Individueller Fotokurs - Besser fotografieren lernen

Picasa am Ende – Alternativen Bildbearbeitung Software

Artikel ursprünglich verfasst am 16. Februar 2016

Die Meldung des Tages lautet: Google stellt die Bildbearbeitungssoftware Picasa ein. Damit ist Picasa am Ende, denn es wird nicht weiter gepflegt. Es wird in Zukunft laut Google keine Updates und weiteren Versionen mehr geben. Was bedeutet das für Ihre Fotos bei Picasa?

Picasa am Ende - Alternativen Bildbearbeitung Software

Google entscheidet: Picasa am Ende

Für Ihre Fotos bei Picasa sieht alles gut aus. Denn diese werden nahtlos übernommen in Google Fotos. Der Dienst Google Fotos ist hervorragend und bietet für private Nutzer, die ihre Fotos von Google komprimieren lassen einen unendlichen Speicherplatz. Wer die höchste Qualität seiner Fotos ohne Kompression wünscht, der hat immerhin 15 Gigabyte freien Speicher!

Aber die Bildbearbeitungssoftware Picasa ist zum 15. März 2016 am Ende, denn sie wird von dem Zeitpunkt an von Google nicht weiter entwickelt. Zunächst arbeitet die Software weiter auf Ihrem Rechner, aber in Zukunft darf man keine Updates mehr erwarten. Mit jedem neuen Betriebssystem und jedem Upgrade muss man also fürchten, die Software zu verlieren. Solche Horrorszenarien hatten wir schon am laufenden Band. Zuletzt war Apples Aperture eingestellt worden und stellte deren Nutzer vor vollendete Tatsachen und Probleme Ersatz zu finden.

Fotografen ahnen, dass eine bezahlte Software von einem guten Entwicklungsteam doch Sinn macht, denn immerhin kann man sich auf weitere Softwareanpassungen und Softwareupdates verlassen. Vielleicht stellen Sie sich heute schon die Frage nach der Zukunft Ihrer Bildbearbeitung?

Alternativen Bildbearbeitung Software

Die Alternativen der Bildbearbeitung lauten:

Ich persönlich erledige 90% meiner Fotoarbeiten privat und geschäftlich mit Adobe Lightroom. Die restlichen Prozent entfallen auf Freistellarbeiten, Retuschen, Collagen, Ebenentechnik, Schärfen, Entrauschen, HDR-Technik, Schwarzweiß, und viele Arbeiten mehr mit Photoshop und Plugins. Aber man muss Adobe schon wegen der monatlichen Kosten nicht mögen.

Als Alternative empfehle ich einen Blick auf OnOne, welche einen ebenso guten Eindruck wie Lightroom CC macht. Auch DxO OpticsPro ist eine hervorragende Software, die viele Fotografen und Fotoamateure nicht zuletzt wegen der hervorragenden Funktionen und RAW-Konvertierung schätzen.

Also nicht verzweifeln, denn Picasa läuft noch ein bisschen, aber es kann ja nicht schaden, sich schon heute um zuschauen, um sich in eine neue Bildbearbeitung Software einzuarbeiten. Hier finden Sie einen etwas ausführlicheren Artikel zu den Software Alternativen >>

Details zu Picasa in englisch >>

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© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Picasa am Ende – Alternativen Bildbearbeitung Software

Autor: Peter Roskothen

Ich, Peter Roskothen bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer Fotokurse sowie Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Fotoamateure und ambitionierte Fotografen. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter Peter Roskothen Fotokunst & Design.

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