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Nikon Z fc – Nikons nächster Flop – Meinung

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Die Nikon Z fc sieht gut aus. Auf den ersten Blick. Aber wenn ich mir die hübsche Kleine genauer anschaue, dann wird auch diese Kamera das lange Sterben von Nikon nicht verhindern. Meine Meinung zur Nikon Z fc:

Warum die Nikon Z fc ein Flop ist.

Haben sich die Manager von Nikon ein letztes Mal mit Sake betrunken?

Nikon Z fc - Nikons nächster Flop - Meinung
Nikon Z fc – Foto: Nikon

Nikons nächster Flop: Nikon Z fc

Die Nikon Z fc sieht aus, als hätte die Nikon Geschäftsführung sich nach den Milliarden-Verlusten entschieden, mit Sake volllaufen zu lassen. Vielleicht hat dann der CEO gesagt: Hey, warum hat Fujifilm so viel Erfolg, lass uns mal die Fuji X-T30 abkupfern und ein ausklappbares Display hinzufügen. Leider hat der besoffene CEO in meiner Fantasie etwas Entscheidendes vergessen, was diese Kamera wiederum zu einem absoluten Flop werden lässt.

Es sind die fehlenden APS-C Objektive, die diese Kamera im Vergleich zu Fujifilm nackt herum stehen lässt. Was für ein Mist, wenn man solcherlei Fantasie-Entscheidungen im Suff abschließt. Nicht nur, dass Fujifilm solche Kameras besser kann, weil die nämlich einen 26 Megapixel X-Trans-Sensor haben, der in der Bildqualität nicht zu toppen ist. Auch hat Fujifilm bis auf die ganz langen Tüten und Tilt-Shilft-Linsen, alle Objektive im Sortiment, die ein Fotograf für seine APS-C-Kamera oder Mittelformatkamera bekommen möchte. Mit exzellenter Qualität, das sollten wir nicht vergessen. Fujifilm beherrscht beide Märkte. Da hat selbst Sony keine Chance mehr.

Und der letzte japanische Kamerahersteller, der einen solchen Fehler beging, war Panasonic. Auch hier versuchte man sich an Vollformatkameras, obwohl der Markt auf Nikon, Sony und Canon verteilt war. Kein Wunder, dass keiner mehr über Panasonic redet und andere schon die Zehen in die Luft streckten.

Darum wählen erfahrene Fotografen Fujifilm oder andere Kamerahersteller: Wegen der Objektive.

Schön aber dumm: Die Nikon Z fc

Schade, wenn Nikon so einfältig ist, die intuitive Bedienung von Fujifilm 1:1 zu kopieren und dann etwas Entscheidendes vergisst. Zwar hat das verlustreiche japanische Unternehmen noch kurz vor seinem langen Sterben ein 16-50 mm Z DX-Objektiv für die Kamera entwickelt, ansonsten passen derzeit mit einer einzigen Ausnahme (DX 50-250 mm) ausschließlich die teuren und schweren Vollformat-Objektive auf das kleine hübsche fc-Gehäuse. Und natürlich gibt es ein weiteres sicheres Zeichen für das letzte Aufbäumen vor dem Nikon-Tod:

Das Cashback, das gleichzeitig mit der Kamera herauskommt. Haben Sie das schon mal erlebt, dass eine neue Kamera gleich einen € 100,- Cashback bekommt? Warum nicht gleich den Preis senken? Ist Cashback jetzt die letzte Möglichkeit für Nikon noch Kameras zu verkaufen? Wollte Nikon nicht vielleicht mal zwischendurch ein bisschen Geld verdienen, um sich vielleicht zu erholen?

Letztlich ist die Nikon Z fc eine Nikon Z 50 in einem nicht so guten Fujifilm Gehäuse. Die fc hat mehr Plastik und längst nicht den Funktionsumfang einer Fujifilm X-Kamera. Die fc hat nicht den schnellen Autofokus einer X-T3. Die Alternative zu der neu aussehenden (Nikon kann nach meiner Meinung gar nichts mehr Neues entwickeln, weil die besten Entwickler längst die Flucht ergriffen haben) fc ist eine Fuji X-T30 oder Fuji X-T3, die gerade zu sensationellen Preisen gebraucht oder neu z. B. bei Calumet zu erhaschen ist:

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Fazit Nikon Z fc

Ehrlich, Nikon war mal ein richtig gutes Unternehmen mit tollen Kameras und Objektiven. Zugegeben ein absolut arrogantes Unternehmen. Es tut in der Seele weh, dass wenige Manager ein solch traditionsreiches Unternehmen so herunterwirtschaften durften. Der Fehler vom Verlust liegt übrigens nicht bei den Smartphones, sondern bei den halbherzigen, miserablen Entscheidungen, die getroffen wurden. Dass wenige überbezahlte Leute für den Arbeitsplatzverlust von tausenden Menschen verantwortlich sind und immer noch Fehlentscheidungen treffen dürfen, ist bezeichnend für unseren Kapitalismus.

Die Nikon Z fc ist leider ein Flop. Wer heute eine Fujifilm Kamera kauft, der weiß nicht nur um das bessere Objektivsortiment, sondern auch um die Zukunft seiner Ausrüstung. Meine Meinung.

Alle Fotos von Nikon.

© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Nikon Z fc – Nikons nächster Flop – Meinung

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Peter Roskothen

Peter Roskothen
Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter P. Roskothen Fotokunst & Design.

19 Kommentare

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  • Ich sehe es mit einer Mischung aus Verwunderung und Trauer. Auch wenn meine Nikon-Jahre schon sehr lange zurück liegen, ist es schwer nachvollziehbar, was die Entscheidungsträger in diesem Unternehmen treiben. Ob es nun Verzweiflung oder Realitätsverlust ist, spielt da eigentlich keine Rolle mehr.

    Ob das am Kapitalismus liegt? Meiner Meinung nach eher nicht. Auch Sony, Canon und Fujifilm sind kapitalistisch-marktwirtschaftlich geführte Unternehmer und die kredenzen uns regelmäßig gute bis sehr gute Kameras und Objektive. Jedenfalls habe ich so meine Zweifel, dass eine sozialistisch geführte Firma in einem sozialistischen System es besser machen würden. Und die bisherigen Versuche in dieser Richtung waren ja auch nicht so sehr erfolgreich. Nicht, dass Sie mich falsch verstehen, ich bin sehr wohl der Ansicht, dass der Kapitalismus Zügel braucht und da ist noch deutlich Luft nach oben! Im Falle von Nikon wundert mich eher, dass die (Groß-)Aktionäre das alles mitmachen. Systematische Kapitalvernichtung kann kaum in deren Interesse sein. Wobei ich mit einem Augenzwinkern anmerken möchte, dass es den Japaner über sehr spezielle und häufig über Kreuz verflochtenen Eigner- und Beteiligungsstrukturen auch heute noch gut gelingt, sich kapitalistisch-marktwirtschaftliche Steuerungsmechanismen zu entziehen. Manchmal mag das gut sein, manchmal aber auch nicht. Richtig ist in jedem Fall, dass bei drastischen und fortgesetzten unternehmerischen Fehlentscheidung die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einen Teil der Zeche zahlen. Im Kapitalismus genauso wie im Sozialismus.

    • Lieber Jens,

      ich stimme Ihnen zu. Meine Kritik ging aber in die Richtung, dass es nur im Kapitalismus möglich ist, dass einige überbezahlte Herren (!) solche Fehlentscheidungen treffen und dann tausende Mitarbeiter dafür Ihre Existenz verlieren. Interessant sind Ihre Kenntnisse über Japan in jedem Falle, vielen Dank!

      Herzlich,
      Ihr Peter R.

  • Also, ich mache mal einen kurzen Kommentar zur Kamera:

    Bedienungselemente oben “wie früher” bei SLR, bzw jetzt noch bei Fujifilm.
    Wirkt auf der Zeitachse im aktuellen Zeitraum in der Tat wie bei Fujifilm abgekupfert – inkl. dem Wählhebel für Foto/Video.
    Das Pseudo-Prismengehäuse soll wohl an die uralten F2 Modelle erinnern, inkl. dem aufgeklebten Kunstleder. Die F2 gab es doch damals optional mit so einem riesigen Spiegelkasten, oder täusche ich mich da?
    In der Hand wird sie nicht gut liegen – nicht einmal der Hauch eines Griff-freundlichen Haltes am rechten Rand des Gehäuses… aber ok, ich habe auch viele Jahre eine OM-2 und später diverse Leica R-Gehäuse gehabt, die sind mir auch nicht aus der Hand gefallen. Aber Seit dem ersten Colani-Entwurf für Canon wissen wir, daß selbst eine noch so geringe ergonomische Griffausformung schon Vorteile hat…

    der zweiteilige, häßlich erigierende schwarze Plastiktubus, der aus dem silbermetallenen (?) Objektivgehäuse herauskommt, erinnert sofort an die vielen damaligen Bridgekameras.
    Damit spätestens ist der Design-Gag dieser Kamera tot.

    Ich bin zwar der Meinung, daß man sich Kameras nicht anschaut, sondern damit fotografiert und gleiches gilt auch für Autos – aber WENN man sich schon an einem Retrodesign zu schaffen macht, dann bitte nicht so kläglich scheitern wie bei dieser Nikon.

    Auch ich vermute, daß dieses Modell floppen wird… Ein Gehäuse voller Design-Stilbrüche, zudem ohne ein hochwertiges APSC-Objektivangebot kann einfach nur floppen.
    Aber man weiß ja nie: Es gibt ja auch Leute, die kaufen völlig überteuerte Kameras eines angeblich “edlen” Herstellers mit unterdurchschnittlichen Objektiven und mäßigem design – und sind sogar im Jahr 2021 mit einer anwählbaren leicht “längeren Brennweite” zufrieden, die einzig durch croppen des Bildes auf ca. 6-7 MP zustande kommt….

    Wer diese Nikon kauft, wird es sicherlich irgendwann bereuen…

    Lieber eine gebrauchte X-T3 oder X-E3 oder eine X-10s mitsamt sehr gutem Objektivangebot, welches auch leichter ist, als so eine Nikon kaufen …

  • Nikon Z fc Gehäuse: 999 € ohne IBIS, nur 21MP –
    Da halte ich die Fuji X-S10 zum gleichen Preis für eine bessere Wahl. Dazu kommt, wie Sie treffend ausführen, das weitaus bessere Objektivangebot bei Fujifilm.

  • Eine Kamera, die den Erfolg und das Konzept von Fuji bestätigt. Ob Top oder Flop, das mögen andere entscheiden.

    Früher gab es eigentlich auch nur Canon und Nikon … und ich kaufte eine Olmpus (OM4). Insofern wird der Markt das Verschwinden von Platzhirschen verkraften. Es wird neue Marken geben. Wie heute z.B. Sony und Fuji. … Fuji war damals mit den bunten Filmen ein NoGo, heute eine tolle inovative und kundenfreundliche Marke

    • Canon, Nikon, Pentax, Contax, Voigtländer, Leica, Agfa…….es gab und gibt viele. Nur haben sich die Prioritäten verschoben. Damals war eine Kamera Voraussetzung, um Bilder aufzunehmen. Verdient wurde mit Fotoarbeiten, durchschnittlich wurden jährlich 5 Filme pro Kamera verknipst. Das klingt erstmal nicht viel, war aber ein Riesengeschäft. Dieser Umsatz nach dem Kauf der Kamera fällt schon mal weitgehend weg, etwas Bilderservice wie Fotobücher gibt es natürlich nach wie vor. Nur ist damit das Geld nicht zu verdienen, also müssen neue “must have” Produkte her wie die zfC. Einige Kunden werden zugreifen, um dann zu sehen, dass das momentane Angebot an Objektiven doch recht mager ist.

  • Guten Tag Herr Roskohten,
    bisher habe ich Ihre Berichte und Kommentare wegen Ihrer Kompetenz geschätzt.
    Auch der NIKON Kommentar ist sachlich sehr informativ und als ehemaliger NIKON Anhänger bin ich komplett bei Ihnen-.
    Aber die despektierliche Art und Weise, wie Sie persönlich gegen den CEO werden,
    ist weder witzig noch kompetent. Sie ist einfach nur unhöflich.

    Ich gehe nicht davon aus, dass Sie meinen Kommentar veröffentlichen,
    aber es geschehen ja noch Wunder.

    Gruß Heiko Czerwinski

    • Hallo Herr Cuereinski,

      Ich nehme das als Ritterschlag von Ihnen. Ich würde vermuten, Sie sähen das anders, wenn Sie mit 55 Jshren entlassen wären und Ihr Haus verkaufen müssten.

      Gruß,
      Peter R.

  • Guten Tag Herr Czerwinski,

    ich musste über den Bericht zur Z Fc lachen. Es muss nicht alles so bitterernst sein. Political Correctness und Gendern machen heute schon viele Texte unpräzise und langweilig. Zu bedenken ist aber leider auch, dass ein CEO im Unternehmen Verantwortung trägt. Wenn er dieser Verantwortung durch grobe Fehleinschätzungen nicht nachkommt, ist eine scharfe Zunge das geringste, mit dem er in Japan zu kämpfen haben wird.

    Ich, für meinen Teil, erwarte mit Spannung die Berichte und “Tests” von Youtubern. Hallo zusammen, hier wird sich zeigen, wer lediglich Werbeonkel ist.

  • Nikon zfC, ogottogott. Vor 40 Jahren, als ich die erste bessere Kamera kaufte, war Nikon noch die Kamerafirma überhaupt, unerreichbar. Heute mit der “Z” immer noch hervorragend, die schwache Zeit waren die D3000, D3100, D3200, D3300, D3400 und D3500. Damals war Minolta die Kamera für ärmere Leute wie mich, Leica unerreichbar und Nikon immer noch teuer. Nach meiner Minolta kam eine D3100, viel Plaste, funktionierte, aber war keine Minolta, die Haptik war einfach nicht da und das ist zumindest für mich wichtig. Die Haptik kam dann in Gestalt einer Fuji X-T10, gepaart mit dem xf 18-50.
    Das xc 16-50 hab ich gleich weggelassen.
    Was hat Nikon sich dabei gedacht, die zfC zu veröffentlichen? Eigentlich hätte da ein VF Sensor hingehört und ein spezieller Adapter für F Objektive mit AF-Stangenantrieb. Dann hätte man ein schlagkräftiges Argument für diese Kamera gehabt.
    Seltsam seltsam, Nikon die können was, aber kommen immer wieder auf komische Gedanken.
    Warum nicht wie Leica, da wird die Ikone gepflegt (M) und nicht geschlachtet.

  • Hallo Herr Roskothen,

    aus der Sicht eines Berufs- oder Hobbyfotografen mögen Sie sicher Recht haben. Die Z fc ist kein großer Wurf. Aber aus der Sicht junger Vlogger und anderer kaufkräftiger Interessierter könnte die Z fc sich vllt als Glücksgriff erweisen, wenn man sie als Lifestyleaccessoir betrachtet. Als teures Gimmick, was man sich um den Hals hängt. Smartphones haben die klassischen Kompaktkameras abgelöst. DSLR sind ebenfalls auf dem Rückzug.

    Am Ende des Tages werden wir sehen, ob sich die Strategie Nikons bezahlt macht. Ich hoffe, Sie haben Unrecht, Herr Roskothen.

    Herzliche Grüße
    Mark

    • Lieber Mark,

      es wäre nicht das erste Mal, dass ich mich irre. Ich hatte bereits gewettet, dass Canon die Kurve nicht mehr bekommt, aber die Fans haben lange gewartet und bekamen hervorragende R-Ausrüstung. Ich würde mich freuen, wenn ich falsch liege, aber die Verkäufe in Japan sind bei Nikon schlagartig zurück gegangen. Die Japaner sind extrem nationalistisch und strafen offenbar die Entlassung der Menschen und die Produktion in Korea ab. Irgendwie finde ich das auch konsequent vom Verbraucher.

      Die Z fc ist eine Z50 im Retrogehäuse. Es wurde keine wirklich neue Errungenschaft hinzugefügt. Die Fans freuen sich über die Kamera. Ich kann mir aber vorstellen, was passiert, falls (!) Nikon die Flügel streckten sollte. Das wird ein immenser Aufschrei, obwohl es vorhersehbar ist. In den USA ist meines Wissens bereits der Service ausgelagert worden und wird nicht mehr von Nikon betrieben. Irgendwie stehen alle Zeichen auf Alarm, oder?

      Herzlich,
      Ihr Peter R.

  • Ein kurzer Blick in das Nikon Unterforzm eines großen angloamerikanischen Fotoforums zeigt:
    Offenbar verkauft sich das Ding ganz gut.
    Und das, obwohl es ein inkonsequenter billiger Abklatsch der Fujifilm X Serie ist, zwar das Retro Design aufweist, aber so manches andere gute der X-Serie eben NICHT.

    Ein einziger Diskutant hat sich da mal die Mühe gemacht, auch mal Fujifilm X – Kameras anzuschauen und berichtete dort, wie gelungen er das Konzept findet – und daß er deswegen eine X 100 V gekauft hat und sie klasse findet.

    Alle anderen im Nikon Unterforum scheinen nicht über den Nikon-Tellerrand schauen zu wollen und können.
    Die kaufen dann eben eine Nikon, die so aussieht, wie eine Kopie der Fujifilm X serie und sonst viele deren toller features nicht aufweisen kann.

    Dass es so etwas bei Leica fanboys gibt, ist klar – aber daß sogar Nikon Fans sich Alternativen nicht einmal anschauen, wundert mich schon etwas…

    Da fällt mir ein, daß ein Fotofreund, der mit seinen Nikons seit vielen Jahren absolut wunderbare Fotos macht, mich vor 2 Monaten mal im Telefongespräch fragte, ob ich ihm einen Tip für eine kompakte „immer-dabei-Kamera“ geben könnte.
    Ich habe ihm das damals so günstige Set XE-4 mit dem xf 27 WR für 999€ empfohlen.
    Muss mal nachfragen, wofür er sich entschieden hat.

  • Sachlich und aus Fotografensicht kann ich Ihre Meinung teilen. Niemand braucht diese Kamera aus fotografischer Sicht. Im Gegenteil.

    Wenn es den so gescholtenen Managern aber gar nicht darum ging, sondern nur darum eine zusätzliche Klientel über ein Lifestyleprodukt zu generieren und wenn das dann auch noch funktioniert…. Dann war es ja gut, dass die sich mal locker gemacht haben und können sogar nochmal anstoßen ?. Also bitte nicht nur das Schlechteste unterstellen bzgl. der alten Herren.

    Die Z6 oder Z7 werden deswegen ja nicht eingestampft und Nikon poliert sein Image auf. Und es wird Leute geben, die lächeln, wenn sie die Kamera sehen. Darum geht es. Sie ist im Übrigen auch nicht von Fuji abgekupfert, sondern von einer alten Nikon. Fuji macht ja auch Anleihen bei ihren alten analogen Bodys und im Übrigen auch bei Leica. Die Idee, es auch mit Retro zu probieren ist sicher von Fuji abgeschaut, aber das ist doch ok, einen erfolgreichen Trend zu kopieren.

    • Alte Nikon ? Ich habe gerade eine Nikon FE aus der Vitrine geholt. Tatsächlich gibt es da verblüffende Design-Parallelen, jedenfalls von vorne betrachtet. Einfach die Formensprache aus der Zeit der F, F2 und eben der FE. Warum nicht, denn alle diese Kameras waren einst unsere bedingungslos zuverlässigen Arbeitsgeräte als Zeitungsfotografen.

    • Was ich mit meinem Kommentar sagen wollte:
      Der Erfolg von Fujifilm kommt ja nicht nur von der gelungenen Synthese von ergonomischem Retrodesign und modernster Hardware-Technologie (wie bspw Trans-X Sensor), sowie auch von absolut gelungenen Filmsimulationen und einer spitzenmäßigen jpg-engine.
      All das hat die Nikon nicht, vor allem keine passenden leichten APSC Objektive.
      Die X-Objektive von Fujifilm sind wirklich sehr, sehr gut.
      Insofern bietet das Fuji X System wirklich so ziemlich alles, was man braucht, zur Nikon fc gibt es das meiste davon (noch) nicht.

      Wenn sich die fc gut verkauft, ist das dich ok – missionieren liegt mir fern.
      Aber wenn man das Ganze jeweilige System betrachtet, so erscheint mir das Fujifilm X System wirklich in allen Punkten besser und vollständig.
      Jedenfalls zum derzeitigen Zeitpunkt.

      Ich bin kein fanboy, habe in den vergangenen Jahrzehnten mit Olympus, Leica, Canon fotografiert – und jetzt eben mit Fujifilm.

      Allzeit gutes Licht-
      Nach wie vor macht immer noch der Fotograf die Bilder und die Kamera ist nur (im besten Falle) das Werkzeug…..

  • Ich kann diese Kritik nicht verstehen. Ich fotografiere seit langen Jahren mit Nikon und habe auch noch viele F Mount Objektive. Die kann ich alle wunderbar mit dem FTZ Adapter an meine Z6II adaptieren. Genauso kann man es bei der Z fc ja auch machen. Dort kann man dann sowohl FX als auch DX Objektive adaptieren. Da ch neben der Fotografie auch filme, finde ich die Z fc sehr interessant, Danske endlich ein schwenkbares Display hat. Bislang fotografiere ich mit Nikon und Filme mit Canon wegen des schwenkbaren Displays. Das hättenmit der Z fc ein Ende und ich könnte mit einem System arbeiten. Die Geringere Megapixelzahl ist zum Filmen aufgrund des geringeren Rauschens eher vorteilhaft. Insofern denke ich, dass Nikon mit der Kamera insbesondere auch Filmer adressiert.

  • Nikon Bashing scheint ein beliebter Volkssport zu werden. Ich weiß nicht, warum alle auf dieser Firma rumhacken. Die Z6 und Z7 I sowie II sind doch gute ausgereifte Kameras. Die Z50 ist aktuell im Preis-Leistungs-Verhältnis eines der besten Angebote am Markt. Die Frage der geringen Anzahl an DX-Objektiven relativer sich durch das Verwenden des gleichen Z Bajonetts wie im Vollformat. Übrigens wurden auch die Vollformatkameras mit ähnlichen Erstbestellerrabatten auf den Markt gebracht. Das ist auch bei anderen Unternehmen nichts ungewöhnliches.

    Ich denke wirklich zu kritisieren ist nur der fehlende Bildstabilisator im Gehäuse.

    • Sehr geehrte Frau oder Herr BS,

      Eine respektable Meinung, mit Begründung, das finde ich gut. Ehrlich. Jetzt kommt das Aber:

      Reden wir einmal über die Z-Objektive:
      NIKKOR Z 14-24mm f/2.8 S für € 2.700,-, 650 Gramm versus FUJINON XF10-24mm F4 R OIS WR, € 899,-, 385 Gramm. Oder NIKKOR Z MC 50 mm 1:2,8, €729,-, 260 Gramm versus Fuji XF35mm F2 R WR, €399,-, 170 Gramm.

      Ich habe übrigens noch nie eine Kamera mit Cashback erlebt, die gerade auf den Markt kommt. Welche Kamera meinen Sie bitte?

      Ist meine Meinung jetzt besser verständlich?

      Herzlich,
      Ihr Peter R.

Journalist, Fotograf, Fototrainer Peter Roskothen

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