Individueller Fotokurs - Besser fotografieren lernen

Tierfotos mit Canon 7D Mark II

Tierfotos mit der Canon 7D Mark II sind deshalb ansprechend, weil die Kamera einen guten Autofokus und schnelle Bildfolge besitzt. Beides zusammen sind technisch gute Voraussetzungen für gute Tierfotos. Was gibt es zu beachten? Welche Tipps gibt es für gute Tierfotos?

Insekt - Tierfoto Canon 7D

:: Blende: ƒ/6.3 | Kredit: Peter Roskothen | Aufgenommen: 06.08.2016 | Urheberrecht: Foto: Peter Roskothen, www.peterroskothen.de | Blitz: Nein | Brennweite: 100mm | ISO: 200 | Verschlusszeit: 1/200s |

Tipp Tierfotos bearbeiten: Immer mal wieder müssen Sie mit hohen ISO arbeiten, dann lohnt sich ein „Entrauschen“ von Tierfotografien. Auch das will gelernt sein und ich empfehle die Software Denoise Projects Professional vom Franzis Verlag aus gutem Grunde.

Tierfotos mit Canon 7D Mark II und Teleobjektiv

Wenn wir über Tierfotos reden, dann sind Fotos auf Augenhöhen Perspektive immer ratsam. Für Katzen und Hunde heißt das in der Regel sich auch mal ins Gras zu legen. Technisch sind der Autofokus und die Serienbildfunktion der Digitalkamera von Bedeutung. Im Vorteil sind echte Spiegelreflexkameras nicht zuletzt wegen des optischen Suchers, der bei Schwenks und vielen Aufnahmen hintereinander besser für die Tierfotografie oder Sportfotografie geeignet ist, als ein elektronischer Sensor zum Beispiel einer Systemkamera.

Beispiel Tierfotos Serienbilder – immer wieder mal ein unscharfes Foto in einer Serie, das ist normal:

Objektive für die Tierfotografie

Canon EF 100mm 1:2,8L Macro IS USM

Neuer: Canon EF 100mm 1:2,8L Macro IS USM

Geeignete Objektive für die Tierfotografie sind ein 70-200mm oder ein einfaches 70-300mm Tele. Wenn Sie für die Wildlife Fotografie gerne große Distanzen überbrücken möchten, dann vielleicht mit einem preiswerten Supertele wie dem Tamron 150-600mm. Auch mit dem neuen Canon EF 100mm 2,8 L IS USM Macro Objektiv lassen sich Tiere beeindruckend ablichten. Das gilt nicht nur im Makrobereich zum Beispiel für Insekten, sondern auch einmal, wenn Sie das Auge oder die Nase Ihres Lieblingstieres groß als Fotoposter an die Wand hängen möchten.

Tierfotos mit Canon 7D Mark II

:: Blende: ƒ/8 | Kredit: Peter Roskothen | Aufgenommen: 11.06.2016 | Urheberrecht: Foto: Peter Roskothen, www.peterroskothen.de | Blitz: Nein | Brennweite: 600mm | ISO: 800 | Verschlusszeit: 1/250s |

Grämen Sie sich übrigens nicht, wenn bei bewegten Fotos zunächst nur eines aus zwanzig Bildern richtig scharf wird. Das ist am Anfang ganz normal. Wenn Sie die superschnelle Bildfolge der Canon 7D nicht schätzen, dann probieren Sie auch gerne mal die schnelle leise Bildfolge (leise Reihenaufnahme) aus. Diese leise Auslösung schreckt viele Tiere nicht ab, denn die Auslösung Ihrer Canon Spiegelreflex ist in diesem Modus wirklich kaum zu hören.

Die Einstellungen der Kamera habe ich gerade in einem anderen Artikel zur Wildlife Fotografie mit der Canon 7D Mark II beschrieben. Sicher können die Tipps zum Autofokus und zur Belichtungseinstellung Ihnen helfen.

Ganz gleich, ob Sie Fotos Ihres Haustiers (Katzenfotos, Hundefotos, Pferdefotos,…) oder von wilden Tieren fotografieren, wird die Canon einen sehr guten Job machen. Eine wirkliche Herausforderung werden Fotos von Vögeln im Flug, Katzen im Sprung oder Hunden im Lauf sein. Das erfordert viel Übung und das Abdrücken des Auslösers im richtigen Moment. Denken Sie auch daran, den Autofokus auch in den Modus Servo-AF zu stellen, damit der Autofokus kontinuierlich weiter arbeitet, wenn der Hund oder die Katze auf Sie zukommen und die Nase ins Objektiv stecken – das passiert wohl immer, oder?.

Selbstverständlich kann man auch mit anderen Kameras hervorragende Tierbilder fotografieren. Selbst mit der kleinsten und preiswertesten Kamera sind tolle Fotos möglich. Hier einige Tierbilder mit verschiedenen Kameras und Objektiven (auch Canon 7D und Mark II):

In eigener Sache: Hätten Sie Spaß an einem Fotokurs Tierfotografie?

Ich, Peter Roskothen, bin Fototrainer und gebe besondere Fotokurse. Mein Fotokurs ist individuell (höchstens zwei Personen: Freunde, Verwandte) und kann genau auf Ihre Kamera und Ihr Wunschthema eingehen. Die Kamera muss dabei natürlich keine Canon sein – alle Marken sind mir vertraut. Weitere Infos zum Fotokurs Tierfotografie >>

© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Tierfotos mit Canon 7D Mark II

Peter Roskothen

Autor: Peter Roskothen

Ich, Peter Roskothen bin Profi-Fotograf, Fotojournalist sowie Fototrainer und schreibe auf *fotowissen für andere Foto-Amateure und ambitionierte Fotografen. Die digitale Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter Peter Roskothen Fotokunst & Design. Bei Google Plus finden Sie mich unter Google+

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4 Kommentare

  1. Susanne Bien

    Hallo Peter,

    Dass Du einen Fuchs gesehen hast ist ja sicher ein sehr glücklicher Zufall

    oder treiben die sich da öfter herum?

    TolleTipps, vielen Dank!

    LG

    SusanneB

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  2. Maike Lehmann

    Ich bin ja eher ein Fan der kleinen Insekten daher, lieber Peter, völlig fasziniert von deinen Aufnahmen von Bienen, Fliegen und Libellen. Irre! Wie bekommt man das bloß so knackig scharf hin…. Ich werde deine Tipps bei der nächste Gelegenheit beherzigen, oder dieses Genre vielleicht doch lieber euch überlassen… 😉
    Faszinierend! LG
    Maike

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  3. Britta Dicken

    Wunderschöne Bilder, Peter. Den Fuchs würde ich auch gerne mal treffen 🙂
    Ich bin mir sicher, die Gegenlichtblende ist eigentlich als Nasenabstandshalter gedacht, nur die Fotografen, die keine Tiere fotografieren, die kennen das Problem der Nasenflecken auf dem Objektiv nicht und haben sie daher umbenannt 🙂

    LG
    Britta

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