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Nikon Z5 und neues Zoomobjektiv

Nikon kündigt ein neues Kameramodell plus Z-Objektiv an. Die Nikon Z5 mit dem NIKKOR Z 24–50 mm 1:4–6,3 soll für limitierte Budgets eine Alternative zur Nikon Z6 und Z7 bieten:

Neue Nikon Z5

Nikon Z5

 

Mit einem UVP von € 1.851,13 zielt die Nikon Z5 inklusive NIKKOR Z 24–50 mm 1:4–6,3 auf die kleineren Budgets der Fotografen. Ein Kit aus der Z5, dem Nikkor Z 24-50mm und dem FTZ (Bajonettadapter) wird für UVP € 1.997,34 zu bekommen sein. Trotzdem wartet die spiegellose Vollformatkamera mit einem doppelten Speicherkartenslot auf, der in den größeren Modellen Z6 und Z7 nicht angeboten wurde.

Mit einer Auflösung von 24 Megapixeln ist die Kamera für die allermeisten Fotogenre gut ausgestattet. Die Serienbildgeschwindigkeit von maximal 4,5 B/s ist relativ gering. Die DSLM hat ein Klappdisplay, welches nur im Querformat hilft. 4K-Videos schafft sie nur mit 30 B/s. Der eingebaute IBIS soll bis zu 5 EV (Blendenstufen) unterstützen. Der Nikon Z-Fotograf kann derzeit auf 14 native Z-Objektive zurückgreifen.

Voraussichtlicher Liefertermin für die Nikon Z5 ist der 27. August 2020.

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Nikon Z5 mit dem NIKKOR Z 24–50 mm 1:4–6,3
Nikon Z5 mit dem NIKKOR Z 24–50 mm 1:4–6,3

Meinung zur Nikon Z5

Offenbar wollte Nikon in diesem Jahr wenigstens irgendeine Kamera ankündigen, um im Gespräch zu bleiben. Dass Nikon versucht, dem kleinen Geldbeutel entgegen zu kommen, ist zwar ehrenhaft, aber der Preis von etwa € 1.850,- mit Objektiv ist für viele Einsteiger zu hoch. Auch was die Objektive angeht, ist die Auswahl derzeit begrenzt. Diese Kamera wird für Nikon Spiegelreflex-Besitzer interessant sein, die lange gewartet haben. Dazu hat Nikon die neue Z5 auch noch in der Serienbildgeschwindigkeit kastriert. So kommt die Kamera mit keiner vergleichbaren anderen Marke mit. Sie scheint bereits am ersten Tag ihrer Ankündigung veraltet zu sein.

Eine spiegellose Einsteigerkamera mit Objektiv hätte für unter € 1.000,- angeboten werden müssen, um für den breiten Massenmarkt interessant zu sein. Die neue Nikon Z5 kann aber für Profis interessant sein, die Wert auf den doppelten Kartenspeicher legen und zudem eine Ersatzkamera zur Z6 und Z7 suchen.

© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Nikon Z5 und neues Zoomobjektiv

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Über den Autor

Peter Roskothen

Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter P. Roskothen Fotokunst & Design.

2 Kommentare

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  • Richtig Peter, die Kamera ist zu teuer. Ein 50 mm Objektiv mit Anfangsblende 6.3 ist für ernsthafte Fotografie vollkommen unbrauchbar. Vollformat mit kleinen Objektiven ist nicht möglich oder es müssen halt solche schrägen Kompromisse bei der Anfangsöffnung eingegangen werden. Canon hat ja für seine Rs auch so ein schwindliges Kit im Angebot. Sobald man ernsthaft fotografieren will, wirds schwer und teuer. 1850 Euro gibt niemand aus, der nur ein bisschen Knipsen will. Die Hersteller wollen Ahnungslose mit diesen Objektiven ködern und haben sie dann an der Kandare. Wer richtig fotografieren will muss dann ganz schnell und ganz tief in die Taschen greifen.

  • Peter hat vollkommen recht. Hatte sehr auf eine neue, bezahlbare Reflex gehofft. Fotografiere immer noch mit der D 500. Die Verhaltensweise von NIKON ist für mich entäuschend.

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