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Sonntags am Flugplatz

 Eigentlich sollte es laut Vorhersage am vergangenen Sonntag richtig mieses Wetter geben. Ist es aber nicht geworden. Stattdessen wechseln sich weiße Wolken mit blauem Himmel ab, ok, bisschen grau ist auch dabei, aber zum Nichtstun ist es viel zu gut. Was ich immer nochmal machen wollte, sind Fotos von sich schnell bewegenden Dingen. Das dürfen gerne automobile Klassiker sein, schließlich ist das eins meiner Steckenpferde. Aber bevor ich mich jetzt per Kamera stupide auf irgendeine Autobahnbrücke stelle, oder hier bei uns an der bergigen Landstrasse nichtsahnenden Sonntagsfahrern auflauere, kommt mir noch früh genug der alte Sportflugplatz vor den Toren der Stadt in den Sinn. Dort ist Flugtag, dort könnte ich die Stimmung einfangen, mich an fliegenden Klassikern erfreuen, und mich gleichzeitig auch der Fotografie widmen.

Bei den Fotos, die die Flugzeuge am Rollfeld zeigen, ging es mir darum, ins Foto eingebunden die typische Stimmung einfangen, Propellerdrehzahlen deutlich machen, und alle anderen Bildanteile “im Auge zu behalten”. Dazu zählt auch, möglichst wenig Freistellung zu wählen, um die Gesamtheit der Atmosphäre darzustellen. Und zu guterletzt habe ich mich dazu entschieden, dank Datenschutz keine Menschen auf Fotos zu verewigen. Das ist bei Volksfeststimmung  an einem Flugtag alles andere als einfach. Und was für Großflughäfen gilt, gilt auch an kleinen Sportflugplätzen: Dort, wo man optimaler Weise Position beziehen möchte, ist Zugang nicht gestattet.

An  einer der wenigen Stellen, an der keine Leute stehen, und der Blick auf das alte, halbrunde Gebäude der Flugsicherung möglich ist, wie auch auf das Rollfeld, sind mir ein paar Fotos gelungen.

 

 

Den Höhepunkt des Tages beschreibt dann die Kunsflugmaschine. Beim Fotografieren habe ich mich der Methode des “Mitziehens” bedient. Beim Mitziehen sollte die Belichtungszeit ein bisschen länger sein, (so um 1/15-1/60) um den Wischeffekt im Hintergrund zu erzeugen. Und auch das Einhalten von möglichst gleichbleibendem Abstand, wie auch übereinstimmender Geschwindigkeit ist dabei vorteilhaft. Zugegeben, bei überwiegend Himmel als Hintergrund und großer Distanz zwischen Kamera und Objekt relativiert sich der Effekt allerdings, aber das seht ihr ja auch. Von daher habe ich, um überhaupt den Flieger scharf zu bekommen, den verwischten Hintergrund etwas unterbewertet und nicht ganz so lange wie üblich belichtet.

 

Die Ergebnisse des Tages sind alles JPEG-Dateien und entstanden mittels FUJI X-T2 (Filmsimulation “VELVIA”). Vorne drauf waren das FUJINON XC 50-230mm, sowie FUJINON XF 18-55mm, teils mit Pol-Filter. An Bearbeitung, wenn man das so bezeichnen mag, habe ich minimalen Beschnitt vorgenommen, und etwas an Schärfe/Kontrast korrigiert.

Herzlich grüßend, Dirk

 

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Über den Autor

Dirk Trampedach

Eine Geschichte, ein Bild, eine Stimmung. Erlebnisse, Schreiben und Fotografieren, das hängt für mich unmittelbar zusammen. Große Bereiche, denen ich mich widme, sind Reise, Natur, Landschaften, sowie Stories um klassische Automobile und deren Besitzer. Wer Zeit und Interesse hat, bisschen mehr über mich zu erfahren, ist herzlich eingeladen: www.dt-classics.de

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