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Rock of Cashel

Rock of Cashel, der Name hört sich nicht nur irisch an, sondern lässt direkt an einen düsteren, mystischen Berg aus grauer Vorzeit denken. Nun, ganz so ist es nicht, aber der Rock of Cashel ist schon etwas Besonderes. Seit dem 4. Jahrhundert ist der Felsen in der gleichnamigen Ortschaft besiedelt. Man munkelt von Feen und Geistern, was man sich heute nur noch schwerlich vorstellen kann, denn der Rock of Cashel ist heute eine der bekanntesten Touristenattraktionen Irlands. Zu recht, würde ich meinen! Man fühlt sich eine andere Zeit zurückversetzt, wenn man den Felsen erklommen hat. Steht man dann vor der im 13. Jahrhundert erbauten Kathedrale, ist man fasziniert.

Rock of Cashel – Kathedrale

Doch die Kathedrale hat neben ihrer architektonischen Schönheit noch mehr zu bieten. Die kleinen Details sind es, die mir immer besonders gut gefallen. Steinmetzarbeiten, die auch nach hunderten von Jahren nichts von ihrem Ausdruck verloren haben.

Doch mit Cormac’s Chapel, die Kapelle von König Cormac III von Munster, mit deren Bau man im Jahre 1127 began, ist die Kathedrale nicht zu vergleichen. Von außen wird sie bereits seit Jahren aufwändig restauriert, aber zum Glück ist und bleibt der Innenraum zugänglich.

Rock of Cashel – Cormac’s Chapel

Die Fresken sind beeindruckend, bedenkt man ihr Alter und ihren Erhaltungszustand. Die Bilder geben dies wirklich nur unzureichend wieder!

Das älteste und höchste Gebäude auf dem Rock of Cashel ist der Rundturm. Der ohne Mörtel zusammengefügte Turm stammt vermutlich aus dem Jahre 1101. Rundtürme sind typisch für Irland und außerhalb Irlands eher selten.

Leider können wir weder den Rundturm, noch den Turm der Kathedrale hochsteigen. So müssen wir uns mit dem Blick vom Rock of Cashel begnügen, der uns die wunderschöne irische Landschaft zeigt.

Dabei entdecken wir jenseits des Rock of Cashel eine weitere Ruine. Ein Blick in den Reiseführer zeigt, das muss Hore Abbey sein. Nun vielleicht kann man dorthin ja später noch einen kleinen Spaziergang machen. Wir haben auf dem Rock of Cashel nun eh fast alles gesehen. Das letzte Gebäude ist der Vicars Choral aus dem 15. Jahrhundert. In der restaurierten Halle wird unter anderem auch das St. Patricks-Kreuz aus dem 12. Jahrhundert gezeigt. Vor der Kathedrale steht nur eine Replik, um das Original vor den Wettereinflüssen zu schützen.

Wir verlassen den Rock of Cashel und nehmen den Spaziergang in Richtung Hore Abbey in Angriff.

Rock of Cashel

Es sieht gar nicht so weit aus, aber der Weg über Stock und Stein ist mit Vorsicht zu genießen, denn bei der herrlichen Aussicht möchte man nicht andauernd auf den Boden schauen. Sollte man aber!

Fasziniert bin ich auch von dem Mini-Regenbogen der sich vor uns am Himmel zeigt. Einen partiellen Regenbogen habe ich so noch nie gesehen. Vor allen Dingen, weil es heute noch gar nicht geregnet hat. Ich hoffe, das bleibt auch so!

Der Blick zurück ist fast ebenso sehenswert, wie der Blick nach vorne. Allerdings geht die Sonne gerade unter, so dass Hore Abbey im Licht des Sonnenuntergangs erstrahlt. Besser hätten wir es nicht timen können!

Hore Abbey

Hore Abbey war ursprünglich eine im Jahre 1272 gegründete Benediktiner-Abtei. Doch nachdem der Erzbischof von Cashel geträumt hatte, dass die Benediktiner seinen Tod planen würden, ließ er sie vertreiben und holte Zisterziensermönche um eine neue Abtei zu gründen. 1540 wurde Hore Abbey aufgelöst, so dass heute nur noch die Ruine der Kirche zu sehen ist.

Doch die Sonne neigt sich immer mehr dem Horizont zu und wir würden gerne im Hellen unser Auto erreichen. So machen wir uns auf den Rückweg und genießen dabei das Schauspiel des Sonnenuntergangs. Traumhaft schön und wohl das beste Argument dafür, die blaue Stunde nicht zu verpassen!

Rock of Cashel

Rock of Cashel

Auch der Rock of Cashel erstrahlt nun im Abendrot.

Angeregt durch Peters Artikel möchte ich Euch auch einige Bilder in schwarz-weiß zeigen. Ich habe sie bewußt von den anderen Bildern getrennt, da ich nicht von meiner Geschichte ablenken wollte. Bei den meisten Bildern konnte ich mich zudem nicht entscheiden, welches mir besser gefällt. Über Euer Feedback dazu würde ich mich sehr freuen!

Rock of Cashel in schwarz-weiß

Der Rock of Cashel und Hore Abbey sind auf jeden Fall ganz besondere Plätze und zu recht eine der bekanntesten Attraktionen in Irland. Solltet ihr in der Gegend sein, verpasst sie nicht!

 

Wie immer würde ich mich über Kommentare, Anregungen und/oder Kritik sehr freuen. Danke!

© Britta Dicken schreibt zum Thema: Rock of Cashel

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Britta Dicken

Als leidenschaftliche Amateurfotografin ist seit Sommer 2013 kaum etwas vor meiner DSLR sicher. Ob im Urlaub, auf Veranstaltungen und natürlich auch gerne im heimischen Garten, fast immer ist meine Kamera dabei. Gerne experimentiere ich auch mit speziellen Objektiven und Aufnahmetechniken.
Ich möchte weiterhin meinen Horizont erweitern und freue mich daher über jede Anregung!

Eine Auswahl meiner Bilder ist auch hier zu finden:
www.d-photography.de/

2 Kommentare

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  • Hey Britta,

    so tolle Foto`s!!!!

    Besonders 484 und 496, 498 gefallen mir gut.

    Ich bin immer so abgelenkt von deinen Texten, die sind einfach super!!!! Und informativ!!!! :-)

    Bin gespannt was da noch kommt!!!

    Liebe Grüße

    SusanneB

    • Hallo Susanne,

      keine Bange, da kommt noch was :-)
      Ich hoffe, das ich nicht zu informativ bin :-) Mich begeistert die Geschichte der Orte die besuche und daher gebe ich sie gerne wieder.
      Daher freut es mich umso mehr, dass das “Gesamtpaket” ankommt.

      LG
      Britta

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