehr häufig sofort bewerten. Eine Tatsache, die ich in unzähligen Beobachtertrainings für Assessmentcenter registrierte. Da konnten die Teilnehmer Dinge beobachten, die gar nicht beobachtbar waren. Beispiel: “Der Teilnehmer hat seine Aussagen nicht visualisiert.” Wie kann ich etwas beobachten, das nicht geschehen ist. Geht nicht, es ist eine Erwartungshaltung, die ich sodann im Falle einer “Ent-Täuschung” sofort als negativ bewerte und somit als glasklare Beobachtung einstufe. Im Übrigen gilt ähnliches auch für Bildkritiken.

    Aber zurück zum Thema GFX 50S MKII. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass viele das PSAM-Moduswahlrad als “richtige Bedienung” bewerten, da entsprechend konditioniert; machen doch alle, kann also nicht falsch sein.
    Winkelsucher? Was soll dass? Schnickschnack für ewig Gestrige; erhöht das Gewicht und macht das Gehäuse sperriger.

    Wenn nunmehr eine “konsumentengerechte” Kamera mit einem größeren Sensor als KB auf den Markt kommt, der IBIS hat, dessen Gehäuse sogar kleiner als jenes einer ausgewachsenen DSLR ist und zu allem Überfluss auch noch günstiger als die Boliden von CaSoNi ist, kann die Rechnung schon aufgehen. Dann fehlt nur noch ein Gedanken-AF und -Auslöser mit einer Bildseriengeschwindigkeit, die jeden Film zur Schnecke macht. Ein Motivadviser wäre noch interessant… ;-)

    Okay, das war jetzt recht boshaft, aber wenn Audi einen Wagen baut, der das Logo dem Einsteigenden vor die Füße wirft, rechne ich mit ähnlichem Schwachsinn auch in der Fotografie; es geht schließlich um Umsatz und daran kommt auch Fuji nicht vorbei. Nischenprodukte, die zwar sehr gut sind können vielleicht mittelständische Unternehmen ernähren, aber keine Giganten.

    Eine GFX 50s MK II kann dennoch ein Flopp werden, wenn sich Fuji in Sachen Werbung weiterhin eher in Unterstatement übt. Ich lasse mich überraschen. Meine anfängliche Hoffnung ist zumindest vorerst deutlich gedämpft.
    Liebe Grüße Mark

    • Lieber Mark Kant,
      Ich stimme in wesentlichen Teilen zu.
      Als eher älteres Semester, weil noch lange mit Analogfotografie aufgewachsen und erwachsen geworden, fühle ich mich gelegentlich wie ein Dinosaurier, wenn ich die „digital natives“ beobachte, wie sie in atemberaubender Geschwindigkeit mit 2 Daumen auf dem Smartphone schreiben oder in abgrundtiefen komplexen Menüs von hochkomplexen Softwareprodukten wie SAP Schritte im Millisekundenbereichen machen, wo sie schneller sind als der Bildschirm der Rechner … diese Leute kann man schon so kategorisieren, daß diese Handlungen bereits quasi-genetisch verankert sind, wenn sie sich fortpflanzen.
      Und diese Leute finden eben Kameras mit komplexen Menüs, wo kurze Berührungen bereits Befehle an die Kamera geben und Einstellungen modifizieren, tatsächlich praktischer – und sie sind es wahrscheinlich auch.
      Deren Motorik und Aufmerksamkeit ist völlig anders gebahnt und auch trainiert, bei Leuten wie mir (und vermutlich auch Peter und anderen Leuten) ist das genau umgekehrt.

      Ich sehe das im Straßenverkehr. hier ist es genau umgekehrt: Junge Leute fahren immer schlechter als vorangegangene Generationen. Linksabbiegen ohne eine separate, sichere Ampelphase für Linksabbieger ist bereits oft eine Überforderung, weil man tatsächlich noch auf den Gegenverkehr achten muss.
      Sie sind uns in vielen neuen Dingen überlegen, aber sie haben erhebliche Schwierigkeiten, so „komplexe“ motorische Dinge wie 3-dimensionale mechanische Bewegungen zu machen, die mehr als Gesten sind, nämlich aktives bewegen von PHYSISCHEN Schaltern……

      Insofern ist es wohl so, daß der Markt momentan umgewälzt wird. Wie ich bereits schrieb, die X-S10 wird wie wild verkauft und ist ja auch dank diverser fehlender „Knöpfe“ kleiner.

      Der Markt teilt sich auf in haptisch-motorische Bewegungen und angedeutete Gesten und eher virtuelle Wischbewegungen.
      Der letztere Kundenbereich bzw Zielgruppe nimmt zu, der erstere ab.
      Daher ist es nur zu logisch, daß Fujifilm sich dessen annimmt.

      Wir konnten noch Ironie „zwischen den Zeilen“ lesen, heutzutage benötigen viele noch zusätzlich die Krücke eines Smilies, weil sie das nicht mehr können…

      In 15 Jahren wird kaum noch ein Mensch ein normales Auto ohne autonome Steuerung fahren können, und in der Sendung „Das war dann mal weg“ werden dann Kinder vor einem Lenkrad sitzen und sich ebenso den Kopf darüber zerbrechen, wozu dieses komische Rad wohl mal gedient hat, wie sie jetzt bereits verzweifelt vor einem Telefon mit Wählscheibe sitzen, an dem auch noch ein merkwürdiges Kabel (!!!) angeschlossen ist..

      Fuji macht also alles richtig, solange beide Generationen bedient werden…

    • Zusatz bzgl. Werbung und Understatement:

      Werbung ist extrem teuer und zumeist sehr gestreut – daher begrüße ich es, daß Fujifilm lieber das eingesparte Geld in Forschung und Entwicklung und in das Zuhören auf Kundenwünsche investiert.
      Zumal es Untersuchungen gibt, die zeigten, daß die höchste Effizienz in Sachen Werbung schlicht und einfach die bestens bekannte und kostenlose „Mund zu Mund“ Propaganda ist, also persönliche Empfehlungen.
      Und zufriedene Kunden die besten Marketinginstrumente sind, wenn man – wie Fujifilm es tut – mittel- bis langfristige Strategien hat.

      • Lieber DWL,
        ich meinte auch nicht, dass Fuji für Werbung mehr Geld ausgeben sollte, sondern die Besonderheiten klar und deutlich hervorheben. Zum Bleistift Zentralverschluss und ND-Filter einer Fuji X 100V oder wer weiß, dass das Bajonett einer GFX derart verstärkt wurde, dass ca. 8 – 10 kg daran gesetzt werden können und und und.

        Bei der X-Pro 3 haben sie es in Ansätzen hinsichtlich Gehäuse und Verschluss versucht – brachte wohl nicht den Erfolg. Indes gibt der Erfolg der X-S10 dem Marketing recht. Tja, bin halt auch nur ein Dino.
        Wünsche stets Gut Licht!
        Mark

  • Hallo Herr Roskothen, Danke, für den Beitrag. Und Danke, an die eifrigen Leser, für die Kommentare.
    Der Run und Erfolg der GFX100s zeigt u.a., dass die Nutzer eine kleinere und leichtere Mittelformatkamera wollen. Zudem erweitert sich die Zielgruppe. Kleinere Einschränkungen u.a. vom Sucher, Wählrad und Bildschirm werden in Kauf genommen bzw. nicht als solche Limitierungen wahrgenommen.
    Als Nutzer der GFX50s erkenne ich für mich derzeit nur den IBIS als kleine Verbesserung. Das Gehäuse der jungen Schwester ist zwar etwas leichter und kompakter, doch mag ich Fuji für die manuelle, direkte Wählbarkeit von ISO, Blende, Zeit.
    Einen alten Sensor in eine neue Hülle packen und den IBIS als Goody on top geben, reicht mir nicht aus. Mit den tollen GF-Objektiven überspringe ich gerne eine Kamera-Generation.

Journalist, Fotograf, Fototrainer Peter Roskothen

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