Individueller Fotokurs - Besser fotografieren lernen

Venedig – Ein Sonnenaufgang im Juli

Artikel ursprünglich verfasst am 16. August 2016

Inspiriert von den vielen Fotoreportagen haben wir diesen Sommer beschlossen nach unseren Urlaubtagen im Trentino 2 Übernachtungen in Venedig anzuhängen.Wie schon Maike in ihrer Fotoreportage „ Venedig rund um den Piazza San Marco“ geschrieben hat war uns bewusst, dass wir auf viele Menschen und große Hitze treffen würden. Dies alles macht das Fotografieren in Venedig nicht unbedingt leichter.

Also was lag näher als dann zu fotografieren, wenn beides in einem erträglichen Maße vorhanden ist? Die Idee einen Sonnenaufgang zu fotografieren war geboren.

Zur Vorbereitung nutzte ich die App „ Sun Surveyor“ mit der man wunderbar den Verlauf der Sonne zu jeder Tageszeit und Location simulieren konnte. Alle benötigten Daten sind vorhanden Sonnenauf – und Untergang, die blaue Stunde usw. Das „coolste“ war die Nutzung der Handycam dabei. Mit dieser Funktion der App kann man den Sonnenverlauf live an einem Ort simulieren und hat genau auf dem Bildschirm den Weg der Sonne an diesem Platz. Ebenso gibt es die Funktion der Streetview, so konnten wir schon Zuhause den Sonnenaufgang in Venedig an diesem Tag simulieren.

Gut vorbereitet sind wir dann rechtzeitig aufgestanden und dank der guten Lage des Hotels schnell am Piazza San Marco gewesen. Als Objektiv habe ich mich für das Weitwinkelzoom Nikkor 18-35mm entschieden, in Kombi mit meiner Nikon D610.

Es war dann noch schöner als erwartet, Venedig hat noch mal einen ganz besonderen Charme wenn die Sonne aufgeht. Statt der tausenden Menschen auf dem Piazza San Marco waren nun die letzten Nachtschwärmer unterwegs und natürlich Fotografen.

Die Lichtstimmung und der gesamte Eindruck an diesem Morgen waren beindruckend!

Ich hoffe die Stimmung kommt bei meinen Fotos etwas rüber. Das Fotografieren bei diesen Lichtbedingungen war jedenfalls nicht ganz einfach. Wobei ich im Nachhinein denke das es besser gewesen wäre das Reisezoom Nikkor 28-300mm zu nehmen. So ist es mir mit dem Weitwinkel nicht gelungen, einige schöne Details zu fotografieren. Aber hinterher ist man meistens schlauer.

Die Fotos habe ich hinterher noch mit Lightroom 5 bearbeitet

Ein Fazit steht: Venedig ist eine weitere Reise wert.

Ich würde mich über eure Rückmeldungen freuen!

Autor: Michael Scheelen

Im Jahre 2011 bekam ich eine Nikon D5000 geschenkt. Seit dem bin ich vom Virus der digitalen Fotografie infiziert. Die Basic`s und mehr habe ich in der Fotoschule Roskothen gelernt. Mittlerweile wurde die Nikon D610 gegen eine Nikon D750 ausgetauscht. Schwerpunkte meiner Fotografie sind Menschen aber auch Landschaften und Architektur. Weitere Fotos von mir sind auf Instagram/departure99 zu finden.

7 Kommentare

  1. Hallo Michael,

    ganz tolle Foto`s hast du da mitgebracht :-)

    Besonders die wo die Sonne durchkommt, und die mit den Gondeln und überhaupt….

    Ein sehr schönes Licht finde ich.

    Einfach traumhaft :-)

    LG

    SusanneB

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    • Hallo Susanne,

      lieben Dank. Es war auch einen ganz besondere Stimmung an diesem Morgen.
      Schön das die Bilder dir gefallen.

      LG
      Michael

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  2. Tolle Bilder, Michael! Ich persönlich finde ja, dass der frühe Morgen die einzige „richtige“ Zeit am Markusplatz ist.
    Leider war mein letzter Sonnenaufgang dort eher diesig und verregnet. Hat aber auch seinen ganz eigenen Charme. Du hast mich auf jeden Fall dazu inspiriert meine eigenen Bilder nun doch einmal zu bearbeiten.
    Vielen Dank für die schönen Erinnerungen und das Du uns Deine phantastischen Fotos zeigst!

    LG
    Britta

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    • Hallo Britta,

      ich kann dir nur zustimmen. Die Stimmung ist am Morgen wirklich einzigartig. Ich bin gespannt auf deine
      überarbeiteten Bilder.

      LG
      Michael

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  3. Wunderschöne Aufnahmen aus grandios gewählten Perspektiven, Michael. Ich bin sehr begeistert. Herzlich, Peter

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  4. Danke !

    „…und übrigens war ihnen das Wasser statt Straße, Platz, Spaziergang, genug der Venetianer mußte eine neue Art von Geschöpf werden und so auch Venedig nur mit sich selbst verglichen werden kann. Wie dem grosen Canal wohl keine Strase in der Welt sich vergleichen kann; so kann dem Raume vor dem Markus Platz wohl auch nichts an die Seite gesetzt werden. Den grosen Spiegel Wasser meyn ich der an der einen Seite von dem eigentlichen Venedig im halben Mond umfaßt ist, gegenüber die Insel St. Giorgio hat, etwas weiter rechts die Giudecca und ihren Canal, noch weiter Rechts die Dogana und die Einfahrt in den Canal Grande…“ (Italiensiche Reise, Goethe)

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