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Venedig – rund um den Piazza San Marco

Venedig im Hochsommer, was geht – was nicht????

Die Fotoreportagen auf dieser Seite haben uns bisher immer wieder so sehr begeistert, dass auch wir unbedingt nach Venedig wollten. Da wir einige Tage im Trentino verbrachten, haben wir im Anschluss einen Abstecher nach Venedig geplant. Uns war im Vorfeld klar, dass es nur eine Stippvisite werden würde, die wir für erste Eindrücke und einen Überblick nutzen wollten. Da es sich  nicht vermeiden ließ, das Wochenende in Venedig zu verbringen, haben wir unsere Erwartungen an die Fotografie entsprechend niedrig gesteckt.

Es kam, wie vorhergesehen! Die Stadt war sehr voll und es war sehr heiß! Aber es war auch sehr sehr schön und beeindruckend! Am Sonntag leerte sich die Stadt merklich, so dass man nachmittags doch auch durch etwas weniger bevölkerte Gassen spazieren konnte. Doch hier nun einige Impressionen rund um den Piazza San Marco.

Morgens zu Sonnenaufgang ist die Lichtstimmung an diesem Tag wunderbar, aber man irrt wenn man hofft, menschenleere Plätze vorzufinden! Zusammen unterwegs sind mit uns einige Fotografen, ein japanisches Hochzeitspaar beim Fotoshooting, sowie die letzten Nachtschwärmer, die mitsamt Pizzakartons und Leergut aus den Gondeln kommen…

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Tagsüber der Spaziergang durch die Gassen…

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SanMarco2016bnw-17                                                                Ein Foto dieser Brücke gehört unweigerlich dazu!

 

Nicht wegzudenken, Gondeln Gondeln Gondeln, und alles was dazu gehört….

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Trotz der “Überfülle” des Angebotes an Masken, kann ich mich ihrem Reiz, ihrer Magie und Anziehungskraft nicht entziehen.

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Unser persönliches Highlight jedoch war der Piazza San Marco am Abend. Die vier großen und das Gesamtbild bestimmenden Bars präsentieren ihren Besuchern (ein Bier kostet an der Bar 6€ und auf der “Terrazza” 11€ – die Investition ins Publikum lohnt sich also!) kleine, feine Bands. In der Regel bestehen diese aus einem Geiger, einem Pianist und jemandem der Gitarre oder zumeist Klarinette spielt. Doch es entfaltet sich ein wunderschöner Charme und eine ganz eigene freundliche, herzliche Stimmung, denn die Ensembles stimmen sich kurz von Bar zu Bar ab, wer wann spielt und sie spielen eine bunte Mischung klassischer und moderner Stücke. Somit wird man von keinem Musikgewirr erschlagen, sondern wandelt mit einem Bier oder einem Apérol in der Hand (die kostengünstigste Variante!) von Bar zu Bar und lauscht der Musik. Ich muss zugeben, am zweiten Abend hatte ich ein wenig Pippi in den Augen, als eine Oboe nebst Begleitung “Eye in the sky” von Alan Parsons spielten. Hier der Versuch, Stimmung in Bildern einzufangen:

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SanMarco2016bnw-19                                                                 Auch dieser Abend geht irgendwann, leider, zu Ende!

 

Fazit: Da wir uns im Vorfeld darüber im Klaren waren, dass unsere Reisezeit für Venedig nicht gerade optimal gewählt war, haben uns die Menschenmassen nicht geschockt, auch nicht die Preise und die Hitze, all das weiß man vorher. Am ersten Tag wehte ein sanftes Lüftchen durch die Gassen, so konnte man es gut aushalten. Durch ausreichend Pausen in den schönen Trattorias und Bars war es ein trotzdem rundum gelungener Kurztripp, der ja auch nur einen ersten Einblick vermitteln sollte. Wir sind auf jeden Fall begeistert und werden wieder kommen!

 

Geschrieben von:

Maike Lehmann

Ich fotografiere mit einer Nikon D610 und versuche mich in die digitale Fotografie und die verschiedenen Genres einzuarbeiten. Ich bin fasziniert von der Makrofotografie, versuche aber auch bewusst Abstecher in verschiedene andere Bereiche zu unternehmen. Früher habe ich gern gemalt und gezeichnet, es scheint als würden sich meine Vorlieben für Aquarelle und den Impressionismus auch in den Fotografien wiederfinden können. Ich bin auf der Suche nach meinem eigenen Stil und finde diesen Weg sehr spannend. Schaut gern bei Instagram vorbei: mai_leh
Ich freue ich über eure Kommentare!

8 Kommentare

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  • Ich bin sehr begeistert von Deinen Aufnahmen, Maike. Das ist eine ganz andere Sichtweise auf Venedig und es sieht so aus, als ob Du genau meinen Geschmack getroffen hättest! Ich möchte manchmal für mich nur noch in schwarzweiß fotografieren.

    Hast Du schon mal durch einen elektronischen Sucher in schwarzweiß gesehen und fotografiert?

    • Meine ursprüngliche Idee für diesen Urlaub war es, nur in schwarzweiß zu fotografieren. Beim Import in LR erscheinen sie dann auch direkt sw, ich hatte aber vor dem Urlaub vergessen zu überprüfen, ob ich nachträglich in Farbe wandeln könnte. Somit habe ich mich zunächst tage- bzw. ausflugsweise an das Thema herangetastet und fühlte mich auch sehr wohl mit dieser Begrenzung. In Venedig war ich dann allerdings so überflutet von allen Eindrücken, dass ich anfangs die Aufnahmemodi gewechselt habe, was mir dann aber zu “nervig” wurde, so dass ich nur noch in Farbe fotografiert und zu Hause dann in LR gewandelt und bearbeitet habe. Meine Kamera ist umstellbar, so dass ich direkt im Sucher oder LV in sw sehen kann. Das finde ich sehr praktisch, nichts desto trotz habe ich noch viel in LR verändert und Kontraste, Tiefen etc. mehr herausgearbeitet. Als Fazit fand ich es sehr reizvoll und spannend, im Ergebnis auch ganz klasse, teilweise nur in sw unterwegs zu sein. Da kann ich dich gut verstehen! Aber z.B.die vielen farbenfrohen Masken konnte ich mir zunächst nicht ohne Farbe vorstellen, und bin froh, beide Möglichkeiten anwenden zu können. Ich freue mich, dass ich auch deinen Geschmack getroffen habe!

  • Toll, Maike! Sowohl Text und Bilder! Haben bei Euch auch die Füße gezuckt und ihr wolltet ein kleines Tänzchen auf dem (fast) leeren Markusplatz wagen. Bei uns war es so :-) Ansonsten sieht man die Menschenmassen nicht und Deine Bilder geben ein ganz anderes Venedig wieder, als ich es zeigen würden/könnte. Faszinierend.
    Irgendwie scheinen asiatische Hochzeitspaare im Morgengrauen wohl auch zum Markusplatz zu gehören. Hatte ich damals auch. Hatte “Dein” Bräutigam auch modisch zu kurze Hosen mit bunten Socken an? :-)
    Und das Lensbaby war auch mit dabei. Ganz tolle Aufnahme.
    Hach, jetzt habe ich wieder Venedig-Sehnsucht! Danke für die schönen Erinnerungen, die sich gerade in meinem Kopf tummeln!
    LG
    Britta

    • Liebe Britta!
      Wie lustig nicht wahr! Zu kurze und deutlich zu enge Hose, enges Sakko und bunte Socken – erstaunlich, dass ihr diese Paare auch im Februar gesehen habt! Ja, es zuckte auch bei uns in den Füßen und wir haben abends ein wenig auf dem Markusplatz getanzt…. Schön, dass die Lensbaby-Aufnahmen gefallen, ich hatte es bewusst zum Üben mitgenommen und fühle mich nun schon viel sicherer. Richtig genial und auch deutlich einfacher zu bedienen ist es mit dem Vollformat-Body meines Mannes. Da ist das Scharfstellen ein Kinderspiel! Aber diese Aufnahmen habe ich mit meiner Nikon gemacht, natürlich gab der Mann seine in Venedig nicht her! ;-)
      Schön, dass du in Erinnerungen schwelgen konntest, so ging es mir, als ihr eure Bilder veröffentlicht habt und ich sie mir nach dem Urlaub anschaute! Wir müssen auch unbedingt nocheinmal nach Venedig!
      LG Maike

  • Eigentlich bin ich ganz zufällig auf diese Seite gekommen und gleich bei diesen Bildern hängen geblieben. Die kommen wirklich gut an und strahlen trotz der Unschärfe bei manchen Fotos etwas Natürliches aus.

  • Hallo Maike,

    Venedig mal wieder ganz anders eingefangen und unglaublich schön!!!

    Ich muss dahin!!!

    Kann gar nicht sagen welche davon mir am besten gefallen, sie sind alle so unterschiedlich… ud

    Die 1,5,7 und 8 und auch das Letzte sind ganz große Favoriten :-)

    LG

    SusanneB

  • Danke !

    “Genug der Venetianer mußte eine neue Art von Geschöpf werden und so auch Venedig nur mit sich selbst verglichen werden kann. Wie dem grosen Canal wohl keine Strase in der Welt sich vergleichen kann; so kann dem Raume vor dem Markus Platz wohl auch nichts an die Seite gesetzt werden. Den grosen Spiegel Wasser meyn ich der an der einen Seite von dem eigentlichen Venedig im halben Mond umfaßt ist, gegenüber die Insel St. Giorgio hat, etwas weiter rechts die Giudecca und ihren Canal, noch weiter Rechts die Dogana und die Einfahrt in den Canal Grande…” (Italienische Reise)

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