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Streetfotografie unter erschwerten Bedingungen

Gezeigt wird Streetfotografie, die Aufnahmen sind in Verona entstanden und in schwarz-weiß bearbeitet. Da die Aufnahmen in der Urlaubszeit entstanden sind, war es natürlich sehr voll in der Altstadt!

Einige herrliche, entspannte und sommerliche Tage verbrachten wir dieses Jahr im Trentino und haben unseren Urlaub dann noch um ein Wochenende in Verona verlängert. Da wir dieses Vorgehen schon vor einigen Jahren in Venedig erprobt hatten, nahm ich mir für Verona ganz fest vor, endlich wieder in die Streetfotografie einzutauchen. Schließlich würden sich die unvermeidlichen Touristenströme ja am Samstag Abend lichten, weil die Tagestouristen dann wieder die Rückfahrt antreten müssten. Und am Sonntag würde es sicher auch deutlich entspannter, halt so wie in Venedig. Soweit der Plan!

Doch die Praxis sah dann ganz schön anders aus! Na gut, ich selbst bin ja auch Touristin, vielleicht hätte ich meine (unsere) Urlaubsplanung einfach übertragen sollen… Hätte hätte Fahrradkette!!!! Es wurde am Abend eben nicht ruhiger in Verona, denn man geht ja spät abends in die Arena, in die Oper! Und am Sonntag wurde es auch nicht ruhiger, denn man kann den ganzen Tag shoppen und flanieren – und geht abends in die Oper! Allerdings hatten wir das Glück, dass es am Vormittag regnete, und da waren die Gassen dann tatsächlich für zwei Stunden etwas leerer, so dass ich in Sachen Streetfotografie tätig werden konnte. Die “erschwerten” Bedingungen des Titels erklären sich also mit den Menschenmassen, die einem ständig durch das Bild laufen und es wirklich schwierig machen, eine Szene mit etwas Ruhe und Bedacht abzulichten. Statt dessen muss man “draufhalten” und ein wenig hoffen, dass man irgendwo einen Aufnahmen dabei hat, wo niemand abgelichtet wird, der nicht auf’s Bild soll.

Gern bin ich mit Festbrennweiten unterwegs, was mich am ersten Tag aber auch schier um den Verstand gebracht hat, weil ich einfach viel beweglicher sein musste, als ich konnte. Somit habe ich dann am zweiten Tag in den sauren Apfel gebissen und das schwere Reise-Tele mitgeschleppt. Aber für die Praxis war das die richtige Entscheidung. Nun gut, bearbeitet habe ich zu Hause dann in Lightroom, dort zunächst in sw gewandelt, dann meine Lieblingsregler (Kontrast und Klarheit) angewandt, daraus ein Preset gespeichert und hier sind nun meine Ergebnisse. Es tut mir leid, dass die Metadaten mal wieder nicht angezeigt werden ich weiß aber auch nicht, woran das liegt… ;-)

Obwohl die Altstadt von Verona wie erwartet sehr voll war, ist die Stadt wunderschön und auf jeden Fall einen Besuch wert!

Geschrieben von:

Maike Lehmann

Ich fotografiere mit einer Nikon D610 und versuche mich in die digitale Fotografie und die verschiedenen Genres einzuarbeiten. Ich bin fasziniert von der Makrofotografie, versuche aber auch bewusst Abstecher in verschiedene andere Bereiche zu unternehmen. Früher habe ich gern gemalt und gezeichnet, es scheint als würden sich meine Vorlieben für Aquarelle und den Impressionismus auch in den Fotografien wiederfinden können. Ich bin auf der Suche nach meinem eigenen Stil und finde diesen Weg sehr spannend. Schaut gern bei Instagram vorbei: mai_leh
Ich freue ich über eure Kommentare!

4 Kommentare

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  • Hallo Maike,

    schwarz-weiß ist faszinierend, und die Fotos begeistern!
    Meine Lieblingsfotos sind Bild 6 und 16. Danke dafür!

    Herzlich grüßend, Dirk

  • Die Bilder sind das italienische Leben pur. Ich finde die Straßenfotografie in schwarzweiss steht Dir sehr, Maike. Mir gefallen alle diese Bilder. Die Metadaten findest Du, wenn Du mit der Maus über die (Thumbnail) Bilder gehst. Ist also alles drin. Wenn Du mit Lightroom arbeitest, dann gibt es eine schönes kleines Plugin, welches die Metadaten im Bild verewigt: LR/Mogrify2
    Herzlich, Peter

    • Dein Kompliment erfreut und ehrt mich zugleich. Herzlichen Dank dafür, Peter. Ja, inzwischen mag ich die Straßenfotografie sehr. Ich habe keinerlei Scheu mehr, auf Menschen zuzugehen und sie um Erlaubnis zu bitten, in der Regel sind sie freundlich und andernfalls muss man akzeptieren, wenn es jemand nicht möchte. Damit kann ich gut umgehen.
      Liebe Grüße,
      Maike

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